Aus der engeren Heimat
stellte. In der gestrigen Hauptoerhandlung der Angeklagte überfuhrt. Der Vertreter bi
Wirtschaft
Nürburgring: „Gr. Preis von Deutschland
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wurde 1er An-
Siegers Caracciola (Mercedes-Benz) Zweiter: Müller (Auto-Union)
ßmiinental-REiFEN
klage beantragte, mit Rücksicht auf die einschlägigen Vorstrafen eine Gefängnisstrafe von sechs Wochen. Der Angeklagte wurde des Betrugs schuldig erkannt und zu einer Gefängnis st rase von sechs Wochen verurteilt.
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Alte Soldaten beim Wettkampfschießen
3m Kreisverband Gießen des NS.-Reichskriegerbundes.
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Der erzbischöfliche Palast in Toledo in Flammen.
Der Palast des Erzbischofs von Toledo ist in der letzten Nacht einem Brande zum Opfer gefallen. Das durch die Hitze und die Trockenheit verursachte Feuer brach in einer nahegelegenen Apotheke aus und griff infolge von Wassermangel schnell um sich. Der Palast, Sitz des Kardinalprimas von Spanien, liegt unmittelbar neben der Kathedrale von Toledo, doch konnte ein Uebergreifen der Flammen auf die Kathedrale vermieden werden. Kardinalerzbischof Goma leitete selbst die Rettungsarbeiten. Eine wertvolle Sammlung von Schriften und Dokumenten aus der Zeit der Gründung der spanischen Kirche konnte gerettet werden, dagegen ist die Vernichtung des Kapitelsaales zu beklagen.
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nicht der Fall ist. Die Ernte liegt im allgemeinen später als in früheren Jahren. — Dieser Tage machten die Mitglieder des Ob st - und Gartenbauvereins einen Rundgang durch die Obstbaumanlagen. Dabei wurden Düngungs- und Spritzversuche an den Obstbäumen gezeigt. Der Behang der Aepfel- und Zwetschenbäume ist als gut und mittelmäßig zu bezeichnen.' Die Birnbäume zeigen nur geringen Behang.
Lich, 24. Juli. Ein Derkehrsunfall ereignete sich am Sonntagmittag an der Ecke Hintergasse-Bahn- hofstrahe. Ein Motyrradfahrer kam aus der Hintergasse und wollte auf der Bahnhofstraße in Richtung Unterstadt weiterfahren, als ihm im gleichen Augenblick zwei Radfahrerinnen entgegenkamen. Um auf der rechten Straßenseite zu bleuen, mußte der Fahrer bei der Einfahrt in die Banhofstraße anscheinend zu scharf gebremst haben; die Maschine kam auf der regennassen Straße ins Rutschen und fiel um. Im Nu stand das Rad in Rauch und Flammen. Beherzten Anwohnern gelang es, mit einem Feuerlöscher die brennende Maschine zu löschen. Das Motorrad wurde vollständig zerstört. Der Fahrer wurde nicht verletzt.
4- ßi cf), 22. Juli. Nach längeren Sitzungen des Vorbereitenden Ausschusses einigte man sich darüber, daß am kommenden Samstag und Sonntag, 29. und 30. Juli, die Vereinigung der Fünfziger in unserer Stadt ihre Wiedersehensfeier veranstaltet. Die Einladungen an die zum Teil sehr weit weg wohnenden ehemaligen Schulkameraden sind inzwischen versandt worden. Eine große Anzahl hat ihr Kommen in Aussicht gestellt.
* Queckborn, 22.Juli. Ein seltenes Arbeitsjubiläum konnte der Maurer Friedrich Jäger von hier begehen. Er arbeitet nunmehr seit 50 Jahren ununterbrochen im Baubetrieb Georg Jäger in Oueckborn. Der Betrieb ehrte ihn durch eine gemeinsame Feier auf der Bingmühle in Lauter.
Kreis Alsfeld.
<x) Deckenbach, 25. Juli. Unser Einwohner Heinrich K n ö g e l II., der Vater unseres Biiraer- meisters, konnte dieser Tage im Kreise seiner Angehörigen seinen 78. Geburtstag feiern. (Wir beglückwünschen nachträglich.)
Brieftaschen- und Krastfahrzeugdieb verhaftet.
LPD. W e tz l a r, 23. Juli. In einer hiesigen Gastwirtschaft wurde einem Gast die Brieftasche mit einem ansehnlichen Geldbetrag g e st o h l e n. Als Täter wurde ein Mann der Polizei übergeben, der den Diebstahl schließlich eingestand. Im Laufe des weiteren Verhörs ergab sich, daß man es mit dem 27 Jahre alten Georg R i e d l e r aus Bad Reichenhall zu tun hatte, für den die Staatsanwaltschaft sich so stark interessierte, daß sie Steckbrief hinter ihn erließ. Riedler hat u. a. in einem hessischen Orte ein Motorrad gestohlen, mit dem er eifrig in der Gegend herumfuhr. Man fand bei ihm aber auch Papiere aus Kraftwagen vor, die den Schluß zulassen, daß er sich auch auf dem Gebiete der Kraftwagenplünderei betätigt hat. Riedler wurde in das Untersuchungsgefängnis eingeliefert.
Zwei Tage in Lebensgefahr.
wenn man auf den Genuß von Kirschen Wasser trinkt.
LPD. Frankfurt a. TI., 24. Juli. Das fünfjährige Mädchen einer Familie im Stadtteil Höchst aß am Freitag einige Hände voll Kirschen und trank bald darauf Wasser. Nach einigen Stunden stellten sich bei dem Kind heftige Schmerzen und ziemlich hohes Fieber ein. Fieber und Schmerzen hielten bis zum Sonntag an, dann erst war das Kind dank der ärztlichen Hilfe non der bestehenden Lebensgefahr befreit.
Die Iunibilanzen der Kreditinstitute.
Die Monatsbilanzen der Kreditinstitute zeigten bisher von Monat von Monat einen Zuwachs der Kreditoren und eine Anlage der den Banken zufließenden Gelder im wesentlichen in Wechseln und Schatzanweisungen. Hier hat die im Ium erfolgte umfangreiche Ausgabe von Steuergutscheinen anscheinend einen Einfluß auf das bisher gewohnte Dilanzbild der Kreditinstitute ausgeübt; denn es zeigen sich diesmal nennenswerte Veränderungen in den wichtigsten Bilanzpositionen. So ist zunächst allgemein eine Verringerung der Bilanzsumme um 336 Mill, auf 32,848 Mrd. festzuftellen Dieser Rückgang ist bedingt durch einen Abzug der Banken- und Kundschaftseinlagen, der insgesantt 387,6 Mill, beträgt. Betrachten wir die „sonstigen Gläubiger", so sind diese bei den Großbanken um 201 Mill, und bei den sonstigen Kreditbanken um 41,8 Mill, zurückgegangen, während die Spezial-, Haus- und Branchebanken noch einen Zuwachs von 18 Mill, verzeichnen. Der Abzug der Kreditoren hat sich hauptsächlich auf die täglich fälligen Gelder erstreckt, ein Zeichen, daß die Ausgabe der Steuergutscheine, oder mit anderen Worten das Festhalten an diesen zwecks Ausnutzung der Abschreibungsmöglichkeiten, die Kundschaft veranlaßt hat, auf ihre kurzfristigen Mitteln bei den Banken zurückzugreifen.
Die Spareinlagen zeigen dagegen noch einen größeren Zuwachs als im Vormonat. Sie stiegen bei den Berliner Großbanken um 36,1 Mill., bei den Spezial-, Haus- und Branchebanken um 1,4 Mill, und bei den sonstigen Kreditbanken um 4,3 Millionen.
Die Verringerung der Kreditoren wirkte sich auf der Passivseite der Bilanzen in einem umfangreichen Abstößen der Wechselbestände aus. Der Rückgang der Wechsel betrug bei den Berliner Großbanken 341,5 Mill., den Spezialbanken 13,6 Mill, und den sonstigen Kreditbanken 13,4 Mill. Die Schatzanweisungsbestände nahmen gleichfalls bei den Großbanken und den spnstigen Kreditbanken um insgesamt 72 Mill. ab.
Im Gegensatz zu dieser rückläufigen Bewegung läßt sich bei den Wirtschastsausleihungen eine erhebliche Zunahme feststellen. So verzeichnen die „sonstigen Debitoren" eilen Zuwachs von 324,7 Mill., von denen auf die Großbanken 188 Mill., die Spezial-, Haus- und Branchebanken 38,8 Mill, und die sonstigen Kreditbanken 64,4 Mill., insgesamt also 283,2 Mill, entfallen, ein Zeichen, daß die großen Aufgaben der Gegenwart, die die Erfüllung des Dierjahresplans an die gewerbliche Wirtschaft stellt, diese in zunehmendem Maße zur Inanspruchnahme von Bankkrediten veranlassen.
Mein-Mainische Börse.
TNittagsbörse weiter leicht befestigt.
Frankfurt a. TL, 24.Juli. Die Börse zeigte zum Wochenanfang am Aktienmarkt auf fast allen Gebieten ein weiteres leichtes Ansteigen der Kurse, wobei die Auslassungen von Staatssekretär Reinhardt hinsichtlich der Steuergutscheine und der Spekulationssteuer anregten. Zu größeren Umsätzen gegenüber den Vortagen kam es aber weiterhin kaum, dB die Beteiligung der Kundschaft unverändert klein blieb.- Die durchschnittlichen Erhöhungen bewegten sich zwischen 0,50 bis 1 v. H. U. a. kamen zunächst zur Notiz: AEG. 112,25 (111,50), Rheinstahl 136 bis 136,50 (136), Mannesmann 104,13 (104), Vereinigte Stahl 99,50 (98,90), IG. Farben 143,25 (142,90), Heidelberger Zement 142 (141,50), Feldmühle Papier 99,25 (98,75), Rheinmetall 114,75 (114,25), Conti Gummi 212,75 (212,50), dagegen Scheideanstalt 205 (205,50). Unverändert setzten Reichsbank mit 180, Hoesch mit 107,50, Bemberg mit 127 und Junghans nach Pause mit 93,50 ein.
Am Rentenmarkt befestigten sich Reichsaltbesitz auf 132 (131,75), im übrigen lagen die amtlichen Papiere ruhig und nahezu unverändert. Steuergutscheine hatten lebhafteres Geschäft. Serie I schwankten zwischen 99,35 bis 99,25 (99,25). Serie II gingen in allen Abschnitten zeitweise mit 94,75 bis 94,85, also etwa 0,50 v. H. höher um. Halbamtlich lauteten sie: Juni 94,70, Juli 94,65, August 94,60, wobei zu diesen Kursen Nachfrage verblieb. Pfandbriefe und Stadtanleihen lagen unverändert, Industrie-Obligationen schwankten bis 0,25 v. H. Reichsaltbesitz später auf 131,90 nach 132 abbröckelnd, Reichsbahn-Vorzugsaktien 0,13 v. H. fester mit 122,25.
ebenfalls einen gespannten Kampf lieferten. Eine vom Kreisschießwart gestiftete Ehrenscheibe wurde auf eine neue Art herausgeschossen. Kamerad Brück (Lollar) errang sie. Der beste Tagesschütze war Kamerad Hanf (Gießen) mit 162 Ringen. Im Anschluß an den Wettkampf hielt die Kameradschaft Daubringen noch ein Plakettenschießen ab. Auch hier blieb der Kreisschießwart Sieger.
Aus diesen Kämpfen an nur drei Sonntagen geht hervor, daß im 9L5.d)sfriegerbunb die hohe Aufgabe erkannt ist, die die alten Soldaten zu erfüllen haben.
Amtsgericht Gießen.
Durch Strafbefehl, gegen den er Einspruch einlegte, hatte ein Mann aus Gießen eine Geldstrafe von 40 RM. erhalten. Es wurde ihm zur Last gelegt, fünf Säcke im Werte von insgesamt 10 RM., in denen er altes Zeug befördert hatte, nicht zurückgegeben, sondern für sich behalten zu haben. In der gestrigen Hauptverhandlung erklärte sich der Angeklagte nach Belehrung bereit, den Schaden zu ersetzen. Das Verfahren wurde daraufhin einge-
! Wiederum wurden in der Zeit vom 2. bis l .Juli im Kreiskriegerverband Gießen mehrere Wettkämpfe um die Reinhardt-Ehrenpreise ausge- tiagen. Die Gesamtleitung hatte Kreisschießwart .‘ca n f Gießen. So trafen sich die Kameradschaften t Hausen, Lich, Langsdorf, Bellersheim und Mu- snenheim. Allgemein ist zu beobachten, daß die Zinneradschasten eine größere Anzahl Schützen in bnn Kampf schicken, ganz besonders werden die imgen Reservisten begrüßt, die sich in den Reihen D?r alten Kameraden einfinden.
J3n L i ch waren es gerade die Reservisten, die to'tlos angetreten waren. Der beste Tagesschütze Mir hier der Kamerad Erbprinz Solms. Langsdorf ist zum ersten Male an diesem Wettkampf beteiligt und mußte sich mit der Nachbarkamerad- IcMft Bettenhausen messen. Langsdorf gereicht if, zur Ehre, daß sich di« neue Kameradschaft sehr nt beteiligte und gegenüber der konkurrierenden Kameradschaft die bessere war. Die Kameradschaften sic) einen erbitterten Kampf auf dem Stand in Bellersheim. Hier ging Obbornhofen als bessere Kame- lersheim. Hier ging Obbershofen als bessere Kame- iLaschaft hervor. Alle angetretenen Kameraden mren in der befohlenen Uniform erschienen. Am i.öuli haben die Kameradschaften Heuchelheim IM Allendorf auf ihren eignen Ständen den Si?ttfampf ausgetragen.
illm gleichen Tag« wurde in Rüddingshau- l(n ein Leistungsschießen durchgeführt. Die Kame-
stellt, da die Schuld des Täters gering ist und die Folgen der Tat unbedeutend find.
Der W. L. in Schwalenberg <x d. Lippe hatte einen Strafbefehl über eine Gefängnisstrafe von sechs Wochen erhalten, gegen den er Einspruch ein« legte. Ende 1938 oder um diese Zeit, gelegentlich der Lieferung von Erdbeerpflanzen an einen Zeugen in Lollar, gab der Angeklagte an, er habe in Schwalenberg eine eigene Gärtnerei, sei im öfftnt- liehen Leben an hervorragender Stelle tätig, habe erst kürzlich ein neues Haus gebaut, und er hab« ein Bankkonto bei der Spar- und Darlehenskasse in Schwalenberg. Diese Angaben sind unrichtig. Der Angeklaate bestellte und erhielt auf Kredit einen Anzug für 65 RM., wogegen er einen Wechsel, zahlbar am nächsten Monatsersten, mit dem Versprechen einer Teilzahlung schon vor Fälligkeit, aus-
radschaft ist Kreismeister 1938 Klasse B und wird es voraussichtlich auch in diesem Jahre bleiben.
In Leihgestern trafen die alten Favoriten Leihgestern, Großen-Linden und Watzenborn-Steinberg zusammen. Wie immer, hat sich di« Kameradschaft Leihgestern das Zepter nicht aus der Hand nehmen lassen. Das Durchschnittsergebnis ist gut. Gleichzeitig wurde noch in ©rüningen unter den Kameradschaften Dorf-Gill unb Grü- n i n g € n geschossen, und zwar unter Leitung des bewährten Kameraden Schäfer (Dors-Gill).
In Staufenberg aber hatte der Kamerad D a u b e r t (Lollar) den Wettkampf durchgeführt. Es mußte festgestellt werden, daß die Kameradschaft mit großem Eifer an den Stand gekommen war. Noch am Abend waren die Kameraden fleißig am Schießen. Als Anerkennung stiftete der Kreisschießwart eine Plakette und eine Ehren scheibe.
Am Sonntag, 23.3uliz war großes Schießen in Daubringen. Schon um 8 Uhr waren die ersten am Stand, der sehr schön unb praktisch her- gerichtet worden mar. Eine schöne Halle, ein moderner Scheibenstand machen die Schießstandanlage zu einer idealen Pfleaeftätte des Schießsportes
Die Kameradschaft Lollar unter der Führung von Kamerad Säubert kam mit zehn Gruppen (40 Kameraden) anmarschiert. Der Schießbetrieb wickelte sich unter der Leitung des Kreisschießrvartes geordnet ab. Als Besonderheit ist zu erwähnen, daß die Spitzengruppen Rüddingshausen und Annerod
Ernteeinsatz der Sauamtsleitung der 7lED. in Oberheffen.
NSG. Die NS.-Volkswohlsahrt treibt in ihrer Ar- t*it praktischen Sozialismus. Sie weiß, daß dieser Sozialismus der Boden unserer deutschen Gemein- (Daft ist. Um die Aufrichtigkeit dieser Gedanken zu t-weisen, hat der Leiter des Amtes für Dolkswohl- f hrt im Gau Hessen-Nassau, Gauamtsleiter Haug, sine Gefolgschaft zum Ernteeinsatz aufgefordert, tiarteigenoffe Haug wird Anfang August mit 50 Mit- ldeitern seiner Gaudienststel^ zum achttägigen lmiteeinsatz nach Lich in Oberhessen gehen. Die 'SD. des Gaues Hessen-Nassau zeigt damit, daß sie auf), wenn der deutsche Bauer ruft, zur Stelle ist.
Wolkenbruchartige Ziegenfälle.
LPD. Das ,Llprilw etter" im Juli, das auch am Montag wieder zwischen Sonnenschein, bedecktem .'immel und Regenfällen wechselte, hat stellenweise 1 starke Niederschläge gebracht, daß man schon von Wolkenbrüchen reden konnte, die aber zum Glück ucht lange anhielten. So zog gegen Mittag über i n Taunus eine Wolkenwand, aus der es wie rit Kübeln goß. Das Wasser kam in solchen Menen, daß es vom Erdreich nicht ausgenommen wer- |jn konnte. Auch über den Odenwald gingen nehrfach wolkenbruchartige Regenfälle nieder, die lienso wie am Sonntag die Wege in Gietzbäche nrroanbelten. So sehr erfreut Bauern und Gärtner ioer den Regen waren, der nur zu strichweise l-ederging, so wenig sind sie davon erbaut, daß bis kühle, regnerische, unbeständige Wetter auch in n nächsten Tagen noch anhatten soll, denn das betreibe ist „zeitia", d.h. reif zum Schnitt, und in ii-rschiedenen Dörfern wurde schon Ende vergange- mr Woche mit der Ernte begonnen.
Pimpfe geben
einen Oorfgemeinschastsabend.
-3- ® r ü n b e r g, 23. Juli. DerJungbannll5 (. armstadt), der zur Zeit in Stärke von rund j"J)O Pimpfen das Hör st-Wessel-Lager am (spitzen Stein belegt hat, hielt am Samstag- cenb auf dem Marktplatz einen Dorfgemein- fioaftsabenb ab. Zahlreiche Zuschauer umsäum- fm die in einem großen Viereck aufmarschierten Vmpfe. Märsche des Spielmannszuges, Lieder, Bo- hnturnen und humoristische Szenen folgten in bunter '.uvechslung. Auch eine Tanzgruppe der Landwirt- caftsschule mit 6 Paaren zeigte unter Leitung von ümdwirtschaftsrat Dr. Harth mehrere Volkstänze, jigerleiter Seipp stellte in Aussicht, daß auch beim weiten Lehrgang ein ähnlicher Gemeinschaftsabend Mfinden soll. Am Tage zuvor wurde für das Lager torch die Gaufilmstelle in der Turnhalle der Film ,0er letzte Alarm" vorgeführt.
Zugendherbergshütte im Taunus niedergebrannt.
- LLPD. Butzbach, 23. Juli. Am Samstagnach- rdttag ist eine im Taunus bei Langenhain- 'iegenberg am Waldrand gelegene Jugend- t rbergs-Schutzhütte vollständig nieder- { brannt. Der Wald kam bei dem Brand nicht z Schaden. Die Entstehungsursache des Feuers ist rich unbekannt.
Landkreis Gießen.
T Großen-Linden, 24. Juli. Die Winter- grrfte ist bereits eingefahren, und mit dem Schnitt 1)5 Roggens hat man begonnen. Der Ertrag der Ente ist im allgemeinen gut. Besonders günstig sind bi Aussichten für die Rogaen- und Sommerweizen- mte. In den letzten Jahren war die Sommer- xist« mit dem Roggen reif, was in diesem Jahr
Im Verlaufe ging das Geschäft stark zurück, im allgemeinen konnten sich die Kurse auf dem etwas erhöhten Stand behaupten. Mannesmann 0,13 v. H. nachgebend auf 104. Bei den später feftgeftellten Kursen ragten Demag mit 140 (138), Lahmeyer mit 108,50 (107), Holzmann mit 149,50 (148) hervor. Hapag nach Pause 41,50 (42).
Der Freioerkehr lag ruhig und behauptet. Tagesgell) unperänbert 2,25 o. H.
Abendbörse gut behauptet.
An der Abendbörs« erhielt sich die feste Grundstimmung des Mittagsverkehrs, da Nachfrage verblieb. Die Umsätze bewegten sich aber in engen Grenzen und nur auf einzelne Papiere. Kursmäßig war die Entwicklung etwas uneinheitlich, wobei es sich bei den geringprozentigen Ermäßigungen meist um Angleichungen an den schwächer liegenden Berliner Schluß handelte, der nicht unterschritten, sondern vielme'hr 0,25 bis 0,50 v. H. überholt wurde. IG. Farben waren 0,25 v. H. niedriger mit 143 gefragt, ebenso AEG. mit 112, Rheinstahl mit 136,25, Hoesch mit 107,75 und Mannesmann mit 103,75, sowie Deutsche Erdöl. um 0,50 v. H. mit 118,50. Leicht erhöht lagen Bemberg mit 127,50 (127), BMW. mit 131 (130,75), Westdeutsche Kaufhof mit 96 und Metallgesellschaft mit 112,50. Don Renten waren Reichsaltbesitz weiter befestigt auf 132,13 (132), 6 v. H. IG. Farben gingen mit unverändert 119,25 um. Steuergutscheine II waren gefragt und höher, hatten aber mangels Angebot nur mäßige Umsätze. Ium 94,90, Juli 94,85, August 94,75. Serie I hörte man mit 99,20 etwas leichter.
Frankfurter Getreidebörse.
Frankfurt a. TL, 24. Juli. Es notierten (Getreide je Tonne, alles übrige je 100 kg) in RM.: Weizen W 9 193, W 11 195, W 12 196, W 13 197, W 16 200, W 18 202, W 19 204, W 20 206, Roggen R 11 179, R 12 180, R 14 182, R 15 183, R 16 185, R 17 186, R 18 187, R 19 189 Großhandelspreise der Mühlen der genannten Preisgebiete. Futtergerste und Futterhafer —, Weizenmehl Type 812 W 13 bis W 20 einschl. Kreis Alzey 30,15, W 20 Kreis Worms 30,50 plus 0,50 RM. Frachtausgleich. Für Weizenmehl Type 812 mit Beimischung von Maisbackmehl liegen die Preise 30 Rsg. unter den Notierungen. Roggenmehl Type 997 R 12 22,45, R 15 22,"80, R 16 22,95., R 18 23,30, R 19 23,50 plus 0,50 RM. Fracht- ausgleich. Weizenfuttermehl W 19 13,60, Weizen- vollkleie W 19 11,60. Weizenkleie W 13 10,75, W 16 10,90, W 18 11,00, W 19 11,10, W 20 11,20 Müh- lcnfestpreis ab Mühlenstation. Roggenfuttermehl R 18 12,90, Roggenvollkleie R 18 10,90. Roggen- kleie R 12 9,95, R 15 10,15, R 16 10,25, R 18 10,40, R 19 10,50 Mühlenfestpreis ab Mühlen- ftation. Treber —, Wiesenheu, handelsüblich 5,00 bis 5,20, do. gut, gesund, trocken 5,60 bis 6,00; Ackerheu, gut, gesund, trocken 6,00 bis 6,30; Klee- Heu, handelsüblich 6,00 bis 6,40, do. gut, gesund, trocken 6,40 bis 6,80; Luzerneheu, handelsüblich 6,60 bis 7,00, do. gut, gesund, trocken 7,00 bis 7,50; Weizenstroh, drahtgepreßt oder gebündelt, alte Ernte 2,50 (zuletzt 2,80), Roggenstroh, do. 2,70 (3,00), Hafer- und Gerstestroh 2,30 bis 2,40 (2,60 dis 2,70), Erzeugerpreis ab Erzeuger-Verladestation.
Frankfurter Schlachtviehmarkt.
Frankfurt a. M, 25 Juli. (Vorbericht.) Um 10 Uhr war folgende Marktlage: Vorauftrieb: 859 Kälber, 208 Hammel, 146 Schafe und zirka 4500 ■ Schweine. Es kosteten: Kälber 30 bis 65 RM., Schafe 20 bis 42, Hämmel 35 bis 50, Schweine 53 bis 62. — Marktoerlauf: Kälber und Schweine zugeteilt, Schafe und Hämmel mittel.
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