Ausgabe 
24.4.1939
 
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derung des Besuches seines Kommanda'kten einen Gegenbesuch ab.

Dem jugoslawischen Kriegsminister Armeegeneral Neditsch wurde in Auftrage des Führers das Großkreuz des Ordens vom Deutschen Adler überreicht.

Das spanische Propagandaministerium teilt mit, daß die Siegesparade mit dem Einzug Gene­ral Francos i n M a drid endgültig auf den 15. Mai festgesetzt worden ist. * v

Der bisherige Gesandte in Tirana, Jacomini diSanSavino.ist zum General st atthal- ter in Albanien ernannt worden, Jacomini hatte sich während der Vorgänge, die zum Anschluß Albaniens an Italien führten, große Verdienste er­worben. *

Wie Aaenzia Stefani berichtet, wurde vom ita­lienischen Botschafter in Albanien, Jacomoni,

und dem albanischen Finanzminister, A li z o ti, ein italienisch-albanisches Wirtschafts-, Handels- und Währungsabkommen unterzeichnet. Da­nach bilden Italien und Albanien ein einziges Zollgebiet, das für das italienische Zoll- regime gilt. Die bisherige Parität von 6,25 Lire für einen albanischen Goldsranken wird bestätigt.

Am italienischen Tag der nationalen Arbeit hat Marschall Balbo bei einer Rundfahrt durch die vier Küstenprovinzen die ersten Urkunden über die vom Großrat des Faschismus beschlossene Gewäh­rung des italienischen Bürgerrechts an die muselmanische Bevölkerung überreicht. * *

Brasilien bemüht sich, wie Londoner City, kreise wissen wollen, um einen Kredit in Höhe von mehreren Millionen Pfund. Erst kürzlich hat Brasilien von den Vereinigten Staaten einen be­trächtlichen Kredit erhalten.

Die ausländischen Geburtstagsgäfie in Potsdam

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Die Gäste der ausländischen Staaten, die zum Geburtstag des Führers nach der Reichshaup^ stadt gekommen waren, begaben sich wie wir schon berichtet haben -- am Freitag nach den historischen Stätten Potsdams. Arbeitsdienstmänner in f ri b e r tj t an t en Uni­form e n stellten, wie unser Bild zeigt, vor dem Neuen Palais die Wachen und tue Ehren­kompanie. (Scherl-Bilderdienst-M.)

Dr. donfi zum Äeichsgesundheitssiihrer ernannt

Berlin, 22.April. (DNB.) Der Führer hat den Parteigenossen Dr. Leonardo Conti zum Leiter des Hauptamtes für Volksgesundheit (Reichsgesundheitsführer) und zum Hauptdienstleiter der NSDAP, ernannt Damit ist Dr. Conti Lei­ter des NSD. -Aerztebundes. Des weite­ren hat der Führer auf Vorschlag des Reichsmini-

Staatsrat Dr. Conti. (Scherl-Bilderdienst-M.)

sters des Innern den Pg. Dr. Conti gleichzeitig zum Reichsärzteführer berufen. Ferner hat der Führer den Parteigenossen Dr. Kurt B l o m e zum Hauptamtsleiter ernannt. Pg. Dr. Blome ist stellvertretender Leiter des Hauptamtes für Volks­gesundheit der NSDAP. Die Amtseinführung nahm der Stellvertreter des Führers selbst vor. Er wies darauf hin, daß Dr. Conti besonders deswegen mit dem Vertrauen ausgezeichnet fei, das bedeutende und umfangreiche Erbe des unvergetz- lichen Dr. Wagner anzutreten, weil er, ein alter Kämpfer der NWAP., als einer der ersten die Pro­bleme der Volksgesundheit angepackt habe, die heute die nationalsozialistische Gesundheitspflege zum Grundsatz erhoben habe. Mit der Bezeichnung Reichsärzteführer" sei das Arbeitsfeld des verstorbenen Dr. Wagner viel zu eng umrissen ae- wesen. Der Begriff R e i ch s g e s u n d h e i t s f ü h - r u n g könne eher das Arbeitsfeld feines Nachfolgers kennzeichnen. Was Dr. Wagner in der kurzen Zeit seines Wirkens erreicht habe, sei bewundernswert: dennoch stehe die nationalsozialistischeArbeit auf dem Gebiet der Volksgesundheit ebenso wie auf allen an­deren Gebieten er st am Anfang.

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Leonardo Conti wurde 1900 als Sohn deutscher Eltern in Lugano geboren. Er besuchte das Gym­nasium in Berlin und kam im Sommer 1918 nach bestandenem Notabitur als Freiwilliger zum Mili- tärdienst wurde aber nicht mehr an der Front ein- gesetzt In den Kämpfen der Revolutionszeit stand Dr. Conti als nationaler Student stets in vorder­ster Front. Er schloß sein Medizinstudium 1924 durch die Promotion ab. 1925 ließ er sich m Mün­chen nieder, um bann 1927 erneut nach Berlin überzusiedeln. Dr. Conti, der bereits 1923 in Er­langen SA -Mann war, trat 1927 in Berlin in die NSDAK. ein und wurde dort der Organisator des SA.-Sanitätswesens. Später trat Dr. Conti zur U über, wo er heute den Dienstgrad eines Brigade­führers innehat. Er ist dann Gründer der Gau- prganisation Berlin des NSD.-Aerztebundes gewor­

den und seitdem deren Leiter. Zu Dr. Contis wert­vollsten Erlebnissen der Kampfzeit gehört die ärzt­liche Betreuung des schwer verwundeten Horst Wessel. Im Februar 1933 wurde Dr. Conti ins Preußische Ministerium des Innern berufen, im April 1933 wurde er Ministerialrat. 1936 Stadt­medizinalrat von Berlin. Dr. Conti ist in Sport­kreisen bekannt geworden durch die Leitung des Ge- undheitsdienstes bei den Olympischen Spielen 1936. Dr. Conti ist Gauamtsleiter für Volksgesundheit im Gau Berlin und Mitglied des Preußischen Staats­rates. Er ist Träger des Goldenen Ehrenzeichens der Partei und des Goldenen Gauehrenzeichens von Berlin.

Dr. Kurt Blome wurde 1894 in Bielefeld ge­boren. Er studierte in Göttingen, Gießen und Münster Medizin und rückte im August 1914 ins Feld. Bis zu feiner letzten Verwundung im Oktober 1918 stand Dr. Blome als Offizier fünfmal ver­wundet und mit dem EK. 1. Klaffe und dem Golde­nen Verwundetenabzeichen ausgezeichnet ohne Unterbrechung an der Front. 1920 legte Dr. Blome das medizinische Staatsexamen ab. Er nahm am Kapp-Putsch teil und wurde dabei erneut schwer verwundet. Als er 1923 als Mitglied der NSDAP, nach dem 9. November auf Veranlassung der roten Regierung seine Stellung als Assistentarzt der Ro­stocker Universitäts-Hautklinik verlassen mußte, ließ er sich als Facharzt in Rostock nieder. Im Februar 1924 zog Dr. Blome als völkischer Abgeordneter in den Mecklenburg-Schwerinschen Landtag ein. Nach seinem Wiedereintritt in die NSDAP, wurde Dr. Blome Gauobmann des NSD.-Aerztebundes, später Leiter der Gesamtschulung des NSD.-Aerztebundes. Seit 1934 ist Dr. Blome Gauamtsleiter des Amtes für Volksgesundheit im Gau Mecklenburg sowie Beauftragter des Stellvertreters des Führers für die Ausnahmebestimmungen der Nürnberger Ge­setze. 1936 wurde er Reichsamtsleiter im Hauptamt für Volksgesundheit.

Wetterbericht

Die am Samstag durch stürmische, auffrischende Winde eingeleitete Unbeständigkeit und Abkühlung hat inzwischen weitere Fortschritte gemacht, wobei es am Sonntag im Gebirge vielfach zu Schneeschauern kam. Mit der vom Atlantik ausgehenden lebhaften Wirbeltätigkeit setzt sich auch bei uns das sehr unbeständige und zu Niederschlägen neigende Wetter fort.

Vorhersage für Dienstag: Veränder­lich, sehr unbeständig und weitere Niederschläge. Bei lebhaften kräftigen westlichen Winden Tages­temperaturen etwa um 10 Grad.

Vorhersage für Mittwoch: Fortdauer des unruhigen und zu Niederschlägen neigenden Westwetters.

Hauptschriftleiter Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Stellvertreter des Hauptfchriftleiters: Dr. Hans Thyriot. Verantwortlich für Politik und die Bilder: Dr. Fr. W. Lange; für Feuilleton: Dr. Hans Thyriot; für Stadt Gießen, Provinz und Wirtschaft: Ernst Blumschein (in Urlaub), i. 23.: H. L. Neuner; für Sport: Heinrich Ludwig Neuner. Anzeigenleiter: Hans Beck. Verantwortlich für den Inhalt der An­zeigen: Theodor Kümmel. D. A. III. 39: 10 200. Druck und Verlag: Brühlsche Universitätsdruckerei R. Lange, K.-G., sämtlich in Gießen. Monatsbezugs­preis RM. 2,05 einschließlich 25 Pf. Zustellgebühr, mit der Illustrierten 15 Pf. mehr. Einzelverkaufs­preis 10 Pf. und Samstags 15 Pf., mit der Illu­strierten 5 Pf. mehr. Zur Zeit ist Preisliste Nr. 4 vom 1. September 1937 gültig.

Güte

Fünftens: Die obigen Blatter zei­

gen die natürliche Größe der wert vollsten Provenienzen Mazedoni­

ens. Man ersieht daraus, daß

lange Tabakfäden keine guten

Kennzeichen sein können, ebenso­

wenig wie eine längs gerichtete

Füllung. Hochwertige Tabak­

fäden sind ziemlich kurz, aber

sehr schmiegsam und in der

Füllung elastisch gekrüllt.

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