Ausgabe 
22.8.1939
 
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Aus der engeren Heimat

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1=61 d) wurden die Sänger aus Daubringen von \txn Dereinsführer des Garbenteicher Bruderver- rms Stein herzlich begrüßt. Im Dereinslokal Lotz verlebten dann die beiden Vereine bei vor» rrefflich gesungenen Liedern, Tanz usw. einige schöne Stunden der Sängerkameradschaft.

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am Samstag und Sonntag ermittelten Meister wer­den in Berlin antreten, darunter die von früheren Kämpfen her wohlbekannten Athleten Ake Iansson, Henry Jonsson, Lennart Strandberg, Kell Ares- koug, Gunnar Bergh und Fred Warngaard. Alles in allem werden sie ein nur schwer zu schlagender Gegner sein, und der Sieg über England am Sonn­tag in Köln darf keineswegs dazu verführen, die Schweden zu unterschätzen. Sie waren, sind und bleiben der einzige wirkliche Prüfstein unserer Athleten in Europa.

Deutschland gewann die internationale

Trophäe.

Veste Mannschaftsleistung bei LüttichRomLüttich.

1. Iustus-von-Liebig- Schule 3b

2. Langemarckschule 3a

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7liederrhein-Elf gegen Hessen.

Der Gau Niederrhein bestreitet am Wochenende

Schwimm-Meisterschasten der Miliz in Triest.

SA. erringt 6 Siege.

Mit bestem Erfolg beteiligte sich eine Mannschaft der SA. an den Dritten Nationalen Schwimm- Meisterschaften der Faschistischen Miliz in Triest. Die dreitägige Veranstaltung brachte fesselnde Nennen, da in der Miliz Italiens beste Schwimmer vereinigt sind. Den Löwenanteil der Erfolge bringt ober die SA. mit heim. Sie gewann sechs von den acht aus- getragenen Wettbewerben, so daß SA.-Obergrup- penführer Schepmann als Leiter der SA.-Mann­schaft vollauf zufrieden sein kann. Truppführer Küppers (Halle) siegte über 100 Meter Rücken in der guten Zeit von 1:11 Minuten. Truppführer Kienzle (Stuttgart) gewann die 1500 Meter Kraul in der famosen Zeit von 20:48,7 und SA.-. Monn Minnich (Frankfurt) holte sich die 200 Me­ter Brust in 2:52,8 Minuten. Der Wasserballkampf zwischen SA. und Miliz brachte mit 5:4 (3:2) einen knappen deutschen Erfolg.

____ vergangenen Wochenende hat Schweden Olympischen Stockholmer Stadion seine Landes­meister in der Leichtathletik festgestellt. Die Titel­kämpfe waren gleichzeitig die letzten Ausscheidungen für den am 2. und 3. September im Berliner Olym­pia-Stadion stattfindendenLänderkampf des Jah­res", gegen Deutschland. Ein Blick auf die dabei ge­zeigten Leistungen überzeugt, daß das gelbe Kreuz im blauen Feld an den ersten Septembertagen durch ein sehr starkes Aufgebot vertreten ist. Sämtliche

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(105,75), Stahlverein mit 97,50 (97,75), AEG. mit 112,25 (111,75), Gesfürel mit 126,50, Holzmonn mit 153,25 (153,25), Moenus mit 116,50, Rheinmetall mit 117,25 (116), Daimler mit 118,25, Adlerwerre mit 96,75 (97), Lahmeyer mit 108 und Scheide­anstalt mit 205. Von Renten waren Reichsalt­besitz zu unv. 132,25 und 6proz. JG.-Farben zu unv. 119,75 gefragt. Für Steuergutscheine I hörte man ungefähr 98,80 bis 98,90.

Frankfurter Getreidebörse.

Frankfurt a. M., 21. August. Es notierten (Getreide je to, alles übrige je 100 kg) in RM.: Weizen W 9 195, W 11 197, W 12 198, W 13 199, W 16 202, W 18 204, W 19 206, W 20 208, Roggen R 11 181, R 12 182, R 14 184, R 15 185, R 16 187, R 17 188, R 18 189, R 19 191 Groß- Handelspreise der Mühlen der genannten Prelsge- biete. Futtergerste, Futterhafer. Weizenmehl Type 812 W 13 bis W 20 einfchl. Kreis Alzey 30,05, W 20 Kreis' Worms 30,40, do. Type 630 W 13 bis W 20 einfchl. Kreis Alzey 31,20, W 20 Kreis Worms 31,55, do. Type 1600 W 13 bis W 20 einschl. Kreis Alzey 23,05, W 20 Kreis Worms 23,55, Roggenmehl Type 997 R 12 22,45, R lo 22,80, R 16 22,95, R 18 23,30, R 19 23,50 alles zuzüglich 0,50 M. Fracht-Ausgleich Wetzenfutter­mehl 13,60, Weizenvollkleie W 19 H-60. Wetzen- kleie W 13 10,75, W 16 10,90, W 18 11,00, SB 19 1110 W 20 11,20 Mühlenfestpreis ab Muhlen- sta'tion. Roggfneuttermehl R 18 12,90 Roggenvoll- Eleie R 18 10,90, Roggenkleie R 12 9,95, R 15 1015 R 16 10,25, R 18 10,40, R 19 10,50 Muh- lenfestpreis ab Mhlenstation. Treber. Wiesen­heu handelsüblich 5,00-5,20, do. gut gesund, trocken 5,606,00; Ackerheu, gut, gesund trocken 6 00 6,30; Kleeheu, handelsüblich 6,006,40, do. gut gesund, trocken 6,40-6,80; Luzerneheu han­delsüblich 6,60-7,00, do. gut, gesund, trocken, 7 oo__7 50; Weizenstroh, bindfadengepreßt oder ge­

bündelt' 2,50, Roggenstroh, do. 2,70, Hafer- und Gerstenstroh, do. 2,30-2,40 Erzeugerpreis ab Er­zeuger-Verladestation.

Schweinemarkk in Alsfeld.

* Alsfeld, 21. August. Auf dem Heutigen Schweinemarkt standen 105 Ferkel und Luu- ferschweine zum Verkauft Es kosteten 6 bis 8 Wochen alte Ferkel 16 bis 18 RM., Lauferschweme,30 bu, 33 RM. pro Stück. Der Handel verlief schleppend, es verblieb großer Ueberstand.

Frankfurter Schlachtviehmarkt.

Frankfurt a.M., 22. Aug. (Dorbericht ) Um 10 Uhr war folgende Marktlage: Dorauftrieb: 850 Kälber, 75 Hämmel und ^afe, 3200 Schweine. Es kosteten: Kälber 35 bis 65 Mark Hammel 38 bis 50, Schafe 25 bis 42, Schweine 53 bis 62 Mark. Markt­oerlauf: Kälber und Schweine zugeteilt, Hammel und Schafe flott.

Rbeiu-Mainifche Börse.

Miltagsbörse überwiegend fester.

F r a n k f u r t a. M., 21. Aug. Die Börse eröffnete : idie neue Woche an den Aktienmärkten wieder i in überwiegend befestigter Haltung. Von der Kund- jschaft setzten sich kleine Anlagekäufe fort, während ^Abgaben wenig erfolgten. Der Abschluß des deutsch- rrussischen Handels- und Kreditabkommens fand starke ^Beachtung, ebenso die Ausführungen von Staats- ssfekretär Landfried auf der Deutschen Ostmesse. Die ^durchschnittlichen Erhöhungen betrugen 0,25 bis 10,75 o. H., vereinzelte Rückgänge hatten kleineres Ausmaß. Verhältnismäßig lebhaft wurden JG.-Far- Sben mit 150,50 (149,25) umgesetzt, ebenso am Mon- lttanmarkt Verein. Stahl mit 97,75 bis 98 (97,50), Während im übrigen die Umsätze kaum über Min- Lestumfang hinausgingen. Im einzelnen kamen vor- rerst u. a. zur Notiz: Mannesmann 103,75 (103,50), Deutsche Erdöl 119,50 (119), Adlerwerke 97 (96,75), Zunghans 93 (92,13), Heidelberger Zement 143,25 0(142,75), anderseits Goldschmidt 132,50 (133) und MWE. 112,13 (112,75).

Der Rentenmarkt verfügte über nur kleine Auftrage, so daß die Umsätze bei im allgemeinen aum veränderten Kursen gering blieben. Reichs- , Ebesitz gewannen 0,13 v. H. auf 132,25. Dagegen i bröckelten Dekosama I 0,40 v. H. ab auf 136,75. Li- 'luidationspfandbriefe und Industrie-Anleihen wichen geringfügig ab. Don Stadtanleihen kamen 4,5proz. Utainz nach mehrtägiger Pause mit 94,75 (96) wie- >er zur Notiz. Im Freiverkehr erhöhten sich Kom- -munal-Umschuldung auf 93 (92,90). Im Verkehr ton Bank zu Bank lagen Steuergutscheine I mit 99 Ins 98,80 (98,58) etwas schwächer.

In der zweiten Börsenstunde bewegte sich das Aeschäst nach wie vor in engen Grenzen und ton» isntrierte sich im wesentlichen auf Spezialpapiere. $»on diesen stiegen JG.-Farben bis auf 151, später förte man sie jedoch wieder auf dem Anfangsstand nn 150,50. Rheinmetall bröckelten 0,25 v. H. ab auf M7. Die später festgestellten Kurse zeigten vorwie- enb Erhöhungen bis 1 v. H., Schuckert gewannen 1 v. H. auf 174, Hanfwerke Füssen und Berger Tief- hu je 1,50 d. $).

Der Freiverkehr lag weiter still, gesucht Neben Verein. Fränk. Schuh zu 78 (77). Tagesgeld uto. 2,25 v. H.

Abendbörse behauptet.

Auch an der Abendbörse kam es mangels größerer Aufträge nur zu kleinem Geschäft in wenigen Spe- l.Ölpapieren, doch war die Haltung weiterhin s eundlich. Am Aktienmarkt entwickelten sich I:e Kurse etwas uneinheitlich, wobei die durchschnitt­lichen Veränderungen etwa 0,25 bis 0,50 v. H. be­fugen. JG.-Farben wurden mit 150 (150,50), Me- t:,llgesellschaft mit 110,50 bis 110,25 (110,50), ferner i.a. Deutsche Erdöl mit 119,75 (120,50) umgesetzt, tionft notierten u. a. Buderus mit 96,50 (96), Man- leesmann mit 103^0 (103,75), Hoesch mit 105,25

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7:7 erzielt. Nun kam der Ungar Polacz mit 5:1 Treffer gegen Kaltschmidt zum Erfolg und somit zur 8:7-Führung für fein Land. Als letzter Fechter konnte Dr. Fraß von Friedenfeldt den Ungarn Meszlenyi nur 5:2 schlagen, so daß Ungarn bei gleicher Siegzahl durch das bessere Trefferverhält- nis von 61:62 den zweiten Platz hinter Italien belegen konnte.

Amtsgericht Gießen.

Der Fr. K. in Klein-Linden hatte sich wegen Diebstahls im wiederholten Rückfall zu verantwor- ten. Der Angeklagte hat sich im Juni und Juli d. I. in Gießen, Butzbach und Frankfurt a. M., nachdem er gerade eine sechsmonatige Gefängnis- strafe wegen Zechbetrugs verbüßt hatte, wiederum, oes Zechbetrugs in 13 Fällen schuldig gemacht.

Der Anklagevertreter beantragte, den Angeklag­ten, der geständig war, zu einer Gesamtgefängnis­strafe von zehn Monaten zu verurteilen.

Unter Annahme mildernder Umstände wurde der Angeklagte wegen Betrugs im strafverschärfenden Rückfall zu einer Gesamtgefängnis st rafe von zehn Monaten verurteilt. Zwei Monate und 15 Tage Untersuchungshaft wurden auf die Strafe angerechnet. Strafmildernde Umstände wur« den wegen der relativ geringen Beträge zugebilligt, Dem Angeklagten wurde wiederholt empfohlen, end­lich in sich zu gehen und ein anderes Leben anzu­fangen, ferner wurde ihm eröffnet, daß er, wenn er sich nicht daran gewöhnen könne, sein Brot in Ehren zu verdienen, als asozialer Mensch ent­sprechend behandelt werden müsse.

Rundfunkprogramm

Mittwoch, 23. August.

5 Uhr: Frühmusik, Gaurnusikrng RAD. 10. 5.50: Bauer, merk auf! 6: Morgenspruch, Nachrichten, Wetter, Gymnastik. 6.30: Frühkonzert. 7: Nachrich­ten. 8.10: Gymnastik. 8.25: Kleine Ratschläge für Küche und Haus. 8.40: Froher Klang zur Werk- pause. 9.30: Nur Frankfurt: Gaunachrichten. 10: Schulfunk. Das Erbe im Blut. Eine Bauernballade. 11.40: Ruf ins Land. 12: Werkskonzert. Ausfüh­rung: Musikkorps I, Flak.-Rgt. 29. 13: Nachrichten. 13.15: Mittagskonzert. Das kleine Orchester des Reichssenders Stuttgart. 14: Nachrichten. 14.10: Das Stündchen nach Tisch. (Industrie-Schallplattee und Eigenaufnahmen.) 16: Nachmittagskonzert. I. Opernmusik. II. Operettenmusik. Das Kurorchester Bad Kreuznach. Dazwischen: Berichte vom Inter­nationalen Weinbaukongreß in Bad Kreuznach. 18:' Das Recht im Alltag. Der Ehescheidungsprozeß. 18.15: Kleines Kapitel vom Leben. 18.30: Pflege deutscher Hausmusik. Alte Meister. Wir spielen Mo­zart, Beethoven und Bach. 19: Fliegendes Deutsch­land. Beim Wetterfrosch der Segelflieger. 19.15: Tagesspiegel. 19.30: Der fröhliche Lautsprecher. 20: Nachrichten. 20.15: Melodie der Liebe. Aus Oper und Operette. 22: Nachrichten. 22.15: Sport in Kürze. 22.20: Kammermusik. Lieder und Klavier­musik von Johannes Brahms. 23 bis 24: Musik aus Wien. Das kleine Orchester des Reichssenders Wien. Dazwischen: Berichte von den Boxkämpfen der Studentenweltspiele.

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! Groß en -Li nden, 21. Aug. Die Monats­wanderung des ZweigvereinsHütten- berg" vom DH C. am gestrigen Sonntag führte in die Taunusberge. Nach der Bahnfahrt bis Ost­heim ging es durch Fauerbach v. d. H. über Langen­hain durch das schöne Usatal nach Ziegenberg. In der Nähe des Schlosses und eines größeren Fisch­teiches wurde kurze Frühstücksrast gehalten. Ein herrlicher Waldweg, der schöne Ausblicke auf die Seitentäler und auf die Berge, besonders den gro- ;en Feldberg, gewährte, führte aufwärts an Fried- richstal vorbei. Bei einem starken Gewitter, das die Wanderer im Wald überraschte, fanden sie gute Unterkunft in einem Jagdhaus. Auf schattigen, schmalen Graswegen ging es dann zu einem Limes­turm, der im Jahre 1923 an aussichtsreicher Stelle erbaut wurde. Im Forsthaus Winterstein wurde die letzte Rast gehalten und dann der Heimweg nach Bad-Nauheim angetreten. Die Bahn brachte die Teilnehmer dieser schönen Wanderung nach Lang- Göns und Großen-Linden zurück.

Leihgestern, 22. August. Ihre silberne Hochzeit können am Mittwoch, 23. August, der Reichsbahndedienst ete Karl G r i m m e I und Ehe­frau Marie, geborene Velten, Bahnhofstraße 129 dahier wohnhaft, begehen. Die hiesige Krie­gerkameradschaft beging den Tag von A n l o y am Sonntag durch ein kameradschaftliches Beisammensein bei Kamerad Dem. Die Kamerad­schaft, die in diesem Jahre auf ihr 65jähriges Be­stehen zurückblicken kann, wird diese Feier durch einen kameradschaftlichen Familienabend am 16. September begehen. Der Gesangverein Eintracht" Unternahm am Sonntag eine Fahrt nach Kassel-Wilhelmshöhe. Drei Omnibusse brachten in der Sonntagsfrühe die Sänger und ihre Ange­hörigen nach Batz Wildungen, von wo nach Be­sichtigung der Badeanlagen und der Edertalsperre die Fahrt ihrem Endziel entgegenging. Bei pracht- vollem Wetter, genossen die Teilnehmer einen herr­lichen Blick über Kassel mit seiner schönen Umge­bung. Hochbefriedigt wurde die Heimfahrt ange­treten.

* Radheim an der Horloff, 21.August. Am Samstagabend erschoß sich hier ein junger Mann aus Garbenteich. Der Mann hatte sich vor einigen Jahren hier verheiratet und war bann mit seiner Frau nach Garbenteich verzogen. Vor einigen Monaten trennten sich die Eheleute infolge starker Zwistigkeiten, und die Frau kehrte mit ihrem etwa drei Jahre alten Kinde hierher zu ihren Eltern zurück. Dem Manne war das Recht zugestanden worden, sein Kind wöchentlich besuchen zu können. Dabei machte er wiederholt den Versuch, seine Frau zur Wiederoersähnung und zur Wiederherstellung der Ehe zu bewegen. Alle diese Versuche wurden jedoch von der Frau abgelehnt, so auch am Sams­tagabend wieder. Aus Verzweiflung darüber er­schoß sich der 29 Jahre alte Mann mit einem Tesching, das er mitgebracht hatte, im Wohnzimmer seiner Frau. Aus einem Briefe in der Rocktasche des Toten ging hervor, daß er die Tat geplant hatte für den Fall eines erneuten Scheiterns feiner Bemühungen.

Kreis Friedberg.

- Griedel, 21. Aug. Der hiesige Mühlenbesitzer L. Christ, Pächter eines Jagdbezirkes im hessi­schen Taunus, erlegte dieser Tage ein ausgewachse­nes Wildschwein. Dem Tier war bei einer früheren Jagd das linke Vorderbein zur Hälfte ab» geschossen worden, so daß es sich auf drei Beinen fortbewegen mußte. Ebenso konnte ein weiterer Schuß am Hinterbein festgestellt werden, den das erlegte Wild früher erhalten hat. Das ausgenom» mene Tier wog weit über einen Zentner.

zwei Fußball-Gaukämpfe. Am SamstM geht es in Kassel im Rahmen der großen Kasseler Tum- und Sportwoche gegen die Auswahl Hessens und Sonntag ist in Erfurt die Elf des Gaues Mitte

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Die große Zuverlässigkeitsfahrt LüttichRom- Lüttich, die bei einem geforderten Stundenmittel von 50, teilweise sogar 60 km eine unerhörte Zer­reißprobe war, hat den deutschen Teilnehmern schone Erfolge in der Mannschafts- und Einzel­wertung eingetragen. In der Gesamtwertung er­zielten die deutschen Fahrer das beste Ergebnis und gewannen damit die Internationale Trophäe endgültig für Deutschland, während die einzige voll­ständige Mannschaft am Ziel, die der Auto-Union mit Mornberaer, Müller und Trägner, den dafür ausgesetzten Pokal holte. In der Einzelwertung war P. v. Guilleaume auf Adler als Dritter hinter den punktgleichen Trasenster (Buaattt) und Tre voux (Hotchkih) der beste deutsche Fahrer. Hin­ter ihm belegten Momberger und Müller, die ebenfalls punktgleich waren, die nächsten Plätze und auf den 7. und 8. Rang tarnen mit Lohr (Adler) und Frhr. v. Wangenheim (Hanomag) wiederum zwei deutsche Fahrer. Eine schone Lei­stung, wenn man bedenkt, daß von 54 Gestarteten nur 21 das Ziel erreichten und kein Fahrer die ~ " ohne Strafpunkte beendigte.

Gegner.

Leichtathletik-Länderkampf Deutschland - Schweden.

Fußschlagballrunde der höheren Schulen Gießens.

Die Fußschlagballrunde der Klassen 3 der höheren Schulen Gießens gelangte bereits vor den Ferien zum Abschluß. Jede Klasse 3 hatte eine Mannschaft von 11 Spielern zu stellen, die in einer einfachen Runde (ohne Rückspiele) um den Meister kämpften. Wie die Tabelle zeigt, wurde die Kampfgemeinschaft der Klasse 3b der Justus-oon-Liebig-Schule Mei­ster. Sie zeidte während der ganzen Runde das beständigste Können und hat diesen Titel verdient gewonnen. Auch die Kampfgemeinschaft der Klasse 3a der Langemarckschule hat sich, wie das Lauf- verhältnis zeigt, ebenfalls sehr gut geschlagen. Diese Mannschaft hatte das Pech, ein Spiel mit drei Läu­fen Unterschied zu verlieren. Die Verteilung der restlichen Plätze entspricht im allgemeinen den ge­zeigten Le-istungen.» Durch unbeständige Leistungen verlor die Mannschaft der Klasse 3a der Justus- von-Liebig-Schule gegen den Tabellenletzten sehr hoch und verschenkte somit den zweiten Platz.

Dadurch, daß jetzt jede Klasse eine Kampfgemein­schaft stellt (früher hatte nur die beste Klasse jeder Schule eine Wettkampfmannschaft zur Spielrunde zu stellen), ist der Spieleifer und das Interesse am Fußschlagballspiel gegenüber früheren Jahren ge­stiegen. Alle Mannschaften haben ihr Können wäh­rend der Spielrunde verbessert, es wäre deshalb zu begrüßen, wenn in Zukunft Dor- und Rikkfpiele stattfänden, die sicher noch zu besseren Ergebnissen und anderer Placierung beitragen würde.

Die Tabelle.

acher begrüßen. Gut vorgetragene Lieder, eine 'eine Verlosung und weitere gesellige Dardietun- ;i isn bereiteten den Besuchern einige schöne Stun- !-n. DerGesangverein Daubringen" |l mternahm am Sonntag eine Fahrt nach Garben- kich zum Besuch des dortigen GesangvereinsDik- j t»ria . Bei der Ankunft am Bähnhof Garben-

Vom Blitz erschlagen.

* Nidda, 20. August. Bei der Feldarbeit tuf dem Haferacker wurde der 28 Jahre alte Land­wirt Albert Westerweller aus Wallern- laufen mit seiner Frau und seinem Vater von >inem Gewitter überrascht. Durch einen Blitz- chlag wurde der junge Mann getroffen und i u f der Stelle getötet. Seine etwas ent» ernt arbeitende Frau wurde leicht am Arm verletzt.

Schloß Biedenkopf im Kreisbesitz.

LPD. Biedenkopf, 21.August. Nachdem das Ziedenkopfer Landgrasenschlaß in den Lesitz des Kreises übergegangen ist, haben um« angreiche Freilegungsarbeiten begonnen, die die ilten Mauerreste der aroßangelegten Biedenkopfer Burg zutage fordern sollen. Die Burganloge war Mützer stark befestigt. Die Arbeiten werden sehr sorg- ältig durchgeführt, damit mögliche Funde, die über jas genaue Alter der Anlage Aufschluß geben fön» ien, erhalten bleiben. Bei Erfolg der Arbeiten soll lie gesamte Burg mit einer Zementdecke gegen Wit- «rungseinflüsse abgedeckt uno zur allgemeinen Be» Wigung freigegeben werden.

Arbeitsdienst verhütet Brandkatastrophe.

LPD. Herborn, 21. August. Im benachbarten Zerbornseelbach brach in der Scheune des Landwirts Görzel aus unbekannter Ursache ein Zrand aus, der leicht zu einer verheerenden Kata- tropfje hätte führen können, da der Brandherd in !er größten Gefahrenzone der Gemeinde laa. Etwa ,5 bis 18 Scheunen waren bedroht. Nur !urd) das unverzügliche, tatkräftige Eingreifen von ,twa 50 bei Bachregulierungsarbeiten in der Nähe leschäftigten Mrbettsmännern der Reichsarbeitsdiensi- tbteilung Dillenburg, die später von der Drtsfeuer» zehr unterstützt wurden, konnte das Feuer auf seinen Herd beschränkt werden. Ihm fielen die mit Heu- nd Strohvorräten gefüllte Scheune sowie eine Dreschmaschine zum Opfer.

Landkreis Gießen.

* Großen-Buseck, 21. August. In außer­ordentlich geistiger und körperlicher Frische kann I)er Glasermeister und Landwirt Heinrich Sona« -ins am morgigen Mittwoch seinen 91. G e - »urtstag feiern. Der hochbetagte Mann, der sich n der Gemeinde aller Wertschätzung erfreut, ist Der älteste Einwohner von Großen-Buseck. 5r nimmt am Geschehen unserer Zeit noch regsten Anteil. Darüber hinaus vermag er noch in Haus and Hof tätig zu fein. Wir beglückwünschen den (ten Herrn herzlich zum Geburtstag.

Daubringen, 21. August. Am vorigen 1 Samstag veranstaltete der Gesangverein Sängerlust", wie alljährlich, einen Familien­dend. In dem schön geschmückten Vereinslokal '.Dnnte Vereinsführer Opper eine große Zahl Be-

Deutscher 2:1-Fußballsieg über Ungarn

Nach der feierlichen Eröffnung am Sonntag durch Reichsminister Dr. Rust begannen am Montag die Studentenweltspiele 1939 in Wien auf breiter Front. Im ersten Spiel des Fußballturniers trafen auf dem WAC.-Platz die Mannschaften von Deutsch­land und Ungarn zusammen. Unsere Studenten fchlugen sich ausgezeichnet und bezwangen die Un­garn in einem durchweg überlegen durchgeführten Kampf mit 2:1 (1:1) Toren. Das Ergebnis ist recht schmeichelhaft für die Ungarn, die den Deutschen in technischer Beziehung und Kampfesführung ein­deutig unterlegen waren. Ihr einziger Gegentreffer war durch eine fehlerhafte Abwehr des deutschen Hüters Scheithe zustandegekommen, der sich bei einem hohen Flankenball zu weit ins Feld wagte und überspielt wurde.

In der deutschen Elf war die Verteidigung Alt- Hosf-Katzer in großer Form. In der Läuferreihe überragte Hoffmann, und im Angriff, der lediglich nicht genug fchoß. übertraf der Wiener Mittel­stürmer Epp seine Nebenleute. Bei den Ungarn verdienten sich der Mittelstürmer Tihany, der Halb­linke Dr. Varga und der Mittelläufer Kovacs I. ein Sonderlob.

Bereits in der achten Minute konnte Epp einen hohen Flankenball zum 1:0 verwandeln, doch er­zielte noch vor der Pause der Ungar Magyar den Gleichstand. Nach dem Wechsel war Deutschlands Elf drückend überlegen. Jedoch erst in der 75. Mi­nute glückte Hack der siegbringende Treffer.

Italien Rugby-Weltmeister.

Nach der plötzlichen Absage der Südafrikaner, die keine Ausreise-Erlaubnis erhielten, nahmen an dem Rugby-Turnier nur die Mannschaften von Deutschland und Italien teil. Die Entscheidung fiel bereits am Montag. In einem überaus harten Kampf siegten die Italiener über unsere Vertretung mit 20:14 (9:8) Punkten. Zunächst ließ sich der Kampf für unsere Fünfzehn recht günstig an. Sie kam 8 :0 in Front, verlor aber dann ihren Drei- oiertel Hanne durch Knöchelbruch. Durch besseres Handspiel holten die Italiener bann auf, und als zu allem Pech auch noch der Deutsche Dreioiertel Dr. Dehmel ausschied, war der Kampf entschieden.

Deutscher Erfolg im Basketball.

Gleichzeitig wurden die ersten Spiele im Basket­ball ausgetragen. Einleitend war Ungarn mit 30:16 den Bulgaren hoch überlegen. 3m zweiten Kampf traf Deutschland mit Peru zusammen. Obschon die Peruaner bereits mit 15:11 in Führung lagen, erkämpften unsere Studenten mit 20:15 (10:9) noch einen klaren Sieg. In der deutschen Basketball- Mannschaft kämpft der Gießener Student Rupprecht Kraus ch mit.

Pech unserer Fechter.

Im Fechten wurde bereits das Turnier auf Florett entschieden. Italien gewann alle seine Ge­fechte und siegte mit 3 Mannschaftssiegen. Unsere Mannschaft hatte kein Glück. Sie traf im ersten Gang auf Ungarn. Bei ständig wechselnder Füh­rung war nach 14 Gefechten ein Gleichstand mit