SJlxfport
W.
Wirtschaft
Handball im ASRL. - Kreis Gießen
lief).
Pokalspiele.
eiierer Anstieg der Veschästigtenzahl
Rundfunkprogramm
Blumen
Zum Ausklang noch einmal Lvkalkamps 1900 - M A
dadurch werden
die Beschäftigungssteigerung nur durch den Wiedereinsatz bisher erkrankter Gefolgschastsmitglieder erreicht werden. Die in den Wintermonaten sehr hohe Zahl der Erkrankungen (Grippe) ging im März stark zurück. Die Eingliederung des neuen schulentlassenen Jahrganges in die Betriebe von Wirtschaft und Verwaltung wirkte sich dagegen erst seit Be-
TV. Katzenfurt — MSV. Barbara Gießen TV. Dillenburg — DS. Niederscheld
Die Barbara nutzt den spielfreien Tag, um das ausgefallene Pokalspiel nachzuholen. Es ist schon einmal gesagt worben, daß das Treffen in Katzenfurt für die Artilleristen mehr als ein Spaziergang bedeutet. Bei der Spielstarke der Einheimischen
VfB.-R.: Gottschalk; Leutheuser I., Kramer; Krämer, Lukaschewsky, Godglück; Berlebach, Fischer, Gorissen, Heß, Frey.
1900 II — Vfv.-R. II.
Das „kleine Derby" hat ebenfalls feinen Reiz. Die Reserve der Blauweißen ist neben der Reservemannschaft der Teutonen Anwärter auf die Meisterschaft. Die Leute vom Waldsportplatz haben in den letzten Spielen eine beachtliche Form gezeigt und hohe Torresultate erzielt. Eine Niederlage würde bei oen Blauweißen die Meisterschaft gefährden und bei den Grünweißen eine unliebsame Unterbrechung der Erfolgserie bedeuten.
Spvg. 1926 Leihgestern I — TSV. Garbenheim I.
Die Spieloereinigung empfängt morgen die erste Mannschaft des TSV. Garbenheim zum letzten Verbandsspiel. Die Blau-Weißen, die mit dem zweiten Tabellenplatz vorlieb nehmen mußten, werden'alles daransetzen, ihren Platz in der Tabelle nicht nur ZU sichern, sondern auch den Abstand vom Tabellen- dntten zu vergrößern. Dies sollte ihnen der Papierform nach und vor allem auch gemessen an dem Können, das sie in den letzten Spielen zeigten, gelingen. Trotz alledem darf der Gegner nicht unterschätzt werden. Man verspricht sich also sehr viel von dem letzten Punktespiel der alten Rivalen, der nach Kampf von den Platzbesitzern gewonnen werden sollte.
Die Spog. wird voraussichtlich mit folgender Mannschaft antreten: Dutenhöser; Brücke!, Selten;
Im Handball ist am nächsten Sonntag wieder einmal viel los. Nicht nur, daß verschiedene Pokalspiele nachgeholt werden und die Aufstiegspiele zur Gau- klasse mit dem Treffen Tgde. Hanau — TD. Hörnsheim ihren Fortgang nehmen, die Kreisauswahlmannschaft tritt feit langem wieder einmal in einem Großkampf vor die Oeffentlichkeit.
In Holzheim stehen sich die Kreise VIII (Gießen) und XI (Friedberg) in einem Vergleichskampf, der allerdings nur privaten Charakter trägt, gegenüber. Es waren schon verschiedentlich derartige Kämpfe geplant, eine Durchführung ließ sich aber bis jetzt nicht ermoglicken. Vor einigen Jahren allerdings hat der Kreis Gießen ein Freundschaftsspiel knapp aber verdient gewinnen können.
Man hat in beiden Lagern eine Reihe talentierter Spieler ersetzen müssen, die entweder zum Arbeitsdienst oder zum Militär eingezogen worden sind. Immerhin stehen noch genügend Spieler' zur Verfügung, um zwei spielstarke Einheiten zusammenzubringen. Vorausgesetzt, daß sich in letzter Minute nicht noch Aenderungen ergeben, werden die Kreise wie folgt vertreten sein:
Kreis VIII: Altmann (TV. Dutenhofen); Weiler (Barbara Gießen), Brenner (MTV. Gießen); Schmidt und Huffmann (beide 1900 Gießen), Koth (TV. Wetzlar); Mehler und Strack (MTV. Gießen), Zeiß (TV. Holzheim), Theurer (Luftwaffe Gießen), Will (TD. Lützellinden).
Kreis XI: Koppler (Dilbel); Schweitzer (Wohnbach), Neder (Dilbel); Seeberg, Nern und Wirth (alle Kirch-Göns); Berg und Lippert (Tuspo Butzbach), Paukner (Kirch-Göns), Jäger Ansbach), Nern (Kirch-Göns).
Der Kreis Gießen hat auf eine ganze Reihe von Vereinen zurückgegriffen. Dadurch scheint das Mann-
Faber, Väth, Textor; Martini, Schäfer, Krick, Funk und Laux II. .
Die Jugendmannschaft, die in ihrem ersten Spiel einen überzeugenden 8:2 Sieg errang, tritt in Gießen d:r 1. Jugend des DfB.-R. gegenüber. Wie das Spiel ausgehen wird, ist nicht vorauszusagen.
Steinbad) I — Saasen I.
Kombinationen auf. Die Soldaten nehmen jede Schußmöglichkeit wahr und stellen den Torwart der SA. auf eine harte Probe. Die SA. kommt nochmals auf 3:2 heran, muß aber dann die Soldaten auf 5:3 daoonziehen lassen. Kurz vor der Pause verkürzen die SA.--Männer auf 5 :4.
Nach der Pause hat sich die Hintermannschaft der SA. gefunden. Aber der Gegner läßt keine Erfolge zu. Im Gegenteil, der Sturm wird wieder aggressiver und wirft kurz hintereinander zwei schöne Tore. Die SA.-Männer holen ebenfalls ein Tor auf, müssen sich dann aber wieder das letzte und achte Tor gefallen lassen.
Die 2. Kompanie hatte eine gute und schnelle Manschaft zur Stelle, die auf allen. Posten gut besetzt mar. Ihre Erfolge hat sie durch das gute Deckungsspiel und blitzschnellen Einsatz vor dem Tor des Gegners zu verdanken.
Die SA.-Mannschaft wies viele bekannte Gießener Handballspieler auf, bot aber nicht das einheitliche Bild wie die Soldaten. Am kommenden Mittwoch findet das Rückspiel statt.
April, weiß, was er will. Vom Leben der und Tiere in diesem Monat. 11.40: Ruf ins Land. 12: Schloßkonzert I. Es spielt das Niedersachsen- Orchester. 13: Nachrichten. 13.15: Schloßkonzert II. 14: Nachrichten. 14.10: Don früher und heute! 16: Nachmittagskonzert. Einlage: Besuch in Badenweiler. 18: Neues Leben im Bauernhof. 18.30:
Fast unmittelbar vor Beendigung der Derbands- ' serie, die sich in diesem Jahre ausnahmslos in die Länge gezogen hat, kommt am Sonntag das Lokal- spiel zum Austrag. Und obwohl inzwischen die Meisterschaftsfrage entschieden ist, beansprucht das Zusammentreffen der beiden Mannschaften, nochmals das Interesse der Fußballanhänger. Denn, neben der Einstellung, den Kampf für sich zu entscheiden, geht es um den zweiten Tabellenplatz, den die Leute vom Waldspo>tplatz zur Zeit innehaben, der aber auch von den Blauweißen noch erreicht werden kann. Nach den Leistungen der letzten Spiele zu urteilen, darf man den Grünweißen ein gewisses Plus ein« räumen. Was das bedeutet, weiß jeder Fußballan- hänger. Es gibt kein geschriebenes Gesetz in bezug auf den Ablauf eines Fußballspieles. Das haben die zur Zeit im Gang befindlichen Spiele der Gruppenmeister um die Deutsche Meisterschaft am vergangenen Sonntag schlagend bewiesen, wo die großen Favoriten nicht allein hart um den Sieg Kämpfen, sondern sogar Niederlagen einstecken mußten.
Aus diesem Grunde enthalten wir uns auch einer Doraussage und überlassen das Geschehen den unmittelbar Beteiligten.
Die Mannschaften werden voraussichtlich in folgender Ausstellung antreten:
19 00: Herbst (3/116), Pankok (2/116), Lippert (2/116), Krämer, Rensing, Schäfer, Lobsack, Schell- Haas (2/116), Quick (AR. 45), Hormcl (2/116), Heuser.
Letzte Wball-pimktekäinpfe
Und Aufstiegsspiele ...
freilich konnte — angesichts des Fehlens von zusätzlichen Arb:itskraftreserven und der Abgabe einer größeren Anzahl von Kräften für die Westbauten — • kann.
nannt, für Scheideanstalt zeigte sich auf 1 o. H. erhöhter Basis mit 201 Nachfrage. Auch Metallgescll- schaft 0,25 o.H. gebessert, dagegen BMW. nicht ganz gehalten. In Eßlinger Maschinen kam es zu etwas Geschäft zu einem um 0,50 v. H. höheren Kurs. Schöfferhof wurden zum Mittagskurs von 148,50 bezahlt. In Mannesmann kam nur ein Einheitskurs von 110,25, d. f. 0,25 v. H. höher als Mittagsschlußkurs zustande. Am Rentenmarkt lagen Altbesitz mit 131,50 unverändert. Kommunalumschuldung etwa 93,50. JG.-Farbenbonds etwas ermäßigt Geld.
Frankfurter Schlachtviehmarkt.
Frankfurt a. M., 21. April. Auftrieb: 1314 (1323) Stück Großvieh, darunter 251 (252) Ochsen, 214 (204) Bullen, 605 (631) Kühe, 244 (236) Färsen, 378 (359) Kälber, 25 (29) Hämmel und Schafe, 349 (655) Schweine. Marktverlauf: Rinder, Kälber und Schweine zugeteilt, Hämmel mittel. Es notierten je 50 kg Lebendgewicht in Mark: Ochsen a) 44,5 bis 46,5 (44 bis 46,5), b) 40 bis 42,5 (42 bis 42,5), c) 37,5 (37,5), Bullen a) 43 bis 44,5 (41 bis 44,5), b) 39 bis 40,5 (37,5 bis 40,5), Kühe a) 41,5 bis 44,5 (41,5 bis 44,5), b) 38 bis 40,5 (37,5 bis 40,5), c) 27 bis 34,5 (28 bis 34,5), d) 19 bis 25 (20 bis 25). Färsen a) 44,5 bis 45,5 (44 bis 45,5), b) 40 bis 41,5 (40 bis 41,5), c) 34,5 bis 36,5 (36,5), Kälber a) 62 bis 65 (62 bis 65), b) 43 bis 59 (55 bis 59). c) 45 bis 50 (46 bis 50), d) 30 bis 40 (35 bis 40), Hämmel bl) 48 bis 50 (49 bis 50), b2) 43 bis 45 (42 bis 50), c) 42 (27 bis 40), Schafe nicht notiert, Schweine a) 58,5 (58,5), bl) 57,5 (57,5), b2) 56,5 (56,5), c) 52,5 (52,5), d) 49,5 (49,5), gl) Sauen 57,5 (57,5).
Schweinemarkt in Grünberg.
4- Grünberg, 21. April. Zum Schweine markt waren 104 Ferkel aufgetrieben. Folgende Preise wurden erzielt: 6 Wochen alte Ferkel 34 bis 36 RM., 6 bis 8 Wochen alte 37 bis 40 RM., 8 bis 13 Wochen alte 42 bis 49 RM. Handel flott, der Markt war nach kurzer Zeit ausverkauft.
Schweinemarkt in Buhbach.
* Butzbach, 21.April. Der heutige Schweinern arkt war mit 315 Ferkeln beschickt. Nach regem Handel verblieb Ueberstand. Es kosteten bis 6 Wochen alte Ferkel bis 30 Mark, 6 bis 8 Wochen alte 30 bis 36 Mark, über 8 Wochen alte Tiere bis 40 Mark pro Stück.
Mutige Frauen. Erzähltes und Erlebtes von sportlichen Leistungen. 19.15: Tagesspiegel. 1930: Der fröhliche Lautsprecher. 20: Nachrichten. 20.15: Stuttgart spielt auf. 22: Nachrichten. 22.15: Kamerad, wo bist du? 24: Nacht- und Tanzmusik.
Dienstag, 25. April.
5.50 Uhr: Bauer, merk' auf! 6:. Morgenspruch. Gymnastik. 6.30: Frühkonzert. Ausführung: Das kleine Orchester des Reichssenders Frankfurt. 7: Nachrichten. 8.10: Gymnastik. 8.25: Kleine Rat- Äfür Küche und Haus. 8.40: Froher Klang erkpaufe. Es fpielen die Münchener Rund- funkschrammeln. 9.30: Nachrichten. 10: Schulfunk. Theophrast von Hohenheim. Bilder aus dem Leben des großen Arztes Paracelsus. 11.40: Ruf ins Land. 12: Mittagskonzert I. Ausführung: Das Rhein-Mai- nische Landesorchester. 13: Nachrichten. 13.15: Mittagskonzert II. 14: Nachrichten. 14.10: Allerlei Kurzweil. (Jndustrie-Schallplatten und Eigenaufnahmen.) 16: Nachmittagskonzert. Es spielt das Orchester des Reichssenders Königsberg. Einlage 17 bis 17.10: Neues für den Bücherfreund. 18: Volk und Wirtschaft: Wann sind die alten Hypotheken fällig? (II). 18.15: Kleines Kapitel vom Leben. 18.30: Italienische Meister des Chorgesangs. 19.15: Tagesspiegel. 19.30: Ach, noch einen Walzer, einen Walzer zu guter Letzt. Frohe Tanzweisen von der Jugend für alle, die noch jung fein können. 20: Nachrichten. 20.15: Orchester-Konzert. 21: Von Kassel (aus Fulda): O heiliges Kanonenrohr. Aus Leben und Kameradschaft der Artillerie. 22: Nachrichten. 22.20: Politische Zeitungsschau. 24: Unterhaltung und Tanz.
ginn des Monats April aus.
Der Kräftemangel hielt in allen Berufen und Wirtschaftszweigen an. Doll einsatzfähige, unbeschäftigte Arbeitskräfte standen nirgends mehr zur Verfügung. Die aus dem Reichsarbeitsdienst entlassenen Arbeitsmännor wurden fast ausnahmslos sofort wieder in Arbeit vermittelt. In verschiedenen Gewerbezweigen, so vor allem im Baugewerbe, mußten, weniger vordringliche Arbeiten eingeschränkt oder vorerst zurückgestellt werden. Erheblich war auch der Kräftebedarf in der Landwirtschaft, die in diesen Wochen durch den Einsatz von ausländischen Landarbeitern und von Pflichtjahrmädcben eine gewisse Entlassung erfahren wird, ohne daß die Landarbeiternot im ganzen behoben
Saasens verjüngte Mannschaft trägt am morgigen Sonntag gegen Steinbach ein Freundschaftsspiel aus. Die Platzbesitzer haben sich in den Der- bandsspielen in der Tabelle einen guten Mittelplatz erobert. Dop Steinbach erwartet man ein technisch reifes Spiel. Saasen bestreitet das Spiel mit folgenden Spielern: A. Schmitt, E. Schmitt, W. Schmitt, K. Lenz, K. Jakob, E. Jakob, K. Dächer, Albach, H. Wagner, H. Leib.
Heuchelheim 1 — Cid) I
Am morgigen Sonntag empfängt Heuchelheim die 1. Elf von Lich. Die Einheimischen, die am Karfreitag in Lich mit einer geschwächten Mannschaft • mit 5.3 unterlagen, werden diesmal alles daran setzen, um diese Niederlage wieder wettzumachen, ßidj verfügt seinerseits über eine schnelle, kampffreudige Mannschaft, so daß zu einem spannenden Spiel alle Voraussetzungen gegeben sind.
Jugendfuhball im VfB.-R.
Die 1. Jugend hat sich die gleiche von Leihgestern auf den Waldsportplatz verpflichtet. '
Die 2. Jugend erwartet die Jugendmannschaft von Steinbach. Hier werden sich beide Mannschaften gleich sein. Die bessere Elf soll dieses Spiel gewinnen.
len sehen konnte, und wenn der Aufstieg seine Berechtigung finden soll. Wie die Aufstellung der Mannschaft aussieht, steht bis jetzt noch nicht feft. Aber mit Spielern wie: Ziegler K., Naumann, Geißler, Hörstel, Ziegler A., Sommer, Ziegler Hch., Walter, Ziegler W., Rudolf, Haas, Gabriel und Wißner müßte man dem Gegner alles abverlangen.
Zwischenrundenspiele um die Bannmeisterschast.
Spvgg. 1900 la-Iugend — 1900 Id-Jugend.
Am kommenden Sonntag nehmen die Zwischen- rundenspiele um die Bannmeisterschaft ihren Fortgang. Sollten die beiden Favoriten, 1900 la-Iugend und SD. Garbenteich, zu Siegen gelangen, so kann man bestimmt annehmen, daß beide Mannschaften ein Ausscheidungsspiel um die Zwischenrundenmeisterschaft austragen müssen, denn bei diesen Spielen entscheidet das Torverhältnis nicht. Aber Garbenteich hat noch ein sehr schweres Spiel gegen 1900 Ib-Jugend nachzuholen.
Die la-Iugend der Blau-Weißen wird wohl ihre Dereinskameraden eindeutig schlagen.
Collar Jugend — Garbenleich Jugend.
Vormittags spielt die Jugendelf. Die jugendlichen Gäste sind einer der stärksten Gegner im Gießener Bezirk. Die Lollarer Elf wird also Kampfgeist an den Tag legen müssen, wenn nicht schon nach der ersten Halbzeit eindeutig der Sieger feststehen soll.
Aufstiegspiele zur Bezirkskiaffe.
Dillenburg—Sportfreunde Wetzlar, Burgsolms—Collar.
Das Vorspiel in Wetzlar konnte Dillenburg knapp für sich entscheiden. Auch dieses Spiel dürften die Dillenburger gewinnen, zumal das Spiel auf eigenem Platze stattfindet.
Die Burgsolmser führen die Tabelle und sind als spielstark bekannt. Die Lollarer werden sich anstrengen müssen, wenn sie dieses Spiel gewinnen wollen.
Das Spiel Aßlar—Burg fällt aus.
Burgsolms I — Collar I.
Einen schweren Gang tritt Lollar morgen nach Burgsolms an. Die Elf ist gezwungen, aus der zweiten Mannschaft Ersatz einzureihen. Deshalb dürften die Aussichten der Lollarer für den morgigen Kampf ungünstig fein; zumal die Gastgeber auf ihrem eigenen Platz einen fpielftarten Gegner abgeben. Schon im Vorspiel bewiesen die Burgsolmser ihre Stärke und gaben sich nicht ohne weiteres geschlagen. Es gelang ihnen damals, nach einer 3:1-Führung der Lollarer, noch ein Unentschieden herauszuholen. Wenn Lollar aber auch ersatzgeschwächt antreten muß, so kann die Scharte doch noch durch Eifer und restlosen Einsatz eines jeden Spielers aus gewetzt werden. Denn für Lollar hängt von diesem Spiel die letzte Hoffnung ab, ob ein Aufrücken in die höhere Klasse wohl noch in Fraae kommt. Die Elf muß sich aber auch zu einer besseren Mannschaftsleistung aufraffen, als man dies in den letzten Spie-
Handball Wehrmacht - SA. 8:4.
Am vergangenen Mittwoch spielte eine aus Spielern der SA. - Standarte 116 zusammeng'estellte Handdallmannschäft gegen den Bataillonsmeister, die 2. Kompanie. Es war ein Spiel, wie man es gerne immer sehen möchte. Trotz restlosem Einsatz, Schnelligkeit und Kampf um den Ball blieb es ein Spiel der »Kameradschaft. Die Zuschauer, Soldaten und SA.-Männer, feuerten ihre Mannschaften lebhaft an.
Beide Mannschaften, in körperlich guter Verfassung, standen das scharfe Tempo, das gleich zu Beginn des Spieles angeschlagen wurde, ttotz des großen Platzes bis zum Ende durch.
Die Mannschaft der Standarte 116 nutzt eine Schwäche der sonst guten Hintermannschaft der 2. Kompanie aus und kann für kurze Zeit in Führung gehen. Bald aber hat sich die Mannschaft der Zweiten gefunden, und durch raumgreifendes Spiel auf den freien Raum heißt es bald 3:1 für die Soldaten. Der Sturm der SA. fällt durch Heber«
ist ein Kenner und wirb sich deshalb umso eher einfinden und die notwendige Einheit gestalten helfen.
Wie es auf der anderen Seite aussieht, können wir nicht sagen. Fest steht, daß Kirch-Göns das Gerippe der Elf stellt und daß damit die Gewähr für eine starke Einheit gegeben ist. Es wird ein Kampf werden, in dem zwei gleichwertige Gegner um den Sieg und die Vorherrschaft im Handball ringen.
Um den Aufstieg.
Wie schon einganas erwähnt wurde, stehen sich diesmal um den Aufstieg zur Gauklasse nur Tgde. Hanau und TV. Hörnsheim gegenüber. Es wird für die Hörnsheimer einen schweren Gang werden, zumal die Gastgeber erst am Sonntag ihre wirkliche Form unter Beweis gestellt haben. Wer die Barbara so einwandfrei schlagen kann, der verfügt über eine anständige Portion Spielerfahrung und über den erforderlichen Kampfgeist. Immerhin sollte sich der heimische Meister nicht einschüchtern lassen. Er hat am Sonntag recht gefällig gespielt und braucht sich nur im Sturm etwas zu bessern, um zu einem annehmbaren Ergebnis zu kommen. Ein Spielgewinn ist wohl kaum mög-
FWD. Der Monat März 1939 brachte, wie das Landesarbeitsamt Hessen mitteitte, trotz der z. T. noch wenig günstigen Witterung einen kräftigen Anstieg ber Beschäftigtenzahl (plus 15 000). Ende des Monats waren im Landesarbeitsamtsbezirk Hessen insgesamt rd. 1 024 000 Arbeiter und Angestellte beschäftigt, wovon rd. 600 000 auf die Arbeitsamtsbezirke des engeren Rhein-Maingebietes, etwas über 300 000 auf die Bezirke von Kurhessen und Oberhessen und etwas über 100 000 auf die des Lahn- und Dillgebietes entfallen.
Die Beschäftigung liegt nunmehr, nach Heberwindung des winterlichen Saisonrückganges, um rd. 19 000 über dem Tiefstand vom Dezember. 1938 und um gut 58 000 Über der Höhe des Vorjahres (März 1938). Hierin kommt deutlich die fort- chreitende Ausweitung der wirt» chaftlichen Tätigkeit im hessischen Wirtschaftsgebiet zum Ausdruck. Im März
Rhein-Mainische Börse.
Freundlich, aber sehr ruhig.
Frankfurt a. M., 21. April. Die Börse eröffnete nach der Unterbrechung freundlich. Die Ge- chäftstätigkeit mar aber sehr gering, da die Kund- chaftsaufträge fehlen. Immerhin ergaben sich am Aktienmarkt infolge der Marktenge vereinzelt nennenswertere Kursbesserungen. Süddeutsche Zucker konnten so, nachdem man in den letzten Tagen nur nominelle Kurse genannt hatte, um 1,50 v. H. auf 216,50 anziehen. Stärker erholt waren auch Demag mit plus 1,25 v. H. Autowerte aut gehalten, Daimler um 0,50 v. H. auf 137,50 gebessert, Adlerwerke eine Kleinigkeit fester. Don den schwereren Papieren etzten Farben unverändert mit 148 ein.
Am Rentenmarkt hielten sich die Umsätze in engstem Rahmen. Reichsbcchnoorzüge wurden zu letztem Kurs von 124 genannt. Späte Schuld- mchforderungen und Kommunalumschuldung unverändert gesprochen, in letzteren wurden im Verlaufe zu 93,55 (93,40) etwas umgesetzt. Farbenbonds und Gelsenbenzin zu bisherigem Kurs gehandelt. Don Stabtanleihen würben 4,50 v. H. Mainz von 1928 mit 97,25 um 0,40 o.H. höher bezahlt bei einem nennenswert größerem Umsatz. Pfandbriefe hatten auf letzter Basis unverändertes Geschäft, Rhein. Hyp. Ägu. auf 101,20 erhöht.
Im Verlaufe konnte sich die freundliche Stimmung im allgemeinen halten, doch waren die Kurse meist nur nominell. So wurden AEG. mit 114,50 um 1,25 v. H. höher bezahlt, auch Licht und Kraft um 1.50 v. H. gebessert gesucht, in Bemberg kam etwas Umsatz zu 136,25 nach 135 zustande, dagegen Conti Gummi mit 211,50 noch um 1 o. H. schwächer. Am Montanmarkt wurden Harpener 2 o. H. unter letztem Kurs gesucht, Klöckner dagegen mit 117,50 nach 116 gefragt. Hanfwerke Füssen wurden ausschließlich 5,4 v. H. Dividendenabschlag mit 129,50 nach 134,75 gut behauptet notiert. Für Der. Gothan'a lautete am Einheitsmarkt die Taxe etwa 142,65. IG. Farben waren zum Einheitskurs etwa 148,25, Farbenbonds unverändert 122,25. Tagesgeld 2,25 v. H.
Mbenbbörfe geschäftslos.
Die Abendbörse verlief fast geschäftslos, doch war die Grundhaltung freundlich. Bei den wenigen Kursen, die man hörte, ergaben sich meist nur geringfügige Veränderungen. Am Aktienmarkt wurden IG.-Farben mit 148,50 um 0,25 v. H. höher ge-
Sonntag, 23. April.
6 Uhr: Hafenkonzert. 8.10: Besinnliche Feierstunde mit Werken deutscher Meister. Musik für zwei Klaviere. Einlage: „Spruch der Ahnen". Gedichte von Willy Arndt. 9: Bekenntnisse zur Zeit: Karl Hans Strobl: „Prag". Schicksal, Gestalt und Seele einer Stadt. 9.15: Froh und heiter! (Jndustrie- Schallplatten und Eigenaufnahmen.) 10: Der Geist, aus dem wir handeln, ist das Höchste! 10.30: Chor- gesang. 11: Memelland. Hörfolge mit Texten zeitgenössischer Dichter Und Musik. 11.30: Kantate von Johann Sebastian Bach. 12: Blasmusik. 13: Das Mikrophon unterwegs. 13.15: Musik am Mittag. 14: Für unsere Kinder: Aus unserer Spielzeugschachtel. 14.30: Uns gehört der Sonntag. Ein Reigen sorgloser Melodien. (Jndustrie-Schallplatten und Eigenaufnahmen.) 15.15: Volkstum und Heimat. Wenn der Frühling auf die Berge steigt. Hörfolge. 16: Nachmittagskonzert. Einlage 17 bis 17.10: Sportereignisse des Sonntags. Schwimmfest: Stadt Frankfurt — Kriegsmarine Kiel. 18: Aus Allmendfeld (Ried): Froher Dorfsonntag. Froh zu sein, bedarf es wenig, und wer froh ist, ist ein König. 19: Musik für Harfe und Klavier. 19.30: Sportspiegel des Sonntags. 20: Nachrichten. 20.10: Ouvertüre zu „Egmont". Don Ludwig van Beethoven. 20.20: Einführung in die IX. Sinfonie. Manuskript: Prof. Müller-Blattau. 20.30: Neunte Sinfonie mit Schlußchor über Schillers Ode „An die Freude" für großes Orchester, 4 Solostimmen und gemischten Chor von Ludwig van Beethoven. 22: Nachrichten. 22.15: Sportbericht. 24: Unterhaltung und Tanz.
IHontag, 24. April.
5.50 Uhr: Bauer merk' auf! 6: Morgenlied — Morgenspruch. Gymnastik. 6.30: Frühkonzert. Ausführung: Trompeterkorps des Art.-Rgts. Nr. 51, Fulda. 7: Nachrichten. 8.10: Gymnastik. 8.25: Kleine Ratschläge für den Garten. 8.40: Froher Klang zur Werkpause. Es spielt der Gaumusikzug Schlesien. 9.30: Nur Kassel: Nachrichten. 10: Schulfunk. April,
könnte es sogar nicht überraschend kommen, wenn schaftsgefüge auf den ersten Blick etwas verzerrt zu die Gießener aus dem weiteren Wettbewerb aus- fein. Dem ist aber nicht so! Jeder einzelne Spieler s geschaltet würden.


