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Wirtschaft

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Rundsunkprogramm

: Nachrichten. .. (Industrie-

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störte ein Großfeuer zwei Mietkasernen. Sämt­liche Feuerwehren des unteren Stadtteils von Neu- york waren mehrere Stunden angestrengt an der Arbeit, ein Weitergreifen des Brarches in den engen und winkligen Gassen zu verhindern. Bisher zählt man als Opfer des Brandes acht Tot Schwer- und zahlreiche Leichtverletzte, jedoch be­fürchtet man, daß noch mehrere Menschen unter den Trümmern begraben liegen. __________

erwartet nach der erfolgten Aenderung der Er­zeugerpreise eine verstärkte Anlieferung an die Kennzeichnungsstellen. Infolge des Fremdenverkehrs kamen aus den bisherigen Ueberschußgebieten keine Anlieferungen mehr. Als Ausgleich erfolgten jedoch größere Einfuhren ausländischer Frischeier, die überwiegend dem Konsum zugewiesen wurden und nur teilweise in die Kühlhäuser gingen. Die Mol­kereien Hessen-Nassaus wie auch Kurhessens hatten wieder eine kleine Erhöhung der Milchanlieferung zu verzeichnen, aber auch der Trinkmilchverbrauch ist sehr hoch, da jetzt bei der warmen Witterung Sauermilchspeisen usw. vermehrt auf den Tisch kommen. Um diesen Anforderungen nachkommen zu können, wurde die Werkmilchverarbeitung einge­schränkt. Da außerdem ein Teil der Butte r- eingänge der Vergrößerung der Kühlhausvorräte dient, blieb die Verteilung an die Verbraucher nur

konzert. Es spielt das Niedersachsen-Orchester. 13: Nachrichten. 13.15: Schloßkonzert. 14: 14.10: Das Stündchen nach Tisch ..

Schallplatten und Eigenaufnahmen.) 16: Nachmit­tagskonzert. 17 bis 17.10: Neues für den Bücher­freund. 18: Mit Heinrich Hansjakob durch den

Unweiler in Rumänien fordern vier Todesopfer.

Wieder suchte ein schwerer W o l k e n b r u ch die rumänische Hauptstadt heim, der in den tiefer ge­legenen Stadtteilen großen Schaden anrichtete. Auch über Bessarabien gingen wieder schwere Gewitter nieder, die besonders in Kischinew großen Schaden anrichteten. Der Eisenbahnverkehr zwischen Galatz und Basarabeatca wurde unterbrochen. In Galatz wurde in dek Nähe der städtischen Wasserwerke ein Graben durch die anhaltenden Regengüsse zum Einsturz gebracht. Fünf Zeitungsjungen im Alter von 9 bis 14 Jahren, die in diesem Graben über­nachteten, sind dabei von den Erdmassen verschüttet worden. Vier der Jungen fanden den Tod; der fünfte wurde mit lebensgefährlichen Verletzungen ins Krankenhaus gebracht.

Erdbebenunglück

an der Goldküsle fordert 66 Todesopfer.

An der Goldküste (Westafrika) ereignete sich ein schweres Erdbebenunglück, das nach den letz­ten Meldungen aus Akra bisher bereits 6 6 T o d e s - opfer forderte. Unter den Todesopfern sollen sich keine Europäer befinden. Zahlreiche öffentliche Ge­bäude, Banken und Eingeborenenhäuser wurden durch das Erdbeben zerstört bzw. schwer beschädigt. Die Stadt Akra selbst ist seit dem Ausbruch des Erd­bebens in völlige Dunkelheit gehüllt.

24 Todesopfer eines Grubenunglücks in Südafrika.

In Johannesburg (Südafrika) kamen beim A b - stürz eines Grubenförderkorbes 24 Ar­beiter ums Leben. Der Korb fiel 150 Meter tief in den Schacht und riß das Förderseil mit in die Tiefe, so d- die Bergungsarbeiten sehr schwierig sind.

30 000 Brieftauben fliegen um die Wette.

Zwischen Dover und einigen Orten in den eng­lischen Grafschaften Northumberland und Durham findet in diesen Tagen ein W e t t f l u g von 30 000 Brieftauben statt. Die Tauben wurden in einem Sonderzug zu dem vom eng­lischen Brieftaubenzüchterverband veranstalteten Wettflug nach Dover gebracht. Es sind fünf Massen­starts von je 6000 Tauben vorgesehen.

Darmstädter Rlusikwoche 1939.

Darmstadt veranstaltet auch 1939 wieder eine Musikwoche zur Förderung des zeit­genössischen Schaffens". Diese Musikwoche wird im Winterhalbjahr 1939/40 durchgeführt. Vor­gesehen sind ein Orchesterkonzert, ein Konzert mit Werken für gemischte Chöre mit Orchester, ein Konzert mit Werken für Kammerorchester, ein Kon­zert mit Kammermusik- und Liedwerken und ein Konzert in Verbindung mit der Wehrmacht mit Werken aus dem Geist der Jugendbewegung mit neuer Blasmusik und Feiermusiken. Zur Einsendung von entsprechenden, nicht abendfüllenden Werken werden olle deutschen Komponisten aufgerufen; letzter Einsendungstermin 15. Juli 1939. Die Bedin­gungen sind bei dem Städtischen Musikbeauf­tragten in Darmstadt, Direktor Bernd Zeh, an­zufordern.

Acht Todesopfer eines Brandes im Reuyorker Ehinefenvierlel.

Im übervölkerten Neuyorker Chinesenviertel zer-

im bisherigen Rahmen. Es standen außerdem kleine Mengen von Margarine zur Verfügung.

$ranffutter Obst- und Gemüfemarkt.

Frankfurt a. M., 23. Juni. Das Angebot am Obstmarkt erfährt nunmehr täglich eine Steige- rung und Erweiterung der Auswahl. Neben guten Zufuhren an Erdbeeren und Kirschen, , kamen Stachelbeeren und Johannisbeeren in vorläufig noch geringen Mengen an den Markt, außerdem einige Mengen an ausländischen Pfirsichen. Aepfel und die reichlich angebotenen Apfelsinen fanden nur wenig Beachtung, wahrend Bananen und Zitronen bei kleinen Zufuhren gefragt blieben.

Am Gemüsemarkt kommen die atzten Men­gen an Spargeln heran, wobei die letzten Preise erlöst wurden. Starkes Angebot herrschte in Gur­ken, Blumenkohl, Karotten, Rettich, Kopfsalat, Wirsing und Weißkraut. Bei wenig befriedigendem Geschäft verblieben z. T. große Ueberstände. Erbsen waren genügend angeboten, deutsche Frühkartoffeln waren erstmals in kleinen Mengen am Markt. Die Preise gingen im allgemeinen leicht zurück.

Nhein -Mainische Börse.

Willagsbörse Aktien uneinheitlich, Steuergutscheine schwächer.

Frankfurt a. M., 23. Juni. Das Hauptinter­esse an der Börse verblieb am Markt der Steuer­gutscheine. Weiterhin lebhafte Umsätze hatten Serie I. Vormittags noch mit 104,05 nach 103,90 gestern abend gehandelt, lag mit Beginn des amtlichen Der- lehrs größeres Angebot vor, das den Kurs im Ver­kehr von Bank zu Bank bis auf 103,40 drückte. Auch in der Serie II erfolgten Verkäufe, wobei man Kurse von 98,20 und darunter hörte (98,30). An den Aktienmärkten war weiterhin nur sehr wenig Geschäft. Die Kursentwicklung blieb uneinheit­lich, doch überwogen bei den zunächst notierten Pa­pieren leichte Rückgänge. Dem kleinen herauskom- menden Angebot stellte sich nur schwache Aufnahme gegenüber. IG.-Farben gaben auf 149,75 (150,25), Verein. Stahl auf 98,75 (99), AEG. auf 112,50 (113), ferner Aschaffenburger Zellstoff auf 89,13 (89,75) und etwas stärker Rheinmetall auf 121 (122,25) sowie Conti Gummi auf 208 (210,50) nach. Leicht erhöht waren Holzmann auf 148 (147,25), Adlerwerke auf 99 (98,50) und BMW. auf 132 (131,75). U. a. gut behauptet blieben Mannesmann mit 104,75, Rheinstahl mit 131,75, Scheideanstalt mit 203,50 und Reichsbank mit 185.

In der zweiten Börsenstunde hörte fast jede Ge­schäftstätigkeit mangels Aufträgen auf. Kursver­änderungen traten kaum mehr ein. Angeboten blie­ben aber Aschaffenburger Zellstoff, die auf 88,50 Brief nachgaben nach 89,13. Feldmühle Papier nach Pause 1,75 v. H. niedriger mit 99, dagegen Wald­hof unv. 109,50. Im übrigen wiesen die später no­tierten Papiere nur kleine Veränderungen auf.

Am Rentenmarkt konnten sich bei sehr stil­lem Geschäft die Mehrzahl der Kurse behaupten. Reichsaltbesitz eine Kleinigkeit höher mit 131,90 (131,80), Reichsbahn-VA. unv. 121,90. Industrie- Anleihen zogen vielfach 0,13 bis 0,25 v. H. an. Von Liquidationspfandbriefen Rheinische 101,20 (101), anderseits Meininger 100,75 (100,90). Von Stadt­anleihen 1928er Darmstadt 96,40 (96). Steueraut- scheine II galten per Juni 98,30 bis 98, per Juli 98,25 bis 97,95, Serie I schwankten bei stark ver­ringertem Geschäft zwischen 103,30 bis 103,40.

Der Freiverkehr war ohne Geschäft. Tages­geld unv. 2,50 v. H.

Abendbörfe.

Bei sehr stillem Geschäft blieben die Aktienkurse überwiegend unverändert. Vereinzelte Abweichun­gen betrugen nur Bruchteile eines Prozentes. Auf die Darlegungen in der HD. fanden IG.-Farben weiter Nachfrage zu 150,25 (150). Montanwerte wurden sehr vernachlässigt, es kamen nur Buderus mit 88,50 (88), Mannesmann mit 104,50 (104,75) und Dt. Erdöl mit unv. 120 zur Notiz. Adlerwerke Kleyer gaben 0,50 ab auf 98,50, ebenso Bekula auf 160 und Metallgesellschaft 0,25 v. H. auf 112,50. Anderseits Rheinmetall auf 121,50 (121,50) und Hapag auf 48,50 (48) gebessert. Renten waren ruhig, 6proz. IG.-Farben 123,25, Reichsbahn-VA. 121,75 (121,90), Steuergutscheine I etwas erholt auf 103,60 (130,.50).

Jranffutfet Eier- und Vutter-Großrnarkt.

Frankfurt a. M., 23. Juni. Die Versorgung mit Eiern entspricht zwar vorerst noch nicht allen Wünschen, immerhin konnten die Ansprüche im allgemeinen angemessen berücksichtigt werden. Man

Sonntag, 25. Juni.

6 Uhr: Hafenkonzert. 8.10: Wir fingen den Sonn­tag ein! 8.45: Dichter im Dritten Reich: Werner Beumelburg, Träger des Kunstpreises für den West­markgau, lieft aus eignen Werken. 9: Unser die Sonne, unser die Erde, unser der Weg in das blühende Land. 9.30: Deutsche Meister: Romantische Ouvertüren. (Eigenaufnahmen des Deutschen Rund­funks.) 10: Gläubiges deutsches Herz. Eine Stunde der Besinnung am Feiertag. 10.45:Deutsche Flieger­musik". Ausführung: Musikkorps und Soldatenchor der Fliegerhorstkommandantur Kassel. Leitung Stabs­musikmeister Fischer. 12: Mittagskonzert. 13: Die politische Führung einer Großstadt. 13.15: Musik am Mittag. Es spielt Hans Bund mit seinem Orchester und das Musikkorps eines Fliegerhorstes. 14: Für unsere Kinder: Der verborgene Schatz der Elster. Em Märchenspiel. 14.30: Uns gehört der Sonntag! Em Reigen sorgloser Melodien. (Jndustrie-Schallplatten und Eigenaufnahmen.) 15.15: Volkstum und Heimat: Speicher, das Dorf der Töpfer und fahrenden Leute. Hörfolge. 16: Nachmittagskonzert. 17 bis 17.10: In­ternationale Ruderregatta in Frankfurt a. M. 18: Aus Jugenheim a. d. Bergstraße: Froher Dorfsonntag der Jugend. Froh zu sein, bedarf es wenig, und wer froh ist, ist ein König! 18.45: Rheinisches Dichter­treffen in Neuenahr. 19: Kammermusik. 19.30: Sportspiegel des Sonntags: Westdeutscher Rundflüg. Internationale Ruderregatta, Frankfurt a. M. Fuß­ball Deutschland Dänemark, Kopenhagen. Das Derby in Hamburg. Der große Autoprris von Bel­gien in Spa. Straßen-Radrennen in Gießen und Frankfurt a. M. 20: Nachrichten. 20.15: Konzert am Sonntagabend. Es spielt das große Orchester des Reichssenders Berlin. 22: Nachrichten. 22.15: Sport­bericht. 22.30 bis 24: Unterhaltung und Tanz.

IHonfag, 26. Juni

5 Uhr: Frühmusik. Es spielt der Gaumusikzug Reichsarbeitsdienst Gau XI. 5.50: Bauer, merk' auf! 6: Morgenspruch. Nachrichten. Gymnastik. 6.30: Frühkonzert. Ausführende: Musikzug der SA.- Gruppe Westmark. 7: Nachrichten. 8.10: Gymnastik. 8.25: Kleine Ratschläge für den Garten. 8.40: Froher Klang zur Werkpause. Es spielt das Gaporchester Schlesien. 10: Schulfunk: Der Mann am Zopf. Ein Münchhausenspiel. 11.40: Ruf ins Land. 12: Schloß-

Schwarzwald. Leitung: Manfred Marlo. 18.30: Wir reiten frisch durchs Morgenrot. SA. zu Pferd. Er­lebtes bei den Reitern der SA.-Gruppe Hessen. 19.15: Tagesspiegel. 19.30: Der fröhliche Lautsprecher. (Jn­dustrie-Schallplatten und Eigenaufnahmen.) 20: Nachrichten. 20.15:Geschwindigkeit ist keine Hexe­rei!" (Jndustrie-Schallplatten und Eigenaufnahmen.) 21: Der Musikfeind. Komische Operette in einem Akt von Richard Genee. Ende gutalles gut! 22: Nach­richten. 22.15: Sportnachrichten in Kürze. 22.30 bis 24: Unterhaltungsmusik.

Dienstag, 27. Juni.

5 Uhr: Frühmusik. 5.50: Bauer, merk' auf! 6: Morgenlied. Morgenspruch. Nachrichten. Gymnastik. 6.30: Frühkonzert. Ausführung: Das kleine Or­chester des Reichssenders Frankfurt. 7: Nachrichten. 8.10: Gymnastik. 8.25: Kleine Ratschläge für Küche und Haus. 8.40: Froher Klang zur Werkpause. Aus­führung: die Münchner Rundfunkschrammeln. 10: Schulfunk: Bauern und Berge. Eine Hörfolge aus dem Leben der Bergbauern. 11.40: Ruf ins Land. 12: Mittagskonzert. Ausführung: Rhein-Mainisches Lan­desorchester. 13: Nachrichten. 13.15: Mittagskonzert. 14: Nachrichten. 14.10: Bunt gewürfelt! (Jndustrie- Schallplatten und Eigenaufnahmen.) 16: Nachmit­tagskonzert. Es spielt das kleine Orchester des Reichs­senders Königsberg. 17 bis 17.10: Das Mikrophon unterwegs. 18: Volk und Wirtschaft: Auch du kannst Schäden verhüten! 18.15: Altes Landgut in der Eifel. 18.30: ,Hn einem kühlen Grunde ..." Hörfolge um den Komponisten Friedrich Silcher zu feinem 150. Geburtstage. 19.15: Tagesspiegel. 19.30: Wenn alle Brünnlein fließen ... Frohe Volkslieder und lustige Musik. 20: Von Stuttgart: Nachrichten des Drahtlosen Dienstes. Anschließend: Hier spricht die Reichsgartenschau. 20.15: Wenn Tiere schlafen. Ein nächtlicher Güng durch den Frankfurter Tiergarten. Dazu: Unterhaltungskonzert. 22: Nachrichten. 22.15: Sportnachrichten in Kürze. 22.20: Politische Zei­tungsschau. 22.35 bis 24: Unterhaltung und Tanz.

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Gießen, Straubing, den 24. Juni 1939.

Die Beisetzung findet in der Stille statt.

4504D

Elwine Neuenhagen, geb. Carl Kurt Neuenhagen, Staatsanwalt

Gestern nachmittag verschied nach schwerer Krankheit mein lieber Mann, mein treuer Vater

Ludwig Neuenhagen

Landgerichtspräsident i. R.

Gestern abend entschlief nach langem schweren Leiden meine liebe Frau, unsere gute Mutter, Schwiegertochter, Schwester, Schwägerin und Tante

Karoline Schlag, geb. Müller

im Alter von 37 Jahren.

Im Namen der trauernden Hinterbliebenen:

Emil Schlag und Kinder.

Hausen, Annerod, den 24. Juni 1939.

Die Beerdigung findet am Sonntag, dem 25. Juni, nach­mittags um 3 Uhr statt.

______________________________________________________________4502D

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