Ausgabe 
25.3.1939
 
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Einzelhändler im Schaufensterwettbewerb

en.

des RAM. 1939

Obbornhofen.

Aus der engeren Heimat

Vorführung

vom

an beS

Wenn Äugen versagen Magnus-Brillen tragen!

gemeinsamen Abend, der in der Hauptsache dem gegenseitigen Kennenlernen dienen sollte. Brand- inspektor Lenz (Gießen) hielt eine Ansprache, in

* Gießen, 25. März. Auf dem heutigen Wochen­markt kosteten: Markenbutter, % kg 1,60 Mark, Matte 25 bis 50 Pf., Käse, das Stück 4 bis 10, deutsche Eier, Klasse S 13, A 12%, B 12, C 11%,

dieser Stelle noch einmal auf die Filmes des 1. Deutschen Turn- Breslau 1938 am Sonntag, 26.

Der Schaufensterwettbewerb findet vom 2 9. bis30. April 1939 unter der ParoleD e r deutsche Handel dankt durch Leistung" statt.

Mit dieser Parole soll der gesamte Einzelhandel nach außen hin feine Verbundenheit mit dem Merk des Führers zum Ausdruck bringen. Ls muß unter allen Umständen dafür Sorge getragen werden, daß anläßlich des Geburtstages des Führers keine kit­schigen Dekorationen entstehen. Bei geeigneten Ge­schäftszweigen kann in entsprechender Meise ein Führer-Bild oder ähnliches verwendet werden, jedoch muß die Ware als solch? und ihre Zusammenstellung einen würdigen Rahmen abgeben. Auf den Geburts-

genb könne besonders stolz sein, in dieser Zeit heran- zuwachsen. Die Darbietungen brachten mehrstimmige Volkslieder und einige Schwänke von Hans Sachs. Als Abschluß sprach Lehrer Wenzel zu den schei­denden Schülern beherzigte Worte. Ortsgruppenleiter Berghöfer ermahnte sie dann, auch fernerhin ihre Pflicht und Schuldigkeit zu tun, wie man es von einem echt deutschen Menschen verlangen müsse. Mit »dem Gelöbnis auf den Führer und dem Gesang der Nationallieder wurde der Abend beschlos-

tag direkt darf in keiner Weife Bezug genommen werden.

Die Beteiligung am Schaufensterwettbewerb er­faßt alle Berufskameraden vom Lehrling ein­schließlich zum Betriebsführer.

Sämtliche Firmen, welche noch nicht ihre An­meldung zum Schaufensterwettbewerb abgegeben haben, können dies sofort, jedoch bis spätestens Ende März, noch nachholen.

Wirtschaftsgruppe Einzelhandel Kreisgruppe Gießen.

Gez.: E. Schulte.

Der Kreisobmann der DAF. Gez.: S. Kahenmeier.

Der.Wettbewerbsleiter

für den Schaufensterwettbewerb. Gez.: E. Steinel.

Obbornhofen, 24. März. Gestern fand hier in Gegenwart der Eltern und der Gemeinde- Vertretung die Schulentlassung der dies­jährigen Konfirmanden statt. Nach dem Dortrag einiger Gedichte sprach Bürgermeister Kammer zu den Konfirmanden und deren Eltern, wobei er den Kindern dringend ans Herz legte, in ihrem weiteren Leben immer eifrig vorwärtszustreben und sich stets als tüchtige Glieder der Volksgemeinschaft zu betrachten und zu bewähren. Hierauf sprach Lehrer Wunsch zu den Konfirmanden, denen er die Beherzigung alles Guten, das sie in der Schule gelernt und auch heute wieder gehört haben, ein­dringlich empfahl. Dann fand die Feier in der üblichen Weise ihren Abschluß.

Schotten.

b Schotten, 24. Marz. Hier sanden in den letzten Tagen verschiedene Schulentlassungsfeiern statt. Die Oberschule beging einen Elternabend, der mit musikalischen, gesanglichen Vorträgen und mit einem Hans-Sachs-Spiel ausgestaltet war. Der Leiter der Schule, Studienrat Dr. Weiß, sprach über die Bedeutung und den Wert einer ordentlichen Schnl- ausbildung für den späteren Beruf. Reicher Beifall folgte den Darbietungen. Auch der Winterlehrgang der Landwirtschaftlichen Schule ging zu Ende und wurde mit einer Schlußprüfung, an der 21 Schü­ler teilnahmen, abgeschlossen. Ein mehrtägiger Sch* ausflug wird sich anschließen. Die Volks sch nie hatte gestern abend in der dicht besetzten Turnhalle ihren Elternabend. Eine Ausstellung von 3cj^ nungen und Handarbeiten u. dgl. gab Zeiigi»? davon, was in der Schule geleistet wurde. Rehc Stein Hauer begrüßte die Eltern und Gäste. M»"- kalische Vorführungen, Gedichtvorträge, turnende Darbietungen, deutsche Tänze wechselten mitcinankr ab. Ein Schulfilm wurde gezeigt, vor allem gchcl ein von den Kindern wundervoll dargebotenrs Märchenspiel. Eindrucksvoll war die anschließende Entlassungsfeier des letzten Schuljahres. Lehrer Maurer sprach beherzigenswerte Worte zu den Schülern, deren Schulzeit nun zu Ende geht. Orts- grupvenleiter Zefchky, sprach das Schlußwort aus den Führer.

Volksbücherei in Grünberg.

Münchener SA.-Bühne kommt nach Watzenborn-Steinberg.

Veranstalter: SA.-Standarte 116.

Arn l»3. April wird dieKonrad-Dreher-Bühne" in der Volkshalle zu Watzenborn-Stein­berg die urwüchsige VolkskomödieDer Manöver- Sepp" von Hans Neumayer zur Aufführung brin­gen.

Konrad Dreher, der Gründer und Leiter dieser Wanderbühne, steht mit seinen Künstlern seit langen Jahren in engster Verbundenheit mit der SA., der auch heute noch die männlichen Künstler anyehören. In den schweren Jahren des Kampfes hat sich diese Freundschaft oft bewiesen. In der Zeit, in der Schund die Deutsche Volkskunst zu zerstören drohte, hielt dieKonrad-Dreher-Dühne" an der gesunden Richtung fest, nur lebensechte Volkskunst zu bieten. DerManöver-Sepp" bringt erstmals weltanschau­liche Propaganda in heiterer Form. Die Bühne will mit dem Stück nicht nur ein gemütstiefes und derbes Volkstheater bringen, in feinem heiteren Gewand verbirgt sich vielmehr ein goldener Kern: ein Lob auf die Frontkameradschgst, die sich auch in der Nachkriegszeit fortpflanzt und ein Bekenntnis ist zum gesunden, geraden Sinn des Bauerntums.

Die SA.-Standarte 116 als Veranstalter hat durch die Festsetzung eines geringen Eintrittsgeldes auch den minderbemittelten Volksgenossen die Möglichkeit geboten, sich dieses Stück anzusehen. Den Verkauf der Eintrittskarten, der sofort beginnt, haben die SA.-Sturmdienststellen im Bereiche der SA.-Stan- darte 116 und die Bürgermeisterei Watzenborn- Steinberg übernommen.

Von der (Gendarmerie

und Sportfestes Mörz, morgens Vorführung des verbunden. Wer

Spinat 35 bis 40, Unterkohlrabi 8 bis 10, Feldsalat, i/io 12 bis 15, Tomaten, % kg 30 bis 45, Zwiebeln 12 bis 16, Meerrettich 40 bis 70, Schwarzwurzeln 30 bis 45, Rhabarber 60, Kartoffeln, % kg 5 bis 7 Pf., 5 kg 45 Pf., 50 kg 3,95 Mark, Aepfel, % kg 30 bis 45 Pf., Nüsse 45 Pf., Hähne 1,10 bis 1,25 Mark, Suppenhühner 90 Pf. bis 1 Mark, Tauben, das Stück 50 bis 60 Pf., Blumenkohl 30 bis 50, Endivien 10 bis 25, Lauch 5 bis 12, Rettich 10 bis 20, Sellerie 10 bis 40, % kg 25 bis 40, Radieschen, das Bündel 15 bis 25 Pf.

Altersversorgung für das Handwerk.

Versicherungsverträge mit Wirkung vom 1. Fanuar 1939.

FWD. Nach dem Altersversorgungsgesetz wird der Handwerker von der Pflicht zur Angestelltenversiche­rung befreit, wenn er eine Lebensversicherung in genügender Höhe abschließt. Nun sind beim Reichs­stand des deutschen Handwerks viele Anfragen ein­gegangen, ob solche Versicherungsverträge mit Wir­kung vorn 1. Januar 1939 abgeschlossen^ bzw. auf diesen Termin zurückdatiert werden müssen. Die Praxis hatte dies bisher verneint, der Reichsarbeits­minister dagegen hat die Frage jetzt in bejahendem Sinne beantwortet. Auf Rückfrage hat der Neichs- arbeitsrninister neuerdings u. a. folgendes erklärt: Da die Altersversorgung mit Wirkung vom 1. Januar 1939 beginnen soll, muß auch eine Lebensversiche­rung, wenn sie die Versicherungsfreiheit mit Wirkung vom 1. Januar 1939 begründen soll, auf diesen Zeitpunkt zurückdatiert sein. Falls dies verabsäumt ist, bleibt noch bis zum 30. Juni 1939 genügend Zeit, um eine Abänderung des Lebensversicherungs­vertrages vorzunehmen, welche die Versicherungs-

Betr. Breslau-Film. Ich verweise

Betr. Weltanschauliche Arbeits­gemeinschaft. Der Vortrag, der für den 27. März vorgesehen war, fällt aus. Die Arbeits­gemeinschaft findet am 5. April statt.

BDM. - Gruppe 1/116. Alle Mädel der Gruppe treten am Sonntag, 26. März, um 8.30 Uhr, amHessischen Höf" in Kluft zum Frühjahrsgelände- lauf an. Turnzeug sowie Trainingsanzug ist mit­zubringen. Als Entschuldigungen gelten nur ärzt­liche Atteste.

BDM. - Werk - Gruppe la/116. Alle Mädel der Gruppe treten am Sonntag, 26. März, 8.30 Uhr, am Ludwigsplatz in Kluft an. Mitzubrin­gen ist Turnzeug und Trainingsanzug. Als Ent­schuldigungen gelten nur ärztliche Atteste.

Alle Münzen für das WSW.

Das WHW. nimmt bei der von der DAF. durch­geführten letzten Reichsstraßensammlung für das Winterhilfswerk am 25. und 26. März wieder neben den gültigen Münzen und Geldscheinen auch alle außer Kurs gesetzten in- und ausländischen Münzen, Gedenkmünzen, Plaketten, Prägemünzen usw. ent­gegen. Sie werden umgehend einer rohstoffwirt- jchaftlichen Verwertung zugeführt.

Jeder deutsche Volksgenosse mpg nochmals seinen Schreibtisch oder Schrank daraufhin untersuchen und diese für ihn meist wertlosen Münzen bereithalten. Es kann sich dabei um eiserne Kriegsmünzen, Alu­miniumgeld, Messing- oder Bronzemünzen handeln. Mancher hat noch von seinen Reisen her kleine Beträge in ausländischen Münzen, die er wegen Geringfügigkeit nicht eingewechselt hat. Alle diese Münzen seien die Beträge auch noch so gering ergeben in ihrer Gesamtheit eine stattliche Summe, die eine fühlbare Hilfe für die Deoisenwirtschaft darstellt. Alle Dienststellen des WHW. nehmen diese Spenden entgegen.

Die Abzüge von her Lohnsteuer.

Die Finanzämter in Oberhessen bringen heute in einer wichtigen Bekanntmachung die Aenderungen des Einkommensteuergesetzes hinsichtlich des Lohn- fteuer-Abzugsverfahrens zur Kenntnis der Bevölke­rung. Es handelt sich dabei um außerordentlich wich­tige Bestimmungen für jeden Steuerpflichtigen. Darum sei allen dringend empfohlen, diese Be­kanntmachung sorgfältig zu beachten und rechtzeitig si» erforderlichen Schritte zu tun.

Gießener Dochenmarktpreije.

11 Uhr, im Gloria-Palast. Die Filmes ist mit einer Morgenfeier hingeht tritt selbstverständlich in Kluft an. Eintritt

* Hungen, 25. März. Gendarmeriehauptwacht- meifter ßauber von hier ist mit Wirkung 1. April ab nach Laubach versetzt worden.

D 10%, Weißkraut, % kg 12% bis 14, Rotkraut der er die hohen Ziele und die Vielseitigkeit einer 14 bis 15, Karotten 10 bis 15, rote Rüben 10 bis 15,»modernen Wehr schilderte.

Mitglieder der großdeutschen Volksgemeinschast zu werden, unerschütterlich und einsatzbereit zu Volk und Führer zu stehen. Nach einem Treuebekenntnis der Schüler überreichte der Schulleiter die Zeugmsse und entließ die Schüler. Der Ortsgruppenletter nahm sie durch Handschlag in die schaffende Volks­gemeinschaft auf. Den Dank der Eltern für die ein» drucksvolle Feier übermittelte Herr Reeh. Ter Abend wurde dann in der üblichen Weise geschlossen.

Treis a. d. Lumda.

§ Treis a.d. L d a., 24. März. Die hiesige erste Schulklasse unter Leitung von Lehrer Wenzel ver­anstaltete im Saal von H. Will einen Schulent­lassungs-Elternabend. Nachdem die Klasse das LiedDeutschland" vorgetragen hatte, begrüßte Schulleiter Lehrer Schädel die Vertreter per Partei, die zahlreich erschienenen Eltern und die Freunde der Kinder und betonte, daß die heutigen Elternabende ganz im Sinne der nationalsozialisti­schen Jugenderziehung abgehalten würden und keine Familienfeiern seien. Ferner streifte er die außen­politischen Ereignisse der letzten Zeit. Unsere Ju-

Weise geschlossen.

Schulentlaffungsfeiern.

Heuchelheim.

* Heuchelheim, 23. März. Gestern abend erfolgte die Entlassung der Schüler aus der Volksschule in Anwesenheit von Ver­tretern der Partei, des Bürgermeisters mit den Gemeindevertretern und der Lehrerschaft. Die Eltern sowie Freunde der. Schule waren zahlreich erschie­nen, so daß die Turnhalle gut besetzt war. Nach der Begrüßung durch den Klassenlehrer Rektor Kn ab zeigten die Schüler in Zwiegesprächform zwei in der Schule behandelte ThemenGebt Raum" und Tausend Jahre deutsche Geschichte" Ersteres hatte zum Inhalt, wie wir als wachsendes Volk dringend Raum bedürfen und wie unsere Kolonien, ungerech­terweise uns geraubt, immer noch vorenthalten wer­den. Das zweite Thema führte eindringlichst vor Augen, wie Uneinigkeit des deutschen Volkes immer Katastrophen herbeiführten, bis dann zielbewußt unser Führer die Einigkeit herbeiführte und Groß­deutschland schuf. Dazwischen gesungene Lieder, von zwei Schülerinnen begleitet, erhöhten die Wirkung. Dann geschah die Aufnahme der Schulentlassenen in die deutsche Volksgemeinschast durch den yrts- gruppenleiter W o b k e r. Er wies in seiner An­sprache auf die Bedeutung der Lebenswende für sie hin und forderte sie zur treuen Kameradschaft in der für sie jetzt kommenden neuen Lebenslage auf, worauf das Gelöbnis der Jugendlichen erfolgte. Im weiteren Verlauf der Feier boten die Mädchen einige Volkstänze, die großen Anklang fanden. Ein Märchenspiel, das wirkungsvoll von den Schülern gespielt wurde, fand großen Beifall.

Lang-Göns.

Lang-Göns, 24. März. Am Donnerstagabend sand in dem festlich geschmückten Schulsaal die Entlassungsfeier des obersten Jahrgangs der hiesigen Volksschule statt. Nach einleitenden Ge­dicht- und Spruchvorträgen und mehrstimmigen Ge­sängen der Schüler hielt Schulleiter G. Herbst die Entlassungsansprache. In ernsten, zu Herzen gehen­den Worten wandte er sich an die Schüler und ihre Eltern, die neben den Lehrern, dem Ortsgruppen- leiter und dem Bürgermeister erschienen waren. Den Ausführungen des Schulleiters lag das Gedicht Sei tapfer, treu und wahr!" zugrunde. Anschließend sprach Ortsgruppenleiter K. Müller,»der die Jungen und Mädchen aufforderte, nur treue und wertvolle

+ Grünberg, 24. März. Der Volksbildungs­verein hielt im HotelHirsch" seine Hauptversamm­lung ab. Der Vorsitzende, Berufsschullehrer Geng- nagel, betonte, daß der Verein seine Hauptaufgabe in der Betreuung der Volksbücherei sehe, die allen Kreisen der Bevölkerung zugänglich sei. Ter Verwalter der Bücherei, Reallehrer i. R. Kohlbach, gab einen Ueberblick über den derzeitigen Stand der Bücherei. Sie enthält mit Einschluß von 28 Neu- anschaffungen in 1938 jetzt 1383 Bände. Ausgegeben sind 93 Lesekarten, aus welche in 1938 an 51 Ausleih tagen 1755 Bücher entliehen wurden; das sind durch­schnittlich 34 Bände für 1 Tag. Die höchste Aus­leihung betrug 57, die niedrigste 14 Bände. Verein­nahmt wurden an Beiträgen und Lesegeldern 212,46 RM., an Ausgaben entstanden 181,49 RM. Bücherwart Hrch. Schmidt wies darauf hin, daß die Bücherei auch von der Jugend recht gut benutzt würde. Ebenso habe er die Erfahrung gemacht, datz man die Jugend von den von ihr meist bevorzugten Detektivgeschichten auch aus gute Unterhaltungs­lektüre hingewöhnen könne. Es wurde beschlosstn, neben der Anschaffung einer Anzahl neuer Bücher wertvolle ältere Büchel mit einem neuen Einbande zu versehen. Das Lesegeld soll zukünftig für ein ent­liehenes Buch für 1 bzw. 2 Wochen 10 Pfennige betragen, jede weitere Woche 10 Pfennig mehr. Tie Stadt, die im letzten Jahr dem Verein 4 Bände vom Nürnberger Parteitag überwies, soll ersucht werden, den früher gewährten jährlichen Zuschuß von 40 RM. wieder in bar ;u geben.

Landkreis Gießen

ö Lollar, 25. März. Am heutigen Samstag kann unsere Mitbürgerin Frau Marie Mülle W w e., geb. Wagner, Kirchstraße, bei bester ©ejuno- heit ihren 7 0. Geburtstag begehen. Der Juv' larin, unserer jahrzehntelangen treuen Leserin, uni - ren herzlichen Glückwunsch. <.

L Treis a.d. Lda., 24. März. Am Mittwoch veranstaltete die hiesige Drtsroaltung von raj

durch Freude" im Saale Will einen Thea» abend. Die Hessische Wanderbühne aus Darms brachte am Nachmittag in der Kindervorstellung MärchenRumpelstilzchen" und am Abend Frontgockel" zur Ausführung. < 1A7 hes

D Cid), 24. März. Durch die Standarte 147 06 NSKK. werden in Zukunft in allen Stürmen träge über Rassenkunde, Weltanschauung, ' Reichsstraßenverkehrsordnung und NSKK.-Slray oerkehrserziehungsdienst durchgeführt. So sp . beim letzten Sturmdienst des Sturmes 5/M MG dem auch die Gendarmerie von Lich und » unter Führung von Gendarmeriemeister 11 g anwesend war, Obertruppführer Krüger NSKK. - Straßenverkehrs - Erziehungsdlenst »

Heimatvereinigung Staufenberg.

y. Staufenberg, 22. März. Auf der Burg Staufenberg fand die Hauptversammlung der Heimatvereinigung Staufenberg unter Leitung ihres Vorsitzenden, Dekan i. R. G u ß - mann (Gießen) statt. Da sich im Lause der Zeit herausgestellt hat, daß irrtümlicherweise die An­nahme besteht, die Arbeit an der Burg Staufenberg sei nur Sache der Mitglieder von Staufenberg, die die Mehrzahl der Vereinigung bilden, wurde auf Antrag des Vorsitzenden einstimmig beschlossen, daß der Verein von jetzt abHeimatoereinigung Staufenberg und Umgegend" heißen soll. Bei der Wahl des Vorsitzenden wurde der bisherige Dereinsführer, Dekan i.R. Gußmanm, einstimmig wiedergewählt. Zum Nachfolger des bis­herigen Rechners Lorenz, der einen günstigen Kassenbericht vorlegen konnte und vor einigen Wochen seinen Wohnsitz von Gießen nach Magde­burg verlegt hat, wurde Gemeinderechner Ste­phan (Staufenberg) ernannt. Dem seitherigen Rechner wurde für seine ausgezeichnete Amts­führung vom Vorsitzenden in herzlicher Weise ge­dankt. Herr Lorenz hielt dann einen mit großem Beifall aufgenommenen Lichtbilderoortrag über das deutsche Bauernhaus. Noch einer «chlußansprache des Vorsitzenden wurde die Versammlung in üblicher

sreiheit bereits mit Wirkung vom 1. Januar 1939 begründen kann. Es bleibt Vorbehalten, diese Frage in der Durchführungsverordnung zu regeln.

** Silberne Hochzeit. Der Gastwirt Hein­rich D e ch e r t und Frau, GastwirtschaftZum kühlen Grund" in der Neuen Bäue, begehen am 28. März den Tag ihrer silbernen Hochzeit. Dem Jubelpaar gilt auch unser herzlicher Glückwunsch.

** Stadttheater-Miete. Zur Einlösung der siebenten Rate der Stadttheater-Miete wird vom Oberbürgermeister heute aufgeforbert.

** Erfolgreiche Deutsche Schäfer­hundzucht. Frau Schatz-Hüttenberger, Gemmerich b. St. Goarshausen (Rhein), eine be­kannte frühere Gießener Hundesportlerin, errang in Frwikfurt a. M. auf der Spezialschau für Deut­sche Schäferhunde mit ihrem RüdenStern v. Mäuseturm" die höchste Bewertung für den besten Hund der Ausstellung. Sie erhielt den Preis der Landesbauernschaft Frankfurt a. M.

** Schülerkonzert in der Lupusherlstätte. Am Dienstag bereitete Lehrer Nau, Klein-Linden, mit den Schulkindern seiner Klasse den Kranken der Lupusheilstätte eine fröhliche Stunde. Im Hörsaal der Universitäts-Hautklinik hatten sich die Patienten versammelt und lauschten gespannt den Darbietun­gen. Mit flotter Marsch- und Volksmusik, gespielt von der Harmonikagruppe unter Stabführung ihres Lehrers Rau, sowie einigen schönen Heimat- und Soldatenliedern, gesungen von dem Schülerchor, verbunden mit Gedichtsvorträgen, zum Teil in ober- hessischer Mundart, wurden die Kranken der Lupus­heilstätte sehr erfreut. Reicher Beifall und lobende Dankesworte der Patienten wurden der Spielschar und ihrem Lehrer gespendet.

bringt ein vollkommen neues Programm; die SzenenfolgeMensch, paß auf" in 20 Bildern. Das Gastspiel findet außer Miete statt. Anfang 20 Uhr, Ende 22 Uhr.

Spielplan des Stadttheaters vom 26. März bis 2. April.

Am Sonntag, 26. März, findet im Stadttheater der Abschluß der Gießener Goethe-Festwoche statt. Im Rahmen der 12. Morgenveranstaltung gelangt Der Bürgergeneral", Lustspiel in einem Aufzug von Johann Wolfgang von Goethe, zur Aufführung. Spielleitung Hermann Schultze-Griesheim, Bühnen­bild: Karl Löffler. Die Veranstaltung beginnt punkt 11.30 Uhr, Ende 12.30 Uhr. Um 19 Uhr findet noch einmal eine Aufführung der OperetteDie luftige Witwe" von Franz Lehär statt. Musikalische Leitung Heinz Markwardt, Spielleitung Gert Buch­heim, Tänze: Thea Maaß. Die Vorstellung findet außer Miete statt. Ende gegen 22 Uhr.

Montag, 27. März, Anfang 20 Uhr, Ende gegen 23 Uhr: Theaterring der Hitler-Jugend, 6. Vorstel­lungDer fliegende Holländer", Oper von Wagner.

Dienstag, 28. März, Anfang 20 Uhr, Ende 22.30 Uhr:Torquato Tasso", Schauspiel von Johann Wolfgang von Goethe. Spielleitung: Hermann Schultze-Griesheim. 25. Vorstellung der Dienstag- Miete.

Mittwoch, 29. März, Anfang 19 Uhr, Ende nach 22.30 Uhr:Der Rosenkavalier", Oper von Richard Strauß. Musikalische Leitung: Paul Walter, Spiel­leitung: Hans Geißler. 25. Vorstellung der Mitt­woch-Miete.

Frettag, 31.März, Anfang 20 Uhr, Ende gegen 23 Uhr: Zum letzten MalDie andere Seite", Drama van R. E. Sherriff. Spielleitung: Hannes Razum. 25. Vorstellung der Freitag-Miete.

Samstag, 1. April, Anfang 20 Uhr, Ende nach 23.30 Uhr: KdF.-Feierabendring, 11. Vorstellung Der Rasenkavalier", Oper von R. Strauß. Musi­kalische Leitung: Paul Walter, Spielleitung: Hans Geißler.

Sonntag, 2. April, Anfang 19 Uhr, Ende gegen 22 Uhr: ErstaufführungDer Vetter aus Dingsda", Operette von Eduard Künneke. Musikalische Leitung: Joachim Popelka, Spielleitung: Gert Buchheim, Tänze: Thea Maaß. Außer Miete.

Gießener Konzerl-Verein.

Für sein letztes Solistenkonzert dieses Konzert- minters ist es dem Konzertverein gelungen, den weltberühmten Pianisten Wilhelm Backhaus zu gewinnen. Nach außerordentlichen Erfolgen in Wien und Berlin wird er am 2. April in Gießen einen Klavierabend veranstalten. Das Programm enthält Werke von Bach, Schubert und Chopin.

Hitler-Jugend Dann 116.

Die Einheiten des Standortes Gießen nehmen geschlossen an der Morgenfeier am kommenden Sonntag im Stadttheater teil. Karten sind sofort auf der Verwaltungsstelle des Bannes zum Stück­preis von RM.,25 abzuholen.

L DM-Untergau 116 Gießen.

30 Pfennig.

Betr. Frühjahrsgeländelauf. Er findet gruppenweise statt am 26. März oder 2. April 1939. Die Gruppenführerinnen bzw. Gruppensportwartin- nen haben alles schon in die Wege geleitet. Der Universitätssportplatz steht an den beiden Sonntagen von 8 bis 9 Uhr morgens zur Verfügung. Ich erwarte eine hundertprozentige Beteiligung sowohl der Mädel- als auch BDM.-Werk-Gruppen.

Betr. Gruppen spart war tinnen- schlllung. Sie findet für diö Mädel-Gruppem fportmartinnen vorn 28. März bis 1. April in der Jugendherberge in Bad-Nauheim statt. Ich erwarte eine Beteiligung aller M.-Gruppen, die auch alle von mir eine Einberufung erhalten haben. Anreise­zeit: bis spätestens 18 Uhr am 28. März.

Kreissiegerm

im Aeichsberufswetlkampf.

* Großen-Linden, 24. März. Das Gefolg­schaftsmitglied Elli Dietz in der Zigarrenfabrik Wagener & Volk, Großen-Linden, wurde im Reichs­berufswettkampf in der GruppeNahrung und Genuß" Kreissieger und nimmt somit am Gauentscheid vom 24. bis 28. März 1939 in Frank­furt a. M. teil.

Feuerwehren gliedern sich an Ziehen an

00 Klein-Linden, 23. März. Nachdem die Vertretung unserer Freiwilligen Feuer­wehr an den Besprechungen in Gießen wegen der Angliederung an die Wehr der Stadt Gießen teil- genommen hatte, fand im GasthausZum deut­schen Hos" die Generalversammlung der Klein- Lindener Wehr statt. Oberbrandmeister Friedrich M ü 11 e r , der sich um den Ausbau und die Schlag­fertigkeit der hiesigen Feuerwehr sehr verdient ge­macht hat, leitete die Versammlung, die sich in der Hauptsache mit internen Angelegenheiten befaßte. Namentlich wurde eingehend über die bevorstehende Angliederung nach Gießen gesprochen, die mit der Angliederung der Wiesecker Wehr am 15. April a u f dem Schiffenberg vor­genommen werden soll.

Zahlreiche Vertreter der Gießener Wehr ver­sammelten sich mit den Kameraden aus Klein-Lin­den im Saale der WirtschaftZur Burg" zu einem