Ausgabe 
24.5.1939
 
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Frankfurt a. M., 23. Mai. Die Börse

Abendbörse still.

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GIESSEN, NEUSTADT10

ist im Bilde

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3781A

Herr Eugen Dürr

im 67. Lebensjahr.

37860

| Empfehlungen |

Gießen, den 21. Mai 1939.

Die Beerdigung fand auf Wunsch des Entschlafenen in aller Stille statt.

3805D

Am 21. Mai starb nach kurzer Krankheit der Senior-Chef unserer Firma

Herr Eugen Dürr

Gießen, den 23. Mai 1939.

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3801D

Stadttheater

WK FMIÄAW ras

mit 132, Rheinstahl mit 132,25, Je 0,25 v. H. nied­riger gefragt wurden Holzmann mit 156,50 und

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Die Leitung und Gefolgschaft der Firma Eugen Dürr L Co. Holzgroßhandlung, Gießen, Liebigstraße 61,

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zugsaktien 122 (121,90). Industrie-Obligationen bei einigem Geschäft uneinheitlich, niedriger 5 v. H. Gel­senberg mit 99,40 (99,75), ebenso 5 v. $). Gelsen- benzin mit 99,40 (99,75). Stadtanleihen und Pfand­briefe blieben gehalten.

3m Verlaufe kamen kaum noch Abschlüsse zu­stande. Holzmann nochmals etwas höher mit 156,75

6 v. H. IG. Farben mit 123,75 (123,65) und 4Vz v. H. Voigt & Haeffner mit unverändert 95,50 um­gesetzt. Im Freiverkehr waren NF.-Steuergutscheine zu den Mittagskursen eher gefragt.

mann mit 156,25 (154,50). Im übrigen kamen wäh­rend der ersten Börsenstunde u. o. IG. Farben mit 149,50 (149,75), Vereinigte Stahl mit 101,75 (102), Daimler mit 132 (131,75), Lechwerke Augsburg mit 102,50 (101,50), RWE. mit 114 (113,90), Licht und Kraft mit 128,75 (129), Zellstoff Waldhof mit 119,50 (120), Adlerwerke mit unverändert 101,50, Hoesch mit unverändert 109 und Reichsbank mit unverän­dert 178,50 zur Notiz.

Renten wurden ebenfalls vernachlässigt, ledia- lich im Freiverkehr hatten NF.-Steuergutscheine II

boten mit 104,30 (104,35). Von amtlichen Werten Reichsaltbesitz unverändert 132,13, Reichsbahn-Vor-

Franksurter Schlachtviehmartt.

Frankfurt a. M., 23. Mai. Auftrieb: Kälber 1178 (gegen 1053 am 16. Mai), Hämmel und Schafe 118 (53), Schweine 5836 (6117). Notiert wurden je 50 kg Lebendgewicht in RM.: Kälber a) 62 bis 65 (61 bis 65), b) 55 bis 59 (53 bis 59), c) 46 bis 50 (45 bis 50), d) 33 bis 40 (30 bis 40). Hämmel bl) 49 bis 50 (49 bis 50), b2) 44 bis 48 (44), c) 34 (42). Schafe a) 40 bis 42 (42), b) 33 bis 39 (35 bis 39), c) 27 bis 32 (31 bis 32). Schweine a) 58,50 (58,50), bl) 57,50 (57,50), b2) 56,50 (56,50), c) 52,50 (52,50), d) 49,50 (49,50). Sauen gl) 57,50 (57,50). Marktverlauf: Kälber und Schweine zugeteilt, Hämmel und Schafe mittel.

Bekanntmachung: In der nächsten Woche finden die Märkte am Mittwoch, 31. Mai, und am Donnerstag, 1. Juni, statt.

Zugunfall im Bahnhof Sprendlingen

26 Leichtverletzte.

Lpd. Frankfurt a. M., 23. Mai. In den frühen Nachmittagsstunden des Dienstag fuhr im Bahnhof Sprendlingen im Kreis Offenbach ein Zug bei der Einfahrt auf eine Rangierabteiluna auf. Dabei wurden 25 Arbeiter und ein Schaffner durch Prellungen leicht verletzt.

59, bl) 57 bis 58, b2) 56 bis 57, c) 52 bis 53, d bis f) bis 50, gl) bis 58, g2 und h) bis 52 und i) bis 57 RM.

Auf den kurhessischen Märkten (Kassel, Marburg, Fulda) liegen die Preise in der' gleichen Zeitspanne 1, RM. niedriger, also a) 57 bis 58, bl) 56 bis 57, b2) 55 bis 56, c) 51 bis 52, d bis f) bis 49, gl) bis 57, g2 und h) bis 51 und i) bis 56 RM. je 50 Kilogramm Lebendgewicht.

Die obere Preisgrenze darf bei allen Schlacht­wertklassen nicht überschritten und soweit eine un­tere Preisgrenze festgesetzt, diese nicht unterschritten werden.

Preise für Rinder, Kälber und Schafe bleiben un­verändert.

Rhein-Mainische Börse.

Mttagsbörse weiter sehr ruhig.

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An der Abendbörse trat keine Aenderung in sehr stillen Geschäftslage ein, auch kursmaßig .. gaben sich bei den wenig notierten Papieren nur ganz geringe Abweichungen, die vorwiegend nomi­nell waren, selbst bei führenden Werten. Im gan­zen gesehen blieben die Aktienmärke im An­schluß an die Mittagsbörse weiterhin gut gehalten. Nur MAN. büßten in teilweiser Anpassung an den Berliner Kurs (139,50) 2 v. H. ein auf 140. Etwas höher gefragt waren Geffürel mit 131,75 (131), Lahmeyer mit 111,50 (111), Vereinigte Stahl gingen 0,25 0. H. höher mit 102 aus dem Markt, IG. Far­ben lagen mit 149,50 unverändert, ebenso u. a. Me­tallgesellschaft mit 114, Schlickert mit 180, Daimler

nach 156,25, dagegen schwächer Rheinstahl mit 132,65 bis 132,25 (133,50). Im übrigen jagen die später zur Notiz gekommenen Papiere zwar un­einheitlich, meist aber ein wenig höher.

Der Freiverkehr war nahezu geschäftslos, Man nannte die letzten Bewertungen. Tagesgeid verändert 2,25 v. H.

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Gießener Schlachtviehmarkt.

Zu dem gestrigen Gießener Schlachtviehmarkt (Schlachtviehverteilungsmarkt) in der Viehversteige­rungshalle Rhein-Main in Gießen wurden 8 Ochsen, 6 Bullen, 36 Kühe, 30 Färsen, 129 Kälber, 309 Schweine aufgetrieben.

Preise: Ochsen 33 bis 45,5, Bullen 37 bis 43,5, Kühe 24 bis 43,5, Färsen 39 bis 44,5, Kälber 28 bis 65 Pf. je Vr kg Lebendgewicht. Für Schweine wurden je kg Lebendgewicht folgende Preise bezahlt: Klasse a (150 kg und mehr) 1,15, bl (135 bis 149,5 kg) 1,13, b2 (120 bis 134,5 kg) 1,11, c (100 bis 119,5 kg) 1,03, df (unter 100 kg) 0,97, gl (fette Specksauen) 1,13, i (Altschneider) 1,11, g2 (andere Sauen) 1,01 und h (Eber) 1,01 Mark.

Marktverkauf: Großvieh und Schweine zugeteilt, Kälber ausoerkauft.

Aenderung der Schweinepreise ab 29. Mai.

Fwd. Nachdem seit Beginn des Jahres auf die in der Anordnung Nr. 1 vom 22. Dezember 1938 zur Schlachtviehmarktordnung für 1939 festgelegten Grundpreise für Schweine vom 2. Januar bis 28. Mai 1939 ein Abschlag von 0,50 RM. einge­treten war, gelten nunmehr mit Wirkung vom 29. Mai 1939 bis zum 16. Juli 1939 auf den Schlachtoiehmärkten die Grundpreise. Danach kosten auf den Schlachtviehmärkten im Rhein- Main-Gebiet (Frankfurt a. M., Mainz, Wies­baden, Darmstadt und Worms) je 50 Kilogramm Lebendgewicht in der Schlachtwerklasse a) 58 bis

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wurde gestern nacht 10 Uhr plötzlich und unerwartet im Alter von

49 Jahren durch einen Herzschlag aus unserer Mitte gerissen.

Im Namen der trauernden Hinterbliebenen:

Frau Marie Ruckeishausen.

Gießen, den 23. Mai 1939.

Die Trauerfeier findet Freitag, den 26. Mai, um 14 Uhr, in der Kapelle des Neuen Friedhofs statt.

Von Beileidsbesuchen bitte Abstand zu nehmen.