Ausgabe 
23.10.1939
 
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(Genaue Anschrift des Bestellers)

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Neue Sandballrunden im Kreis VIII.

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Seit einigen Tagen kann man beobachten, baß vor dem Landnatsamt, rote auch im Hofe des Land­ratsamtes zahlreiche Kraftfahrzeuge stehen, deren Besitzer sich darum bemühen, daß ihr Fahrzeug auch unter den gegenwärtigen Umständen zur Be-

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Der Kreissachwart für Handball hat nun die Dereinsvertreter, Spielwarte, Uebungslsiter und Schiedsrichter und Anwärter zu einer vorbereiten­den Besprechung am kommenden Sonntag nach Gießen öingeladen, um mit ihnen über die zukuns- Gestaltung der Dinge zu sprechen.

Als erstes Spiel der Runde steigt morgen au dem Waldfportplatz der Lokalkampf VfB. 1900. Dieses Spiel hat noch nie seinen Reiz verfehlt und die Sportbegeisterten, die lange genug den Sportplätzen fernbleiben mußten, haben nun wie­der Gelegenheit, ein spannendes Spiel zu sehen. Die beiden Vereine haben trotz Einberufung meh­rerer Spieler doch noch gutes Spielermaterlai ge­nug, um spielstarke Mannschaften zu , stellen und beide Vertretungen haben den Ehrgeiz, möglich t günstig abzuschneiden. Eine Voraussage ist aber unmöglich, da sich die Partner spielen ch nichts nachstehen. Es ist auf dem Waldsportplatz mtt einem Kampf zu rechnen, dessen Ausgang nach | Lage der Sache völlig offen ist.

Den Anregungen und Wünschen der Vereine un­seres engeren Heimatgebietes entsprechend hat sich auch das Kreisfachamt Handball entschlossen, den seither in etwas gelockerter Form behandelten Spielverkehr neu zu organisieren, d.h. ihn den augenblicklichen Verhältnissen anzupassen. Wenn auch zunächst keine Pflichtspiele im hergebrachten Sinne zur Durchführung kommen sollen, so will man trotzdem Mittel und Wege finden, die Sport­plätze wieder zu beleben.

Gedacht ist an eine Freundschaftsrunde ge- g ebenenfalls um einen Ehrenpreis, und zwar

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tember jeweils in der Zeit von 10 bis 13 Uhr er­folgen.

** Gleichmäßige T a b a k o e r f o r g u n g. Um eine gleichmäßige Versorgung mit den für die Bevölkerung zur Verfügung stehenden Tabakwaren zu gewährleisten, ist angeordnet worden, daß die Hersteller von Zigarren, Zigarillos und Stumpen sowie von Rauchtabak verpflichtet sind, ihre bis­herigen Kunden entsprechend den Bezügen tm Ka­lenderjahr 1938 zu beliefern haben. Für Zigaretten sind entsprechende Regelungen nicht getroffen worden.

* Beglaubigung der Rentenquit- tungen bei Zahlung von Unfallentschädlgungen nur noch einmal im Jahre. Der Reichsverb and der gewerblichen Berufsgenossenschaften e. D. teilt Mit: Rentenempfänger der Reichsunsalloersicherung hat­ten bisher bei laufender monatlicher Zahlung ihrer Rente durch die Postanstalt regelmäßig aus dem Empfangsschein für den ersten Monat ,eden Kalen- dervierteljahres eine öffentliche Beglaubigung ihrer Unterschrift, sowie eine etwa erforderliche Lebens und WitwenschaftSbescheiniguna beizubringen. Nach Anordnung des Reichsversicherungsamtes von 18. September 1939 ist diese Beglaubigung der Un er- schrift sowie der Lebens- und Witwenschaftsbescheini- gung nur noch aus dem Empfangsschein für den ersten Monat jeden Kalenderjahres (Empfangsbeschei­nigung für die Januarrente) erforderlich. Die Aende- rung gilt bereits für die Oktoberzahlung 1939.

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D-r R-ichssportsühr-r hat gefordert, daß dürch dis Ereignisfe der Sportbetrieb nicht notleiden fall und di- Vereine gebeten, sich wieder sportlich »u be- tätigen. Nachdem di- Kreise Kassel und fianau be­reits begonnen haben, Rund-nsp.-le anszutragen will auch der Kreis Gießen nicht zuruchst-hen und tritt an die Vereine heran, ihren Spielbetneb wie­der auszunehmen. Es ist klar, daß es keine Mann­schaft gibt, die noch alle ihre Spieler der ersten Garnitur ausbringen kann. Die Rundenspiele, di« alle in einer Klasse gestartet werden sehen vorerst folgende Mannschaften auf dem Plan. 1900^ Gie­ßen VfB.-Reichsbahn, Teutonia Watzenborn-slein- berg, Lollar, Grohen-LindeN, Leihgestern und Lich- Steinbach.

Kein unreifes Obst ernten!

NSG. Es muß in diesem Jahr f-stg-Mt m-rd-n viel« Erzeuger völlig unreifes Obst Ernten end in den Verkehr bringen. BEsMrtlchafMch ge- iöhen ist das unverantwortlich, denn durch diese losiche Maßnahme gehen gewaltige Werte verloren. Es muß unter alken Umstanden daraus geartet »erben, daß nur baumreifes Obst geerntet wird imt> daß die späten Tafelobstsorten unter keinen Umständen bereits jetzt gepflückt werden. Durch dar ^rühzeMge Ab ernten wird die Haltbarkeit de. Ob) außerordentlich ungünstig beeinflußt, und die ge- wndheitlichen Werte baumreif gepflückten^Obstes »erden durch stühzeitiges Ab ernten stark vermin ^Obsterzeuger, die diesen Gesichtspunkten keine Rechnung tragen, müssen als Verschwender wertvollem Volksgut betrachtet werbem Sie bringen uns in die Gefahr, trotz außerordentlich guter Ernte m Winter wegen des vorher eintretenden Verderbs vor Obstknappheit zu stehen.

Der Lustschutz auf dem Londe.

ffeuerwehr galt. .

Aber darüber hinaus stand Wenzel immer tm Dienste der Allgemeinheit. Lange Jahre mar er Mitglied des Gießener Stadtrates und sein wahr- iaft deutsches Wesen brachte ihm die Freundschaft cll derer ein, die mit ihm in Berührung kamen. Schon als junger Mann trat er in die Deutsche 5urnerschaft und als Turnwart hat er an der Er- iehunq der Jugend mitgewirkt. Ueberall wo er fand und auch heute noch steht, sieht man ihn als echten deutschen Mann, dem sein Vaterland und i>ine engere Heimat alles ist. Wir wünschen, daz hm noch lange Jahre in Gesundheit beschleden sem mögen und beglückwünschen ihn, den treuen Leser seines Heimatblattes, recht herzlich!

Polizeistunde um 23 !lhr.

Mit sofortiger Wirkung ist vom Polizeidirektor Ü6 Polizeistunde für den Stadtkreis Gießen auf ! Z U h r festgesetzt worden.

Die llniversiMs-Frauenklinik geöffnet

Entgegen vielfach verbreiteten Gerüchten wird mit­tete ilt, daß die Universitäts-Frauenklinik Gießen m vollem Betrieb ist und nach wie vor Schwangere Gebärende, Wöchnerinnen sowie unterleibskranre Frauen jeder Art aufnimmt.

Attmatenalsammwng in Gießen.

Am kommenden Sonntag wird von unseren Zinwfen in allen Ortsgruppen eine Altmatenai- lammlung durchgeführt. Die Hau^rauen werden ge­beten, das Altmaterial, wie Metallfolien, Alteisen, Papier usw., bereitzustellen.

Werte etwas mehr zurück. So u. a. Rheinmetall auf 110 (112,50), GeMrel auf 129,75 (131,50.) und nach Pause Betula auf 150 (154). Von den führen­den Werten bröckelten ÄG.-Farben 0,25 v. H. ab auf 156,25, Verein. Stahl auf 91,50 (91,75), wah- rend Hoesch auf 106,75 (106,50) anzogen. Sonst kamen vorerst Metallgesellschaft mit 109,75 (110,50), Siemens Mit 199,65 (200,65), AG. für Verkehr mit 100,50 (101) und Salzdetfurth mit unv. 163,50 zur

zunächst unter Beteiligung von Vereinsmannschaf­ten. Sollten sich in dieser Beziehung Schwierig­keiten ergeben, so wird man dann Nachbarvereine zu spielstarken Einheiten kombinieren, um so alle Kräfte dem Spielbetrieb zu erhalten. Es kommt noch hinzu, daß Aussicht auf eine Lockerung der Bestimmungen über die Senior-Erklärung Jugend­licher besteht.

Die Jugend selbst wird in größeren und kleineren Turnieren an allen Orten des Kreises ihre Einsatz­bereitschaft zu zeigen haben. Diese Möglichkeiten werden, sich sicherlich günstig auswirken, weil das Spiel, in Turnierform durchgeführt, immer größere Reize vermittelt. Daß die Jugend im übrigen ganz bei der Sache ist, geht aus t

fahrzeugbrief anzuheften, aus dem ersichtlich ist, für welchen Zweck das Fahrzeug weiter be­nützt werden darf. Grundsätzlich von einer Zu­lassung ausgeschlossen sind Personenkraftwagen mit über 2,5 Liter Hub raum, sowie Motorräder mit über 500 ccm Hubraum. Die Zulassung solcher Fahrzeuge kann nur mit ausdrücklicher Genehmi­gung des Reichsverkehrsministers geschehen.

Oie Reifenkarte.

Gleichzeitig mit der Versetzung des Kraftfahr­zeugs mit dem roten Winkel wird eine besondere Reifenkarte ausgestellt, eine dreiteilige Karte, in der die Beschaffenheit der Bereisung, der Grad der Abnützung, das Fabrikat und die Fabriknummer eines jeden einzelnen Reifens eingetragen wird. Auch die auf Räder montierte Bereifungen werden erfaßt. Gummireifen, die noch nicht montiert find, verfallen der Beschlagnahme. Die Reifenkarte bient später als Unterlage für den Erwerb von Ersatz­reifen. Die Reifenkarte muß bei jeder Fahrt mit­geführt werden.

Bezugscheinpflicht für Fahrradreifen.

In diesem Zusammenhang sei darauf aufmerksam gemacht, daß auch Fahrradreifen nur noch gegen Bezugscheine erworben werden können. Die Bezug­scheine für Fahrradreifen für Einwohner des Land­kreises Gießen werden beim Landratsamt (Wirt­schaftsamt) ausgestellt.

Selbstverständlich werden auch hier Bezugscheine nur in dringenden Fällen ausgestellt, zum Beispiel dann, wenn ein Fahrrad zur Ausübung des Berufs oder zur Zurücklegung weiter Weg­strecken zur Erreichung der Arbeitsstelle ober der Schule gebraucht wird und unbedingt notwendig ist.

Bei der Abfertigung der Kraftfahrzeuge durck das Landratsamt, als Zulassungsbehörde für den Land- kreis Gießen, ist man bestrebt, den Antragstellern ein langes Warten auf die Erledigung ihrer An­träge zu ersparen. Es werden jeden Morgen Num­mern ausgegeben, nach denen dann die Antrag­steller abgefertigt werden. Diese Maßnahme hat sich bisher sehr gut bewährt.

e werben ezug von ;z5 sei er- hne ÄS' iezug von zen uno ebenfalls

des Luftschutzes getroffen Dor Austrieb auf den Markt haben sich die Tierhalter über die Luftschutz maßnahmen der Marktleitung zu vergewissern und sich mit ihnen vertraut zu machen.

(Siebener öochenmarftpreife.

.Gieße n, 23. Sept. Auf dem heutigen Wochen- mnrft kosteten: Markenbutter, % kg 1,60 RM Matte Ä 50 Rps Kä,e bas Stü.f 4 bis 1 , r ii« 8 aelbe Rüben 7 bis 8, rote Ruben 8 bis 10, Spinat' 20, Römischkohl 8 bis 10 Dohnen, grün 1 j h:, nn Iinterkohlrabi 8, Feldsalat, /io 10 bis 12, "Oebeln 8 bis 40/i^ 5n W 50 k» ÄW. 11 b?^O 'Falläpsel 5. Birnen 10 bis 25, B^rsich« 25 ? * 3f)' Brombeeren 35, Preiselbeeren 40, Zwetschen 8 bis 15 M Hähne 1,10 bis 1,20 RM., Suppen. 2 an Rvi bis 1 RM., Tauben, das Stuck 50

SiiÜ 10 M. «S S.1.1 S>1. »«J «£" SäZÄ'i Ä% jSrn 5 bis 10, Sellerie 10 bis D/rdieschen, LZündel8 bis 10, «Hüffe, H kg 40 Rpf.

** Einlösung der S t ad t th e-a t e r - Mi e- D^e Einlösung der ersten Rate der Stamm- mi^e rote auch der Wahlmiete, kann am Montag, L E Dienstag, 26. unb am Mittwoch, 27. Sep-

Aahrzeugen Aufschluß. Selbstverständlick ist dabei ! Lcht zu übersehen, daß diese Männer schon große ; tzchtrengungen hinter sich haben, aber man hört Lch von ihnen, daß nicht nur hinsichtlich der Ver­legung, sondern zugleich durch mancherlei andere Maßnahmen alles getan worden ist, um ihnen den lienst nach bester Möglichkeit zu erleichtern.

Ho ist es denn eine erfreuliche Tatsache für den Hute älteren Mann und ehemaligen Feldsoldaten t?s Weltkrieges, wenn er hier bei seinen jungen Lameraden der wiedererstandenen neuen Wehrmacht hmerfen kann, daß sie von dem gleichen Geiste der soldatischen Einsatzfreudigkeit, dem gleichen starken kiegeswillen, der gleichen foldatischen Strastheit und tunselben frohen Sinn erfüllt sind, der einst im Weltkrieg unsere Frontkämpfer erfüllte und sie un- stsiegbar machte.

Aus diesem Geiste heraus sind auch diese jungen Soldaten bisher siegreich gewesen, und sie werden _ dafür bürgt der gute Eindruck, den man bei tesen Truppen aus dem Osten gewinnen konnte cuch weiterhin die deutschen Fahnen zum Siege tagen und damit unserm Vaterland den Erfolg dämpfen, für den unser ganzes Volk in unbe- penstem Vertrauen auf den Führer stets unb über- rll ferne Kräfte einsetzt.

Jeuerwehrführer Fritz Wenzel 70 Jahre alt.

Am 25. September wird der bekannte langjäh- rac Feuerwehrführer Fritz Wenzel in Gießen h Jahre alt. Bereits mit 20 Jahren, am 26. Juli i889, trat er in die Gießener Freiwillige Feuer- oehr ein. Am 7. September 1903 wurde er zweiter [bmann der Steiger unb am 22. April 1912 erster cbmann. Zum Brandinspektor unb Führer der ßießener Freiwilligen Feuerwehr wurde er am jg April 1922 ernannt. Bis zur Erreichung der Altersgrenze führte er die Gießener Freiroillige Feuerwehr. Den Kreisoerbanb Gießen der Frei- oilligen Feuerwehren führte er seit der Gründung cm 7. November 1920, und hier hat er sich ganz be- srndere Verdienste um den Ausbau des Feuerlöfch- vefens erworben, d-- durch seine Ernennung zum khrenkreisverbands' , cer am 3. Oktober 1936 eine ccmz besondere Würdigung erfuhr. Auch der Pro- iinzialfeuerroehrverband Oberhessen ehrte den ver- lienten Feuerwehrführer, dessen ganzes Leben der

Der rote Winkel.

Welches Kraftfahrzeug wird zur Benützung zugelaffen?

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Wir bitten unsere Mitglieder der Gießener Orts­gruppen, ihre Beitragsmarken bei nachstehenden Ortswattungen zu kaufen:

Gießen-Nord: Walltorstrahe 16. Sprechstunden: Montags, Mittwochs und Freitags abends von 20 bis 22 Uhr.

Gießen-Süd: Friedrichstraße 1. Sprechstunden: Dienstags und Freitags, abends von 20 bis 22 Uhr.

Gießen-Ost: Licher Straße 19. Sprechstunden: Dienstags und Freitags, abends von 20 bis 22 Uhr. 5896V

Die Mitglieder der Ortsgruppe Gießen-Mitte können ihre Beltraasmarken auf der Verwaltungs­telle, Schanzenstrahe 18, in der Zeit von 9 bis 12 Uf)t vormittags und 4 bis 6 Uhr nachmittags 61 ^5 C?ft Pflicht jedes einzelnen Mitgliedes, sich feine Beitragsmarken bei den angegebenen Stellen zu kaufen, falls der kaffierer nicht bei ihm kassiert.

Die Deutsche Arbeitsfront Sreiswaltung 24 Wetteraa Abtl. Verwaltungsstelle Gießen.

Die Wichtigkeit des Luftschutzes auch auf bem Lande bekunden neuerdings bte jetzt von einzelnen Regierungspräsidenten erlassenen Polizeiverordnu- gen, die sich im besonderen mit dem Schutz von Tieren bei Luftangriffen befassen. Danach haben sich Die Tierhalter beim örtlichen Luftschutzlelter, oder □ei den zuständigen Amtsträgern des Relchsiusl- jchutzbundes über die zum Schutze von Deren vor- gesehenen Maßnahmen bei Luftangriffen zu erkun­digen. Sie haben die erforderlichen Mittel zum Schutz der Tiere bei Luftangriffen bereltzustellen. Hierbei wird besonders auf die Anbringung oorgeschriebenen Merkblattes lieber erste H l durch den Tierhalter nach Luftangriffen m grö­ßeren Stallungen unb auf die Beschafsungspflicht von Lustschutz-Veterinärkästen hinaewiesen.

Bei Nutz- unb Schlachtoiehmärkten smd alle I5ot= Breitungen für eine örtliche und zeitliche Auste- Cung und Auflockerung der Märkte und für eme Anpassung der Einrichtung des Marktes und d Regelung des Marktverkehrs an die Anforderunge

Tee gratis und ohne Bezugschein.

Es ist noch viel zu wenig bekannt, daß sich aus den Blättern des Brombeerstrauches ein Tee her- stellen läßt, dessen Geschmack eine ausgeprägte Ähnlichkeit mit dem des echten chinesischen Tees hat Er duftet, wie jeder bestätigen wirb, der ihn einmal versucht hat, aromatisch unb ubt eine an- aenehm anregende Wirkung auf die Nerven aus. In vielen Gegenden ist der Brombeertee em be­liebtes Familiengetränk. Kneipp und andere Natur- heilkundige empfehlen ihn auch wegen ferner blut- reinigenden Kräfte.

Wer seinen Bedarf an Brombeerblattern für öen Winter decken will, achte darauf, daß er nicht bie alten, ausgetrockneten Blätter sammelt, sondern nur bie jungen, saftig-grünen, die an frischen Schöß­lingen bis in ben Herbst Hinern ftanbig nachwach­sen Da der Brombeerstrauch an Wegramen und Waldrändern häufig vorkommt unb oft dichte Hecken bildet, macht die Suche keinerlei Muhe und wer einige Nachmittage sammelt, kann sich leicht einen Vorrat besorgen, der bis zum Frühjahr reicht. Die eingesammelten Blätter sind rm Schatten langsam zu trocknen unb werben nachher m Blech­büchsen oder Kartons verpackt unb so aufberoaJjrt, baß sie dem Einfluß feuchter Lust ent^en sind. Wer an schwarzen Tee gewöhnt ift, wird frtto

Gießener Handballjugend in Lokalkämpfen.

1900 VfB.-R.

Die 1. Jugendmannschaft der Spielvereimgung 1900 ließ durch die zuletzt sehr hohen Spielergeb- nisse aufhorchen, so daß sich der Handballsvielaus­schuß entschlossen hat, einen Gegner zu wählen, der der Jugendschaft alles Können abverlangt. Aus diesem Grunde ist man zu der Vereinbarung ge­kommen. daß der VfB.-Reichsbahn feine vor­jährige Mannschaft stellt, während die Blau-Weißen ihre diesjährige Mannschaft ausgestellt haben. In der Mannschaft der Blau-Weißen spielt ein Ju­gendlicher aus Saarlautern, der schon in der Ge­bietsmannschaft Saarpsalz bei den Reichsjugend­meisterschaften mitgewirkt hat.

1900 rntv.

Erstnotiz.

Der Rentenrnarkt zeigte weiterhin ein stilles und wenig verändertes Aussehen. Reichsaltbesttz gaben 0,25 v. H. nach auf 131,50. Für Reichsschatz- aniweijungen bestand überwiegend weiter etwas Nachfrage, ebenso blieben im telefonischen Freiver- kehr Steuergutscheine I beachtet. Industrie-Anleihen gaben nach der letzttägigen Erholung überwiegend 0 25 'bis 0,40 v. H. nach. Liguidationspfandbriefe waren teilweise bis 0,25 v. H. höher. Von fouftigen Renten erholten sich Dekofama I auf 135,50 (135) und Reichsbahn-VA. auf 121,25 (120,75).

Der weitere Verlauf war durch starke GeMfts- stille gekennzeichnet und vielfach bröckelten die Kurse weiter etwas ab. Siemens auf 198,90 nach 199,65, Deutscher Ersenhandel auf 130,50 nach l^^.Hvesch auf 106,50 nach 106,75 und u. a. AG. für Verkehr auf 100 nach 100,50. Die später notierten Papiere hatten keine einheitliche Haltung, es überwogen aber Rückgänge. Stärker ermäßigt waren u. a Demag auf 125,75 (129), Daimler auf 108,25 (HO), AEG. auf 111,25 (112,50), RWE. auf 111,25 (112,50) und Kaufhof auf 75,13 (76,50) sowie Eonti Gummi auf 205,50 (207).'

Im Freiverkehr fanden keine Umsätze statt. Tagesgeld unv. 2,25 v. H.

^ihein-Mainische Börse.

Weiter abbröckelnd.

Frankfurt a. M., 22. September. Der Börse mangelte es weiterhin an jeglicher Kundschastsbe- teiligung. Da auch die Berufskreise sich sehr abroar- tend verhielten, kam es am Aktienmarkt nur zu vereinzelten Abschlüssen. Die Veränderungen hiel­ten sich im allgemeinen in engen Grenzen und durchschniMch unter 1 v.H., jedoch gingen einzelne

Truppen aus -em Osten in Gießen.

Mf unserem Gießener Bahnhof und in den fraßen der Stadt herrscht eben militärischer Groß- h?trieb. Es sind Truppenteile aus dem Osten, die flh auf der Durchfahrt hier aufhalten bzw. auf |jnn Bahnhof fahrplanmäßigen Aufenthalt haben. Zug um Zug aller Waffengattungen rollt hier

Bei allen Transporten kann man die Feststellung fachen, daß die Männer nach den großen, sieg- «ichen Ereignissen im Osten in glänzender 'Sttirn- asind. Davon geben nicht nur ihre strahlenden er, sondern auch ihr frohes Lachen und gar > luftigen Inschriften an den Wagen und

nützung zugelassen wird.

Nach einer Verordnung vom 6. ©eptember 1939 dürfen nämlich jetzt nur noch solche Kraftfahrzeuge (auch Kleinkrafträder) benützt werden, die hierfür besonders gekennzeichnet sind. Krastfahrzeuge wer­den also in Zukunft, und unter ben gegenwärtigen Verhältnissen, nicht mehr etwa für Vergnügungs­fahrten zur Verfügung stehen, sondern ausschließ­lich nur dann gefahren werden, wenn ihre Ver­wendung unbedingt notwendig ist. Don der beson­deren Kennzeichnung sind die Kraftfahrzeuge, die die amtliche Kennzeichnung (WH, WM, WL, KP, DR, Pol. und tragen, ausgenommen.

Die besondere Kennzeichnung besteht, wie sich in­zwischen schon herumgesprochen haben dürste, aus einem roten Winkel, der durch bie Zulassungs- behörde auf dem vorderen und auf dem Hinteren Kennzeichen des weiterhin zugelaffenen Fahrzeuges angebracht wird. Um eine mißbräuchliche Benützung dieses besonderen Kennzeichens auszuschließen (es könnte schließlich jemand auf den Gedanken kom­men, sich selbst einen solchen Winkel auf fein Kraft­fahrzeug zu malen) wird dieser rote Winkel mit einem amtlichen Stempel versehen. Gleich­zeitig wird in dem zusätzlichen Kraftfahrzeugbrief, der zu jedem Kraftfahrzeug gehört, ein entsprechen­der Vermerk eingetragen.

.Die besondere Kennzeichnung erfolgt selbstver­ständlich nur für solche Kraftfahrzeuge, die im öf­fentlichen Interesse weiter benützt werden müssen. Bei der Anerkennung desöffentlichen Interesses" durch die Zulassungsbchörde wird ein strenger Maßstab angelegt. Ein auf Grund eingehender Prüfung mit einem roten Winkel versehenes Kraft­fahrzeug gilt felbstverstänblich nicht als für jeden Zweck zugelassen, sondern nur für denjenigen Zweck, für den das öffentliche Interesse anerkannt ist.

Um dies zu gewährleisten, find die Landrats­ämter in Oberhessen unb die Polizei einheitlich dazu üb er gegangen, gleichzeitig mit dem Eintrag tn den Kraftfahrzeugbrief eine Bescheinigung an ben Kraft-

FOTO-Arbeiten preiswert

277D FotO-Rllhl, Seltersweg 67

Die 2. Jugendmannschaft der Blau-Weißen trägt lugend im übrigen ganz ein Freundschaftsspiel gegen ben Mtv aus Da dem regen Spielverkehr die Mannschaften glelchwerftge GegnerJmb, durfte H Urft beim Schlußpfiff der Sieger feststehen.

BerWfloeW öes menet Wisers hält die ersehnte Derbinduna unserer Soldaten und unsererArdeitsmanner mit ihrer oberhessischen Heimat täglich aufrecht! - Senden Sie an uns die Anschrift Ihres Familienangehörigen oder Ihres Freundes ein; alles übrige wird von hier aus pünktlich erledigt.

An den

Betlag öes Gietzener Anzeigers. (Meßen Versenden Sieden GießenerAnzelger zum Bezugspreis von RM. 1.80 für den Monat unter folgender Anschrift: