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EWihe und abgefeimte Behauptung nicht 01 e .reines Beweises. Im Gegenteil, ge»
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Unermüdlich haben wir unterdessen in titeln, Rundfunkreden und offenen fragen Herr Churchill, attackiert. Sie versuchten feder, der ein schlechtes Gewissen hat und
überseeischen Gewässern haben in London so beunruhigt, bafo dort zur Beeinflussung der Ira,cn Schiffahrt mit der falschen Vehauplung riert wird, die Gefährdung der aus England
Berlin, 21.Oki. (DRV.) Von Beginn des Krieges ab sind zahlreiche deutsche See st rett- kräfte aufzerhalb der heimischen Gewässer eingesetzt. Diese deutschen lleber- und Unterwasserstreitkrästc haben auf allen Weltmeeren erfolgreich operiert, und die von England zu ihrer Bekämpfung angesetzten Streitkräfte haben nicht verhindern können, datz die Erfolge der deutschen Kriegsschiffe bei ihren Operationen außerhalb der heimischen Gewässer von Woche zu Woche anwachfen. Selbst englische Quellen melden allein In drei lagen, nämlich vom 13. bis 15. Oktober die Versenkung von sieben Dampfern mit 54 396 Tonnen Schiffsraum. Ls überrascht nicht, wenn die englische Presse versucht, diese Erfolge nach Möglichkeit totzuschweigen.
wir sind in der Loge mitzuteilen, daß die Verluste an Handelsschiffen, die Konterbande befördern, erheblich höher sind, als von England offiziell zugegeben wird. Darüber hinaus ist anzunehmen, datz sich die Tätigkeit der deutschen Seestreitkräfte In steigendem Matze über alte
haben bereit Gras
2k- Sie. wie vor
stark neu- ope- fah-
renben hanbelsschiffe werbe staubig geringer. Herr Lhurchlll möchte dies als einen Erfolg bev Geleit- schifffyslemes hinslellen. Die Tatsachen zeigen, batz bieses Geleitschtffsyslem b u rcha uv nicht so sicher arbeitet, wie Lhurchitl behauptet. 3m Gegenteil ist bie Unsicherheit bev Geleitschifssystemes gerade auch In der neutralen Schiffahrt erkannt worden, da feder, der sich unter englischen waffen- schuh begibt, den Waffen angriff genau so heran »fordert wie das feindliche, im Konvoi fahrende Schiff. Vie Engländer werden nicht verhindern können, datz auch die Reutralen merken, wie es in Wirklichkeit um die englische Seeherrschaft bestellt ist.
Ozeane er st recken und zu immer größeren Erfolgen führen wird.
Die Erfolge der deutschen Seekriegvführung hi
Sie wußten ganz genau, datz das Unigekehrte dem, was Sie unterstellten, der Fall war. k warum hätten Sie andernfalls mit ollen tiln dafür sorgen sollen, daß deutsche Palfa- 2 von der Ueberfahrt mit der „Athenja aus- lassen wurden? Sie haben die Deutschen fern- ihn, um sich bei der Untat, die Sie vorhatten, genehmer Zeugen zu entledigen.
te sind, als die ersten Meldungen über den Unter- der „Athenia" von Ihnen, Herr Churchill, in die
^Staaten in den Waffengong zwi - V'\ Deutschland und Cngl and mit inzuzi eh e n. Sie hatten für Ihre lug-
Natürlich fr und SBerurp endia^ fön» des M.k
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mit Ihrem Schweigen adfinden. Wir werden Sie stellen und zur Antwort zwingen.
Daß die „Athenia" nicht von einem deutschen U-Boot versenkt wurde, ist jetzt für jedermann in der Welt erwiesen. Ihr Schlag gc'-gen uns mar also ein Schlag ins Leere.
Aber banill Ist bie Sache nicht etwa abgetan, bie wett forberl fetzt zu wissen, wer ben 11 bie „Athenia" versenkt hat. von einem beulsclien A-Vool ist sie, wie gesagt, nicht versenkt worben. Lv bleibt Ihnen also nichts anbereo mehr übrig, als klipp nnb klar einzugestehen, batz bie „Athenia" bas Opfer Ihres eigenen verbrecherischen A n s ch t a g e v geworben Ist. Die ganze Wett wartet mit uns auf
Herr Lhurchlll ist der Angeklagte. Er steht wr bem Tribunal der Weltöffentlichkeit: unb N will mit uns wissen, ob in Zukunft eine ligur seines Schlages überhaupt noch bas Recht -sitzt, an bie öffentliche Meinung zu appellie- !N. Unb barum ergreife ich heute abenb Im olle Churchill noch einmal bas Wort.
err Winston Churchill versucht, die massiven ffc der deutschen Presse und des d-cuftchen funks mit einer Handbewegung in den Wind schlagen. Auf das Wort eines deutschen 1 n i ft c r 5 aber wird er antworten müs° 1, wenn anders er durch sein Schweigen nicht k ein Geständnis ab le gen will. Eine Antwort s'ms willkommen, weit wir sie jederzeit wider- jin können: fein Schweigen aber ist ein
Steigende Erfolge deutscher Kriegsschiffe in überseeischen Gewässern.
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Kein Instrument des Friedens
Moskau zum englisch-französisch-türkischen Pakt.
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'iÖelt hinausposaunt wurden, nicht müßig geblieben, und es ist uns in kurzer Zeit gelungen, auf dem Wege des Indizienbeweises die absolute Wahrheit zu eruieren. Schon nach wenigen Tagen mutzte es als feststehend und erwiesen angesehen werden, daß beim Untergang der „Athenia" von einem deutschen Torpedo überhaupt keine N e d e sein konnte. Sie aber erklärten trotz unserer Gegenbeweise, unsere Berichte erregten in Eng. land und in der ganzen Welt nur Lachen. Aber niemand hat gelacht, Herr Churchill, als nur Sie, unb Sie haben lediglich aus Verlegenheit und aus schlechtem Gewissen gelacht. Und mittlerweile ist a lt ch Ihnen das Lachen l ä n g st vergangen. Sie hatten vielleicht geglaubt, es könnte Ihnen wiederum wie 1917 gelingen, Amerika mit in den Strudel der Ereignisse hineinzuziehen, und man würde bann im Zuge der darauffolgenden turbulenten Vorgänge die eigentlichen Ursachen eines solchen Verhängnisses, nämlich ben Unter- gang der „Athenia", der Ihrer eigenen Untat zu« zuschreiben mar, leicht und bald vergessen.
Nun, Amerika hat Ihrem propagandistischen Trommelfeuer standgehalten. Es hat in den ent- scheidenden Tagen und Stunden die Nerven nicht verloren. Unb nun müssen Sie Rede stehen, -Herr Churchill-, denn der Fall „Athenia" ist nicht mit dem Mißlingen Ihres sauberen Planes etwa erledigt, er fängt erst an. Wir nichts vergessen, und wir können auch nicht gesunden werden, über die ganze Sache wachsen zu lassen.
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pen. — Und nun zur Sache!
pi?, Herr Churchill, haben ein paar Stunden sh dem Untergang der „Athenia" der Welt mit’ fi't daß dieser englische Dampfer, auf dem sich fnchmlich amerikanische Passagiere befanden, Fti deutschen Torpedo zum Opfer gefallen sei. [ taten das in der durchsichtigen Absicht, die piche Seekriegführung in der ganzen Welt zu fhbitieren und damit vielleicht die Vereinig-
und über die ganze für Sie unb für England geradezu katastrophale Angelegenheit den Mantel der Liebe zu decken? Sie sind doch sonst nicht so. In Ihren Büchern erscheinen Sie .als der redseligste Schwätzer, der jemals das Amt eines Ministers bekleidet hat. Ihre Eitelkeit chon hätte Sie daran gehindert, Lorbeeren ungep lückt zu lassen, die Ihnen irgendwie erreichbar er chie- nen. Warum sind Sie jetzt so still und einsilbig, Herr Churchill? Dämmert Ihnen langsam bie Erkenntnis über das, was Sie sich da angerichtet haben, und graut Ihnen nun vor den Folgen, die jetzt unausbleiblich geworden sind? Oder glauben Sie etwa, daß Sie sich durch Flucht ins Schweigen noch diesen Folgen entziehen könnten? Sie irren sich sehr Da kennen Sie uns schlecht. Wir werden Ihnen schon auf den Fersen bleiben. Wir werden uns niemals
feinem Ankläger stehl, f 1 ch 10 I z v sl e 11 e 11 ober, wenn Sie schon redeten, von ganz elpas anderem zu reden, als was zur Debatte flam). Sie kennen uns schlecht. Herr Churchill! Wir lassen nicht nach, und keine noch so freche Lüge aus Ihrem Wunde kann uns etwa zum Schweigen bringen. Wir haben uns an Ihre Rockfchöhe gehängt und geben Sie nun auch nicht mehr frei. Also wäre es schon das beste, sie spielten nicht weiter den harmlosen, unbeteiligten Biedermann, sondern gäben Laut. Denn ohne Unterlaß wird Ihnen, bis Sie reden, unsere Aufforderung in die Ohren gelten: Steh. Bube, und gib Antwort!
Wir haben nun gestern in der deutschen Presse mit einem untadelhaftcn, über jeden Zweifel erhabenen neutralen Zeugen, ben amerikanischen Staatsbürger Anderson, nach dem schon längst vorher geführten Indizienbeweis, nun auch noch zu allem Ueberfluß dem ganz klaren und dezidierten Beweis geführt, daß Sie, Herr Churchill, selbst, wie wir das ja auch immer behauptet hatten, die „Athenia" durch Feuer von drei englischen Zerstörern haben versenken lassen. Wir haben also nunmehr, bis Sie bie Schuld eingestehen, ein Anrecht darauf, die Beantwortung folgender Fragen von Ihnen zu verlangen:
1. Wie konnten Sie, Herr Churchill, in Ihren ersten Verlautbarungen überhaupt von einem deutschen Torpedo sprechen, obschon Sie doch als Erster Lord der britischen Amiralität wußten und wissen mußten, daß drei englische Zerstörer die „Athenia" versenkt haben?
2 Wie wollten Sie es der Welt überhaupt ein- reden, daß die „Athenia" noch 1 4 <5 111 n b e n nach der von Ihnen lügnerischerweise behaupteten Tor- pebierunq durch ein deutsches U-Boot über Wasser blieb, mährend Ihr englisches Riesenschiff „Royal Oak" unter der Wirkung deutscher Torpedos i n
n z wenigen Minuten sank?
3 Warum haben Sie von dem Feuer von drei englischen Zerstörern auf die ..Athenia" bisher überhaupt nichts gesagt, obschon Sie das doch als Erster Lord der britischen Admiralität wissen mußten und sich obendrein auch klar darüber waren daß das Feuer von drei englischen Zerstörern auf die „Athenia" überhaupt das w i ch t i g st e B e w e i s stü ck für die Findung des Täters bei der Ver- senkung der „Athenia" mar? Warum mußten Sie erst durch die beeideten Aussagen des unverdachtiaen amerikanischen Zeugen Anderson darauf Hmgewiesen «erden unb warum werteten Sie bis heute mit dieser höchst wichtigen Mitteilung in einer Angelegenheit. bie evtl, bie Vereinigten Staaten in ben »riea hätten hineinziehen können, obschon Sie muß- i-n daß dieser Umstand von einer ausschlaggebenden Bedeutung für die Beurteilung das ganzen Falles m°ir'TOd haben Sie, Herr Churchill, die fr a g . würbigen Zeugen fl e b u n a e n , die kurz "ach bem Untergang her „Athenia" im englischen Rundfunk interviewt wurden unb genau bas Gegen- teil von dem behaupteten, mos nun durch die be- eibeten Aussagen bes unverdächtigen Zeugen Anderson als erwiesen unb nicht mehr bestreitbar an- a^Warum versuchen Sie jetzt,
--e kurz nach bem Untergang der „Athenia so red- selig waren und die ganze Welt mit Ihren Lügen überschwemmten, beharrlich zu schweigen
Mlren ihn schon stellen, so geschickt er sich auch zu Men versucht. Wir haben eine langjährige Hebung Mn, mit Leuten seines Schlages umzugehen. Wir ■fen auch, in welche Behandlung sie genommen ■rben müssen. Und wenn wir in unserer Politik Mr und da ein hartes Wort gegen ihn gebrauchen, r deshalb, weil er zu jenen Menschen gehört, M'n man erst die Backenzähne einschla- Gt muß, bis sie das Lugen aufgeben und
M Wahrheit sagen.
■ &ute wie Herr Winston Churchill können sich M ihrer Verlogenheit überhaupt nur behaupten M durchsetzen, wenn sie keinen überlege- nr ober doch wenig st ens ebenburti - Mr Gegner haben. Das ist im letzten Kriege M Fall gewesen, und deshalb mar auch die Mhode Churchills damals so erfolgreich. Heute p ift das ganz anders. Heute stehen Herrn mton Churchill deutsche Nationalsozia- trn gegenüber. Die sind in ihrer langen Ge- Me schon mit so vielen Gegnern fertig geroor« M-bafj sie keinen Augenblick daran zweifeln, auch f |ur Strecke zu bringen. Faule Ausreden K en hier nichts mehr: und wenn Herr Achill jetzt auch versuchen möchte, den Spieß kehren: und aus Anklage Gegenantlage zu rten, so kann das bei uns nur noch ein Lächeln
der Türkei anberfells die Sowjetunion in eine Kombination hineinzuziehen, bie in erster Linie gegen Deutschland unb unter Umständen gegen die Gegner England» und Frankreichs im Wlllelmeer gerichtet ist. Die Sowjetunion hat jedoch das diplomatische 711a- uöver der weslmächle bei Zellen durchschaut. das sich gestützt halle auf die Spekulation mit der traditionellen Freundschaft zwischen der Sowjetunion unb der Türkei. Die klare und entschlossene Haltung der Sowjetunion Hal die durchtriebenen Pläne derjenigen zum Schellern gebracht, die versuchten, zwischen Deutschland und der Sowjetunion wieder Feindschaft zu stiften."
Der in Ankara unterzeichnete '{taft schaffe, so wird dann weiter bemerkt, eine neue finge im Mittelrneer. Die Sowjetunion als größte Schwarzmeer-Macht werde aufmerksam alles verfolgen, was mit der Zufahrt zum Schwarzen Meer im Zusammenhang steht. Die Interessen der Sowjetunion seien durch den englisch-französisch-türkischen Pakt insofern zwar nicht direkt berührt, als die Türkei sich nicht zu einer Aktion verpflichtet habe, die sie in einen Krieg mit der Sowjetunion hineinziehen könne: jedoch scheut sich bie Iomestija nicht, folgende deutliche Warn 11 n g an die Türkei zu 'richten: „Der englisch-französisch-türkische Pakt kann nicht als ein Instrument bes Frie b e n s betrachtet werden. Er legt davon Zeugnis ab, baß England und Frankreich die Türkei in den Umkreis des Krieges einbezogen haben. Nach dem Vertrag hat sich bie Türkei verpflichtet, auf der Seite Englands unb Frankreichs gegen Deutschland unb Italien zu kämpfen. Es wird behauptet, batz ber Sowjetunion eine solche Verbindung ber Türkei mit ber englisch- französischen Koalition schaben könne. Dies ist allerdings nicht wahr! Die Sowjetunion hat sich diesem Block nicht angeschlossen, sondern bie Neutralität und ihre Handlungsfreiheit bewahrt, unb dies entspricht ben Interessen be» Friedens. Dasselbe läßt sich jedoch von ber Türkei nicht sagen. Sie hat Verpflichtungen auf sich genommen, bie sich in allernächster Zeit in der Politik ber Türkei auswirken müssen. Die Sowjetunion dagegen hat jedenfalls keinen Grunds bas Vor- gefallene zu bedauern."
Der Angeklagte Churchill hat das Wort!
Reichsminister Or. Goebbels verlangt präzise Anworten auf präzise Kragen. - Oie Welt fordert zu wiffen, wer die „Athenia" versenkt hat. — Oer Erste Lord der Admiralität auf der Anklagebank.
«Berlin, 22. Ort. (DNB.) Neichsminister Dr. |o ebb eis richtete Sonntag abend 20.15 Uhr im Mutschen Rundfunk einige Fragen an den sten ßorb der britischen Admiralität, Winston mrchlll. Er erhob diese Fragen vorder drei- sten Oeffentlichkeit, weil er sie mit der irberung verknüvfte, daß sie auch vor ber > itesten Oeffentlichkeit beantwortet irben. Dr. Goebbels wies auf die genau belegten "klagen hin, die bie deutsche Presse und der itsche Rundfunk seit Tagen und Wochen gegen jrrn Winston Churchill erheben, ohne daß dieser Msönlich antwortete, Dr. Goebbels erklärte: W Herr Winston Churchill glaubt offenbar, daß es 11 ** ber äußerst schwerwiegenden Angelegenheit, die mit ihm auszumachen haben, mit einem harm- sich gebenden Dementi getan märe. Davon n jedoch in diesem Stadium der Dinge keine c mehr fein. Denn erstens sind unsere Anklagen :c>n ihn so genau fixiert und durch einwandfreieste ürale Zeugnisse so präzise belegt, daß sie über ipt nicht in Bausch und Bogen dementiert wer- können. Und zweitens besitzt ein Dementi aus- echnet des Herrn Churchill weder in Deutschland h in ber neutralen Welt noch sogar in England ch seinen bekannten, historisch'belegten Lügen it vc n b e i n e Glaubwürdigkeit. Es ist nicht das Papier wert, auf das es geschrieben rben Hom llnt> drittens verlangen wir präzise A n t- auch' » kten auf präzise Fragen. im Lagers Nährwert M itz in einer D
Kiii geständnis seiner Schuld, die aller- ®fc;s einzigartig dasteht in der ganzen Geschichte. lichSieh^' i| &ir haben auch keine Veranlassung, ausgerech- ’peschälllM »Ei ihm etwas zu schenken. Er ist der Haupt- ir i'ber dieses Krieges. Es ist sein iß rt, ja, er rühmt sich dessen noch. Die Völker Men ihn an. Er ist sozusagen eine europäische ®’»hr geworden. Er soll sich also in der Angele- fftieit, die wir Deutsche mit ihm auszumachen yi n, nicht verstecken und so tun, als hieße er W'wohnt im Walde und wüßte von nichts. Wir
Moskau, 21. Oktober. (DNB.) In ber sowjet- amtlichen „I s westi ja" erschien ein offenbar inspirierter Leitartikel, der eine überaus bedeutsame Auseinandersetzung mit dem eng- lisch«französisch- türkischen Beistandspakt enthält und ,zugleich ein neues Bekenntnis zur deutsch- sowjetischen Freundschaft, die trotz den mit dem türkischen Pakt verbundenen Intrigen der Westmächte als eine der unerschütterlichen Grundlagen der Außenpolitik der Sowjetunion anerkannt bleibt.
Die ,^Ismestisa nennt ben englisch'französisch-tür- kischen Pakt ein Dokument von ernster politischer Bedeutung, dem ein umso größeres Gewicht zu komme, als zwei der vertragschließenden Seiten s i ch bereits im Kriege he- fänden. Die strategische Lage der Türkei erkläre wohl zu einem guten Teil bas Interesse, bas England und Frankreich zu diesem Paktab- schluß veranlaßt und das schon jetzt den französischen General Weyaand und den englischen General Wawel nach Ankara geführt hat. Aber eine Reihe von Tatsachen svrächev dafür, daß bie Pläne der englisch-französischen Diplomatie über das direkte Abkommen mit der Türkei weit hingus- gingen. Chamberlain selbst habe im Unterhaus erklärt, daß die Unterzeichnung bes Paktes mit ber Türkei infolge bes Moskauer Besuches des türkischen Außenministers Saracoglu um mehrere Wochen hinausgeschoben worben sei in ber Hoffnung, baß Saracoglu in Moskau einen „P a - raNeloei st an ds vertrag" zwischen ber Türkei unb ber Sowjetunion zustande' bringen werde. Dies sei jedoch nicht möglich gemeßen, da bie Bedingungen ber Sowjetunion mit ber Verpflichtung ber Türkei gegenüber England und Frankreich nicht vereinbar waren. Hier- zu schreibt das Blatt: „Aus ber Erklärung Chamberlains ergibt sich, daß die englisch-sranzösische Diplomatie sich bestimmte Hoffnungen auf ein sowjetisch-türkisches Abkommen gemacht hat. Die englische und französische Presse schrieb, daß ber englisch-französisch-türkische Vertrag einen Prüfstein für bie deutsch-sowjetische Freundschaft barfteile. Aus all dem ergibt sich, daß gewisse Berechnungen be- standen, .zwischen die Sowjetunion und Deutschland einen Keil zu treiben.
Ls Ist ganz offensichINch ber mißlungene Versuch gemacht worben, mit Hilfe von parallelen Paklen zwischen ber Sowjetunion unb ber Tür fei einerseits sowie England, Frankreich und
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