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Togal ist hervorragend bewahrt bei

halten kann.

nd der

er Taten, nicht auf Reklame ankommt.

ss.

Rheuma

Ischias

Nerven- und Kopfschmerz

Flugzeugmutterschiff Polen

Das Ergebnis der Reise Jronsides.

Ausruf an alle Frontsoldaten

Zum 25. Jahrestag der Schlacht von Tannenberg.

immt die Sieger er BetriebsspU rdienst-M.)

wird u. a. der völlige Boykott aller britischen Waren, Firmen, Privathaushalte der Missionar- tationen, Schulen und Kirchen ausgesprochen.

Alle Engländer werden aufgefordert, inner­halb bestimmter Sicherheitszonen zu bleiben und es zu vermeiden, sich in der Oeffentlich- f eit ohne Notwendigkeit zu zeigen. Um Verwechslungen vorzubeugen, werden andere Aus­länder aufgefordert, an ihren Häusern, Kraftwagen und Rikschas ihre Nationalflaggen zu zeigen.

König Leopold betont Belgiens Aeutralitat.

Gauleiter Sprenger in der WstellungEntartete Kunst". l^SG. Gauleiter und Reichsstatthalter S p r e n

England beugt sich vor Japans Macht

Äolliger Zusammenbruch der englischen Position in China.

Die alte Front der Idealisten

Der Ausklang der lieichswettkämpfe der SA.

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Berlin, 22. Juli. (DNB.) Am 2 7. 21 u g u ft jährt sich zum 2 5. Mal der Tag der Schlacht von Tannenberg. Am Ehrenmal von Tannen­berg, das zum ewigen Gedächtnis an diese sieg­reiche An griff sich lacht des Weltkrieges erbaut wurde, und in dem Feldherr Hindenburg feine letzte Ruhestätte fand, wird an diesem Tage zu Ehren des deutschen Frontsoldaten eine ge­waltige Kundgebung veranstaltet werden. Alle Frontsoldaten Großdeutschlands, die an sämt­lichen Weltkriegsfronten gekämpft haben, vor allem aber die Tannenberg-Kämpfer, sind zu dieser Feier eingeladen. Partei, Wehrmacht und die Soldaten des Großen Krieges werden am Reichsehrenmal von Tannenberg gemeinsam der Schlacht gedenken, durch die vor 25 Jahren der deutsche Osten gerettet wurde.

Die Organisation der O st preußenfahrt der deutschen Frontkämpfer aus dem Reich ist dem NS.-Reichskriegerbund übertragen worden. Der Reichskriegerführer wendet sich an alle ehe­maligen Soldaten mit dem Aufruf, an die­sem Ehrentag teilzunehmen. Um auch den zur Zeit in Urlaub weilenden Kameraden Gelegenheit zu geben, an der Ostpreußenfahrt zum Reichsehrenmal

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Brüssel, 24. Juli. (Europapreß.) Anläßlich der Hundertjahrfeier des Eisenwerks von Ougree-Mari- vaye bei Lüttich beleuchtete König Leopold in einer Rede auch die außenpolitische Lage. Ich weiß'*, so sagte er dabei zu den Arbeitern,daß ich auf eure in Generationen erprobten Fähigkeiten zählen kann im täglichen Kampf um das Aufblühen unseres Landes. Vergessen wir dabei niemals, daß Belgien seine Freiheit und seine Unabhängigkeit nur mit dem Preis einer hartnäckigen Arbeit, an der alle Kräfte der Nation beteiligt sind, sich er- ' " ' Zweifellos hat der internationale Hori­

zont nicht die Klarheit, die wir uns wünschen möchten. Aber* behalten wir kaltes Blut und seien wir entschlossen, uns aus jedem Konflikt herauszuhalten, der nicht unsere Rechte beeinträchtigt. Gewehr bei Fuß er­warten wir in unserem Hause Herr zu

teilzunehmen, ist der Meldetermin bis zum 10. 21 u g u ft verlängert worden.

Jeder ehemalige Soldat, der an der gewaltigen Kundgebung teilnehmen will, meldet sich^sofort bei den zuständigen Dienststellen des NS.-Reichs­kriegerbundes. Die Fahrt- und Derpflegungskoften sind so niedrig gehalten, daß jedem die Teilnahme an der Ostpreußenfahrt ermöglicht ist. Den Fahrt­teilnehmern ist im Rahmen der Großkundgebung Gelegenheit geboten, die ost preußischen Schlachtfelder zu besichtigen. Die Son­derzüge fahren mit 75 v. H. Fahrpreisermäßigung, d. h. 1 Rpf. pro Kilometer. Die Teilnehmer, die von Ihren Heimatorten erst zu dem Abfahrts­bahnhof des Sonderzuges fahren müssen, erhalten ebenfalls 75 v. H. Ermäßigung bis zu einer Ent­fernung von 150 Kilometer von und zum Abfahrts­bahnhof. Werden in diesem Falle Eil- oder Schnell­züge benutzt, so ist allerdings der volle Eil- oder Schnellzugszuschlag zu zahlen. Auf den Fahrpreis sind ebenfalls 75.v. H. Ermäßigungen gewährt. Die Unterkunft in Ostpreußen ist kosten- l o s. Die reichliche und gute VerpfleauNa, und zwar Frühstück, warmes Mittags- upd Abendbrot, kostet 1 RM. pro Teilnehmer und Tag.

zu vergiften und zu uernichten luchten. begrüßte mit herzlichen Worten den Stellvertreter

Sei seinem Rundgang durch die Ausstellung Zog des Führers Rudolf Heß. Nicht nur Interesse an I

de Gauleiter wiederholt die Parallele zu einer 21b» ÄQmpf unb Spiel habe den Stellvertreter des Füh- teiLina der Weltausstellung m Paris, die unter rer5 ben Wettkämpfen kommen geheißen, son- bn ßeümortLa culture des Juifs gezeigt wurde. ^ii bie Erkenntnis, daß hier eine 'ernste und Die Schau sei das Eingestandnls und der beste u $ tb a rc Arbeit im Sinne der Par- Bweis dafür gewesen daß aller kunstzerstorenve! tei geleistet werde. Anschließend begrüßte der Gst seinen Ausgang beim Juden: mirnnt. Mit Stabschef die italienischen Kameraden, beimderem Interesse wandte sich der Gauleiter öie während der vergangenen Tage den Wettkämp- de Machwerken zu, die vor 1933 auch in oen |en beigewohnt haben, zum Teil sogar aktiv an Merien unseres Gaues Ausnahme gesunden Ratten if)nen teilnahmen. Glückwunsch, Anerkennung und 93m Verlassen der Ausstellung regte er an, daß Hank fagfe ber Staatschef sodann den Siegermann- di Ausstellung in irgendeiner Form m allen I schäften. Die Bedeutung der Reichskämpfe der SA. Sidten und Dörfern unseres Gaues der Beoolke- jjege allein im Siege und den Leistungen der rng zugängig gemacht werde. Damit an öiejen Uier angetretenen Mannschaften, sondern vielmehr le endigen Beispielen jederzeit der gewaltige Unter- bem Kampf der Hunderttausend und Millionen säsed zwischen der damaligen Verherrlichung von Männer, die sich in den Stürmen, Sturmbannen, Stund und Schmutz und unserer heutigen zum Standarten und Gruppen auf diese letzte schwere lno:en Leben erweckten Kultur klar werde. Prüfung vorbereitet hätten. In der kamerad- schriftlichen Leistung aller sei insbesondere

Lieuytye ^luglenrung. die Krönung dieser Kämpfe zu sehen.

_ t , o 11 Wenn die Reichswettkämpfe nunmehr nach wunder-

lluf der zweiten Internationalen Lust- vollem Verlauf der Ausscheidungen ihr Ende ge- fsyrtausstellung in Brussel haben die haben, so sei es der Wille der SA., sie im Lotungen der deutschen Flugzeuge ungewöhnliches 1 Ai-sehen erregt. Das gilt besonders für die Flüge bis deutschen Sturzbombers J u 87, de aus über 3000 Meter Höhe fast senk-

Geiste der Ertüchtigung des Körpers weiterzuführen im Gedanken an den Führer und an Deutschland.

Ser Stellvertreter des Führers

führte in seiner Ansprache an die Kameraden der SA. aus, daß er mit aufrichtiger Freude die Kämpfe verfolgt habe, die friedlichen Kämpfe, in denen sich die SA. mit aller Hingabe einsetzte, teilweise einsetzte bis zum Letzten. Die sportlichen Kämpfe seien der Ausschnitt und die Spitzenleistung der sportlichen Arbeil von Millionen Kameraden im Reich. Sie seien die wesent­lichen Grundlagen der Leibesübungen unseres gan­zen Volkes und damit die wesentliche Grundlage für die Gesundheit unseres ganzen Volkes. Dies würde sich erst in Generationen voll auswirken.

Zu den Siegern sagte Rudolf Heß:Ihr habt teilweise Seite an Seite gkämpft mit Kame­raden aus dem faschistischen Italien, das in Kameradschaft mit unserem Volke verbunden ist, so wie die Führer dieser Völker mitein­ander in Kameradschaft verbunden sind. Komme, was da wolle! Wir wissen es!"

Den Siegern übermittelte er die Grüße des Führers und schloß seine Ansprache mit dem Gruß an den Führer, der die Kameradschaft schuf, die Grundlage ist für die SA., Grundlage aber auch für die Gemeinschaft unseres ganzen Volkes.

Die Meldung an den Führer.

Berlin, 24. Juli. (DNB.) Am Abschluß der Reichswettkämpfe der SA. 1939 machte der Stabs- ch e f der SA. an den Führer telegraphisch fol­gende Meldung:Vom Abschluß der diesjährigen Reichswettkämpfe der SA. in Berlin, an denen 23 000 Führer und 11 000 Wettkämpfer teilnahmen, melde ich eine erneute wesentliche Steige- rung der Leistungen a uf/allen Gebie­ten. Gefestigt und im Glauben an Sie und Ihre Idee, körperlich gestählt im Wehrkampf und zu­sammengeschweißt im alten SA.-Geist, stehen Füh­rer und Mann einsatzbereit als die alte Front d e r Id e al ist e n."

rung über den bisherigen Verlauf der englisch-japa­nischen Besprechungen zum Ausdruck zu bringen. China hofft, dieser Schritt werde dazu beitragen, die für Montagnachmittag erwartete Unterhauserklä- rung Chamberlains zu beeinflussen.

Tientsin-Verhandlungen ausgenommen.

Tokio, 24. Juli. (Funkspruch des DNB.) Heute morgen wurden in Tokio die ersten Einzel- Verhandlungen über die Ti e n t s i n - F r a g e ausgenommen. Anwesend waren von japanischer Seite der Gesandte Kato, der Konsul von Tientsin Tanaka und die Generale Muto und Kawa- mura, von englischer Seite Botschafter C r a i g i e, Generalmajor Piggot, der britische Konsul von Tientsin, der stellvertretende Chef der Handelsabtei­lung, sowie drei weitere Beamte. Vor Beginn der Verhandlungen suchte der Botschafter Craig i e den Außenminister Arita auf, um mit diesem die Vorbereitungen für die Besprechung zu treffen.

Eine Mitteilung des Außenamtes besagt, daß die heutigen englisch-japanischen Besprechungen ungefähr 2 Stunden gedauert haben. Gesandter Kato habe eine allgemeine Darstellung des japanischen Stand­punktes gegeben, auf den Botschafter C r a i g i e im allgemeinen geantwortet habe. Die Besprechungen werden heute nachmittag fortgesetzt.

Verschärfter chinesischer Boykott gegen England.

P e k i n g , 23. Juli. (Ostasiendienst des DNB.) Die antibritische Bewegung unter den Chi­nesen führte jetzt zu einem sehr scharfen Boyko11beschluß. Der Aüfruf ist unterzeichnet von dem Bürgermeister von Peking, von dem Prä­sidenten der Handelskammer und zahlreichen anderen ührenden Persönlichkeiten öffentlicher Körperschaften und verschiedener Organisationen. In 16 Punkten

bleiben. Mehr aber als jemals müssen angesichts der Schwierigkeiten alle Belgier verstehen, daß nur die Vereinigung der Kräfte, der Wille zur Zusam­menarbeit und der Geist -ber Brüderlichkeit es zu­lassen, der Zukunft mit Vertrauen entgegenzusehen und besser Tage zu erwarten."

Oer 10. vergebliche Sang in den Kreml.

Moskau, 23. Juli. (DNB.) Am Sonntagnach- mittag fand, nach einer Unterbrechung von 6 Tagen, im Moskauer Kreml eine neue Konferenz zwischen Molotow und den britisch-fran­zösischen Unterhändlern statt, die auf das Ersuchen der letzteren anberaumt worden war. Die Unterredung, die der Reihenfolge nach die zehnte seit der Ankunft des britischen Sonderbevollmächtigten Strang in Moskau ist, dauerte etwas über eine Stunde. Aus Kreisen der hiesigen britischen Bot- schäft erfährt man dazu, daß auch diese Aussprache noch kein abschließendes Ergebnis ge­bracht habe.

Aegyptens Ministerpräsident zurückgetreten.

R o m , 24. Juli. (Europapreß.) Der ägyptische Ministerpräsident Mahmud Pascha ist, wie aus Kairo gemeldet wird, zurückgetreten.

Kunst und Wissenschaft.

Die Zoppoter Richard-wagner-Feflspiele begannen.

Mit dem VorspielDas Rheingold" zu der Tri­logieDer Ring des Nibelungen" begannen am 20. Juli wieder die Festspiele auf der Zoppoter Waldoper. Wieder setzte jene Wallfahrt in den Zop­poter Wald ein, die nun seit 30 Jahren immer wie­der Zehntausende zusammenführt.Das Rheingold", das in der Inszenierung von Hermann Merz im vergangenen Juli zum ersten Male auf einer Na­turbühne zur Aufführung gelangte, wies die gleiche Besetzung auf wie im Vorjahr. Dirigent für den ganzenRing" ist Professor Robert Heger von der Staatsoper Berlin. Die Aufführung wird am 23. Juli wiederholt. Arn 25., 27. und 30. Juli folgen Walküre",Siegfried" undGötterdämmerung', am 3., 6. und 8. August kommt in neuer Inszenie­rungTannhäuser" zur Aufführung.

Dr. Goebbels in Salzburg.

Reichsminister Dr. Goebbels besichtigte am Freitag in Salzburg den Umbau des Stadttheaters und des Festspielhauses, wo der Gestalter des Umbaues, Pro­fessor von Arent, selbst führte. Der Minister äußerte sich sehr befriedigt über den Stand der Arbeiten.

richt hinabstieß, um dann vom Piloten wie- dk abgefangen und zum neuen Aufstieg gebracht .zinverden. In Brüssel hat die deutsche Flugindustrie trüber Hauptsache nur Maschinen gezeigt, die dem Grort und dem Verkehr dienen, darunter auch den Fite-Wulf-Condor, also die Maschine, die die vor- iji noch niemals erreichte Leistung fertig brachte, i Ohnehalt-Flug von Berlin nach 91 uyork und wieder zurückzufliegen. 2: König der Belgier, der selbst beaeifter» tt Flieger ist, hielt sich bei den deutschen Ausstel- liogsstä'nden besonders lange auf und ließ sich hier Vielheiten erklären. Aus dem Interesse der Be­sser wurde Anerkennung und Begeisterung, als o Dorführungstage die deutschen Firmen ihre in b Ausstellungshalle gezeigten Erzeugnisse im Ori­ginal vorführten.

Naß die deutsche Abteilung der Ausstellung eine ftdte Anziehungskraft auf alle Besucher ausübte, sich ohne weiteres verstehen, denn diese Be­fuhr sind darüber unterrichtet, was die deutsche Zliqzßugindustrie, was insbesondere die deutschen H nten leisten können. Sie wissen wohl auch ohne i Abnahme, daß die deutschen Flugleistungen sowohl I <u dem Gebiete des Sports, als auch des Verkehrs Mirreicht dastehen, sie wissen auch, daß das, was üi Flieger der deutschen Legion Condor in 6:nnien geleistet haben, einen Anschauungs­unterricht darstellt, der alle Reklameflüge, sowie jedes andere Manöver ähnlicher Art über«

Wg macht.

lOcis großdeutsche Volk ist von der Einsatzbereit­es ft, sowie von dem unerreichten Können seiner F^ger im Frieden und im Krieg so fest überzeugt, lc, es nicht einmal den Wunsch hegt, dies möchte hi) besondere Reklameflüge erst noch einmal de- nnnjtriert werden. Das mag anderswo der Fall |e,i, wo noch nicht so gründlich ausprobiert ist wie I irl Großdeutschland, was fliegerisches Können und slvgerischer Schneid bedeuten. Im Großdeutschen Riich macht es deshalb auch nicht den aller- geringsten Eindruck, wenn sich die Presse irtiben westlichen Demokratien förmlich darin über» Iciägt, die Reklameflüge französischer und englischer Gimber zu bewundern. Das war in Großdeutschland fei o n vor Jahren das tägliche Brot all derer, bi mit diesen Dingen irgendwie zu tun haben, v denn auch bei den Achsenmächten die Luft- vlffe unb die Luftschutzwehr nicht er ft heute L» der Verborgenheit hervorgezogen zu werden iriuchen. Dor sechs Jahren führte Marschall 8:ilbo einen Geschwaderflug von Italien nach R(iut)orf durch, während die italienische Kriegs- siUerei sowohl in 2Ibeffinien, als auch in Manien Erfahrungen und Lorbeeren sehr reich- id sammeln konnte.

iiin Großdeutschland erinnert sich jeder an das, do Generalfeldmarscha Göring dieser Tage im 8Uen erklärte, nämlich, daß die deutsche

weitgehend berücksichtigt, daß im besetzten China nunmehr die kriegführende japa­nische Armee alle Entscheidungen gegenüber dritten Staaten treffen könne, die mit den militärischen Operationen mittelbar oder unmittelbar verknüpft seien. Hiermit habe England der japanischen Armee in China weitgehende Rechte zugestanden, die sich besonders auf die Konzes­sionen, auf alle mit der Blockade verbunde­nen Fragen, auf den V e r k e hr und auch auf die Niederlassungen ausdehnen würden. Die Frage der bisherigen Sonderrechte der britischen Konzessionen werde in den morgen beginnenden Verhandlungen angeschnitten.

Hinsichtlich der zu erwartenden Einrichtung einer neuen Zentralregierung in China seien durch das Uebereinfommen gewisse Fragen vorweg genommen worden, die sich aus den Beziehungen der neuen Zentralregierung zu dritten Staaten er­geben müßten.

Zusammenfasfenb wirb bas Memorandum dahingehend erläutert, daß England sich strategisch auf Singapur zurückge­zogen hat und vorläufig auf seine beson­deren wirtschaftlichen Rechte und Interessen verzichtet habe.

Zur Begründung des englischen Nachgebens ziehen politische und militärische Kreise Japans ähnliche Rückschlüsse auf die allgemeine schwierige Lage Englands, wie sie bereits die japanische Presse zog. England habe, so erklärt man, zweifellos den Versuch gemacht, dritte Staaten für die Ausein­andersetzung mit Japan zu interessieren, habe damit aber öffenbar keinen Erfolg gehabt. Schließlich sei England zu der Ueberlegung gekommen, daß ein Abbruch der Konferenz in Tokio wahrscheinlich ein stärkeres Vorgehen der japanischen Armee gegen die britische Konzession in Tientsin unb Ausein­andersetzungen größten Umfanges mit Japan zur Folge gehabt hätten. England habe es darum vor­gezogen, seine bereits erschütterte Stel­lung in DJtafien vorläufig aufzu- geben.

Chinesische Besorgnisse.

ß o n b 0 n , 24. Juli. (Europapreß.) Die Besorgnis der chinesischen Regierung, daß Englands China-PolitikeinegrundlegendeAen- berung erfahren könnte, hat zu bestimmten Wei­sungen an den chinesischen Botschafter in London Veranlassung gegeben. Der Botschafter wird am Montag im Foreign Office vorsprechen, um Lord Halifax die schweren Bedenken seiner Regie-

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' Tatsache xr, gen beschaffen sind, die andere Länder auf bie- ber engsten M [lr Gebiet machen. Was die deutsche Fliegerei ^net deutlich lim, das hat die Legion Conbor in Spanien « dem Fuhren W® diesen. Wer in Brüssel die deutsche Ausstellung .. ;?slhen hat, weiß, daß es bei Großdeutschland nur

n i r besichtigte am Samstagnachmittag die Aus- Berlin, 23. Juli. (DNB.) Noch einmal waren ftÜung E n t a r t e t e K u n ft ", die noch bis zum die Männer der SA. an diesem herrlichen N Juli in der Gauhauptstadt gezeigt wird. Die Sommersonntag zum Wettkampf angetreten. Mit Umstellung, die bisher von 40 000 Menschen besucht dem Einzesiieger siegte in diesem Kampfe nur die w.rde, wies auch am Samstag wieder einen groß- Kampfgemeinschaft.

argen Besuch auf. Kräftig strahlte die abendliche Julisonne über dem

Sauleiter Sprenger besichtigte eingehend die Olympiastadion, als gegen 18 Uhr die Sieger- oesschiedenen Abteilungen der Ausstellung, in der ehrung stattfand Unter den Aorschklangen des Mu- du sogenanntenKunstwerke" der Zeit des kultu- 'kzuaes der Standarte Feldherrnhalle zogen m reien Niedergangs in Deutschland gezeigt werden, straffer sportlicher Haltung die Siegermannschaften Soton scheint es kaum glaubhaft, daß einmal der- 2lls erste nahm vor den Ehrentribünen der arge Ausgeburten des Irrsinns und der bewußten S l e g e r st u r ni l m W eh r m a nnschafts - Vichöhnung jeglicher Form und Schönheit in t ° m p f, der S t u r m 2 /11 9 d e r G r u p p e DatWanb als Kunst galten. Wir können uns Sudwest Aufstellung, der den Wanderpreis des kam noch vorstellen, daß derartiger Schund und Mers errungen hatte. Hinter dieser S.egermann- Sdutz einst in den Gemäldegalerien unserer! schuft traten die Kampfrichter an. Dahinter formier- Svdte ausgenommen und auch noch teuer bezahlt ten sich m weiteren Marschblocks zahlreiche Mann- made. Doll Abscheu wendet sich jeder, der durch schäften etwa 2800 Mann, denen nach hartem bl c Ausstellung gegangen ist, ab und empfindet Kampf der Sieg zugefallen war.

nr Verachtung für die Menschen und die Zeit, die ÄfrtFldffiöt CtHlO * '

euitmals das deutsche Volk auch auf diesem Wege wlUUPU/Vf XUJJv

Tokio, 23. Juli. (Ostasiendienst des DNB.) Das in der Nacht zum Sonntag von Außenminister Arita und dem britischen Botschafter C r a i g i e unterzeichnete Memorandum hat folgenden Wortlaut:

Die britische Regierung erkennt die gegenwärtig vorherrschenden Be­dingungen in China, wo ausgedehnte Kampfhandlungen im Gänge sind, a n und er­kennt ebenso die Tatsache an, daß, solange diese Bedingungen die Lage in China beherrschen, die japanischen Truppen in China besondere Rechte hinsichtlich der Ge- währleistung ihrer Sicherheit und zur Aufrecht­erhaltung von Frieden und Ordnung beanspru­chen müssen.

Gleichzeitig hat die britische Regierung die Notwendigkeit anerkannt, alle Hand­lungen zu unterlassen, die nachteilig für die japanischen Truppen und geeignet sind, den japanfeindtichen Chinesen zu ... . » helfen.

liiiegsfliegerei an ber Spitze aller Die britische Regierung wird jede Art Selker steht, daß ste diesen Vorrang bei- Handlungen und Maßnahmen

lechalten wird, ganz einerlei, wie die Anstren- entert-Isen, die die Durchführung der Mgen beschaften stndMi- andere Landeros d.e-[ Ausgaben der japanischen

Truppen behindern, und wird diese Politik gegenüber den britischen Behörden und Staats­angehörige« in China klar Herausstellen und sie veranlassen, sich danach zu richten." Die hiesigen politischen Kreise unb die Presse erklären zum japanisch-englischen Memorandum, es sei ent scheibend, daß England denChma- .konslikt als ordentlichen Kriegszu-

London, 24. Juli. (Europapreß.) Die G le i ch- st a n d anerkannt h a b e und bereit sei, hier- IdoaItung der polnischen Luftwaffe mit aus für die britischen Behörden und Staatsange- V englischen ist, einem Bericht derSunday hörigen alle Folgerungen zu ziehen Von gleicher li-nes" aus Warschau zufolge, das unmittelbare Bedeutung sei die Erklärung Englands,Handlun- Styebnis der Besprechungen, die General Iran- gen zu unterlassen, die den Chinesen .zum^rortett lil»e während der vergangenen Woche in der pol- dienen könnten." Mlnisterprastdent Hiranuma üchen Hauptstadt hatte. Es fei weiter beabsichtigt, habe hierzu ergänzend bemerkt daß z. B. Die (Se= t&er nächsten Zeit gemeinsame englisch- Währung von K r e dl t e n an Das Regime Ts chl - ' "!lNische Uebungsflüge zu veranstalten, angkaischeks eine feindselige Hand­le denen die polnischen Flugplätze verwertet wer- lung gegenüber I a p -an DeDeute. ,

| sollen. Ein gemeinsamer Oberbefehl solle we- Das Uebereinkommenl erleichtere alR fo erMart Eltens für Teile der beiden Luftwaffen geschaffen man, nicht nur wesentlich , nnlltarischen Dpc- xkben. Dagegen solle der Oberbefehl der rationen Japans, sondern bedeute gleichzeitig emen hm een getrennt bleiben, nur solle ein ge» f Ameren Schl a g f u r das Regime

lemfamer Ausschuß aus englischen, französischen T s ch i a n g k a i s ch e k s das nunmehrfeme wich w polnischen Militärfachleuten die reibungslose tigste Unterstützung verliere. D e besonderen An .Jinmmenarbeit gewährleisten. I spräche der japanischen Armee in China seien so

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