Ausgabe 
21.10.1939
 
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Loqelschutz im Herbst.

Unsere Zugvögel sind in wärmere Lande ver-

Jtxfport

Bee Optiker arnffahnhofl

Katsherren-Sihung in Schotten.

Vor spannenden Fußball-Rundenspielen

(Nachdruck verboten.)

Fortsetzung.

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Frauen machen. Man hat sich zu viel ducken müssen in der Jugend, M viel Freitische gehabt und zuj

und Land Hand in Hand. 12.10: Schloßkonzert

Hannover. Das Niedersachsen-Orchester. 12.30 bis

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alte Genist entfernen, weil dieses stark mit Milben und Flöhen (Blutsauger) durchsetzt ist, die unsere Schützlinge aussaugen. Die Vögel werden dadurch sehr geschwächt und sind dann nicht mehr so wider­standsfähig. Wir dürfen auch nicht vergessen, daß tiefer Schnee die Vögel ihrer natürlichen Nahrung beraubt. Kerbtierfresfende Kleinvögel können abev höchstens einen Tag ohne Nahrung bleiben. Wiq sind dann gezwungen, sie zu füttern. Die Dorberei« hingen dazu müssen schon jetzt getroffen werden

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Roman oon Walter topfet !i|>yrlg!)t by Carl Duntfer Verlag - Berlin w 62

bis 17.40: Nachrichten in französischer Sprache. 18: Klingende Liebesgaben. Eine fröhliche Stunde des Reichssenders Frankfurt für die Kameraden am Westwall. 19.10: Konzert. 20: Nachrichten. 20.15: Uebertragung vom Deutschlandsender. Dazwischen: 22 bis 22.15: Nachrichten.

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Haar" plaudert Riele.

Severin nickt nachdenklich. Wie leicht sich solche Burschen das Leben machen! Sport, Vergnügen, Flirt; vielleicht auch ein bißchen Arbeit, wenn sie gerade Spaß macht.Leicht" das ist der richtige Ausdruck. Leichtigkeit ist das, was ihm so sehr fehlt. Was nützen Boxerschultern, was nützen teure An­züge und Wildlederschuhe, wenn einem dieses Ge­lockerte abgeht, diese selbstverständliche Sicherheit mit der jene Unbeschwerten, jene Flotten spielerisch durchs Leben voltigieren und jedes Rennen bei

Marathon-Meister des Protektorats Böh­men und Mähren wurde in Zlin der Prager Takac, der die 40 Kilometer lange Strecke in 2:38:00 Stunden durchlief. Leichtathletik-Vereins- meister des Protektorats wurde Slavia Prag vor Brünn und Sparta Prag.

Eine Olympia-Lotterie wird vom Tsche­chischen Olympia-Komitee veranstaltet. Das Protek­torat will eine 100 Köpfe starke Olympia-Mann- schäft aufstellen.

-eser vom Sinn der Gemeinschaft begriffen hat tri er für diese unter persönlicher Einschränkung zu geben bereit ist.

H sm morgigen Sonntag, dem ersten Opfersonntag ^Kriegswinterhilfswerk, wird jeder Volksgenosse ^Gau Hessen-Nassu dasjenige Opfer geben, das eignen läßt, daß er sich über die Größe und die Lautung des Kampfes, den unser Volk heute führt Klaren ist. Frage keiner, was andere geben, som iL prüfe jeder, ob er seine Pflicht noch bestem Kriien erfüllt har!

Aus der engeren Heimat.

verzeichnen und konnten sich am Sonntag durch einen zweistelligen Sieg gut in die Rund e nspi ^le einführen. Die Grünweißen, die die gefährliche Klippe in Große n^Buseck glücklich umschifft haben, werden auf einen Gegner stoßen, der ihnen alles abverlangen wird. Die Aufstellung der Els hat sich nicht geändert, es spielen: Heeg: Lukaschewski, W. Schlitz-, Kraft, Leutheuser, Euler; Fröhlich, L. Schlitz, Köppers, Godglück, Berghöfer.

Londorf 1900.

Die Blau-Weißen müssen zum nächsten Runden- fpiet nach Londorf. Gemessen an den seitherigen Leistungen könnte 1900 ein Plus einräumen. Der vergangene Sonntag bewies aber, daß der spiele- rische Unterschied nicht immer für den Sieg maß­gebend ist. Und da die Londorfer diesmal auf hei­mischem Gelände erstmals vor eiaenem Anhang antreten, wird ihre Leistung noch ansprechender fdn als zuvor. Für die Blau-Weißen mithin ein Hin- weis, daß nur durch entsprechenden Einsatz ein Er­folg möglich ist. Dies umsomehr, da durch die Ver­letzung Heusers weiterer Ersah eingestellt werden muß. Die diesmalige Elf lautet Dinges; Schneider, Goß; Volkert, Jäger, Güncher; Bonarius. Kraft II., Theis, Koch, Kraft H.

nur.

Am meisten quält mich, daß man als praktischer Arzt in der Großstadt ein viel kleineres Gebiet zu beackern hat, als auf dem Land. Mit jedem Pftffer- ling rennen sie hier zum Spezialisten. Mein schöner Operationssaal! In München werde ich wohl nicht viel zum Operieren kommen, und das gibt mir doch erst die rechte Befriedigung. Du kannst dich da wahrscheinlich nicht so hineindenken, aber es ist niederdrückend, wenn ein Kranker mitten in der Behandlung zu einem anderen Arzt läuft. Das ist wie ein Mißtrauensvotum und nimmt alle Freude."

Du siehst zu viel Nachteile, Franz. Und die freien Sonntage? Die Annehmlichkeiten der Groß- stadt? Keine Panne mehr mitten hn Regen? Ist das gar nichts?"

Du hast recht, Riele. Ich erwähne es ja nur. Ach, Riele, das ist alles so anders hier, so unuber- sichtlich und neu", seufzt er.

Sie streichelt feine Finger.

(Fortsetzung folgt.)

wenig Kinderstube: das hängt einem jetzt nach. Wirst du auch sicher das Stipendium bekommen? Äst die Budenmiete schon beisammen? Mit solchen Problemen brauchen sich solche Jungen nicht ab- zuraufen. Es sind zwar schon eine Menge Ver­änderungen Mit ihm vorgegangen seit Eschelbrunn, aber dieses unbekümmert Draufgängerische wird er vermutlich nie lernen können.

Was'n los, Franzl? Du hast ja Falten auf der Stirn wie ein gescholtener Dackel. Wie war's denn mit Lepstus?"

Heber Lepstus wollte ich eben mit dir reden. Er verlangt siebentausend Mark. Ein wenig viel, meinst du nicht?"

Kann ich nicht finden. Da ist mein Tischchen. Die Wohnung wäre ganz mein Fall, anständige Lage, große Zimmer. Die Möbel würden wir m dem Geschäft am Odeonvlatz kaufen. Lepstus hat gute Patienten, das mußt du auch bedenken."

Das stimmt; allerdings sind welche drunter, mit denen man aus der Haut fahren möchte. Launen, Ansprüche du kannst dir das nicht vorstellen, da sind so ein paar alte Ziegen, die behandeln den armen Hof rat wie eine Null. Ich würde mir das nicht bieten lassen."

Gott, es gibt überall etwas. Wenn sie nur zahlen, das ist die Hauptsache."

Manche lassen sich auch recht schöne Zeit, genau wie in Eschelbrunn. Ich muß dir das doch alles zergliedern, oder langweilt es dich?"

Gar nicht, Franz, ganz im Gegenteil. Erzähle

hin!" schimpft Schkintz und meint die früheren Stadtväter. . ,

Das Moor hätten sie damit trockenlegen können oder die Wasserleitung einrichten; aber nein, das Geld muß vertan werden. Solche Blödel , kommen- fiert ein zweiter.

12. Kapitel.

Sagen wir rund siebentausend Mark. Ich glaube nicht daß siebentausend Mark zuviel sind, Herr Kollege Dafür überlasse ich ihnen die Wohnung, Sprech- und Wartezimmer-Einrichtung alles ganz modern, wie Sie sehen, und meine Praxis, was ich nicht zu vergessen bitte. Es falltMir schwer genug, aber ich hin em alter Mann.

Ich will es mir überlegen, Herr Hofrat. Ich danke Ihnen und bin jetzt ziemlich im Brwe . er­widert Severin und tritt aus dem Ordination sztm- mer auf den Korridor. Er drückt sich seit «Ttigen Tagen in der Sprechstunde von Lepstus herum, um^den Betrieb kennenzulernen, denn er mochte nicht die Katze im Sacke kaufen.

Schön. Wo haben Sie denn Ihren Heber-

Wartezimmer, die Gangtoilette hing so voll.

BoS fc. Nicht ba? Sollt, ,hn bas Vrtefcf*« MÄch-n weiß oon nidjts.

Verschwunden", sagt Severin erstaunt "Mal nachsehen", kommt ihm Lepstus zuhilfeund räblt die letzten Patienten auf. '.Oberamtsrichter

dnnke.^Lepsiu- hii^-m und «M

Leute zu emem, jraenbeinen Namen an. Der behobln "> geb rg Heberzieher

Fall rft gar nM ° ^f ein/Ausnahme. Das

klauen, das ist Eor j nemffid). Was machen Vorkommnis ist mir sehr peinig.

mir benn da?" au^ Herr Hofrat. Zum

Regen Sie stcki) neu Aber ich würde

Mück war der ^ür Garderobe wird nicht

" Die Sache' M't der Praxis werde ich Äd, L K°?fg°hen taff«. Guten Tag. Herr Hofvat!"

,,>d) verstch' zwar nicht, wo du hmauswillst, fir unke, aber an das Bild kann ich mich gut ptiern", sagt ein anderer.Ich habe damals die prmer im Neubau getüncht. Es ist so altes foks BiD tn Goldrahmen und em Weibsbild 11 rauf, mitner Blume tn der Hand. Was ist « mit dem?"

»Nächtet ihr wissen, nicht?" Parsunke zwinkert folagen und voll Triumph.Das ViD hat euer P$Dr letzthin um fünfzehnhundert Märker an me- p Münchener Architekten verkooft, an diesen Lern- F»r. Ick war selber dabei."

»fünfzehnhundert Mark? Donnerwetter!" l»'i s noch gar nifcht. Det dicke Ende kommt erst, ptrrt eure Ohren auf. Det Bild is von nem be- FHen alten Künstler, det hat euer Doktor ooch jh gewußt, sonst hätte er's nid) fo ^rplempea h weiß mir ick und Leinfelder. Kapiert? Det [Ü is vielleicht das Hundertfache wert, wenn v-e Mi«e daherkommt. Begreift ihr jetzt, M bl0,° l «d. Habt ein solches W-ttftück und vertzhen ts fr uem Doktor, und der is ooch mch heuer uno Flgenffs nach München! Ihr seid mrr noch kt>e, ihr Eschelbrunner! Noch eenen Dachdecker, F Gaschos."

he Manner sitzen stumm uni) betreten da und kein und multiplizieren tm sollen. Parsun fe den Schnaps hinunter und fetzt beiläufig hin | ,'Wer's nid) gloobt, kann sich ja ^kundigen- m den Schwestern oder sonstwo. Wat 'ckfage, Ff stimmen. Werdet's bald genug m der Zeimng h; denn sowat bleibt nid) geheim. Wenn euch h-nh fragt, sagt ihr, es war ein Lukas Cranach

beruft euch auf Par funke, der von Bildern bißchen wat versteht. Und wenn chr s mch |o>en wollt, laßt ihr's bleiben; detwegen bin ta p gesund."

Ipwen, diesen engstirnigen Stösseln, hat er es t's s-gob-n. Jetzt hocken sie da und z rdenken k das Hirn und lassen die LossÄ ^an0®!La" ,,, F du keine Arbeit seit oier Jahren, mch« Wim wie Erhbirn und Wassersuppen, krrp>eren F idu langsam und die machen das Gew )o

Wunschkonzert der Wehrmacht. 20: f a,x lC^^en' l^^^^rtragung vom Deutschland- sonder. 22 bis 22.15: Nachrichten

Montag. 23. Oktober.

®QnbDoIt, merk' auf! 6.10: Morgengym-

-«x-30: Frühkonzert. Großes Orchester. 7 bis 7-15: Nachrichten. 8.05: Gymnastik. Anschließend: strogrammansage. 8.20: Kleine Ratschläge für den x Blasmusik. Der Gaumusikzug Sachsen

Schulfunk. Don allerlei Tieren IFabeln). 10: Frohe Weifen. (Industrie-Schallplatten und Eigenaufnahmen.) 11: Kammermusik. 12: Stadt

Severin steigt die Treppe hinab und denkt: in Eschelbrunn wäre solch ein Diebstahl ganz ausge­schlossen. Dre'i Wochen hätte der Mantel dort herum- hängen können. Wenn ich mich beeile, treffe ich Riele noch im Carlton.

Die Brienner Straße ist voll Leben und Betrieb. In der Arcisstraße reißen sie Häuser ab, um Platz zu schaffen für neue Staatsgebäude. Die Arbeiter, die Maurer sind mit Lust bei ihrem Handwerk und haben nicht mehr die verbissenen Mienen der letz­ten Jahre. Eilige Menschen streben unbekannten Zielen zu. Da ist auch schon das Earlton-Kasino.

Der Portter, in seinem prunkvollen Mantel wie ein exotischer General anzusehen, bringt die gläserne Drehtür in Schwuna. Pagen in hechtgrauen Uni­formen stehen vornehm und beflissen herum. Innen bewegen sich gutangezogene Menschen in dem ihnen zukommenden Rahmen. Zarte Musik, dicke Teppiche und ein sandblattbraunes spiegelndes Oval, die Tanzfläche. Severin entdeckt Riete in einem frem­den, eleganten Arm. Ihr Tänzer, ein hochgewach­sener, gut aussehender Mensch, sagt irgend etwas Nettes in ihr rückwärts geboaenes Gesicht. Wenn er lächelt, ist es, als habe er doppelt soviel Zähne als jeder andere Sterbliche. Und er lächelt viel und verschwenderisch. Dieser Anblick beunruhigt Severin auf eine kindliche und geradezu fchmerzhafte Weise; er ärgert sich über sich selbst. Der Tanz Severin hält ihn für einen Foxtrott ist aus, und die Paare erzwingen durch Händeklatschen eine Drein­gabe. Riele ist eine Tanzratte, und Severin fallen seine Versäumnisse ein. Bereits zweimal hat er den Tanzkursus geschwänzt, den ihm Riele wegen der modernen Sachen auf die Seele gebunden hat.

Tag, Riele! Hnterhäktst du dich gut?" Famos, Franz."

Ihr Tänzer verabschiedet sich mit zwei form- vollendeten Verbeugungen, einer tiefen vor Riele und einer weltmännischen knappen vor Severin.

Anmutiger Junge, nicht? Sagt, er sei Balte. Die meisten Balten hätten so komisch blondes

! »Schotten, 18. Okt. In einer Sitzung der »ctsh erren nahm der Gemeinderat den Vor- L n d) I a fl für d"s Städtische Wasserwerk, der mit 'M 17 500, RM. in Einnahme und Ausgabe ab» schift, an. Die Stadt ist dem Gemeinde- m , su- dfunk E. V. beigetreten, der die Aufgabe hat, weUctfl1' | in llen Gemeinden Uebertragimgsanlagen für Ge- :.schaftsempfänge zu schaffen, Wartung, Pflege > Beratung der Anlagen zu übernehmen. Die hie- Ortsgruppe der NSDAP, hat bereits feit iem unter Mithilfe der Stadt eine Rundfunk­

VfB.-Reichsbahn Leihgestern Londorf 1900 Gießen Steinbach W.-Steinberg Großen-Qinden Grohen-Buseck Lollar Krofdorf.

Nachdem nun Krofdorf endgüttig an den Spielen teilnimmt, hat sich die Zahl der Mannschaften auf zehn erhöht. Die Spielplätze werden zwar durch das Regenwetter in schlechter Verfassung ftin, doch hofft man, daß alle Spiele zum Austtag gelangen. Ein Großkampf steigt in Steinbach. Die Gastgeber haben bewiesen, daß sie ein ernst zu nehmender Gegner geworden sind. Die Teutonen werden auf einen harten Kamps gefaßt fein müssen. Gro- Hen-Buseck sollte in der Lage sein, selbst in Großen- Linden einen knappen Sieg zu erringen. Krofdorf nimmt erstmals an den Spielen teil. Es ist un- wahrscheinlich, daß sich die Mannschaft gegen die routinierten Lollarer durchsetzen wird.

VfB.-Reichsbahn I Spvg. 1926 Leihgestern I.

Aus dem Waldsportplatz dürfte ein anregendes Spiel zu erwarten sein. Der Gegner der Grün- weißen ist Leihgestern, eine Mannschaft, die schon in den Spielen um die Meisterschaft von sich reden machte. Die Gäste haben fast keinen Ausfall zu

Otto Giffling t-

31 mal in der Nationalmannschaft.

Wir haben einen unserer erfolgreichsten Fußball. Nationalspieler verloren: Otto Sisfling starb am Freitabvormittag in Mannheim an einer Rip­penfellentzündung im Alter von 27 Jahren.

Otto Sisfling, der dem SV. Waldhof angehörte, stand 31 mal in der deutschen Fußball-National- mannschast und spielte gegen 18 Nationen als halb- und Mittelstürmer. Er wurde zum ersten Male in der deutschen Fußballelf am 27. Mai 1934 auf gestellt, als gegen Belgien um die Weltmeister­schaft aespielt wurde. Zahlreiche Kämpfe wurden durch seine Schußkraft entschieden. So spielte er mit bestem Erfolg gegen 18 Nationen, von 1936 bis 1938. Noch allen Fußballfreunden wird in Er­innerung sein, wie er im Herbst 1936 in Berlin aegen den Weltmeister Italien beide deutschen Tref- fer schoß und damit das 2:2-Hnentschieden rettete. Zum letztenmal stand Otto ©ifffing im April 1938 als Sburmführer in unserer Elf, als Deutschland in Frankfurt gegen Portugal 1:1 spielte. Auch hier war Siffling der deutsche Torsd)ütze.

Der Name Otto Siffling wird in der deutschen Fußballgeschichte stets mit dem großen Aufftieg der deutschen Fußballmannschaft in den Jahren 1936 bis 1938 verbunden bleiben.

Sandball-Lokalkampf.

1900 1. 3gb. VfV. R. I.

Am Sonntag greift die 1. Jugend, die 1900 bei den Spielen um denLahnpokal" vertritt, wieder in die Ereignisse ein. Gegner ist die erste Mann­schaft des DfB.-R. Obwohl diese Elf erst am letzten Sonntag eine schwere Niederlage einstecken mußte, darf sie nicht unterschätzt werden. Sie ist

Man reinigt und füllt die Futtergeräte. Für die Singvögel sammelt man Beeren und Sonnen- blumenrerne, um sie im Winter getrocknet aus- streuen zu können. Wieviel Freude können mir mit einer Winterfütterung, mit ein paar Nistkästen uns und unseren Kindern machen, und mit ganz geringen Mitteln! Hnd wie nützlich sind derartige Maßnahmen für jeden Landwirt, wenn sie sachgemäß durch­geführt, wenn erprobte Geräte verwendet werden.

Wirtschaft.

* Gemeinschaft d e r Freunde W ü st en- rot. Der Bruttogeldeingang des ersten Krieas- monats betrug 2,378 Millionen RM. gegenüber 2,446 Millionen RM. im August, hielt sich also auf fast gleicher Höhe. Im August 1939 konnten rund 3,8 Millionen RM. auf 340, im September rund 3,4 Millionen RM. auf 305 Eibenheimver­träge zugeteilt werden, womit die diesjährigen Ge­samtzuteilungen rund 35,6 Millionen RM. (i. V. 16,7 Millionen RM.) für 3306 (1530) Verträge erreichen. Die Gesamtzuteilungen der GdF. haben Ende September 1939 damit 313 Millionen RM. für 24 709 Verträge erreicht. Neue Einträge wur- oen im September 1939 104 Verträge mit 1,357 Millionen RM. Antragssumme, womit die dies­jährige Jahreszahl 3030 Verträge über 41,46 Mil­lionen RM. erreicht, gestellt.

nhein-Mamische Börse.

Wettere Befestigungen.

Frankfurt a. M., 20. Oktober. Die Börse mar am Aktienmarkt meiter leicht befestigt, da kleine Käufe überwogen. Die Hmsatztätigkeit zeigte jedoch keine Ausdehnung. Im Durchschnitt ergaben sich Befestigungen von 0,50 bis 1 v. H. Mehr er­höht waren am Elektro markt AEG. auf 115,50 (114,25), Bekula auf 151,50 (149,75) und von Neben wert en Lechwerke Augburg mit 97 (94,75). Am Montanmarkt stiegen Buderus auf 92,90 (91,50) und Deutsche Erdöl auf 130,50 (129), Hoesch gewan­nen 1 v. H. auf 106,50, während Mannesmann und Verein. Stahl je 0,13 v. H. abbröckelten auf 99,50 bzw. 90,50. IG.-Farben zogen 0,65 v. H. an auf 158,13, ferner kamen AG. für Verkehr mit 103 (102), Moenus Maschinen mit 111 (110), Rhein­metall mit 111,75 (111), Siemens mit 199,75 (200) und Süddeutsche Zucker mit um). 216 zur Notiz.

In festverzinslichen Werten hielt stär­kere Nachfrage nach Pfandbriefen an, auch Reichs­schatzanweisungen sowie auslösbare Rentenpavicre Wieben gefragt. Reichsaltbesitz 134,65 (134,50), Dekosama I 138,75 (138,50). Mangels entsprechen- den Angebots war das Geschäft auch hier nicht sonderlich lebhaft. Ligui-Pfandbriefe waren weiter leicht erhöht, oesgleichen einzelne Stadtanleihen bis 0,50 v. H., schwächer nach Pause aber 4,50 v. H. Baben mit 94 (95,50). Industrie-Obligationen notier­ten etwas uneinheitlich.

in allen Teilen gut besetzt, die 1900er werden alles daran setzen, dieses Spiel zu gewinnen. Mit ihrem schußstarken Sturm und der ausgezeichneten Läu­ferreihe, der aber auch die Hintermannschaft nichts nachsteht, dürfte ihnen dies, wenn auch nach Kampf, gelingen.

Die 1. Jugend von 1900 tritt wie folgt an: Theis (Flieger, Gef.); Schuld (<3ef. 1), Bischoff (Fhl. 4); Döll (Fhl. 1), Korell (Fhl. 4), Michel (Fhl. 4); Freitag (Fhl. 23), Reitz (Gef. 22), Engel (Gef. 25), öaunsbad) (MHI.), Deibel (Fhl. 19).

Kurze Sportnotizeu

Belgrads Fußballelf zum Spiel gegen die deutsche Nationalelf erhielt folgendes Aussehen: Lowirc: Belesic, Dubak; Manola, Dragicenk, Lech­ner; Glisovic, Vujadinovic, Bosovic, Matofic ober Petrovic, Perlic.

Weltmeister Derksen (Holland) soll bei den Eröffnungs-Radrennen in der Berliner Deutschlandhalle am 12. November einen Flieger­kampf gegen den deutschen Meister P u r a n n (Berlin) und die Italiener Astolfi und Dergomi bestreiten.

tm kommenden Jahr in unseren Gärten nisten, dann müssen wir jetzt schon Nistgeräte besorgen und auf- hängen, daß sie darin im Winter Zuflucht nehmen können und fid; daran gewöhnen. Aus Nisthöhlen, die im Sommer bewohnt waren, müssen wir das

12.40: Nachrichten. 14: Nachrichten. 14.15: Das - -

Stündchen nach Tisch. 15: Nachmittagskonzert. Aus- strichen. Nur die winterharten Doge beleben noch führende: Das große Orchester des Reichssenders , unsere Fluren, so die nützlichen Meisen. Sollen sie Frankfurt. 17: Nachrichten. 17.10: Kanzert. 17.30 '----------............. ....

Kge geschaffen. Mit dem Gemeinderat wurde m Reihe sonstiger, besonders mit dem Krieg in ßi imbung stehender steuerlicher Fragen besprochen. ,$[( Bürger st euer für 1940 wird in der seit-

Höhe von 500 v. H. erhoben.

Landkreis Gießen.

< Leihgestern, 21. Okt. Seinen 71. G e - bu:t5tag kann morgen, Sonntag, 22. Oktober, der Altbürgermeister Johannes Heß in bester Stindheit begehen. Unseren herzlichen Glückwunsch.

Kreis Bübingen.

sScho tten , 20. Okt. Zur Zeit findet hier ein Mr Roten Kreuz durchgeführter Ausbildungs- uifus für Rote-Kreuz-Helferinnen taü an dem sich zirka 30 weibliche Personen betei- ßi:, die in allen Zweigen der Kranken, und Ver- jiibetenpflege theoretisch und praktisch unterrichtet Men. Den ärztlichen Hnterricht gibt der Assistenz- ai;i oom hiesigen Krankenhaus Dr. W e i s s i g. Bie diesjährige Ob st ernte war auch in hiesiger ix»nd reichlich; zur Zeit werden noch alle Sorten !sel und Birnen, besonders auch Kelteräpfel, am liinhof zum Versand verladen.

Rundfunkprogramm

Sonntag, 22. Oktober.

6 Uhr: Hafenkonzert. 8.05: Wir singen den Sonn- u ein! Ausführung: Frankfurter Motettenchor, if: Kleines Konzert (Industrie-Schallplatten). 9: böiges deutsches Herz. Eine Stunde der Besin- ttri am Feiertag. 9.50: Deutsche Meister. Johan­n-Brahms und Franz Schubert. 11: Freiherr oom Ln. Hörfolge von Ernst Nebhut. 12: Mittags- hiert. Das Große Orchester des Reichssenders fein bürg. 12.30 bis 12.40: Nachrichten. 12.40 bis 12.9: Nachrichten in französischer Sprache. 14: Uns Mit der Sonntag! Ein Reigen sorgloser Melodien. Mustrie-Schallplatten und Eigenaufnahmen.) 15: BÜi unsere Kinder:Der Froschkönig". Ein Mar- Mpiel nach Grimm von Irmtraud Hugin. 15.30: KoEstum und Heimat:Frauen treten an." Manu- pi;t: Fritz Glahn. 16: Soldaten Kameraden. Die hnc Stunde unserer Wehrmacht mit den schönsten £t'?rn und Märschen aller Truppenteile. 17: Nach-

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so Jahre alt.

- Grünberg, 20. Okt. Rechnungsrat i. R. latarig Schmidt konnte am heutigen Freitag, U Oktober, in körperlicher und geistiger Frische hj> Feier seines 9 0. Geburtstages begehen. IWgermeister König überbrachte die Glückwün- aßensff^ i L( des Gauleiters Reichsstatthalter Svrenger n SoQQk. uni des Landrates Dr. Lotz. Herr Schmidt ist Ten tJ'JEi älteste männliche Einwohner Grünbergs, die Me Frau ist die am 22. September 91 Jahre Jet tt, gewordene Frau Katharine Görnert. Sie ist . Witwe des vor drei Jahren verstorbenen Alt- m anen Johannes Görnert, der ein Alter von W fahren erreichte.