Ausgabe 
22.2.1939
 
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Kulturpreise der SA.

für Brigadeführer Heitmüller und Obersturmführer Kremer.

Berlin, 21. Febr. (DNB.) Vor dem Kultur- kreis der SA. sprach auf der Arbeitstagung in Berlin Stabschef der SA. Lutze und verkündete, wie die NSK. meldet, die Namen der Träger der Kulturpreise der S A. für künstlerische Lei- stürmen. Mit dem Preis für bildende Kunst wurde SA.-Brigadeführer cheitmüller ausge­zeichnet, der der künstlerische Gestalter des Ehren­schreines für das ebenfalls von ihm geschaffene Wachbuch der Standarte Horst Wessel" ist, das der Stabschef dem Führer im Vorjahre zum Geburts. tag überreichte. Der Preis für Schrifttum wurde dem Obersturmführer Hannes Kremer von der SA.-Gruppe Hochland für das im vorigen Jahre erschienene WerkGottes Rune" verliehen. Der Musikpreis, der diesmal noch nicht ver­liehen werden konnte, ist für ein Preisausschreiben ausgesetzt, das der Schaffung eines "SA.-Rufes gilt, mit dem ähnlich wie im Zapfenstreich der Wehr­macht für die SA. eine würdige musikalische Feier­stunde geschaffen werden soll.

Der Stabschef hob vor den Angehörigen des Kul­turkreises die kulturelle Aufgabe der SA. hervor. Die Wehrerziehung am .deutschen Manne heiße durch kulturelles Schaffen im soldatischen Geist auf allen Gebieten der Kunst ihre.wertvollste Ergän­zung finden: Mit dem Kulturkreis der SA. tri em Mittel in Erscheinung, um die Seele des deutschen Menschen anzusprechen. Die Leistungen des Kultur­kreises sollen die kulturellen Kräfte der SA formen und zum Einsatz bringen. Der Kuhurkreis ist Heft r der kämpfenden Front unserer Sturmabteilung. durch den Führererlaß urnrissene wehrerzieherische Aufgabe der SA. erfordert, daß die weltanschauli­chen und kulturellen Werte im deutschen Menschen stärker denn je geweckt und gepflegt werden. Die­sem Ziel gilt die Arbeit des Kulturkreises, der aus dem SA-Geist Werte schafft, die über den Tag

Stabsch^ef^nahm dann die Verteilung der Kulturpreise der SA. vor und, würdigte das uh turelle Schaffen beider Preisträger, die sich durch ihre Werke weit über die Reihen der SA. hmaus einen Namen erwarben. Ihre Leistungen sichern ihnen einen bleibenden Platz unter Kunstschaffenden: denn sie sind von soldatischem, kämpferischem Geist getragen. Nach der Rede des Brigadeführers K l ä h n wurden die Neuberufungen in den Kulturkreis der SA. verkündet. Am M woch wird Reichsleiter Alfred Rosenberg die Mitglieder des Kulturkreises der SA. empfangen deren Tagung am 23. Februar. ?em Todestag Horst Wessels, mit einer Kranzniederlegung am Grabe des toten Sturmführers ihr Ende finden wird

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Eine Reichs-Sesoldungsordnung für Hochschullehrer.

Berlin, 21. Febr. (Mz.) Das Reichsbesol- d u n g s r e ch t hat sich an einem neuen Beispiel be­sonders deutlich als Wegbereiter der völligen Ver­waltungseinheit Großdeutschlands gezeigt. Es handelt sich um den Beginn der V erreich - lichung des bisher noch ländermäßig verwalteten Hochschulwesens. Die Reichsregierung hat so­eben einGesetz über die Besoldung der Hochschul­lehrer" beschlossen, das im Reichsgesetzblatt verkündet wurde und das dem allgemeinen Besoldungsgesetz als weitere Anlage dieBesoldunAsord- nung H" f ü r Hochschullehrer anfügt Die hiermit geschaffene reichsrechtliche Ordnung für die Besoldung der Hochschullehrer lehnt sich im wesent­lichen an an das bisher für die p r e u ß i s ch e n Hoch­schulen in Geltung gewesene Recht. Das Bedürfnis der Vereinheitlichung war,-wie das Ndz. weiter mel­det, nicht nur mit Rücksicht auf die außerpreußischen Teile des Altreichs vorhanden, sondern vor allem wegen der Bedürfnisse der heimgekehrten Ost­mark und des Sudetenlandes zu erfüllen. Der Wert der Neuregelung für die Verwaltungs­einheit des Reichs liegt daran, daß zunächst einmal die persönlichen Voraussetzungen für die freie Ver­wertbarkeit und Austauschmöglichkeit der Hochschul­lehrer im ganzen Reichsgebiet geschaffen werden.

der Bewertung der eventuell aus dem Unterschied zwischen Kaufpreis und einem mäßigen Verkehrs­wert an das Reich abzuführenden Ausgleichs- a b g a b e. Nachdem die Unteren Verwaltungs­behörden die Prüfung der Anträge so eingeleitet haben, gehen diese an den Kreiswirtschaftsberater, der dazu sachlich und personell Stellung nimmt. Von dort aus werden die Anträge dann über das Amt des Gauwirtschaftsberaters an die Höhere Verwal­tungsbehörde zur Genehmigung weitergeleitet.

Oie Nationalisierung in der Automobilindustrie.

Berlin, 21. Febr. (DNB.) Bei einem Empfang des Reichsverbandes der Automobilindustrie und der Wirtschaftsgruppe Fabrzeugindustrie wies Reichsleiter Korpsführer Hühnlein nach Begrü­ßungsworten des Präsidenten des Reichsverbandes der Automobilindustrie, A l l m e r s , auf die Bedeu- hing der Motorisierung im Geschehen unserer Tage hin. Deutschland schätze sich glücklich inmittten einer Unzahl von Problemen einen Führer zu besitzen, der auch der Motorisierung Richtung und Weg weise und sie immer in fruchtbringender Bewegung halte.

Oberst von Schell betonte, daß die diesjährige Autoschau zweifellos an einem Wendepunkt in der Struktur der gesamten deutschen Kraftfahrt stehe. Während im Jahre 1938 die Zahl der N e u Zulas­sungen im gesamten Auslande gesunken sei, sei sie in Deutschland noch um 9 v. H. gestiegen. Die bisher durchgeführten Rationalisie­rungsmaßnahmen wiesen, nicht zuletzt dank der verständnisvollen, freiwilligen Unterstützung der Autoindustrie, selbst schon heute sichtbare Erfolge auf und würden sich naturgemäß schon in absehbarer Zeit auf Handel, Handwerk und Ex­port auswirken. Die bisher übliche rein individua­listische Linie werde mehr und mehr zu Gunsten einer Gemeinschaftsarbeit verlassen. Sei es Ausgabe der Partei, die Menschenführung an sich in der Hand zu behalten, so sei die Menschen- sührung innerhalb des motorisierten Sektors selbst­verständlich die Ausgabe desjenigen Teiles der Par­tei, der damit vom Führer besonders beauftragt worden ist, nämlich des Nationalsozialistischen Kraft- sahrkorps mit Reichsleiter Hühnlein an der Spitze, mit dem er in völliger Uebereinftimmung einem gemeinsamen Ziel zustrebe.

Der italienische Außenminister Graf C i a n o und der deutsche Botschafter von Mackensen haben ein Abkommen zur Förderung des Reise­verkehrs zwischen beiden Ländern unterzeichnet.

Wie man von unterrichteter jugoslawischer Seite hört, wurde auf der Tagung des B a l k an- dun d e s in Bukarest prinzipiell die De-jure = Anerkennung der Regierung Franco beschlossen.

Kunst und Wissenschaft.

Lrzählerpreis derneuen linie.

Der Erzählerpreis berneuen linie" wurde für 1939 in Höhe von 3500 Mark durch die Preisrichter Werner Beurnelburg, Paul Fechter, Helene von Nostitz, Wilhelm von Scholz, Bruno E. Werner verteilt. Die acht Preisträger werden im März-Heft vorgestellt. Es sind: Eugen Roth, Georg von der Bring, Ernst Scheibelreiter, Werner v. G r ü n a u , Grete König, Karl Heinrich Graff, (3. 23. Otten, Ernst Johannsen. Der Verlag der neuen linie" zeichnete ferner durch Ankauf ihrer Arbeiten folgende Autoren aus: Otto Herrmann, Gertmarie Dietz, Georg Edward (Gießen), Lore Grimm, Hermann Walter Kaden, Fanny Pr echt er, Annaliese Stiglocher. Die unge­wöhnlich hohe Beteiligung an dem Wettbewerb aus allen Teilen des deutschen Sprachgebietes bezeugte die von Jahr zu Jahr wachsende Bedeutung dieses Erzähler-Preises für das gesamte deutsche Schrift­tum.

Aus aller Wett.

Faschingsausklang in Frankfurt

Der Faschingstrubel auf den Straßen Frankfurts erreichte am Dienstag seinen Höhe­punkt. Die Straßenzüge um die Hauptwache, na­mentlich die Zeil, waren schon früh das Ziel un­zähliger Narren und Närrinnen, zumal viele Ge­schäfte und Büros früher als sonst schlossen. In den Abendstunden war im Zentrum Frankfurts kein Durchkommen mehr. Nur noch die Straßenbahn konnte unter größter Vorsicht verkehren, während der übrige Fährverkehr umgeleitet werden mußte. Beängstigend war auch das Gedränge auf dem Volkskarneval, wo die Budenbesitzer einen guten Tag hatten. Das Faschingstreiben, bei dem man zum Teil recht originelle Einzelmasken und Grup­pen sehen konnte, dauerte in übermütiger Laune bis in den späten Abend hinein an und setzte sich in den überfüllten Wirtschaften und Vergnügungs­lokalen bis zum Aschermittwochmorgen fort.

Faschingsende in Wünchen.

Die Faschingszeit, die dieses Jahr in München unter dem ZeichenTausend Stunden lachendes Glück" stand, ist am Dienstag mit einem großen öffentlichen Faschingstreiben auf den Straßen in Fröhlichkeit und Tanz zu Ende gegangen. Auf fünf großen öffentlichen Plätzen der Stadt spielten be­kannte Kapellen zum Tanz auf, an dem sich Zehn- taufenbe faschingsfroher Volksgenossen beteiligten. Stunbenlang ging bas närrische Treiben. Diese Men­schenströme bUbeten eine flutenbe Brücke zwischen ben von Musik unb Tanz belebten Plätzen.

Beim Wersen von Luftschlangen zu Tode gestürzt.

Der vierjährige Junge einer Koblenzer Familie wollte aus dem dritten Stockwerk Luftschlangen nach einem gegenüberliegenden Treppenflur werfen. Er stellte sich auf die Querstange des Treppengeländers, bekam das Uebergewicht unb stürzte in die Tiefe. Mit einem schweren Schädelbruch wurde er ins Krankenhaus gebracht, wo er bald darauf starb. Bebel verursacht schwere Verkehrsunfälle in Holland.

Der ungewöhnlich dichte Nebel hat in Holland zahlreiche schwere Verkehrsunfälle verur­sacht. Auf der Straße Den HaagUtrecht stieß der Dienstwagen des niederländischen Finanzministers de Wilde mit einem Lastkraftwagen zusammen. Minister de Wilde trug eine tiefe Schnittwunde an der Stirn davon und mußte in ein Krankenhaus gebracht werden. Ein Beamter des Ministeriums wurde schwer verletzt. Bei Meppel wurde an einem unbewachten Bahnübergang der Kraftwagen eines Getreidehändlers von einem Zug zertrümmert. Der Besitzer des Wagens, Vater einer zwölfköpfi­gen Familie, wurde getötet. Das gleiche Schicksal ereilte eine Frau auf einem unbewachten Bahnübergang bei Haarlem. In Liste geriet ein Kraftwagen mit drei Insassen bei dichtem Nebel in einen Kanal, wobei zwei Fahrgäste ertranken. Zahlreiche weitere Verkehrsunfälle werden aus allen Teilen Hollands gemeldet.

Tschechoslowakisches Militärflugzeug verunglückt.

In ber Nähe von Bob Pystian stürzte ein tschecho­slowakisches Militärflugzeug auf ein Haus unb ver­brannte. Beibe Insassen fanden den Tob.

Wetterbericht

Ueber Südwesteuropa kommt in zunehmendem Maße eine südwestliche Luftströmung in Gang, die sich bisher allerdings nur in Frankreich in Tempera­turanstieg unb Regenfällen bemerkbar macht. Mit bem Abbau bes hohen Luftdrucks über dem Festlande wird sich die Störungstätigkeit aber weiter ostwärts ausbebneu, so baß auch bei uns bei stärkerer Be­wölkung mit leichter Unbeftänbigfeit unb Erwär­mung gerechnet werden muß.

Vorhersage für Donnerstag: Stärker bewölkt und leichte Unbeständigkeit, Temperaturen etwas höher ansteigend, südwestliche Winde.

Wintersport-Wetterbericht.

Rhön. Wasserkuppe: Heiter, Schneefall,5 Grad, Gesamtschneehöhe 35 cm, Neuschnee 9 cm, Pulver­schnee, Schi unb Nobel sehr gut.

Sauerlanb. Winterberg: Bewölkt,6 Grab, Gesamtschneehöhe 15 cm, Pulverschnee, Schi und Rodel sehr gut.

Schwarzwald. Feldberg: Heiter,13 Grad, Gesamtschneehöhe 80 cm, Pulverschnee, Schi und Rodel sehr gut.

Hauptschristleiter Dr. Friedrich Wilhelm Lange Stellvertreter des Hauchschriftleiters: Ernst Blum- schein Verantwortlich für Politik unb für die Bilder: Dr. Fr. W. Lange: für Feuilleton: Dr. Hans Thyriot; für ben übrigen Teil: Ernst Blumschein. Anzeigenleiter: Hans Beck. Verantwortlich für den Inhalt ber An­zeigen: Theodor Kümmel. 2). 21.1.39: 10 896. Druck und Verlag: Brühlsche Unioerfitätsbrurferei R Lange, K -G., sämtlich in Gießen Monatsbezugspreis RM. 2,05 einschließlich 25 Pf. Zustellgebühr mit der Illu­strierten 15 Pf mehr Einzeloerkaufspreis 10 Pf und Samstags 15 Pf., mit der Illustrierten 5 Pf. mehr. Zur Zeit ist Preisliste Nr 4 vom 1. September 1937 gültig.

Wieder ein Mrd in Schanghai.

Schanghai, 21. Febr. (DNB.) Marquis L i - kuotfchieh, ein Enkel des bekannten chinesischen Staatsmannes Lihungtschang, ist in der Inter­nationalen Niederlassung -ermordet worden. Der Attentäter gab auf Likuotschieh, der in der Gordon-Straße spazieren ging, mehrere Schüsse ab, von denen drei tödlich wirkten. Likuotschieh stand in dem Verdacht, mit der Nankinger Re­form r e g i e r u n g in Verhandlung en zu stehen, um den Posten eines Leiters des chinesischen Seezollamtes zu übernehmen.

In scharfen Worten wurden im japanischen Reichstag die von den chinesischen Geheimgesell­schaften in Schanghai verübten Morde verurteilt und gleichzeitig eindeutige Warnungen an die Chi­nesen unb bie Behörben ber Internationalen Nieder­lassungen gerichtet. Kriegsminister I t a g a k i er­klärte, Japan werbe sich vor der Notwendigkeit der Selbstverteidigung sehen, falls diese Dinge ihren Fortgang nähmen. Die japanische Presse in Schang­hai droht nicht nur mit militärischen Sanktionen, sondern auch damit, daß die Japaner in Schanghai die Gerechtigkeit in eigeneHände nehmen wür­den.

Sowietrußland baut eine Bahn an bie chinesische Grenze.

M o 5 k a u, 21. Febr. (Europapreß.) Amtlich wird der Beschluß bekanntgegeben, eine Anschluß­bahn von der Sowjet-Turkestan mit Sibirien ver­bindenden Turksib-Bahn zurchinesischen G r e n z e zu bauen. Es sollen auf Grund des dritten Fünfjahresplanes in der C^ nesisch-Turkestan (Sin- fiang) benachbarten Sow<trepublik Ka fakst an nicht weniger als fünf Anschlußlinien an die Turksib gelegt werden. Politisch bedeutungsvoll ist davon die Zweigbahn nach der chinesischen Grenze, die von Alma-Ata nach Dscharkent führen wird. Das östlich von Dscharkent beginnende Gebiet, ber Norben Sinkiangs, ist zwar offiziell chinesisch, steht aber tatsächlich seit einigen Jahren unter bem Einfluß Moskaus.

Kleine politische Nachrichten.

Der Jagbaufenthalt des Chefs der Deutschen Po­lizei und Reichsführers *ih Himmler in den For­sten von Dialowicz wurde abgeschlossen. Im Laufe ber breitägigen Jagd wurden 57 Wildschweine, ein Luchs und ein Fuchs zur Strecke gebracht. Der Reichsführer ff und sein Gastgeber, ber Chef der polnischen Polizei General Z am o r s k i, haben sich nach Warschau zurückbegeben. Don Warschau fährt ber Reichsführer ff nach kurzem Aufenthalt nach Berlin.

Stapellauf des englischen FlaggschiffesGeorgV/ e o n b o n , 21. Februar. (DNB.) Auf den Vickers Armstrong-Werken in der Tynemündung vor New Castle fand im Beisein des englischen Königspaares unb einer großen Zuschauermenge der Stapellauf des neuen britischen 35 000-Tonnen-Schlachtschiffes Georg V." statt. Der König nahm selbst die Taufe des Schiffes vor, das als Flaggschiff des Oberkom- manbierenben ber britischen Flotte in Dienst gestellt werben wirb. Das Schiff wirb mit 32 Knoten bas schnellste britische Schlachtschiff sein. Es ist mit zehn 38-cm-Geschützen in drei Türmen, 16 15-cm-Ge- schützen sowie zahlreichen Geschützen kleineren Ka­libers bestückt. Als Brennstosf wird Oel verwendet. Das Schiff kann Flugzeuge an Bord nehmen, die mit Katapult abgeschossen werden. Besondere Panze­rungen schützen den Rumpf gegen feindliche Ge­schosse, Fliegerbomben unb Minen. Die Mannschaft beläuft sich auf 1500 Köpfe.

Nach bem Stapellauf des SchlachtschiffesKing George V." wird sofort mit dem Bau ber beiben GroßkampfschiffeLion" unbTemeraire begonnen werben. Beibe Schiffe werben, wie ver­lautet, 40 000 Tonnen W a s s e r v e r b r a n - gung haben unb mit lözölligen Geschißen bestückt ein. Die Aufträge für die beiden Schiffe sind bereits vergeben worden. Rund 350 Firmen werben beim Bau jedes Großkampfschiffes Auftrage er­halten. Als nächstes Schlachtschiff läuft das Schwe­sterschiff desKing George V/,23 rin ce o f Wales", am 3. Mai von Stapel. Die beiden weiteren Schlachtschiffe des Programms für 1939, deren Bau in ber vergangenen Woche im Weißbuch angefünbigt worben ist, sind noch ni cht in Auftrag gegeben worben. Das Schlacht­schiff ,Ling George V." wirb nach seiner Fertig- stellung insgesamt 7,5 Millionen Pfunb Sterling (also etwa 90 Millionen Mark) Bau­kosten erfordert haben. Man schätzt, die Großkampf­schiffeLion" undTemeraire" werden etwa eine Halde Million Pfund Sterling teurer werden.

Am 1. März Zusammentritt lies Konklave.

R o m, 21. Febr. (DNB.) Der Zusammentritt des Konklave zur Wahl des n e u e n P a p st e s i st von der Generalkongregation endgültig auf Mitt­woch 1 März, festgelegt worben. Am Konklave wer­den voraussichtlich nur 61 von den 62 Kardinalen teilnehmen, da Kardinal Boggiani er- -rankt ist. Die Kardinale werden am Mittwoch­nachmittag im Vatikan in die traditionelle Klau- j u r eintreten, während die erste Wahl Donnerstag, 2. März, vormittags, vor sich gehen wird.

Gast am Rosenmontag in Köln.

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hing erfolgt sein. Sondervorschriften über ben Bau und die Inneneinrichtung ber Droschken sind fallen­gelassen worden. Künftig sollen alle serien­mäßig hergestellten Personenkraft­wagen auch als Droschken verwendet werden können. Die Omnibusse müssen sich neben einer all­jährlichen Hauptuntersuchung alle zwei Monate einer Prüfung ber Bremsen, Bremsbeläge, Reifen und Lenkeinrichtungen unterziehen.

Die Kölner Narren bereiteten am Rosenmontag dem Präsidenten der im nächsten Jahre in Köln ftattfinbenben Internationalen Verkehrs-Aus st ellung, Reichsverkehrs­minister Dr. Dorpmüller, einen herzlichen Empfang. Dr. Dorpmüller nahm auch an dem Rosenmontagszug teil. Dor dem Rathaus wurde ihm das urkölsche GerichtBloobwosch mit enem Glas Kölsch" gereicht. (Scherl-Bilberbienst-M.)

Verkehrssicherheit über alles?

Besonderer Führerschein für Omnibuffe und Kraftdroschken.

Sorgfältige lleberwachung der Fahrzeuge.

Berlin, 21. Febp. (DNB.) Zahlreiche schwere Verkehrsunfälle haben gezeigt, baß bie Verkehrs­sicherheit noch nicht ben Stanb erreicht hat, ber im Interesse ber Gesamtheit erforberlich ist. Eine 23er» orbnung des Reichsverkehrsministers zur Regelung bes gewerblichen Personenkraftver­kehrs sieht bie Einführung eines besonberen Aus­weises, besOmnibus-Führerscheines" vor. Ein ähnlicher Ausweis wirb auch von allen Droschkenfahrern verlangt. Die Verantwor­tung der Omnibusfahrer ist besonders groß. Täglich vertrauen unzählige Volksgenossen ihnen Leben und Gesundheit an. Von ihrer Zuverlässigkeit unb ihrer Fahrkunst hängt es ab, ob alle Fahrgäste heil unb gesund ans Ziel kommen. Das gilt nicht nur für Ausflugs- und Besichtigungsfahrten, sondern auch für den täglichen Verkehr zwischen Woh­nung und Arbeitsstätte. Den Omnibus-Führerschein" kann daher nur erwerben, wer die geistige unb kör­perliche Eignung besitzt, persönlich zuverlässig, nun» bestens23Jahrealtist unb sich eine genü­gende Fahrpraxis durch zweijährige Tätigkeit als Fahrer schwerer Kraftfahrzeuge erworben Hal. Alle zwei Jahre muß er seinen Ausweis verlängern lassen, wobei geprüft werden wird, ob er diesen An­forderungen noch genügt. Für Droschkenfahrer wird ein Mindestalter von 21 Jahren und eine Fahr­praxis auf Personenkraftwagen für ausreichend an­gesehen.

Für Omnibusse darf ber Aufbau künftig nur noch aus Metall hergestellt werben, unb sämtliche Fenster müssen aus Sicherheitsglas bestehen. Für schwerere Fahrzeuge ist neben den beiden üblichen Bremsen als Dritte eine Motor bremse vorgeschrieben. Einer schleunigen Räumungsmöglichkeit bei Gefahr bient das Freihalten d e s Mittelganges von Notsitzen unb Gepäck, ein Notaus st ieg so­

wie eine Vermehrung der Türen bei aröße- ren Fahrzeugen. Kraftstoffbehälter unb Kraftstoff­leitungen bürfen nicht mehr im Fahrer- ober Fcchr- gaftraum untergebracht werden. Kraftdrosch - k e n werden, um Verwechslungen mit Polizeifahr­zeugen zu vermeiden, ihr meist grünes Kleid ob­legen und stattdessen indunkelblauer Farbe mit einem elfenbeinfarbigen Streifen um die Hüft­linie erscheinen. In drei Jahren soll die Umstel-

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