Ausgabe 
24.2.1939
 
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Durch Einfachflschulung zum richflgen Beruf

S.Jl-tfpori

fachstschulung.

Wirtschaft

ger uni) Gesr. Huber, die 2:25:46,5 bzw. 2:30:25,2 ein wirklicher Festtag der Jugend, und mit ihren benötigten. Der Oberbefehlshaber des Heeres, Ge- Leistungen konnte man zufrieden sein.

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Beiriebsjahr und Urlaubsanspruch.

Sine grundsätzliche Entscheidung des Landesarbeitsgerichts Frankfurt a. M.

Reichenhaller Zager siegen im Spähtrupplauf

Auftakt in Kihbühel.

Jahresarbeit 1939 des Fachamts -Turnen im Kreis 8.

Das Kreisfachamt Turnen im Kreis 8 Gießen legte in einer Arbeitstagung den Arbeitsplan für 1539 fest. An erster Stelle wurde die Durchführung der Vereinsmannschaftskämpfe besprochen. Die Tur­nerinnen haben 6 Mannschaften für die Gauklasse und 17 Mannschaften für die Kreisklasse gemeldet. Der Wettkampf findet am nächsten Sonntag (26. Fe­bruar) in Wetzlar statt. Wenn auch nicht alle Ver­eine des Kreises eine Mannschaft stellen, so ist doch das Ergebnis als gut anzusprechen. Ebenso finden am Sonntag die Wettkämpfe der Unterkreisklasse der Turner, zu der 44 Mannschaften gemeldet sind, in Sinn, Wetzlar-Niedergirmes und Gießen statt. Die Kreisklasse der Turner turnt am 12. März in Gießen mit 13 Mannschaften und die Gauklasse mit 5 Mannschaften am 19. März in Wetzlar-Niedergir­mes. Diese Veranstaltung soll zu Werbezwecken aus« gestaltet werden.

Kreisfachwart 2) au p er f gab bekannt, daß sich schon viele Kreisvereine in den Dienst des WHW. gestellt haben, und hofft, daß die noch rückständigen Vereine ihm bald ein gutes Ergebnis melden.

Um die besten Turner des Kreises besser einsetzen zu können, wurden zwei Kreisriegen zusammen­gestellt, eine für Gießen und Alsfeld und eine für Wetzlar und Dill. Diese Riegen können auf Anfor­derung den Vereinen zu Werbezwecken zur Ver­fügung gestellt werden. Die Art ihres Einsatzes wurde ausführlich festgelegt.

Die erste Kreisfachamtsveranstaltung zugunsten des WHW. findet am 11. März in der Dolksholle zu Watzenborn-Steinberg statt. Die gesamte Kreis­riege wird an Reck, Barren, Pferd turnen und Bo­denturnen zeigen, während eine starke Turnerinnen­abteilung Gymnastik und Tänze bringt. Die sehr reichhaltige Vorführungsfolge gibt ein Bild von der Vielgestaltigkeit der Leibesübungen, die das Fach­amt Turnen betreibt.

Einen breiteren Rahmen nahmen die Besprechun­gen über das Kreisfest in Alsfeld, das am 2. Juli durchgeführt werden soll, ein. Es soll für die Tur­ner in Ober-, Mittel- und Unterstufe ein Zwölf­kampf, für die HI. und die Turnerinnen ein Acht­kampf ausgeschrieben werden. Der Uebungsstoff wurde durchgesprochen und soll den Turnern am 5. März in Gießen und Sinn und den Turnerinnen im April in Wetzlar in Lehrgängen gezeigt und er­läutert werden. Zur werbenden Ausgestaltung des Kreisfestes sind für Samstag und Sonntag Sonder- vorführungen der Turner und Turnerinnen und Korbballspiele vorgesehen.

Auswablkämpfe im Ringen.

Am Samstag finden in der TurnhalleAlte Pe- stalozzischule" Ausscheidungskämpfe zur Ermittelung

l'ALMOLM kfiJHMITOlhJ

Nachdem das Lanüesarbeitsgericht ein Gutachten des Reichstreuhänders der Arbeit eingeholt hatte, hob es nach erneuter Verhandlung das Urteil des Arbeitsgerichts Wetzlar auf und verurteilte die Be­klagte, den verlangten Urlaub zu gewähren. In der Urteilsbegründung wurde ausgeführt: Durch die neue Tarifordnung ist das Kapitel 7 der Kollektiv­ordnung über den Urlaub außer Kraft gesetzt. Die Bestimmung der einjährigen Betriebszugehörigkeit sollte lediglich verhindern, daß allzu wanderlustige Arbeitnehmer schon nach einem halben Jahr ihre Arbeitsstätte verlassen und dann den Urlaub bean­spruchen. Es geht aber aus der Bestimmung, daß nach einem halben Jahr ein Anspruch auf drei Urlaubstage besteht, klar hervor, daß die sechs Tage Urlaub für das erste Jahr der Betriebszugehörigkeit gelten. Wenn in dem neuen Tarif die Bestimmung, daß die Wartezeit ein halbes Jahr beträgt, getrof­fen wurde, ist selbstverständlich, daß der ganze Ur. laub im ersten Jahr oder für das erste Jahr zu gewähren ist. Im zweiten Jahr der Betriebszugehö­rigkeit kann demnach der Urlaub für das zweite Jahr verlangt werden. Das Urteil der ersten Instanz war daher aufzuheben und die Beklagte zu verur­teilen, den Urlaub zu gewähren.

einer Gaumannschaft statt, und zwar im Bantam-, Feder-, Leicht-, Welter- und Mittelgewicht. Die Sie­ger in den einzelnen Klassen vertreten den Gau Hessen gegen den Gau Mittelrhein am 4. März in Hanau. Ohne Ausscheidungskämpfe wurden Meye - r e r (Reichsbahn" Hanau) und Kräcker (Hanau, 1860) im Halbschwer, und Schwergewicht ausge­stellt. Die Vertretung des Gaues Mittelrhein ist schon bekannt, und zwar starten vom Bantam- bis Schwergewicht folgende Ringer: Meerscheid, Pul­heim, Schmitz, Nettesheim, Molitor, Westpfal und Erfen. Diese Mannschaft ist wohl eine der stärksten Gaumannschaften Deutschlands, denn Pulheim, Schmitz und Nettesheim find , deutsche Meister. Um die stärkste Vertretung des Gaues Hessen festzustel- len, sind die kampfttärksten Ringer unseres Gaues zu den Kämpfen am Samstag verpflichtet worden.

Es starten im Bantamgewicht: Schuchmann (VfK. Alsseld), Kqnrad Müller (Reichsbahn Ha­nau) und S e i f r i e d (Hessen-Preußen" Kassel). Schuchmann ist mehrfacher Gaumeister unseres Gaues, während Konrad Müller früher im Gau Südwest stets in der Spitzengruppe war. Seifried (früher Hochemmerich) war mehrfacher Niederrhein- meister. Hier muß man Schuchmann wohl die meisten Siegeschancen zurechnen.

Federgewicht: Lecke (Reichsbahn Kassel) ist Gau- meister. Er hat in Wissel (Reichsbahn" Hanau) einen, sehr starken Gegner. Da die Hanauer früher im Gau Südwest kämpften, sind die beiden noch nicht zusammengekommen. Der Ausgang ist völlig offen.

Im Leichtgewicht starten vier Ringer, und zwar: Fritz Müller (Reichsbahn" Hanau), Schott I. (Alsfeld), Schubert (Kassel. Elgershausen) und Alois Funk (Gießen). Hier stehen spannende Kämpfe bevor, denn alle diese Ringer verfügen über gutes technisches Können.

Das Weltergewicht sieht folgende Ringer am Start: Arends (Reichsbahn Kastel), Karl Lam­precht (Hanau 1860) und Adolf Kl o tz (Gi e ß e n). Ersterer ist Gaumeister und verfügt über große Körperkraft. Trotzdem ist aber durch Lamprecht wie auch durch Klotz eine Ueberraschung möglich.

Neide (Reichsbahn" Hanau) ist im Mittelgewicht Favorit. Er hat aber in Hahn, (Hessen-Preußen Kassel) und Becker (Gießen) zwei Gegner, die ihm sein ganzes Können abfordern werden.

Hitler-Jugend Bann 116.

Vetr.: Lehrgang im Boxen und in der Schwer­athletik.

Der für den kommenden Sonntag angekündigte Lehrgang fällt aus und wird auf einen späteren Termin verlegt. Die gemeldeten Teilnehmer werden rechtzeitig einberufen.

Ochsen, 129 (160) Bullen, 653 (625) Kühe, 216 (279) Färsen: ferner 462 (421) Kälber, 79 (69) Schafe, 282 (237) Schweine. Notiert wurden je 50 Kilogramm Lebendgewicht in Mark: Ochsen a) 44,50 bis 46,50 (43,50 bis 46,50), b) 40 bis 42,50 (40 bis 42,50), c) 37 (35,50 bis 37,50). Bullen a) 43 bis 44,50 (42 bis 44,50), b) 39 bis 40,50 (40,50), c) 35 (35,50). Kühe a) 43 bis 44,50 (42 bis 44,50), b) 38 bis 40,50 (37 bis 40,50), c) 27 bis 34,50 (30 bis 34,50), d) 18 bis 25 (18 bis 25). Färsen a) 44 bis 45,50 (44 bis 45,50), b) 40,50 bis 41,50 (40 bis 41,50). Kälber andere a) 63 bis 65 (63 bis 65),'b) 56 bis 59 (56 bis 59), c) 45 bis 50 (45 bis 50), d) 38 bis 40 (34 bis 40). Hämmel bl) 46 bis 50 (46 bis 50), b2) 44 (40 bis 45). Schafe a) 40 bis 42 (40 bis 42), b) 33 bis 39 (38 bis 39), c) 30 bis 32 (32). Schweine a) 58,50 (.58,50), bl) 57,50 (57,50), b2) 56,50 (56,50), c) 52.50, (52,50), d) 49,50 (49,50). Sauen gl) 57,50 (57,50). Marktverlauf: Großvieh, Kälber und Schweine zu­geteilt, Hämmel und Schafe mittel.

Kreis Alsfeld.

LPD. Alsfeld, 23. Febr. Das Basaltwerk in Ober-Ohmen, welches fast 1% Jahr still- gelegen hat, ist dieser Tage unter veränderten Be- sitzverhältnissen wieder in Betrieb genom- men worden. Um das Werk der Gemeinde zu er­halten, haben sich eine Anzahl Volksgenossen zu einer Genossenschaft vereint und betreiben das Unter» nehmen unter der Firmenbezeichnung Basaltwerk Ober-Ohmen e. G. m. b. H. weiter. Eine ganze Anzahl einheimischer Arbeiter hat dadurch Beschäftigung am Ort gefunden, und die übrige Bevölkerung ist bei Bedarf an Material nicht auf weite Anfuhrwege angewiesen. Das Werk besitzt außer einem Schotter­betrieb auch eine Granulierungsanlage, womit grö­ßere Mengen Basaltsplitt hergestellt werden können.

teten Verlauf. In einzelnen Papieren kam es bei wenig veränderten Kursen zu etniaem Umsatz, die Mehrzahl der Papiere hatte jedoch kein Geschäft. Im einzelnen notierten u. a.: IG. Farben 150,50, Vereinigte Stahl 110,50, Mannesmann 111,50, Rheinstahl 137,25 (137), Deutsche Erdöl 126,25 (126), Adlerwerke 107, AEG. 120,25 (120,75), BMW. 152,50 (152), Daimler 135,50 (135,25), Bemberg 138,25 (138), Demag 149, Licht und Kraft 135 (135,50), Gesfürel 138,75, Metallgesellschaft 120,25 (120,40), Moenus Maschinen 124,50, Rheinmetall 134,50, RWE. 118, Westdeutsche Kaufhof 104,25. Bankaktien lagen unverändert, Commerzbank 113, Deutsche Bank 118,25, Dresdner Bank 111,25. Am Rentenmarkt wurden Reichsbahn-Vorzugsaktien zu unverändert 123,13 und 6 v. H. IG. Farben zu un­verändert 120,75 umgesetzt, ebenso 4/z v. H. Voigt & Haefsner zu 96,50.

Frankfurter Schlachtviehmarkt.

Frankfurt a. M., 23. Febr. Auftrieb: Rinder 1433 (gegen 1462 am 16.2.), darunter 435 (398)

NSG. Im vergangenen Jahre konnte die Deutsche Arbeitsfront die im Gau Hessen-Nassau durchae- führte Einfachstschulung als Arbeits- und Exaktheits­erziehung schlechthin und als Berufsftndungsmaß- nahme noch weiter vertiefen. Im Einvernehmen mit der Hessischen Landesregierung und den Schul­aufsichtsbehörden in Hessen wurde die Einfachst- schulung im Anschluß an den allgemeinen Unter» richtsplan in drei Stunden jeder Woche durchge­führt. Aus diese Weise wurden in Darmstadt, Eber­stadt, Pfungstadt und Gießen insgesamt 365 Jugendliche erfaßt. Die im Einvernehmen mit der Schule als Ausbildungsleiter eingesetzten Lehrer haben in dieser für sie völlig neuen Aufgabe her­vorragende Ergebnisse erarbeitet Der Einsatz dieser Ausbilder in der Eignungsuntersuchung und Be­rufslenkung konnte in erfreulicher Weise vertieft werden. In regelmäßigen Zeitaoschnitten herbeige- führte Aussprachen mit den Ausbildern und Be­ratungen dienen einem weiteren Aufbau der Ein-

wodurch auch dem Berufshandel kein Anreiz zu Eigengeschäften gegeben war. Die Börse hatte am Aktienmarkt daher wieder sehr kleines Ge­schäft, trotzdem erwies sich die Grundtendenz als recht widerstandsfähig, die Kursentwicklung blieb allerdings uneinheitlich bei kleinen Veränderungen. IG. Farben waren zum ersten Kurs gestrichen, später stellten sie sich auf 150,13 (150,25). Am Montanmarkt setzten Verein. Stahl ohne Umsatz mit 110,50 (110,25), ferner Mannesmann mit 111,50 (111,25), Hoesch mit 109 (108,50), anderseits Klöck­ner mit 116,50 (117) und Buderus mit 106 (106,25) ein. Elektropapiere blieben ohne Anfangskurse, ebenso Zellstoff- und die Mehrzahl der Maschinen­werte. Demag 0,50 v. H. höher mit 148. Bankaktien lagen behauptet, Braubank 117,. Reichsbank 180. Im übrigen kamen noch Bemberg mit 136 bis 136,50 (136), Conti Gummi mit 215,50 (215), Ze­ment Heidelberg mit 154 (154,50) und Scheihe- anstalt mit 206,50 (207) zur Notiz.

Am Rentenmarkt hatte das Geschäft eben­falls nur kleinsten Umfang. Reichsaltbesitz zu 129,40 (129,40) voll behauptet, dagegen Reichsbahn-VA. 123,13 (123,40). Kornrnunal-Urnschuldung gingen 5 Pfennig höher mit 93,20 um. Der Pfandbriefmarkt lag still und unverändert. Von Stadtanleihen 4,50 v. H. Mainz von 28 nach Pause 97,25 (97). Indu­strie-Obligationen blieben meist unverändert, höher waren 5 v. H. Gelsenberg mit 100,90 (100,40) und 5 v. H. Eisenbahn-Bank mit 82,50 (82), dagegen 5 v. H. Mittelstahl 100,75 (101).

Bei anhaltend kleinem Geschäft wiesen die Kurse im Verlaufe wenig Veränderung auf. Leicht erhöht waren IG. Farben auf 150,50 nach 150,13, Rhein­stahl auf 137 nach 136,40, Metallgesellschaft auf 120,40 nach 120,13, und von Textilwerten stiegen Bem­berg auf 138 nach 136, anderseits Hoesch 108,50 nach 109. Von später notierten wären Betula nut 159 (158), Salzdetfurth Kali mit 139 (137,25) und nach Pause Rheag Stamm mit 114,75 (113.50) sowie Mansfelder mit 133 (135,50), ferner Westdeutsche Kaufhof mit 104,25 (105,25) zu erwähnen.

Abendbörfe behauptet

Bei weiterhin nur kleiner Kundschaftsbeteiligung nahm die Abendbörse einen stillen, aber behaup-

Die Fleischversorgung Hessen-Aassaus im Januar.

Rindfleisch an erster Stelle.

ZdR. Frankfurt a.M., 24. Febr. Die Groß-, Mittelmärkte und Verteilungsstellen in Hessen- Nassau waren im Januar hinreichend in Lebendvieh beschickt wie im Vormonat. Auf dem Markt Frank­furt wurde sogar von westfälischen Fleischwaren- sabriken wöchentlich eine Anzahl C» und O-Kuhe herausgenommen. Als Ausgleich für den fehlenden Lebend-Auftrieb an dem einen oder anderen Platze find an Gefrierfleisch 129 Rinder durch die Reichs- ftelle für Tiere und tierische Erzeugnisse zugeteilt worden. . , . . ,

Die Beschickung des Schweinemarktes zeigte ,edoch ein anderes Bild. Während im Dezember die Kon­tingente der Metzger (70 v. H.) mit 82,5 v. H. er­füllt werden konnten, war im Berichtsmonat die Deckung des Bedarfs mit Lebend-Schwemen m Höhe von 73,6 v. H. möglich. Dafür wurden von der Reichsstelle 5649 Gefrier« bzw. Frischschweme zur Verfügung gestellt. Es war ferner den Mark en und Vertellungsstellen die Möglichkeit gegeben, als Aus­gleich für die fehlenden Schweine über das 100- prozentige Rinderkontingent hmaus zusätzlich> zuzu. teilen. Auf jeden Fall war die Fleischversorgung Überall restlos sichergestellt, wie das °u^elchende Angebot von Fleisch und Wurstwaren in den Fleisch-

Die ^Auftriebe an Kälbern haben .6^3 erheblich zugenommen. Dies liegt auch an der iuhreszeltlichen Entwicklung, da der Januar zu den besten Kalb monaten zählt. Die Versorgung mit Ka bfleisch konnte mit 108,7 v. H. gegenüber 79 v. H. im De­zember sichergestellt werden. .

Di- marttbelieferung mit Schafen war, wie saisonüblich, auch im Januar rückläufig. E- wurden 2400 Tier- den Märkten zugesuhrt Die Qualität war bei Rindern, Schweinen und Kalbern mittelgut, bei Schafen mittel.

Rbein-Mainische Börse.

RNttagsbörse uneiuheillich.

KrnnHnrt a M., 23. Febr. Die Banken­kundschaft verharrte weiter in ihrer Zurückhaltung

Oie Eröffnungsfeier.

Der letzte Teil der deutschen Schi-Meisterschaften wurde am Mittwochabend mit einer Feierstunde im Schi-Stadion von Kitzbühel eingeleitet. Aus einem vor der Ehrentribüne aufgebauten Pylon loderten die Flammen zum dunklen Nachchimmel empor. Der Oberbefehlshaber der Heeresgruppe V, General der Infanterie List,, nahm einen Vorbeimarsch der Reichenhaller Jäger und von Abordnungen der Kitzbüheler Gliederungen ab. Reichsfachamtsleiter Gustav Räther wies in feiner Begrüßungsan- nauf die bewährte Zusammenarbeit zwischen ehrmachts-Stellen und den Angehörigen des NSRL. hin. Dann gingen die Hakenkreuzflaggen, die Reichskriegsflagge und die NSRL.-Fahnen an den Masten hoch. Als Vertreter der Wehrmacht sprach der Kommandierende General des XVIII. Ar­meekorps, General der Infanterie Beyer, dessen Rede in einem begeistert aufgenommenen Sieg-Heil

viele andere Generäle die Kämpfe mit großem Interesse.

Gute Läufer gute Schützen.

Der 25-Kilometer-Spähtrupplauf wurde bei schön­stem Sonnenschein ausgetragen. Mit je drei Mi­nuten Abstand wurden insgesamt 29 Mannschaften auf die sehr alpine und schwere Strecke mit vielen Anstiegen und Abfahrten geschickt.

Es gab ausgezeichnete Leistungen. Schon bei der ersten Kontrolle (nach 4,5 Kilometer) am Sprung­hügel waren die Reichenhaller Jäger in Front. Sie ließen sich nicht mehr verdrängen. Vom Hügel aus führte bann die Strecke in einer sehr steilen Kurve nach oben auf die Seidel-Alpe. Der höchste Punkt wurde auf der Niederen Fleck-Alpe mit 1322 Me­ter erreicht. Dann gab es scharfe und zügige Ab­fahrten, und beim Kilometer 21 wurde der Schieß­platz erreicht. Hervorragend war die Schießfertig- keit der Läufer. Dann ging es im Langlaufgelände über Hinterbräuleiten ins Schistadion. Nicht alle Mannschaften kamen so glatt über die Strecke wie die Sieger von Zakopane.

4. IBinferfampffpide der HI.

Hochbetrieb in Garmisch.

Bei schönster Wintersanne wurden am Donners­tag die 4. Winterkampfspiele der Hiller-Jugend in E irmisch-Partenkirchen fortgesetzt. Im Eisstadion fanden in Anwesenheit Des Reichssportführers Kunstlaufen und Eishokey statt, am Hang des Gudiberges kämpfte die riesige Schar der Torläufer, und am Kreuzeck waren auf der verkürzten Neuner- Strecke die Abfahrer und auf der olympischen Frauenstrecke die Abfahrerinnen am Werk. Es war

auf den Führer ausklang.

Der zweite und letzte Teil der deutschen und Wehrmacht-Schimeisterschaften in Kitzbühel begann am Donnerstag mit.dem Spähtrupplauf der Wehr­macht über 25 Kilometer. Unsere Sieger von Za­kopane, das III./GJR. 100 Reichenhall mit Oblt. Gaum, Oberjäger Zängl, Obergefreiter Schaumann und Gefreiter Speckbacher, waren dem aus 29 Mannschaften bestehenden Felde klar überlegen. Sie führten mit Startnummer 4 schon bei der ersten Kontrolle (nach 4,5 Kilometer) und siegten sicher in 2:14:56,1 gegen das I./GJR. 98 Garmisch mit Oblt. Bader, Oberjäger Burk, Gefr. Bretschneiüer und Gesr. Maser sowie das III./GJR. 98 Mitten­wald mit fit. Geyer, Obj. Wegscheider, Gefr. Leng-

Lpd. Frankfurt a. M., 23. Febr. In einer grundsätzlichen Frage hatte das Landesarbeit s- gericht Frankfurt als Berufungsinstanz über ein Urteil des Arbeitsgerichts Wetzlar zu entscheiden. In einem großen Werk war eine Ar­beiterin am 6. November 1937 eingetreten. Sie hat am 6. November 1938 einen sechstägigen bezahlten Urlaub erhalten, der ihr nach dem Tarif nach ein­jähriger Betriebszugehörigkeit zu gewähren war. Zu Beginn des Jahres 1938 war eine neue Tarif­ordnung eingeführt worden, nach der kein Gefolg­schaftsmitglied in einem Jahr zweimal bezahlten Urlaub erhalten kann. Die beklagte Firma steht auf dem Standpunkt, daß für das erste Jahr der Be­triebszugehörigkeit kein Urlaub zu gewähren ist, so daß der Urlaub, den die Klägerin hatte, nach ihrer Ansicht auf das zweite Jahr Der Betriebszugehörig­keit anzurechnen ist. Außerdem berief sie sich auf die Tarifbestimmung, daß ein Gefolgschaftsmitglied nur einmal im Jahre bezahlten Urlaub erhält.

Die beklagte Firma führte bei der Verhandlung vor dem Berufungsgericht auch wirtschaftliche Ge­sichtspunkte ins Treffen. Sie gab an, daß beim Obsiegen der Klägerin etwa 3000 Gefolgschaftsmit­glieder einen fechstägigen Urlaub nacherhalten müß­ten, was für die Firma einen Ausfall von rund 200000 Arbeitsstunden bedeute.

unseres Ortes, Frau Klara Jäger, geb. Sarnes, in aller geistigen und körperlichen Frische ihren 81. Geburtstag feiern. Am kommenden Sonntag, 26. Februar, kann, ebenfalls bei bester Ge- fundheit, der hiesige Landwirt Konrad Schnei­der IV. feinen 79. Geburtstag begehen. Beide hoch- betagte Geburtstagkinder machen sich noch in Haus- und Landwirtschaft durch praktische Arbeit verdient. Wir beglückwünschen beide herzlich zum Geburtstag.

00 Eberstadt, 23. Febr. Dieser Tage hielt die hiesige Kriegerkameradschaft einen Appell ab. Unter den TitelnUm den Kamerun­berg" undDie neue deutsche Luftwaffe" wurden zwei Fllme gezeigt, die eine Fülle des Interessanten brachten und mit großer Aufmerksamkeit verfolgt wurden. Musikalische Darbietungen und Tanz be­schlossen den Abend.

faßt, die sich im 8. Schuljahr befanden. Bei der ~?u.e.r ^er Einfachstschulung von einem Jahr bedeu« ter »le Erfassung im 8. Schuljahr, daß das Ergeb­nis der Eignungsbeobachtung und Begutachtung erst 3 ^em Zeitpunkt feftliegt, in dem der Jugendliche Die Schule zu verlassen hat, um in das Arbeitsleben ein3utreten. Die Berufsberatung der Arbeitsämter ist also dann nicht in der Sage, rechtzeitig die Er­fahrungen in der Einfachstschulung bei der Lehr­stellenoermittlung zu verwerten.

2Ius diefeni Grunde wurden nach Beendigung der Herbstferien im Schuljahr 1938 die Jungen in der Einfachstschulung erfaßt, die sich zu dieser Zeit im 7. Schuljahr befanden. So wird also die Einfachst­schulung in Zukunft bis in die Herbstferien im 8. Schuljahr dauern. Ein halbes Jahr vor Austritt aus der Schule liegt für jeden Jungen das Ergeb­nis der Berufseignungsuntersuchung und -beobach« tung in der Einfachstschulung vor. Es besteht also in jeder Hinsicht die Möglichkeit, dem Berufsbera- . ... .z . . - ,rir . _, ter des Arbeitsamtes rechtzeitig diese Unterlagen zu-

Bis zum Beginn der Herbstfenen des Schuljahres i zuleiten. Dadurch wird eine planvolle Lenkung des 1938 wurden in der Einfachstschulung Jungen er-1 Berufsnachwuchses möglich.