Ausgabe 
24.11.1939
 
Einzelbild herunterladen

Französische Flak schießt Löcher in die Lust.

P. K. An einem sonnenüberstrablten Nooernber- tag im Westen, wenige Kilometer von der französi­schen Grenze. Ans großer Höhe kommt deutlich oas Dröhnen von Flugzeugmotoren: Sind es eigene Maschinen ist es der Gegner: das ist die Frage, die in allen Batteviestellungen der Flak, bei allen Beobachtungsposten gestellt wird. Zunächst sind im Blau des Himmels die Flugzeuge nicht zu erkennen und so stehen überall die Mann­schaften in höchster Erwartung, zumal ja bei erstem Wahrnehmen des Motorengeräusches unverzüglich Fliegeralarm gegeben worden ist. Da jetzt hat man die Maschinen in die Gläser bekommen und sofort als eigene Flugzeuge erkannt. Umgeben von drei Jägern fliegt ein Aufklärer gen Westen. Für die Flakkanoniere gibt e? also keine Arbeit.

Bald müssen die Maschinen in der Grenz­zone sein. Ob sie der Gegner erkannt hat und den Kampf aufnimmt? Noch ist alles friedlich, nirgends fällt ein Schuß und selbst feindliche Jäger sind nicht zu sehen. Der Aufklärer schwenkt nun ab, fliegt längs der Grenze. Stets behütet von den drei Jagdmaschinen, die unentwegt kurven und sich be­mühen, ihre dem Aufklärer überlegene Geschwin­digkeit auszugleichen.

Nun sind die Maschinen, die inzwischen auch weiter heruntergegangen sind, von der franzö­sischen Flak entdeckt worden. Irgendwo weit ab von den Flugzeugen rvird eine Sprengwolke sichtbar, dann noch eine und wieder eine. Nach einiger Zeit werden auch die Detonatio­nen hörbgr. Inzwischen sind aber weitere Spreng­wolken aufgetaucht, die ohne weiteres erkennen lassen, daß man die vier Maschinen unter Dauerfeuer genommen hat.

Oder sollte das Feuer nicht den deutschen Ma­schinen gelten? Weitab sind die Spreng­punkte, die ihnen überhaupt nicht gefährlich wer­den können. Einmal scheint es, als ob sich die französische Flak einschießen würde.

Einige Schüsse liegen etwas näher bei den Ma­schinen, aber immer noch kilometerweit entfernt. Aber dann ist es endgültig aus: immer weiter ab liegen die Schüsse von den deutschen Flugzeu­

gen, die völlig unbehelligt ihren Auftrag ausführen können. Fast hat man den Eindruck, als ob die französische Flak in die entgegengesetzte Richtung schießen würde: so entfernt sind die Sprengwolken von den Jägern und dem Aufklärer. Nun entschwin­den auch den deutschen Beobachtern die Maschinen aus dem Blickfeld. Die Flak jenseits der Grenze schweigt und sie schweigt auch dann, als nach einiger Zeit die vier Flugzeuge wieder zurückkeh­ren und auf der Anflugstrecke in ihrem Heimat­hafen zurückkehren. Jütte.

Eine Wand von Granaten verhindert den Weiterflug.

PK. Mitten in der Nacht gibt es bei einer schweren Flakbatterie in der Luftver­teidigungszone West Fliegeralarm. Wie oft schon springen die Kanoniere aus ihren Bunkern und eilen durch die Verbindungsgräben an die Ge­räte. Diesmal scheint es kein blinder Alarm zu fein, denn deutlich ist aus wesllicher Richtung das Motorengeräusch zu hören. Tief hängen in dieser regenschweren Nacht die Wolken, sodaß die Schein­werfer nichts ausrichten können und die Lichtbün­del an der Wolkendecke abprallen, ohne der Flak das Ziel zeigen zu können.

Aber auch für diesen Fall ist man gewappnet. Noch einmal wird in der Befehlsstelle der Batterie die Richtung überprüft, aus der das Motorenge­räusch kommt, die entsprechenden Befehle gchen an die Geschütze und wenige Sekunden später kommt der Feuerbefehl zum Schießen von P l a n f e u e r. Nach einem genau festgelegten Plan werden von den einzelnen Geschützen die Granaten in verschiedene Höhen gejagt, sodaß eine Wand von Stahl und Eisen entsteht, durch die kein Flugzeug unbeschädigt hindurchfliegen kann.

Als nach einiger Zeit das Feuer eingestellt wird, kann die Batterie den Erfolg der Beschießung ver­buchen. Sie hat den feindlichen Flieger zur Um­kehr gezwungen; langsam verklingt das Motorengeräusch im Westen ... Jütte.

einigten Staaten stattfänden, der Ende Ja­nuar abläust.

*

Die Einrichtung der Zensur hat die britischen Behörden von Singapur, dem britischen Flot- tenftützpunkt an der Südspitze Hinterindiens, vor große Schwierigkeiten gestellt. Es kommen Briefe in nickt weniger als 41 S p r a ch e n, in 22 europäischen und 19 asiatischen, an. Die meisten Briefe sind in balinesisch, chinesisch, japanisch, javanisch, arabisch und in verschiedenen indischen Dialekten geschrieben.

Aus aller Welt.

Strafen wegen Preissteigerungen gegen Fischhandel und Fischindustrie.

Der Reichskommissar für di e Preis­bildung hat im Anschluß an die vor kurzem bekanntgegebenen Bestrafungen wegen erheblicher Preissteigerungen bei Räucheraalen, geräucherten Sprotten und frischen Fischen nachträglich wei­tere Ordnungsstrafen verhängt. Die Fisch- verwertungsgenosienschaft eGmbH. in Saßnitz wurde mit 20 000 RM., drei Räuchereien in Schleswig- Holstein mit 22 000 RM., eine weitere Räucherei in Nordwestdeutschland mit 120 000 RM. und eine Fischgroßhandlung an der Nordseeküste mit 10 000 RM. bestraft. Alle an der Fischverwertung und am Fischabsatz beteiligten Kreise werden erneut ange­halten, die ergangenen Preisbestimmungen genau zu beachten.

Todesurteil gegen Nürnberger Volksschädling.

Das Nürnberger Sondergericht verurteilte den 30 Jahre alten Georg Schrüfer zum Tode und feinen 28 Jahre alten Bruder Johann Schrüfer zu 12 Jahren Zuchthaus. Georg Schrüfer, der mehr­fach vorbestraft ist, hat unter Ausnutzung der zur Abwehr von Fliegerangriffen getroffenen Maßnah­men unter Mitwisserschaft und in einem Falle Mit­täterschaft seines Bruders Johann in zwei Monaten nicht weniger als neun schwere Einbrüche in Nürnberger Geschäften verübt und dabei 1350 Reichsmark in bar und Wertsachen erbeutet. Das Geld haben die Volksschädlinge dann in Nacht­lokalen verjubelt.

Geheimrat Bier 50 Jahre Dozent.

Der berühmte Chirurg der Berlinet Universität Geheimer Medizinalrat Professor Dr. Bier, der am 23. November auf eine 50jährige Tätigkeit als Dozent zurückblickt, erhielt vom Reichsminister Rust ein Handschreiben, in dem ihn der Minister zu die­sem Tage beglückwünscht.

Liu 72jähriger Lebensretter.

In Bad Kreuznach vollbrachte eine tapfere Lebensrettung der 72 Jahre alte Heinrich Bohn. Unterhalb der neuen Brücke war ein Mann, In­sasse eines Krankenhauses, in die Nahe ge­sprungen. Bohn, der den Vorfall beobachtet hatte, zögerte keinen Augenblick und sprang sofort in die Fluten. Er mutzte eine größere Strecke schwimmen und konnte dann den Ertrinkenden fas­sen und ans Ufer bringen. Der Gerettete und der tapfere 72jährige Lebensretter wurden zunächst in ein Krankenhaus gebracht.

Todessturz vom Dach.

In Idar-Ober st ein war der 70 Jahre alte Dachdecker Fr. Friol zusammen mit seinem Sohn mit Dachdeckerarbeiten beschäftigt. Plötzlich

gab ein in einen morschen Dachsparren eingeschlage­ner Haken nach. Der Dachdecker verlor dadurch das Gleichgewicht und stürzte 19 Meter in die Tiefe. Auf dem Steinboden des Hofes blieb er mit zerschmetterten Gliedern liegen. Der Tod trat auf der Stelle ein.

Sieben Tote bei einer Explosion in Bulgarien.

Am Donnerstagnachmittag ereignete sich in der südlich von Sofia gelegenen Stadt K a z a n l i k in der dortigen Militärfabrik ein schweres Un­glück. Bei einem Versuch kam es zu einer Explo­sion, wobei sieben Mann, darunter fünf Offi­ziere, den Tod fanden. Unter den Toten befindet sich auch der Direktor der Fabrik und Chef der Garnison von Kazenlik, Oberst Weitsche ff.

Schweres Verkehrsunglück belgischer Soldaten.

Auf der Landstraße nach Löwen fuhr ein Militär­lastkraftwagen in der Dunkelheit in eine von der Hebung zurückkehrende Gruppe von Solda­

ten. ZahlreicheSoldaten mußten mit schweren Ver­letzungen in ein Militärlazarett übergeführt werden. Der Lastwagen versuchte unbehindert zu entkommen, konnte aber in Namur angehalten werden. Man ver­mutet, daß der Wagenführer angetrunken war. Ueber die Zahl der Verletzten machten die Militärbehörden keine Mitteilung.

Zwei Schweizer Dörfer werden Opfer der Berge.

Im Kanton Wallis, in dem vor wenigen Ta­gen das Dorf Saxe von niederstürzenden Bergmas­sen begraben wurde, mehren sich die Erdbewegungen an den verschiedensten Stellen. So ist in zwei Nach­bargemeinden des Unglücksortes Saxe der ganze Grund, auf dem die Dörfer stehen, aufs neue ins Rutschen gekommen. Es find die beiden Orte Mon- tagnon und Produit, di^ auf einer Riefen- chalde stehen, welche sich in stetiger und unaufhalt­samer Abwärtsbewegung befindet. Durch die Un­wetter der letzten Tage ist dieses langsam abrut­

schende Gelände aufs neue in schnellere Be­wegung gekommen. Diele Meter tiefe Erdsackun. gen sind eingetreten und haben die Wasser- un- elektrischen Leitungen der beiden Orte zerstört, so daß die Einwohner gezwungen sind, ihr Wasser aus dem Tal heraufzuholen. Die beiden Dörfer, welche nach Meinung der Geologen dem Untergang geweiht sind, umfassen etwa 200 Anwesen. Die Bauern hängen aber so sehr an ihrem Boden, daß sie trotz ihrem Wissen um das ständige Rutschen des Grün- des, auf dem sie leben, sich nicht umsiedeln lassen wollen.

Schweres Erdbeben in der Türkei.

In Dftanatolien bei Ersingen zerstörten schwere Erdstöße sieben Dörfer völlig. Die Verluste an Menschen sind erheblich. Die türkische Regierung hat eine Hilfsaktion eingeleitet.

Nunbfunfprogramm

Freilag, 24. November.

12 Uhr: Stadt und Land Hand in Hand. 12.10: I. Die Werkpause. II. Musik am Mittag. Richard- Wagner-Stunde. Es spielt das groge Orchester des Reichssenders Köln. 12.30 bis 12.40: Nachrichten. 14: Nachrichten. 14.15: Das Stündchen nach Tisch. 15: Unterhaltungskonzert. 17: Nachrichten. 17.10: Sportberichte. 17.20: Rost Schmidt und Siegfried Borries spielen. 17.30 bis 17.40: Nachrichten in französischer Sprache. 17: Klingende Liebesgaben. Eine fröhliche Sendung des Reichssenders Frankfurt für die Kameraden am Westwall in Verbindung mit der NS.-GemeinschaftKraft durch Freude". 19.10: Otto Dobrindt spielt. 20: Nachrichten.

Samstag, 25. November.

6 Uhr: Landvolk, merk' auf! 6.10: Morgengym. ftif. 6.30: Frühkonzert. Es spielt das Heine Or­chester des Reichssenders Saarbrücken. 7 bis 7.15: Nachrichten. 8: Gymnastik. 9.10: Deutschland Kinderland.Die ersten Pflichten".Worauf habe ich mich gefreut?" Zwei kleine Plaudereien. 9.30: Frohe Weisen. 11: Musik am Vormittag. 12: Stadt und Land Hand in Hand. 12.10: Mittagskonzert. 12.30 bis 12.40: Nachrichten. 13: Unterhaltungskon­zert. Es spielt das Heine Orchester des Reich ssen- ders Frankfurt. 14: Nachrichten. 14.15: Das Stünd­chen nach Tisch ... 15: Zwei frohe Stunden bei der Betriebsgemeinschaft der JG.-Farbenindustrie AG., Frankfurt a. M. In Verbindung mit der NS.-Ge- meinschastKraft durch Freude". 17: Nachrichten. 17.10: Bühne und Film im Rundfunk. 17.20: Unter der Dorflinde. Ländliche Weisen und Lieder. Da­zwischen 18.30: Aus dem Zeitgeschehen. 19.10: Be­richte. __

Hauptschriftleiter Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Stellvertreter des Hauptschriftleiters: Ernst Blum­schein. Verantwortlich für Politik, Feuilleton und die Bilder: Dr. Fr. W. Lange; für Stadt Gießen. Pro­vinz und Wirtschaft: Ernst Blumschein; für Sport: Heinrich Ludwig Neuner. Anzeigenleiter: Hans Beck. Verantwortlich für den Inhalt der Anzeigen: Theodor Kümmel. Druck und Verlag: Brühlsche Universitätsdruckerei, R. Lange, K.-G., sämtlich in Gießen. Monatsbezugspreis 2,05 RM. einschließlich 25 Pf. Zustellgebühr, mit der Illustrierten 15 Pf. mehr. Einzeloerkaufspreis 10 Pf. und Samstags 15 Pf., mit der Illustrierten 5 Pf. mehr. Zur Zeit ist Preisliste Nr. 4 vom 1. September 1937 gültig.

Rolf

Am 22. November ist unser zweiter Zunge angekommen Zn dankbarer Freude

Fritz Knecht und

Frau Annelore, geb. Nordmann

Lollar

Schreinerei

gesucht, welche die Anferti­gung von Nadelschnittholz­rahmen übernimmt. Lau­fende Abnahme gesichert. Schriftliche Eilangebote unter Nr. 6974 D an den Gießener Anzeiger.

Ze gründlicher der Schmutz beim Sinwei- chen mit Burnus biolo. gisch gelöst wird, desto sauberer kommt die Wä­sche zum Klarwaschen - desto weniger Seife braucht man im Wasch keffel. Weichen Sie schon am Abend vor dem Waschen ein und lassen Sie Burnus über Nacht wirken.

\ Zimmer und Huche evtl, möbliert, zu mieten gesucht. Schr. Ang. unt. 05129 a.d.G.A.

| Mietgesuche"

3-Zimmer- wohnung gesucht.

Nähe des Bahn­hofs erwünscht. Schriftliche An­gebote u. 6973D an den Gießener Anzeiger erbet.

k So haben Sie| F mehr vori-der| Seife

| Vermietungen"! H-Möhn. mit Zentralheiz. in Zweifamilien­haus Nähe Ar­tilleriekaserne z. 1. Dezember zu vermieten.

Schr.Angeb.unt. 6969Da.d.G.A.

Zimmer mit Küche oder 5Tüchenbenust. im Südviertel gesucht. Ange­bote aN 05164 FräuleinNeiter, Frankfurter Straße 58 I.

Tapezier- Gehilfe sofort ges. 6978D Tavetenhauo öeinr. geling Bahnhofstr. 29.

Selbständige Frau oder Mädchen vormittags bis nachdemSvülen in kleinen Haus- haltl 2 Personen» gesucht. Näheres i. Gieß. Anzeiger, 897sd

Tüchtiges

MW f. Geschäftshaus bei gutem Lohn gesucht. 05155 Kaiserallee 21.

Merken Sie sicht Burnus löst den Schmutz « zugleich macht es auch das Wasser weich I

' der ScfimutzlÖser mit der

Doppelwirkung

z. Z. Gießen, Katholisches Schwesternhaus

Der heutigen Gesamt-Ausgabe liegt ein Werbeblatt der Firma H ettlaee2 Gießen, Neustadt- Ecke Bahnhofstraße, bei. eeesD

öescnansörucksacfien

Rechnungen

Briefblätter Briefumschläge

Postkarten Geschäfts karten

bei Brühl. Schulstr. 7

Giadiiheaier-Miete.

Die Einlösung der drillen Rate der Starnrniete hat an der Theaterkasse, Johannesstraße 3, zu er­folgen, und zwar: 6972C

Montag, den 27. November 1939, für die Freitag- Mieter,

Dienstag, den 28. November 1939, für die Diens­tag-Meter,

Mittwoch, den 29. November 1939, für die Mtt- woch-Meter

in der Zeit von 10 bis 13 Uhr.

Bei Einzahlung auf Postscheckkonto Frankfurt am Main 37210, Kasse des Stadttheaters Gießen, erfolgt Ueberfendung einer besonderen Quittung.

Die zu zahlende dritte Rate beträgt: Familienlogen mit 5 Plätzen . . 40, RM. Familienlogen mit 4 Plätzen . . 30,

I. Ring.........12,

II. Ring 8,

III. Ring . . 5 i 6 3 S . 6,

IV. Ring 5,

V. Riny.........4,

Die Einlösung der dritten Rate muß unbedingt vor der 9. Mietvorstellung erfolgt sein.

Gießen, den 22. November 1939.

Der Oberbürgermeister.

Betr.: Neufestsetzung der Straßenfluchtlinien am Hitlerwall und Walltorstraße.

Bekanntmachung.

Für die Verbesserung der Verkehrsverhältnisse an der Straßenkreuzung Walltorstraße, Hitlerwall, Mar­burger Straße und Wernerwall sollen die be­stehenden Straßenfluchtlinien teilweise aufgehoben und neu festgesetzt werden.

Der neu aufgestellte Fluchtlinienplan wird in der Zeit vom 26. November bis 9. Dezember 1939 auf dem Stadtbauamt, Asterweg 9, während der üblichen Dienststunden zur Einsicht offengelegt. Einwendungen gegen diesen Plan sind während der Offenlegungs­frist beim Stadtbauamt schriftlich oder zu Protokoll vorzubringen. 6966C

Gießen, den 22. November 1939.

Der Oberbürgermeister. Gez.: Ritter.

6964D

[Stellengesuche

Junge unab­hängige Frau sucht per sofort Stellung als

möglichst Haus­halt-, Geschenk­oder Herren­artikel. Evtl, auch als Weihnachts­aushilfe. Offert, mit Gehaltsang, unter 05150 an den Gieß. Anz. Kleine Anzeigen richten sich an die Bevölkerung der engeren Heimat' Damm: Kleinan­zeigen in dieHei- matzeitung, den GießenerAnzelger

Vermählungsanzeigen bei Brühl. Schulstr. 7

Gebrauchter, gut erhaltener

Grille- oder Menningen

Tragfähigkeit 5050 Zentner, zu kauf, gesucht. Schriftl. Angeb. unter 05151 an den Gieß. Anz. Alt-Gold auch Silbergeld kauft ständig

Erich Beyer

Juweliers 05107 Bahnbofstraßel

Telefon 4041. Geneym.-Beschl.

Nr. II 59393.

Spez. Umarbeiten v. alt. Traurkgen

Kaufgesuche

Verkäufe

Simmentaler MIM zu verkauf. (05159

Köderen

Gießener Str. 11

2 Näh­maschinen

1 für Haushalt, 1 für Gewerbe, gut nähend, bill. zu verkauf. 05157 fidDiansgaffelOii.

I Verschiedenes!

w

Hepatatnten

billig I 5930D

M. Liebler

Kreuzplatz 2.

Bekanntmachungen.

Verordnung zur Sicherung der Düngemittel­und Saalgulversorgung.

Durch eine vorn Ministerrat für die Reichsverteidi­gung erlassene Verordnung zur Sicherung der Düngemittel- und Saatgutversorgung ist die be­stehende Regelung in neuer Fassung für die Ernten der nächsten Jahre verlängert worden. Danach be­steht für Düngemittel- und Saatgutkredite ein gesetz­liches Pfandrecht an den in der nächsten Ernte an­fallenden Früchten, wenn die Düngemittel, das an­erkannte Saatgut oder das vom Reichsnährstand zugelassene Handelssaatgut von dem Besitzer in der für derartige Geschäfte üblichen Art nach dem 31. Oktober für die nächsten Ernten zur Steigerung der Ernteertrages beschafft und verwendet worden sind. Das Pfandrecht erlischt mit dem 1. April des auf die Ernte folgenden Jahres, wenn es nicht vorher gerichtlich geltend gemacht worden ist. 6963D

Futtermittelscheine auch für Rinder.

Die Futtermittelscheine, die zum Bezüge von Futtermitteln für nichtlandwirtschaftliche (städtische) Betriebe ab 1. Dezember 1939 vorgeschrieben sind, müssen nicht nur für Pferde und Schweine, sondern auch für Rinder beantragt werden. Um Verzöge­rungen bei der Ausgabe zu vermeiden, wird darauf hingewiesen, daß die Anträge durch die Gemeinde­behörden zu bestätigen sind. 6970D

nMik 3Awwmav AVfryjybMvv z

Mancher sagt:Was, Husten-Bonbon, brauchet ich nicht 1" Wenn ihn dann aber der Husten­teufel richtig plagt, dann greift er doch, erst unwillig und dann überzeugt, nach den echten

mit den 3 Tannen".

Ja, da steckt was drin.

6967D

WchiMeieriM

Bahnhofstraße 42 /Teleph 3783

Zu dem in Kürze beginnenden TANZKURSUS nehmen wir noch weitere An­meldungen jederzeit entgegen

3 Filme =

1 Feldpostpäckchen!

Film

Ihren Angehörigen im Felde machen Sie damit eine große Freude! 3 Filme 6X9 cm ----- 24 Aufnahmen, fix und fertig gepackt, kosten RM. 3 -, oder 2Kleinbildfilme RM. 4.- und werden portofrei ins Feld ge­schickt von Ihrem Photo- und Kino-Berater

Photo Kreuzplatz 10, Fernruf 3158

Mit offenen Außen Drei Jungen und ein Mädel en decken ihre Waldsieimal.

Don Werner Siebold 135 Seiten Text und 8 Kunstdrucktafeln Leinen RM. 2,85

Hugo Dermühler Verlag

Berlin. Lichterfelde

Familiendrucksachen Verlobungsanzeigen Vermählungsanzeigen Geburtsanzeigen bei BrOhl. Schulstr.?

| Vereine ~

Turnverein 1846

Samstag, 25.Nov.( abends 20.30 Uhr KaMMM aöenö T bei Li. Bepler Bahnhofstraße.

Der Turnrat. J.A.:K.Erb.