Plätzen
Kluge, Fleischmann und Kraus siegen in den Motorradklaffen
Der Kamps der Rennwagen
Handball-Meisterschast der Mnner
Nis. >
Mockatz orpnunb rtstag üsEg
। Derbem sann ginS e ihm.
inedberg rau ver- tehenden m) drei >ach und 'öter aus für kam es Schot-
eß nach ger Der- mit der Betterau ielgeftal- ben. Er- Teil der tgen und sind im 356, als Z.-Walter
Mercedes-Benz in Tripolis. Der Korpsführer sprach Hermann Lang und R. Caracciola am Start- und Zielplatz seine herzlichsten Glückwünsche aus. Dann stellte sich der neue 1,5 Liter Mercedes- Benz erstmals der deutschen Öffentlichkeit vor. Auf ihrer Ehrenrunde wurden die beiden Wagen, die dem schweren Formelwagen zum Verwechseln ähnlich sehen, stürmisch umjubelt.
BMW.- und DKW.-Rekorde.
Ein reicher Rekordsegen war bei den Motorradfahrern fällig, die sich in den drei Klassen über sechs Runden (136,8 Kilometer) packende Kämpfe lieferten. — In der Halbliterklasse machten Gall und Ludwig Kraus ihr Rennen ,,ganz privat" aus. Aus der mit 118,9 angegangenen Startrunde kamen Gall und Kraus schon mit einer halben Minute Vorsprung vor dem Engländer Anderson (Velocette) an den Tribünen vorbei. Fahrtechnisch kaum noch zu übertreffen, jagten sie mit der starken. Maschine durch die Kurven und bewiesen, daß sie sich im Training doch etwas Zurückhaltung auferlegt hatten. Gall versagte es sich diesmal, seinen Kameraden wie in Hamburg noch zu überraschen, und wenige Meter hinter Ludwig Kraus, der mit 123,1 km/st in der letzten Runde die weitaus schnellste Motorradzeit geschasst hatte, beendete er das Rennen. Anderson blieb um Minuten geschlagen. Bester Privatfahrer war der Mannheimer Bock (Norton), der sich den vierten Platz erkämpfte.
Unwiderstehlich zog in der 350er-Klasse Heiner Fleischmann mit der DKW. in Front und tauchte schon bald im Rudel der früher abgelassenen Halblitermaschinen auf. Immer schneller wurde die Fahrt des Nürnbergers, immer tiefer drang er in die Gruppe der schwereren Maschinen ein, und das Ziel erreichte er schließlich in der Gesamtwertung als Dritter hinter Kraus und Gall, fast auf gleicher Höhe mit Anderson. Mit 118,1 km/st hatte „Heiner" seine schnellste Runde erledigt. Hamelehle und Petruschke, der schlecht vom Start, abgekommen war und sich von der elften Position aus vorarbeiten mußte, trafen vor dem besten Privatfahrer Thorn-Prikker (Godesberg) auf Velocette ein. — In der kleinen Klasse bis 250 ccm war Europameister Ewald Kluge klar überlegen. Er siegte nach einer schnellsten Runde von 115,5 km/st vor seinen Stallgefährten Walfried Winkler und Siegfried Wünsche.
Dem letzten Tag der Grupp en-Endspiele um die deutsche Fußballmeisterschaft waren die Entscheidungen in drei von den vier Gaugruppen vorbehalten. Zum Nordmarkmeister Hamburger SV., der chon vor acht Tagen Meister der Gruppe 1 wurde, Haden sich der Sachsenmeister Dresdner SC. als Sieger der Gruppe 2, der Ostmarkmeister A dm i r a Wien als Sieger der Gruppe 3 und der Wft- falenmeister S ch a l k e 04 als Sieger der Gruppe 4 gesellt. Diese vier Mansnchaften werden am 4. Juni zur Vorschlußrunde um die deutsche Meisterschaft antreten und die beiden Endkampfteilnehmer ermitteln.
Ohne Ueberraschungen ging es auch am letzten Spieltag nicht ab. Die größte kam in Halle zustande, wo die Stuttgarter Kickers gegen Dessau 05 0:1 (0:0) unterlagen und dadurch den Gruppensieg der im Torverhältnis besser beschlagenen Wiener Admira überlassen mußten. Wir erinnern uns, daß der Mittemeister im vergangenen Jahr dem DfR. Mannheim den Weg in die Vorschlußrunde verlegte und den Schalter „Knappen" ein hochwillkommener Schrittmacher war. Diesmal sind die Stuttgarter Kickers die Leidtragenden, und die Wiener Admira wird Nutznießerin des Dessauer Sieges.
Die zweite Ueberraschung gab es in Osnabrück, wo der Niedersachenmeister gegen den bisher ungeschlagenen HSV. mit 4:2 die Oberhand behielt. Im Gegensatz zu Halle hat aber diese Niederlage keine nachteiligen Folgen für den Unterlegenen, denn er stand ja bereits als Gruppensieger fest.
In der Gruppe 2 schlug sich der Dresdner SC.
Nach dem Ausscheidungsspiel der Gaumeister von Ostpreußen und Pommern erfolgte am gestrigen Sonntag der große Start zur deutschen Frauen- Handba'llmeisterschaft 1939 mit den acht Vorrundenkämpfen. Etwas unerwartet kamen die Ergebnisse aus Kassel und Fürth. Für die Zwischenrunde, die am 4. Juni durchgeführt wird, qualifizierten sich folgende Mannschaften: VfR. Mannheim, CT. Hessen- Preußen Kassel, TV. Cannstatt, TiB. Berlin, Post Wien, Tvd. Eimsbüttel Hamburg und Stahlunion Düsseldorf. Die Begegnung SC. Magdeburg — Fortuna Leipzig endete trotz Verlängerung unentschieden 5:5, so daß hier eine Wiederholung notwendig ist.
In Süddeutschland erweckte das Spiel zwischen der Frankfurter Eintracht und dem DfR. Mannheim das größte Interesse. Die VfR.-Frauen, die bereits viermal im Endspiel um die ,L>eutsche" standen, setzten sich dank ihrer größeren Erfahrung 4:2 (2:1) durch.
In Kastel schlug der Hestenmeister C T. Hessen-
Runde 9:52,5 (138,5 km/st, neuer Rundenrekord): 2. Tazio Nuvolari auf Auto-Union 1:41:08,3 = 135,3 km/st; 3. R. Caracciola auf Mercedes-Benz 1:41:28,4 = 134,8 km/st; 4. v. Brauchitsch auf Mer-
Bei der Siegerehrung auf dem Nürburgring führte Korpsführer Reichsleiter Hühnlein aus, daß in Sachsen eine zweite große Rennbahn entsteht, die keinesfalls eine Konkurrenz für den Nürburgring darstellen soll. „Entscheidend ist der Sport, entscheidend ist, ob Italien der bisherigen großen Einsatzfreudigkeit im großen Rennwagensport treu bleiben wird, entscheidend ist, ob die Länder England, Frankreich und Amerika Wagen entwickeln, die konkurrenzfähig sind. Beim Internationalen Eifelrennen ist jeder auf seine Kosten gekommen, es war anziehend vor allen Dingen durch seine Vielfältigkeit und durch die Schnelligkeit der Rennen. Ich habe noch nie ein so rostiges, spannendes und schnelles Rennen gesehen hier auf dem Nürburgring wie das Eifelrennen 1939." Zum Schluß dankte der Korpsführer den am Eifelrennen beteiligten Persönlichkeiten und Vertretern von Partei, Staat und Industrie, sowie besonders den Füh-
Preußen Kassel überraschend die Firmenelf der BSG. Martin Brinckmann Bremen sehr klar mit 5:1 (2:0) Toren. Man hatte sich von dem Niedersachsen-Meister mehr versprochen.
Auch das Fürther Ergebnis kam etwas unSr- wartet. Gelang es doch dem TV. Cannstatt, dem vielfachen württembergischen Gaumeister, trotz des reiferen Spiels der Fürtherinnen zu einem verdienten 4:3 (1:2) -Siege zu kommen.
Daß sich der deutsche Meister TiB. Berlin für die Zwischenrunde qualifizieren würde, war von vornherein anzunehmen; aber Asco Königsberg machte ihm den 5:3 (3:1) -Erfolg nicht leicht.
Ihre favorisierte Stellung brachten Eimsbüttel Hamburg und Stahlunion Düsseldorf auch im Ergebnis klar zum Ausdruck. Während die Hamburgerinnen in Münster gegen den dortigen SC. 08 10:0 (4:0) erfolgreich blieben, siegte Düsseldorf in Köln gegen den BC. 9:1 (4:1).
Nicht ganz so leicht hatte es der Ostmark-Meister Post Wien, sich zu Hause gegen Schlesien Bres?
Handball-Misterschast der Frauen
Oie Vorrunde ohne große Ueberraschungen beendet.
H. Dipper (Masetati) 1:50:39,21; 13 gestartet, am Ziel.
Es war das schnellste Rennen auf dem Ring.
lai bringt en. Nach- Kann non te, begeht e Frau, »burts» Rüstigkeit.
weiteren
Die Gruppenkämpfe um die deutsche Handball- Meisterschaft der Männer haben jetzt überall den Sieger ermittelt. Zu den bereits vor acht Tagen festgestellten Gruppenmeistern MTSA. Leipzig, Hindenburg Minden und ßintforter SV. gesellte sich diesmal noch der Post-SV. München in Gruppe 4. Vollständig beendet sind die Runden in den Gruppen 2 und 3. In Gruppe 4 haben nur noch Waldhof und Altenstadt gegeneinander anzutreten. Nur in der Gruppe 1, die bekanntlich fünf Mannschaften umfaßt, stehen noch drei Spiele aus.
Gruppe 1.
Im letzten Spiel schlug der deutsche Meister MTSA. Leipzig zu Hause den Polizei-SV. Stettin ganz überlegen 13:1 und hat nun 16:0 Punkten und ein Torverhältnis von 96:30. Zu einem klaren Erfolg kam. auch der Schlesien-Meister MSV. JR. 49 Carlowitz, der in Bischafsburg den MSV. Hinburg Bischofsburg 10:3 (7:2) bezwang.
Gruppe 2.
Das letzte Spiel der zweiten Gruppe führte die Meister der Nordmark und von Niedersachsen, Oberalster Hamburg und MSV. Lüneburg, in Hamburg zusammen. Die Theilig-Elf übte Vergeltung für die
auch im Rückspiel gegen Fortuna Düsseldorf recht gut. Zwar konnte er eine 2:0- und später eine 3:1-Führung nicht zum Sieg auswerten, aber das 3:3, das man am Schluß des Kampfes notierte, genügte den Sachsen vollauf.
In der Gruppe 4 hat sich Schalke 04 mit einem eindrucksvollen 4:0 (l:0)-Sieg über den Schlesien- meister den Gruppensieg gesichert. Die „Knappen" spielten wieder sehr gut und warfen in diesem wichtigen Treffen ihre ganze reiche Endspielerfahrung in die Waagschale. — Der Schlußstand in den Gau-
11.
12.
12
,ß du mich ljt rasche
ilter und Äer), die Amt für i, stehen uf ihrem t worden e restlose amten in anifation, ! bei der isgemeim amte der tjen Jetzt 4496
in Lüneburg erlittene Niederlage und siegte 11:9 (9:6).
Gruppe 3.
In Gruppe 3 mußte der überlegene Gruppensieger ßintforter SV. seinen ersten Punkt im letzten Kampf abgeben. In Aachen holte der VfB. ein verdientes 3:3 (2:1)-Unentschieden gegen die Lint- forter heraus. Praktisch hat diese Punkteteilung natürlich keine Bedeutung mehr. In seinem sechsten Spiel erlitt der Südwest-Meister TSG. 61 Ludwigshafen auch seine sechste Niederlage. Diesmal wurden die Ludwigshafener in Arolsen durch den Hessen-Meister 14:8 (5:5) bezwungen.
Gruppe 4.
Daß die Entscheidung in Gruppe 4 nun doch noch zu Gunsten des Bayern-Meisters gefallen ist, verdanken die Münchener, die zu Hause gegen den überraschend starken To. Altenstadt nur knapp 4:3 (3:2) gewinnen konnte^ nicht zuletzt dem badischen Meister SV.'Waldhof,' der in einem großartigen Kampf auf eigenem Platze den Wiener AC. mit 11:8 (5:4) Toren in - die Knie zwang. Trotzdem haben die tapferen Münchener den Gruppensieg durchaus verdient errungen.
»W*
cedes-Benz 1:42:53,1 = 133 km/st; 5. Rudi Hasse auf Auto-Union 1:42:56,1 = 132,9 km/st; 6. E. Bigalke auf Auto-Union 1:44:52,1 = 130,5 km/st; 7. H. Müller auf Auto-Union 1:46:31,2 = 128,5 km/st; 8. H. Hartmann (Mercedes-Benz) 1:48:10,4 = 126,5 km/st, eine Runde zurück; 9. P. Pietsch (Maserati) 1:41:23; 10. L. Joa (Maserati) 1:45:28,4;
Etcmcelin (Frankreich) auf Talbot 1:46:37,3;
Mik-«'" üt er, rum®11/ •iir. $«6
&
SÄ ‘»i>‘
HSV., Dresden, Admira und Schalke!
Oie „letzten Vier^ der deutschen Fußball-Meisterschaft.
. traten • « ;°n der den svi. lverwol- euerver, hsivehr, ronsti^ °ssent.
W«r. tflnbej. Zen, 14. chts. ließen, l Lollar, ebeitsge- ngewan- Jei den nehr grein. Die • soweit hen Leiten.
($QUpis Se..St, ond aus und am ch«n Be°
Langs Giegesfahrt auf dem Mrburgring.
Nuvolari (Auio-Llnion) und Caracciola (Mercedes-Benz) nach heißem Kampf auf den
, tüchtiger fleißig, er inh er M « die be- gönnte
. Aamerao . Schüttel-
Dann sahen 200 000 begeisterte Menschen dem Kampf der Rennwagen entgegen. Nachdem Korpsführer Hühnlein noch einmal in Begleitung des Präsidenten des Italienischen Automobil-Clubs, Graf B o n a c o f f a , den Ring abgefahren hatte, erfolgte der Start für die 228,1 Kilometer. Man vermißte bedauerlicherweise Oberfeldwebel Meier, dessen Auto-Union nicht mehr fertig geworden war.
Pünktlich um 13 Uhr stob das Dreizehnerfeld der Südkehre entgegen. Aber nicht die drei Fahrer der ersten Reihe, Lang, Nuvolari, Caracciola, erwischten den besten Start, sondern Manfred von Brauchitsch, hinter dem sich H. Müller auf Auto-Union „aufbaute". Auf der Gegengeraden aber lag Lang schon in zweiter Position vor Nuvolari, Bigalke, Hasse und Caracciola. Der Engländer Seaman war etwas zu hastig gestartet, so daß ihn ein Kupplungsschaden schon in der ersten Runde zur Aufgabe zwang.
Hermann Lang legte ein tolles Starttempo vor. Er passierte auch Brauchitsch und tarn nach 10-17 3 (133 km/st) als Erster aus der ersten Runde, gefolgt v. Brauchitsch und dem an Müller vorde^ gezogenen Caracciola. Der Europameister schob sich in der zweiten Runde an die zweite Stelle vor. In der dritten Runde machte sich Tazio Nuvolari bemerkbar. Er kämpfte sich an . v. Brauch! sch vorbei ( und hatte vor dem Karusiell tn der dritten Runde eine halbe Minute Rückstand auf Lang und Caracciola. Ein Reifenwechsel, der m 32 ^unben erlebtgt . war, ließ Caracciola in der vierten Runde bie Fuh- rung übernehmen vor Tazio Nuvolan Der Europameister drehte gehörig auf und fuhr mit 9.53,3 (138 3 km/st) eine neue Rekordrunde. Im Hinterfeld gab'es zwischen'Müller und Hasse, sowie Etancelm scharfe Pofitionskämpfe.
J£arratfd)“ 45 Sekunden vor Nuvolari.
Nach der fünften Rund, der des Remiens, führte Caracciola mit 45 Sekunden Vorsprung vor Nuvolari und Hermarm Lang. Don Brauchitsch blieb trotz eines Reifenwechsel auf dem vielen Pl-tz »or Sj af fe, d-r feinen Käme- roden Müller überholl hatte. Immer aufregender wurde der heiße Kampf. Caracciola fuhr an der Bor vor, um zu tanken und Seifen zu wechseln. Das dauerte bei allem Einsatz der Monteure so
'S ”*l
fahren aber niemand wußte, wer den am Ende davontragen würde Hernmnn Lan9 drückte in der siebenten Runde den Runoenreco^
des Nürburgrings! Nu volar ^ßstchaver abschütteln. Nach acht Runden lag ^un Äkr Sang
an ihm vorbeigezogen.
Langs Dritter Sieg.
Mit 11 Sekunden Vorsprung ging swöfe i? sä -ch Ä« Ä* eingangs der letzten
Der Eifel-Sieger Hermann Lang. — (Scherl-M.) ciola, die ein nicht weniger überzeugendes Rennen gefahren hatten. __
Mit einem - Siegheil auf den Führer und den Liedern der. Natton schloß ein Renntag, der den 200 000 noch lange im Gedächtnis bleiben wird.
Die Ergebnisse.
Sportwagen.
Bis 2000 ccm: (6 Runden - 136,860 km) 1. P. G Christen (Rumänien) auf BMW. 1:11,24,4 = 115,1 km/st (Rekord); 2. Dr. Werneck (Garmisch- Partenkirchen) auf BMW. 1:11:46 (114 6 km/st): 3 W. Briem (Berlin) auf BMW. 1:12:34,1 (113,2 km/st). 11 gestartet, 5 am Ziel
B i s 15 0 0 ccm (5 Runden = 114,050 km): 1. Jv. Röse (Düsseldorf) aufBMW.l:05:13,4 = 104,8 km/st; 2. 'W Nürberger '(Essen) auf MG. 1:09:48 = 98 km/st; 3. W. Hillegaart (Hamburg) auf HRG. 1:09:53,4; 10 gestartet 6. am Ziel
Bis 110 0 ccm (4 Runden = 91,240 km): 1. A. Reichenwallner (München) auf Fiat 50:13-2 = 97 4 km/st; 2. I. Hummel (Freiburg) auf BMW. 56-33,0 = 96,8 km/st; 3. M. Neuber (Neunkirchen) auf Fiat 57:39,2; 11 gestartet, 8 am Ziel (m allen Klaffen Wertung als zweiter Meisterschaftslauf,.
Motorräder.
(6 Runden =136,8km) bis 5 0 0 ccm: 1. L. Kraus (München) auf BMW. 1:07:43,3 = 121,lkm/st (neuer Klaffenrekord), schnellste Zeit der Motorräder; 2. K. Gall auf BMW. 1:07:45 = 121,05 km/st; 3. F- Anderson (England) aus Norton 1-11-47 2 = 114,4 km/st; 4. H. Bock (Mannheim) auf Norton 1:12:16,4; 5. K. Rührschneck (Nürnberg) auf Norton 1:12:30,2; 6. E. Schmid (Stuttgart) auf Norton; 26 gestartet, 24 am 3u?L
Bis 3 50 ccm: 1. H. Fleischmann (Nürnberg) auf Auto-Union DKW. 1:09:46 = 117,6 km/st (neuer Klaffenrekord); 2. W. Hamelehle (Sindelfingen) auf Auto-Union/DKW. 1:12:53 2 = 112 6 km/st; 3 B, Petruschke auf Auto-Union DKW. 1:14:04,2 = 110,8 km/st; 4. H. Thorn-Prikker (Godesberg) auf Velocette 1:16:20; alle 21 am Ziel.
Bis 2 5 0 ccm: 1. E. Kluge auf Auto-Union/ DKW. 1:12:13,4 = 113,6 km/st (neuer Klaffen- । re korb)' 2. W. Winkler auf Auto-Union DKW. 1:14:022; 3. F. Wünsche auf Auto-Union/DKW. : <Wehrmacht-Heer) 1:14:02,3; 4. H. Gablenz (Karls- i ruhe) auf DKW. 1:18:08,1; 5. L. Berger (Breslau) auf DKW. 1:18:24,4.
• Rennwagen.
(10 Runden = 228 km).
j 1. Hermann Lang auf Mercedes-Benz 1:40,571 . - 135,5 km/st (neuer Nürburgrekord), schnellste
Das 12. Internationale Eifelrennen nahm am Sonntag einen Verlauf, wie man ihn selbst von diesem überlieferten Volksfest des deutschen Motorsports kaum erwartet hatte. Bei den großen Formelwagen erfreuten sich 200 000 begeisterte Menschen bei schönem Frühlingswetter am scharfen Duell Zwischen der Auto-Union und Mercedes-Benz. Die Untertürkheimer stellten mit ^ermann Lang abermals den Sieger, der zugleich mit 138,6 km/st die schnellste Runde fuhr, die jemals an der Nürburg geschafft wurde. Tazio Nuvolari, R. Caracciola und M. von Brauchitsch folgten auf den Plätzen. Oberfeldwebel Meier, dessen Erstauftreten man mit Spannung erwartete, griff nicht ein, da fein Wagen nicht rechtzeitig fertig geworden war. — Einen reichen Rekordfegen brachten auch die Meisterschaftsläufe der Sportwagen und Motorräder.
Eportwagensiege in Rekordzeiten.
Daß unsere Sportwagen von Jahr zu Jahr schneller werden, wurde wieder auf dem Nürburgring in eindrucksvoller Weise bestätigt. In sämtlichen Klassen, die sechs, fünf und vier Runden zurück- zulegen hatten, gab es famose Zeiten. Den besten Durchschnitt mit 115,1 km/st erzielte der Sieger der 2-Liter-Klasse, P. G. C h r i st e a (Rumänien) auf einem deutschen DMW.-Wagen. Zunächst war der führende Rumäne von dem deutschen Bergmeister von Huschke-Hanstein (BMW.) drei Runden lang gehetzt worden. ,Als von Honstein wegen eines Kerzendefektes „aussteigen" mußte, übernahm Dr. Werneck (Partenkirchen) die Rolle des Verfolgers, ohne den Rumänen allerdings noch erreichen zu können. — Ein famose Leistung vollbrachte in der Klasse bis 1,5 Liter der NSKK.-Obersturmführer Ralph Röse (Düsseldorf). Mit 104,8 km/st schaffte er zwar keinen Rekord, war aber im Ziel doch mehr als drei Minuten vor seinen Gegnern. In der Klasse bis 1100 ccm blieb mit Reichenwallner (München) auf Fiat der Vorjahr es sie ger mit dem Rekord-Durchschnitt von 96,8 km/st siegreich.
Ehrung der Tripolis-Sieger.
„Der schönste Sieg, den der deutsche Kraftfahr- sport je errungen hat" — mit diesen Worten feierte Korpsführer Hühnlein vor Beginn der Meisterschaftsläufe unserer Motorradfahrer den Erfolg von
rern und Männern der NSKK.-Motorgruppe Westmark.
Kurze (Sportnoiizen.
Deutschlands Hockeyelf gewann den in Frankfurt am Main vor 2000 Besuchern ausgc» tragenen zweiten Länderkampf gegen Ungarn überlegen mit 3:1 (1:0) Toren. Ungarn mußte sich tn der Hauptsache auf die Verteidigung beschränken.
Beim Frauen-Leichtathletlkfest in Giengen (Württemberg) ging eine Reihe deutscher Spitzenkönnerinnen an den Start. Olympiasiegerin Gisela Mauermeyer gewann das Diskuswerfen mit 42,80 Meter und das Kugelstoßen mit 13,28 Meter. In der Sieqerliste findet man weiter Frl. Gelius (München), Frl. Friedrich (Würzburg), Frl. Kühnel (München) und Frl. Dernpe (Weimar).
Beim Mannheimer Leichtathletik- f e ft überstrahlte der 800-Meter-Rekordlauf Harbigs mit 1:50,0 Minuten natürlich alles. Hornberger (Frankfurt) gewann die 100 Meter in 11,9 und Neckermann (Mannheim) war über 200 Meter in 21,9 erfolgreich. Jakob (Berlin) legte die 1500 Meter in 3:53,4 zurück und in der Viererstaffel lief Eintracht Frankfurt 41,8 Sekunden.
Das Darmstädter Reitturnier wurde am Sonntag zu Ende geführt. Den großen Preis des Reichsstatthalters in Hessen (Jagdspringen Klasse Sa) gewann ^-Hauptstuf. W. Fegelein von der -Hauptreitschule München auf Nordrud.
Unsere Tennisspieler errangen im Da- vispokalkampf gegen Polen in Warschau durch den Gewinn des Doppelspiels eine 2.1-Führung. Henkel- v. Metaxa schlugen Graf Baworowski-Hebda mit 5:7, 6:4, 6:2, 6:2. In Stockholm gewann Schweden mit 4:1 über Dänemark und in Brüssel führte Belgien nach dem zweiten Tag mit 2:1 gegen Indien.
Einen überlegenen 7:1 (5:1)- Sieg feierte die deutsche Fußballelf beim dritten Spiel , gegen die Protektoratsmannschaft von Böhmen und ' Mähren vor 25 000 Zuschauern im Wiener Sta- - dion. Die deutsche Elf bestand durchweg aus Spie- ; lern des Gaues Ostmark.
gruppen:
Gruppe
1.
1. Hamburger SV.
6
22:11
9:3
2. VfL. Osnabrück
6
10:12
6:6
3. Hindenburg Allenstein
6
10:12
5:7
4. Blau-Weiß Berlin
Gruppe
6
2.
7:14
4:8
1. Dresdner SC.
2
7:4
3:1
2. Fortuna Düsseldorf
Gruppe
2
3.
4:7
1:3
1. Admira Wien
6
20:11
7:5
2. Stuttgarter Kickers
6
13:13
7:5
3. VfR. Mannheim
6
12:16
5:7
4. SV. 05 Dessau
Gruppe
6
4.
6:11
5:7
1. Schalke 04
6
17:5
10:2
2. VfR. Gleiwitz »
6
12:11
8:4
3. Wormatia Worms
6
12:10
6:6
4. SC. 03 Kassel
6
4:19
0:12


