Feierliche Eröffnung der neuen italienischen Kammer.
Oie Thronrede betont die besonders
Rom, 23. März. (Europapreß.) Auf dem Monte Cittorio begann am Donnerstag bereits in den frühen Morgenstunden reges Leben in Erwartung der feierlichen Eröffnungssitzung der neuen Kammer der Fasci und Korporationen durch die Thronrede des Königs und Kaisers. Die Truppen haben bereits frühzeitig die Straßen vom Quirinal zum Monte Cittorio obgesperrt. Hinter den Absperrungen staut sich eine gewaltige Volkstnenge, um dem Aufzug des Herrscherpaares und der königlichen Familie in den prunkvollen Staatskarossen unter dem Geleit der Kürassiere beizuwohnen. Im Wagen des Königs und Kaisers hatten der Kronprinz und die Herzöge von Aosta und Spoleto Platz genommen, während in einer anderen Staatskarosse die Herzöge von Turin, Genua, Pistoia und Bergamo folgten. Pünktlich um 10 Uhr hatte bereits die Königin in Begleitung der Prinzessinnen des Hauses Savoyen den Quirinal verlassen, um durch das Spalier der Truppen der römischen Garnison und unter dem Jubel der Tausende und aber Tausende in den Palazzo Monte Cittorio zu fahren.
Schon seit einer Woche waren keine Tribünenplätze mehr zu erhalten, und lange vor Beginn den- Sitzung waren alle Plätze von einem auserwählten Publikum bereits besetzt. Die Diplomatenlogen waren gedrängt voll. Beim Eintreffen des Königs und Kaisers sowie des Duce erhoben sich die Abgeordneten und brachten ihnen herzliche Huldigungen dar. Nach der Vereidigung der Nationalräte durch den Präsidenten des Hauses ergriff der König und Kaiser das Wort zu seiner Thronrede.
Das große Ereignis der letzten Sitzungsperiode, so führte der König aus, fei die Eroberung Abessiniens sowie die Schaffung des Imperiums gewesen. Damit sei erneut die Tapferkeit des italienischen Volkes und seiner Soldaten bewiesen, denen unter der hervorragenden Führung der Erfolg nicht versagt bleiben konnte. Die Eroberung des Imperiums mußte entscheidenden Einfluß auf die auswärtige Politik haben. Die Sanktionen hätten zum Austritt aus dem Völkerbund geführt. Mit Deutschland habe die italienische Regierung seit Oktober 1936 engste Beziehungen politischer, wirtschaftlicher und kultureller
engen Beziehungen zu Deutschland.
Natur hergestellt. Diese Achse Rom—Berlin sei in der Folge durch umfassendere Vereinbarungen erweitert worden, die sie mit Tokio, Budapest und Mandschukuo verbänden. Mit England sei das Abkommen vom 16. April geschlossen und die normalen Beziehungen wiederhergestellt worden. Es sei zu hoffen, daß dieses umfassende Abkommen dauerhaft und fruchtbringend sein werde. Besondere wirtschaftliche Beziehungen verbänden Italien mit Albanien, Ungarn, Jugoslawien, Polen und der Schweiz. Frankreich habe der italienischen Regierung in der Note vom 17. Dezember mitgeteilt, welche Fragen in diesem Augenblick die beiden Länder trennten. Es sei der Wunsch Italiens, daß Spanien unter der Leitung seines tapferen Führers wieder die seinen ruhmreichen Ueberlieferungen und großen moralischen und materiellen Kräften entsprechende Stellung zurückerhalte. Spanien und Italien hätten keine Interessengegensätze, sie könnten daher eng Zusammenarbeiten
Obwohl sich Italien nicht der Illusion eines ewigen Friedens hingebe, wünsche es den Frieden so lange als möglich zu erhalten. Zu diesem Zweck dienten die Vorbereitungen der Wehrmacht. Vieles sei noch zu tun, damit die italienische Wehrkraft an Zahl und Ausrüstung zu Lande, auf dem Wasser und in der Luft nicht hinter denen der anderen zurückstände. Ferner wird in der Thronrede die starke Belastung durch die Kosten des abessinischen Feldzuges erwähnt. Der König gab weiter seiner Anerkennung Ausdruck für die Anstrengungen der Negierung um möglichst große wirtschaftliche Unabhängigkeit. Es bestände kein Zweifel, daß unter Mitwirkung der korporativen Organisationen die Ziele der Autarkie erreicht werden würden. Der König und, Kaiser schloß: „Europa hat noch keinen Frieden gefunden. Das beweist der Zusammenbruch einiger künstlicher politischer Gebilde, die nach dem Weltkriege entstanden sind. Wir leben in einer Zeit, die den Charakter der Völker bildet. Daher besteht kein Zweifel über die Zukunft des italienischen Volkes, das durch die Waffengänge und die große nationale Erprobtheit feiner Aufgabe gewachsen sein wird."
Marschall Petain in Burgos.
Erste Unterredung mit dem nationalspanischen Außenminister.
Burgos, 24. März. (Europapreß.) Marschall Petain, der neue französische Botschafter bei der nationalspanischen Regierung, traf am Donnerstag von San Sebastian kommend in Burgos ein. Er hatte kurz nach seiner Ankunft in der Hauptstadt Nationalsp«niens eine längere Unterredung mit General Iordana, in der der Gesamtkomplex der zwischen Frankreich und Nationalspanien noch bestehenden ungeklärten Fragen behandelt worden ist. Besonders die Rück- erstattung des von den geflohenen sowjetspanischen Milizen Kataloniens mit nach Frankreich gebrachten umfangreichen Kriegsmaterials, die Auslieferung der nach dem französischen Kriegshafen Bizerta geflohenen rotspanischen Kriegsschiffe und die Rückschaffung der rotspanischen Flüchtlinge nach Nationalspanien sind behandelt worden. Eine baldige Regelung dieser Fragen soll bevorstehen.
Bereiten die Roten die Uebergabe Madrids vor?
Paris, 24. März. (DNB. Funkspruch.) Nach Berichten aus Madrid scheint der „Verteidigungsrat" entschlossen zu sein, unter allen Umständen einen 'neuen Kampf zu vermeiden, d. h. die bedingungslose Uebergabe an Franco zu vollziehen. So richtete der Madrider Sender verschiedene Aufrufe an die Bevölkerung, in denen gesagt wird, Spanien müsse seine Einigkeit wieder erlangen, und die Herbeiführung des Friedens sei höchstes Ziel des „Verteidigungsrates".
Gerüchtweise verlautet, daß bereits Unterhändler von Madrid nach Burgos ab- gereist seien, um dort die bedingungslose Uebergabe zu erklären. Unverkennbar treffen die Nationalen ihre Vorbereitungen für eine große Offensive gegen Madrid, die unter Einsatz einer so großen Zahl von Truppen und der modernsten Waffen abrollen würde, daß die bolschewistische Front mit einem Schlage Zusammenstürzen würde. In Burgos soll man es für möglich halten, daß der „Verteidigungsrat" in letzter Stünde die Uebergabe beschließt.
Die Verschuldung der Schweiz.
B a s e l, 22. März. (DNB.) Am Mittwoch erklärte der zum Besuch der Mustermesse in Basel weilende Bundesrat Wetter über die Wirtschafts- und Finanzlage der Schweiz, daß die Sorge um den Export das große Problem der «chwciz sei. Die Staatsschulden würden zur Zeit 1330 Millionen Franken betragen. Hierzu kämen die vom Bund voraussichtlich zu übernehmenden Kosten der Bundesbahnsanierung, die Opfer für die Sanierung der Pensionskassen, die außerordentlichen Militärkredite von rund einer Milliarde Franken und die in Aussicht genommenen Aufwendungen für die Arbeitsbeschaffung, so daß für die nächsten zwei bis drei Jahre das Land mit einer Verschuldung von rund 4V2 Milliarden rechnen müsse. Das mache 1000 Franken auf den Kopf der Bevölkerung aus. Hierzu kämen noch das Defizit des Staatshaushalts für das laufende und evtl. Fehlbeträge für die kommenden Jahre!
Oie innere Konsolidierung des Protektorats.
Prag, 24. März. (DNB.) An den tschechischen „Ausschuß der nationalen Volksgemeinschaft", dessen Vorsitz dem Landwirt Hruby übertragen worden ist, richtete Staatspräsident Dr. H a ch a eine Ansprache, in der er erklärte: „Durch Erlaß des Führers vom 16. März, der das Protektorat für Böhmen und Mähren errichtet, sind wir ein B e st a n d- teil des Deutschen Reiches geworden. Das staatsrechtliche Haupt des Protektorates ist der Präsident. Mir ist daraus die Pflicht erstanden, augenblicklich die Führung der Nation zu übernehmen. Der Ausschuß der nationalen Volksgemeinschaft hat die dringliche Aufgabe, das Volk ohne Rücksicht auf seine bisherige politische Zusammensetzung in eine einheitliche nationale Bewegung zusammenzuschmelzen. Weitere Aufgabe ist eine intensive Fürsorge für die Jugend und die Pflege guter Beziehungen zur Nationalsozialistischen Deutschen Arbeiterpartei. Der Regierung obliegt die Fürsorge für die Staatsangelegenheiten, auch im Verkehr mit dem Militär und den zivilen Organen des Deutschen Reiches, während dem Ausschuß die Sorge um frie Nation zusteht.
Srnahrungslage und Landflucht.
Der Reichsbauernführer sprach inSonthofen
Berlin, 23. März. (DNB.) Vor den auf der Ordensburg Sonthofen versammelten Kreis- und Gauamtsleitern kam der Reichsbauernführer auf das heute wichtigste Problem der deutschen Landwirtschaft zu sprechen, die Landflucht. Um die ideenmäßigen Momente, die zum Teil seit über 100 Jahren im deutschen Volke ihre Wirksamkeit aus- übten, auszuschalten, müsse eine systematische Erziehungsarbeit getrieben werden, deren Träger vor allem die Partei sei. Die zweite Ursache sei materiell bedingt und liege in der in der Vergangenheit üblich gewordenen Unterbewertung der landwirtschaftlichen Arbeit. Wenn es gelungen sei, die B r o t v e r s o r g u n g des deutschen Volkes auf eigenem Boden zu sichern, so dürfe dies als ein großer Erfolg der Erzeugungsschlacht angesehen werden. Ebenso sei es gelungen, die eigene Futterversorgung in höherem Maße zu sichern, als je zuvor. Weiter' sei auch die Zuckeroersor- g u n g restlos gesichert. Nach der Eingliederung Böhmens und Mährens seien wir das größte Zuckerexportland Europas geworden. Hinsichtlich der Fleischversorgung sei — obgleich es gelungen sei, den letztjährigen Verbrauch fast ausschließlich aus eigener Produktion zu decken — noch eine stärkere Umstellung a u f den Fischverbrauch notwendig. Ferner sei es notwendig, die noch vorhandene Fettlücke unter allen Umständen aus eigener Kraft zu schließen. Ein Großeinsatz von Schleppern solle teilweise fehlende Arbeitskräfte ersetzen.
Neuordnung des tierärztlichen Studiums.
Berlin, 23. März. (DNB.) Der Reichs- erziehungsminifter hat eine neue Tierärztliche Studienordnung erlassen, die am 1. April 1939 in Kraft tritt. Sie bringt neben der Ausdehnung auf die
Oer Führer wieder in Swinemünde.
Letzte Rachrichten.
Swinemünde, 24. März. (DRV. Funkspruch.) Der Führer ist heute vormittag auf dem Panzerschiff „Deutschland" wieder in Swinemünde eingefroren. Kur; nach 9 Uhr machte das Panzerschiff am Hohenzollern-Vollwerk fest. Auf dem festlich geschmückten Kai waren Ehrenkompanien der in Swinemünde stationierten Einheiten der Kriegsmarine und der Luftwaffe angetreten. Kurz vor 10 Uhr verließ der Führer unter dem Salut der im Hafen liegenden Einheiten das Panzerschiff. Nachdem der letzte Schuß des Saluts verhallt war, fetzte sich der Sonderzug des Führers in Bewegung. Unter dem ungeheuren Jubel der Bevölkerung, die in dichten Reihen zu vielen Tausenden den kilometerlangen Weg durch Swinemünde umsäumte, verließ der Führer die Hafenstadt.
Ostmark auch die Verkürz ung der Studienzeit um ein Semester. Das tierärztliche Studium erfordert nunmehr eine Ausbildungszeit von 8 Halbjahren und kann an der Universität in Berlin, der Tierärztlichen Hochschule in Hannover, der Universität in Gießen, der Universität in Leipzig, der Universität in München und der Tierärztlichen Hochschule in Wien abgeleistet werden. Das Studium beginnt in der Regel mit dem Sommersemester.
Der Studien plan soll im Rahmen der sonst geltenden Bestimmungen die volle Freizügigkeit des Studenten sichern, indem er durch eine f e ft e Folgeordnung für Vorlesungen und Hebungen der einzelnen Gebiete einen Wechsel der Hochschule auch ohne Verlängerung der Studienzeit ermöglicht. Er umfaßt nur diejenigen Prüfungsgebiete, die durch die Bestallungsordnung für Tierärzte vom 16. Februar 1938 vorg'eschrieben sind. Der Studienplan gibt Richtzahlen für den Umfang der einzelnen Vorlesungen und Hebungen, von denen der Rektor der Tierärztlichen Hochschule bzw. der Dekan der Fakultät im einzelnen Abweichungen zulassen kann.
Oer japanische Vormarsch in der Provinz Kiangsi.
Schanghai, 24. März. (Europapreß.) Nach Berichten aus chinesischer Quelle sind sechs japanische Truppenkolonnen auf dem Vormarsch geaenNan- t s ch a n g, der Hauptstadt der Provinz Kiangsi, begriffen. Eine dieser Truppensäulen soll nur noch 45 Kilometer von dieser Stadt entfernt fein. Die Streitkräfte werden unterstützt von hundert Bombenflugzeugen. Schwere Kämpfe sind weiter westlich um den Besitz von.Wuning, desgleichen in den Provinzen Honan und H u p e h entbrannt — Der hiesige japanische Generalkonsul erklärte am Donnerstag amtlich, der Handelshafen von Tsingtau werde der ausländischen Schiffahrt am Samstag wieder geöffnet werden. Dies zeige, so fügte er hinzu, Japans Absicht, den Handel dritter Mächte mit China zu achten.
Aus aller Welt.
„Robert Ley" zur Derksprobefahrt ausgelaufen.
Das neue „KdF."-Flaggfchiff „Robert Ley" verließ man Donnerstagmittag den Hamburger Hafen zur Erledigung feiner technischen Werks- Probefahrt. An Bord befinden sich sämtliche für die Abnahme des Schiffes zuständigen Dienststellen. Einige Wissenschaftler, die die neuen Meßanla - gen des Schiffes ausprobieren werden, machen die Fahrt ebenfalls mit. Mit der Rückkehr des Schiffes in den Hamburger Hafen ist für Samstag nacht zu rechnen.
Brandunglück im Allgäu.
Füssen im Allgäu erlebte von Donnerstag zu Freitag eine S ch r e ck e n s n a'ch t. In einem" mit alten Häusern dicht bebauten Viertel im Südosten der Stadt brach gegen 22 Uhr aus noch nicht einwandfrei geklärtem Grunde in einem Anwesen ein Feuer aus( das die Ursache zu einem schweren Brandunglück bildete. Im Verlaufe von einigen Stunden griff das Feuer von einem Haus auf das andere über, so daß bis früh 2 Uhr nicht weniger als acht Anwesen zum größten Teil in Schutt und Asche gelegt wurden. Durch das Unglück sind 59 Menschen obdachlos geworden. Ein 50 Jahre alter Mann konnte aus dem oberen Stockwerk, eines Hauses nicht mehr gerettet werden. Er kam in den Flammen um. Zu den Löscharbeiten war auch Militär ausgerückt, durch dessen Eingreifen eine noch größere Ausdehnung des Feuers verhindert wurde.
Wetterbericht
Die rege Wirbeltätigkeit über Europa setzt sich fort. Der Durchzug einzelner flacher Randstörungen bringt immer wieder kurze, meist schauerartige Niederschläge, die in höheren Lagen als Schnee niedergehen. Ein kräftiger über Südfrankreich gelegener Wirbel wird nach dem Mittelmeer hin abziehen. Die Wetterlage bleibt auch weiterhin unbeständig.
Hauptschriftleiter Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Stellvertreter des Hauptschriftleiters: Ernst Blum- schein. Verantwortlich für Politik und die Bilder: Dr. Fr. W. Lange; für Feuilleton: Dr. Hans Thyriot; für Stadt Gießen, Provinz und Wirtschaft: Ernst Blumschein; für Sport: Heinrich Ludwig Neuner. Anzeigenleiter: Hans Beck. Verantwortlich für den Inhalt der Anzeigen: Theodor Kümmel. D. A. II. 39: 10 631. Druck Und Verlag: Brühlsche Universität^- druckerei R. Lange, K-G., sämtlich in Gießen. Monatsbezugspreis RM. 2,05 einschließlich 25 Pf. Zustellgebühr, mit der Illustrierten 15 Pf. mehr. Einzelverkaufspreis 10 Pf. und Samstags 15 Pf., mit der Illustrierten 5 Pf. mehr. Zur Zeit ist Preisliste Nr. 4 vom 1. September 1937 gültig.
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ßünbon, 23. März. (Europapreß.) Nach Mit- Iirgen aus zuständigen Kreisen gelten die Verjüngen, die Chamberlain mit dem „Natio- i 121 o u n c LI of Ladour" pflegt, der Einfüh- . n$ einer allgemeinen Dienstpflicht,
'sir Ministerpräsident fühlt sich durch die früher ab- : $ e! *ne Versicherung, seine Regierung werde in
ielmszeiten keine allgemeine Dienstpflicht ein- terr;, solange gebunden, als er nicht die Zustim-
Mtc
Aar ihm als seinen legitimen Lebens- I nie um streitig machen kann. In den letzten zwanzig g äp'fen waren gerade bei anderen Völkern solche I Münzen bemerkbar und für Deutschland nicht nur i eihiemttere Erfahrung, sondern auch eine Warnung, y C ) nberlain erkennt zwar theoretisch Deutsch- ! IM Recht auf Erweiterung seiner wirtschaftlichen W Wöpichkeiten an, in der Praxis muß Deutsch- | J'ltn) aber immer wieder die englischen Versuche I j tirt, die entsprechende deutsche Betätigung direkt W zindindirekt zu bekämpfen. Wenn England die W Wil'lidierung Mitteleuropas als Vorwand zu 3 Chi r$ r e i f u n g 5 b e ft r e b u n g e n nimmt, so ?l k nribies nur tie fstes Mißtrauen in Deutsch- W Wbib erregen und zu dem Verdacht führen, daß ■ @irgi: nd in Wirklichkeit Deutschland einen gleichbe- M r'chtgten Platz in der Welt nicht gönnt und H Hne Bestrebungen nach wirtschaftlicher Unab- h^nWkeit Widerstand entgegenzusetzen wünscht.
Am die Einführung I fllei Dienstpflicht in England.
-g lzutrcten, trie Unabhängigkeit van Staaten zu ! finden.
C ist unverständlich, wie der englische Minister- .äLent in Verbindung mit der Entwicklung, die e Dinge in Mitteleuropa zwangsläufig nehmen uftn, die Möglichkeit eines Dranges Deutschlands ir Beherrschung Europas erblicken kann. Die @e= yicie hätte ihn lehren müssen, daß sich Deutschland unchaus im Rahmendessen hält, was nie-
H imim oller Parteien zu einer Aenderung sei- •'vjjn<r .olitik in dieser Frage erhält. Die Liberale P flirt dürfte keine großen Bedenken gegen eine ah$ei.eine Dienstpflicht mehr erheben. Zahlreiche Blicke der Parteiorganisationen im Lande deuten d o« aiich übereinstimmend darauf hin, daß die große M.-feahl der Bevölkerung der sofortigen Einführung einer in begrenztem Rahmen gehaltenen eiligen D ürumflicht (man spricht von sechs Monaten, die )elter ;u. ull. über mehrere Jahre verteilt werden könnten) zu Firmen würde. In den gegenwärtigen Verhand- luirngt zwischen Chamberlain und den Führern der Ache^rpartei und der Gewerkschaften scheint die Pöirwn des Ministerpräsidenten die gienintgriffen Schwierigkeiten zu bereiten. Gewerkschaften trop. mch .Arbeiterpartei würden geneigt sein, ihre bis- Kegimchk^gm Widerstände gegen die Dienstpflicht fallen zvi lissen; aber sie zeigen vorläufig noch wenig 'Jhigrig, der Durchführung eines Dienstpflicht- nsln Mets durch Chamberlain und sein gegen- wän-tiss Kabinett ihren Segen zu geben.
Australiens Aufrüstung.
Die
«Menheit der amerikanischen Regierung be-
föniF Wü ides fe sind aus
Sieues Trockendock in Neuyork f ür j „ausländische" Schlachtschiffe.
Wiilh ington, 24. März. (DNB. Funkspruch.)
Amerika ermuntert die MMiistung der Demokratien.
Mtlb o u r ne, 23. März. (Euopapreß.) ____
13oi*|diäge der englischen Luftfahrtabordnung, die * ooin lü hreren Wochen nach Australien entsandt worden, tnr, find nach einer Erklärung des Luftsahrt- mrijuisürs Sir Kingsley Wood vor dem Unterhaus von tnr englischen und der australischen Regierung n ntijpnnommen worden. Sie sollen sofort durch- gef*il)r werden. Die englische Abordnung hatte die ÄiMzeie, die Möglichkeiten für eine Mitwirkung Aiilsticüens an der britischen Luftrüstung zu unter- fuc^Lü Der australische Ministerpräsident Lyons hat or Donnerstag mit geteilt, die Bundesregierung Onöte l'fchlosien, den Rüstungshaushalt für die i ncHsten drei Jahre um jährlich 2,5 Millionen • - Pfsinid (rund dreißig Millionen RM.) zu er-
, ' h üihein. Auch mit der Herstellung von Gasmasken
f^i :jet in Australien begonnen worden; zunächst mirirlc 50 000 Stück hergestellt werden. Lyons Mi ertttirl weiter, er wäre angesichts der gebieterischen WErfÄckmisse der Landesverteidigung bereit, ein aus DU alle i llustralischen Parteien bestehendes Kabinett j^mu M?n.
liTiig Roosevelt und feine Ratgeber am Werke
Hi Welt in einen neuen Krieg zu stürzen, geht __ tarier Mitteilung des Flottenchefs Admiral fielen an den Kongreß hervor, die erneut die
H. k^Ent chfsfenheit her amerikanischen Regierung be- i gÄtätwc[ JO i e englischen und französischen gegf 1R üiif um gsmaf; nahmen mit allen Mit- jiehl hf e (ilr^iu unter st Ütze n. Der Flottenchef forderte estMnämilM den Bundeskongreß auf, „angesichts der en. Wunjihtoiim Verhältnisse in Europa" mehrere i1II i>o n e n Dollar für den sofortigen j M B a 'm eines Trockendocks im Neuyorker rö (Ä a :|fit ZU bewilligen. Das Dock soll nicht nur die -ocl^grÖUilki Handelsschiffe, sondern auch, wie Leahy feeflüuMMich hervorhebt, d i e größten „auslän- rM -kdi s o hl V Schlachtschiffe a u f n e h m e n kön- l^trheiu Dse europäischen Werftanlagen, so be- achriWwt diese Roosevelt-Kreatur ihren Vorschlag, ^Mwürkboi im Kriegsfall höchstwahrscheinlich schwer feljib o rn? r b i e r t werden. Ein Trockendock im Neu- ?!-iMyork"ei yafen.sei daher außerordentlich wünschens- Tfrj: merH ,:.umal an der amerikanischen Atlantikküste 1 fe^Tenin Imcfs vorhanden seien, die 45 000-Tonnen- B SchÜästxhiffe aufnehmen könnten. Von den Bau- yiffloftemii Höhe von 6,5 Millionen Dollar soll die '' ^LRegHeuig der Vereingten Staaten die Hälfte über- j-.: nebfriu: mofür sie ihre eigenen Schiffe zu ermäßig- ten -Asien eindocken darf. Den Rest sollen ameri- kaniM Firmen übernehmen.
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Zahllose zufriedene Rasierer erfreuen sich täglich der angenehmen, hautschonenden und zeitsparenden Eigenschaften der mit Olivenöl hergestellten Palmolive- Rasierseife.
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Seife zur Erzielung
einer frischen, reinen Haut.
Massieren Sie Gesicht und Hals zweimal täglich mit dem milden Schaum der mit Palmen- und Olivenölen her-


