50 Jahre aktiver Turner.
SJl.-'fpOTt
Die Studenten-Weltspiele Wien 1939
Neues für den Büchertisch
sein Landsmann Tasmady erreichte das
Auch
berg 2:2 (1:0); Düsseldorf
Wien 9:0 (6:0);
landen, Ziel.
verein verein verein
melden: im Bantamgewicht schlug im Endgefecht der Italiener Martella seinen Landsmann Leone sicher nach Punkten. In den übrigen Gewichtsklassen gab es erbitterte Kämpfe mit meist entscheidendem Ausgang.
Harle Kämpfe der Boxer.
die Boxer können schon eine Entscheidung
Mannschaften: 1. Dillenburg 466 R.; 2« Leihgestern 462 R.; 3. Vorstädter Wetzlar 438 9L
Einzelschützen: 1. Werner Waldmann, Vor« städter Wetzlar, 131 R.; 2. Ernst Gonder. Romrods 130 R.; 3. Heinz Georg, Dillenburg, 126 R.; 4, Helmut Käthe, Leihgestern, 125 R.; 5. Heinz Frank,
Berlin — Schlesien 6:5 (3:2); Mittelelbe — Ruhr- Niederrhein 6:2 (3:1);
Handball (B D M.): Sachsen — Pommern 6:4 (3:0); Westfalen — Nordmark kampflos für Westfalen;
Hockey (BDM.): Mittelelbe — Baden 6.0 (0:0).
Rekord auf dem Teterower Dergring.
Fahrer aus sechs Nationen beteiligten sich diesmal an den 20. Teterower Bergringrennen in Mecklenburg. Der Streckenrekord auf dieser idealen Prüfstrecke, die auch schon der HI. als Ausbildungs. und Schulungsstrecke diente, wurde mehrfach Überboten. Der Holländer Hortmann blies auf seiner 500er Iap
2600 Angehörige der HI. und des BDM. kämpfen in diesen Tagen in Chemnitz um Meisterehren in der Leichtathletik, im Schwimmen, Tennis, Fußball, Handball, Hockey, Wasserball und KK.-Schie- ßen. Nach einer eindrucksvollen Kundgebung auf dem Adolf-Hitler-Platz, bei der der Leiter des Amtes für Leibesübungen in der Reichsjugendfüh- rung, Obergebietsführer Dr. Schlünder, die Verpflichtung der jungen Wettkämpfer vornahm, begannen am Mittwoch auf allen Wettkampfstätten die Meisterschaftskämpfe.
Der erste Tag der dritten deutschen Jugendmeisterschaften in Chemnitz brachte die ersten Ausscheidungsspiele im Fußball, Handball, Hockey, Schwimmen und Wasserball, außerdem nahmen die Ten- mswettkämpfe ihren Anfang, an denen 70 Jungen und 65 Mädel beteiligt sind, hier wurde bereits in den Einzelspielen die dritte Runde erreicht, ohne daß es nennenswerte Ueberraschungen gegeben hätte. Sehr spannend verliefen die Rasenspiele, die durchweg recht torreich endeten. Allein im Hockey gab es zwischen den HI.-Mannschaften von Berlin und Sachsen trotz Verlängerung keinen Sieger, so daß das Treffen für Donnerstag neu angesetzt werden mußte. Im HI.-Hockey ist übriaens das G--
Erste Kämpfe der Deutschen Ägend-Aleisterschasten
Der Vereinsführer Karl Müller (Mtv. Gießen) kann am morgigen Freitag auf eine 50jährige aktive Turnertätigkeit zurückblicken. Unser Bild zeigt ihn, wie er sich über den Achtkampfsieg einer der Turnerinnen des Mtv. beim Bundesfest in Grünberg freut. — (Aufnahme: Neuner, Gießener Anzeiger.
SA.-Reiter
beim Hoherodskopf-Bergfest.
Die SA.-Reiter der Reiterstandarte 147 beteiligten sich an den Reiterwettkämpfen anläßlich des hoherodskopfbergfestes am 27. August 1939 mit sieben Mannschaften (1:3) an dem Patrouillenritt, zwölf Teilnehmern am Jagdspringen Klasse A, Abteilung A, und fünf Teilnehmern am Jagdspringen Klasse A, Abteilung B. Der Patrouillenritt führt über eine Strecke von 8 Kilometer mit zwölf Hindernissen und wehrsportlichen Einlagen. Die starke Beteiligung läßt einen spannenden Kampf zwischen den Reiterstandarten 147 und 247 Voraussagen.
Sport in derHitler-Lugend Gef. 2/116
Um den Leistungsstand der Gefolgschaft in sportlicher Hinsicht zu überprüfen, führte die Gef. 2/116 Gefolgschaftsmeisterschaften durch. An diesen Meisterschaften waren allerdings nur Junggenossen startberechtigt, die nicht an den Vereinsmeisterschaften teilnehmen. Dieses muß man bei der Leistungswertung berücksichtigen, denn eine Teilnahme von Becht, Dietrich, Schwarz, Pflüger usw. hätte das Leistungsbild wesentlich verändert. Ferner wurde
verein Gießen, 214 R.; 6. heinr. Balzer, Schützen« gesellschaft Gießen, 208 R.; 7. Willi Georg, Schützen« verein Gießen, 208 R.9. Hans Schmoll, Schützen« verein Gießen, 197 R.; 10. Willi Schwinn, Schützen« verein Gießen, 195 R.
Jungschühen,
harster: „Spur im Schnee", herausgegeben in Zusammenarbeit mit dem Fachamt Schilauf. Mit 74 Photos und 14 Abbildungen. Verlag Knorr & hirth, München. Das Buch beschäftigt sich mit allen Fragen des Schilaufs. Die Verfasser, die selbst in vorderster Front für den deutschen Schilauf stehen, haben die Berufensten auf dem Gebiete des Schneeschuhsports zu Worte kommen lassen. Mit besonderem Interesse wird man die Aufsätze verfolgen, in denen der Weg und die Kämpfe geschildert sind, die Deulichlands Schi- Elite zu begehen und zu bestehen hatte, bis sie zur Weltklasse aufrückte. Man lernt die „Zünftigen" in all ihren Spielarten kennen, und herrliche Bilder bringen sie uns menschlich nahe. Das Buch stellt eine universelle Kombination von Wettkampf- und Landschaftserlebnis dar, es ist ein hohes Lied auf sportliche Kameradschaft, aber auch Technik und Lehre sind mit Maßen berücksichtigt. An Hand dieses Buches kommt man ganz nahe heran an das Wesen des Schilaufs und seine Träger.
Heinrich Ludwig Neuner.
Verschiedenes.
— Praktische Gebrauchstafel für die neuen Steuergutscheine mit Tabellen der Verrechnungswerte (Annahmezwangskurse) der Steuergutscheine II. (Fachverlag für Wirtschaft- und St euer recht Schäffer & Co. in Stuttgart, Preis RM. 1,20.) In übersichtlicher Erläuterung sind hier die Regeln des Verkehrs mit Steuergutscheinen, ihre Verwendbarkeit und Handhabung angegeben. Die Tabellen ermöglichen zu jedem Zeitpunkt das Ablesen der Annahmezwangskurse der Steuergutscheine II. Weiterhin sind Muster für die gesamte Handels- und Steuerbuchführung beigegeben.
— Das neue Einmachbuch Von Sybille Schall. 128 Seiten und 19 Abbildungen auf Tafeln. Verlag Knorr & hirth, München. Kart. RM. 1,95. — (229) — Zehn Möglichkeiten gib es, Obst und Gemüse lange haltbar zu machen — sagt Sybille Schall — nämlich Sterilisieren, Einkochen mit Zucker, Einlegen in Zucker, Einkochen mit Essig, Einlegen in Essig, Einlegen in Salz, Einlegen in Alkohol, Trocknen, Einpökeln und Obstsaftgewinnung. Sie erklärt genau die verschiedenen Verfahren. 19 Photos veranschaulichen alle Hand- und Kunstgriffe. Es folgen 200 Rezepte für eingemachte Früchte, Gelees, Marmeladen, Fruchtsäfte, Gemüse, Gurten und andere köstliche Dinge, Rezepte die Frau Schall alle selber ausprobiert hat, und die monatsweise geordnet sind, so daß die Hausfrau gleich sieht, was in jedem Monat günstig einge- macht werden kann. Alles ist so einfach und verständlich geschrieben, daß kein Zweifel aufkommen kann.
im Rahmen der Wettbewerbe der Unter-Führer- Fünfkampf abgenommen. Die Meisterschaften bewiesen aber trotzdem, daß die Gefolgschaft 2/116 über einen Nachwuchs verfügt, der die gewohnte Siegeskette fortzusetzen versteht.
Die Ergebnisse:
K u g e l st o ß e n : 1. Burger, 10,30 m, 2. Mootz, 9 71 3. Lippert, 9,29. — Keulenwerfen: 1' Burger, 57,50 m, 2. Nikolai, 55,00, 3. Balser, 52 00. — 1 0 0 - m - Lauf: 1. Bonarius, 12,7 Sek., 2.'Fehl, 12,9, 3. hölzel, 13,0. — 200-m-Lauf: 1 Sportwart Bonarius, 26,0 Sek., 2. Fehl, 26,3, 3. hölzel, 27,0. — 400-m-Lauf: 1. Bonarius, 61,8' Sek., 2. Wieder, 62,4, 3. Einhäuser, 65,3. — 800: m-Lau f: 1. Flick, 2:23,4 Min., 2. Müller, 2:28,2, 3. Rinderknecht, 2:32,5. hier lief Lippert im Vorlauf 2:21 Min., trat der zum Endlauf nicht an. 3000-m-Lauf: 1. Löffert, 10:59,0 Mm., 2. Rosenbaum, 11:04,9, 3. Rüspeler, 12:27,3. Weitsprung: 1. Sportwart Bonarius, 5,06 m, 2. Wieder, 4,96, 3. Einhäuser und hölzel 4,95. — 4 X 1 0 0 - m - S t a f f e 1: 1. Schar I (Fehl, Balser, Seim, Bonarius), 2. Schar II (Mootz, hölzel, Opper, Wieder) Brustbreite zurück. Der spannendste Kampf der Meisterschaften? Erst der Schlußläufer der Schar I kann den Vorsprung aufholen und seiner Staffel knapp zum Siege verhelfen.
Dom Bücheriisch des Sportlers.
— Kurt Otto: „Fußballsport" (Training, Wettkampf). 164 Seiten mit 113 Abbildungen. Kart. 2,80, geb. 3,50 RM. Verlag Quelle & Meyer, Leipzig. —(45)— Der staatliche und Diplom-Sportlehrer Otto, früher Trainer bei Schalke 04, hat ein ungemein gründliches Buch geschrieben. Wem es ernst ist um guten Fußballnachwuchs, der wird für die Trainingsarbeit in diesem Buch wertvolle Anregungen finden. Von der ersten Körperschulung bis zu einer hochentwickelten Wettspielführung ist chlechterdings alles, was mit dem Fußballsport in Verbindung gebracht werden kann, eingehend behandelt. Die große Anzahl der Bilder macht die >ganz auf praktische Erziehungsarbeit eingestellten Ausführungen besonders rasch verständlich.
— Hellmut. Lantschner und Hermann h a r st e r : „Schstchule von A bis Z." Mit 181 Filmphotos. Verlag Knorr & hirth, München. Die beiden Verfasser — beide gleichermaßen berufen — zeigen auf eine neue Art, wie der Anfänger und wie der Fortgeschrittene im Schilauf vorwärts kommen kann. Sie exerzierten die Schischule der Gegenwart vor der Filmkamera und gaben 181 Bilder des Filmstreifens in ihrem Büchlein wider und versahen die Bilder mit klaren, ja, geradezu lakonischen Bemerkungen. Darüber hinaus gibt das Lehrbuch kürzeste, wohl überlegte Zusammenfassungen der einzelnen Techniken. Alles ist leicht zu erfassen, einfach dargestellt, fast amüsant.
— Baron P. von le Fort und Dr. h.
biet Württemberg ausgeschieden, ebenso im BDM.- hockey die Vertretung des Obergaues Baden. Im Wasserball trennten sich Westfalen und Württemberg 2:2. — Die ersten Ergebnisse:
Handball (HI.): Hochland — Düsseldorf 10,8 (3:4); Mittelelbe — Wien 25:8 (13:4);
Hockey (HI.): Berlin — Sachsen 0.0 nach Verl.; Nordsee — Württemberg 4:1 (1:1);
Wasserball (h I.): Westfalen — Württem-
Links sieht man Gerda Daumerlang (Nürnberg) beim Kunstspringen. — Rechts ein Bild vom Fechtboden, auf dem sich besonders die Italiener hervortaten, hier erhält Fräulein K r a u s g r i 11 (Deutschland) ihre Rückennummer. — (Scherl-M.)
den favorisierten Ungarn mit 2:9 (0:4) geschlagen, dagegen holten sich unsere Schwimmer und Schwimmerinnen den Löwenanteil der Erfolge. Frl. Pollack gewann die 100 Meter Rücken, Frl. Daumerlang holte sich das Turmspringen der Studentinnen, während im gleichen Wettbewerb der Männer der Dresdner Kitzig erfolgreich war. Ebenso gewann Deutschland die zwei ausgetragenen Staffeln, die 3X100-Meter-Lagen der Studentinnen und der Studenten. Ergebnisse:
Erste Entscheidung im Tennis.
Weit gefördert wurde auch das Tennisturnier, bei dem bereits die erste Entscheidung fiel. Im Frauendoppel kam das deutsche Paar K r ö h l i n g- von Sprenger im Endspiel zu einem glatten Erfolg mit 6:0, 6:1 über die Bulgarinnen Jowkowa- Zankowa.
Flinsch im Segelfliegen vorn.
Nicht günstig waren die Bedingungen für die Segelflieger. Für den verlangten 60-Kilometer-Ziel- streckenflug war nur schwer Anschluß an günstige Luftströmungen zu finden. Wie am Vormittag erledigten die beiden Deutschen ihre Aufgabe aber gut. Flinsch führt weiter mit 200 Punkten vor Meier-Bento (beide Deutschland) mit 165 Punkten, dem Ungarn Hoffmann (81,5) und der Schwedin Olof (74,5). Der Ungar Bollmann mußte vorzeitig
Italiens Fußballelf schlägt Ungarn 4:2.
Den Studentenweltspielen in Wien, die auf allen Kampfstätten regen Betrieb brachten, wohnten am Mittwoch auch Reichsminister Rust, der italienische Minister für Volksbildung Bottai und Reichsstudentenführer Dr. Scheel bei. Wie vorauszusehen war, wird das Endspiel im Fußball die deutsche und die italienische Studentenmannschaft zusammen- führen. Die Italiener schlugen am Mittwoch die Vertretung Ungarns mit 4:2 (2:2) Toren.
VaskelballUeberraschung.
Einen unerwarteten Ausgang nahm das Basketballtreffen zwischen Deutschland und Ungarn. Die deutsche Mannschaft fand sich nicht zusammen und mußte mit 23:21 (6:9) den Magyaren den Sieg überlassen. Nicht weniger als 12 'Freiwürfe ließen die Deutschen unverwandelt. — Im zweiten Spiel war Italien mit 54:24 (24:9) den Peruanern hoch überlegen.
Italienischer Mannschaftssieg auf Degen.
In der Messehalle wurden die Fechtmeisterschaften mit dem Mannschaftskampf auf Degen fortgesetzt. Wie im Florettkampf, fanden die Italiener auch diesmal keinen Bezwinger. Sehr gut hielten sich die Deutschen, die u. a. Ungarn mit 8:6 schlugen, und vor -Schweden den zweiten Preis an sich brachten. Der weitaus beste Fechter des Turniers war der Italiener Picchi, der zehn Gefechte gewann. Von den Deutschen schnitt D o p f e r mit acht Siegen (und drei Niederlagen) am besten ab. Bei den Einzelwettkämpfen auf Degen trugen 16 Fechter die Vorrunde aus.
Deutsche Schwimmersiege.
Hochbetrieb herrschte auf den Kampfstätten der Schwimmer. Die Deutschen schnitten dabei sehr gut ab. Zwar wurde unsere Wasserballmannschaft von
— Das Fernsehen. Eine allgemein verständ« liche Darstellung vom heutigen Stand der Fern« sehtechm'k nach den neuesten Erfahrungen an bet Forschungsanstalt der Deutschen Reichspost. Von Kurt Lipfert. Mit 71 Abbildungen und erläuternden Zeichnungen. Preis kart. RM. 2,80, Lwd. RM. 3,80. I. F. Lehmanns Verlag, München 15. — (228) — Das kleine Buch ist klar und konzen- friert geschrieben. Es bietet eine auch dem Laien verständliche Einführung und ist geeignet, das Fernsehen als technisches Problem in der großen Gemeinde der Rundfunkhörer volkstümlich zu machen.
— J.A. Ulsamer: Haus-Apotheke alterprobter heil-, Gewürz- und Wildkräuter. Neu bearbeitet und erweitert von Kneipp-Bundeslehrer Heinrich Pumpe. Mit vielen Abbildungen. 46. bis 55. Tausend. Seinen RM. 2,85. Verlag ^öfeb^uftet, München. — Von einem unserer besten heilkräuter- kenner ist hier das gesamte Gebiet der Heilkrauterkunde sachgemäß und gründlich behandelt. Heber 100 wildwgchsende heimische Heilkräuter, die für die Hausapotheke von Bedeutung sind, finden eingehende Beschreibung mit Angabe des Verwendungszweckes im Krankheitsfall. Die natürlichen Kräfte der heimischen Kräuter können in zahlreichen Krankheitsfällen mit Erfolg nutzbar gemacht werden. Die reichen Möglichkeiten, die die Heilkräuter als Spender von Vitaminen und Nährfalzen, von Aufbau- und Betriebsstoffen nicht nur für den Kör- per des kranken, sondern auch des gesunden Menschen, sei es als Frühstückstees, Wildsalate und Wildgemüse oder als Wildkräuterfrischsäfte bieten, werden ausführlich aufgezeigt.
— Die deutschen Universitäten, herausgegeben von Fritz Spindler. Mit 29 Ab. bildungen, (Weberschiffchen-Bücherei, ^Band 36.) Geb. 90 Rpf. Verlagsbuchhandlung I. I. Weber, Leipzig. — (232) — Nicht nur dem Studenten will dieses Bändchen einen knappen Ueberblick gehört über die Geschichte der deutschen Universitäten, sondern auch allen, die, bereits in Amt und Würden, eine liebe (Erinnerung in sich tragen an jene Stätte, an der sie wertvolle Jahre ihres Bildungsweges verbrachten, wie endlich auch denen, die noch an bet Schwelle stehen zum Bau deutscher Wissenschaft.
— Weimars klassische Stätten. 16 Sei- ton Text mit 4 Abbildungen und 10 farbigen Tafeln noch Aquarellen von A. Thon, herausgegeben von der Reichsjugendbücherei. RM. 3,40. Verlag Woldemar Klein, Berlin. — (227) — Der Name Weimar ist für uns zu einem Symbol geworden. Jeder kennt die unsterblichen Werke, die hier entstanden, und jeder weiß, daß in dem von geistigen Spannungen erfüllten Umkreise dieser Stadt sich das Leben vor allem Goethes und Schillers vollendete. Aber nicht jeder vermag sich ein anschauliches 23iw von diesem Milieu zu machen. Wenige nur wissen, wie die Stätten ausgesehen haben, welche Schauplatz dieser Vollendung gewesen sind. Ort schönen, lebendigen Aquarellen' hat Professor A. Thon das Bild dieser Stätten wiedergegebeo. Wir sehen das Wohn- und Arbeitszimmer Schillers, den Raum, in dem Goethe seine Dichtungen schus, das von ihm so sehr geliebte Gartenhäuschen und manches andere.
— In der „Jungen Reihe" des Verlages Albert Langen/Georg Müller, München, sind drei neue Bändchen erschienen (Preis je 50 Pf. —(224)—• Nr. 21: „Ein getreues herz^ wissen" Liebesgedichte und Liebeslieder, gesammelt von Gertrud Grote, hier sind aus dem reichen Schatze der deutschen Lyrik von den Zeiten des Minnesangs bis in unser Jahrhundert die schönsten Lieder und Gedichte vereinigt, die deutsche Dichter zu Lob und Preis der Liebe je gesungen haben. — Nr. 22: „ E 5 w ä ch st das R e i ch." Ein Gedenken für die Gefallenen der deutschen Revolution, heraus- gegeben von Gertrud Grote. Diese Dokumente und dichterischen Zeugnisse, die vom Ringen um das neue Reich erzählen, umschließen eines der er« greifenden Kapitel vom Leben und Sterben unseres Volkes. — Nr. 23: „Gezeiten bet beutfchen Geschichte." Von Kleo Pley er. Dieses kleine Geschichtsbuch will bazu anregen, an den großen Vorgängen und Gestalten der deutschen Geschichte die wirkende Kraft und das schicksalhafte Walten des historischen Geschehens erkennen zll lernen.
Mannschaften: 1. Schützenverein Gießen 875 R.; 2. Schützengesellschaft Gießen 771 R.; 3.
Vorstädter Schützenverein Wetzlar 750 R.; 4.
Schützenverein Gießen 736 R.
Einzelschützen: 1. Jos. Krumpen, Schützen-
‘ Gießen, 227 R.; 2. Gg. Schilling, Schützen- -----------v_, ~ -
Gießen, 218 R.; 3. heinr. Appel, Schützen- Dillenburg, 124 R.; 6. Richard Dem, Leihgestern, Gießen, 216 R.; 4. Willi Schilling, Schützen- 119 Ringe. j
Gunzenhausers letzten Rekord von 90,7 mit einem Stundenmittel von 95,3 Kilometer das Lebenslicht aus.
Lohn <5obb wieder Wettrekordmann.
John Cobb, der bekannte englische Renn- ahrer, stellte auf dem Salzsee in Utah (USA.) mit einem Ueberrennwagen einen neuen absoluten Geschwindigkeits-Weltrekord für Automobile auf. Er erreichte bei fliegendem Start für den Kilometer 591,819 und für die Meile 593,106 km/st.
Oie Schützen beim Bundesfest.
Die Ergebnisse:
Beim Schießen der Schützen im Rahmen des Bundesfestes in Grünberg wurden folgende Ergebnisse erzielt, die mir auszugsweise wiedergeben.
Kleinkaliber.
Geschossen haben 159 Schützen mit je 5 Schuß in öen 3 Anschlagsarten auf die 12treifige Ringscheibe,
50 Meter Entfernung.
Mannschaften: 1. Schützenverein Gießen 594 Ringe; 2. Schützenoerein Hörnsheim 566 R.; 3. Postsport Gießen 563 R.
Beste Einzel schütz en: 1. Heinrich Appel, Schützenverein Gießen, 161 R.; 2. Kurt Strack, Usfz., 1. Komp. JR. 116, Postsport Gießen, 153 R.; 3. Heinrich Klingelhöfer, Schützenverein Steinbach, 153 R.; 4. Herrn. Schmidt, Hörnsheim, 151 R.; 5. Erich Schön, Salzböden, 150 R.; 6. Heinrich Ludwig Haas, Steinbach, 149 R.; 9. Jos Krumpen, Schützenoerein Gießen, 147 R.; 10. Eugen Velten, Leihgestern, 146 R.; 13. Georg Schilling, Schützenverein Gießen, 145 R.; 14. Karl Mootz, Schützenverein Gießen, 145 R.; »5. Wilh. Nagel, Ehringshausen, 143 R.
Wehrmann.
Geschossen 'haben 28 Schützen in den 3 Anschlagsarten mit je 5 Schuß auf Figurenscheibe, 100 Meter Entfernung.
- .H
R.


