Nr. 195 Erstes Blatt
Dienstag, 22. August 1939
189. Jahrgang
Nichtangriffspakt Deutschland—Sowjetrußland
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Reichsminister Dr. Frank kam sodann auf den Friedensvorschlag des Führers zur Lösung der Danziger Frage und des damit so eng zusammenhängenden Korridorproblems zu sprechen und betonte, daß die Friedenshand des Führers, sein Angebot aus Rückkehr Danzigs . ins Reich und auf Sicherstellung einer exterritorialen Verbindung zwischen Ostpreußen und dem Deutschen Reich, schneidend und ohne Gründe zurückgestoßen wurde. „Heute ist die Entscheidung darüber nahe daran, das Schicksal der Welt zu werden. Mögen alle, denen in der weiten Welt daran gelegen ist, daß eine friedliche Dauergemeinschast der Kulturvölker der Welt ermöglicht werde, sich frei machen von der Hoffnung, Deutschland durch Drohungen einschüchtern zu können. Denn der Wille des Dritten Reiches Adolf Hitlers, dem Lebensrecht unserer Danziger Volksgenossen zum Siege zu verhelfen, ist stärker als jede Drohung. In Danzig wird das deutsche Recht siegen, wie es in Köln, in'Wien, in Reichenberg, in Prag und in Memel bereits gesiegt hat; und der Führer wird durch die Durchsetzung dieses deutschen in Versailles so furchtbar vergewaltigten Rechtes die Möglichkeit der Anbahnung einer Rechtsgemeinschaft oller friedlichen Nationen schaffen und so die Gefahren eines Krieges beseitigen, der die Kultur Europas vernichten würde."
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3. Der Völkerbund ist kein von Deutschland anerkannter Faktor in der geschichtlichen Entwicklung dieser Frage. Er ist weder Vertragspartner des Deutschen Rechtes noch irgendwie kompetent, eine bestimmte Rechtshaltung der deutschen Regierung zu verlangen.
4. Die Durchführung der Rückkehr Danzigs in daZ Reich ist die Wiedergutmachung eines 400 000 Deutschen angetanen Unrechts. Die Wiederherstellung des echten Rechtszustandes 'stellt keinerlei Unrecht gegenüber Dritten dar. Dies gilt insbesondere gegenüber der Republik Polen. Die Uebernahme des Danziger Rechtsgebietes in das deutsche Reichsrechtsgebiet würde keine Verletzung der polnischen Rechtshoheit bedeuten.
5. Die Danziger Bevölkerung bekennt sich zur deutschen Rechtsgemeinschaft und hat damit schon längst die Entscheidung über ihre rechtliche Zugehörigkeit zum Deutschen Reich getroffen.
Deshalb sei auch das von polnischer Seite oft vor- gebrochte Argument, daß Danzig eine polnische Stadt fein müßte, weil Danzig wirtschaftlicher Hafen Polens wäre, für uns völlig gleichgültig. Die Danziger würden lieber arme Deutsche sein als durch Reichtum gekaufte Deutschtumsfeinde. Das fei der Unterschied zwischen deutscher Gesinnung und internationalem Finanzdenken.
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stellt werden. Starke Truppenkontingente werden auf der Strecke Lublin—Warschau zusammengezogen. Sie sollen nach Nordosten transportiert werden. In Kowel sammeln sich motori- serte Einheiten. Das Infanterie-Regiment 55 ist von seinem Standort Lissa (Wojewodschaft Posen) verladen worden und liegt jetzt im Norden Pommerellens, unweit der Grenze der Freien Stadt Danzig.
An der Straße von Lissa nach Zaborowo werden Drahtverhaue gezogen. Ein Gleis der Bahnlinie Lissa—Laßwitz wurde entfernt, so daß die Strecke jetzt nur noch eingleisig ist. Auf der Strecke Striesewitz—Waldschlößchen werden vom Militär Tanksäulen errichtet. Es werden Gräben von 100 m Länge und drei m Breite fertiggestellt. Zwischen Lissa und Striesewitz wurden in den letzten Tagen M G. - N e ft e r mit Schußfeld nach Zaborowo gebaut. Im Krotoschiner Wald, etwa 1,5 km nördlich von Kochalle befinden sich drei Meter breite und 1,50 Meter tiefe steil abfallende Gräben, die jetzt mit einem Wassergräben von einem Meter versehen wurden. Bei den dort befindlichen Schieß- ständen sind Lastwagen mit Tankmunition entladen worden.
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Stockholm, 21. August. (DNB.) Ein vom Pressereferenten des Danziger Senats, Dr. Karl Fuchs, herausgegebenes Buch „Danzig hat das Wort" ist soeben in schwedischer Sprache in dem Stockholmer Verlag „Skandia Preß" erschienen. Der bekannte schwedische Forscher Dr. Sven H e d i n hat das Geleitwort geschrieben, und der große norwegische Dichter Knut H a m - s u n gab dem Buch einen Gruß an Danzig mit auf den. Weg. Sven Hedin schreibt: In diesen Tagen, m denen die Augen aller Welt auf Danzig gerichtet sind und das Schicksal der Freien Stadt vor seiner Entscheidung steht, ist es mein warmer Wunsch, daß die größte und für das deutsche Volk demütigendste Ungerechtigkeit des Versailler Friedens wieder gutgemacht und Danzigs Sehnsucht nach der Rückkehr zum deutschen Mutterlande erfüllt wird. Diesen Wunsch brachte ich vor einigen Monaten dem Danziger Präsidenten Arthur Greiser direkt zum Ausdruck. Heute hat meine Hoffnung noch größere Aktualität erhalten. Nicht nur im Interesse Danzigs und feiner deutschen Bevölkerung, sondern auch im Interesse des Weltfriedens hoffe ich, daß das Schicksal der Freien Stadt bald in der von ihrer eigenen Bevölkerung gewünschten Richtung und auf eine alle Teile befriedigende Weise entschieden wird.
Knut Hamsun stellt in feinem Gruß an Danzig gleich einleitend fest: „Die Polen haben frühzeitig eingesehen, daß sie Danzig nicht behalten
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Frauen und Kinder flüchten vor dem polnischen Terror über die Grenze
würden, eine deutsche Stadt in Deutschland." Nachdem Hamsun dann darauf hinweist, daß die Polen durch den Bau eines eigenen Hafens ihre Interesselosigkeit für Danzig selbst bewiesen hätten, fährt er fort: „Als aber England nach alter Gewohnheit die neue Einkreisung von Deutschland anfing, waren die Polen wieder tüchtig und lieferten sich selbst als ein Glied im englischen Ring aus. Damit meinten sie, die deutsche Stadt behalten zu können. Indessen waren dis Polen untüchtig: Danzig geht von ihnen weg. Keine Macht der Erde kann o«r- hindern. daß Danzig jetzt von ihnen weggeht."
Knut Hamsun spricht dann die Ueberzeugung aus, daß die Polen ihre Einfalt in der Danzigfrage schließlich selbst einschen würden. Sie vertrauten auf den Fetzen, der vom Versailler Vertrag noch übrig war, und sie vertrauten auf Albions „Garantie". Sie hätten vielmehr auf ihren eigenen Hafen Gdingen vertrauen sollen. Es gebe auch andere Länder die auf den Versailler Vertrag und Englands Versprechen vertraut hätten und verraten worden seien. Die Polen hätten mehr auf Deutschlands Anerbieten der freundschaftlichen Auseinandersetzung hören sollen. Zum Schluß ruft Knut Hamsun'aus: „Ihr Danziger haltet aus! Ihr seid Preußen und gehört der großen deutschen Nation an. Eines Tages seid ihr selbst zurück im Vaterlande."
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verhindern, ist der polnische Grenzpostendienst besonders nachts durch Militär verstärkt worden. Am Sonntag sind im Grenzstreifen Gleiwitz— Schönwald auf einer Entfernung von etwa 100 Kilometer auch nichtuniformierte Aufständische zur Abriegelung des Flüchtlingsstromes hinzugezogen worden.
Starke Truppenbewegungen zur Grenze.
Drahtverhaue und Tankfallen im Bau.
Warschau, 21. August. (DNB.) In der Wojewodschaft Wolhynien konnten in den letzten Tagen zahlreiche Einberufungen von Reservisten, insbesondere von Reserveoffizieren, feftge-
„In Danzig wird das deutsche Recht siegen."
Reichsminister Dr. Frank auf der Osttagung deutscher Rechtswahrer in Zoppot
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Oer Wirtschaftsvertrag mit der Gowietunion.
Bei der Eröffnung der Ostrnesse in Königsberg hat Staatssekretär Dr. Land fried betont, daß Deutschland bereit ist, mit allen Staaten :n einen Güteraustausch zu treten, der a u f natürlichen wirtschaftlichen Voraussetzungen beruht. Es ist nichts Neues, daß zwischen Deutschland und Sowjetrußland durchaus die Möglichkeit vorhanden ist, einen Warenaustausch herbeizuführen, der für beide Teile äußerst vorteilhaft werden kann. Jrn Jahre 1935 wurde das letzte Handels- und Kreditabkommen mit Rußland abgeschlossen. Der deutsch-russische Warenumsatz sank dann bis auf ein Zwölftel seines früheren hohen Standes, er bewegte sich zuletzt um ungefähr 60 Millionen RM. Das am 19. August abgeschlossene neue Abkommen wird sicherlich dazu beitragen, den Warenaustausch der beiden Länder neu zu beleben, denn der Zustand der letzten Jahre wurde auf beiden Seiten als unnatürlich empfunden. Das weite Rußland ist ein gewaltiges Rohstoffgebiet,
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Kattowitz, 21. August. (DNB.) Die Zahl der deutschen Flüchtlinge aus Polen nimmt ungeheure Ausmaße an. Täglich treffen über tausend volksdeutsche Flüchtlinge aus Polen in West-Oberschlesien ein, wo sie von der NSV. empfangen und betreut werden. Seit den letzten zwei Tagen kommen hauptsächlich Frauen und Kinder über die Grenze, deren Männer bzw. Väter in polnische Gefängnisse geworfen wurden oder bereits seit der polnischen Grenzsperre sich in West-Oberschlesien aufhalten. Die Kinder sind meist noch ganz klein, o f t im Säuglingsalter. Abgehärmt von Not und Leid, zerrissen ihre Kleidung, gesundheitlich aufs schwerste gefährdet, so kommen die Frauen und Mütter über die grüne Grenze, ungeachtet dessen, daß in jedem Augenblick die todbringende Kugel der polnischen Häscher sie erreichen kann. Ihr Leid ist unermeßlich groß, oft sind sie nicht mehr in der Lage, ! olles das zu beschreiben, was sie in den letzten Tagen unter dem grausamen Grazynski-System durchmachen mußten. Selb st Polen verlassen massenweise ihr 1 Vaterland und erklären händeringend: „Wir wollen Arbeit und Brot in Deutschland. Was heißt Polen, wo wir nur Arbeitslosigkeit, Entrechtung und Zurücksetzung erleben müssen." Die Aussagen aller dieser Flüchtlinge ergeben ein bezeichnendes Bild über die trostlose Lage in Polen, in der die Horden des Aufständischen-Verbandes unumschränkte Machtbefugnisse haben.
Wachsende AervosM.
Polnische Grenzer schießen auf deutsche Zollbeamte.
Berlin, 21. Aug. (ORB) Oie Reichsregierung und die Gowjetregierung sind übereingekommen, einen Richianoriffs- pakt miteinander abzuschließen. Oer Reichsminister des Auswärtigen, von Ribbentrop, wird am Mittwoch, dem 23. August, in Moskau eintreffen, um die Verhandlungen zum Abschluß zu bringen.
DNB. Danzig, 22. August. Die Osttagung deutscher Rechtswahrer in Zoppot, die, vorn Reichsrechtsamt der NSDAP, in Verbindung mit dem NS.-Rechtswahrerbund durchgeführt wird, wurde heute im Magistratssitzungssaal Zoppot durch den Reichsrechtsführer, Reichsminister Dr. Frank, feierlich eröffnet. In feiner Eröffnungsansprache erklärte Reichsminister Dr. Frank: Bei dem Blick auf Sie, meine Danziger Rechtswahrerkameraden, steigt das stolze Gefühl in mir empor, Ihnen heute der Sendbote der Entschlossenheit des nationalsozialistischen Reiches zu sein, dem Rechte unseres großen Volkes auf Cure Freiheit, Ihr Danziger Volksgenossen, Ausdruck zu verleihen. Es gibt ein U r - recht der echten, ihren Schicksalskampf heroisch führenden Nationen auf Selbstbestimmung ihres völkischen, staatlichen und politischen Schicksals. Der sogenannten „Freien Stadt Danzig" ist dieses Urrecht gewaltsam entrissen worden. Bewußt gehen die Künder der sogenannten Weltmeinung um dieses fundamentale Urrecht herum. Freilich, Hunderte und aber Hunderte von Ausländern haben in Denkschriften und Zeugnissen die Lage Danzigs als einen Rechtsfkandal internationalen Charakters bezeichnet. Aber wer wurde in der weiten Welt sich Der 400 000 Danziger erbarmt haben? Wann wäre es der Fall gewesen, daß diese sich in Rechtsbekenntnissen ergehenden demokratischen Weltmächte einmal aus (Eigenem Den Entschluß gefaßt hätten, mit ihrer Macht Dem vergewaltigten Recht zur Durchsetzung zu verhelfen? Davon horte man nichts! Noch niemals hat Das Ideal Der Rechtsformung einen solchen nie wieDer gut zu machenDen SchaDen erlitten als DaDurch, Daß für Diese schanD- barste Vergewaltigung Der Rechtsgeschichte, für dieses Versklavungs-Diktat von Versailles die „R e ch t s s o r m des D e r träges"' angewandt wurde. Der gewonnene Krieg mochte die Rechtsgrundlage für scharfe Bestimmungen sein, niemals aber konnte er die Rechtsgrundlage für die Vergewaltigung unseres Volkes werden. Heute ist Großdeutschland bereit, fähig und willens, das der Stadt Danzig vorenthaltene Recht auf Zugehörigkeit zum gemeinschaftlichen deutschen Vaterlande Durchzusetzen. Daher steht es gut sur un'feren Prozeß um Danzig, Die RechtsgrunDe aber Die Das nationalsozialistische GroßDeutschand Adolf Hitlers in Diesem Prozeß vorzubringen hat, fin? Da^s^Versailler-SchanD-Diktat ist ein reines Gewaltinstrument ohne jeDe n Re chts- ch a r a k t e r. Eine Berufung auf Dieses Instrument 3ur Aufrechterhaltung von Zustanden, Die in diesem SchanDDokument formuliert finD, f a n n n i e m a l s Rechtscharakter befi tz e n. UeberDies ist Dieses Versailler Diktat seiner Wirksamkeit Durch Die feierliche Zurücknahme Der Deutschen Unterschrift durch ADolf Hitler auch im formalsten Sinne entkleidet. . ,,
2 Die Gemeinschaft Der alliierten und assoziierten Mächte Die nach Dem Mrsailler SchanD-Diktat Den Verzicht DeutschlanDs auf Das Gebiet Der „Freien Stadt Danzig" erzwungen und entgegengenommen hat, beste h't nicht mehr. Damit sind auch alle „Rechtsansprüche" entfallen, die die nationale oder internationale Lage Danzigs betreffen.
Polen als Glied im englischen Gnkreisnngsring
Sven Hedin und Knut Hamsun betonen eindeutig Danzigs liecht zue Heimkehr ins deutsche Mutterland.
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Volksdeutsche sind Freiwild für die polnischen Grenzposten
Mährisch-Ostrau, 22. Aug. (DNB.) Alle (Unzeichen Deuten Darauf hin. Daß in Den nächsten ^cgen im Teschener-Bieliczer Gebiet mit einer Terroraktion gegen Die VolksDeut- ' ch e n zu rechnen ist. Die Vorgänge Der letzten Tage - nD Die übrigen Maßnahmen halten Die Deutsche Bevölkerung in ftänDiger Furcht jinD E r - Regung. Eine große Anzahl von VolksDeutschen bnnte sich der beabsichtigten Verhaftung nur 1turch Die Flucht entziehen unD muß sich illjne jegliche Mittel verborgen halten. Wenn Die ÄolksDeutschen bei VerwanDten unD Bekannten nicht tmterfommen können, sind sie genötigt, sich in QälDem unD Bergen zu verstecken. Von den Dlnischen Behörden werden sie als Freiwild an- lLsehen. Die deutschfeidlichen Organisationen haben 1 uftrag erhalten, die Berge nach den Flüchtlingen Szusuchen.
Welches Schicksal sie erwartet, wenn sie ergriffen werden, kann man aus dem Los des Volksdeutschen Valetta ermessen, welcher von der Polizei un- l»rletzt verhaftet wurde, dessen Tod jedoch nach einigen Tagen gemeldet werden mußte. Wenn diese t.mglücklichen Menschen versuchen, sich nach Deutschland oder in das Protektorat zu retten, so schießen die Grenzposten und die Militärstreifen rücksichtslos auf Die Flüchtlinge. Um Die Flucht ^olksDeutscher über Die grüne Grenze ins Reich zu
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Mährisch-Ostrau, 22. August. (NDB.) Grenzübergang Mischalkowitz - SÜD bei Schle- si sch-Ostrau ereignete sich ein Grenzzwischen- fall, der nur Durch Die Kaltblütigkeit Der angegriffenen deutschen Zollbeamten keine weiteren Folgen hatte. Zwei reichsDeutsche Zollbeamte unternahmen längs der Protektoratsgrenze einen 2) i e n ft g a n g, bei dem sie auch in Der Nähe Der polnischen Grenzwachtbude am Grenzübergang Mischalkowitz vorbei- kamen. In diesem Augenblick sprang ein polnischer Zollbeamter aus Der BuDe heraus unD gab auf fie einen Schuß ab. Gleichzeitig alarmierte Der Pole weitere polnische Zollbeamte. Das unverantwortliche Vorgehen Der polnischen Zollbeamten hotte leicht zu einem schweren Zwischenfall führen können, wenn die Deutschen Zollbeamten Den Angriff mit der Waffe beantwortet hätten. — Bei 'Reichswaldau wurde ebenfalls von polnischer Seite iauf eine deutsche Grenzstreife g e - schossen. Glücklicherweise verfehlten auch hier idie Schüsse ihr Ziel. Nach (Eintritt der Dunkelheit i konnten wiederholt Schüsse auf polnischer Seite 'gehört werden, die zeigen, Daß Durch Die Truppen- zzusammenziehungen auf polnischer Seite Die Nervo- Ifität auch bei Den Zollbeamten zunimmt. Bei Dem »erwähnten Grenzübergang in Mischalkowitz - SÜD -Wurde weiter Die Unterminierung Der Straße Durch -polnisches Militär festgestellt.
Eichener Anzeiger
General-Anzeiger für Oberhefsen
________druck und Verlag: vrühlsche Universiiäirdruckerei R. Lange in Sieben. Schristleitung und Geschäftsstelle: Schulstratze 7


