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Wirtschaft
fest
blieb
Der R e n t e n m a r k t hatte ebenfalls ‘ eine feste
im Anschluß an den lebhaften Abendbörsenverkehr fest. Am Aktienmarkt setzten sich Käufe der Kundschaft fort, dagegen bestand beim Berufshandel crwas Zurückhaltung und Neigung zu kleinen
Glattstellungen, sv daß nur noch vereinzelt die Erhöhungen über 0,50 bis 1 v. 5). hinausgmgen. Auch war die Umsatztätigkeit infolge des Wochenschlusses kleiner als gestern abend. Durch stärkere Erhöhungen fiel"n Nheinstahl mit 136 (133,50), Demao mit 149,50 (148) und Rheinmetall mit 133,25 (131,50) auf. IG.-Färb en gewannen 1 v. H. auf 149,50, eben® iooiel höher setzten Scheid ^anstatt mit 200, Ges- furel mit 135,50, AG. für Verkehr mit 121. Eß- w Unger Maschinen mit 108 und Conti Gummi mit |212 ein. Von den führenden Montanwerten lagen
Stahl mit 109 unverändert. Auf kleine ........-nahmen nicht ganz behauptet lagen '• 111 116,75 (117), Reichsbank mit 188,50
ter veränderten und auch die Umsätze eine Aus- 3 . angenommen ^hätten. Reichsaltbesitz 0,13 ■*OOAA ebenso im Freiverkehr “i nut 98,90, dagegen uno. 92,95. Der Pfand-
Große fteberrasthwlgen in der Reichsblmd-pM-Vorrvnde
des Treffens. Einen unsicheren Eindruck machte von Metaxa, der zeitweise klar der schwächste Spieler auf dem Platz war. Die Titelverteidiger hatten in den beiden ersten Sätzen mit 5:2 bzw. 4:1 geführt, ließen sich aber jedesmal noch bezwingen. Umgekehrt war die Lage im dritten Satz, als Menzel-v. Metaxa leicht den Kampf hätten beenden können. Nach dem endlosen vierten Satz lagen im fünften Göpfert-Beuth- ner wieder mit 3:1 in Front, das gute Spiel von Menzel nahm den tapferen Titelverteidigern schließlich doch noch den Sieg.
Im Gemisch ten'Doppel kam Thilde Hamel (Berlin) zusammen mit Werner Beuthner .wr zweiten M-isterschaft. Das Paar bezwang Frl. Wheeler-G. v. Metaxa (08^.-Deutschland) mit 7:5, 6:3. Begreiflich, daß sich nach dem Männerdoppel bei v.on Metaxa und Beutbner Ermüdungserscheinungen stark bemerkbar machten.
IN. Wintersporlwocke in Garniisch
1 eröffnet.
War schon die Vorrunde des Reichsbundpokal- Wettbewerbs im Dezember reich an überraschenden Ergebnissen (man denke nur an die hohen Niederlagen von Südwest und Pokalverteidiger Nordmark!), so kann das gleiche von der Zwischenrunde gesagt werden, bei der wiederum zwei Mannschaften auf der Strecke blieben, die als die aussichtsreichsten Pokalanwärter galten, nämlich Ostmark und N i e d e r r h'e i n. Einen Sieg Bayerns über den (Bau Niederrhein konnte man ja schon von vornherein in den Bereich der Möglichkeit ziehen, aber bei den Bayern, die im Sturm einige neue prüfte eingesetzt hatten, wußte man doch nicht so recht, wo man eigentlich dran mar, während der Niederrhein immerhin mit der Empfehlung eines Bombensiegs über Südwest kam und als Favorit angesprochen werden mußte.
Nun, Bayern gewann mit 3:1 (1:0) und rechtfertigte damit das ist die Mannschaft gesetzte Vertrauen. 20 000 Besucher erlebten den Sieg der bayrischen Mannschaft in Bamberg.
Die eigentliche Sensation war aber in Hindenburg von 30 000 Zuschauern fällig! Ueberspielten doch hier die kampfkräftigen Schlesier die Ostmark- Elf mH allen ihren berühmten Kämpen 4:1 (2:1). Damit bewies Schlesien, daß der Sieg über den Pokalverteidiger Nordmark (5:0 in Breslau!) kein Zufall war.
Daß Württemberg sich in Halle gegen den Gau Mitte behaupten würde, war anzunehmen. Es überrascht lediglich die hohe Trefferausbeute von 8:2 (2:2).
Vollkommen normal ist das 3:0 (2:0), das Sachsen in Leipzig gegen Ostpreußen erzielte.
Bayern, Schlesien, Sachsen und Württemberg erreichten also die Vorschlußrunde, die am 19. Februar zur Entscheidung steht.
Fußball der Gauliga Hessen.
In Hessen hat sich die Spitzengruppe weiter zusammengeschoben, denn der Spitzenreiter, Hessen Hersfeld, mußte sich trotz besserer Feldleistungen mit einem torlosen Unentschieden in Wachenbuchen begnügen, während Kassel 03 und Meister Hanau 93 zu neuen Siegen kamen. Kassel 03 hatte große Mühe, die sich tapfer wehrenden Dunlop-Leute aus Hanau mit 2:1 (2:0) zu bezwingen, und auch Hanau 93 konnte im Treffen gegen den BC. Sport Kassel auf des Gegners Platz keineswegs überzeugen. Das 3:1 kam erst nach der Pause zustande. Eine wichtige Vorentscheidung ist nun am nächsten Sonntag im Kampf zwischen Hessen Hersfeld und Kassel 03 fällig!
Eine recht ansprechende Leistung bot der SpV. Kassel in Friedberg, wo das Gewinnen nicht leicht ist. Da» 2:2 brachte den Gästen einen wertvollen Punkt ein. — Die Kasseler Kurhessen mußten erneut über eine knappe Niederlage quittieren. Diesmal zogen sie in Graßäuhcim nach einer torlosen ersten Halbzeit mit 1:2 den Kürzeren. Die Hluheimer rückten durch diesen Erfolg vom sechsten auf den vierten Platz vor, aber in die Entscheidung können .sie nicht mehr eingreisen.
Aus anderen Gauen.
Gau Süd west: Eintracht Frankfurt — TSG. 61 Ludwigshafen 5:1; FV. Saarbrücken — FSV. Frankfurt 2:2; Wormatia Worms — Kickers Offenbach 2:1; Reichsbahn Frankfurt — Borussia Neunkirchen 1:0; FK. 03 Pirmasens — SV. Wiesbaden 3:0.
(9 an Bayern: Neumeyer Nürnberg — 1. FC. Nürnberg 1:0; VfB. Coburg — 1. FC. Nürnberg 0 :1.
2
b)
Nach dem Wechsel drückte Lollar auf das Tempo, und die Gäste konnten in ihrer Spielhälfte fest- gehalten werden.'Da nun die Gäste ihre ^Verteidigung verstärkten, wurde den Lollarer -Stürmern die Aufgabe immer schwieriger. Die Angriffe scheitern an der Verteidigung der Gäste. Schließlich pfiff der Schiedsrichter wegen des Regens das Spiel ab.
Treis (Lda.) 1. 3gb. — Lollar 1.3gb. 2:3 (1:3).
Die Lollarer HJ.-Jugend jchlutz sich in Treis in einem spannenden Spiel sehr tapfer und durfte mit diesem Erfolg wohl den stärksten Rivalen in ihrer Gruppe hinter sich gelassen haben. Die Jugendelf ist damit Meister von Gruppe III geworden und steht ungeschlagen an der Spitze.
Lich I. — Hungcn I. 4:0.
Zum ersten Rückspiel der Verbandsrunde trafen sich auf dem Licher Platz obige Mannschaften. Die Rasenspieler, die mit der Mannschaft Gilbert, Heller, Lotz, Rau, Merle, Höpsl, Stark, Meier, Fey, Weisensee, Findt den Kampf aufnahmen, waren sich der Bedeutung des Spieles bewußt xind rissen sofort das Spiel an sich. Schon in den ersten Minuten erzielte Rau durch einen Schuß aus dem Hinterhalt den ersten Treffer. Hungen gab sich aber nicht geschlagen und schickte immer wieder seine Außenspieler nach vorn, die aber an der vorzüglichen Licher Hintermannschaft bängenblieben. Im letzten Drittel der ersten Spielhälfte erhöhten die Rasenspieler bei leichter Ueberlegenheit durch Tore von Findt und Fey die Trefferzahl auf drei.
Nach dem Wechsel griffen die Gäste sofort energisch an, um das Ergebnis nach Möglichkeit zu verbessern, zumal die Grünweißen fast die ganze zweite Spielhälfte mit "zehn Mann spielen mußten. Die Gäste erzwangen auch eine vorübergehende Feldüberlegenheit. Bald sanden sich die Rasenfpieler aber wieder und konnten sich trotz Fehlens des rechten Läufers in der gegnerischen Hälfte festsetzen. Torwart und Verteidigung konnten aber alle Angriffe abwehren, bis schließlich ein Bombenschuß von Merle doch noch sein Ziel erreichte.
Die Rasenspieler gewannen verdient. Schiedsrichter Scheuerer (Grünberg) leitete den Kampf.
Gchlachtviehmittelmartt Wetzlar endgültig.
Fwd. Frankfurt a. M., 21. Jan. Der Vorsitzende des Viehwirtschastsverbandes Hessen-Nassau gibt bekannt, daß mit Wirkung vom 31. Januar 1 9 3 9 Wetzlar endgültig zum Schlachtviehmittelmarkt erklärt wird. Die Markttage wurden für alle
Sriefverkehr lag sehr ix*jig und unverändert, auch «stadtanleihen wiesen keine Abweichungen <uf. In» dustrie-Obligationen waren z. T. bis 0,25 >. H. höher. Von Auslosungsanleihen Dekosama I nach Pause 1*34,65 (134,13).
Im Verlause erhielt sich eine feste Tendenz, das Geschäft nahm aber keine lebhafteren Formen an. Größtenteils bliebey die Kurse auf dem Anfangs- stand behauptet. Noch etwas höher lagen" Vereinigte Stahl mit 109,25 nach 109. JG.-Farben mit 149,75 nach 149,50, Scheideanstalt mit 201 nach 200, AG. für Verkehr mit 122 nach 121 und RWE. erhalten sich auf 118,75 nach 118,13, dagegen Reichsbank weiter nachgebend auf 188,13 nach 188,50. Die später notierten Papiere lagen Zumeist durchschnittlich 1 v. H. höher. Darüber hinaus stiegen Holzmann auf 152 (147,50, Rhein. Braunkohlen auf 212,75 (210), Akkumulatoren auf 212 (210) und Goldschmidt auf 134,75 (133).
Im Freiverkehr gingen Elsäß. Bad. Wolle etwas höher und lebhafter mit 93,75 bis 95,75 (92 bis 94) um, im übrigen nannte man die letzten Kurse. Tagesgeld wieder leichter mit 2,25 (2,50) v. H.
Rundfunkyrogramm
IHonfag, 23. 3anuar.
13.15: Schloßkonzert II. 14: Nachrichten. 14.15: Das Stündchen nach Tisch... 15: Für unsere Kinder: Ein Worterlegespiel selbst gebastelt. 15.30: Politischer Scheinwerfer. 15.45: Wenn's draußen schneit... 16: Nachmittagskonzert. Einlage 17 bis 17.10: -Mein Weg zur Bühne": Hans Albers. 18: Hier spricht der Jurist: „Was ist Erpressung?" 18.10: Mit dem Heringslogger unterwegs. 18.20: „Sparen leicht gemacht". 18.30: Nordisches Olympia. Eine Sendung zu den Spielen von Helsinki. 19.15: Tagesspiegel. 19.30: Der fröhliche Lautsprecher. 20: Nachrichten. 20.15: Stuttgart spielt auf Heitere Feierabendmusik. 22: Nachrichten. 22.20: Marschmusik. 22.30: Kamerad, wo bist du? 22.45: musik und Tanz. 24 bis 2; Nachtkonzert.
Die Internationalen Hallen-Tennismeisterschaften von Deutschland wurden am Sonntag in der überfüllten Bremer Tennishalle zu Ende geführt. Das Hauptereignis war der Kampf in der Männermeisterschaft, der von den beiden Berliner Rot- Weißen Roderich Menzel und Heinrich Henkel bestritten wurde. Menzel, der in Bremen von Runde zu Runde verbessertes Können gezeigt hatte, kam mit 6:4, 7:5, 6:4 zu einem überraschend klaren Sieg, der ihm -den Meistertitel einbrachte. Die großen Erwartungen, die man an diesen Kampf unserer beiden Spitzenspieler geknüpst hatte, gingen nicht ganz in Erfüllung, denn Henkel spielte sehr zaghaft und überließ seinem Gegner vom ersten Ballwechsel an die Kampfessührung. Menzel spielte ganz famos. Er war in allen Sätteln gerecht, war an der Grundlinie ebenso stark wie am Netz und buchte seine Punkte mit größter Sicherheit. Henkel, der auf Vorhand sehr schwach war, versuchte durch hohes Spiel den Gegner aus dem Konzept zu bringen, aber Menzel war einfach unwiderstehlich und "bequemte sich nicht einmal zur Abgabe eines Satzes.
Vorher hatte die Ainerikanerin ©race Wheeler durch einen 6:4-, 6:4-Sieg über die Ungarin Klara Sornogyi erwartungsgemäß die Frauen-Meister schäft gewonnen. Zwar spielte Frl. Wheeler nicht fehlerlos, aber sie placierte doch besser als die Ungarin, die mit den harten Vorhandschüssen der Amerikanerin nicht fertig wurde.
Zu einem zweiten Erfolg kam Frl. Wheeler an der Seite der Berlinerin Thilde Hamel im Frauendoppel. Das deutsch-amerikanische Paar war mit 6:4, 6:3 über Frl. Somagyi - Frl. Kovac (Ungarn - Jugostawien) erfolgreich.
In den Trostspielen setzten sich Karl Gie? (Mül- Heim-Ruhr) und Frl. Rosenow (Berlin) siegreich durch.
3-.5(unbenfampf im Männer-Doppel
lieber Drei Stunden zog sich dann der Endkampf im Männerdoppel zwischen Roderich Menzel- Georg von Metaxa-und den Titelverteidigern Rolf ©opfert- Werner B e u t h n e r hin. Erst nach 76 Spielen war der Kampf entschieden. Menzel- v. Metaxa siegten mit dem ungewöhnlichen Ergebnis von 8:6, 6:4, 6:8, 13:15, 6:4. Auf beiden Seiten wollte es nicht immer nach Wunsch klappen. Das war in erster Linie der Grund für die lange Dauer
Menzel - Deutscher Hallentennis-Meister!
Tag der Entscheidungen in der Bremer Halle.
lichen Minuten versuchten die Teutonen alles, um wenigstens das Ehrentor zu erzielen, aber es war nichts mehr zu holen.
Ergebnisse benachbarter Bezirksstaffeln.
Gruppe Marburg: SpV. Bottenhorn — FV. Breidenbach 1:4; FV. Hartenrod — Eckelshausen 4:2; TV. Wetter — TSpC. Ockershausen 1;6.
Gruppe Friedberg: SA. Nidda — RTSV. 05 Bad ftomburq 3:7; SV. 06 Bad Nauheim — SD. 1920 Großkarben 5:0; FSV. Nie- derflorstadt — 1. FC. 04 Oberursel 5:1; VfB. Oberschmitten — TSG. Butzbach 3:2; Viktoria Oberrosbach — SV. 1920 DbermÖrlen 6:1.
Kreisklaffenersebniffe des Sonntags.
Lollar I. — Vfv.-Reichsbahn II. 1:0 (1:0).
Das Spiel war nicht vom Wetter begünstigt. Es regnete anhaltend. Der Platz war sehr schlupfrig. Unter diesen Umständen sah sich der Schiedsrichter veranlaßt, eine Viertelstunde nach Halbzeit das Spiel abzubrechen. Bis dahin war die Torausbeute der Platzbesitzer recht mager, obwohl die VfB.er nur mit zehn Mann spielten. Die Gäste zeigten zeitweise ein umsichtigeres Zusammenspiel. Nur durch den vollen Einsatz des Lollarer Schlußdreiecks konnten sie zu keinem Erfolg gelangen. Läufer- und Stürmerreihe der Platzelf zeigten ein schwerfälligeres Spiel. Lollar trat in der Besetzung: Haas; Ä. Klinket, Geißler; Hörstel, Schilling, Hr. Ziegler; Ad. Ziegler, Gerlach, K. Ziegler, Rudolf, W. Ziegler an. •
Anfänglich konnte Lollar eine leichte Feldüberlegenheit herausarbeiten. Jedoch die Gästeverteidigung ließ Erfolge nicht zu. Gegenangriffe folgten, die aber gleichfalls nichts einbrachten. Wiederum war Lollar leicht im Vorteil, aber es ging mancher Ball am Tor vorbei. Erft in einem der nächsten Angriffe gelang es dem talentierten Stürmer Rudolf, den gegnerischen Torhüter zu schlagen. Nun versuchten auch die Gäste, den Ausgleich herbeizuführen. In weiträumigem flotten Zuspiel setzten sie den Lollarern zu, ohne aber zu einem Erfolg zu kommen.
großen Eishockeykampfes zwischen Kanada und einer deutschen Auswahl. Kanadas Vertreter erwiesen sich auch der zweiten deutschen Auswahl klar überlegen. Bei 7:2 (1:1, 2:1, 4:0) Toren leisteten die Deutschen zu Anfang erfolgreichen Widerstand, waren auch in ihren Angriffen recht gefährlich, um dann aber im Schlußdrittel gegen diese öigen, einfallsreichen und wendigen Kanadier doch noch zu ersiegen.
In den Pausen zeigte sich zunächst der Nachwuchs im Kunstlaufen. Marianne Bräge (Hamburg) wurde sogar vom Reichssportführer beglückwünscht. Nicht geringer war aber der Beisall für Gaby Koch (München). Jaroslav S a d i 1 e k (Prag) und Edi R a da (Wien). Drei Zugaben waren nach dem Jubel über die Darbietungen der Wiener © e - schwister Pausin eine Notwendigkeit.
Steigeimann zweimal über Weltrekord.
Mit großartigen Leistungen warteten unsere Schützen bei den Prüfungen für die Nationalmannschaft in Berlin-Schönholz auf. Der Nürnberger Kleinkaliberschütze Karl S t e i g e ( m a n n übertraf dabei zweimal den Weltrekord. Er beendete den auf 120 Schuß in drei Anschlagsarten aus 50 Meter Entfernung angesetzten Kampf als Sieger mit 1166 von 1200 möglichen Ringen und erreichte damit erneut seine kürzlich in Leipzig erzielte Leistung, die um einen Ring höher liegt als der Weltrekord von Mazoyer (Frankreich). Auch sein Liegend-Ergebnis von 399 Ringen war dabei um einen Ring besser als die Welthöchstleistung des Franzosen Durand. — Nach den Bestimmungen werden Weltrekorde jedoch nur bei Weltmeisterschaften anerkannt. — Auf den Ständen in Wannsee erwies sich Olympiasieger van Oy en als zuverlässigster Schütze. Er hatte alle 198 Sattenrisse getroffen und siegte damit vor B u ch e r e r (Zella-Mehlis) und Dr. Jasper (Totenwerth).
Monte-Carlo-Fahrer am Ziel.
Die Teilnehmer an der bedeutendsten automobil- sportlichen Zuverlässigkeitsfahrt der Welt, der 18. Monte-Carlo-Sternfahrt, haben am Samstag ihr Ziel an der Riviera erreicht. Don Lyon aus mußte pünktlich auf Zeit gefahren und ein vorgeschriebenes Stundenmittel eingehalten werden, wollte man nicht noch kurz vor dem Ziel Strafpunkte riskieren. Monte Carlo selbst hatte Festschmuck angelegt und schon bei der Einfahrt hieß ein großes Transparent die Fahrer im kleinsten Fürstentum der Welt willkommen. Zuerst erschienen fünf Wagen, die in Stavanger die Reise angetreten hatten. Dann folgten die Ersten der Revaler Gruppe, angeführt von dem holländischen Vorjahrssieger Bakker-Schut. Der in Amsterdam gestartete Westermann schob sich zwischen die Spitzenreiter aus Umea und weiteren aus Reval kommenden Fahrzeugen. Darunter befand sich auch der Ford des Berliners G. Macher, der damit als erster Deutscher in Monte eintraf. Auf deutschen Wagen haben gleichzeitig Greta M o l a n b e r (DKW.) und der Pole Marek (Opel) die Fahrt beendet.
Die Reihenfolge der eingetroffenen Fahrer ist natürlich ohne jeden Einfluß auf das Ergebnis, das erst nach den Sonderprüfungen in Monte genau errechnet werden kann.
100 Wagen beendeten die Fahrt.
Ein schönes Ereignis hat die Sternfahrt hinsichtlich der Zuverlässigkeit des Automobils in der Touristik gebracht. Von 119 gestarteten Wagen haben genau 100, viele davon nach fast 3500 km langer Reise bei nicht gerade niedrigen Durchschnitten und teilweise ungünstigen Wetterverhältnissen das Ziel in Monte Carlo erreicht.
Die meisten Ausfälle gab es in der von Athen gestarteten Gruppe, in der von 35 Teilnehmern 8 auf der Strecke blieben. Es handelt sich hierbei auch um die schwerste Route, die zugleich mit der höchsten Punktzahl bewertet wurde. Aus Umea, Bukarest und Amsterdam dagegen haben sämtliche Gestarteten ihre Aufgabe gelöst. Von John O'Groats fielen 4, aus Stavanger 3 und aus Palermo und Reval je zwei Wagen aus. — Der bereits 'bei der Ankunft erledigten Bremsprüfung folgte am Sonntag eine Zustandsprüfung, und den Abschluß bildet ein Bergrennen am Montag. Die Ergebnisse werden erst am Dienstag veröffentlicht.
Gieher-Länderkampf Deutschland - Frankreich.
Ein deutscher Sieg.
Mit über 5000 Zuschauern war die Stuttgarter Stadthalle am Samstagabend bei der Radrenn-Ver- anftaltung wieder ausgezeichnet besucht. Das stärkste
Interesse beanspruchte der Steher-Länderkampf zwk» scheu Deutschland ünd Frankreich, vertreten durch Weltmeister Metze (Dortmund) und Stach (Berlin) bzw. durch Ä. W a m b st und Lemoine. Die beiden Deutschen erwiesen sich ihren Gegnern klar überlegen. Mit 18:12 Punkten fiel der deutsche Sieg klar genug aus. Frankreich gewann durch A. Wambst nur einen Lauf des auf zwei Verfolgungsrennen über je 10 km und vier Rennen zu je 15 km bestehenden Länderkampfes. Metze und Stach waren ziemlich gleichwertig, doch belegte der Berliner bei gleicher Punktzahl in der Einzelwertung den ersten Platz vor dem Weltmeister. Großen Beifall erhielt A. Wambst, als er im zweiten 15-km-Lauf die ständigen Angriffe von Metze Und Stach abwehren konnte.
Im Berufsfahrer-Omnium errang der junge Profi Weimer zwei neue Siege. Umben- Hauer brachte nur das Rennen hinter Moto r e n mit 3 m Vorsprung an sich. Im Fliegerrennen war Weimer schneller, und auch im Verfolgungsrennen über 20 Runden wurde Um® benhauer in der letzten Runde von dem Stuttgarter eingeholt.
4:3 für Deutschland.
Estlands Ringer knapp geschlagen.
Nach dem überraschenden Siege gegen Deutschland mit 5:2 Punkten, den Estlands Ringer im vergangenen Herbst in Reval erkämpft hatten, war man auf die zweite Begegnung Deutschland — Estland im griechisch-römischen Stil besonders gespannt. Am Freitagabend erlebten rund 2000 Zuschauer im Saalbau Friedrichshain in Berlin zwar einen knappen Sieg unserer Vertreter mit 4:3 Punkten, aber unsere Gegner bewiesen erneut ihre große Klasse. Den deutschen Sieg erkämpften die drei Kölner Ringer in den leichten Klassen und der Berliner Mittelgewichtler Schweickert. Ueberraschend kam die Niederlage des Doppel-Europameisters Schäfer (Ludwigshafen).
Deutschlands Amateurboxer schlugen Finnland.
Zum drittenmal war die Königsberger KdF.- Halle Schauplatz eines Boxkampfabends. Und zum drittenmal war die weite Halle auch nahezu ausverkauft. Deutschlands Amateurboxer bestritten ihren ersten Länderkampf im neuen Jahre und siegten gegen die Vertreter Finnlands klar mit 10:6 Punkten. Nach dem 8:8 auf finnischem Boden drückt das Königsberger Ergebnis das Kräfteverhältnis erheblich besser aus. Ueberraschend kamen bei den Deutschen die Niederlagen im Mittel- und Halbschwergewicht von Meister Baumgarten und Schmidt. Dagegen war man von vornherein darauf gefaßt, daß unser Fliegengewichtsmeister Obermauer gegen Olli Lehtinen einen schweren Stand haben wurde.
Lazek bleibt Europameister?
Dieser Tage verteidigte der Wiener Europameister im Schwergewichtsboxen, Heinz Lazek, erneut seinen Titel. Rund 16 000 Zuschauer hatten sich in der Berliner Deutschlandhalle eingefunden, die das neue Jahr mit diesem Kampfabend vielversprechend begann. Gegen den belgischen Herausforderer Karel Sy.s zeigte sich Lazek erneut stark verbessert und, kam über 15 Runden zu einem überraschend klaren Punktsieg, der die Würde eines Europameisters erneut in seinem Besitz ließ. Der Belgier rettete sich zuletzt nur klammernd über die Runden und wurde von den Tausenden, die Lazeks Sieg stark feierten, wenig freundlich verabschiedet.
Krastfahrzeug-Winterprüfung
mit 327 Nennungen weit überzeichnet.
Für die Krastfahrzeug-Winterprüfung, die vom 7. bis 11. Februar zum ersten Maie im Sudetenland durchgeführt wird, besteht in diesem Jahre sowohl bei der Industrie als ayd) bei den Formationen und Einzelfahrern ein großes Interesse. Mit 327 Nennungen wurde die ursprünglich vorgesehene Zahl der Zulassungen weit übertroffen. Die ONS. mußte Streichungen vornehmen, hat aber, um allzu große Härten zu vermeiden, die Teilnehmerzahl höher belassen als ursprünglich vorgesehen. Das Mehr in den Nennungen ist zweifellos auch auf die Schaffung des vom Führer gestifteten „Deutschen Motorsportabzeichens" zurückzuführen, das für die Fahrer einen besonderen Anreiz bietet.
Das erste kraftfahrsportliche Ereignis des Jahres 1939 vereint' bei 327 Teilnehmern 69 Mannschaften und 120 Einzelfahrer.
Gattungen auf Dienstags und Donnerstags gesetzt.
Rhein-Mainische Börse.
Fest.
Frankfurt a. M., 21. Jan. Die Börse
Das Werdenfelser Land bietet einen für diese Jahreszeit ungewohnten Anblick. Mit Ausnahme der Berge liegt nur wenig Schnee, doch ist die Durchführung der Schiweltbewcrbe, nicht zuletzt oank des Einsatzes des Reichsarbeitsdienstes, be= reits gesichert, und eine am Samstag einbrechende ttaltemcUe spricht auch dafür, daß mit neuen Schneefällen zu rechnen ist.
Dem eigentlichen Auftakt der III. Internationalen ymterjporttno^e ging am Samstagvormittag der i' chtlauf zum internationalen I u -
’ 0 r enwettbewerb voraus. Die Entscheidung ..........................
Den Höhepunkt des Abends bildete aber Zweifel- (1S^5^unb •K9Be- mit 118,13 (118,65).
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