Die Schlacht bei Tannenberg vom 23. bis 31. August 1914.
Ein Erinnerungsblatt an die Heldentaten deutscher Truppen.
Von Major a. D. von Kaiser.
Ein
Beginn und Verlauf der Tannenbergschlacht. — (Scherl-Bilderdienst-M.)
Die Stichtage zu Beginn der Schlacht
Generalfeldmarschall vonHindenburg uni) sein Chef des Stabes General Ludendorff während der Schlacht. — (Scherl-Bilderdienst-M.)
und nach aus ihrer westlichen Rückzugsrichtung in scharf südlicher Richtung abgedreht werden konnten. Damit marschierten sie direkt in den Rücken der von Neidenburg auf Allenstein vorgehenden Narew-Armee, hatten aber selbst die Njernen- Armee im eigenen Rücken. In der Front sollte die Narew-Armee vom verstärkten 20. Reservekorps, dem auch die 3. Reservedivision noch zugeteilt wurde, so lange aufgehalten werden, bis die beiden Umfassungskorps und das noch im Bahntransport begriffene I. AK. zum Eingreifen bereit sein würden. Als diese Voraussetzung am 25. August abends erfüllt war, wurde vom Armeeoberkommando der Entschluß gefaßt, am 26.August die Schlacht- entfcheidung herbeizuführen.
wenden. ,, ,
Tatsächlich brachte aber der 26. August noch an keiner Stelle eine Entscheidung. Das I. griff, da es noch nicht vollständig versammelt war, erst sehr spät an und konnte bis zum Abend das stark besetzte Usdau nicht mehr nehmen. Auch das verstärkte XX. AK. errang keine wesentlichen Erfolge. Das XVIII. AK. und das I. Ref.-Korps im Norden
Mackensen, die sich von der nur ganz langsam folgenden Njemen-Armee losgelöst hatten, in scharf südlicher Richtung im Anmarsch gegen den Rücken der Narew-Armee. Sie hatten die Gegend von Seeburg und Bischof st ein nordöstlich Allenstein erreicht. Ihnen gegenüber war das rechte Flügelkorps der Narew-Armee von Süden her im Anmarsch auf Bischofsburg, außerdem die russische 4. Kav.-Div. aus Sens- b u r g weiter östlich.
'n dieser Lage beschloß General von Prittwitz, ■ Ins Land östlich der Weichsel zu räumen und le Weichsellinie zu halten. Um die Narew- t-ermee möglichst lange aufzuhalten, sollten das ■ 1 AK. und die 3. Reservedivision nach Süden zur Verstärkung der Armeeabteilung Scholtz befördert r erben.
Der Entschluß, hinter die Weichsel zurückzugehen, dar offenbar unter der Voraussetzung gefaßt wor- Irn. daß die Entscheidung im Westen !nld fallen würde und daß dann die 8. Armee m ingeschwächter Kampfkraft zusammen mit den von Besten eintreffenden Verstärkungen O st p r e u ß e n Mrückerobern würde. Auf solcher Grundlage ift der Rückzug hinter die Weichsel bei Friedens- t iegsspielen unter dem Grafen Schliessen oft genug | iurchgespielt worden, kann also — rein strategisch ^trachtet — nicht als falsch bezeichnet werden. Iber in der Wirklichkeit des Krieges nahm sich die Preisgabe ganz Ostpreußens und eines Teiles «on Wesipreußen doch anders aus als in der Iriegswissenschaftlichen Theorie. Die zu erwarten- Isen furchtbaren Leiden der Bevölkerung der besoffenen Gebiete, vielleicht auch die Erwägung, daß Ine Preisgabe unserer besten Agrarprovinzen die s-rnährung von Volk und Heer in Frage, stellen linnte, schließlich auch der berechtigte Zweifel, ob i e Weichsellinie gegenüber der gewaltigen russi- foen Uebermacht bei einer Verzögerung der Entscheidung im Westen lange genug zu halten wäre, fi*B bei der Obersten Heeresleitung in Koblenz den Ilimtschluß reifen, in dieser schicksalsschweren Lage d'ch noch den Versuch zur Rettung Ostpreußens zu machen. Dazu bedurfte es n eu er T’änner an der Spitze der 8.Armee. Die Wahi VvA auf den bereits im Ruhestande befindlichen General von Hindenburg als Oberbefehls- |f)cber und auf General Ludendorff als fernen dnef des Stabes. Letzterer galt als einer der fabig- ltn Generalstabsoffiziere des deutschen Heeres und bitte bereits bei der Eroberung von Lutttch fein ü' erragendes Können und seine gewaltige Tatkraft u- ter Beweis gestellt. Am 23. August nachmittags änfen die neuen Führer in Marienburg beim Ober- lkmmando der 8. Armee ein.
Schon von Westen aus hatte Ludendorsf durch Ermittlung des Großen Hauptquartiers befehlen I lesen, daß der Rückmarsch der Nordaruppe der i ÜZlrmee sofort einzustellen fei. Der wettere lkntschluß, den Ludendorff faßte und der von Hin- bmburg gebilliat wurde, auch das I. Reservekorps li d das XVII. AK. von der Armee Rennenkampf -»«gzuführen und mit der südlichen Gruppe zu rinem Schlage gegen die a e ® ’ Mrrm e e zu vereinen, während den 24 sehr starren ihfanterie - Divisionen und mehreren Sa Dauerte« DVisionen Rennenkamvis gegenüber nur die Haupt- rtterve der Festung Königsberg, die 2. Landwebr- Rrigabe und die 1. Kavallerie-Division belassen
wurden, war, wie Ludendorff selbst in seiner Schrift „Tannenberg" betont, ein Entschluß von unerhörter Kühnheit, aber die einzige Möglichkeit, Ostpreußen noch zu retten. Ob dieser Entschluß überhaupt durchzusühren war, hing ganz davon ab, ob Rennenkampf weiter nur zögernd folgen ober schnell vormarschieren würde. Im letzteren Falle war ber geplante Flankenabmarsch der beiben Armeekorps nach Süden eine Unmöglichkeit. Aber die beutschen Führer rechneten mit ber bekannten Schwerfälligkeit ber russischen Führung, die gerade Rennenkampf schon zur Genüge im russisch-japanischen Kriege gezeigt hatte. Und sie behielten recht Rennenkampf folgte nur ganz langsam, so baß die beiden Armeekorps in den nächsten Tagen nach
Für den 26. August frühmorgens war der Beginn des entscheidenden Angriffs von Hindenburg und Ludendorff geplant. General von Scholtz sollte mit dem XX. AK. „bis zum letzten Mann seine Stellung gegen etwaige weitere russische Angriffe halten. Das I. AK. des Generals vo n Francois das rechts vom XX.AK. eingesetzt wurde, sollte, da die deutschen Kräfte zur vollständigen Umfassung des linken Flügels der Narew- Armee nicht ausreichten, in die bereits erwähnte Lücke bei 11 sb au hineinstoßen, das von Süden anmarschierende I. russische AK. unter Umfassung seines Nordflügels über Sold au energisch zuruck- wersen und bann seine Hauptkraste nach Osten
Die Schlacht.
Am 25. August abends war die Lage —•_ im großen betrachtet — folgende: Das verstärkte XX.AK. unter General von Scholtz, aus 3Vr
shen Landen erklangen und verkündeten, daß in Ostpreußen bei Tannenberg eine gewaltige Schlacht ^schlagen, eine ganze russische Armee fast vollkommen vernichtet und das deutsche Land im Osten zrm größten Teil von dem eingebrungenen Feinde nieder befreit sei. Mitten aus dem Rückzug Herms, bedrängt von zwei feindlichen Armeen, war jas geniale Feldherrnpaar Hindenburg - Ludenborff zrm Gegenangriff übergegangen und hatte in unmittelbarer Nähe der einen weit überlegenen ruf- sichen Armee die andere durch Operationen von hum vorstellbarer Kühnheit fast vollständig verrichtet. Das gleiche Tannenberg, bei dem vor 500 fahren das Heer ber beutschen Orbensritter von hm anbrängenben Polenheer burch Verrat in den tgenen Reihen geschlagen wurde, war nunmehr um Schauplatz eines deutschen Sieges über die J: uff en von weltgeschichtlicher Bedeutung, zu einem
veit in die Zukunft weifenden Markstein in dem palten Daseinskämpfe des Deutschtums im Osten, p einem Symbol der Unbesiegbarkeit echten beut» >hen Soldatentums geworden.
Die Schlacht von Tannenberg kann in ihrer rotten strategischen und taktischen Bedeutung nur jann richtig begriffen, in der psychologischen Wer- tmg der Leistung von Führung und Truppen c^recht beurteilt werden, wenn die gesamte Kriegslage, aus der heraus sie entstanden ist, ins klar vor Augen steht. Da die Hauptentscheibung im Westen gemäß bem bekannten Schlieffen- jlan angestrebt würbe, für besten Durchführung lieben Armeen angefetzt wurden, stand in- blge ber burch eine unzulängliche Wehrpolitik vor bm Kriege verursachten zahlenmäßigen Schwäche tes beutschen Heeres für ben gesamten £ ft e n außer Festungs- und Grenzschutztruppen r ur d i e 8. Armee zur Verfügung, die zur Verteidigung des zunächst am stärksten bedrohten Ostpreußen eingesetzt wurde. Der größte Teil üeser Armee — das I. und XVII. Armeekorps, !os I. Reseroekorps, die 3. Reservedivision und die I|. Kavalleriedivision — mürbe nörblich ber schwach «setzten Seenfette Iohannisburg — Ifngerb ur g zur Verteidigung gegen einen von I'ften zu erroartenben russischen Angriff, ber Rest - das auf 3Vz Divisionen verstärkte XX. AK. — in ber Gegend südlich Allenstein zur Üerteidigung gegen einen von Süden her möglichen ussischen Anmarsch bereitgestellt.
Der nördliche Armeeteil griff am 20. August b e i Gumbinnen die weit überlegene russische jjemen ° Armee unter Rennenkampf an, kmnte aber trotz anfänglicher Fortschritte keinen e Meidenden Erfolg erringen. Darum brach ber töerbefehlshaber ber 8. Armee, Generaloberst von jrittwitz unb Gaffron, ben Kampf ab uib trat ben Rückzug in westlicher Richtung an. Gleichzeitig mit bem Vormarsch ber Njemen-Armee in Narben hatte im Süden die russische Narew- ‘1 rmee unter Samsonow mit weit überlegenen Staffen bas verstärkte XX. AK. unter General on Scholtz angegriffen und unter heftigen Kämpfen langsam auf Gilgenburg südwestlich Lllensfein zurückgedrängt. Der Weitermarsch dieser Mssischen Armeen zu beiden Seiten ber Seensperre Dar mit ziemliche Sicherheit anzunehmen. Groß Dar die Gefahr, daß die in nördlicher Richtung wrbringenbe Narew - Armee der Norbgruppe ber 1 Armee in ben Rücken kommen würde.
über Neidenburg, also gegen die rückwärtigen Teile der Narew-Armee, vorführen. Gleichzeitig hatten die von Norden her zur Umfassung an- gesetzten beiden Armee» korps das ihnen ent- qegengeworfene russische VI. AK. und die 4. Kav.- Div. zu schlagen. Es kam auf möglichst tatkräftige Führung der Operationen an um durch eine schnelle Enffcheidung gegen die Narew-Armee die schwere Gefahr, die von der tttje- men-Armee drohte adzu»
schlugen zwar das VI. russische AK. auf Bischofs- burg zurück, errangen aber feinen entscheidenden Sieg. Im wesentlichen war also die Lage die gleiche rrüe am Vortage geblieben, ein kostbarer Tag war verlorengegangen, eine schwere Sorge für die Führung. Am 27. August wurde der allgemeine Angriff am frühen Morgen fortgesetzt. Das I. AK. warf an diesem Tage zusammen mit der aus dem XX. AK. herausgezogenen Abteilung Schmettau die Rusten aus Usdau heraus und in Richtung Sold au zurück, ohne aber den befohlenen Vorstoß auf Neiden bürg durchzuführen. Das stark erschöpfte XX. AK. kam auch an diesem Tage nicht vorwäitts. Weiter nördlich war die Land- weyr-Division v o n d e r G o l z, die aus Schleswig- Holstein herangeführt war, östlich Osterode bereitgestellt worden, um den Frontalangriff des linken Flügels des XX. AK. au f H o h e n ft e i n durch umfassenden Angriff von Norden her zu unterstützen. Im Norden erreichte am Abend des 27. August das I. Res.-Korps Wartenburg nordöstlich des vom XIII. russischen AK. besetzten Allenstein, während das XVII. AK. Mackensens das russische VI. AK. abermals geschlagen hatte, so daß es sich in vollem Rückzüge auf Orteisburg befand.
Waren noch am 27. die Erwartungen der Führung nicht annähernd erfüllt, so stand doch die Schlachtentscheidung für den 28. bevor. Auch dieser Schlachttag brachte zunächst schwere Enttäuschungen. Zwar wurde Neidenburg vom I.AK. genommen, und damit der taktis ch e Durchbruch vollendet, aber auf dem rechten Flügel des XX. AK. erlitt die 41. Jnf.-Div. bei ihrem Angriff auf Waplitz östlich Tannenberg im Nebel einen schweren Mißerfolg, fo daß hier eine ernste Krise zu befürchten war, falls der' Feiick) mit voller Kraft zum Gegenangriff überging. Er blieb aber genau so untätig wie die Njemen-Armee, die noch immer stehen blieb. Erst nachmittags trat eine Wendung zum Besseren ein. Am Nordflügel des XX. AK. waren die 3. Res.-Div. in fortschreitendem Angriff gegen Hohenstein begriffen, auch die Landwehr-Div. von ber Goltz drang in diesen russischen Stützpunkt ein. Später griff hier auch das XIII. russische AK. von Allenstein her ein und bedrängte die Landwehr-Div. von
Divisionen bestehend, hatte in den letzten Tagen schwere Kämpfe gegen mindestens sechs russische Divisionen der Narew-Armee zu bestehen gehabt. Es stand jetzt mit der allgemeinen Front nach O st e n in der Linie nördlich Usdau-Hohen- tein, mit stark zurück gebogenen Flügeln. Gegen einen rechten Flügel war von Süden her das rus- ische I. AK. im Anmarsch und hatte Usdau erreicht, war aber von ben frontal von Osten her angreifenden russischen Armeekorps durch eine große Lücke getrennt. Das deutsche, mit Eisenbahntransport herangeführte I. AK. unter General von Francois, das rechts von der Gruppe Scholtz eingesetzt werden sollte, war erst mit Teilen nordwestlich Usdau aufmarschiert. Von Norden her waren das I. Res.-Korps unter General von Below unb bas XVII. AK. unter General von
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General Samsonow, der Führer der Narew- Armee, der nach dem Zusammenbruch seiner Truppen im Walde bei Augustowo Selbstmord verübte. — (Scherl-Archiv-M.)
der Goltz schwer, ohne jedoch an dem deutschen Sieg an diesem wichtigen Schwerpunkt der Schlacht noch etwas ändern zu können. Gleichzeitig hatte das I. Res.-Korps die Gegend südöstlich Allenstein erreicht und damit dem XIII. russischen AK. den Rückzug abgeschnitten, während das in Richtung auf Passenheim und Ortelsburg angesetzte XVII. AK. bei weiterem Vormarsch im Verein mit dem I. AK., das mit Teilen von Neidenburg auf Willenberg weitermarschierte, den Ring um die übrigen Teile der Narew-Armee schließen mußte.
Dem am 28. erfochtenen Siege, ber sorgfältig vorbereiteten Einkreisung, folgte am 29. die fast völlige Vernichtung der Narew-Armee. Drei russische Armeekorps saßen in der Falle zwischen dem XX. AK. im Westen, dem I. AK., der von Hohenstein nach Südosten durchgebrochenen 3. Res.- Div. und der Abteilung Schmettau im Süden in der Linie Neidenburg—Willenberg, dem XVII. AK. im Osten bei Passenheim und Ortelsburg unb dem I. Res.-Korps im Norden bei Allenstein unb südlich. Freilich war der Ring bei der zahlenmäßigen Schwäche der deutschen Truppen nur sehr dünn, und es kam sowohl am 29. wie auch noch am 30. an manchen Stellen zu sehr heftigen Kämpfen mit den durch bas unübersichtliche Waldgelände zurückflutenden Russen, die erfolglos durchzubrechen versuchten. Etwa 2 V2 russische Armeekorps mußten die Waffen strecken und sich gefangen geben. Der Oberbefehlshaber Samsonow erschoß sich. Im ganzen betrugen die russischen VeÄuste 30 000 Tote und 92 000 Gefangene, ferner
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General von Rennenkampf, ber Führer ber russischen Njemen-Armee, bie als erste in Ostpreußen eingebrochen war und wenige Tage nach der Schlacht bei Tannenberg durch die Schlacht an den Masurischen Seen geschlagen wurde. — (Scherl-Archiv-M.) wurden 350 Geschütze, viele Tausende von Pferden und Fahrzeugen und unzähliges anderes Kriegsmaterial erbeutet.
Einer der größten Vernichtungssiege der Weltgeschichte war unter erschwerenden Umständen errungen worden, dank der unvergleichlichen Führung durch Hindenburg und seinen genialen Generalstabschef Ludendorff, dank der Tapferkeit der deutschen Truppen, die seit Wochen in schwersten, zum Teil unglücklichen Kämpfen gestanden hatten, schließlich auch dank der Unfähigkeit ber russischen Führung. Daß Rennenkampf mit seiner Njemen- Armee ruhig stehen blieb unb es geschehen ließ, baß bie von ihm bei Gumbinnen geschlagenen und zurückgehenden deutschen Armeekorps gegen die nur zwei bis drei Tagemärsche entfernte Narew-Armee geführt wurden und diese in viertägiger Schlacht vernichtend schlugen, ist etwas so Unbegreifliches, daß man geneigt ist, darin das Walten einer höheren Dorfeyung zu erblicken. Im übrigen war es selbstverständlich, daß nun nach der Vernichtung der Narew-Armee sofort ein neuer Schlag gegen bie Njemen-Armee vorbereitet werden mußte.
Strategische Folgen.
General ßubenborff sagt in seinem Werk „Meine Kriegserinnerungen" über Tannenberg: „Durchbruch unb Umfassung, kühner Siegeswille und einsichtige Beschränkung hatten diesen Sieg zuwege gebracht. Trotz unserer Unterlegenheit im Osten war es gelungen, auf dem Schlachtfelde den feindlichen annähernd gleich starke Kräfte zu vereinigen. Ich dachte an General Graf von Schlieffen und dankte diesem Lehrmeister ... Mir blieb keinen Augenblick Zeit, mich zu entspannen. Ich mußte die Gruppierung der Armee für ben weiteren Feldzug


