Ausgabe 
24.3.1939
 
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Gießen, den 23. März 1939.

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u. a. Einmarschin Prag - Begrüßung des Führers - Die große Parade in Prag Rückkehr des Führers nach Berlin

Gladios, der Meisterfechter Jo-Tello-Ballett

Hei und Schelt, der geschickte Tollpatsch, ein Meister d. Spring­kunst

Mecklenburg drei der geschilderten Rontgenzuge ein« gesetzt, aber ihre Zahl wird steigen. Im Hochsommer werden voraussichtlich 20 Arbeitstrupps zur fijgung stehen, und gegen Ende dieses Jahres mirü der Gau Mecklenburg über einen eigenen Röntgen, zug verfügen Man wird dann in absehbarer $ei| über ein eingehendes Material verfügen, mit defj> Hilfe man Frühschäden erkennen und heilen kam Dom Kindes- bis zum Greisenalter werden jetzt ich 900 000 Mecklenburger im Sinne einer großzügige., und planmäßigen Gesundheitsführung lückenlo- erfaßt werden.

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Die Trauerfeier findet statt: Samstag. den25.März, vormittags 11 Uhr, in der Kapelle des Neuen Friedhofs.

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A. A. Rommel, Ansager

3 Veronas, Rollschuh

Hermann Held, Humorist

Hartmuth,Wer schmeißt da mit Lehm*

Ottilie Zika, Vortragskünstlerin

ein. Zu gleicher Zeit stellt ein dritter am Schal-, schrank die' am Phantom gemessene Schlüssels des Brustdurchmessers ein und bedient den Schalte Die Röntgenröhre flammt, für den Beschauer u= sichtbar, im Rücken des Arbeitskameraden auf, dm Film nimmt das Schirmbild auf und wird burö einen Hebel weitergedreht. Die Aufnahme ist fo. endet.Der Nächste bitte!" Unser Bild zch- wie die Kamera, mit einem neuen Film geladi-i am Gerät befestigt wird. (Aufn.:Hans Gipperiti

Viel ist in den letzten Jahren zur Bekämpfung getan worden, vornehmlich durch den Einsatz von Betriebs­ärzten in den industriellen Großunternehmen. Aber es gelang bisher noch nicht, durch Reihenunter­suchungen mit Hilfe des Röntgenbildes Frühschäden festzustellen. Nur in Verdachtsfällen konnte man bis­lang auf einzelne Durchleuchtungen oder Röntgen­aufnahmen zurückgreifen. Durch Die bahnbrechende Erfindung von Prof. Janker, mit einer Spezial­optik und einem besonders feinkörnigen Film auch Das RöntgendilD auf einen Kleinfilm aufzunehmen Der weitere Ausbau dieses Verfahrens stammt von Prof. Holfelder (Frankfurt a. M.), war man mit einem Schlag dieser Sorgen ledig. Es wurdenRöntgenzüge" eingerichtet, in denen Aerzte und ^-Männer gemeinsam arbeiten und in denen man sehr rasch arbeiten kann.

Wer in diesem Verfahren untersucht werden soll, der wird zunächst vor einen Probeapparat geführt, wo er die einzunehmende Stellung lernt. Erst dann kommt er an den Aufnahmeapparat, von dem das Bild auf einem Filmstreifen festgehalten wird. Erne Karteikarte nimmt die notwendigen ersten Angaben über die Person auf. Sie wird gleichzeitig mit dem Röntgenbild photographiert, so daß Verwechslungen unmöglich sind. Der unentwickelte Film wandert nach Frankfurt, wo die Auswertung dem Rönt­geninstitut der Universität obliegt. In kurzer Zeit haben alsdann Die behördlichen Stellen einen genauen Befund, anhand dessen in dringenden Fällen sofort eingegriffen werden kann. Bei den ersten 100 000 Aufnahmen, die in Nürnberg, bei Formationen und in Betrieben gemacht wurden, wurden 1 900 Tuberkulose-Krankheiten festgestellt, von denen vorher nur 3 0 0 bekannt waren. Das Aufnahmeverfahren ist überdies äußerst billig. Die Gesamtkosten für eine Untersuchung be­tragen eine halbe Reichsmark, wobei selbstverständ­lich Minderbemittelten und Kinderreichen von der NSV. geholfen wird.

Auf dieser medizinisch-technischen Grundlage hat jetzt Gauleiter Hildebrandt (Schwerin) Den

Auf der BühneJonny Companny ein herrlicher Dressurakt, wie ihn Gießen noch nicht gesehen hat

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Neustrelitz, im März.

Acht Millionen Krankheitsfälle jeder von der Art, Die mit durchschnittlich drei Wock)en Berufs­unterbrechung verbunden ist sind im Jahre 1936 in Deutschland statistisch erfaßt worden. Weiter sagt diese Statistik, daß dadurch 178 Millionen Arbeits­tage ausgefallen sind! Das gibt zu denken, und das gibt Anlaß zu sehr gründlichen Abhilfe- und Vorbeugungsmaßnahmen. Krankheitsver­hütung aber setzt das frühzeitige Erkennen von Er­krankungen ober auch von Anlage ober Neigung zu Krankheiten voraus, unb die Röntge nunter- f u chu n g ist das hervorragendste Hilfsmittel, um im Frühstadium jede solche Schädigung zu erkennen. In Mecklenburg geht man jetzt an Die Arbeit, diese Verhütung systematisch in Angriff zu nehmen, und zu diesem Zweck wird dort das ersteGesund- h e i t s k a t a st e r " eines ganzen Gaugebietes an­gelegt.

In den Kreisen Stargard und Schönberg sowie in der Stadt Rostock sind jetzt Maßnahmen ein- geleitet, um die gesamte Bevölkerung des Gau­gebiets Mecklenburg vom sechsjährigen Schulkind an aufwärts einer Gefund- heitskontrolle zu unterziehen. Daß man in dem zahlenmäßig zwar kleinsten Gebiet Mecklenburg zählt rund 900 000 Bewohner aber räumlich am schwierigsten zu erfassenden Landesteil mit dieser Aktion beginnt, ist der Initiative des Gauleiters und Reichsstatthalters Friedrich Hildebrandt zu verdanken, der damit den anderen Gauen des Reiches ein Beispiel gibt. Im Rahmen des Nürn­berger Parteitages ist die -- einer Reihenunter­suchung unterzogen worden, und in jüngster Zeit sind einzelne Großbetriebe, z. B. die Lokomotiv- fabrik Henschel & Sohn in Kassel, dieser Maßnahme gefolgt, aber Der Entschluß, die gesamte Bevölkerung eines ganzen Gaues vor den Röntgenapparat zu bringen, ist dennoch bahnbrechend.

Die schleichenden Krankheiten, wie die Schäden der Atmungsorgane oder des Herzens, machen Der Gesundheitsführung besondere Sorgen.

Am Montag, 27. Mürz 1939, im Gloria-Palast. Beginn 20.30 Uhr

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umfassenden Einsatz DerRontgenzuge tu Mecklenburg verfügt. Die schwierigen organisato­rischen Vorarbeiten sind der NSV. unb ber DAF. übertragen worben. In Großbetrieben ober bei Organisationen mag es noch verhältnismäßig leicht sein, einen bestimmten Kreis von Personen vor Den Röntgenschirm zu bekommen. Anbers ist bas in einem Agrargau, in bem lange Anmarschwege von Den Dörfern bis in Die KreisstäDte zuruckzulegen sind. Mit Dem anbrechenDen Frühjahr ist Die Land- bevölkerung außerDem tagsüber auf Dem Acker. Aber Der Appell Des Gauleiters wirD trotzbem ohne Zweifel vollen Erfolg haben. Zunächst werben in

In unserem Gau.

NSG. Im Auftrage bes Gauamtes für Volks- gefundheit ist Der Rönt­gentrupp ber ^-Sani­tätsabteilung XXX mit Dem berühmten Röntgen- ReihenbilDner, Den ihr Führer, ff - Standarten­führer Prof. Dr. Hol­felder konstruiert Hut, schon seit Wochen im Rahmen Der betriebs­ärztlichen Untersuchungen Der Deutschen Arbeits­front im Gau Hessen- Nassau eingesetzt. Die zu untersuchenDen Werksangehörigen erhal­ten, nachdem sie ihren Oberkörper entblößt ha­ben, eine Kennkarte, auf Der ihr Name unD Ge­burtstag eingetragen ist. Dann treten sie zu einem

Vorgerät, Dem sogenannten Phantom, an Dem ein ff-Mann ihren'Brustdurchmesser feststem. Nach- Dem das Ergebnis Der Messung in einer Schlüssel­zahl festgehalten roorDen ist, wird Die laufenDe Nummer Der Aufnahme in Die Kennkarte eingetra­gen. Einzeln treten Die Männer Dann zum Haupt- qerät. Das Kinn wird aufgelegt, die Brust an Den Röntgenschirm gepreßt. Ein ff-Mann EommanDiert: Einatmen, Arme auf Den Rücken legen! Ein zweiter schiebt Die Kennkarte des Mannes in Die Apparatur

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während des Weltkrieges auf S.M.S.Goeben und in derTürkei ist unerwartet verschieden. Er wird in unserm Gedächtnisweiterleben.

Wir geleiten ihn am 25. März, 11.30 Uhr, zu seiner letzten Ruhestätte.

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