xr. 247 Erstes Blatt
Samstag, 21./Sonntag,22.(Mtober 1959
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Winston Churchill verwischt die Spuren seines schändlichen Verbrechens.
Gustave Anderson bezeugt, daß die „Athenia" nach erfolgter Explosion sich noch 14 Stunden lang über Wasser hielt. Sie wäre auch dann noch nicht gesunken, wenn nicht britische Zerstörer mit Granatfeuer den Zeugen der Schandtat Churchills zum verschwinden gebracht hätten.
Andersons Darstellung weist auf eine Explo - 0 n 'i m Innern des Schisses, wahrschein.
I'ber USA.Bürger G u st n v e Anderson aus Bnois, Leiter eines Reisebüros, der an Bord Jhr „Atheni a" war, berichtete, als^er endlich
VMche Zerstörer schießen die „Athenia" in den Grund
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Anderson bekundet dann ausdrücklich im Gegensatz zu den von Churchill gestellten „Zeugen", daß er z u keiner Zeit das Periskop eines Unterseebootes gesehen oder gar Geschühfeuer von einem U-Boot bemerkt habe. Und nun kommt das ungeheuerlichste, was bisher verschwiegen wurde: Gustave Anderson erklärte auf seinen Cid, dah die „Athenia" noch nicht gesunken war. als er am nächsten Tag 7 Uhr morgens mit 49 anderen Geretteten von einem z u Hilfe geeilten Schiss ausgenommen wurde. In diesem Augenblick bombardierten, so bekundet Anderson. drei britische Zerst0 rer die ..Athen!a". um sie z u versenken. Den Insassen des Rettungsbootes, die diesen Vorgang beobachteten, wurde erklärt, das sei geschehen. weil das schwimmende Wrack sonst eine Gefahr für die Schiffahrt gewesen wäre. Diese Aussage Andersons ist der letzte Schlußstein des Beweises für die ungeheuerliche Tatsache, dah Winston Churchill, der Erste Lord der britischen Admiralität, der die Lüge von einem deutschen U-Boot-Angriff auf die „Athenia" herausgab. der verbrecherische Urheber der Explosion ist. die an Bord stattfand.
ersten Tage die Wahrheit entgegengestellt. Und seither hat die Welt sich immer mehr davon überzeugen müssen, dah Churchills Behauptungen und die Angaben seiner sogenannten Zeugen erlogen waren. Jetzt kommt aus Amerika der bis ins einzelne geführte endgültige Beweis für die Richtigkeit der von Deutschland von Anfang an getroffenen Fest fHlung: Der englische Dampfer „Athenia" wurde auf Befehl Churchills, des Ersten Lords der britischen Admiralität, versenkt. Lr selbst hat dieses Verbrechen ausgeheckt und planmäßig z u r Aus führung gebracht. Die furchtbarste Untat, die jemals von Wenfchenhirnen erdacht wurdet Kann das britische Volk diesen Verbrecher noch länger im Kamen Englands decken?
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Berlin. 19. Off. (DKB.) Das furchtbare Ver- n, dessen Winston Churchill vor aller Welt gl ist, hat seine unwiderlegbare Bestätigung den. Das verbrecherische Attentat, das gegen englischen Dampfer „Athenia" ohne Rücksicht das Leben von fast 1500 Menschen verübt wrde. um mit der Lüge von einem deutschen U- I Ootangriff Amerika in den Krieg gegen Deutsch- t/d zu ziehen, ist vor aller Welt enthüllt. Durch jOtl e amtliche Untersuchung in den reinigten Staaten wurde das uugeheuer- | fite verbrechen erwiesen. Cs wurde durch Eidliche Aussagen eines Bürgers der ^reinigten Staaten, der als Opfer ir Katastrophe selbst einwandfreier uge war. endgültig aufgedeckt. Danach haben Morgen nach der Katastrophe drei briti - sie Zerstörer, um die Spuren von Churchills !!Erbrechen zu beseitigen, die noch nicht ge- "nfene „Athenia" bombardiert und ■r senkt.
Heber das Ergebnis der amtlichen Untersuchung Ifct nach den Darstellungen der amerikanischen ^sse folgender Bericht aus Neuy 0 rk öi: Erst in den letzten Tagen kehrten die ameri« Nischen Staatsbürger unter den geretteten Passagen der „Athenia" in ihre Heimat zurück. Wo. jtilang waren sie in englischen Hafen zurückge- fl.ten worden. Ihre Aussagen wurden unterdrückt, gt kommen sie zu Wort. Ihre Bekundungen rjen das ganze Lügengebäude über den Haufen, m aus den in England noraenommenen Per- llien angeblicher „Athenia"-Passagiere durch Be Hragte des oerbrecherischen Churchill aufgerichtet eiirbe.
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Churchills „Athenia"-Verbrechen erwiesen.
miliche amerikanische Untersuchung enthüllt das Geheimnis um den Llntergang der „Athenia".— Englands Marineminister durch einwandfreie Zeugenaussagen amerikanischer Staatsbürger als Verbrecher entlarvt.
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nur schwer beschädigt worden war. auf den Grund des Meeres zu fchicken.
Wie die „Washington Times" mitteilt, hat sich das Staatsdepartement der USA. darüber beklagt, daß es bei seiner Untersuchung nur wenig Unterstützung durchdie britis che Regierung gefunden habe und finde. Diese ^Zurückhaltung" der englischen Behörden bei brr Mitarbeit an her amerikanischen Untersuchung ist nicht verwunderlich, sondern wohl verständlich. Richt umsonst bat England die in seine Hand gefallenen amerikanischen Staatsbürger unter den Geretteten
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Die Behauptung, man habe das treübenbe Schiff aus Gründen der Sicherheit der Schiffahrt Margen müssen, ist eine durchsichtige Luge ®cnn der erste Lord der britischen Admiralität wirklich an eine deutsche Torpedierung der „Athe- nia" geglaubt oder sie auch nur für möglich gehal- ten hatte, bann hätte er sicherlich den strengsten BefM gegeben, bas havarierte Schiff ein zu. schleppen, um bei einer gründlichen Unter- uchuna Material für seine Behauptung zu finden. Für diesen Zweck hätte er zweifellos d,e drei ver- dächUgerweise in der Rahe der „AthenM befind- licben Zerstörer, und, falls notwendig, sicherlich noch weitere britische Kriegsschiffe ^rJBcrfügung gc- [teilt Aber das von ihm angestistete Verbrechen verlangte die sofortige Vernichtung aller Spuren seiner Tat. Erst wenn die Athenia" gänzlich verschwunden war, durfte er hoffen, seine Lüge mit Erfolg in die Welt setzen zu -können.
Aus diesem Grunde ist in der Fülle der angeblichen Zeugenaussagen, die Winston Churchill veroffent- iidicn ließ und die scheinbar jede Einzelheit des Vorganges bis zum Auftauchen von jungen Walfischen klärten, auch nicht mit einem e in- gen Wort die Rede gewesen von der aus schiffahrtstechnischen Gründen" erfolgten Der- ftnkung be? havarierten „Athenia" durch das Feuer britischer Zerstörer.
Die Aussagen Gustave Andersons offenbaren baß ungeheuerliche Ausmaß des Verbrechens, das ein amtierender britischer Minister beging. Es hat öen Ersten Lord der britischen Admiralität nichts genützt, daß er zunächst bestellte Zeugenaussagen veröffentlichte und die Bekundungen neutraler Passagiere unterdrückte. Ls hat ihn nichts genützt, daß er die Spuren seiner Tat schleunigst zu beseitigen versuchte. Der ame- rikanische Staatsbürger Gustave Anderson und die 49 weiteren Insassen seines Rettungsbootes waren Augenzeugen der Salven, die britische Kriegsschiffe auf die „Athenia abgaben, um As Schiff, das durch Churchills Höllenmaschine
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Rach den bisher erfolgten Veröffentlichungen liirnkanischer Zeitungen und Nachrichtenbüros en ften die Aussagen Andersons folgendes Bild: Wtave Anderson fuhr als Inhaber eines Reife- jüios öfter nach Europa, darunter mehrmals mit ki „Athenia". Er kannte deshalb den Kapitän die ziere und die Besatzung der „Athemo schon til langem. Er erklärte, daß der Dampfer „Athe- bereits im Herbst v. I. Einrichtungen R elt, die seinen jederzeit!gen Einsatz a 1 s Afsschiff der britischen Kn eg s - hrine im Handelskrieg ermöglichten. Die Bor- ungen hierfür wurden unmittelbar nach »er Münchener Konferenz und nach der br Chamberlain abgegebenen Friedensversicherung It-offen. Hieraus geht hervor, daß dieses tomUi Mn damals im D i e n st e de r b r 1 t l sch e n hmiralität stand, so daß von dieser Stelle *1 jede Maßnahme auf dem Dampfer getrosten Wien konnte, ohne daß zeitraubende und gegeve- Walls auch peinliche Verhandlungen mit der Jtce- pi notwendig gewesen wären.
Gustave Anderson bekundete weiter, daß nach s Aussagen des Ersten Offiziers der „Athenia . «Ypeland. die „Athenia" Geschütze uni) Munition geladen hatte. Sie sollten für d- Süstenverteidignng in Halifax und Quebec i 1-rwendung finden. Auch diese Angabe be- s'ätigt die Tatsache, daß die britische Admira i- 61 frei über diesen Dampfer verfügen konnte, • dnin sie benutzte ihn zum Waffentransport. Auf ^fragen der drei amerikanischen Abgeordneten flib Anderson zu Protokoll, daß an Bord der Athenia" alle Vorrichtungen , um Einbau verwendungsbereiter Ge- ichühe getroffen waren. Diese Bestückung l<Ute nach Aussage des Ersten Offiziers in l ÜEontreal nach Löschen der Ladung erfolgen, i M) dies ist ein Beweis dafür., daß die bri- 'i-che Admiralität ihre Hand auf das Schiff ge f<gt hatte.
den von der „WajhinHlon Times" wieder-
wochenlang in englischen Häfen z u - rückgehalten. Nicht umsonst hat man lange vor der Erklärung des Kriegszustandes durch England an Deutschland deutsche Passagiere von dem Dampfer „Athenia" unter dem Vorwand g.... Fahrplanänderung fern gehalten, die gar nicht slattfand. Herr Churchill wollte alle Voraussetzungen schaffen für die Verbreitung seiner eigenen verbrecherischen Lügen und der bestellten und von feinen Helfershelfern besorgten gänzlich konfusen und verwirrten Aussagen über die angeoliche Sichtung eines deutschen U-Bootes, das noch dazu mit Schrapnells geschossen hätte.
Deutschland hat dem Verbrecher Churchill am
Churchill am Pranger.
Lugner aus Beruf und Leidenschaft.
Berlin, 19. Oft. (DNB.) Der „Deutsche D i e n st" nimmt in einem mit Sagax aezeich- neten Artikel zu den aufsehenerregenden Bekundungen des amerikanischen Staatsbürgers Gustav Anderson zum „A th e n i a"« F a ll wie folgt Stellung:
Der ehrenwerte Herr Churchill hat s i ch nun selbst den Todes stoß versetzt. Die fen- jatloneHen Aussagen des amerikanischen Staatsbürgers Anderson, die jetzt erst aus den Vereinigten Staaten nach Europa gelangen, haben a u ch den letzten Schleier über d e m Geheimnis des Unterganges der „Athe- nia" gelüftet. Danach kann es als eindeutig und unumstößlich nachgewiesen angesehen werden, daß Herr Churchill f e I b ft, wie das ja auch immer von der deutschen Presse behauptet und festgestellt wurde, die „A theni a" versenkt hat, um 6amit Amerika in den Krieg b i n e i n z u z i e h e 11. Damit allerdings gewinnt diese ganze Anaelegenheit eine Bedeutung, die geradezu erschütternd wirkt. Wir hatten zwar geglaubt, daß schon unsere letzten Entlzüllungen über Mister Churchill und seine verlogene und zynische Handlungsweise ihn nicht nur in den Augen der Welt, sondern auch in den Augen der englischen Oeffentlichkeit endgültig erledigt hätten. Das aber war, wie man weih, nicht der Fall. Er hatte sogar am vergangenen Dienstao noch die Stirne, im Unterhaus das Wort zu ergreifen und selbst zu den Fragen, in denen er bereits durch die deutsche Aufklärung als Lügner entlarvt worden war, wieder einmal all jene Ungereimtheiten und durchstlbtiaen Verdrehungen vorzubringen, die die Oeffentlichkeit nun schon seit Jahrzehnten an ihm gewohnt ist.
Ev ist schlechterdings nur im heutigen England möglich, daß eine Figur wie der gegenwärtige britische Marineminister sich weiterhin in einem so hohen Amt halten kann. Ob das allerdings auch jetzt noch der Fall ist, muß füglich bezweifelt werden. Denn wenn auch England die freieste Demokratie der Well ist, in der es demgemäß auch jedem freisteht, sich zu blamieren, so gut er kann, vor allem, wenn er die hohe Ehre l)atf das Amt des Ersten Lords der britischen Admiralität zu bekleiden — irgendwo und irgendwann hört diese Freiheit auch in, England auf: dann nämlich, wenn ein Mann sich anschickt, das britische Weltreich auf das schimvflichste zu diskreditieren und bloßzustellen.
Es ist ja schon längst kein Geheimnis mehr, dah bic h 0 hen Offiziere der britischen Admiralität geschlossen gegen den mehr als heimlich wirkenden Außenseiter Churchill stehen. Sie kennen ihn feit langem und sind durchaus im Bilde über fein verhängnisvolles und frivoles Treiben. Schon über feiste Ernennung waren die einsichtigen Elemente in der britischen Admiralität auf das tiefste bestürzt und geradezu sassungsl 0 s. Die Opposition gegen ihn ist in den vergangenen Wochen und vor allem in den letzten Tagen ins Ungemeffene gestiegen. Die Eingeweihten in der britischen Admiralität kennen i h n und noch besser feine Methoden. Man hat dort für einen Mann wie Winston Churchill nur noch Verachtung übrig; denn auch hier gilt er a l s pathologischer Lügner, der nicht nur aus Not, sondern geradem aus Leidenschaft die Unwahrheit sagt. Er steht auf dem Standpunkt — und er hat das oft genug selbst zugegeben —, daß man in der Politik grundsätzlich nur das eingestehen soll, was gar nicht mehr abgestritten werden kann. Wenn er also einmal ausnahmsweise die Wahrheit sagt, so nicht aus moralischer Ueberzeugung, sondern höchstens aus Zweckmäßigkeit, dann nämlich, wenn die Wahrheit ihm mehr dienen kann als die Luge. Ja, er brüstet sich sogar noch mit seiner Verlogenheit. In seinen eigenen Erinnerungen hat er des öfteren der Tatsache Ausdruck gegeben, dah er in gewiffen Situationen seines Lebens und feiner Laufbahn bewußt gelogen Hal, um bestimmte Zwecke zu erreichen Das Lügen ist also sozusagen fein Beruf, und wir haben dafür in den letzten Tagen wieder eine Unmenge von Beispielen erlebt. Sein tollstes Lebensstück allerdings ist jetzt durch die Aussagen des amerikanischen Staatsbürgers anher j 0 n nachgewiefen worden. Es wäre danach wohl zweckmäßig, wenn Herr Churchill zu der Leitung des englischen Marineministeriums auch noch die Leitung des englischen Lügenministeriums übernähme; denn da wäre er richtig am Platze. Während er nämlich von der Marine so gut wie nichts versteht, ist er auf d e m Gebiete des Lügens ein hochgeschätzter und in der ganzen Welt anerkannter Fachmann.
Schon .in seiner verhältnismäßig kurzes Laufbahn als Marineminifter dieses Krieges hat er wahrhaft imponierende Proben feiner weltbekannten Verlogenheit abgelegt. Er fing an mit dem Untergang her „Athenia", den er, wie jetzt eindeutig nachgewiefen ist, felb[t veranlaßt hat und dann den bösen Deutschen in die Schuhe schob, in der zynischen Absicht, damit Amerika in den Krieg hineinzuziehen; und es endet»
Gietzener Anzeiger
General-Anzeiger für Oderhefsen
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stosse an Bord mitführen ließ, die nicht vorzeitig, sondern e r ft imrichtigcn Augenblick zur Entzündung kommen sollten.
Den Augenblick der Katastrophe schildert Anderson in seiner eidesstattlichen Aussage folgendermaßen: „Ich saß im Speisesaal der Touristen klasse und hatte mir gerade ben Nachtisch bestellt, als sich an her Backbordseite, anscheinend Im Ma- schinenraum, mehrere schreckliche Explosionen ereigneten. Ich hastete zu meiner Kabine und benutzte gelegentlich Streichhölzer, um durch dichte Rauchwolken meinen Weg zu sinden. In meiner Kabine legte ich den Rettungsring an und ging auf Deck, wo ich eine Szeneoes Schreckens und der Verwirrung sah, als die Passagiere in die Rettungsboote verfrachtet wurden."
gegebenen Aussagen Gustave Andersons muh an Bord her „Athenia" gleich nach ihrer Ausreise eine unheimliche Stimmung geherrscht haben. Die Passagiere der „Athenia" wurden vor dem Anzünden von Streichhölzern u n d Zigaretten gewarnt (I). Als ein Passagier eine Tür offen lieh, wurde eine Warnung angeschlagen, in der den Fahrgästen Verhaltungsmaßregeln gegeben wurden. Anderson bekundete, daß der Kapitän und die anderen Offiziere der „Athenia" eine starke innere Erregung zur Schau trugen. Diese Aussagen des amerikanischen Staatsbürgers lassen keinen anderen Schluß zu als die Feststellung, daß die britische Admiralität, die den Dampfer „Athenia" seit einem Jahr für ihre Zwecke vorbereitet hatte, Spreng-
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lich auf der Backbordse>ite des Masclstnenraumes hin. Die Explosion c'ineo Torpedos hätte außenbords statt lind en müssen. Außerdem hätte ein Mittschiffs treffender Torpedo das Schiff in kürzester Zeit zum Sinken gebracht. Insbesondere ein deutscher Torpedo hatte nach den Erfahrungen, die die Engländer beri der Atoinifierung des „Royal Oak" im Hafen von Scapa Flow fummeln konnten, diesen ungeschützten Handelsdampfer nicht 14 Stunde n s ch w immfähig gclaf- fen, so daß ihn britische Zerstörer erst mit Granaten versenken mußten. Diese Vernichtung des von Besatzung und Passagieren verlassenen, aber durchaus fchnnmnifähigen Kämpfers „Athenia" durch drei britische Zerstörer ist der Versuch der Verbrecher, auch die letzten Spuren ihrer verruch- ten T a t z u beseitigen. Churchill schickte Hunderte nichtsahnende Menschen zur Verwirklichung seiner kriegshetzerischen Ziele kaltblütig in den Tod!
j fingen, wo Anderson geboren ist, haben in Er- titntniß der ungeheuren Tragweite der Aussagen
‘ Dersons dessen schriftlich niedergelegte und eidlich Wartete Bekundung dem amerikanischen Elaatsdepartemeni übergeben. Das Etatsdepartement hat daraufhin die Unter- Innung von sich aus amtlich aufgenommen und ^gesetzt. Zunächst wurde die Frage der Glaube hi rbtgf eit Gustave Andersons peinlich genau Wrüft. Wie „Times Herold" mitteilt, erhielt das Mratsdepartement ganz ausgezeichnete Berichte Mir die Persönlichkeit und Zuverlässigkeit Ander- ■3, das Staatsdepartement wird deshalb ein !8 ißbuch über das Ergebnis feiner Mltersuchungen veröffentlichen.
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iLöf) Hause zurückkehren durste, drei Mitgliedern reibunp'lfe amerikanischen Repräsentantenhailses von seinen uneW Ciebniffcn und Beobachtungen. Diese drei amen n MM ra ifdjen Abgeordneten, die Kongreßmitglieder t werten.W ^cis Cafe aus Süd-Dakota, Ooerton Broo


