Ausgabe 
24.8.1939
 
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Ur. 197 Zweites Blatt

Gießener Anzeiger (General-Anzeiger für Oberhessen)

Donnerstag, 24. August 1939

Neue StaWealer-Mlglieder stellen sich vor.

Hans Albert Schewe, erster Ehargenspieler:

Wie das so üblich ist, mußte ich auf Geheiß meines

penspieler am Dortmunder Marionettentheater ver­pflichtet. Herr Intendant Schultze-Griesheim enga­gierte mich für die kommende Spielzeit als zweiten Dramaturgen und Regieassistenten.

Hilde Heinrich, erste Ealondame:

Hilde Heinrich, die vom Staatstheater Dresden kommt, hat ihre schauspielerische Ausbildung in der Schauspielschule zu Frankfurt a. M. erhalten. Nach einem ersten Engagement in Kassel hat die Künst­lerin in Gastspielen und festem Engagement in

Zwickau, Berlin, Hollywood, Bochum, München, Frankfurt a. M. und Dresden gewirkt.

Siegfried Lowitz, jugendlicher Eharakterspieler:

Ich wurde 1914 in Berlin geboren, ging in Am­sterdam und in Mainz zur Schule, besuchte die Hochschule für Theater in Frankfurt a. M., war bis jetzt in Glogau, Mainz und Breslau engagiert und freue mich nun, in Gießen Theater spielen zu können.

(Aufnahmen: Archiv.)

Jäters zunächst einmal einenanständigen" Berus erlernen. Ich wurde Kaufmann und zog einige Jahre als Reiseonkel durch Rheinland und Westfalen. Aber chließlich brannte ich doch zum Theater durch. Bis­herige künstlerische Stationen: Remscheid, Bonn, Stralsund, Wuppertal, Reichssender Köln und Frank- urt.

Hermann-Esser-Forschungsgemeinschast für den Fremdenverkehr."

Serhard Meuter, zweiter Dramaturg:

Heute feierliche Eröffnung.

Nach dem Abitur besuchte ich die Frankfurter Schauspielschule. Von dort wurde ich für zwei Jahre □n das Deutsche Schauspielhaus Hamburg verpflich­tet. Um mich für den Beruf eines Dramaturgen und Regisseurs weiter auszubilden, studierte ich danach oan der Leipziger Universität Literatur- und Theater- ggeschichte. Nebenbei leitete ich eine Leihbücherei und besorgte Lektorenarbeiten 'für einen Bühnenverlag. 3m letzten Winter war ich als Dramaturg und Pup-

Lpd. Frankfurt a. M., 23. Aug. Am Donnerstag: vormittag wird mit einem Festakt im Römer die feierliche Eröffnung der von der Reichsgruppe Fremdenverkehr und der Stadt Frankfurt gemein­sam errichtetenHer- mann-Esser-For- schungs-Gemein- schäft für Frem­denverkehr" erfolgen. An der Feier wird auch der Leiter der Reichs­gruppe Fremdenverkehr und Staatssekretär im Reichspropagandaministe­rium, Hermann Esser, teilnehmen. Die neue For­schungsgemeinschaft wird als wissenschaftliches In­stitut alle den Fremden­verkehr betreffenden Fra­gen zentral bearbeiten. Wenn auch das Institut nicht den Charakter eines

Das Haus der Forschungs-Gemeinschaft. (Aufnahme: Archiv.)

H

Universitätsinstitutes er­

hält, so wird es doch in enger Zusammenarbeit mit der Johann-Wolfgang-Goethe-Universität an seine Aufgaben Herangehen, wie ja auch sein Leiter, der Direktor des Statistischen Amtes der Stadt Frank­furt a. M., Professor Dr. Flaskämper, gleich­zeitig Professor an der Universität ist._______________

Die Stadt Frankfurt hat dem Institut in dem Haus Forsthausstraße 115, einem erst kürzlich von ihr aus Privatbesitz erworbenen Gebäude, eine geeignete Arbeitsstätte zur Verfügung gestellt. Das große, palaisartige Haus umfaßt etwa 20 Zimmer, darunter auch mehrere große Säle, die für die ein-

Än Spaniens romantischer Südküste.

Von Felix Baumann.

Sobald die von Norden kommenden Dampfer nie Straße von Gibraltar erreichen, entrollt sich vor Ben Augen ein großartiges Naturbild, dessen Man- I nigfaltigfeit überraschend von der Einförmigkeit des Meeres absticht. Zur Rechten im bläulichen Nebel verschwindend erstreckt sich die nordwestliche Küste Afrikas, Kap Spartet, von dem östlich die vom ; ippig bewachsenen Hügellande umgebene Bai von langer den Blick anzieht. An der westlichen Seite »er Bucht zeigt sich Tanger, bas stufenmäßig am Ufer des Meeres hochsteigt. Weiter nach Osten rauchen die beiden > Säulen des Herkules auf, an er afrikanischen Seite der Mons Abyla, heute Iffenberg genannt, und an der europäischen Küste .ms alte Kalpe, das jetzige Gibraltar.

An der linken Seite der Straße, deren Sand- jirand das Ufer wie eine glänzend weiße Linie tefäumt, passiert man die spanische Festung Tarifa, ten südlichsten Ort des europäischen Festlandes. An ter Küste kann man noch viereckige Kästen aus Mörtel bemerken, wie sie von den Phöniziern zum (äinsalzen der Fische verwendet wurden eine Industrie, die noch heute lohnende Erträge abwirft.

einer im Vorgebirge auslaufenden Landzunge scvwimmt jenseits des Affenberges auf den blauen Qieroäffem die alte Stadt Ceuta, während links auf 6_iropa-Point, der südlichsten Spitze unseres Erd- t("(s, sich ein schöner, weißer Feuerturm wie eine günzende Säule aus den Wogen an derselben Nelle erhebt, wo einst die ewige Lampe der Jung- fmu Europa den Seefahrern früherer Zeiten den I::enft des heutigen Leuchtturms hat.

Die vom Atlantischen Ozean beständig in das T ittelmeer einlaufende heftige Strömung führt mit ic't zauberhafter Schnelligkeit die Küstenbilder am Auge vorüber. Kaum hat man Tarifa hinter sich, tr öffnet sich schon das Mittelmeer den Blicken. Der i("iFred)t aus dem Meer aufsteigende Felsen von 1 Gibraltar kommt in Sicht, mit feinen stufenförmig r.gelegten und den steilen Felswänden abgerun- 3 men Festungswerken.

.$ur Linken offenbart sich ein freundlicheres Bild - das durch den düsteren Ernst fast erschreckte Auge schaut mit Vergnügen auf die Azurgewässer ' b ff schönen Algecirasbai, deren tiefes Blau mit dem Himmel wetteifert und deren leicht bewegte Ober- jlüche mit dem silbernen Perlenschaum ihrer tan- )mden Wellen bekränzt wird. Die mit herrlichem

Grün geschmückte Küstenlinie tritt überall deutlich hervor. Algeciras und San Roque krönen die Küstenebene, die von einem hohen Gebirgszuge überragt ist. Nach Osten läuft das Plateau in eine Ebene aus. Die schmale Landzunge, die den Gibraltarfelsen mit dem Festlande verbindet, ist so niedrig, haß man über sie hinaus das Mittelmeer und die spanische Südküste erblicken kann. Im Süden dieser Landzunge, die derneutrale Grund" genannt wird, befindet sich die Reede von Gibraltar.

Das Innere Spaniens besteht aus einem sechs­hundert bis taufend Meter hohen Tafellande, dgs rings von Gebirgen umgeben ist, deren Ausläufer vielfach bis dicht an die Küste reichen und dort zahlreiche Vorgebirge und Haken bilden. Am höch­sten und felsigsten ist die Küstenstrecke zwischen Gibraltar und Cabo de Palos. Den Mittelpunkt bildet die große Kette her Sierra Nevada, die das höchste Gebirge der ganzen Halbinsel ist und dessen Gipfel die der Pyrenäen noch um ein beträchtliches überragen. Der Blick auf die recht zerklüfteten Felsengipfel, auf den 3554 Meter hohen Cerro de Mulhacen und die anderen Gebirgsspitzen ist von einer überwältigenden Schönheit.

Ja, weiß vom Schnee sind die Berge umher, Ihre Häupter umbraust der Wind.

Doch unten im lieblichen Tale blühn Die Mandeln, und Goldorangen glühn, Und durch das duftende Blütenmeer Wehen Zephirlüfte lind.

Nordafrika kann sich nicht im entferntesten mit den Tälern am Südabhange der Sierra Nevada messen die von keinem rauhen Wind berührt wer­den Malaga weist schon ein halbtropisches Klima auf und die sonst am Mittelmeer nur vereinzelt gepflanzten Bananen sind hier für den Gartenbau oon Bedeutung geworden. Die köstlichste der Tro­penfrüchte, die Cherimoya, reift hier alljährlich ihre schuppigen Aepfel, und auch Zuckerrohr wird in Menge gepflanzt. , _ , .

Die Küste läuft von Gibraltar nach Cabo de Gata ostwärts und oon dort nach Cabo de San Antonio nordostwärts. Diese Strecke umfaßt die Küstenprooinzen Algeciras, Malaga, Almena, Car­tagena und Alicante. Die Fahrt längs dieses Küstenstreifens offenbart wunderbare Natur- und Städtebilder besonders wenn das Land im Sonnen­glanz prangt: die Ansenada de Malaga, in deren innerstem Winkel die Stadt Malaga liegt. Deutlich zu erkennen ist das Gibralfaro-Kastell mit dem breiten viereckigen Turme und den weißen Mauern auf dem Monte de Gibralfaro. Der hinaufführende Weg sieht wie eine große Treppe aus. Weithin sichtbar der hohe Glockenturm der Kathedrale- Santa

Maria de la Encanacion, bie wie ein Berg aus dem Häusermeer emporragt. Reizvoll die mit Land­gütern und Winzerhäuschen besäte Umgebung der Stadt. Ein entzückender friedvoller Anblick. Aber am 16. Dezember 1900 strandete hier bei schwerem Sturm das deutsche SchulschiffGneisenau". Noch eine andere deutsche Erinnerung knüpft sich an Malaga. Hat doch der Deutsche Peter Simsen die am Rhein wachsende Rieslingstraube in Spa­nien eingeführt, aus der der Malagawein, der be­rühmte Pedro Jimenez, gewonnen wird.

Die flachen Dächer der weißen Häuser von Almeria werden von Palmen überragt, wodurch die Stadt ein fast nordafrikanisches Aussehen er­hält. Cartagena, stark befestigt, «ist die von einer Mauer umschlossene Hauptstadt der Provinz gleichen Namens. An der Nordseite des Hafens, in einem kleinen, rings oon Hügeln umgebenen Tale gelegen und durch mehrere Forts und Batterien gegen Angriffe geschützt, gilt Cartagena als der sicherste Hafen des Mittelmeeres. Die Stadt wurde von Hasdrubal angelegt und von den Römern Carthago nova genannt.

Am Fuße des gleich zum Meere abfallenden Cerro bei Castello, dessen Gipfel das starke Kastell Santa Barbara krönt, liegt die Stadt Alicante, das alte Lucentum, das die Mauren in Lekant und Alkant umwandelten. Schöne große Straßen und herrliche Palmenalleen geben der Stadt das Ge­präge. In der Umgebung wächst der feurige Ali- canterroein und eine weißblühende Blume, mit kleinen, wasserhellen, eistropfenartigen Drüsen, die Soda enthalten. Aus der Asche dieser Pflanze wird Alicantesoda gewonnen.

Bei dem hinter Alicante gelegenen Kap Nao den Balearen gegenüber endet die eigentliche Südküste Spaniens.

Hochschulnachrichten.

Die Entpflichtung des ordentlichen Professors Dr. Hans Albrecht Fischer an der Universität Bres- 1 a u wurde bis zum Ende des Sommersemesters 1940 hinausgeschoben. Professor Fischer, der vor kurzem sein 65. Lebensjahr vollendet hat, habilitierte sich in Rostock für römisches und bürgerliches Recht und wurde noch im gleichen Jahre zum ao. Professor ernannt. In gleicher Eigenschaft siedelte er 1909 nach Gießen über, wo 1912 seine Ernennung zum Or­dinarius für das gesamte moderne Zivilrecht ein­schließlich Handels- und Konkursrecht erfolgte. Vier Jahre später ging Professor Fischer nach Halle, 1918 folgte er einem Ruf nach Jena, und 1929 übernahm er den Lehrstuhl an der Universität Breslau«

zelnen Abteilungen der neuen Forschungsgemein- schäft benötigt werden. Die große Halle im Erd- geschah ziert eine Büste des Führers. An der einen Seitenwand wird eine stilisierte Karte von Großdeutschland die für den Fremdenverkehr wich­tigsten Gebiete des Reiches zeigen. An diese Ein­gangshalle, die zugleich Empfangshalle ist, schließt sich nach der Gartenseite der italienische Saal an, in dem die Untersuchungen über den italienischen Fremdenverkehr angestellt und die Möglichkeiten einer vermehrten Zusammenarbeit geprüft werden^ Neben Gemälden italienischer Landschaften schmük-. ken Bilder Mussolinis und des Leiters des italienischen Fremdenverkehrs, M a g r i n i, diesen Raum. In einem anschließenden großen Saal wird die Bibliothek des Instituts und in einem weiteren Raum des Erdgeschosses die Zeitschriftensammlung untergebracht. Das Arbeitszimmer des Bibliothekars liegt zwischen diesen Räumen.

Im ersten Stock des geräumigen Hauses befinden sich das Arbeitszimmer des Direktors der For- schungsgemeinschaft, seiner wissenschaftlichen Mit­arbeiter und des technischen Personals. Ein größerer und ein kleinerer Sitzungssaal stehen gleichfalls zur Verfügung und werden später wohl auch als zusätz­liche Arbeitsräume Studenten der Universität, die an dem Institut arbeiten wollen, zur Verfügung gestellt. Wenn diese Räume auf die Dauer nicht ausreichen sollten, sind im zweiten Obergeschoß Möglichkeiten für eine Erweiterung gegeben.

Eine besondere Ergänzung erfährt diese For­schungsstelle durch ein im Keller des Hauses be­stehendes wissenschaftliches Laboratorium, das auch die Möglichkeit bietet, die einzelnen Heilmittel der Fremdenverkehrsorte wissenschaftlich zu überprüfen. Da die Frankfurter Universität schon eine Reihe besonderer wissenschaftlicher Institute der Bäder­kunde besitzt, sind alle Voraussetzungen für eine erfolgreiche Zusammenarbeit gegeben. Bei den Um­bauarbeiten wurde eine Umgestaltung einiger Räume vorgenommen und im übrigen die gesamte bauliche Einteilung des Hauses den neuen Zwecken angepaßt, so daß ein in jeder Hinsicht muster­gültiges Institut entstanden ist.

Aus der Gtadi Gießen.

Der letzte Ferientag.

Ich bin noch einmal in den Wald hinauf ge­gangen, an den Wiesen vorbei, am Bach mit den silbrigen, flittrigen Weiden.

Im Wald lagen abgeschälte Baumstämme. Der Boden war weich und warm. Im Blau jagten sich drei Raubvögel. Jahrtausende hat man diesem Schweben, kurzen Flügelschlagen, abermaligen Schweben sehnsüchtig zugesehen. Jetzt können wir es auch. Aber werden wir es jemals so können wie die Vögel? Werden wir einmal die Arms ausbreiten und über einen Kiefernwald steigen, in die dünne, heiße Sommerluft, wenn es uns gefällt, die Erde einmal von oben zu betrachten? Die Raubvögel ziehen ihre ovalen Kreise, wie nach den geheimnisreichen Gesetzen, nach denen die Ge­stirne kreisen.

Von der Landstraße kommt Geplauder. Mädchen mit bunten Kopftüchern gehen vorbei. Sie heben die Stimmen, als sie merken, daß jemand am Waldrand liegt. Oh, sie sind alle Töchter Evas. Sie sind jung und hübsch. Sie wollen gesehen sein. Wenn sie merken, der Liegende schaut sich nach ihnen um, sind sie zufrieden.

Nun ist es wieder still. Die Wolken ziehen schneeweiß, wie sie durch den Himmel meiner Hei-

Zahnstein

tu. 25®.

klein«

Oie schöne Donau.

Die Bavaria-Filmgesellschaft hat den Regisseur Dr. Ulrich Kaiser damit beauftragt, einen Kultur­film über bie Donau von der Quelle bis zurMünbungzu schaffen. Kaiser begab sich mit seinen Kameramännern zunächst in das Quellgebiet der Donau im Schwarzwald, zum Quelltopf der Bri- gach und zum Zusammenfluß von Brigach und Brege. Dann folgte eine Paddelbootfahrt durch bas Obere Donautal, bie bis nach Ulm führte. Im Lokal ber Alten Ulmer Fischerzunft würben bieRäsen", bie Nachkommen ber alten Schiffergeschlechter, an ihrem Stammtisch gefilmt, ferner bas Münster unb anbere Ulmer Sehenswürdigkeiten. Schließlich fuhren bie Filmleute auf bem Ulmer Orbinari-SchiffStabt Ulm" bonauaufroärts. Auf biefer Wasserfahrt werben sie alle Schönheiten bes größten beutschen Stromes auf ihren Filmstreifen bannen.

Ein vorbildlicher Seemann.

Nicht weniger als 357 Menschenleben hat der Schiffskapitän Knub Peter Hansen gerettet, ber jetzt im Alter von 82 Jahren in Aarhus in Däne­mark gestorben ist. Er besaß bie Golbmebaillen für. Lebensretter von Dänemark, Norwegen unb Schwe­ben unb zahlreiche anbere Auszeichnungen. Im Jahre 1877, als er kaum 20 Jahre alt war, schwamm er bei bem Schiffbruch eines dänischen Dreimasters bet ben Marquesasinseln 30 km in einem Meere, in bem es von Haifischen wimmelte, bis zur Gambierinsel, um Hilfe für seine 14 Kameraben zu holen, bie auf ben Klippen einer kleinen Insel saßen. 1883 leitete er die Rettungsexpedition für 22 norwegische Fischer, bie nach bem Untergang ihres Fahrzeuges seit zwei; Monaten in einer Eishütte auf bem Prinz-Rudolf- Lanb lebten. 1892 schwamm er burch bas wild erregte Meer, um eine Verbinbung zwischen seinem Schiff unb bem schwebischen DampferKung Sigurd" her- zuftellen, ber in ber Bai von Neufunblanb zwischen ben Klippen festsaß; bie 38 Mann bes Dampfers würben so gerettet. Unb so gab er noch bei vielen! anberen Gelegenheiten auf bem Meere, bas ihm daS Leben bebeutete, unb bas er erst mit 75 Jahren ver­ließ, Beweise seiner außerorbentlichen Tapferkeit und' Menschenliebe, aber auch von seiner ungewöhnlichen! seemännischen Tüchtigkeit. Er hatte bis zum letzten Augenblick große körperliche Rüstigkeit unb geistige Klarheit bewahrt unb verschieb heiter im Kreise seiner zahlreichen Kinber unb Enkel, bie er, als oft er ein Vorgefühl bes nahenben Tobes hatte, am Tage vorher zusammengerufen hatte. B«