Ausgabe 
24.10.1939
 
Einzelbild herunterladen

ft. 249 Erstes Blatt

Dienstag, 24. Moder 1959

189. Jahrgang

Wnen

Vorposten auf hoher See

tief hängende Wolken die Sicht,

der am um

lVK -Sonderbericht.) Es ist Nacht geworden. Die lekten Feuerschiffe, die uns die Gruße der Heimat sandten liegen hinter uns. Nun leuchten über uns nur mehr die Sterne, um uns fingen tue Wellen n,ur rc-mp frische Brise ist aufgekommen und schick^uns Tie* erften über Zeck. Dor und

Mnter uns marschieren Einheiten unserer Flottille. !L Maschinen laufen mit äußerster Kraft. Wir wollet so bald als möglich die befohlenen Posttio-

deö Zieichsauhenministers.

Berlin, 23. Oft (DNB.) Die Rede, die Reichsauhenminister von Ribbentrop Dienstag, 24. Oktober, in Danzig hält, wird

und ruhig ihre Lorbereitungen zur Abreise trifft, ondern, daß sie darüber hinaus und dieses trifft ganz besonders für die Jugend zu erfüllt ist von einem tiefen Glücksgefühl, daß sie nun die Gelegenheit hat, dem an sie ergangenen Rufe des Führers zu folgen, der ihnen schon seit langem der Führer war. Anstelle eines Postens, der räumlich abgeschnitten vom Dolksganzen war, wird ihnen nunmehr eine Heimat gegeben, zu der sie aus innerstem HerzenVaterland" sagen können. Sie kehren heim unter die siegreichen Fahnen einer großen und freien deutschen Zukunft.

Oie Durchführung des sowjetrussisch­lettischen Beistandspaktes.

Riga, 24. DEL (DRB. Funkfpruch.) Die f 0 w - etruffischen und lettischen Militär- achver st än Ligen, die die Durchführung des am 5. Oktober in Moskau abgeschlossenen Beistands-

Riga , 22. Oktober 1939.

Gleiches Blut gehört in ein gemeinsames Reich" . unerschütterlich wie dieser Satz auf der ersten ieite im Buch des Führers niedergeschrieben steht, i hat ihn auch der Führer als das große Pro- jamm seines Lebens Zug um Zug in die Tat um- jsetzen begonnen. Die Heimkehr der Ostmark, des udeten- und Memellandes und endlich des deut­en Danzig sowie der ostoberschlesischen und west- ^ußischen Provinzen waren nur die ersten Etap- Hit auf diesem Wege. Und immer häufiger stellte h das Deutschtum in Lettland die rage: Was wird Adolf Hitler über uns be­ließen? Hatten doch alle den heißen Wunsch, auch kirst zu diesem starken und schönen Reich der Deut- Isen zu gehören und die Hingabe an den Führer rdlich durch die Tat beweisen zu können.

jDa fiel das WortUmsiedlung". Als der ti^rer es in seiner denkwürdigen Rede vor dem jcoßdeutschen Reichstag am 6. Oktober aussprach, k ahnte wohl niemand in der deutschen Volks- tuppe in Lettland, daß diese Volksgruppe als 11 ne der ersten im Osten Europas nach dem killen des Führers geschlossen den Rückmarsch an= Uten sollte, um in den wiedergewonnenen »e st preußischen Provinzen für Volk und jiterland Aufbauarbeit zu leisten. Nicht volle 48 Kunden später vernahm die Volksgruppe den ersten p sie direkt gerichteten Ruf des Führers. Gloich- rtig trafen die ersten Vertreter des Reiches zu Der- «ndlungen mit der lettischen Regierung in Riga in. Gleichzeitig machten an den Kais in Riga, »bau und Windau die ersten Schiffe der großen Iransportflotte fest, die das Reich seinen Heim-

Rumänien fordert neutralen Balkanblock unter italienischer Führung.

: Morgens \t 6.30: W 1 8.05: iche und ulfunk. 6fii >tto Lilienh e-Schallplb 12: Stadt r askonzert. I: i-ZosS ftriü Mg. 12,30 b üftungshetnü : NS.-CiM hrichten. Illi mtttaastonfl lers haBir: Ruf ins N L 18.15: «!'

Zeitoesche« ).15: 1W nschem 22

20.15 Uhr von allen deutschen Sendern, außer dem Deutschlandsender, über­tragen. Der Deutschlandsender bringt die Rede um 23 Uhr. Die Rede wird ferner vom deutschen Rund­funk in zahlreichen Fremdsprachen ge- bracht werden.

Reue Verletzung der belgischen Neutralität durch ein britisches Flugzeug.

Der Wehrmachtsbericht vom Montag.

Berlin, 23. Oktober. (DUB.-Funkspruch.) Do- Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:

An der w e st f r 0 n t außer Artillerie- und Späh- trupp-Tätigkeit keine Kampfhandlungen.

Am 21. Oktober um 12.45 Uhr flog ein drei­motoriges britisches Flugzeug, von Osten kommend, über den Bahnhof Konzen (25 Kilometer südöstlich Aachen) und über die in unmittelbarer Rahe be- findliche belgische Grenze nach Westen zurück.

Lrschetttt täglich, außer Sonntags und Feiertags Beilagen: Die Illustrierte Siebener Familienblatter Heimat im Bild DieScholle

Monatr-Vezugspreir: giit 4 Beilagen RM.1.95 Ohne Illusttierte e 1.80 Zustellgebühr . . , -.25 2uch bei Nichterscheinen »an einzelnen Nummern infolge höherer Gewalt

Zernsprechanschlüffe mter Sammelnummer 2251 Anschrift für Drahtnach- lichten: Anzeiger Gieße«

Postscheckkonto: fcrantfurt am Main 11688

kchrern entgegengeschickt hatte.

An die Dolks-ge-nossen ist der Marschbefehl er« i»Ingen. Sie sind die letzten Nachfahren jener deut- l|en Männer, die vor nahezu einem Dreiviertel- , Iichrtausend Raum für ihr Volk suchend, in das ' Mtenland kamen, die dort das meiste geschaffen ' iben, was heute diesem Lande sein Gesicht gibt. - tie großen Bauten in den Städten, die Kirchen 1 jitb Schlösser sind das Werk deutscher Baumekster,

Bestellung der Felder und Aecker geschieht in [itr vom deutschen Bauern gelernten Art des deut- [icien Ackerbaues, die Pläne zu den Hafenanlagen, Kn Eisenbahnen, die Brücken- und Straßenbauten ftid in den Hirnen deutscher Ingenieure entstan- Htn, die Schriftsprache der Letten ist von deutschen kMehrten in die Grundlagen ihrer heutigen Form »«bracht und der Buchdruck von deutschen Buch- f'Drudem im Lande eingeführt worden.

Dieser Gesamtbau einer deutschen Kultur ist un Mtuufe der Jahrhunderte in zunehmendem Maße in Erbe des lettischen Volkes gewor- hn. lieber die zur Zeit im Lande lebenden Deut- Iteen ist es wesentlich zu wissen, daß etwa zwei jirtttel von ihnen in Riga leben, während die kHörigen sich auf die Städte der Provinz, insbeson- ifcre Kurlands, verteilen. G 0 ldingen ist unter «mm die Stadt mit dem prozentual größten deut- Ischen Bevölkerungsanteil. Daneben siedeln einige krausend Deutsche in den wenigen geschlossenen deut- Iföen Bauernsiedlungen, unter denen Hir­st shenhof, Winterfeld, Oxeln, Pelztken, Krussath, IDrogen und Kimalen zu den bekanntesten gehören. I Die zentrale Deutschtumsorganisation des Landes W! dieDeutsche Volksgemeinschaft. RZimerhalb dieser hat die n a 11 0 n a l s 0 Z 1 a t 1- Iltische E r n e u e r u n g 5 b e w e gung die wert- I »ollsten und aktivsten Kräfte der lettlanddeutschen Ulblksgruppe mobilisiert und erfaßt. 2>te 3ugeno Istcht heute zu rund 90 v. H. in den Reihen de Gliederungen dieser Bewegung, die im ubr^en |ir Mannschaft, Frauenschaft, Jungmannschaft Ma-

üilschaft, Jungvolk und Jungmadel sowie

Läter eingeteilt ist, die wiederum den Gliederungen dir nationalsozialistischen Bewegung im Reich gl ei

I chsn. Als Deutschtumsausweis güt die Mitglieds- I forte der Deutschen Volksgemeinschaft, da in den I lkttläMschen behördlichen Personalausweisen (mit st Ausnahme der Militärpapiere) keinerlei Dolkstums- i ^ei^nunrnT^^ber einer Woche ist der Apparat

Zir Organisation der Umsiedlung angelaufem An dir Ausarbeitung des den ganzen Fragenkomplex I ^fassenden Vertrages arbeitet seit nunmehr über ener Woche der deutsche Verhandlunqsausschuh mtt i lim Sonderausschuß der lettischen Regierung.

I Niederschrift dieser Zeilen war bereits erreich. oatz I di- in der lettischen Armee dienenden Deutschen | tun größten Teil ausscheiden konnten. Der .1 I fdgt in diesen Tagen. Der Frage der L1 qut- I d erung des deutschen Besitzes in Lett

lmd, insbesondere des Grundbesitzes .^usbchtzes, I sowie der Unternehmungen und Betriebe s d 3

en, M kl ein ausgO inert sich H >i Jahren-, rote Wl

Es Wl zu der H en J M. "td en mir w*j >r Pierrot-1 j kann ihn^ ückhclheN' 1 daß er1 gibt- 1 n der wl

>8 t* jj

lichkeit W1 nde hro*!

!*J

iertk falt on va JM

t

Sn

Amsterdam, 23. Oktober. (DNB.)Daily Mail" meldet aus Ankara, daß die Vorbereitungen ^r eine englisch-französische Anleihe

in unserer Nähe fest. Deutsche Flieger, dra immer wieder über uns Hinwegbrausen, halten sie von uns ab. So oft wir auch mit unseren Gläsern den Horizont absuchen, nie können wir etwas ent­decken, was uns Arbeit brächte. Trotzdem wissen! wir, daß wir in unserem Dienst nicht müde wer­den dürfen, und daß es ständig heißt, zu jeder Sekunde bereit zu sein. Diese Aufgabe verlangt nicht nur Mut, sie erfordert vor allem gute Nerven, Lange, lange Zeit werden mir draußen auf See Vorposten stehen und dafür sor­gen, daß der Brite unseren Küsten ungemeldet nicht nahekommt. Die Leistung, die von der Besatzung solcher Vorposteneinheiten vollbracht wird, recht sich daher würdig jenen Taten unserer U-Boot-Waffe an, die dem Feind entgegenstrebt, um ihn dort zu treffen, wo sie ihn nur selten stellen kann. Sttll und unverdrossen ihre Pflicht und Schuldigkeit zu tun, ohne Aussicht auf großen Ruhm, das ist die Aufgabe jener Männer, die Vorposten stchen aus hoh^r See. Adolf Ried.

Heute überträgt der Rundfunk die Hebe

Annahme DO« Anzeige« für die Mittagsnummer vis8»/.Uhr des Vormittag«

Grundpreise für l mm höhe für Anzeigen von 22 mm Breite 7 Rpf.. für Text- anzeigen von70mm Breite 50 Rpf.,Platzvorschrist nach D0ri).Bereinbg.25°/e mehr.

Ermäßigte Grundpreise:

Stellen», Vereins», gemein« nützige Anzeigen sowie ein­spaltige Gelegenheitsanzei« gen 5 Rpf., Familienanzei- gen, Bäder», Unterrichts» u. behördliche Anzeigen 6Rp^ Mengenabfchlüsfe Staffel B

ergebenden Fragen zu leisten. b

, Es ist gewiß klar, daß namentlich Teile oer älteren volksdeutschen Generation fo ff ..

Umgebung wurzeln, daß bte Loslosung '

sonders wenn die Vorfahren vielleicht durcy Jahrhunderte auf ein und ^^1 eiben

Weift bereits geklärt. hör

Im ganzen Lande hat inzwischen die Arbeit de ribwicklungsstellsn der Bolfsgruppenle tung be^ gönnen. Vor besonderen Schwierlg!kelten s h gkwäß der Abtransport der Bevölkerung auf dem Hachen Lande und in den Klemstadten.in- «ird von den freiwilligen Helfern der Boi kg !6aft in aufopferndem Einsatz bewältigt, I »eben bie Abwicklungsstell-N tn den &tati ,

°>r allem natürlich in Riga selbst, -'n t '»» Arbeit mit der Beantwortung der melen 1«Y

Bukarest, 23. Okt. (Europapreß.) Die rumä­nische Presse beschäftibt sich mit den Bemühungen, die auf eine Erweiterung des Balkan- Blockes abzielen. DerUniversul" weist darauf hin, daß die Neutralitätspolitik die stärkste Stütze ür die Sicherung des Friedens in dem vom Kriege richt betroffenen Teil Europas fei. Rumänien habe eit dem Ausbruch der europäischen Feindseligkeiten ein streng neutrales Verhalten an den Tag gelegt und alle sich aus der Neutralitätspolittk ergebenden Verpflichtungen erfüllt. Seinerzeit fei auch der Balkan-Bund auf der Grundlage des Neu­tralitätsprinzips gebildet worden, und auch dieser Bund sei gegen niemand gerichtet gewesen. Daraus ergebe sich die Möglichkeit, diesen Bund zu erweitern und die in ihm liegenden Kräfte zu vergrößern, um so der Sache des Friedens noch erfolgreicher dienen zu können.

Auch dieRomani a", das Organ der Front der nationalen Wiedergeburt, befaßt sich mit dem Plan der Bildung eines neutralen Blockes und schreibt, die Teilnahme Rumäniens an einem südosteuropäischen Block der Neutralen müsse als eine Bestätigung seines Willens angesehen werd-en, auf eine prak­tische Weise den Frieden auf dem Balkan , u sichern. Dieser Block dürfe nicht als ein In­strument betrachtet werden, das einem der beiden kriegführenden Lager diene, sondern nur als ein Instrument d e s Friedens. Das Blatt halt es für angebracht, daß sich dieser Block um Ita­lien gruppiere, das bewiesen habe, daß es zu einer Entspannung und zur Zusammenarbeit zwischen den südvsteuropäischen Staaten beitrage.

Curentul" schreibt, gerade der Gedanke eines Blocks der neutralen Staaten Südosteuropas gewinne m allen Hauptstädten dieses Teiles Europas immer mehr an Boden, wo man gewillt sei, sich vom Kriege und allen seinen tragischen Folgen fernzu­halten. Die Tatsache, daß dieser Block gegen niemand gerichtet sei, sondern nur em In­strument des Friedens fein wolle, berechtige zu den optimistischsten Erwartungen. Diese Erwartungen wurden auch durch die Haltuna 31 a 11 e n 5 gerecht­fertigt das durch seine realistijche Politik verstanden habe das Mittelmeerbecken von jedem Konflikt fernzuhalten.

Der Preis des Tiirkenpattes.

abkommens zu regeln hatten, beendigtenam Montagabend ihre Arbeit mit der Unterzeich­nung einer Vereinbarung. Am Sonntag trafen in ßibau drei sowjetrusfifche Kriegsschiffe ein. Es handelt sich um den PanzerkreuzerKirow" und zwei Zerstörer. Beim Einlaufen in den ßi'bairer Hafen schossen die sow­jetrussischen Krieasschifte Salut, der vom letttschen KriegsschiffDirsaitis', das sich zur Zeit im Li- bauer Hafen befindet, beantwortet wurde. Bekannt­lich ist ßibau auf Grund des sowjetrussisch-lettischen Beistandspaktes als Flottenstützpunkt für die sowjetrussische Flotte auserseyen worden.

Ziussische Militärmission in Kowno.

Somno, 23. Okt. (DNB.) Die russische Militär­mission, die am Sonntagabend in Kowno ein ge­troffen ist, beginnt nach Austausch der protokolla­rischen Besuche die Beratungen mit der litauischen Militärkommission wegen der Ueberführung russi­scher Militärstreitkräfte nach Litauen. Die russische Militärkommission ist, abgesehen von den Aufgaben, die sich aus dem gegenseitigen Beistandspakt er­geben, ermächtigt, das Gebiet von Wilna zu übergeben.

aber wir hören das Brummen von Moto­ren. Plötzlich stoßen durch die Wolkendecke drei Flugzeuge. Alle Gläser und Blicke wenden sich ihnen zu. Sie geben Zeichen. Es sind deutsche Flieger. Als der Befehl kommtAlarm be­endet!", klagen die Männer an den Geschützen: Schade, daß es nicht der Tommy war!"

Gegen Mittag herrscht W i n d st ä r k e 7 8. Un­ser kleiner Kasten wird von der See hoch empor- qeschleudert, in Wellentäler hinabgestoßen und zur Seite gewälzt. Er ächzt und stöhnt in allen Fugen. Wenige Kameraden nur haben Freiwache, sie kön­nen die Rede des Führers am Lautsprecher ver­folgen. Später berichten sie den anderen, sie wer­den mit Fragen bestürmt. Am Abend und während der Nacht nimmt der Wind an. Stärke noch zu. Der Dienst für alle Mann an Bord verläuft jetzt im Vierstundentörn. Das heißt für jeden Mann Di e r Stunden Freizeit, die ausgesullt wird mit Anzugwechsel, Essen und Schlafen. Dann folgen wieder vierStunden Wachdien st, die aber­mals von vier Stunden Ruhe abgelostt wer­den So geht es Tag und Nacht, ununterbrochen. Die Regelmäßigkeit dieses Dienstes wird nur durch Alarmmeldung gestört. In solchen Augenblicken muh jeder Mann der Besatzung auf seinem Posten fein. Es gelingt uns aber nicht, englische Flugzeuge in Reichweite zu sichten. Sobald sie uns erkennen, drehen sie ab. Sie verspüren wenig Neigung, uns anzugreifem Nur selten stellen wir feindliche Schiffe

an die Türkei in Höhe von 60 Millionen Pfund jetzt abgeschlossen seien. 25 v. H. dieser Summe mühten für Waffenlieferungen au 5 ge­geben werden.

Das PariserJournal" läßt sich aus Istanbul melden, daß die Türkei als Gegenleistung von Eng­land 500 Bomben- und Aufklärungs-

1 u g 3 e u g e, ein Sechstel der Petroleumer­zeugung des Mossulgebietes sowie Lieferung und Aufftellung des gesamten Maschinenparks für das große Metall indu st riezentrum von Para- buk erhalten habe. Frankreich habe der Türkei nicht nur den unbefristeten Besitz des A l e a n d r e 11 e - Gebietes zugesichert, sondern darüber hinaus wurde durch einen militärischen Bündnisvertrag die Hilfe bet französischen Truppen an der 900 Kilometer langen syrisch-türkischen Grenze garantiert.

AufdemValkanliichtsohneMien

Die italienische Presse zum englisch - französischen - türkischen Vertrag.

Rom, 23. Okt. (DNB.) Englands und Frank- reichs verzweifelte Versuche, das Abkommen mit der Türkei als ein gegen niemand ge­richtetes und ausschließlich dem Frieden dienendes Instrument darzustellen, werden von der italieni­schen Presse als grobe Entstellung der Wahrheit entlarvt. Der BologneserResto del Earlino" be­tont, daß es zwecklos sei, daß man diesen Pakt Ita­lien gewissermaßen als einen Höflichkeitspakt prä­sentieren will, da es klar ist, daß er jenen status quo im östlichen Mittelmeer verändert, den die Engländer (als eifrige Verteidiger der Verträge!) sich mit uns verpflichtet hatten zu refpeftieren." Giornale d'Jtalia" schreibt, man könne nur sagen, dah Italien auch diese neue Episode, die sich in die verwirrten Ereignisse des europäischen Krieges ein­reihe, aufmerksam betrachte.

DieTimes" habe erklärt, dah die Türkei nicht nur ihre Positionen als unabhängige Hüterin der Meerengen beibehalten, sondern auch im Balkan weiterhin eine vermittelnde und stabilisierende Funktion ausüben werde.Man kann dazu", wie das halbamtliche Blatt betont,festellen, dah im Balkan nichts ohne Italien versucht oder unternommen werden kann, dessen lebenswichtige und offenbar nicht nur wirtschaft­liche Interessen in jenem Gebiet heute klarer denn je zutage treten."

Lettlands deutsche Volksgruppe im Ausbruch

Don unserem B. O.>Korrespondenten.

Kriegssozialismus.

Don unserer berliner Schristleiiung.

Der nationaffozial'isttfche Staat sieht in der Bes­orgung der Angehörigen aller Volksgenossen, die von der Wehrmacht zur Dienstleistung auf gerufen worden sind, einen lebenswichtigen Grundsatz. Da­nach ist sofort gehandelt worden, als sich das Reich zum Krieg gezwungen sah. Die Richtlinien, die für die Familienversorgung zunächst heraus­gegeben wurden, konnten nicht sofort und überall einen Ausgleich schaffen, denn es ist ohne weiteres klar, daß gewisse Erfahrungen gesammelt werden müssen. Auf Grund dieser Erfahrungen, die sich über das ganze Reichsgebiet hinweg erstrecken, find nun neue Richtlinien und Staffelfätze ausaearbeitet worden, deren Aufgabe es ist, die Versorgung nicht zu schematisieren, sondern, soweit das nur möglich ist, auch dem Einzeffall anzupassen. Der nationalsozialiftische Staat geht davon aus, daß die Mitglieder der Wehrmacht, ganz einerlei, wo sie eingesetzt sind, ob zu Lande, zu Wasser oder in der Luft, unbedingt gewiß sein können, daß die Angehörigen in der Heimat an keiner Stelle und zu keiner Zeit Not leiden. Wenn der Ernährer einer Familie oder von Angehörigen zur Fahne einberufen ist, dann wird die nationatsozialistischs Gemeinschaft zur Tat. Diese Tat kann nur von einem Staat wirksam geleitet werden, der tatsäch­lich auf dem Gemeinschaftsprinzip aufgebaut ist, tn dem der Grundsatz gilt: Alle für einen und einer für alle. Soweit das überhaupt zu erreichen ift, soll jede Familie, deren waffenfähige Mitglieder eirtbe* rufen sind, sollen alle Menschen, die auf einen Er­nährer angewiesen sind, den Lebensstandard aufrecht erhalten können, der an sich gegeben ist. Das hat allerdings auch Grenzen, denn es versteht sich von selbst, daß fein Ausgleich für hohe und höchste Ein» kommen geschaffen werden kann, zumal in Kriegs» Zeiten jeder unvermeidlich Entbehrungen und Ein­schränkungen auf sich nehmen mutz. Aber die Kämpfer draußen sollen von jeder Sorge für ihre Angehörigen entlastet fein. Davon hat sich Gene­ralfeldmarschall Göring bestimmen lassen, als et die neue Verordnung über die Unterstützung der Angehörigen der Kämpfenden befahl. Denn es ift schließlich der Frontsoldat, der aus eigener Erfah­rung weiß, was unbedingt notwendig ist.

Nur in einem nationuffoziaWifchen Staat kann in diesem Sinne sofort gehandelt werden, im Ge­gensatz zu den westlichen Demokratien, wo der fogiale Geist ebenso im Argen liegt wie die soziale Hilfe für die Männer, die eingezogen worden finth Denn ungefähr zu derselben Zeit, da in Deutsch­land die neuen Bestimmungen über den Fami« lienunter fialt der Soldaten erschienen sind, wurden im englischen Unterhaus und in der englischen Presse erbitterte Beschwerden geführt, daß die Unterstützungen nach dem fatalen Grundsatz fest- gesetzt feien:Zum Sterben zu viel und zum fieben zu wenig." Ein arbeiterparteilicher Abge­ordneter stellte fest, daß eine Frau mit vier Kind» dem in der Woche 35 Schillinge gesetzliche Unter«

10=2 (dl

'5'

Don dMo über £9 der sGZ Eine ^I orNi ^e her ? S°rP|oi-j| f5 unter 3 unb

fllQpp J le NmJ ' nicht, y Rauhen 3

man <3 \ > M Dichter« 'latznioniM " große (3 leB jedoch J 3Us- inbtm J nnschast W -1.10:0 Jlett an. U 1 DfB. i-A NN Duttfl leichte U m der ftfl en Schuß (J ten GeqeM unverdrfl wchmalz M uf 6:0. M 1. Der W 1900 M b mit faubtiM iren noM u spielen,» ll vollkomÄ n. Dieser 5g e Aktiven m te sehr M 1 bewies bi ichkeit.

MM

Gießener Anzeiger

General-Anzeiger für Oberhefsen

Vnrck und Verlag: vrühlsche Uulversttätröruckerei R. Lange in Sietzen. Schristlettung und Geschäftsstelle: Schulftratze 7

^^Wir^stehen auf der Kommandobrücke, um mit FSFäi«, tz Ähuna «Steat Srten müssen, wachsen werden Besatzung gesi . Herausstellen, werSee-

Wm-nOant «°m Fe:nd° ( fL.fi. ;ft norerft noch nichts bekannt.

' ffh Jtl rm reifet uns am früDen Margen aus , ^tn Wir stürmen zur Kommandobrücke.

lefem ^ D-ck rollen schwere Brecher. Ein kurzer beehrt und daß sich unser Verband m- Rundblick belehrt " '-.^es Fahrzeug hat die ihm «-Mi ÄgtiSäss

«.......

>18 die Volksgruppe als Ganzes mcht nur gelauen