Ausgabe 
24.6.1939
 
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SJixfport

Mntersportwoche auch 1940.

Vor den Olympischen Winterspielen, und zwar vom

Bec SptikeramZahlchof

HeimischeLeichiachletenbeidenGaumeisterschafien

I Bei den Frauen hat lediglich die 4X100-Meter- Staffel Siegesaussichten. Mit L. Weber, E. Ludwig. L Dicht, E. Schmidt ist die beste Besetzung gefunden.

VfB.-Relchsbahn.

Fußball der heimischen Mnnschafien

Deuischlands Fußballer schlaaen Avrwegen 4:0

Der Sturtn setzt sich aus nicht weniger als vier Vereinen zusammen (Jakobi, Wolfskeil, Haas, Blatt und Rothstein). Man könnte so vielleicht den Ein­druck haben, als ob es an dem nötigen Zusammen­spiel mangeln würde. Daran ist aber nicht zu den­ken. Die fünf Stürmer sind ohne Ausnahme Kön­ner, die sich auch in der Mannschaft verstehen wer­den. Was ihnen eigen ist, ist der hervorragende Schuß, das unbedingt erforderliche Stellungsspiel

telpunkt der Gruppenwettkämpfe werden die Wehr­wettkämpfe, der große Staffellauf durch Kassel und die sportlichen Wettkämpfe auf der Hessenkamps­bahn in Kassel stehen.

Zum Auftakt der Nordlandreise unserer Fußballer gab es wir berichteten bereits kurz darüber am Donnerstag in Oslo einen verheißungsvollen 4:0 (1.0)-Sieg über Norwegen. Im Ulleval-Stadion hatten sich rund 16 000 Zuschauer ein gefunden. Beide Mannschaften stellten sich wie folgt zu ihrem elften Länderkampf:

ßen zwei recht schöne Kämpfe, die mit die schönsten in der vergangenen Saison waren. Die Blau-Weißen können nach den auf dem Bannsportfest gezeigten Leistungen mit den größten Aussichten nach Wetzlar fahren, denn auch die Vorspiele konnte 1900 in Gie­ßen eindeutig gewinnen. Man rechnet mit zwei Siegen von 1900. .

Die 3. Jugendmannschaft bestreitet em Ruckspiel, und zwar gegen die 1. Jugend der Sportgemeinde Steinbach. Das Vorspiel verloren die Blau-Weißen knapp. Ein Ausgang des Spieles ist sehr schwer zu sagen. Ein Sieg der Blau-Weißen sollte möglich sein.

Die Jüngsten von 1900s Jugendfußballmannschaf­ten treten das dritte Mal auf den Plan. Sie be­streiten ein Freundschaftsspiel gegen den Turnverein Staufenberg. Die Blau-Weißen dürften gegen die­sen Gegner einen sehr schweren Stand haben. Man erwartet Staufenberg als Sieger.

ständnis. , . . .

Wie wird nun das Spiel enden? Das ist die tagvormittag. große Frage, die man auch nicht annähernd betrat-- *

Die Deutschen starten gut.

Unsere Elf hat Anstoß. Don der ersten Minute an entwickelte sich ein zügiges Spiel. Nach Torschüssen von Schön und Urban kommt es in der 5. Minute zur ersten Ecke gegen Norwegen. Aber Urbans Ball kann im Jnnensturm nicht verwertet werden. Durch ihr steiles Flügelspiel werden die Norweger immer wieder gefährlich-, die Deutschen decken ausgezeich- net In der neunten Minute gibt es die zweite Ecke für Deutschland. Dann hat sich Norwegen die erste Ecke erkämpft, da heißt es 1:0 für Deutschland! Schön erwischt 40 Meter vor dem norwegischen Tor an der Außenlinie den Ball, paßt zu Schaletzki: der verlängert zu Lehner. Der Kopfstoß des Augs- burqers gelangt in den Torroum, Urban springt herbei und verwandelt in der 14. Minute mit dem Kopf zum 1:0. . _ .

^n der 19. Minute wäre um em Haar der Aus­gleich gefallen. Das ist der Auftakt zu einer zuneh­menden norwegischen Ueberlegenheit. Koammen, den man ein paarmal wegen seiner Alleingänge

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Ihrer Krankenkasse

Turnverein Heuchelheim.

Bei den an diesem Wochenende auf der schönen Hessenkampfbahn in Kassel stattfindenden Gau­meisterschaften in der Leichtathletik ist auch der Tv. Heuchelheim durch seine beiden Spitzenkönner Reidel (2./JR. 116) und Stahlhut ver­treten. Neidel bestreitet den 5000^Meter-Lauf, den er bei seiner augenblicklichen guten Form sicher gewinnen sollte. Seinen im Vorjahr errungenen Gaumeistertitel über 10 000 Meter verteidigt er nicht, um sich ganz auf die 5000-Meter-Strecke, die ihm offenbar besser liegt, zu konzentrieren. St a hl- li u t wird versuchen, im Hochsprung zu Gaumeister- ehren zu kommen, doch werden es ihm Schleen­becker (Ruttershausen) sowie Jakobs (Kassel) bestimmt nicht leicht machen. Außerdem bestreitet Stahlhut noch den Weitsprung, wo er seinen Titel zu verteidigen hat. Weiter geht er mit Platzaus- sichten über 110 Meter Hürden und im Dreikampf an den Start.

Kampf den Motten.

Es würde keinem vernünftigen Menschen ein­fallen, in seine Anzüge oder Mäntel Löcher zu schneiden, aber leider gibt es noch genug Un­vernünftige, die es nicht verhindern wenn andere es tun. Heimlich schleichen sich kleine unscheinbare Wesen in unsere Kleiderschränke und beginnen dort ihr Zerstörungswerk, das für den Einzelnen sehr unangenehm und ärgerlich ist, das aber in der Gesamtheit für das Dolksvermögen einen unge­heuren Schaden bedeutet. Ist es nicht unglaublich, daß der durch die Motten alljährlich angerichtete Schaden etwa 100 Millionen RM. beträgt?

In keiner Jahreszeit ist die Hausfrau vor Motten sicher, im Winter ebenso wie im Sommer. Aber gerade im Sommer ist besondere Vorsicht geboten, denn die Pelze, die wollenen Kleider und Anzüge hängen unbenutzt im Schrank, oft noch nicht einmal gesäubert. Das lieben die Motten! Sie legen ihre Eier darin ab, und daraus entwickeln sich die Rau­pen, die den Schaden verursachen. Sie find ein licht- und luftscheues Gesindel und wollen ihre Ruhe haben, damit sie sich schön dick und rund fressen können. Wenn wir diese Schädlinge bekämpfen wollen, dann müssen wir vor allem dafür sorgen, daß sie in ihrer Ruhe und Behaglichkeit gestört werden. Das erreichen wir z. B., wenn wir die Wollsachen so oft als möglich an Luft und Sonns bringen und mit Klopfer und Bürste den Eindring­lingen zu Leibe rücken. Es ist zwar ein etwas um­ständliches Verfahren und kostet viel Zeit und Arbeitskraft, aber es ist doch notwendig. Nun haben aber die Chemiker schon seit langem nachgedacht, wie sie der Hausfrau das Leben erleichtern können und haben die verschiedenartigsten Mittel ersonnen, die geeignet sind, die Mottenbrut in ihrer . Ruhe zu stören und sie zu töten. Diese Mittel sind so ausgezeichnet, daß es jeder Hausfrau bei einigem guten Willen möglich sein muß, Mottenschäden ganz zu verhindern.

Worten kann. Selbstverständlich ist die Hessenmann- chaft dabei, die im Vorspiel erlittene Niederlage auszugleichen. Ob und inwieweit das allerdings ge­lingt, ist eine Fruge.

Daß bei einem derartigen Spiel auch das Rah­menprogramm entsprechend ausgestaltet werden muß, ist selbstverständlich. Die Zuschauer aus Stadt und Land werden auf ihre Kosten kommen, und zwar in einem Maße, wie das nur selten vorkommt. So wird allein das Zusammentreffen der beiden Mannschaften von

Tv. Lützellinden und Tv. Garbenheim ein Ereignis werden. Lützellinden hat das letzte Pflichtspiel gegen Garbenheim verloren. Der seiner-1 zeitige Punktverlust kostete gleichzeitig die Meister­schaft. Daß man unter diesen Umstanden au Rache" sinnt, ist nicht weiter verwunderlich, zumal dann wenigstens in der. Pokalrunde eine Rolle ge­spielt werden soll. Wie nun Garbenheim darüber denkt, ist nicht bekannt. Auf alle Fälle wird sich die Mannschaft vorsehen und den ihr vorausgehenden guten Ruf wahren. Denn es steht außer jedem Zweifel, daß Garbenheim heute dank einer systerna- ttschen Schulung mit zu den besten Vereinsmeister­schaften unseres Kreises zählt und daß vor allen Dingen sein Sturm unerreicht ist. Der Altmeister muß sich also schon strecken, wenn er hier die Ober­hand behalten will.

sicher abwehrt.

Zwei Tore in zwei Minuten.

Die Ueberlegenheit der Norweger ist nach dem Wechsel nicht mehr so stark wie zuvor. Immerhin haben sie in der ersten Viertelstunde noch etwas mehr vom Kampf. Um so überraschender fällt dann die Entscheidung. Eriksen hat Schön zu hart vom Ball gedrängt, und Eklind verhängt einen Freistoß. Janes legt sich den Ball 25 Meter vor dem Tor ruhig und gelassen zurecht. Die Norweger scheinen Janes Zielsicherheit zu unterschätzen und unterlas­sen es, eine starke Abwehrmauer oufzubauen. Ja­nes zieht an. und schon schlägt sein scharfer Schuß an dem verdutzten Nordby vorbei zum 2:0 ein. Diese Situation nutzen unsere Spieler aus. Schön jagt einer Steilvorlage nach, umspielt Eriksen und Holmsen und schießt bann den norwegischen Tor­steher Nordby an. Der Dresdner läßt nicht locker und drückt, am Boden liegend, den Ball mit letzter Kraft über die Linie. 3:0 in der 60. Minute! Das Spiel wird nun ruhiger. Die Deutschen bauen klare, zielbewußte Angriffe auf, ohne sich dabei zu über­eilen. In der 70. Minute fällt ihr viertes Tor. Hel­mut Schön nimmt eine feine Flanke von Urban an, und im Hechtsprung köpft er scharf zum vierten Treffer ein. Eine sehr schöne Leistung des Dresde­ners!

Deutsche Leistung befriedigte.

; 1 Oslo ist von jeher für unsere Länhettls ein heißer

auszusagen ist.

Klein-Linden Jugend Lollar Jugend.

Lollar, das am kommenden Sonntag in Klein- Linden antritt, gilt als gute Mannschaft. Klein- Linden tritt mit Ersatz an, der sich aber in den letzten Spielen gut bewährt hat. Der Spielausgang ist offen.

1900: letzte Jugendspiele vor der Sommerfperrc.

Die Jugendabteiluna der Blau-Weißen hat nichts unterlassen, sämtliche Jugendmannschaften noch ein­mal alle in den Kampf zu schicken. Die Spiele die­nen insbesondere dem Zweck, die Spieler zu ermit­teln, die nach der Sperre in eine höhere Mannschaft einrücken. Von der 1. Jugendmannschaft werden nach der Sperre folgende Spieler aktiv, für die aber bei der großen Auswahl der Spieler Ersatz vorhanden ist, Kraft T, Bonarius, Fiedler, Stork.

Die 1 Jugendmannschaft, wie ebenfalls die 2. Ju­gendelf bestreiten das Rückspiel gegen die Rothosen lin Wetzlar. Die Wetzlare? lieferten damals in Gie-

Leistunqssport, der eine Einzelleistung hoch in! den Himmel hebt und den Träger dieser Leistung weit über die Gemeinschaft stellt, aus der er kam, d. h. ihn zu der Gemeinschaft beziehungslos werden läßt, ist für uns sinnlos und Unverstand ich ge­worden Wer sporttiche Bestleistungen vollbringt, trägt eine große Verantwortung, denn er über­nimmt damit ein Führeramt. Er ist Führer auf dem Gebiete der sportlichen Leistung und m dieser Eigenschaft hat er im Sport und darüber hmau., auf allen Gebieten des Lebens Vorbild zu fein. Gleichzeitig muß er aber auch Ansporn für bte Gemeinschaft sein, aus der er hervorgegangen ist. .

So ist jeder Leistungssportler ein Führer und nur der sollte sich zu ihnen fühlen der sich über die ihm daraus erwachsenden Aufgaben bewußt geworden ist. Dann wird das Wort, das der Ge­bietsführer und die Obergauführerln von Hessen- Nassau den Gebiets- und Obergausportwettkampfen 1939 mit auf den Weg gegeben haben, keine For­derung mehr darstellen. Es wird zu den Selbst­verständlichkeiten unserer Lebenshaltung geworden sein.

SA.-Gruppe Hessen rüstet für Gruppenwettkämpfe in Kassel. NSG Am 1. und 2. Juli führt die SA.-Gruppe Hessen in Kassel ihre diesjährigen 5. Gruppenwett- kämpfe durch. Die Wettkämpfe, die die Sieger­mannschaften und besten Einzelkampfer der Stan­dartensporttage an den Start bringen werden, sollen wiederum die Besten aus dem ©ruppengebiet Heraus­stellen die den ehrenvollen Auftrag zu übernehmen haben, die SA.-Gruppe Hessen bei den Reichswett- kämpfen der SA. in Berlin zu vertreten. Im Mit-

£. Gerhard-Gießen

Lei den deutschen Iechtnieisterschasten.

Auch eine Gießener Fechterin im Wettbewerb.

Die 20. Deutschen Meisterschaften im Einzelfechten werden an den Tagen vom 28. Juni bis 2. Juli in Wuppertal entschieden. Verhältnismäßig spät treten diesmal unsere Fechter und Fechterinnen zum Titel­kampf an, aber der Termin paßt sich fast genau dem Olympischen Turnier an, das im nächsten Jahr, zeitlich noch weitere vier Wochen später, in Helsinki durchgeführt wird. Gerade im Hinblick auf Olympia sind die fünftägigen Meisterschaftskämpfe in der Wuppertaler ^adthalle diesmal ausnehmend stark beschickt. 250 M Schier und Frauen, die zusammen 340 Nennungen fut das blitzende Spiel der Klingen auf Florett, Degen und Säbel abgaben, bewerben sich um die vier Meisterschaften.

Der Gaufachwart für Hand- uni) Basketball hat im Einvernehmen mit der Gauführung das große Handballgauspiel Hessin Mittelrhein am morgi­gen Sonntag nach Gießen angesetzt. Diese Ansetzung bedeutet eine Auszeichnung für die geleistete Arbeit, durch die Hand- und Basketball gerade im Kreis Gießen Pflegestätten gefunden haben, die als Stütz­punkte im Gau bezeichnet werden müssen.

Es ist klar, daß die große Handballgemeinde des Kreises alles daransetzen wird, um sich dieser Aus­zeichnung würdig zu erweisen. Das beweist übrigens schon die Nachfrage nach Karten und das außer­ordentliche Interesse, dem man überall begegnet. Man braucht sich darüber nicht zu wundern, zumal das Programm Handball in allen Schattierungen vorsieht und von der Spitzenklasse bis zum hoff­nungsvollen Nachwuchs alles vertreten ist. Die bei­den Mannschaften für das Gauspiel sind bereits ver­öffentlicht worden. An ihrer Zusammenstellung hat sich bis jetzt noch nichts geändert.

Der Gau Mittelrhein gehört mit zu den stärksten im NSRL. und hat schon oft bewiesen, zu welchen Leistungen er fähig ist. Seine Vertretung, die sich fast ausschließlich auf die beiden besten Mannschaften VfB. Aachen und SV. Koln-Mülheirn be­schränkt, wird auch der starken Hessenmannschaft so leicht keine Gewinnchance lassen. Alle Mannschaften weisen ein ausgeglichenes Können auf, und ihre Zu­sammensetzung deutet daraus hin, daß auch die Ein­heitlichkeit der Elf gewahrt ist.

Bei den Hessen kann man auf die Hintermann- fchaft mit Merget, Siebje und Brohm Vertrauen haben. Die beiden Verteidiger haben schon inter­national gespielt, und Merget ist neben Altmann (Münchholzhausen) zweifellos der beste Torhüter des Gaues. Auch über die Läuferreihe find keine Worte zu verlieren. Sie wird sich zu wehren wissen, zumal alle (Lange, Hufmann und Köth) über die nötige Spielerfahrung verfügen und im Verein mit der Hintermannschaft auch die bestgemeintesten geg= nerischen Angriffe zunichte machen können. Darüber hinaus ist besonders Hufmann als Aufbauspieler bekannt, der durch fein sicheres und durchdachtes Spiel beruhigend auf feine Nebenspieler einwirken wird.

nover durch den Harz nach Leipzig über 275 Kilo­meter. Diese Etappe wäre mit ihren Bergen dazu angetan gewesen, den Gesamtstand noch einmal zu verändern. Es blieb aber bei der Führung von Um- benhauer, der gegen seine Rivalen teure Zett verlor und sich so an der Spitze behauptete Den Tagessieg errang der Belgier Grijsolle, der J*amitl feine in Bielefeld begonnene Siegessirie fortsetzle und während dieser Rundfahrt bereits zum werten Male als Erster über das Zielband fuhr. Hinter ihm belegten Nieoergelt (Schweiz) und Wiermck (Belgien) die nächsten Plätzen. 14 Sekunken spater führten Amberg und Scheller die aus 30 Fa^^^ bestehende Hauptgruppe durch das mustergültig ab­gesperrte Ziel in Leipzig. Die Zuschauer waren hier

1 - - Geduldsprobe gestellt worden, denn

Der gesamte Äugendsport liegt heute m den Händen der Jugend. Auch der Leistungssport, der ftüher fast ausschließlich ein Vorrecht der Sport­vereine war, ist heute in die Hände der Jugend überqeqangen. Als die Hitler-Jugend diese Aus­gabe übernahm, war sie sich der Verantwortung, der sie sich damit unterzog, voll bewußt. Es galt nicht nur, weiterhin erstklassige Spitzenkönner heran- Zubilden, sondern getreu ihrem GrundsatzSport ist Charakterschule , Begriffe wieStar" oder Crack" mit Stumpf und Stiel auszurotten.

Norwegen: Tor: Nordby: Verteidi­gung: Johannessen, Holmsen; Läuferreihe: Henriksen, Eriksen, Gundersen; Sturm: Arnesen, Krammen, Martinsen, Franzen, Brustad.

Deutschland: Tor: Klodt; Verteidi­gung: Janes, Schmaus; Läuferreihe: Kup­fer, Goldbrunner, Kitzinger; Sturm: Lehner, Gel- lesch, Schön, Schaletzki, Urban.

Hoben gewesen. Nach bem Unentf^ieben ber beiben fehlen Kämpfe in Norwegens Hauptstadt muß der zahlenmäßig klare 4.0-Sieg 3U verstärkter Fre Anlaß geben. Immerhin zeigte sich aber doch deut lich, daß unsere Spieler kurz vor der Sommerpause nicht mehr den nötigen Elan und die Fische haben, um besondere Leistungen vollbringen zu können.

Di- Norweger waren viel besser, als es bas Er- 27^bis"M. Januar1940, finben'in K°^'sch-P?rten- > reichten'°je^och°"in spielerischer Reis­kirchen internationale Schiwettkampse statb D,e se t I B Deutschen heran.

1935 mit großem Erfolg veranstaltete Wmterspor - naq ">-Y- g ö

woche wirb ben Teilnehmern bet 'm Februar sol- un{> ObergausportwettkäMpse

gcnben Olympischen Winterspiele willkommene G°-

leaenheit geben, sich an Ort unb Stelle für ben Olym- ftfOtlffurf 0. M.

pifdjen Kamps varzubereiten. Gebiets- unb Obergausportwett-

Deutschlandfahrer vor dem Stell kämpfen 1939 am 1. unb 2. Juli in Frankfurt vierter Etappensieg von Grijsal,- ^di^Fi-h^ i^Ob-rgaue- Hessen-

Zu einer wahren Bummelfahrt gestaltete sich dl folgende Geleitworte gegeben:

vorletzte Etappe der Deutschlandrundiahrt von H m | Überdurchschnittliches Einzelkönnen ohne

Beziehung zur Gemeinschaft ist für uns wertlos. Eine sporttiche Höchstleistung, bet ber Leistung und Träger der Leistung mcht der gesamten Manyschaft Vorbild zu sein in der Lage sind, hat für uns ihren Wert ver­loren. Leistungssport muß aus der Gemein­schaft wachsen, seine Ergebnisse haben der Gemeinschaft zu dienen. Dieser Grundsatz steht über den Gebiets- und Obergausport­wettkämpfen 1939. Don neuem soll das Können unter Beweis gestellt werden, neue Vorbilder sollen wachsen, um unsere sport­liche Erziehung auf die Höhe zu fuhren mrf der sie stehen muß, um Volk und Reich bauen zu helfen." *

In den Wettkämpfen um die Deutschen Fecht- meisterschaften ist auch unsere Stadt wieder würdig vertreten. Oberscharführer Ludwig Gerhard von der SA.-Kampfspielgemeinschast hat sich als Gau­meister in den Waffen Florett und Säbel die An­wartschaft auf die Teilnahme an den Deutschen Fecht- meisterschasten erkämpft. Er wird auch in beiden Waffen an den Kämpfen in Wuppertal teilnehmen. Außerdem liegt auch eine Gießener Fechterin, und zwar Fräulein Else Wirth (Turnverein 1846 Gie- ßen) im Wettbewerb, nachdem sie sich als Gaumeister auf eine lange Gediu^^ -. . «« «

im Florettfechten für diese Schlußkämpfe qualifi- mit IV-stundtger Verspätung erst wurde die Messe- zierte. 1 stabt erreicht.

Am morgigen Sonntag finden in Kassel die Gau- | Meisterschaften statt. Der VfB.-R. beteiligt sich mit feinen besten Leichtathleten und Leichtathletinnen. Helmut M ö l l, der auch in diesem Jahr noch der Juniorenklasse angehört, startet diesmal in der Män­nerklasse, da er bei den Junioren keine Gegner fin­det. Auf fein Abschneiden im 100- und 200-Meter- Lauf darf man gespannt fein.

Walter Dor ft, der in den letzten Wochen eine fabelhafte Leistungssteigerung erzielte, wird im 400- Meter-Lauf ein ernstes Wort mitsprechen. Z e r n d t nimmt im 110-Meter-Hürdenlauf den Kampf mit der Jugend auf. Zörnsch, der im vorigen Jahr den Gaumeistertitel im 5000-Me ter-Lauf der Ju­nioren errang, ist auch wieder mit von der Partie. Dr. Luh muß den Titel im Kugelstoßen und Dis­kuswerfen verteidigen. Die 4X100-Mesir-Staftel, die im letzten Jahr überraschend Gaumeister wurde, ist durch Versetzung und Abwanderung der besten Läu­fer stark geschwächt. Immerhin wird sie in der Be-

Gießen-Sladkjugend Giehen-Landjugend. setzung Dorst, Dr. Luh, Zemdt, Möll mit in die Im Rahmenprogramm bes Sauspieles Heffen sintfcheilmng emgrÄfen können.

gegen Mittelrhein soll auch die Jugend zur Geltung kommen! Man hatte zu diesem Zweck einen Ver­gleichskampf gegen eine Bannauswahl des Bannes 88 abgeschlossen, der aber leider durch das Bann­sportfest der Gäste nicht zum Austrag kommen kann. So werden nun am Sonntag zwei Jugendmann- Grohkarben I. VfV.-Reichsbahn 1. schäften des Kreises Gießen, eine Stadt- und eine ^lm Sonntag bestreitet die Mannschaft des DfB.-

Landmannschaft, den Auftakt zum großen ©aufpiel ^^^^Q^, bie in Frohnhausen Turniersieger geben. Zweifellos sind der Landmannschaft größere rourbe, in Großkaxben das fällige Rückspiel. Im Aussichten einzuräumen; in ihr stehen Spieler, die Vorspiel trennten sich beide Mannschaften unent- ohne weiteres in einer aktiven Mannschaft Aer- schaden, und morgen werden die Grün-Weißen wendunq finben könnten. Gießen - Land : ejnen sehr schweren Stand haben, denn die Gast- Laut, Buß (Holzheim), Reinhard (Gambach), Reitz, ber sind auf eigenem Platze sehr gefährlich. Sie Schneider, Mehl, Grieb, Amend, Reitz II. (Holz- stMen dies am letzten Sonntag durch einen 2:0- heim), Ratz (Gambach), Freitag (Hausen). Sieg gegen Kewa Wachenbuchen unter Beweis.

Die Stadtvertretung setzt sich aus Jugend- Man erwartet von den Grün-Weißen, die sich m spielern dreier Gießener Vereine zusammen: 1900, ausgezeichneter Form befinden, trotz vielfachen Er- VfB.-Reichsbahn, Mtv. Es sind für die Aufstellung fatzes ein gutes Spiel, dessen Ausgang völlig offen vorgesehen: 1900: Äox. Döll, Michel, Daibel, Engel, ist.

Korell; Mtv.: Knaus, Müller, Hambach, Jughard, VsB.-Reichsbahn II. Tv. Krofdorf I.

__________ _________________o_,, Mueller-Leutert, Wagner; VfB.-R.: Seim, Gemmer, 2>a am Sonntag für den Kreis Gießen Fußball- unb das notwendige technische und taktische Der- iBüdenbenber, Friebrich. Die Aufstellung ^dleser - b^^^ h^'bie Reserve bes VfB.-Reichsbahn

...... Mannschaft erfolgt in einem Lehrgang am <oonn= | ^ür den Samstggabend Krofdorf als Gegner verpflichtet. Die Gäste, die in den Meisterschafts­spielen ungeschlagen sind, stellen eine sehr starke Mannschaft. Schon wiederholt mußte sich die dritte Mannschaft der Grün-Weißen, ttotz eingestellter Verstärkung, geschlagen bekennen. Diele Vereine der I. Kreisklasse mußten den besseren Krofdorfern den ausaepfiffen hat verlegt nun bas Spiel mit einem-! Sieg Überla,,en. Das Spiel verspricht sehr fpannenb ntal auf bie Hüften,türmet Arnesen unb Brustab. ft-, werben, ben Gasten traut man einen knappen Der norwegische Sturm kämpft mit großem Schneid, '»«fl 3U f

Die beutsche Verteibigung muft scharf aufpaen. filein-Cinbcn l. - Heuchelheim I.

Zwischen ber 25. und 30. Minute erzwingen bie Klein-Linden erwartet am kommenden Sonntag Nordländer im mächtigen Ansturm allein drei Eck- Heuchelheims 1. Mannschaft, die in ihren letzten balle Es ist ein Glück, daß Klodt im Tor ruhig und Spielen den Beweis erbracht hat, daß sie zu kämp- fen weiß. Die Gastgeber leiden weiterhin an Mann- chaftsmangel unb werben am tommenben Sonntag zwei neue Spieler einstellen, von benen noch ob- qeroartet werben muß, wie sie sich in bie Mann­schaft einfügen. Da Klein-Linden trotz des ein­gestellten Ersatzes in den letzten Spielen ganz er­freuliche Erfolge erstell hat, ist gegen die spielstarke Heuchelheimer Mannschaft mit einem spannenden Spiel Zu rechnen, über dessen Ausgang nichts vor-