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Güdwest erringt den
Die Kämpfe des Sonntags
Tag der Wehrspori-Mnnschastskämpse
Kruppe
Dor der
Beim
rabcn Truf. Büße mit 67,10 Meter.
Scharf. Hein
(Westmark) mit 71,69 Meter.
wurden
Die hessische Volkstumsgruppe vor der Hanseatcnhakle. (Aufnahme: Heß.)
gruppen.
Meter vor Hilbrecht (Ostland) mit 44,31 Meter. Im Handgranaten-Wcitwerfcn für Mannschaften belegte die Gruppe Schlesien mit 63,13 Meter den ersten Platz vor Hochland mit 62,61 Meter in Klasse A. Gewertet wurden die sechs besten Werfer jeder Gruppe. Die größte Weite erzielte der für die Gruppe Südwcst startende Bade mit 70,60 Meter. Bereits am Vormittag hatte Rotts. M ü l - le r (Sachsen) den 10000-Mcter Lauf in Klasse B mit 33:17,8 Minuten zu seinen Gunsten entschieden. Im 400-Meter-Hindernislauf siegte in Klasse A die Gruppe Franken mit einem Durchschnitt von 74,8 Sekungen mit nur einer Zehntelsekunde Vorsprung vor Berlin-Brandenburg. Mit dem gleichen Unterschied wurden die Berliner auch in Klasse B von der in 81,5 Sekunden siegenden Gruppe Westfalen geschlagen.
Ehrenpreis des Führers für die SA.
glaubte innn doch nicht mehr, tia sie &is dahin ttt heblich im Rückstand gelegen hatten.
Oldenburgs Keifer im Mannschaflvkampf.
Der Neiter-Wchrmannschastskampf, in dem die Männer der verschiedenen Reiter-Standarten wirk- lich auf Herz und Nieren geprüft wurden, wurde mit einem über 49 Kilometer führenden Strecken- ritt in der Nacht abgeschlossen. Nach der Karte muß. ten drei Kontrollpunkte gesucht werden. Für den gesamten Ritt standen den Teilnehmern 6% Stunden zur Verfügung. Mit Ausnahme der Ostmark- Mannschaft, die 16 Fehlerpunkte erhielt, erledigten alle übrigen gestarteten Mannschaften ihre Aufgabe glatt. Die Gruppe Nordsee mit den Reitern der Reiterstandarte 63 Oldenburg trug den Sieg davon und erhielt dafür den zum erstenmal in diesem Wettbewerb vergebenen Wanderpreis des Führers.
Handgranaten-Weitwerfen wurde die 70-Mctcr- Grenze überschritten: hier siegte Truf. Friesner
In vollen Akkorden klangen die Reichswcttkämpfe der SA. am Sonntag aus. lieber 10 000 SA.-Männer haben gekämpft und in ihrem Kampf für die Idee des Wehrsportes gesiegt. Auf allen Kampf- stätten 'erlebte man die gleiche Einsatzbereitschaft zu in Kampf, den felsenfesten Willen zum Siegen.
Nachdem der eigentliche Höhepunkt der Reichs- wcttkämpfc der SA. mit den wehrsportlichen Mannschafts-Wettbewerben am Samstag im Grünewald bereits erreicht worden war, klang der letzte Tag nach den Schwimmkämpfen des Vormittags mit einer gewaltigen Kundgebung im Olympia-Stadion aus. Rund 50 000 Zuschauer,'unter ihnen der Stellvertreter des Führers, Reichsminister Rudolf Heß, viele hohe Offiziere der Wehrmacht, die Offiziere der Faschistischen Miliz und Stabschef Lutze an der Spitze sämtlicher SA.-Führer, waren bei den letzten Entscheidungen anwesend.
Hindernisrennen als Auftakt.
Die 20X^-Runde-Hindernisstaffel war so recht dazu angetan, die Masse in Stimmung zu bringen. Bis zur Hälfte der Strecke lagen die Mannschaften noch dicht beisammen, ehe Hochland durch den- Einsatz mehrerer ausgezeichneter Läufer mit aus- gefeilter Hindernistechnik einen entscheidenden Vorsprung errang. — Im 400-Mcter-Hindernislauf erzielte Otruf. L a n g (Franken) mit 70,6 Sekunden als Sieger eine ganz hervorragende Zeit. Auch in Klasse B wgr der Erfolg des Siegers Otruf. W i e ß e (Niedersachsen) in 72,4 Sekunden überlegen. — Der 400-Mcter-Lauf wurde zu einer leichten Beute für SA.-Mann Harbig (Sachsen), der sich nicht auszugebcn brauchte, um in 49,2 Sekunden vor SA'.-Älann Schumacher (Niederrhein) mit 50,0 Sekunden zu siegen.
lieber 100 Meter gab es zunächst einen Fehlstart: dann klappte es. Nach 50 Meter hatte Truf. H o r n b e r g e r (Kurpfalz) bereits einen klaren Vorsprung, den er bis zum Ziel klar einhielt. In 10,7 Sekunden gewann Hornberger vor Vogelsang (Niederrhein). Ganz hervorragend waren die 100-Meter-Zeitcn in Klasse C, wo die über 40 Jahre alten Hamburger Rath und Reinhardt und der Berliner Senftleben das Ende unter sich ausmachten. In der Pause des Handball-Endspiels holte sich Stuf. Stock (Berlin-Brandenburg) das Speerwerfen mit 69^30 Meter vor seinem Kame-
(Hansa) hatte den Sieg im Hammerwerfen jederzeit sicher.
Zweiter großer Sieg von Südwest.
Nach dem Preise des Führers für den Erfolg im Wehrmannschaftskampf errangen die Männer der Gruppe S ü d w e st im Mannschafts-Fünfkampf einen weiteren wichtigen Sieg. Der Mannschafts- Fünfkampf wurde am Sonntag mit dem Handgranatenweitwerfen und der 9X50-Metcr-Schwimm- staffel abgeschlossens
Hochstimmung im Schwimmstadion.
Von feinem anderen Ereignis abgelenkt zogen die Tausende von SA.-Männern, die schon am frühen Sonntagmorgen das Reichssportfeld überfluteten, zum Schwimmstadion. Hier war fein Platz mehr frei, als die Schwimmer am Vormittag ihre Kämpfe mit den Endläufen der Klasse A und dem Wasserball-Endspiel abschlossen.
Die Gruppe Berlin-Brandenburg stellte die insgesamt erfolgreichste Mannschaft, die in einer
Schlagkraft eines Andertholbmillionen-Blocks wehr- williger und wehrfähiger SA.-Kameraden!
War cs am Freitag in der Hauptsache das Reichssportfeld, wo sich der Wettkampfbetrieb in bunter Fülle abspielte, so staNd der zweite 5>iupttag fast ganz im Zeichen der wehrsportlichen Mannschasts- kämpfe, dem eigentlichen Kern der Reichswcttkämpfe. Der Grünewald bot für alle Kämpfe ein überaus schmieriges Gelände. Start und Ziel für alle wehrsportlichen Maiinschaftskämpfe war die von Berliner SA.-Pionieren in freiem Arbeitsdienst geschaffene herrliche Wehrkampfbahn, auf der von morgens um 6 Uhr sich vor rund 10 000 Zuscl)«iuern packende Kampfszenen abspielten.
Die italienischen Reiter, die am Vortag schon die Geländestaffel durch Oblt. Eoceia und Oblt. PogU- nga gewonnen hatten, konnten zwei der drei von ihnen bestrittenen Wettbewerbe gewinnen.
Wieder Hessen im Rachrichlenkamps.
Ganz unerwartet kam der Sturm N 1/83 Kassel (Hessen) mit 1255 Punkten auch diesmal wieder zum Erfolge im Kampf der Nachrichten-SA. Zwar hatten die Hessen in der Morsepriisung ganz über« ragend abgeschnitten, aber an ihren endgültigen Sieg
Die vielen Einzelpro- den der Gruppen und die Gesamtproben der verschiedenen Abteilungen unter der Regie von Otto Schmidt, Berlin, haben die Gesamtarbeit so weit gedeihen lassen, daß das bereits beschriebene große Heimatspiel: „Volk spielt für Volk", schon am Freitagabend erstmals als Dorhauptprobe durchgespielt werden konnte und unter der gewaltigen Bühnenbeleuchtung glänzend verlief. Währenddem sich der erste Teil unter dem, von der „Grazer" - Gruppe gespanntem Bändernetz ab» spielte, zeigte der ^roeite Teil Gemeinschaftstänze, getanzt von ff, SA., Polizei, Militär, Arbeite dienst und Volkstums-
Einc sehr schöne Leistung vollbrachte die Lagenstaffel der Gruppe Westfalen, die mit der fa° inasen Zeit von 5:09,0 zum Siege kam. Die Mitte belegte in 5:11,4 den zweiten Platz Gruppe Kurpfalz. Das Turmspringen holte sich SA.-Mann Weiß (Sachsen) ganz überlegen mit
Die beste Kadfahrstreife: Niedersachsen.
Mit zu den schönsten Mannschaftskämpsen gehörte auch die Radfahrstreife, deren Mannschaften in Stärke von 1:8 ebenfalls aus dem gleichen Sturm entnommen sein mußten. Nach dein KK.-Schießen am Freitag führte Sndwest vor Thüringen, aber bei der 25 Kilomcter Geländefahrt änderte sich die Lage vollkommen. Berlin Brandenburg erzielte mit 1:17 Stunden die beste Zeit, aber beim abschließenden Handgranaten-Zielwerfen und Schießen schnitt der Vorjahrssieger so schlecht ab, daß er der Gruppe Niedersachsen in der Gejaintwertuna den. Vortritt lassen mußte.
Westfalen-Sieg im Geländeritt.
Beim schweren Einzcl-Geläuderilt, der am Frei- tag durchgeführt wurde, fiel der Sieg an Trupp- sichrer Lenz (Westfalen) mit Wertzahl 0,70 vor Ofcharf. Schmidt (5) essen) 0,86.
Entscheidungen im Schwimm-Stadion.
Dekanate Gesichter sah man bei den Schwimm- wettberoerben im Olympischen Schwimmstadion.
Packender Stabwechsel in der scharf umkämpsten 4 X 100-m-Staffel, den die Gruppe Brandenburg (weißer Bruststreifen) vor der Gruppe Sachsen gewann. — (Scherl-Bilderdienst-M.)
128,70 Punkten vor Scharf. Grothe (Berlin-Brandenburg) mit 115,05 Punkten. Die 4X100-Meter- Kraulstafsel sah die Gruppe Südwest erfolgreich.
Die Keichssieger im Ringen.
Den ganzen Tag waren im Sportforum die Ringer am Werk, um ihre Reichssieger zu ermitteln. Einen großartigen Erfolg trugen die .Westmarkringer davon, die von den sieben Gewichtsklassen allein vier gewannen.
Ucbcraus harte Kämpfe gab es am Samstag wieder beim B o x t u r n i e r. Jeder Teilnehmer mußte an diesem Tage gleich mehrere Kämpfe bestreiten. Von den Favoriten gewannen Nürnberg zweimal, Schnarre, Runge, Schramm, Wego und Blum je einmal durch f. o.
Spannende Kämpfe der Springreiter.
Die Reiter erprobten am Samstag ihr Können in der Springbahn. Der Kurs mit' seinen zahlreichen Hindernissen bis zu 1,40 Meter Höhe und 4 Meter Breite war außerordentlich schwer. Von 33 Bewerbern blieben schließlich nur drei Pferde fehlerlos, die zum Stechen Über sieben erhöhte Hindernisse antraten. Anker mit Sturmführer Wcnck machte hier vier Fehler, während Jensen mit Sturmbannführer Frick (Reitstall der OSAF.) und Rheinländerin (Sturmmann S) u cf) den verkürzten Kurs wiederum fehlerlos bewältigten. Jensen siegte aber mit der um eine Sekunde besseren Zeit.
30000 bei den Leichtathletik-Kämpfen.
Beste Stimmung herrschte am Samstag bei den 30 000 Zuschauern im Olympia-Stadion, als die Einzel- und Mannschafts-Wettbewerbe fortgesetzt wurden. In beiden Staffeln über 4X100 und 4X400 Meter erzielten die Läufer der Gruppe Berlin Brandenburg mit 42,4 Sekunden bzw. 3:26 Mi- nutcn jeweils die beste Zeit. Großen Beifall fand SA.-Mann Harbig, der durch seinen großartigen Lauf die Gruppe Sachsen mit 3:30,1 noch in den Endlauf der 4X400-Meter-Staffcl brachte. Dann fielen noch einige Entscheidungen. Das Diskuswerfen gewann Jansen (Niederrhein) mit 45,25
Tänze der Arbeit wie: Küfertanz, Webertanz und Schäfertänze gezeigt. Der dritte Teil wird von ausländischen Volkstums- gruppen, meist durch Tänze, aber auch durch Gc- sang bestritten. Man sah auf der Bühne Gruppen aus Holland, Dänemark, Jugoslawien, Bulgarien, Litauen, Italien, Rumänien, Slowakei, Spanien, Portugal und eine Gruppe aus dem Protektorat Böhmen-Mähren.
Die der hessischen Gruppe bei diesen vielen anstrengenden Proben noch verbleibende Freizeit wird ausgiebig dazu benutzt, Hamburg zu besichtigen,
~.. .. . ,-r.....b- "".wies, in ihrem
f\r°flne/r rc^ gleichmäßig. Die Italiener stellten in Oblt. Eoceia auf Lohengrin mit nur 4 Fehlern den besten Emzelreiter.
Erlebnisreiche Tage unserer Hessen in Hamburg.
Das Bild der Reichshauptstadt wird in diese» •Tagen von der SA. bestimmt. Schon in der fünften Morgenstunde des Samstags, als die Luft noch tlar und frisch war, das Blau des roolfcnlofen Himmels für den Tag aber schon eine drückende Hitze cmkun- iigte, schallten die wuchtigen Schritte marschierender Kolonnen und die harten Rhythmen ihrer Kamps lieber durch die stillen Straßen: „Wir werden weiter marschieren.. r
Auf den Fcrnbahnhösen trafen stündlich noch Sondcrzügc ein. S- und U Bahn in Richtung Olym- pia-Stadion oder Grünewald waren schon um 6 Uhr überfüllt Frohe Worte in den Dialekten aller groß- deutschen Gaue schwirrten einher. Ein herrliches Bild von der mannschaftlichen Geschlossenheit und
Als zweiter Teil der Mannschaftskämpfe zwischen den Reitern der SA. und der Faschistischen Miliz wurde am öamstag der Kampf um den Ehrenpreis
Führers entschieden. Mit IO6V4 Fehlern gegen
14 der Miliz-Reiter blieb die SA. überlegen siegreich. Die SA.-Reiter waren auf dem schwicri- Hk.st Kurs, der sogar 25 Sprünge aufi '
ober im kameradschaftlichen Kreise unter sich, oder mit anderen Volkstumsgruppen verbracht. 21m Freitagabend hatte sich unsere Gruppe mit der hanncweranischen Gruppe zum Kameradschastsabend vereint, zu dem sich Mitglieder des Hessenvereins und des Vereins der Hannoveraner beide zu HaM' bürg eingefunden hatten. Auch einige Paare aus Oberbayern erschienen und warteten zwischen den Tänzen der Hessen und Hannoveraner mit einem Plattler auf. Unsere Hessenkapclla übernahm die musikalische Unterhaltung. -__
T'cn Abschluß bildete dann bas Kamcradschafts- pringen, bei dem die Reiter ihre Pferde gegen jeitig austauschten. Domino, mit dem Oscharf Spieß zuvor gestürzt^war wurde hier von Oblt. Pogliaga Italien) m 91 Sekunden über den Kurs gebracht. Rur 2 bzw. 6 oct. langsamer waren Aldo unter St. Simstrario und Flavia mit Scharf. Günther.
Begeisternde Reichsweitkämpfe der SA. in Berlin
„preis des Führers" - Gruppe Hessen erfolgreich.
Punkte vor Sübweft (71), Mitte (72,5), Hansa und Westfalen kam. — Hervorragende Zeiten schwam. men die bekannten Könner in den Endläufen der Klasse A. Ucberraschend war hier die Niederlage von Schwarz (Mitte) durch den Westfalen Simon, der eine Zehntelsekunde schneller war.
Zum Wasserball-Endspiel traten Sud west und Niedersachsen an. Die Niedersachsen waren mit fast der vollständigen Meistermannschaft der Hanno, veraner Wasscrfreundc zur Stelle und siegten mit 5:3 (1:1) Toren.
Obersturmführer Philipp Fünfkampfsieger.
Der Moderne Fünfkampf fand mit dem 4000. Meter-Geländelauf im Grünewald mit Start und Ziel auf der Wehrkampfbahn seinen Abschluß. Ober, sturmführer Philipp ließ sich in dieser letzten Hebung die Führung, die er schon zwei Tage mne- hatte, nicht mehr nehmen. Er beendete den Lauf als Zehnter und wurde mit Platzziffer 22,5 Sieger vor Sturmmann Severin (Ostmark) und SA.-Mann Wagner (Berlin). Schnellster Läufen war Rotten, führer Müller (Thüringen). In Klasse B er. reichten die Verfolger von Oschaf. Gainschnigg (Alpenland) ebenfalls keinen Führungswechsel Mehr.
Willenbergs gute Langstreckler.
Der 3000-Meter-Hindernislauf wurde zu einem schönen Erfolg für SA.-Mann Genadowsk (Niederrhein) in 9:47,5 Minuten. In den Vorläich waren mehrere Mann unter die 10-Minuten- Grenze gekommen, aber in der Entscheidung Der» mochte sich nur Genadowski zu steigern. SA.-Mann Unger (Sachsen) in 10:00,4 und Scharf. Crecelius (Westmark) in 10:01,8 konnten den Sieger nie ge- fährden. — Die Langstreckenläufer von Wittenberg holten für den Gau Mitte den Sieg im 3000- Meter-Mannschaftslauf mit einer Durchschnittszeit von 9:01 Minuten vor Südwest (9:12) und Kur- Pfalz (9:13).
Die 4X400-Meter^Staffel war das Rennen eines Mannes. Harbig (Sachsen) als bester Mann holte für seine Gruppe 10 Meter Rückstand gegen Berlin auf und überspurtete auch noch den Berliner Schlußmann um 12 Meter. So kam die gute Zeit von 3:21,9 Minuten für Sachseck vor 3:24,3 für Berlin-Brandenburg und 3:25,3 für Hessen zustande. Auch in der kurzen 4X 100-Meter-Staffel verhalf Harbig der Gruppe Sachsen in 42,4 Sekunden noch zu einem zweiten Platz hinter der in 41,9 Sekunden siegenden Mannschaft von Berlin-Bränden» bürg.
Höhepunkt und Schluß.
Den spannendsten Wettbewerb des Tages bildete die 100X100-Meter-Reichs-Hindernisstaffel, die den Abschluß der Wettkämpfe brachte. Hier standen keine Spezialisten im Kampf, sondern die breite Masse der unbekannten SA.-Männer setzte sich ein. Spa. nische Reiter, eine Eskaladierwand und 1,50 Meter hohe Holzstöße waren zu überwinden. Zum zweiten- mal an diesem Tage bewies die Gruppe Hochland ihren hervorragenden Ausbilbungsstand im Hindcr- nislauf. Mit 50 Meter Vorsprung führten die Hochländer Runde um Runde vor der zäh und verbissen kämpfenden Mannschaft der Bayerischen Ostmark. Ein Sturz drei Runden vor dem Ziel brachte die Gruppe Hochland um ihren Vorsprung und damit um den Sieg. Der letzte Läufer der Bayerischen Ostmark übernahm die Führung und gab sie bis zum Ziel nicht mehr ab. Unter langanhaltcndcin Beifall beendeten alle Mannschaften diesen letzten Wettbewerb der 3. Reichswettkämpfe der SA. In 26:56,2 Minuten hatte die Bayerische Ostmark den
Schlesien gewinnt den Orientierungslauf.
Die erste Entscheidung fiel im Drientierungslauf für Mannschaften, der von jeder Gruppe mit einem Führer und drei Mann aus dem gleichen Sturm bestritten wurde. Auf einer Strecke von sechs Kilo rncter quer durch den Grünewald, die im großen Dienstanzug bei eigener Orientierung nach der Karte und mit Anlauf von vier Kontrollpunkten zurückzulegen waren, entschied sich der Kampf. Der Sieg fiel, wie im Vorjahr, an die Gruppe Schlesien (Sturm 1/Iägcr 5 Hirschberg), deren Mannschaft eine Laufzeit von 43:25 Minuten, im Handgranatenwerfen 2 Fehler und im KK.-Ballonschießen 0 Fehler verzeichnete und es insgesamt auf 376 Punkte brachte. Die Plätze belegten Donau, Mitte, Franken, Hochland und Ostland in dieser Reihenfolge.
Moderner Fünfkampf nach vier Wettbewerben.
Mit dem 300-Meter-Schwimmen wurde am Samstagvormittag der Moderne Fünfkampf fortgesetzt. Als bester Schwimmer erwies sich SA.-Mann Wagner von der Gruppe Berlin-Brandenburg mit einer Zeit von 4:29,0 Minuten. Dbcrftubaf. Philipp (Berlin-Brandenburg) kam auf den dritten Platz und behauptete bmnt die Führung in der Gesamtwertung. Ros. W ö 1 f e 1 s ch n e i d e r (H e s - s e n) wurde im Schnsimmen nur Achter, behauptete aber feinen vierten Rang in der Gesamtwertung. In der Klosse B war Obertruppführcr Lenz (H c s- s c n) der beste Schwiinmer, aber in der Gesamt- wcrtung konnte Oscharf. Gainschnigg (Alpcn- lanb) die Führung behaupten.
Eüdwest gewinnt den Preis des Führers.
Mitreißende Kampfszenen gab cs beim Mchr- Mannschaftskampf, der Krone aller wehrsportlichen Wettbewerbe. 26 Stürme in Stärke von 1:36, die Besten der gesamten SA., kämpften hier erstmals um den Wanderpreis des Führers. Nach dem Schießen am Freitag folgten am Samstag der 20-Kilv- metcr-Gepäckmarsch, für den eine Mindestzeit von 3:20 Stunden vorgeschrieben war, und der 250- Metcr-Hindernislauf über die Wehrkampfbahn, der sofort im Anschluß an den Marsch zu erledigen war. Dieser Hindernislauf hatte es „in sich". Hier wurde von den Männern noch einmal der letzte Einsatz verlangt. Der Kampf um Sekunden, um jede Handgranate und um jeden Treffer bildete den Höhepunkt der Kämpfe und löste eine Stimmung und Begeisterung aus, wie man sie bei einem wehrsportlichen Ereignis nicht für möglich gehalten hätte. Die Leistungen waren aber auch ganz hervorragend, schlechthin soldatisch! Die Mannschaft der Gruppe Süd west erzielte im Hindernislauf mit 77,6 Sekunden die weitaus beste Zeit und war auch mit nur je 13 Fehlcrpunkten im Handgranatenwerfen und Schießen am erfolgreichsten. Mit einer Gesamtpunktzahl von 549,3 fiel ihr der Sieg und damit der Ehrenpreis des Führers zu. Sachsen, Kurpfalz, Bayerische Ostmark, Niederrhein, Hansa, Franken, Hochland und Berlin-Brandenburg folgen in dieser Reihenfolge auf den Plätzen.
Sieg errungen vor Hochland (27:01,6) und Berlin- Gesamtwertung der Mannschaftswettbewerbe auf 28 Brandenburg (27:26,2).


