Düsseldorf, 22. Jan. (DNB.) Die SA.-
eine Führertagung. Der Chef des Erziehungsam-
durch Eindämmung der Papierflut kön
nen wir den Vierjahresplan weiter unterstützen.
fÄnff hi. niAf. nn* nuE. ° 9r- T-Wl Schätze und Kräfte vorhanden, die noch "icht voll
W' L- mchts nach außen dringen laßt, laß sich merhe' Kartei und Wissenschaft müssen
in
ter ausüben.
Das Deutsche Theater in Prag geht in tschechischen Besitz über.
Prag, 21. Jan. (Europapreß). Der Ministerrat
rigen Jahres bei dem englischen Ministerpräsidenten Chamberlain. Am 30. Januar 1938 wurde er vom Führer mit dem Goldenen Ehrenzeichen der Partei ausgezeichnet.
Oie neue Aufgabe -er GA.
Eine Brücke von der Partei zur Wehrmacht.
an die Versammelten einen Appell zur Pflichterfüllung richteten. Der Reichspostminister wies vor allem ans die neugegründete Organisation zur Förderung der Gemeinschaft hin. Die Zahl von rund 180 000 Postsportlern und rund 40 000 Gefolgschaftsmännern des P 0 st - schütze s legten davon ein beredtes Zeugnis ab. Zu dem Gemeinschaftsleben gehöre die Gemein-
seiner Freude darüber Ausdruck, daß die Reichspost zu einem wahrhaften Stoßtrupp des Nationalsozialismus geworden fei.
Jeder Mann am rechten platz
Dr. Ley weiht das Schulungsheim Berms- grün der Fachabteilung Eisen und Metall.
Kundgebung der Berliner poffgefelgscbast.
San Franzisko, Freiherr von Killinger, ist zu besonderer Verwendung in das Auswärtige Amt einberufen worden. Der Führer und Reichskanzler hat an seiner Stelle den Hauptmann <i. D. NSKK.-Brigadeführer Wiedemann zum Generalkonsul in San Franzisko ernannt.
Wiedemann wurde 1891 in Augsburg geboren. Seit 1912 war er Offizier im 3. Bayerischen Jnfan-
Dazu dient auch dieses Schulungsheim."
Hauptmann Wiedemann (Generalkonsul in Gan ^rancrsko.
Berlin, 21. Jan. (DNB.) Der Generalkonsul
müssen vor allem auch unsere jungen Mädels zu Trägerinnen und Hüterinnen unseres Glaubens heranbilden. Die in hartem Dienst unserer Zeit erzogenen jungen Kämpfer erwarten auch von ihren Frauen ein tiefes Gefühl für die3dee dieser Zeit. Kein äußeres nationales Bekenntnis kann sie täuschen; sie verlangen, daß auch ihre Frauen im gleichen Glauben erzogen sind, dem sie sich selbst verschworen haben.
Das B D M. - W e r k „Glaube Und Schönheit" schließt eine Lücke in unserem Erziehungswesen. Jungmädels und BDM. müssen als Parallelorganisationen des deutschen Jungvolks und der HJ.-Jugend betrachtet werden. Alle diese Organisationen wenden sich an die 10- bis 18jährigen und haben den Auftrag, diese zur Gemeinschaft zu erziehen. Für die 18- bis 21jährigen, bzw. 17- bis 21jährigen Mädel scheint mir aber eine besondere Erziehung zur gemeinschaftsgebundenen Persönlichkeit erforderlich und damit eine Organisation, die aufgespaltet in die verschiedenartig st en Arbeitsgernein- schaften, der persönlichen Neigung und Befähigung der einzlnen Rechnung trügt. Der Begriff Glaube und Schönheit soll den Angehörigen dieser Organisation gleichsam als Sternbild erscheinen, dem jede auf ihre Weise zuzustreben versucht. Die eine wird in Arbeitsgemeinschaften für Orchestermusik oder Chorsingen unserem Werk zu dienen versuchen, die andere in kunsthistorischen ober auch in praktischen Arbeitsgemeinschaften. Set aller Spezialisierung der einzelnen Neigungen jedoch müssen die weltanschauliche und die sportlich-gymnastische Ausbildung von allen gemeinsam betrieben werden. Diese Organisation hat in der kurzen Zeit ihres Bestehens auf rein freiwilliger Grundlage rund eine halbe Million Mädels erfaßt, ein Beweis dafür, daß sie notwendig ist und einem allgemeinen Bedürfnis entspricht. Ich lege hierbei Wert auf die Feststellung, daß es sich um eine freiwillige Organisation handelt, so daß diese Zahl einen neuen Vertrauensbeweis der Jugend zur nationalsozialistischen Bewegung darstellt.
Die ganze Jugend unseres Volkes steht seit dem 1. Januar d. I. im Kampf für eine neue Parole. Das Jahr 1939 ist das Jahr der Gesundheitspflicht. Gerade in einem solchen Jahr erhält unsere neue Organisation „Glaube und Schönheit" eine besondere Bedeutung. Die Jugend Adolf Hitlers war immer schon gegen die Genußsüchte eingestellt. Wenn nun rund eine halbe Million 17- bis 21jähriger Mädel als Trägerinnen
Berlin, 22. Jan. (DNB.) Don den 55 000 Gefolgschaftsmitgliedern des Reichspostdirek- tionsbezirkes Berlin waren etwa 20 000 am ^onntagnachmittag in der Deutschlandhalle zu einer Kundgebung vereint, auf der Reichspost- numfter Dr. Ohnesor M '
Ieiter Dr. Ley t '
ausgenutzt werden. Partei und Wissenschaft müssen Hand in Hand arbeiten, um diese Fragen zu lösen.
jeder Erfolg erringen. Je mehr wir die Volksgemeinschaft gestalten, um so mehr kann der Führer diese Volkskraft zur Sicherung der Stellung Deutschlands in der Welt einsetzen."
Zum Schluß erklärte der Gauleiter, daß die Aufgaben der Partei sich nicht geändert haben. Aus dem Reichsparteitag 1938 hat der Führer daraus hingewiesen, daß die Ausgaben, die der Bewegung seit 15 Jahren gestellt sind, dieselben geblieben sind. Sie haben sich höchstens erweitert. „Die Bewegung", so ries der Gauleiter aus, „soll d i e Sch ulä d e s Gei st es, des Willens und des Körpers sein. Die Aufgabe ist gestellt. Löst sie nach den Gesetzen, nach denen Ihr angetreten ietö, und der Führer wird dieses herrliche deutsche Volk weiterführen auf dem Weg, der zu den Erfolgen von 1938 geführt hat."
und Metall" errichtete Schulungsheim der Deutschen Arbeitsfront übergeben. Reichsorganisationsleiter Dr. Ley besichtigte die Jnnenräume des auf einer Höhe herrlich gelegenen, von dem
Kampf um Sein oder Nichtsein. Entschieden werde er durch den Glauben an uns selb st und eine heilige Mission. Der Betriebsführer muß Glaubensträger werden ebenso wie die Meister und Blockwalter. Denn was mir sind, sind wir durch den Glauben an den Führer geworden. Der Alltag muß zum Feiertag werden, die Fabrikhalle zum Heiligtum, die Werkbank zum Altar. Aber einer müsse radikal aus geschaltet werden: der Jude. Unser Lebenswille dürfe nie erlahmen. Heute seien wir erst am Anfang aller Arbeit. Darum — so wandte sich Dr. Ley an die Betriebsführer — „prüfen Sie jeden einzelnen Mann in Ihrem Betrieb, ob er am rechten Platz steht. Alle Probleme sind nicht Fragen der Technik oder der Materie, sondern des Menschen. Im deutschen Menschen sind i meahnte
Ministerialdirektoren erzogen werden, sondern Männer, die überall zu gebrauchen sind und nach ihren Veranlagungen angesetzt werden können.
In seinen weiteren Ausführungen forderte der Gauleiter eine verstärkte rassenpolitische Aufklärung. Im Vordergrund dieser Arbeit muß die Propagierung der Steigerung der Geburtenziffern stehen. Ein Volk, das Ewigkeitswert haben soll, muß immer erhöhte Geburtenzahlen aufweisen können. Obwohl die Geburtenziffern in den letzten Jahren ständig gestiegen sind, weist das vergangene Jahr noch 400 000 Geburten zu wenig aus. Pflicht eines jeden verantwortlichen Nationalsozialisten ist es, die Maßnahmen des Staates auf diesem Gebiet tatkräftig zu unterstützen. Auf die J u denfrage eingehend betonte der Gauleiter, datz sie ihrer endgültigen Lösung entgegengeführt wird. In 10 Jahren wird kein Jude mehr in Deutschland fein. t
Der Gauleiter behandelte dann die Probleme des Reichsnährstandes. Die Angehörigen der Landwirtschaft, so erklärte er, haben die Verpflichtung, vertrauensvoll zu sein. Sic sollen immer daran denken, daß der Führer sie gerettet hat. Der Gauleiter gab bekannt, daß in nächster Zeit beim Bauernstand eine große Aufklärungsaktion statt- findet, die herausstellt, daß das Leben auf dem Lande schöner, gesünder und freier ah in der Stadt ist. Ohne das Bauerntum ist das Leben eines Volkes nicht möglich. Die Landflucht wird abgestellt, und die erforderlichen Arbeitskräfte müssen sichergeslellt werden. Nachdem schon die t)3. durch ihren Einsatz dem Kräftemangel in der Landwirtschaft entgegensteuert, macht es der Gauleiter allen Parteigenossen zur Pflicht, ihren ganzen Einfluß dafür geltend zu machen, daß der Bauer seiner Verpflichtung nachkommen kann und auch nachkommt, die Ernährung des Volkes sicherzustellen und der Parole des Reichsnährstandes Folge zu leisten. Dieser Verpflichtung darf sich niemand entziehen, sonst müssen b i n de n d e Verpflichtungen auferlegl werden.
Die Nationalsozialistifche Volks- wohlf a hr t erzieht zur nationalsozialistischen Tat, so fuhr der Gauleiter roetter fort. Nachdem durch ihre Hilfe die größte Not überwunden ist, hat sie jetzt in der Betreuung des Volkes zur Gejund- erhaltung der Nation eine hervorragende Aufgabe. Für alle Volksgenossen, die in Einkommen stehen, bestcht die Pflicht, Mitglied der NSV. zu sein. Die Werbung im vergangenen Jahr war von Erfolg. In diesem Jahr muß nachhaltig wetter- geworben werden. Die NSV. braucht aber auch tatkräftige Mitarbeiter. Der Gauleiter forderte, daß die Parteigenossen, denen es möglich ist, ehrenamtlich in der NSV. mitzuavbeiten. Das Ziel der Partei ist, in jeder Gemeinde eine nationalsozialistische Schwesternstation und einen rrationalsozialiftrschen Kindergarten zu errichten. Diese Aufgabe aber kann die Partei mcht allein durchführen. Sie braucht hierzu die Hilfe der Gemeinden und kommunalen Behörden. An sie richtete der Gauleiter den Appell und die Mahnung, daß sie diese Hilfe nicht versagen. Der Gauleiter beschäftigte sich dann mit dem Ernährungshilfswerk, das nach einer Anordnung des Reichsministers des Innern in allen Gemeinden mit über 2000 Einwohnern errichtet werden foll. In unserem Gau wird diese Frage noch zu sehr von der Seite der Finanzen behandelt. Er verlange daher von den führenden Parteigenossen, daß sie sich dafür einsetzen, datz den Forderungen der Partei Rechnung getragen wird. In den weiteren Ausführungen über die Frauenarbeit in der Partei stellte der Gauleiter heraus, daß sie in vorderster Linie steht, da ohne die Frau die Er- ziehmng des Volkes unmöglich ist. Die Frauen der führenden Parteigenossen müssen Vorbild für alle Frauen sein.
3m Rahmen der Erziehungsarbeit der Partei ist d e t S A durch Erlaß des Führers eine neue Aufgabe gestellt worden. Damit ist endgültig eine einheitliche Erfassung aller wehrfähigen Männer vor und nach ihrer Mililärzeil, die notwendig für die Stärkung der Wehrmacht des Volkes ist, erreicht. Er gab feiner Freude Ausdruck, daß der Führer wieder einen Weg in der Erziehungsarbeit gezeigt hat. Durch die Betreuung der SA. ist die Erhaltung der Wehrfähigkeit bei allen männern garantiert.
Der Gauleiter verbreitete sich dann über die Jugendarbeit, der besondere Aufmarksamkeit geschenkt werden muß. Es ist nicht allein damit getan, daß die obersten Führer der Hitler-Jugend sich für die Erfüllung der Ausgaben restlos einsetzen, sondern alle führenden Männer müssen an der Lösung der der HI. gestellten Aufgaben Mitarbeiten, Jeder muß sich in die Erziehungsaufgabe einschalten. Der Gauleiter sprach dann über die Bedeutung der nationalsozialistischen Presse, die zur politischen, wissensmäßigen Bereicherung der Dartei- genossen unentbehrlich ist. Nur die Presse hat auf die Dauer Erfolg, die von erprobten National- soizalisten geschrieben wird. Deshalb ist jeder nationalsozialistische Schriftleiter verpflichtet, in der Partei aktiv zu arbeiten.
Der Gauleiter ging anschließend auf das Der - hältnis der Partei zur Wehrmacht ein, die die beiden Säulen des Volkslebens darstellen. Auf der Grundlage der Volkseinheit und der Leistungsfähigkeit unserer neuen Wehrmacht hat der Führer im vergangenen Jahre die unerhörten Erfolge auf außenpolitischem Gebiet erzielt. Der Ausbau der Wehrmacht schreitet weiter fort. Sie braucht immer neue Kräfte, um die Schlagkraft zu erhöhen. Die Welt soll wissen, daß wir jederzeit unser Recht fordern und verteidigen können, wenn es sein muß. Mit der Wehrmacht ist deshalb die engste Kameradschaft herzustellen und zu halten. Die Parteigenossen müssen die treuesten Kameraden der Wehrmacht sein.
Sich dem großen Komplex des V i e r j a h r e s - planes zuwendend, erhob der Gauleiter die Forderung, daß auch der zweite Vierjahresplan ähnlich dem ersten nicht volle vier Jahre zur Durchführung benötigen soll. Unter der Mithilfe eines Jeden werden auch die größten Schwierigkeiten, die heute vor allem in dem empfindlichen Arbeitermangel bestehen, überwunden werden. Die wenigen, die heute noch als arbeitslos ausgewiesen werden, sind arbeitsunfähig. Eine enge und gute Zusammenarbeit zwischen Partei und Arbeitsämtern wird hier noch Wandel schaffen können.
Gcncralfcldmarschall Göring Hal einmal aus- geführt, daß eine größere Leistung nur durch Mehrarbeit erzielt werden kann, heute schon wird vielerorts mehr gearbeitet als vorge-
Der Gauleiter ging dann ganz besonders auf die । große Aufgabe der Führer der Partei ein, die ihre Führung als Treuhänder aufzufassen haben. Jeder Parteigenosse und Volksgenosse muß jederzeit die Möglichkeit zur freien Aussprache haben. Nur so kann die Partei ihre Aufgaben erfüllen. Von der Schlagkraft der Partei aber hängt die Erfüllung aller Aufgaben ab, weil sie der Garant für die Geschlossenheit der Nation ist. Im weiteren Verlaus seiner weitgreifenden Rede wandte sich der Gauleiter der Außenpolitik zu und dem Rätselraten, welches um die künftigen Ziele Deutschlands in aller Welt angestellt wird. „Ich habe dafür eine Antwort", rief der Gauleiter seinem Führerkorps zu, „tun Sie Ihre Arbeit und schweigen Sie. Sie wissen, der Führer hält die Wacht. Mit einer verschwiegenen Gerne:n-
Dresben, 22. Jan. (DNB.) Das am 19. Januar 1938 vorn Reichsjugendfuhrer verkündete BDM.-Werk „Glaube und Schönheit trat am Sonntag in der Staatsoper zu Dresden zum erstenmal mit einer großen Re i chsver an- staltung vor die Oeffentlichkeit. Zum Austakt pielte das HI.-Gebietsorchefter unter Leitung von Rudolf Werner die Symphonie B-dur von Joseph Haydn. In lebendiger Folge zeigten hierauf Madel mit Gymnastik, Tanz und Spiel, was sie in einem Jahr im BDM.-Werk „Glaube und Schönheit" aus- gebaut haben. Mit welcher Freude folgte man den beschwingten Bewegunasübungen im schlichten weizen Kleid, diesem Spiel mit Bällen, Keulen und Reifen, in dem sich Anmut, Körperbeherrschung und wahre Schönheit so eindrucksvoll entfalteten. Wie begeisterten gerade durch ihre Einfachheit die Kämpfe der Mädel! Zwischenbewegung, Spiel und Tanz erklangen, mehrstimmige Volkslieder mit Instrumentalmusik. Schließlich vereinigte sich HI.- und BDM.- Spielspar zur Aufführung der fröhlichen Jagd- Kantate von Cesar Bresgen.
Dann sprach, mit stürmischem Händeklatschen begrüßt, Reichsjugendführer von Schirach. „Das Streben nach Schönheit", so führte er aus, „ist den arischen Menschen eingeboren. Ihm offenbart sich im schönen Menschen die irdische Gottheit, die er sich in menschlicher Gestalt vorstellt. So er- cheint ihm die Schönheit nicht allein als sinnliches, andern auch als sittliches Ideal. Wenn wir im Deutschland Adolf Hitlers durch die sy- 't e m a t i s ch e E r z i e h u n a den Heranwachsenden jungen Mann so erziehen, daß sein Erscheinungsbild des Volkes der Dichter und Soldaten würdig ist, müssen wir erst recht von unserer weiblichen Jugend, von unseren Töchtern und Frauen fordern, daß sie dem Schönheitsideal unseres Volkes zu entsprechen versuchen.
Es wird ohne weiteres einleuchten, daß ein Streben nach Schönheit allein die Gründung einer Einrichtung nicht zu rechtfertigen vermag, die im Rahmen der weltanschaulichen Erziehungsgemeinschaft der deutschen Jugend steht. Diese ist von jeher durch den Glauben bestimmt. Wir verstehen darunter die geheimnisvolle Kraft, die unsere gefallenen Kameraden in allen Gliederungen der NSDAP, zur letzten heiligen Hingabe befähigte, jene Kraft, die den Führer in den schwersten Stunden schicksalhafter Entscheidung beefeelt und fein Volk erfüllt, wenn cs auf ihn schaut.
linier Volk wird feinen hohen Rang unter den Völkern nur dann auch in kommenden Jahrhunderten behaupten können, wenn die nachfolgenden Generationen die gleiche Glaube n s k r a f t besitzen wie die heutige, d. h. wir
h n e s o r g e, Reichsorganisations- - und der Leiter des Reichsfremden- verkehrsverbandes, Staatsminister a. D. Esser,
des Führers mit besonderen Aufträgen betreut. So hat er Mussolini seinerzeit die Einladung zum Besuch in Deutschland überbracht und war im Juli vo-
Ein Fahr BDM.-Werk „Glaube und Schönheit"
Erziehung zur gemeinschafisgebundenen Persönlichkeit.
eines aktiven Kampfes gegen Nikotin- und Alkoholmißbrauch auftreten, so hat das eine Bedeutung, die im Augenblick vielleicht nicht allgemein verstanden wird, wohl aber in sehr naher Zukunft sich allen offenbaren muß. Es kommt uns nicht zu, erwachsene Menschen zu bevormunden. Ich möchte nicht, daß die Jugend ihre Aufgabe im Rahmen ihrer Gesundheitsaktion wo anders als i n ihren eigenen Reihen zu erfüllen versucht. Wir hoffen, in unserem BDM.-Werk „Glaube und Schönheit" die weibliche Jugend so zu erziehen, daß sie auch später nicht in mißbräuchlicher Weise sich und ihr Lebensglück, d. h. ihre Nachkommenschaft durch Nikotin und Alkohol gefährdet."
Der Reichsjugendführer wandte sich dann gegen die hemmungslose Reklame einzelner Zigaretten- ftrmen, der er in Zukunft mit den gleichen Mitteln der öffentlichen Propaganda entgegentreten werde. „Nationalsozialistische Volk- und Staatsführung wird", so führte der Reichsjugendführer weiter aus, „die Gesundheit der Heranwachsenden Jugend so oder so sichern. Ich entnehme mit Freude der gewaltigen Zahl von Zuschriften, die vor allem aus Elternkreisen auf Grund der Gefundheitsaktion der Hitler-Jugend laufend an mich gelangen, daß alle veranwortungsbewußten Eltern mit mir in dem Wunsche einig gehen, daß ihre Kinder in ihren ent- scheiden^n Entwicklungsjahren durch Genußsüchte nicht gefääbigt werden.
Für unser Werk ,Glaube und Schönheit haben wir unsere eigenen Ideale: Das durchtrainierte, sonnengebräunte, anmutsvolle Mädel unserer Gemeinschaft kündet uns eine neue fröhlichere und glücklichere Zeit. Unsere Mädel werden durch die gymnastische und sportliche Erziehung in unserem BDM.-Werk ,Glaube und Schönheit sich bis ins sogenannte Alter hinein jene Schönheit bewahren, die sie als Töchter des deutschen Volkes besitzen sollen. So wird auch dieses Werk dem erzieherischen Willen Adolf Hitlers dienen. Im Schatten seiner heiligen Fahne", so schloß der Reichs- jugendführer, „werden auch die Mädchen unseres Volkes strahlend in die Zukunft ziehen, und mit ihnen der Glaube und die Schönheit der deutschen Nation!"
Zum Abschluß der Festveranstaltung hörten die Teilnehmer die vom Orchester des Konservatoriums Dresden unter Leitung von Dr. Meyer-Giesow zu Gehör gebrachte Rienzi-Ouverture von Richard Wagner. Im Anschluß an die Reichsveranstaltung wurde der Reichsjugendführer, der am Samstagabend im Dresdener staatlichen Schauspielhaus einer Aufführung des Dramas „Der Herzog von Enghien" von Oberbannführer Fritz Helke beigewohnt hatte, im Dresdener Rathaus empfangen.
, genehmigte den Antrag des Schulministeriums auf rerie-Regiment. Im Kriege war er im 16. Bayeri- Ankauf des Neuen Deutschen Thea- schen Reserve-Jnfanterie-Regiment und führte zeit- t e r s in Prag auf der Grundlage eines dem weise die Kompanie in der damals Adolf Hitler Ministerium vom Deutschen Theaterverein gestell- Meldegänger war. Nach dem Kriege bewirtschaftete ten Angebotes. Damit wird das Neue Deuter in den bayerischen Doralpen einen kleinen sche Theater zum Kaufpreis von 11380 000 Tsche- Bauernhof, der im Besitz der Familie war. 1934 chenkronen in tschechischen Besitz übergehen. Das zog ihn der Führer in seine engere Umgebung, j Theater wird der Tschechischen Philharmonie für 1935 trat er in die Adjutantur des Führers ein und , Gastspiele ausländischer Theater und dem Tsche- wurde seitdem schon mehrfach als Vertrauensmann chischen Nationaltheater zur Verfügung gestellt .. werden. — Die Kleine Bühne, bas zweite
deutsche Theater Prags, wird ihre Tätigkeit mei>
schrieben ist, und wir wollen zum Richtsatz machen, daß wir dem Führer immer das geben, was er braucht. Dabei müssen wir mit einer weisen Menschenökonomie zuwege gehen und überall überprüfen, daß keine Doppelarbeit geleistet wird, sondern daß sich die verschiedenen Stellen sinngemäß ergänzen. Deshalb habe ich einen Ausschuß zur Durchprüfung alter Stellen der Partei geschaffen, um, wenn es irgendwo möglich ist, Menschen zur Verfügung zu stellen, obwohl die Partei heute in manchen Aemtern noch nicht voll ausgebaut ist, und manchmal die größte Arbeit von der Partei vollbracht wird, die von keiner anderen Stelle geleistet werden kann.
Auch der Staat und die freie Wirtschaft müssen ihren Menscheneinsatz überprüfen. Der Führer hat durch die Einsetzung von Generalbevollmächtigten den Weg gezeigt, da nicht alle Wirtschaftskreise einen Forderungen Nachkommen konnten. Zum Bei- piel wird im Kraftfahrwesen durch die Arbeit des Generalbevollmächtigten eine großzügige Vereinfachung erzielt. Im B a u ro e f e n wird die Entwicklung ähnliche Wege gehen, Generalinspektor Todt ist hier als Generalbevollmächtigter eingesetzt. I Leipziger Architekten Kurt' M ä'n ick e erbauten Ueber all diesen Maßnahmen stehen aber der Em- Festsaal des Heimes nahm
satz und die Opferbereltschast des einzelnen Volks- $r Ley' das Wort. Er ging aus von der Hetze genossen, die die Starke der Nation ausmachen. Auch gegen Deutschland, die zur Zeit die Juden in der ganzen Welt entfacht hatten. Es gehe m dreiem
tes der Obersten SA.-Führung, SA.-Obergruppenführer Luyken, sprach über „Die SA. als Ausübungsinstrument der Partei zum politischen Soldaten". Aus die Verfügung des Führers eingehend betonte der Redner, daß die SA., die Träger des politischen Kampfes um die Freiheit war, nun auch der Träger der Derant- wortungfürdieZukunft sei. Die sittlichen ww. <°M>>!£•£ JX'SttÄ
-s »»-■ i« “■ - ----- -- - • — - - ' ZAUI^uUl Ucl x-ZCl.
Stabschef Lutze betonte: „Nach dem vollzogenen Ausleseprozeß stehen wir nun vor einem neuen Abschnitt in der SA." Die Verfügung des Führers bedeute eine große und wichtige Aufgabe für die SA., für die Partei und für das ganze deutsche Volk. Als wichtigstes Moment sehe er hier d i e immer engere Verknüpfung von Partei und Wehrmacht an. Hierbei wolle die SA. eine Brücke sein. Genau mit demselben Vertrauen, mit dem der Führer sich an seine Wehrmacht wandte, wolle auch die SA. an die Arbeit gehen, um gemeinsam mit Partei und Wehrmacht das fertig zu bringen, was für Deutschlands Zukunst notwendig fei: den Willen zur Wehrfähigkeit und die Wehrkraft stets wachzuhalten. Zur Erfüllung dieser Aufgabe habe jeder seine letzte Kraft einzusehen, und zwar mit der gleichen Verantwortung und dem gleichen Pflichtbewußtsein wie die SÄ. es von jeher getan habe. Die Ansprache des Stabschefs klang aus in einen Appell an die SA.- Führer, nie im Ringen um den deutschen Menschen müde zu werden. Mit einem Bekenntnis zmn Führer schloß der Stabschef seine immer wieder vom Beifall unterbrochenen Ausführungen.
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Zu den am Samstag veröffentlichten Auslassungen der Nationalsozialistischen Pärteikorrespondenz zu dem Erlaß des Führers gibt das Deutsche Nachrichtenbüro folgende Einfügung: Durch die Tatsache, daß der oberste Befehlshaber des Heeres, Generaloberst v. Brau« ch t s ch, diese Entwicklung durch persönliche Initiative gefördert und damit zum Abschluß gebracht hat, ist die beste Gewähr gegeben, daß die Zusammenarbeit auch in der Praxis erfolgreich verlaufen wird.
s ch a f t s l e i st u n g, denn das nationalsozialistische Deutschland brauche höchste Leistungen und ganze - . . . - . - . - .... _
Sönner. MdjsorganilationsMter' ®r. Lcy gab ; Sruppe JUieberrljetn Deranftaltrfe in Düsseldorf


