Ausgabe 
24.6.1939
 
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Nr.l45 vierter Blatt

Gießener Anzeiger (General-Anzeiger für Oberhessen)

24-/25. Zuni 1939

Schafe in der Schur.

Schäferidylle am Fuß des Schiffenbergs. Reizvoll belebt erscheint die Landschaft, in der Schafe weiden.

Es ist sicherlich für jedermann ein schönes Erleb- nis, auf einem Ausflug im Krofdorfer Forst, in der Morgensonne, im lichten, stillen Wald unversehens dem stolzesten Tier in unserer Landschaft, dem edlen Hirsch, zu begegnen: es ist ein feines Bild, an einem Waldsaum am Hangclstein, oben am Daub- ringer Paß vielleicht, ein Rudel Rehe friedlich äsen zu sehen: es ist ein Anblick von erregendem Reiz, einmal unter seltenen und glücklichen (zufälligen) Umständen eine Anzahl Wildschweine zu sehen, wie sie durch das Gebüsch brechen, über kurze Strecken freien Landes brausen, nm rasch wieder zu ver­schwinden. Schön auch, vom Gebüsch aus, unweit der Badcnburg, die Fasane über die Wiesen da- hinstrcichen, einmal zu seltener Gelegenheit den graublauen Fischreiher an einem stillen Ufer der Lahn stehen zu sehen, oder zu beobachten, wie sich draußen am Rande des Hardtwaldes Feldhühner in der frühen Morgenstunde tummeln und rasch im Dickicht verschwinden, wenn sich ein Mensch nähert. Es gibt aber kaum etwas Lieblicheres, als eine Schafherde weiden zu sehen, sei es auf den Wiesen am Fuße des Schiffenbergs, im Busecker

Mit Hebung und Geschick kann ein Schaf in zehn Minuten geschoren sein.

Tal, da oder dort, oder vielleicht gar an umgrün« ten Säumen der Reichs- autobahn. Immer sind sie ein Bild des Friedens, der Beschaulichkeit, eine romantische Idylle, und die Landsck)nft, in der sie sich bewegen, erscheint liebens­werter. Der Sck-äfer, der sich auf seine Schaufel stützt, der Hund, der neben il)m sitzt, der Schäfcrkar- ren, dunkel und silhouet- tcnhaft vor dem Abend­himmel das alles ist tief verwurzelt im Ge­müt eines Menschen, der sich gebunden fühlt an die Heimat und ihr eigen­ständiges Leben.

Bei dieser Art der Betrachtung vergißt man gerne und leicht, daß das Schaf nicht um einer romantischen Betrachtung willen da ist. Der Bauer könnte sich kaum

den Luxus leisten, Schafe zu halten, nur um die Landschaft reizvoll zu beleben. Für ihn muß das Schaf wertvoller und nützender Teil seiner Wirt­schaft sein. Das Schaf istProduzent", ist Woll- Lieferant, ist ungemein wichtigerFaktor" im Rah­men des Bierjahresplanes, es wird bewußt und systematisch auf Woll- und Fleischleistung gezüchtet, wird bewertet nach der Menge und Qualität der Wolle, nach dem Ergebnis bei der Schur. Bei aller realen und sachlichen Betrachtung bleibt das Schaf doch ein liebenswertes Tier mit einem charaktervollen Gesicht, das bei genauer Betrachtung keineswegsdumm" genannt werden kann. Denn Betrachtungen solcher Art werden dem Wesen des Tieres nie gerecht. Wer maßte sich an zu behaupten, daß der Kopf des Hammels, den eines unserer Bil­der zeigt, ohne Charakter oder Ausdruck sei?! Dieser Hammel gehört z. B. der Rasse des weißköpfigen Württemberger Schafes an, das eine gute Woll­leistung verbürgt. Wir fanden Schafe dieser Rasse bei einem Ausflug nach Hausen und Watzenborn- Steinberg. Der größte Teil der Herde befand sich auf der Weide, auf den ausgedehnten Wiesen bei der Häuser-Mühle. Ein kleiner Teil 60 Schafe wurde gerade in Hof und Scheune derWilhelms- höhe" in Steinberg geschoren. Interessant, einmal eine Stunde lang dabei zu sein!

*

Es ist 'keine leichte Arbeit, die Schafe mit der Handschere ihres Wollkleides zu entledigen. Es gibt wohl Maschinen dafür, der einzelne Schäfer kann sie sich aber der Kosten wegen kaum anschaf­fen. Meist sind diese Schurmaschincn von Ort zu Ort genossenschaftlich im Betrieb oder aber ein Un­ternehmer bietet sie für Herde um Herde den Schä­fern gegen entsprechendes Entgelt an. In Watzen­born-Steinberg wurde dieser Tage mit der Hand- schere gearbeitet! Der Schäfer hatte dabei einige Helfer (auch eine Helferin), denn wenn er feine Schafe ein Tier nach dem anderen selber scheren wollte, müßte er der Herde zu lange fern­bleiben. Ein Tier mit der Hand zu scheren, nimmt bei einiger Hebung zehn Minuten in Anspruch. Bei der Schur wird mit vielgeübter Praxis vorgegan­gen. Das Tier wird aus dem Stall geholt, mit festen Griffen hochgehoben und auf einen ganz bestimmten Körperteil gesetzt. So kann es sich kaum mehr wehren. Der Bauch kommt zuerst daran! Unb wenn der Bauch geschoren ist, dann erst werden (übers Kreuz) die Beine zusammengebunden und das Tier auf eine Bohlenbank gelegt. Sicherlich würde es sich gerne dagegen wehren, aber es kann nicht. Scheinbar geduldig liegt es da, und die Schere beginnt auf den breiten Flachen des Rückens und der "Bauchseiten ihre Arbeit. Es muß ganz knapp geschoren werden, denn es soll eine möglichst lange Faser erreicht werden. Dicht über der Haut

gleitet die scharfe Schere entlang, und in weichen Kaskaden, fast in zusammenhängender Bahn, fällt das Wollkleid ab, häuft sich zu einem Wollberg, der ein Gewicht bis zu zehn Pfund haben kann, wenn es sich um ein stattliches, ausgewachsenes Tier einer guten Rasse handelt. Der Wollberg wird mit beiden Armen gepackt und in einen weiten Sack gestopft, der 2,5 bis 3 Zentner Wolle faßt. Die vollen Säcke, die in unserer oberhessischen Landschaft anfallen, werden nach der Erfassungsstelle W ü r z b u r g , der Wollverwertungszentrale H l in (Rcichswollverwcr- tun-g) verladen. Die Wolle wird dort einer lieber» Prüfung unterzogen, genau nach feststehenden Richt­linien bewertet, und wenig später erhält der Schä­fer den entsprechenden und wohlverdienten Betrag überwiesen. Die Preise, die für die Wolle bezahlt werden, sind reichseinheitlich geregelt. Die Wolle selbst muß an den Verarbeitungsstellen noch man­cher Behandlung unterzogen werden. Bor allem be­darf sie der gründlichen Wäsche, denn die Schäfer sind schon seit einiger Zeit davon abgekommen, die

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Ein stattlicher Hammel! Zehn Minuten später sah er ganz anders aus.

(Aufnahmen [5]: Neuner, Gießener Anzeiger.)

Zustand nicht böse sein. Sie sind nun munterer, fressen mit größerem Appetit nur in kühler Nacht müssen sie im Pferch enger zusammenrücken, um sich gegenseitig zu wärmen, llebrigens fühlen sich geschorene Schafe ganz eigentümlich an! Die Tiere haben einen fast geruchlosen Schweiß abgesondert, der sich merkwürdig fettig, rauh, fast harzig anfühlt. Der Schweiß, der natürlich auch in der geschorenen Wolle enthalten ist, wird durch besondere Verfahren aus der Wolle herausgezogen und stellt als Neben- Produkt, alsWollfett", die Grundlage für edle Salben dar. Es mag Vorkommen, daß ein unruhiges Tier beim Sck)eren auch einmal mit der Schere unliebsam Bekanntschaft macht. Wenn dabei ein Tropfen Blut fließt, dann ist der Schäfer gleid) mit Jodtinktur bei der Hand. Der Schaden verheilt rasch.

So viel Wolle gibt ein einziges Schaf. Es können bis zu zehn Pfund fein.

Schafe vor der Schur zu waschen. Nur da, wo fließendes Wasser in ausreichender Menge da ist, wo seichte Ufer es ermöglichen, wird noch gewaschen! Gutes marines Wetter ist außerdem Boraussetzung, wenn die Gefahr der Erkältung für die Tiere ver­mieden werden soll. Durch die nachträgliche Wäsche

Die geschorenen Tiere stehen bald wieder in der Herde, bald sind sie alle geschoren und bieten für einige Wochen einen ungewohnten Anblick. Doch dos'Wollkleid wächst rasch nach, und wenn kühle Herbsttage kommen, dann hat ihnen die Natur wie­der den Schutz gegeben, der ihrer Art zu eigen ist und sie auch den strengsten Winter überstehen läßt.

N.

der Wolle kutschiert zwar viel Schmutz zu den Er­fassungsstellen, aber es hat sich doch als praktisch erwiesen, die Wolle mit geeigneten Einrichtungen in großer Menge zu waschen.

Kehren wir nun im Geiste zu unseren Schafen zurück, so finden wir sie gründlich verändert vor. Sie sind schlank gewor­den! Sie stehen im Hofe und wissen nicht recht, wie ihnen geschah, denn die meisten werden sich der vorjährigen Schur kaum mehr erinnern. lind die jungen Tiere erleben es ja zum ersten Male! Sicherlich kommen sie sich reichlich leicht geklei­det vor, aber angesichts der Temperaturen dieser Sommertage werden sie über den veränderten

Nach der Schur. Es ist nicht unangenehm, bei heißem Wetter leicht gekleidet zu sein.

tin 9iann wie taufent) anDerc

Roman von Konraö Trani

Copyright by Carl Duncker Verlag, Berlin

24. Fortsetzung. (Nachdruck verboten.)

Das behauptet unsere Polizei. Ich weiß nur, daß ein junger Mann, den ich nie vorher bei einer .Kunstauktion gesehen habe, mein Nachbar war."

Wie hat er ausgefchen?"

Na ja, wie viele andere junge Leute, nicht weiter ausfallend", meinte Rutby gelassen. Er wunderte sich, daß das hübsche blonde Mädchen, das neben der Hausfrau saß, ihn so bös ansah.

Gottfried von Silben merkt man sich!" sagte sie streng.Er ist auffallend hübsch." Unb dann wurde Irmgard doch rot.

Der Sohn des Hauses unterbrüefte mühsam einige unliebenswürdige Bemerkungen und stand auf. Komm, Hilde, spielen wir Tennis! Kommst du mit, Irmgard? Vielleicht können wir Madelaine her­unterlotsen."

Danke nein, mir ist es zu heiß für körperliche Hebungen", lehnte Irmgard ab. Denn erstens war sie eine taktvolle Schwester, unb zweitens war ihr jebes Wort wichtig, bas hier gesprochen wurde.. /

Wenn der arme Junge irgendwie belastet er­scheint so ist sicher dieser Heinrich Nase schuld", sagte Frau Voigt. Auch sie huldigte der weiblichen Ueberzeugung, daß ein netter, blonder, junger Mensch, der Freund des Sohnes, unmöglich etwas anderes als eben ein netter junger Mensch sein konnte. _ _ ir,

Nase verstand eine ganze Menge von Deutschen und Italienern", erklärte Rutby unb hielt das für eine umfassende Ehrenerklärung.

Der Hausherr schmunzelte.Stimmt, hinter mei­nem Holbein dem Jüngeren war er her wie der Teufel hinter einen armen Seele."

Die Herren waren im Begriff, sich sofort wieder in ein ausgiebiges Kunstgespräch zu vertiefen, und die Damen schwiegen eingeschuchtert. Sie sahen Irmgard erstaunt an, als die immer heftiger an dem Rockärmel des Hausherrn zupfte.

Onkel Voigt... wie haft du das gemeint? Daß Nase hinter deinem Holbein her mar?" fragte sie.

Das ist eine Zeichnung, die ich von meinem Vater geerbt habe. Der Grundstock meiner Samm­

lung sozufagen. Nase bemühte sich seit Jahren, sie mir abzuluchsen. Er hatte aber kein Glück dabei!"

Dann wandte er sich wieder dem Sammlerfreund zu. Sie hatten keine vier Sätze gesprochen, als Irmgard sich wieder einmischte:Wie hat er das gemacht, Onkel Voigt, wenn er sie dir adluchsen wollte?"

Wen?" Herr Voigt, der schon längst bei einem anderen Thema angelangt war, sah die aufgeregte Irmgard verwundert an.

Deinen Holbein!"

Er schrieb mir die erschütterndsten Briefe und bot mir eine Menge Geld dafür. Den letzten bekam ich im November. Hnd als ich in Berlin war, um Hans abzuholen, da suchte ich Nase auf, und er steigerte fein Angebot sehr beträchtlich."

Unb du hast 'abgelehnt?"

Natürlich."

Irmgard versank in tiefes Nachdenken. Im No­vember war der seltsame Anschlag gegen Onkel Voigt verübt worden, der zweite nach dem Ber­liner Aufenthalt...

Die Herren sollten nicht in Ruhe über die nächste große Versteigerung sprechen dürfen! Irmgard gab nicht nach.Hat Nase gewußt, daß du an diesem Abend mit dem Auto nach Neukirchen fahren wirst?" erkundigte sie sich mitten in einen Satz hinein.

Herr Voigt dachte nach.Ja, er wollte mich am nächsten Tag zu einem anderen Händler schicken, und ich sagte, daß ich keine Zeit hätte. Da werde ich ihm wohl erzählt haben, daß ich beabsichtigte, mit Hans am gleichen Tage zurückzufahren."

Dann hat Nase beide Anschläge auf dich auf dem Gewissen", sagte Irmgard bestimmt.Er wollte dich aus dem Weg räumen, um die alberne Zeich­nung ans deinem Nachlaß aufzukaufen!"

Du bist übergeschnappt", antwortete der alte Voigt mild. Irmgard und Madeleine waren zwar mit aufregenden Berichten aus Berlin heimgekoin- men aber ein Mensch, der soviel von deutschen und italienischen Meistern verstand, konnte doch kein Bösewicht fein. Rutby war nachdenklich ge­worden. Schließlich war fein Del Sarto bei Nase gefunden worden. Er hatte volles Verständnis für einen Sammler, aber darum mußte er nicht einen jungen Menschen auf Raub ausschicken.

Mr. Rutby rückte unbehaglich auf dem harten Stuhl herum, den ihm Kommissar Ruhle höflich

angeboten hatte. Jetzt kam der Augenblick, da er den Attentäter sehen sollte. Ob sein Gedächtnis ihn nicht im Stich lassen würde? Im Auto war cs dunkel gewesen, der Mann hatte eine Maske ge­tragen und ein besonders ruhiger Beobachter war er auch nicht gewesen, als er zuallererst einen Revolverlauf erblickte...

Ein junger Mensch trat ein, gefolgt von einem Schutzmann. Rutby war aufgesprungen. Ja, das war sein Nachbar zweifellos... Die Hellen Augen des Sammler bohrten sich in die blauen Gottfrieds. Wie war cs nur gewesen? Wenn er sich nun eine Maske über das Gesicht dachte? Ja, er könnte cs gewesen sein.

Die beiden standen sich stumm gegenüber. Nur einmal hob Gottfried die Hand und strich sich mit einer müden Bewegung die Haare aus der Stirne.

Nein!" sagte Rutby plötzlich.Er war cs nicht!" Gottfried lächelte und streckte dem anderen die Hand entgegen. Rutby ergriff sie und drückte sie sest.

Woher wissen Sie das plötzlich?" erkundigte sich Ruhle.

Ich weiß genau, wie die Hand aussieht, die nach meiner Mappe griff... Ich würde diese Hand unter Tausenden erkennen. Die Hand habe ich mir ge­merkt", sagte Rutby.

Mr. Rutby wunderte sich ein wenig darüber, daß Irmgard Turach ihn bei seiner Rückkehr gar so liebenswürdig empfing. Vorher hatte sie ihn so schlecht behandelt, als cs ihre guten Manieren nur einigermaßen gestatteten. Unb jic hatte ihren Ma­nieren viel nachgesehen ...

Wenn er das Gespräch der Schwestern hätte mit anhören können, er hätte sich nicht gewundert. Hilde und Irmgard saßen in ihrem Lieblingswinkel im Garten, unter der Rotbuche beim Tennisplatz.

Er muß bald da sein!" sagte Irmgard.

Was fällt dir ein? Vor allem muß er zu Voigts ... schließlich ist er ihr Gast", meinte Hilde.Er wird sich die Hände waschen und sich umziehen wollen. Vielleicht muß er entlauft werden..." Hilde Turach hatte sehr übertriebene Vorstellungen von denKerkerzellen" in Neukirchen.

Du bist verrückt! Und er muß bei unserem Haus vorbei. Hans holt ihn ab ..."

Dann werden sie schon ein bißchen zu uns kom­men", sagte Hilde, die plötzlich weder die Pflichten der Höflichkeit noch der Hygiene so besonders wichtig fand.

Siehst du!" triumphierte Irmgard.Und übrigens Ist auch sonst alles herrlich. Gottfried erbt von seinem Onkel eine ganze Menge Geld. Dabei hast du mir immer prophezeit, daß ich werde waschen gehen müssen, wenn ich Gottfried heirate." Irmgard lachte. Du hast mir doch sogar großmütig die Portiers­wohnung im Haus des ganz jungen Ehepaares Voigt angeboten ..."

Was werden die Eltern sagen?" fragte Hilde be­sorgt.

Daß mir zu jung sind", antwortete Irmgard prompt.Aber wenn wir sehr berückend sind, wer­den sie nachgeben."

Die Schwestern saßen dicht aneinandergeschmiegt. Hilde spielte mit einem Tennisball. Irmgard zeichnete mit dem Griff ihres Rackets ein großes Herz in den Kies und bemühte sich, zwei Buchstaben hincinzn- kratzen.

Hat er eigentlich schon um dich angehatten?" fragte Hilde.

Nein, er geniert sich wahrscheinlich. Und von der Polizeihaft aus hätten es die Eltern vermutlich nicht gern gesehen. Unb Hans?"

Hübe war vcslegen geworben. Er auch nicht. Er brückst herum ... Wie macht man das bloß?"

Da schlangen sich zwei Arme um Hüde und bogen sie zurück.So!" flüsterte Hans und küßte sie. Eine Hand, die Hand eines blonden jungen Mannes hatte die Irmgards gepackt, sie hoch gezogen. Und nun liefen Gottfried und Irmgard schnell den Kiesweg entlang, schnell, damit Hilde und Hans sie nicht zurückriefen ... Sie hätten sich nicht beeilen müssen. Hans und Hilde waren sehr einverstanden mit dem schleunigen Rückzug.

An diesem Abend wurde im Hanse Voigt ein großes, ein richtiges Fest gefeiert. Natürlich nur zur Ehre von Gottfried aber Mutter Voigt, die manchmal verstohlene Blicke auf die Heiden jungen Paare warf, konnte das Gefühl nicht unterdrücken, daß die Jungen dieses Fest als eine Vorfeier anderer Art betrachteten.

Die ganze scheußliche Geschichte scheint sich zu entwirren", sagte Peter Ilke und traut zufrieden den guten Mosel.Ick) möchte gern wissen, was die Po- lizei weiß ..."

Warum glauben Sie bas?" fragte Herr Voigt.

Weil ich feit brei Tagen ohne polizeiliche Assistenz spazieren gehen bars", erwiderte Peter.Offenbar hat die Behörde an mir jegliches Interesse verloren."

/Schluß folgt!)