Wann fühlen wir uns behaglich?
Oie Wissenschaft erforscht das Klima unserer Wohnung.
Von Dr. W. Sievert.
Die deutsche Wissenschaft unserer Tage be« faßt sich keineswegs nur mit theoretischen Problemen, sondern hat ganz bewußt ihr besonderes Augenmerk auch der Lösung praktisch wichtiger Fragen zugewandt. Ein besonders wichtiges Gebiet ist die Erforschung des „Wohnungs-Klima s", dessen gute oder schlechte Eigenschaften für jeden von uns von recht erheblicher Bedeutung sind. Die Wissenschaft ist bei diesen Untersuchungen zu einigen neuen und teilweise ganz überraschenden Ergebnissen gelangt, über die unser Artikel berichtet.
Einen sehr großen Teil unseres ganzen Lebens bringen wir in der Wohnung zu, und es ist daher naturgemäß für die Wissenschaft wie für die Allgemeinheit wichtig, die besonderen Bedingungen des „Wohnungsklimas" genau zu erforschen. In der Tat hat man in letzter Zeit eine ganze Reihe von besonderen Eigenschaften des „Wohnungsklimas" feststellen und damit praktisch bereits sehr viel erreichen können. Es ist ja klar, daß jede derartige Feststellung für den Architekten, Bauhandwerker, Heizungsfachmann von großer Bedeutung sein muß. Betrachten wir uns einige dieser neuen Ergebnisse etwas näher. Da hat man, um gleich ein überraschendes Beispiel aus der Praxis anzuführen, mit Hilfe sehr genauer Apparate und wissenschaftlicher Untersuchungsmethoden den Staubgehalt der Luft in zahlreichen Wohnungen geprüft. Es zeigte sich, daß außer dem durchs Fenster eindringenden Straßenstaub auch in der Wohnung selbst fortwährend Staub erzeugt wird. Dieser sehr feine Staub entsteht durch Ablösen winziger Teilchen von der Kleidung, den Teppichen usw., auch die Wände treten in geringem Maße als Staublieferanten in Erscheinung. Unsere Zimmer sind also tatsächlich dauernd etwas staubig, und die eifrigen Hausfrauen bemühen sich ja auch mit Fleiß, dagegen anzukämpfen. Allerdings hat gerade hier die Wissenschaft ein ebenso betrübliches wie unbestreitbares Ergebnis bei ihren Untersuchungen erzielt: das übliche häusliche „Abstauben" ist nahezu zwecklos. Es zeigte sich, daß hierdurch lediglich eine „Ortsveränderung" des Staubes innerhalb der Wohnung, nicht aber eine Staubverminderung, erreicht wird! Wirklich entfernt wird der Staub nur durch Absaugevorrichtungen (wie Staubsauger).
Recht wichtig ist ferner die Feststellung der Wissenschaft, daß' für unser Wohlbefinden die Temperatur des Fußbodens von ganz besonderer Bedeutung ist. Denn die Füße kühlen leichter aus als der übrige Körper, während anderseits gerade der Fußboden — die warme Luft steigt ja nach oben! — besonders ungünstig- Wärmeverhältnisse aufweist. Die praktische Nutzanwendung dieser Feststellung besteht darin, den Bodenbelag in unserer Wohnung zweckentsprechend zu wählen. Günstig ist der übliche Holzfußboden — noch günstiger mit dem wärme- lechnisch sehr vorteilhaften Kokosläufer: ausgesprochen ungünstig ist dagegen Stein. Steinböden in der Küche sollten,'so rät uns die Wissenschaft, unbedingt vermieden^ werden.
Wann fühlen wir uns am wohlsten?
Die Forschung hat sich nun mit der Frage beschäftigt, welche Bedingungen erfüllt sein müssen, damit wir uns im „künstlichen Klima" unserer Wohnung auch wirklich wohlfühlen. Die Wissenschaft spricht in diesem Zusammenhang ganz
offiziell von „Behaglichkeitsklima". Zunächst ist es natürlich wichtig, daß in unserer Wohnung stets gute, nicht verbrauchte Luft vorhanden ist — praktisch ist das eine Frage der zweckmäßigen Lüftung. Noch vor verhältnismäßig kurzer Zeit hatte die Wissenschaft angenommen, daß in einem Zimmer auch im Winter bei geschlossenen Fenstern dauernd ein .Luftaustausch" durch die Mauern stattfände. Zn der Tat zeigt ein berühmter Versuch des großen Hygienikers Pettenkofer, daß man eine Kerze mit Hilfe eines kleinen Blasebalgs durch eine Ziegelmauer hindurch „auspusten" kann. Und doch kommt praktisch überhaupt keine Luft durch die Mauern in unsere Wohnung — der Druckunterschied zwischen innen und außen ist dafür, im Gegensatz zu den Dersuchsbedinaungen mit dem Blasebalg, selbst bei starkem Wind und größtem Temperaturunterschied zu geringfügig. Dagegen findet durch die Fugen der Fenster und Türen ein gewisser Luftaustausch statt, aber er ist längst nicht ausreichend. Auch von der Wissenschaft wird also eine regelmäßige Lüftung gefordert. Als wirksamste Methode einer völligen Lusterneuerung in der Wohnung hat sich die „Querlüftung" erwiesen, die allerdings nur dann möglich ist, wenn die Fenster einer Wohnung nach zwei verschiedenen Seiten gehen und alle Zimmer durch Türen miteinander verbunden sind. Bei einer solchen Querlüstung nach zwei Himmelsrichtungen bilden sich sehr starke Druckunterschiede aus, die für eine rasche Lufterneuerung sorgen. Diese Form der Lüftung braucht also wesentlich 'kürzere Zeit als die sonst üblichen Lüstungsver- fähren.
Versuche in der Klima-Kammer.
Während des Winters schaffen uns schon die Kachelöfen ober die Zentralheizung ein „künstliches Klima" in der Wohnung, wenn dazu auch noch einige weitere Voraussetzungen gehören. Zn den sogenannten Klima-Kammern, in denen sich jedes gewünschte Klima künstlich Herstellen und in seiner Wirkung auf den Menschen erproben läßt, hat man in letzter Zeit alle für ein künstliches „Betz a g li ch k e i t s k l i m a" in Betracht kommenden Faktoren sehr genau untersucht. Es zeigte sich, daß man nicht einfach etwa eine bestimmte Temperatur als „behaglich" für den Menschen bezeichnen kann: maßgebend ist neben der Temperatur der Feuchtigkeitsgehalt der Luft, auf den unser Körper geradezu mimosenhaft empfindlich reagiert.
Wie stark unser „Behaglichkeitsgefühl" von diesen beiden Faktoren abhängt, zeigt ein interessanter Versuch in der Klima-Kammer: die Versuchspersonen hatten genau die gleiche „Behaglichkeitsempfindung" bei einer Temperatur von 20 Grad Celsius und in einem anderen Raum bei 28 Grad — nur betrug im ersten Falle der Feuchtigkeitsgehalt der Zimmerluft 100 v. H., im zweiten aber nur 10 v. H. Ze feuchter also die Luft bei gleicher Temperatur ist — desto wärmer empfinden wir sie. Wir wissen jo olle, wie unangenehm „schwül" die feuchtigkeitsgeladene Luft an einem Sommertag kurz vor Ausbruch eines Gewitters auf uns wirkt! Man hat nun auch die Grenzen festgestellt, innerhalb deren sich bei uns das „Behoglichkeitsgefühl" einstellt: sie liegen um 16,5 Grad bei absolut feuchter oder 22,9 Grad bei absolut trockener Luft nach unten, während die obere Grenze des Behagens von den Werten 20,3 Grad bei absolut feuchter oder 29,8 Grad (dieser Wert ist erstaunlich hoch!) bei
absolut trockener Luft begrenzt wird. Zm übrigen empfehlen die Wissenschaftler für gewöhnlich einen Feuchtigkeitsgehalt der Zimmerluft von 60 bis 70 vom Hundert, für geistige Arbeit möglichst 55 v. H.
Nun kann man allerdings in unseren Wohnungen nur die Temperatur, nicht aber den Feuchtigkeitsgehalt der Lust künstlich regeln — und für Wohnungszwecke genügt das ja auch meistens vollkommen. Wir greifen in dieser Beziehung nur dann ein, wenn etwa bei Dampfheizung die Luft zu sehr aus- getrocknet wird. Zn diesem Fall versuchen wir ihren Feuchtigkeitsgehalt durch das Aufstellen von wasser- gefüllten Schalen künstlich zu erhöhen. Dieser ein« fache Weg genügt aber nicht mehr, wenn Räume vollkommen Klimatisiert" werden sollen. Zu diesem Zweck wird die Luft mit Hilfe großer Ventilatoren von außen angesaugt, sodann gereinigt und aus den gewünschten Feuchtigkeitsgehalt gebracht, erwärmt oder abgekühlt usw. Die so „vorbereitete" Luft strömt dann in die zu klimatisierenden Räume, in denen dann also jedes gewünschte Klima sich sofort „Herstellen" läßt.
Aus aller Wett.
75 Jahre deutsche Shakespeare-Gesellschaft.
Am Geburtstag Shakespeares konnte die Deutsche Shakespeare-Gesellschaft in Weimar ihr 75jähriges Bestehen feiern. Der Präsident der Gesellschaft, Professor Dr. D e e t j e n (Weimar), gab einen Ueberblick über die Aufbauarbeit der Gesellschaft. In Festvorträgen und Jahrbüchern hat die Gesellschaft wichtige Forschungsarbeit geleistet. Sie hat sich auch stets für eine Verlebendigung der Kunst Shakespeares auf der deutschen Bühne eingesetzt. Der bedeutende englische Shakespeare-Forscher Professor Dover Wilson (Edinburgh) und der um die deutsch-italienischen Kulturbeziel)ungen hochverdiente Professor Dr. F a r i n o l l i (Turin), der amerikanische Forscher Professor Stoll sowie Professor Dr. e. h. Hans Psitzner und der langjährige Herausgeber des Jahrbuches Professor Kel- l e r (Münster), wurden zu Ehrenmitgliedern ernannt.
Walfangflottille „Südmeer" aus der Antarktis zurückgekehrt.
. Nach erfolgreicher Jagd ur der Antarktis ist die Walfangflottille „Südmeer" mit ihren fünf Booten nach halbjähriger Abwesenheit in ihren heimatlichen Hafen Rendsburg zurückgekehrt. Kapitän Kirche iß hieß die Heimkehrenden namens des Hamburger Walfangkontors herzlich willkommen und gab feiner Freude darüber Ausdruck, daß alle wieder gesund zurückgekehrt seien.» Die Stadt Rendsburg ließ den Kapitänen der Boote ein Werk über den Walfang in Grönland überreichen, und von der Werft Nobiskrug erhielten die Mitglieder der Besatzung ein Andenken.
Feuerwehrmann vom Dampfer „Paris" der Brandstiftung beschuldigt.
Zm Verlaufe der Untersuchung zu dem Schiffsbrand im Hafen ^von Le Havre, wobei der französische Ozeandampfer „Paris" zerstört wurde, wurde nach mehrstündigem Verhör ein Mitglied der Besatzung, Cäsar Franck, der als Hilfsfeuerwehr- mann an Bord des im Hafen liegenden Dampfers „Paris" Dienst tat, wegen fahrlässiger Brand- ftiftung unter Anklage gestellt und ins Gefängnis gebracht. Zm Verhör des Franck ergaben sich schwere Widersprüche. Unter anderem hat Franck nicht die vorschriftsmäßigen Wachrunden am Abend des Unglücks zwischen 20 und 22 Uhr durchgeführt. Franck hat erst gegen 22.30 Uhr den Brand in der Bordbäckerei durch Alarm bekanntgegeben. Der Untersuchungsrichter hat in der Wohnung des Franck in Le Havre eine Haussuchung angeordnet. Inzwischen
ist vom Untersuchungsrichter die Beschuldigung der bewußten Brandstiftung erhoben worden. Ein schwarzer Tag für die französifche Luftwaffe.
In der Nacht zum Samstag stürzte bei Beauvais ein Bombenflugzeug, das in Le Bourget stationiert war, aus 600 Meter Höhe ab. Die fünf Znsasfen, darunter zwei Offiziere, kamen ums Leben. Zn der Nähe von Tours kam es gleich darauf zu einem zweiten noch schwereren Flugzeugunglück. Zwei Bombenflugzeuge, die an Uebungsflügen teil» genommen hatten und sich anschickten, auf den Flughafen von Saint Symphorien niederzugehen, fließen in geringer Höhe zusammen und st ü r z t e n 1 in Flammen ab. Sämtliche neun Insassen, darunter ein Oberstleutnant und ein Leutnant, fanden den Tod. Hilfsmannschaften versuchten sich zu nä. Hern, um die Insassen zu retten, die Flammen schlugen jedoch so hoch und entfalteten ein derartige Hitze, daß die Hilfsmannschaften erst nach einiger Zeit an die Trümmer herankommen konnten, wo schon sämtliche neun Znsassen verbrannt waren. Ein weiteres schweres Flugzeugunglück wird aus Marokko gemeldet. Aus bisher noch unbekannter Ursache ist dort ein Militärflugzeug abgestürzt und zerschellt. Die sechsköpfige Besatzung hat dabei den Tod gefunden. An einem einzigen Tage sind also vier Flugzeuge abgestürzt und 20 Flieger sanden den Tod.
Ju 52 fliegt von Berlin nach Tokio.
Das Flugzeug Ju 52 .Hans Loeb" — DAHN startete vom Flughafen Tempelhof zum Fluge nach Tokio. Die Besatzung besteht aus dem Direktor der Deutschen Lufthansa, Freiherr v. G a b l e n z, Flug- ' kapitän Helm, Oberflugzeugfunker Kober und Oberflugmaschinist W e l s ch k e. Der Flugweg führt von Berlin über Belgrad, Athen, Beirut, Bagdad, Djask, Karachi, Kalkutta, Alahabad , Rangoon. Bangkok, Hanoi nach Tokio. Nach 13stündigem Fluge ist das Flugzeug in Beirut gelandet, Slurrnverheerungen in Dänemark.
An der Ostküste Zütlands und auf den Znseln Fünen und Seeland tobte ein furchtbares 11 n - m etter. Ein. orkanartiger Sturm richtete große Verheerungen an. Häuser wurden abgedeckt und Bäume entwurzelt. Das Unwetter war von einer gewaltigen Wasserhose begleitet. Zwischen Gjedser und Nyköping sind die Telegraphenmasten vom Sturm umgerissen worden, so daß jede telephonische Verbindung unmöglich wurde. Außerdem traten im Zugverkehr große Verspätungen ein. Der Schaden ist bedeutend. Personen sind nach den bisherigen Feststellungen nicht zu Schaden gekommen.
Fünf Anwefen in einem Eifeldorf eingeäfcherl.
Von einem folgenschweren Brandunglück wurde das Eifeldorf Harperscheid heimgesucht. Dort brach in einem Anwesen ein Brand aus, der sich durch den heftigen Sturm rasch ausbreitete und sich auf weitere vier Anwesen ausdehnte. Sämtliche fünf Anwesen, darunter drei größere Bauernhöfe, wurden vollkommen eingeäschert, wodurch fünf Familien, insgesamt 28 Personen, obdachlos wurden. Verluste an Menschenleben sind glücklicherweise nicht zu beklagen. Dagegen sind, soweit bisher feststeht, zwölf Stück Vieh in den Flammen umgekommen. Partei und NSV. haben sofort eine Unterstützungsaktion für die Brandgeschädigten eingeleitet und für deren Unterbringung gesorgt. Die Brandursache ist noch unbekannt.
Ein polnisches Dorf eingeäschert.
lieber den ostpolnischen Kreis Luck ging ein schweres Gewitter nieber, das große Verheerungen anrichtete. 65 Häuser eines Dorfes würben eingeäschert. Menschenleben sind nach ben bisherigen Feststellungen nicht zu Schaden gekommen.
Nach langer, schwerer Krankheit entschlief sanft meine liebe Frau und gute Mutter, unsere Schwester, Schwägerin und Tante
Frau Liesel Kühr
im Alter von 39 Jahren.
Die trauernden Hinterbliebenen
Paul Kühr
Karl-Heinz Kühr
Familie J. Minnig
Gießen, Braugasse (Forstinstitut), Familie H. Geiß
Essen, Kiel, den 24. April 1939. Werner Geiß, z. Z. Kreuzer „Köln".
Die Trauerfeier findet Dienstag, den 25. April, nachmittags 2% Uhr, in der Kapelle des Neuen Friedhofs statt
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Aus den Staatswaldungen und den Waldungen der Gemeinden Alten-Buseck, Allendorf (Lumda), Mainzlar, Staufenberg, Wieseck sowie der Stadt Gießen werden
Donnerstag, den 4. Mai, von 10 Uhr ab im Hotel Hopfeld in Gießen (am Bahnhof) öffentlich verkauft (la, 1b, 1c nach § 2 der Rohholzpreisregelung):
4. Klasse = 70 fm
5. „ = 31 fm
6. „ =14 fm
7. „ = 1,40 fm
9. „ = 1,20 fm.
Nummerauszüge von dem betreffenden Waldbesitzer. Nähere Auskunft durch Revierförster und Forstamt.
Gießen, den 22. April 1939. 3004D
______________Hess. Forstamt Gießen.______________
Forstamt Krofdorf.
I. Am Mittwoch, den 3. Mai, findet in der Gastwirtschaft Moos zu Krofdorf die öffentliche Zuteilung von Derbbrennholz an die noch nicht versorgten Brenn- Holzkäufer des hiesigen Forstamts statt.
Es beginnt um 9 Uhr die Gernciirde Launsbach und folgt etwa 9.30 Uhr die Gemeinde Kinzenbach
10.00 Uhr „ „ Heuchelheim
10.30 Uhr „ „ Fellingshausen
11.30 Uhr „ „ Vetzberg
12.00 Uhr „ „ Krofdorf
und zum Schluß die Käufer aus den nichtgenannten Gemeinden.
Käufer die am Erscheinen verhindert sind, können sich vertreten lassen.
Die Forstkasse nimmt im Termin Zahlungen entgegen.
II. Am Freitag, den 5. Mai, von 9 Uhr ab, werden in obig genannter Gastwirtschaft aus
Revierförsterei Krofdorf, Distr. 6, 7, 8, 9, 16, 20,
22, 25,
Revierförsterei Waldhaus, Distr. 47, 51, 55, zusammen 1600 rm Eichen- und 2000 rm Buchen-Reis nach festgesetzten Höchstpreisen öffentlich verkauft.
(Der Brennholzverkauf aus der Revierförsterei Salzböden findet Mitte Mai in Odenhausen statt; eine besondere Veröffentlichung erfolgt noch.) 3005D
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