Itr. 225 Erstes Blatt
Samstag, 25./$onntag, 24. September 1939
189. Jahrgang
Oer Wirtschaftskrieg
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zwischen kameradschaftlich in der Form der Ablösung. Dieses Verfahren ist zu e rst v 0 r Lemberg angewandt worden. Man macht von ihm nunmehr auch bei anderen wichtigen Städten und allen Anlagen von verkehrstechnischer und wirtschaftlicher Bedeutung Gebrauch, so daß jede Form von polnischer Sabotage und Banditentum unmöglich gemacht wird. Dieses Handinhandarbeiten der beiden großen Armeen wird dem durch den Wahnwitz der ehemaligen polnischen Regierung ruinierten Land schnell die Ruhe bringen, deren die dort lebende Bevölkerung so dringend bedarf.
Es sind freilich fek Beginn der von den Polen vom Zaun gebrochenen Kampfhandlungen e r st drei Wochen vergangen, aber die Intensität der Kämpfe, die über das Land hinweggezogen sind, war sehr groß. Der angezogene Vergleich, daß nach dem Beginn des Weltkrieges in Polen ein volles Jahr Krieg geführt wurde (Warschau wurde am 5. August 1915 von den deutschen Heeren eingenommen), ist schief. Denn das deutsche Ostheer hat den Herbstfeldzug von 1939 mit einer ganz anderen Intensität zu führen vermocht als vor 25 Jahren. Die technische Ausrüstung der Truppe, die damals von einer schwachen und gedankenlosen Staatsführung vernachlässigt worden war, ist heute auf das höchste vollendet. Der sichere Schutz, den der W e st w a l l gewährleistet, machte jetzt im Osten einen anderen Einsatz möglich als 1914. Aber auch abgesehen von Panzertruppen und Luftwaffe hat schon allein das Infanterie-Regiment im Jahre 1939 eine technische Ausstattung, die ihm gestattet, in den militärischen Ablauf der Ereignisse anders einzugreifen als 1914. Die Großzügigkeit, mit der der nationalsozialistische Staat die Wehrmacht unter Berücksichtigung aller technischen Erfordernisse und bei immer erneuter Nachprüfung der größten Zweckmäßigkeit ausstattete, hat sich bei den Schlachten in Polen aufs höch ste bewährt. Sie hat geholfen/ den Femd mit Blitzesschnelle niederzuwerfen und dabei im Einsatz der eigenen Truppen kostbares Blut zu sparen.
Wie wenig England das gleiche von sich behaupten kann, haben die Neutralen inzwischen schon zu spüren bekommen. England sieht im Wirtschaftskrieg seine vornehmste, wenn nicht überhaupt seine einzige Waffe in diesem von der britischen Regierung gewissenlos vom Zaun gebrochenen Konflikt mit dem Reich, und es ist gewillt, diese Waffe ohne jede Rücksicht auf die Rechte der Neutralen oder die Gesetze der Menschlichkeit zu gebrauchen. Es er-
Beoölkerung als lebenden Schutzwall vor die eigenen verbrecherischen Aktionen stellt.
Im Laufe des späten Nachmittags kehren wir von unserem Frontbesuch bei der Nordarme in das Führerhauptquartier zurück.
Generaloberst Frhr. v. Fritsch vor Warschau gefallen. Staatsbegräbnis für den früheren
Oberbefehlshaber des Heeres.
Berlin, 23. September. (DNB. Funkspruch.) Generaloberst Freiherr von Fritsch ist am 22. September in den Kämpfen vor Warschau gefallen. Der Führer und Oberste Befehlshaber der Wehrmacht hat in einem Tagesbefehl an die Wehrmacht des Generalobersten Freiherrn von Fritsch ehrend gedacht. Oer Führer hat ein Staatsbegräbnis ange- ordnet.
Deutschland kann niemals durch Hunger unterworfen werden.
Ein einsichtiges amerikanisches Urteil.
Führerhauptquartier, 22. Sept. (DNB.) T-r Führer begab sich am Freitag zu den ste^ nichen Truppen der Nordarmee, die durch ifren Vormarsch über Bug und Narew 111b den Stoß auf die Bahnlinie zwi- shen Minsk und Warschau einen wesent- lihen Anteil an dem raschen und siegreichen Ende |bir Umfassungsschlacht in Polen hatte. Der Flug kchrte über Danzig, die Marienburg und das sud- lihtz Ostpreußen mitten hinein in das Operations- z-biet der letzten Woche. Der heutige Tag gab nicht iiiEr einen aufschlußreichen Ueberblick über die ge- svaltigen Leistungen, die die deutschen Truppen bei ifcem Vorgehen von Ostpreußen her nach Süden zu biim Uebergang über den Bug und den Narew ooll- biachten, wo die Polen stark ausgebaute Stellungen verteidigten, sondern zeigte auch bi» Präzisionsarbeit unserer Luftwaffe. Auf allen Lahnstrecken, die von Warschau nach Osten führen, ligen die Bomben unserer Sturzkampf-- Hmber an vielen Stellen genau auf dem Lahnkörper. So wurde den Polen jegliche Möglichkeit, auszuweichen, abgeschnitten. Ein beson- birs eindrucksvolles Bild ergab sich auf der Bahn- idecke nach Minsk.
, Hier hatten die Polen versucht, mit einem iHweren Panzerzug nach Osten durchzu- biechen. Eine einzige wohlgezielte Bombe machte H>rcht nur die Bahnstrecke unpassierbar, sondern be- jrtiete auch dem in voller Fahrt befindlichen pol- -rrfchen Panzerzug ein blitzschnelles Ende. Umgestürzt, jbi» Wagen ineinandergeschoben, ein Bild der Ver- »«-istung, liegt der in Trümmer geschlagene schwere IPemzerzug auf dem Bahndamm,
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Werner Freiherr von Fritsch wurde am 4. August 1880 in Benrath geboren. Er stammt aus einer alten Soldatenfamilie. Sein Vater war Generalleutnant, seine Mutter eine geborene v. Bodelschwingh. Er trat 1898 als Fahnenjunker in das Feldartillerie- Regiment Nr. 25 in D a r m st a d t ein und wurde 1900 zum Leutnant befördert. Nach Besuch der Kriegsakademie und darauffolgender Kommandierung zum Großen Generalstab wurde er 1913 Hauptmann. Im Kriege wurde er im Generalstab verwandt und 1917 Major. Er war später Generalstabsoffizier bei der 4. Armee und bei der 1. Garde- division und danach im Generalstab der Luftstreit- kräfte.
In der Reichswehr wurde er am 15.11.1922 als Abteilungskommandeur im 5. Artillerie-Regiment in Ulm zum Oberstleutnant befördert. Später wurde er Abteilungsleiter im Reichswehrministerium und 1927 Oberst. Nachdem er dann Kommandeur des 2. Artillerie-Regiments in Schwerin gewesen war, wurde er am 1. 3.1930 Artillerie-Führer II in Stettin. Am 1.11.1930 wurde er Generalmajor und mit dem 1. 10. 1931 Kommandeur der 1. Kavallerie- Division in Frankfurt a. d. O. Als Generalleutnant wurde er am 1.10.1932 Befehlshaber im Wehrkreis III, Berlin. Am 1.2.1934 wurde er dann an Stelle des ausscheidenden Frhr. v. Hammerstein- Equorü zum Chef der Heeresleitung und am 1.2.1934 zum General der Artillerie ernannt. Am 20. 4. 1936 erfolgte seine Beförderung zum Generaloberst. Nach einem längeren Erholungsurlaub, den er in Aegypten verbrachte, nahm er am 5. 2.1938 seinen Abschied. Am 2. 4.1938 beglückwünschte ihn der Führer in einem durch die Presse veröffentlichten Schreiben zur Wiederherstellung seiner Gesundheit. ,
In einem Schreiben an Freiherrn von Fristch ernannte der Führer ihn am 13. Juni „in dankbarer Würdigung der hohen Verdienste in Krieg und Frieden zum Chef des Artillerie-Regiments 12". Generaloberst von Fritsch fiel während eines Aufenthaltes vor Warschau an der vordersten Front.
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Neuorleans, 23. Sept. (DNV.-Funkfpruch.) Der von einer (Europareife zurückgekehrte bekannte amerikanische Richter (Stabiles, der jahrelang Mitglied des internationalen Schiedsgerichtes in Kairo war, erklärte, Deutschland könne niemals durch hunger unterworfen werden. Die Amerikaner sollten sich auch endlich den Gedanken aus dem Kopf schlagen, daß das deutsche Volk gegen die nationalsoziali- stische Regierung revoltieren werde. Deutschland sei absolut von der Gerechtigkeit seiner Forderungen überzeugt. Die arrogante Dummheit der Engländer, über einem unbesiegten Deutschland Papierzettel abzuwerfen- müsse einen an den gesunden Menschenverstand und den Führereigenschaften Englands zweifeln taffen.
Oie Westmachie isoliert.
Berlin das politische Zentrum der Welt.
Stockholm, 22. Sept. (Europapreß). Ein militärischer Sachverständiger stellt :m Stockholmer Abendblatt „Aftonbladet" fest, daß die Wilhelm st raße in Berlin das politische Zentrum der Welt geworden sei. Schon jetzt könne man beobachten, daß England und Frankreich durch die politischen Erfolge Deutschlands isoliert daständen. Die sogenannte Balkanfront sei z u s a m m e n g e b r 0 ch e n. Die Hoffnungen, eine Entscheidung an der Siegfried-Linie zugunsten der Westmächte zu fällen, wäre verfehlt, da Deutschland ihnen überlegen sei. Deutschland auszuhungern sei dis.siszigs ÖoiifiUBß Englands. DM jet
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Heldenhafter Einsatz einer Flak-Abteilung.
Berlin, 23. Sept (DBB.-Junfiprudj) Der Oberbefehlshaber der Luftwaffe hat folgenden Tagesbefehl ertaffen:
Das I. Flakregiment 22 hat in einem Gefecht bei Ilza am 8. September und 9. September mit hervorragender Tapferkeit an der Abwehr stärkster, an Zahl um das Vielfache überlegener feindlicher Kräfte teilgenommen. Zahlreiche Offiziere, Unteroffiziere und Mannfchaflen an der Spitze der Kommandeur, starben dabei den Heldentod. Ihrem heldenhaften Einsatz bis zum Letzten war es zu verdanken, daß das Gefecht siegreich beendet wurde.
Ich spreche hiermit der Abteilung für ihren mannhaften Einsatz Dank und höchste Anerkennung aus. Mit Stolz aber gedenkt die ganze Luftwaffe jener tapferen Männer, die in Helden- Haftern Kampfe geblieben find. Sie sollen uns eit* leuchtendes Vorbild fein!
(gez.) Göring.
Die Demarkationslinie zwischen emDentschenHeernnd derRoten Armee Klar und einfach am Lauf großer Flüsse entlang. - Schon am Tage des russischen Einmarschbefehls festgelegt.
wehrenden Gegner gelang es gestern, die Sübufer- Slraße an der Weichsel zwischen M o d l i n und Warschau zu überschreiten und damit beide Städte getrennt abzuriegeln. Mehrere tausend Gefangene wurden gemacht.
3m Westen nur an einzelnen Stellen schwache Artillerietätigkeit. Bei Saarbrücken wurde ein französisches Flugzeug durch Flakfeuer zur Landung gezwungen, die Besatzung gefangen genommen, ein deutsches Flugzeug im Luftkampf ab- geschossen.
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Der Führer hei den Truppen der Nordarmee Vom W. B.-Sonderberichierstatter des Deutschen Nachrichtenbüros.
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zwar vor 25 Jahren gelungen, doch müsse man diese Zielsetzung als ein „Ueberbleibsel aus dec Gedankenwelt des letzten Krieges" werten. Denn heute sei eine Aushungerung Deutschlands aussichtslos. Die Hoffnung Englands entbehre nicht nur einer begründeten Basis, sondern sei auch verhängnisvoll. Deutschland stände nicht wie im Jahre 1914 vor einem Zwei-Fronten-Krieg. Deutschland habe heute größere Möglichkeiten, denn im Ost e n stehe eine Deutschland befreundete Nation, nämlich Rußland.
Englands „Schwarze Liste".
Wie die britische Blockade den Handel der Neutralen untergräbt. A m st e r d a m, 22. Sept. (DNB.) Der Finanzkorrespondent des „Nieuwe Rotterdamsche Courant" berichtet aus London, daß von den 278 Namen der englischen Schwarzen Liste mehr als 10 0 süd - amerikanische Personen und Firmen betreffen. Nach dem englischen Gesetz über den Handel mit dem Feind ist es verboten, mit Per- fönen und Firmen Handel zu treiben, die auf dieser Liste stchen. In der Liste sind auch Firmen in verschiedenen neutralen europäischen Ländern verzeichnet, so sind Holland, Belgien, die Schweiz und Bulgarien mit je 10 Namen auf der Liste vertreten. Ferner ist der Handel mit 18 Firmen in Griechenland, mit 14 Firmen in Norwegen, 11 in Dänemark, 11 in Finnland, je 6 in Rumänien, Litauen und Jugoslawien und je fünf in Lettland und Estland verboten. Die Liste umfaßt hauptsächlich die auswärtigen Vertretungen großer deutscher Jndustriefirmen,
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Modlin und Warschau getrennt obgeriegelt.
Der Oberbefehlshaber der polnischen Korridor-Armee gefangen. — Lemberg ergab sich
Lrfchetm täglich, außer Sonntags, und Feiertags Beilagen: Die Illustrierte Gießener Familienblätter jeimat im Bild -DieScholle Monats-Bezugspreis:
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„Deutschland will eine Lokqlisierung des Krieges, England seine Verallgemeinerung; Deutschland sucht die Feindseligkeiten schnellstens zu beenden, das Programm Englands sieht einen Krieg vor, der sich über mehrere Jahre hinzieht." Treffender als mit diesen Worten des „Journal de Geneve" kann der grundlegende und tiefgreifende Unterschied zwischen der deutschen und der englischen Einstellung zum gegenwärtigen Krieg nicht gekennzeichnet werden. Daß die Meinung der gerecht und unvoreingenommen Denkenden in der ganzen Welt, soweit sie nicht englandhörig ist, die deutsche Auffassung teilt, schon 'aus nüchternem Selbsterhaltungstrieb teilen muß, unterstreicht das schweizerische Blatt noch, wenn es schreibt: „Das Interesse Deutschlands deckt sich mit dem der Neutralen. In der Tat hat Deutschland absolut kein Interesse, den großen Wirtschaftsraum, in dem die Neutralen ihre Produktion und ihren Handel entwickeln, irgendwie reduziert zu sehen." Deutschland hatte dem ja schon im Frieden eindeutig Ausdruck gegeben durch die letzthin im deutsch-dänischen Nichtangriffspakt niedergelegte Anerkennung des Rechts der Neutralen, im Kriege auch mit den kriegführenden Parteien ungestört Handel zu treiben. Deutschland hat sich auch zu Beginn der Feindseligkeiten in besonderen diplomatischen Demarchen bei den neutralen Mächten erneut zu diesem Grundsatz bekannt und praktisch durch die Gestaltung seiner Prisenordnung bewiesen, daß es gewillt ist, sich an die international festgelegten Regeln der Seekriegführung zu halten.
Von dort führt unser Weg nach Minsk und wieder inRichtungaufWarschau. Ueberall, wo der Führer Stellungen ober Ruhelager der einzelnen Regimenter der Nordarmee passiert, empfängt ihn der brausende Jubel dieser im Kampf bewährten o st preußischen und mecklenburgischen Soldaten, von denen viele schon mit Stolz das Eiserne Kreuz tragen. Mit Windeseile verbreitet sich die Nachricht, daß der Führer hier im Operationsgebiet weilt. Einem Bataillon gelingt es sogar in aller Eile sein Musikkorps dort zur Aufstellung zu bringen, wo aller Wahrscheinlichkeit nach der Führer vorüberfahren wird. Und als wir tatsächlich an diesem Punkt vorüberkommen, tont zur Ueberraschung dem Führer der Badenweiler Marsch entgegen.
Wenig später haben wir Gelegenheit, von einem besonders günstig gelegenen Punkt aus die von deutschen Truppen völlig umschlossene Stadt Warschau zu überblicken Wir erkennen trotz des dunstigen Wetters deutlich die Kirchtürme der Stadt und sehen vor uns das Häusermeer, über dem dunkle Rauchwolken stehen. Durch Scherenfernrohre schauen wir auf die ehemalige Hauptstadt Polens die ihr Bestehen nur noch der Menschlichkeit und rücksichtsvollen Kriegführung verdankt die das deutsche Heer trotz aller Verletzung der Kriegsregeln durch die Polen anwendet. In Warschau, das nach der Vernichtung des gesamten polnischen Heeres militärisch völlig bedeutungslos geworden ist, wird die Zivilbevölkerung gegen alle Regeln des Völkerrechtes in völlig sinnloser Weise in einen aussichtslosen W id erstand h ine in g ehe tzt, inbem man die. unglückselige
Berlin, 23. Sept. (DNB. Funkspruch.) Das ßiierfommanbo der Wehrmacht gibt bekannt:
Lernberg ergab fich gestern den bereits im | dmarsch befindlichen deutschen Truppen, chergabeverhandlungen find im Einvernehmen mit n am Osirand der Stadt stehenden forojet- uffifchen Truppen im Gange.
Beim Abfuchen der Waldungen an der z u r a fiel am 21. September der O b e r b e - sthlshaber der polnischen Korridor-Armee, Ge- irral Bortnowf ki, mit feinem ganzen Stabe in unsere Hand.
Aach heftigem Kampf mit einem sich verzweifelt
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Berlin, 22. Sept. (DNB.) Die deutsche Regierung und die Regierung der UdSSR, haben die emarfationslinie zwischen dem deutschen eer und der Roten Armee fe ff gelegt. Die stnarfalionslinie verläuft entlang den Flüssen ifta, Narew. Weichsel und San.
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.Hierzu und zur Erläuterung bes Berichts des toerfommanboö ber Wehrmacht vom Freitag reibt ber Deutsche Dienst:
Die Demarkationslinie, die zwischen |r beutschen Regierung und ber Regierung der Sowjetunion festgelegt würbe, ist klar und einfach gezogen. Bei einer im allgemeinen norb- iiblichen Richtung, wie sie aus ben Sleblungs- tiumen beiber Völker sich ergibt, hält sie sich von en Karpathen bis an die ostpreu- : sche Grenze an den Lauf großer lasse, ben San, bie Weichsel, den Narew und le Pisia. Indem man an so eindeutige geografische Begriffsbestimmungen anknüpfte, wurden le weiteren Verhandlungen überflüssig. Es brauten keine Kommissionen ben weiten Raum zu be= äsen, um nun festzustellen, an welchem Platz im Münde die Linie, ber Markierung auf der Gene- ilstabstarte entsprechend, gezogen werden muß. on der San-Ouelle am Uszoker Karpathenpaß bis ir ostpreußischen Grenzecke südlich Johannisburg durch Fluhläufe eine klare Abgrenzung zwischen der deutschen und der Roten Armee fest- g:Iegt
Die Uebereinkunft über die Demarkationslinie ist nicht etwa neuesten Datums. Sie bestand vielmehr, seit die Regierung der UdSSR, den Einmarsch- brfehl gab. In der Moskauer Besprechung zwi- jo en deutschen und sowjetrussischen Offizieren waren jkzt nur noch die Einzelheiten der Ab- ll sung und der Uebergabe von Gefechts- schnitt en zu regeln. Sie wurden innerhalb drzester Frist — einer Frist, die nicht nach Tagen, sondern nach Stunden zählt, besprochen und verein- b- rt. Die Uebergabe der bisher von deutschen Trup- ptn besetzten Gefechtsabschnitte vollzieht sich in-
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General-Anzeiger für Oberhesfen
Druck und Verlag: vrühlsche llniverfitätrdruckerei R. Lange in Gießen. Schriftleitung und Geschäftsstelle: Schulftratze 7
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