Ausgabe 
23.2.1939
 
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und Beseitigung der verlogenen Hetzschriften, die

in

Frau Gertrud Scholtz-Klink. (Scherl-M.)

gewertet wird.

Dr. Buresch.

in unveränderter Form übernommenen ver­schärften Iudengesetze sei im Interesse der Sicherung des überwiegend nationalen Einflusses im ungarischen Leben unbedingt nötig. Graf Teleki beschäftigte sich auch eingehend mit der Notwendig­keit einer gesunden Bodenreform. Dabei könne es sich nur um eine gerechtere Verteilung des Bo-

komintern-Pakt habe Ungarn auch bewiesen, daß es mit den friedlichen Bestrebungen der beiden Achsen­mächte solidarisch sei.

Die Regierungserklärung hat nicht nur in der Regierungspartei, sondern auch bei sämtlichen Grup­pen der bürgerlichen Opposition eine günstige Auf­nahme gefunden. Parlamentarier sprechen von einem ernsten und soliden Ton eines wahrhaft europäischen und seiner Verantwortung bewußten Staatsmannes". Man gibt der Erwartung Ausdruck, daß die allge­mein ersehnte innerpolitischeBeruhigung nunmehr eintreten werde. Diese Stimmung fand auch in der Aussprache im Abgeordnetenhaus ihren Niederschlag. 3m Namen der Regierungspartei gab der stellvertretende Führer der von Imredy ins Leben gerufenen Bewegung des ungari­schen Lebens, General Ratz, seiner Befriedi­gung darüber Ausdruck, daß Graf Teleki das bis*

unter auch die .....-ro .

gelösten Sozialistischen Dolksgememschaft, zurück-

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erftattung der Prozeßkosten, Beseitigung von bild^ lichen Darstellungen über die.Fehl'-t-''- Prozesses, die im litauischen Kriegsmlnistermm in Kowno ausgestellt wurden, allgemeine Wiedergut-

Fünf Jahre Frauenarbeit im OrittenReich Oie Gpitzenorganisation von 12 Millionen deutscher Frauen.

Don unserer berliner Echristleitung.

Die Aufteilung der Arbeit in 9 Hauptabteilun­gen mit ihren Unterabteilungen hat sich aus der praktischen Arbeit und ihrem stofflichen Anwachsen ergeben. Während die Hauptabteilungen 1 bis Hl (Finanzverwaltung, Geschäftsleitung und Organisa­tion-Personal) die inneren Angelegenheiten des Ar­beitskörpers regeln, fängt mit der Hauptabteilung IV, Presse und Propaganda, die Außenarbeit an. Sie ist der eigentliche äußere Kontakt zum Alltag, hier werden die Verbindungen zur Presse gepflegt, Veröffentlichungen in Schrift und Bild, Film und Ton gehen von hier aus oder werden angeregt und gefördert. Ein gut eingespielter Propaganda-Apparat bringt Kenntnis von der deutschen Frauenarbeit auch in die letzte Hütte. Ein reichhaltiges Archiv sammelt auf breitester Grundlage Material über alle Frauen­fragen, wie ed in dieser Form wohl noch nie und nirgends zusammengestellt wurde. Schon kommen von weit her die Frauen, um Studien auf Grund und an Hand dieses Materials anzustellen.

Die Arbeit der Hauptabteilung V, Kultur, Schulung, ergab sich aus der Notwendigkeit, allen

den Landdienst zu einer Ueberwindung der Unter­bewertung der Landarbeit zu kommen.

Zum Schluß betonte der Minister, daß die Arbeits­einsatzverwaltung eine Sozialverwaltung sei, deren größte Sorge das persönliche und berufliche Wohl des schaffenden Menschen sei. Immer wieder müsse man sich vor Augen halten, daß von dieser Verwaltung Menschen- und vielfach auch Fa­milienschicksale beeinflußt und gestaltet werden würden. Je größer die Machtvollkommenheiten seren, um so größer müsse das menschliche Verständnis und das soziale Mitgefühl bei der Durchführung der Arbeiten sein. Bürokratennaturen seren daber rn jeder Weise fehl am Platze.

Schulung von Landjahrerziehern.

Am 24. Februar 1939 blickt die sowohl an Dienst- ahren wie an Lebensjahren jüngste Frauenfüh­rerin der Welt auf ein fünfjähriges Schaffen an der Spitze der deutschen Frauenarbeit zurück. Sie hat in dieser Zeit eine Riesenorganisation geschaffen, die 12 Millionen Frauen umfaßt und einzigartig vor allen Frauenorganisationen der Welt dasteht. Frau Scholtz-Klink hat als erste wirkliche Frauen-Füh- tettn das Unmögliche vermocht, aus der kleinen Kampsschar der ersten Nationalsozialistinnen durch einfühlsames Ordnen und kluge Zügelführung eine Millionengemeinschaft tätiger Frauen zu- sammenzuführen, in der die Mutter neben der Werk­tätigen, die Begüterte neben der Armen, die Wissen­schaftlerin neben der Arbeiterin zum gemeinsamen Ziele streben.

Im Stabe der Reichsfrauenführerin einerseits und in den 9 Hauptabteilungen der Reichsfrauenführung andererseits läuft das weitmaschige und vielfädige Netz der deutschen Frauenarbeit zu durchdachter Führung zusammen. Wer jedoch heute den Orgam- sationsplan der Reichsfrauenführung ansieht in seiner traffen Gliederung und Austeilung, der muß Nicht glauben, daß hier um des Organisierens willen or­ganisiert wurde. Es ist der Stolz der Reichsfrauen- führerin und ihrer Mitarbeiterinnen, daß die Arbeit ganz organisch gewachsen ist, daß nichts erzwun­gen, nichts künstlich geformt oder theoretisch aus­geklügelt wurde. So wie die Dinge sich unter der schlichtenden Hand einer menschlich-klugen Frau füg­ten, ordnete man sie ein, brachte Methode in die Viel­falt der Absichten und mit der Methode wuchs auch die Form.

führte, und in bisher etwa 84000 Lehrgängen über 1700000 Teilnehmerinnen in Haushaltsführung, Gesundheitsführung und Erziehungsfragen unter­wies. Die Hauptabtellung Volkswirtschaft Haus­wirtschaft, indem sie durch planmäßige Aufllärungs- und Beratungsarbeit den Frauen.die ! denbesitzes, nicht oberem eine Aufteilung handeln.

Bierlahresplan ermöglichte und erleichterte. Dann hob Graf Teleki die Beständigkelt der um

Dw Verbindung zu den Frauen lenseits der Grenzen ußenpolitik hervor. Das Ziel sei

pflegt die Hauptabtellung Grenzland Ausland. Sicherung des ungarischen nationalen Lebens Den Kontakt mit ^>en unb die Verwirklichung der ungarischen Forderun­

halt die Hauptabteilung> Hilfsdienst, in der alle L n QUf friedlichem Wege. Ungarn stütze sich dabei r-reJ?' in erster Linie auf die Achse Berlin Rom, fahrtspflege und -uftschutz zusammenlaust. h>ie ein Grundpfeiler des europäischen Friedens sei.

Das eben macht auf jeden Besucher des großen Hauses in Berlin, das die Reichsfrauenführung heute beherbergt, diesen unausweichlichen Eindruck: die Form sitzt der Arbeit wie angegossen. Eine Frauenorganisation furchtbar! Das war früher eine weitverbreitete Meinung. Ich habe noch niemals jemand aus dem Hause in der Derfslingerstraße in Berlin kommen sehen, auf dessen Gesicht dieses Empfinden stand. Im Gegenteil. Ein allgemeines Erstaunen pflegt die Neulinge unter den Besuchern zu befallen. Ein Bürohaus glaubte man vorzusinden, man betrat ein Heim, das Heim aller deutschen Frauen, wo nur für sie gedacht, für sie geschafft, für ihr Wohl im Gesamtplan der Führung gesorgt wurde. Hier an der Spitze arbeitet nur ein kleiner Teil, der fachlich und sachlich am strengsten und besten geschulte aller Mitarbeiterinnen aus NS.-Frauen- schaft, aus dem Deutschen Frauenwerk, der Frauen­schaftsleiterinnen, Abteilungsleiterinnen und Sach­bearbeiterinnen, die über das ganze Reich in Gauen und Kreisen bis in die letzte Ortsgruppe verteilt sind und deren Gesamtzahl sich 1938 auf 687118 Frauen erhöhte. Von diesen Mitarbeiterinnen stehen übrigens und auch das ist bezeichnend für die junge deutsche Frauenorganisation 99,48 Prozent in ehren­amtlicher Arbeit.

Vordringliche Probleme des Arbeiisemsahes

Besprechungen bei Heichsarbeitsminister Seldte.

Der Start des Kabinetts Teleki.

Fortführung der Rassengesetzgebung und Bodenreform.

Budapest, 22. Febr. (Europapreß.) Vor dicht­besetzten Bänken und Tribünen unterbreitete der neue Ministerpräsident Graf Teleki dem unga- rischen Abgeordnetenhaus seine Regierungserklärung. Er stellte sich auf den Boden der nationalen und j sozialen Reformpolitik seiner Vorgänger und kündigte deren Fortsetzung an. Der Mmisterpräsi- dent bezeichnete dann als seine Hauptaufgabe, die seelische Einheit der Nation durch er­zieherische Arbeit herzustellen. Er habe schon wäh­rend seiner ersten Regierungszeit den jüdischen Ein­fluß auf den Hochschulen auf den Numerus clausus beschränkt und vertrete heute den Standpunkt, die Reformen müßten durch ruhige und ernste Arbeit verwirklicht werden. Die Durchführung der von ihm

Berlin, 22. Febr. (DNB.) Am 22. Februar fand eine Besprechung des Reichsarbeitsministers Seldte mit den Präsidenten der Landesarbeitsämter über Fragen des Arbeitseinsatzes statt. Der Minister erklärte: Die bitteren Erfahrungen der Kriegs- und Nachkriegszeit hätten gezeigt, daß die Regelung des Arbeitseinsatzes nicht dem freien Spiel der Kräfte überlassen bleiben könnte, sondern der ordnenden Hand des Staates bedürfe. Die Arbellsemsatz- behörden stünden in der Berufsnachwuchslen­kung vor besonders schwierigen Aufgaben, nachdem auch die Lehrlinge, Volontäre und Praktikanten wie alle sonstigen Jugendlichen unter 25 Jahren bei ihrer Anstellung der Zustimmungspflicht des Arbeitsamtes unterlägen. Nachwuchspolitik verlange Beständig­keit. Ihre Zielsetzung erhalte die Nachwuchslenkung aus den staatspolitischen Notwendigkeiten. Bei der zunehmenden Verknappung des Nachwuchses, die noch bis in das Jahr 1947 anhielte, könnten wir uns keinen Luxus im beruflichen Einsatz mehr leisten. Dennoch wollten wir auf die Freiheit der Berufs­wahl nicht verzichten; allerdings um eine Freiheit, die sich ihrer Verpflichtung gegenüber der Volks­gemeinschaft bewußt sei. Hier gelte es, die richtige Synthese zu finden.

we b n 'von bin Institutionen des litauischen Staates unent- >r Drozeß^osten Beseitigung von bild- geltlich einem großen litauischen Leserkreis zugeführt .r Lrozenrouen, ae, 8 s morben sind. Solange die Folgen dieses Schaupro-

- -- zesses nicht restlos beseitigt seien, werbe chch an der Grundhaltung des Memeloirektoriums nichts andern.

des Balkanbundes.

Die Stellung zu Bulgarien.

Anerkennung Francos.

Bukarest, 22. Febr. (Europapreß.) Am Mitt­wochmittag wurde der amtliche Schlußbencht der diesjährigen Tagung des Ständigen Rates des Balkanbundes bekanntgegehen. 3n dem Bericht heißt es:

Die vier Außenminister prüften alle Fragen ckbr internationalen Lage, insbesondere jene, die die Interessen ihrer Länder unmittelbar berühren. Sie konnten die volle Uebereinstimmung der Gesichts­punkte, die sich seit der Gründung des Balkanbundes nicht geändert haben, feststellen. Der Ständige Rat hat die Solidarität hervorgehoben, die die Mit­gliedsstaaten des Balkanbundes untereinander ver­bindet. Er nahm mit Freuden von dem Vertrag von Saloniki vom 3uli 1938 Kenntnis."

Der Vertrag von Saloniki (zwischen Bulgarien und dem Balkanbund, der ersterem seine Wehr­freiheit zurückgab), so heißt es in dem Schluß­bericht weiter, sei ein Beweis dafür, daß der Bal- kanbund für alle Staaten des Balkans offen st e h e , die gewillt seien, den Grundsatz vollkommener Gleichberechtigung und der Unverletzbarkeit der Grenzen zu achten. .

Nach Verlesung des Berichts bemerkte der rumä­nische Außenminister Gafencu, die vier Außenmini­ster hätten auch die spanische Frage erörtert. Sie hätten vereinbart, jeder Mitgliedsstaat des Bal- I kanbundes werde Nationalspanien in einer Form a n e r k e n n e n , die ihm am geeignetsten er- scheine. Die Außenminister Jugoslawiens, Griechen­lands und der Türkei betonten übereinstimmend Die Wichtigkeit der Zusammenarbeit der Balkanstaaten. Abschließend hob dann Gafencu hervor, der Ba - kanbund sei entschlossen, mit allen Staaten im Interesse des allgemeinen Friedens zusammenzuarbeiten. Er hoffe, der Optimismus, der sich in bezug auf die Zukunft in Europa zeige, werde auch wirklich^ be­gründet sein und von den Wirklichkeiten bestätigt werden. In dieser Zusammenarbeit werde auch dem Balkanbund eine Rolle zufallen. Schon jetzt trage er seine Mitarbeit beim Wiederaufbau Spaniens an.

Prags neue Außenpolitik.

Ausbürgerung von Kremdeniegionaren.

Berlin, 22. Febr. (DNB.) Die Zugehörigkeit deutscher Staatsangehöriger zur französischen Frem­denlegion dient Interessen, die dem deutschen Volke völlig fremd sind und läuft damit dem deut­schen Dolksempfinden zuwider. Der Eintritt in die Fremdenlegion oder der Verbleib darin jchädigt die Wehr- und Arbeitskraft des eige- r.en Volkes und kann durch nichts mehr entschuldigt oder wieder gutgemacht werden. Aus diesem Grunde hat der Reichsminister des Innern nunmehr ange­ordnet, daß jedem Deutschen, der im Vollbesitz seiner geistigen Kräfte sich für den Dienst in der Fremdenlegion ver- pflichtet oder seine Derpflichtungszeit ver­längert, die deutsche Staatsangehö­rigkeit abzuerkennen ist. Das gleiche gilt für die nach Deutschland zurückgekehrten ehemaligen Fremdenlegionäre, die sich verbotswidrig in das Ausland begeben.

Helruten des Landesverrates/"

So nennt man wohl mit einem leider sehr zu­treffenden Ausdruck diejenigen, die sich durch die bekannten französischen Werbe- und Erpressermetho­den für die französische Fremdenle­gion anwerben lassen. Der Vorgang bei der An­werbung durch die französischen Agenten verläuft selten so, baß der Betreffende nach mehr oder weni­ger großem Alkoholgenuß und Empfang eines ge­ringen Handgeldes in Franks (1 Frank ist noch nicht einmal 8 Pfennig Wert) nun nach Algier ober Tunis verschickt und dort eingekleidet wird. Viel­mehr wird es dem Betreffenden fast immer so dar- gestellt, als wenn zur Zeit kein Bedarf sei oder als wenn es außerordentlich schwierig sei, in diese be­

rüchtigte Truppe hineinzukommen.

Zweck dieses Manövers rft, den irregeführten . jungen Mann für einen Landesverrat < gegen fein eigenes Vaterland g e fugig zu machen, denn als Bedingung für den Eintritt in dieLdgion ^trangdre" wird ihm auf- . erlegt, daß er zunächst einmal mehrere Spio - ' nageaufträge, unb zwar möglichst in der . Wehrmacht ober Wehrinbuftrie feines Vaterlandes , durchzuführen hat. Er erhält einen falschen Paß unb , möglichst geringe Gelbmittel, versucht nun, jene schimpflichen Aufträge burchzuführen unb erreicht nur eins von beiden: entweder daß er sehr schnell von der deutschen Spionageabwehr gefaßt wird unb fein Verbrechen mit bem lobe büßt ober baß er mit immer neuen unb immer gefährlicheren Aufträgen hingehalten wird. Auf jeden Fall ist er bereits vom Augenblick der Annahme des ersten Spionageauftrages zum willenlosen Objekt seiner Auftraggeber geworden. Denn Versuche, sich gegen die Pressung zum Landes­verrat zu wehren oder höhere Geldmittel von den französischen Werbebüros herauszuschlaaen, werben hohnlachenb mit ber Erklärung abgewiesen, er wisse ja wohl, was er im Weigerungsfälle brüben, b. h. in seinem Daterlanb, zu erwarten habe, wenn ber französische Geheimdienst ihnverpfeift".

Daß Menschen, Die sich für so erbärmliche unb gewissenlose Verbrechen des Landesverrates her­geben, auf Grund der neuen Anordnung des Reichs­innenministers aus ber deutschen Volksge­meinschaft aus gestoßen werden unb die deutsche Staatsangehörigkeit verlieren, ist nur zu begrüßen. Im übrigen verschweigen die französischen Werber unb sonstigen Dienststellen wohlweislich, baß die französische Fremdenlegion längst keine soldatisch achtbare Kampftruppe mehr ist, sondern eine A r - beiterreferoe in Französisch-West- afrita barstellt. Ihre Bewaffnung besteht daher auch aus veralteten Modellen; an modernen Waffen unb Gerätschaften werden Die Frembenlegionäre nicht mehr ausgebildet. Statt dessen müssen sie unter ber terroristischen Aufsicht der Vorgesetzten und unter den unwürdigsten menschlichen, hygienischen und sonstigen Verhältnissen in fieberkranken Gebie­ten beispielsweise Straßen bauen, wo selbst die Ein­geborenen versagen.

Es ist höchst bezeichnend für Die Mentalität der französischen Urheber unb Verfasser bes Versailler Friedensbiktates, daß sie sich ausdrücklich das Recht Vorbehalten haben, Deutsche für Die Fremdenlegion anzuwerben. Im Kapitel IIIHeeresergänzung unb militärische Ausbilbung" besagt nämlich Artikel 179, daß Deutsche in keiner anberen Wehrmacht bienen dürfen, unb baß die alliierten unb assoziierten Mächte ihrerseits keinen Reichsbeutschen in ihre Wehrmacht aufnehmen wollen. Der letzte Satz aber heißt bann:Don dieser Bestimmung bleibt jedoch das Recht Frankreichs, die Mannschaft feiner Frem­denlegion gemäß den französischen militärischen Ge­setzen unb Vorschriften zu ergänzen, unberührt." Auch biese Anmaßung Frankreichs ist mit ber Zer­reißung bes Versailler Diktats durch Adolf Hitler ein für allemal beseitigt worden.

Prag, 22. Febr. (Europapreß.) Außenminister Chvalkowsky gab auf ber Tagung der Tsche­chischen Nationalen Einheitspartei eine Darstellung ber außenpolitischen Lage. Er bezeichnete babei als einziges Ziel der tscbecho-slowakischen Außenpolitik die Erhaltung des Staatsgebiets im gegenwärtigen Umfang. Den Kritikern ber neuen außenpolitischen Linie, die zwanzig Jahre hindurch Pazifismus unb Abrüstung geprebigt, das Volk aber .in den Krieg gehetzt, Die sich um Genf unb Die

gefi'nnT tieXVSnWbunfl" E-nschMiche d°n >°n°r Kritiker -»sollen g-zwu^-n ^ Ein BH

bei Arbeit dieser Abteilung. Notwendigkeit. Der Hetztätigkeit, die die Nück-

Die beiden ältesten Arbeitsgebiete, sozusagen xehr der alten Zeiten erstrebe, müsse mit allen Pfeiler, auf denen das ganze nachher wuchs, sind Mitteln entgegengetreten werden. Die Zeichen ber der Mütterdienst und die Abt. VolkswirtschaftI^it nicht zu verstehen, sei ein Vergehen gegen Hauswirtschaft. Sie haben das verwirklicht, I das eigene Volk. Nur bann, wenn ben in der was die Reichsfrauenführerin als das A und O Tschecho-Slowakei lebenden Volksgruppen aller Frauenarbeit von Anfang an hingestellt x ? i n A n l a h zu b e g r ü nd e t e n B e s ch w e r - hat: sie haben den Müttern geholfen. Die Haupt- h e n gegeben werde, dürfe man ein Gleiches abteilung Mütterdienst, indem sie Mütterschulung sürdieTschechenjenseitsbe r G ranzen einem vorher nicht gekannten Umfange durch- erroarten. Es sei kein Zeichen von Schwäche, sondern I ein Gebot der Selbsterhaltung, wenn den Deutschen in der Tschecho-Slowakei gestattet werde, sich zu I jener Ideologie zu bekennen, ber sich die Deutschen I in ihrer Gesamtheit und fast alle anderen deutschen I Volksgruppen angeschlossen hätten. Die Volksgrup- I pen würden in ber Tschecho-Slowakei zwar keine

Vorrechte erhalten, sie würden aber s o viel .Rechte genießen, wiedie Tschechenselbst.

Für die Förderung bes Lanbjahres ber Iugenb- lichen sind weitgehende Maßnahmen erforderlich. Es gilt vor allem, die genügende Zahl von Lager­führern unb Lagerführerinnen heran- zubilden. Diese Ausbildung erfolgt vier Wochen lang in einem Schulungslehrgang, woran sich eme Praktikantenzeit von gleicher Dauer anschließt. Die Bewerber sollen im Alter von 20 bis 25 Jahren stehen unb werden besonders aus Kreisen mit er- s eherischer Vorbildung erwartet (Schulamtsbewerber, Lehrer aller Kategorien, HI.-Führer, BDM.-Füh- rerinnen, Volkspfleger und Jugendleltennnen). Jugenberzieher unb totubenten finb als Hospitanten im Länbjahrdienst ebenfalls willkommen. Die Iu genblichen des Lanbjahres werben in besonderen Lagern unter ber Aufsicht solcher Lanbjahrerzieher" zusammengefaßt, sie erhalten im Lager ihre Ausbilbung und werben in bestimmten Stunben bes Tages ben Bauern zur Arbeit zur Verfügung gestellt. Anbers ist es beim lanbmtrt- 'schaftlichen Pflichtjahr ber Mäbchen; hier ist

zwar nicht unmittelbarer organisatorischer Bestand­teil der Reichsfrauenführung sind, deren Führeramt jedoch die Reichsfrauenführerin in Personalunion ausübt. In diesem Sinne untersteht der Reichs­frauenführerin das Frauenamt der DAF. als die Vertretung aller werktätigen Frauen, ebenso auch der Arbeitsdienst für die weibliche Ju­gend, das Amt III im Roten Kreuz und der Fach­ausschuß Schwesternwesen. Durch engste Fühlung mit der Reichsleitung der NSDAP, und ihren Gliederungen mit Staat und Wirtschaft ist der Fraueneinfluß auch in diesen Zweigen der Volks­gemeinschaft gewährleistet. Wie ein Geäst feinster Nerven durchzieht heute das Frauenschaffen unser Volksleben, ein lebendiger Beweis dafür, wie hoch die Frauenarbeit im Aufbau des Dritten Reiches

Dann nahm Präsident Bertuleit Stellung zu bem Verhältnis bes Direktoriums gegenüber ber litau­ischen Regierung unb verlangte, daß bisse endgültig einen Schlußstrich hinter ben Schauprozeß vom Jahre 1935 ziehe. So müsse bis Beschlagnahme des Vermögens ber Verurteilten im Neumann-Sah- Prozeß auf gehod en unb deren Eigentum, bar-

In ihrem Stabe vereinigt die Reichsfrauenführerin Das unerschütterliche feste Zusammenhalten Deutsch- Mitarbeiterinnen aus solchen Arbeitsgebieten, die lands unb Italiens schließe jebe Ueberraschung in Europa aus. Durch seinen Anschluß an ben Anti*

Der Minister wies weiter auf die Schwierigkeiten in der Versorgung der Landwirtschaft mit Arbeitskräften hin. Er betonte, daß die Arbeits­einsatzbehörden für sich das Verdienst in Anspruch nehmen könnten, an den großen Erfolgen der Er- zeugungsschlacht wesentlich beteiligt gewesen zu ein. Das Reichsarbeitsministerium werde bestrebt sein, durch Hereinnahme ausländischer Arbeits­kräfte die Lage für die Landwirtschaft zu erleichtern. Das dürfe uns aber nicht hindern, eine organische

Lösung der Landarbeiterfrage aus eigener Kraft an- schaftlichen .

zustreben. Aus diesem Grunde begrüßt der Minister das Mädchen in der bäuerlichen Familie unter- besonders die großen Bemühungen der HI., durch > gebracht.

Litauen und das Memettand.

Bertuleit fordert grundsätzliche Umstellung der Politik Kownotz.

Memel, 23. Febr. (DNB.) Die Gefolaschaft des Memelbirektoriums beging ihren ersten Karne- rabschaftsabenb in Anwesenheit sämtlicher Mit- glieber bes Direktoriums. Präsibent Bertuleit kam auf bas Verhältnis des Memellanbes zu Litauen zu sprechen. Trotz ber Aufhebung bes Äriegszustanbes am 1. November habe sich wenig in Der litauischen Politik geänbert. Zwar sei bie Staatssicherheitspolizei offiziell ihrer Funktionen enthoben, doch setzten noch heute bie gleichen Personen im Rock eines Zöllners ober Grenzpolizisten ihre Tätigkeit fort unb bespitzelten bas Memellanb Dauernb liefen auch Beschwerben memelbeutscher Volks­genossen ein, bah litauische Betriebsführer ihre memelbeutschen Gefolgschaftsleute vor bie Entschei­dung stellten, ihre Brotstelle zu verlieren ober ben neuen memelbeutschen Formationen fernzubleiben. Diese Machenschaften debeuteten eine Heraus- forberung. Die kürzliche Erklärung bes litau­ischen Ministerpräsidenten Mironas, daß man die nationalsozialistische Bewegung im Memellande als etwas Gegebenes betrachten müsse, werde praktisch von sämtlichen litauischen Stellen sabotiert. In wirtschaftlicher Hinsicht sei man im Memellande keinen Schritt vorwärts ge» kommen.