Ausgabe 
21.8.1939
 
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sji.-tfpoit

In

Lang-Sieger im GroßenAutopreis der Schweiz

dem

Der sechste bestätigte es

4X 75-Meter-Staffel, Klasse II

4X 50-Meter-Staffel, Klasse III:

4X 75-Meter-Staffel, Frauen:

das und sal-

Länderkampf gegen England in Köln erneut, daß sich unsere Leichtathleten in einer wundervollen Form befin-

Viel Spannung lag über dem Ausgang dez 5 000-Meter-Laufes. Dom Start weg über« nahm Schaumburg vor Emery und Fellerswann die Führung. In dieser Reihenfolge wurden 1500 Meter in 4:24 zurückgelegt. Bei 3000 Meter war nur der Engländer Cox ^urückgefallen. Dann über­nahm Fellersmann die Spitze. Es gab eine phan« tastische letzte Runde. Emery versuchte mit letzter Kraft, wenigstens einen Laufsieg an die englischen Farben zu bringen. Er führte auch kurz, doch Schaumburg spurtete die letzten 150 Meter Pracht« voll und zerriß mit sichtbarem Vorsprung das Ziel, band in 14:40,2 Minuten vor Emery und Fellers« mann, die sich in gleicher Zeit die Punkte dez zweiten und dritten Platzes teilten.

Den Beschluß bildete die Olympische Staffel, di? 1937 über den englischen Sieg entschied. Mjj farbig, Scheuring, Hornberger und Brandscheit, Lj, prächtige Wechsel zeigten, gewann diesmal Deutsch, land überlegen in 3,22 Minuten.

klare deutsche Siege in Wurf und Sprung.

Marschblocks zusammengestellt und die Vorarbeiten bereits erledigt sind, trafen am Samstag um 23 Uhr die Marschteilnehmer der SA.-Stan- barte 116 auf dem Hofe des Schützenhauses in Gießen ein. Gießener Stürme hatten für ihre Ka­meraden die Zelte hergerichtet, so daß diese schon kurz nach 23 Uhr von den Marschteilnehmern be­zogen werden konnten.

Am Sonntag früh traten alle Marschteilnehmer der Standarte unter Dorantritt des Spielmanns- und des Musikzuges zu einem Uebungsrnarfch an, der sie durch die Kaiserallee, Ludwigstraße, Bleichstraße, Seltersweg, Schulstraße, Walltorstraße, Marburger Straße, Wiesecker Weg und von dort quer über den Feldweg wieder zum Trieb zurückführte. Rach kurzer Rast setzten der Exerzierdienst und die Vorbeimarsch­übungen ein. Die Leistungen in Marsch und Disziplin bieten Gewähr dafür, daß der Ruf der 116er auf dem Reichsparteitag der Vorjahre auch in diesem Jahre nicht geschmälert wird. Zum erstenmal werden in diesem Jahre auch der Spielmannszug und der Musikzug der Standarte ihr Können am Ehrentage der SA. in Nürnberg unter Beweis zu stellen haben.

Bücherfreund. 18: Volk und Wirtschaft. Nur man was dagegen tut, vernichtet man die SaA lingsbrut. 18.15: Schicksal vor 1000 Jahren. & erste Schlacht bei Andernach. 18.30: Don der brac- Infanterie, laß ich all mein Lebtag nie. Unsere 81.' 19.15: Tagesspiegel. 19.30: Fort mit den Grill' fort mit den Sorgen ... 20: Nachrichten. Ansch». ßend: Hier spricht die Reichsgartenschau. 20.15: L. Sommerbild. 20.30: Die romantische Ahr. Ein Lor schaftsbild. Manuskript: Ernst Nebhut. 22: richten. 22.15; Sport in Kürze. 22.20: Politische ä» tungsschau. 22.35 bis. 24; Tanzmusik.

lismus erkämpften Volksgemeinschaft geht deutsche Volk heute ruhig seiner Arbeit nach kennt nur eine Parole: Führer befiehl, wir g-en dir!"

Bürgermeister Geil dankte anschließend

Selriebsspottsest des Arbeitsamtes Gießen.

Gauamtsleiter und seinen Mitarbeitern für die Hilfeleistung, die wahrlich, wie es die acht Tage gezeigt habe, keine Phrase gewesen ist.

Zum Schluß dankte Ortsgruppenleiter Kuhn der Gauamtsleitung für ihren mustergültigen Einsatz, der es manchem Bauern ermöglichte, seine Ernte schon unter Dach und Fach zu bringen. Im Namen der Bauern teilte der Ortsgruppenleiter schließlich mit, daß der Gauamtsleiter mit seinen Mitarbeitern aus Dankbarkeit für die tatkräftige Hilfe am Ernte­dankfest Gäste der hiesigen Bauern und Landwirte sein möchten. Mit dem Gruß an den Führer schloß der offizielle Teil des Abends.

Ausgestaltet wurde der weitere Verlauf des Abends durch Musikvorträge der Kapelle Schmidt und Soldaten- und Volkslieder des Gesangvereins Cäcilia", die sich in uneigennütziger Weise in den Dienst des Volksgemeinschaftsabends gestellt hatte und von Gauamtsleiter Haug besonderen Dank ausgesprochen bekamen. Tanz beschloß den wohlge­lungenen Abend.

Tod durch Sturz in die Senke.

*Rüddingshausen (Kreis Gießen), 20. Aug. Der 70 Jahre alte Landwirt Wilhelm Theiß stürzte so unglücklich in eine am Boden liegende Sense, daß er schwere Verletzungen am Unter­leib davontrug. Der bedauernswerte Mann, der sofort nach Gießen in die Chirurgische Klinik ver­bracht wurde, ist dort trotz sofortiger Operation bald nach feinet Einlieferung g ost ar ben.

zialstrecken auf der ganzen Linie bezwingen.

Doppelsieg von Neckermann.

Pünktlich begann der Kampf mit dem 100-m- Lauf. Neckermann, auf der Innenbahn startend, schob sich sofort mit seinen raumgreifenden Schrit­ten nach vorn und gewann dann klar vor dem er­bittert kämpfenden Scheuring, der den Engländer Holmes knapp niederrang. Verhältnismäßig ein­fach war der eine halbe Stunde später ausgetragene 200-m-Lauf. Neckermann lief auf der Außenbahn sein Rennen für sich und gewann sicher.

Rekordlauf über 1500 Weier.

In mäßigem Tempo wurden die 1500 Meter be­gonnen. Zunächst lag Kaindl in Führung, überließ aber bei 350 m den beiden Engländern Pell und Collyer die Pilotenrolle. Erst auf der Zielgeraden entspann sich ein fesselnder Endkampf. Kaindl schob sich Zentimeter um Zentimeter an den führenden Pell heran und gewann schließlich um Brustbreite. Mit 3:50,2 Min. wurde Dr. Peltzers letzter Rekord aus der Liste gestrichen. Jacob hatte auf den letzten

Der einzige Wettbewerb, in dem es nicht einen klaren deutschen Sieg gab, war das Rennen über 110 Meter Hürden. Kumpmann kam auf den letzten 40 Metern etwas aus dem Tritt, als Pollmanns zu einem fabelhaften Endspurt ansetzte, aber den Engländer Lockton nicht mehr abschütteln konnte. In 15,0 Sekunden gab es totes Rennen.

Fest der Kraft, Kultur und Kameradschaft

25000 bei der Eröffnung der Studenten-Weltspiele Wien 1939.

augenblicklich ... ______

bei;. Die Briten, die in der letzten Begegnung 1937 in London ihren einzigen Sieg über Deutschland feierten, wurden diesmal vernichtend geschlagen. Sie gewannen nicht einen der dreizehn Wettbe- werbe und mußten meist auch den zweiten Platz an Deutschland abtreten. 93,5:42,5 lautete schließlich das Endergebnis für Deutschland. Einen großen Anteil an dem Kölner Erfolg haben unsere Mittel­streckler. Sie konnten die Engländer in ihren Spe-

Beim nationalen Leichtathletik-Sportfest in Gör­litz stellte der Luftwaffen-SV. Berlin über 4X400 Meter mit 3:15,0 einen neuen deutschen Rekord auf.

der Besetzung Linnhoff, Arendt, Hähne! und

Englands Leichlachleien ohne Sieg

Deutschland gewinnt mit 93,5:42,5 Punkten.

Nach der Arbeit frohe Feier.

} Lich, 20. Aug. Arn Ende der von Gauamts- Jeiter Haug und 53 Mitarbeitern der Gau- amtsleitung der NSV. durchgeführten acht­tägigen Erntehilfe bei hiesigen Bauern und Landwirten fand am heutigen Sonntagabend in Steins Saalbau" eine Veranstaltung statt, die nochmals die freiwilligen Erntehelfer mit ihren Arbeitgebern" nach achttägiger schwerer Arbeit zu einigen frohen kameradschaftlichen Stunden vereinte.

Nach einem vorzüglichen Eintopfgericht aus der Feldküche der NSV. begrüßte Gauamtsleiter H a u g die zahlreich erschienenen Bauern, feine Mitarbeiter und Ortsgruppenleiter Kuhn und Bürgermeister Geil. ,Hch bin mit meinen Mitarbeitern in meine Vaterstadt gekommen", so betonte der Gauamts- -feiter,um die wahre Volksgemeinschaft zu pflegen. Wir kennen keine Geste wie die früheren Macht­haber, die, wenn es galt, tatkräftige Hilfe zu leisten, sich durch gewundene Worte von der für sie unan­genehmen Arbeit zu drücken wußten. Wir wußten genau, welch schwere Arbeit uns bevorstand, wir wußten erber auch, daß die 'Arbeit des Bauern Ar- 'beit für unser Volk bedeutet, und deshalb kamen wir freudig und halfen, soweit es in unseren Kräf­ten stand. Mögen die anderen in London, Paris oder Neuyork über noch so viel Gold verfügen, die Volksgemeinschaft des deutschen Volkes ist stärker als alles Gold und wird unserem Volk unter der Führung Adolf Hitlers den Platz in der Welt wie­der zuweisen, den es traft seiner Größe und Macht zu beanspruchen hat. Kraft der vom Nationalsozia-

Neuer

deutscher Frauen-Schwimmrekord.

Im Rahmen eines internationalen Schwimmfestes in Leverkusen kam ein 1000-m-Kraulschwimmen für Frauen zum Austrag. Die erst 14jährige Düssel­dorferin Wera S ch ä f e r k o r d t siegte in der neuen deutschen Bestzeit von 15:39,2, womit sie den von Gerda Stegemann (Nixe Magdeburg) mit 16:15,7 gehaltenen Rekord gleich um 36,5 Sekunden unterbot. Deutscher Nekord über 4 x 400 Meter.

Seit 1936 war der Große Autopreis der Schweiz vom Unwetter geradezu verfolgt. Mochte es beim Training noch so schön gewesen sein, am Renntag selbst regnete es allen günstigen Vorzeichen zum Trotz. Beim 6. Großen Preis am Sonntag schien das anders zu werden. Bei herrlichstem Sommer­wetter wickelten sich die Dorrennen ab und die 45 000 begeisterten Zuschauer sahen in allen Klas­sen scharfe Kämpfe, die durchweg neue Rekorde er­gaben.

Der Preis' vom Bremgarten für Sport- und Rennwagen über 102 Kilometer bildete wie üblich den Auftakt der Veranstaltung. Unter den allein teilnahmeberechtigten Schweizer Fahrerer siegte d e Graffenried auf Maserati mit einem, Mittel von 133,7 km/st. Im Vorkampf der kleinen Renn­wagen bis 1500 ccm waren die Alfetta nicht zu schlagen, ebenso klar war die Ueberlegenheit der deutschen Rennwagen im Vorlauf der schweren Klasse. Alle acht gestarteten deutschen Fahrzeuge qualifizierten sich für den Endlauf, an der Spitze wieder Hermann Lang, der mit dem Rekord­durchschnitt von 162,782 km/st als Erster vor sei­nem Markengefährten Caraccialo und von B r a u ch i t s ch das Ziel erreichte.

Die Alfetta überlegen.

Im Rennen der 1,5-Liter-Wagen bildete sich so­fort eine Spitzengruppe aus Farina und Biondetti auf Alfetta sowie den drei Maseratifahrern mit

Aus der engeren Heimat.

Eine Neckerei mit tragischem Ausgang

Junges Mädchen im Verlaufe einer Balgerei erschossen.

Am gestrigen Sonntagnachmittag ereignete sich m Re iskirchen (Kreis Gießen) ein Unglucks- sall, dem leider ein junges Mädchen zum Opfer fiel. Der Landwirt Heinrich Balser hatte gestern seinen Geburtstag. Die 16 Jahre alte LinaScha - f e r begab sich nachmittags in das Haus Balsers, -ihres Onkels, um ihm Geburtstagsglückwünsche zu überbringen. Dort traf sie ihren Onkel aber nicht an, so daß das Mädchen in Begleitung zweier Kameradinnen in der Küche Platz nahm. Hier stand ein Gewehr (Doppelflinte), das dem 25 Jahre alten Feldschütz Lubwig Balser, dem Kusin der Lina Schäfer, gehörte, der es bei der Ausübung seines Feldschutzdienstes mit sich führte. Bald darauf betrat auch der Feldschütz Ludwig Balser die Küche, der alsbald mit den Mädchen in ein fröhliches Ge­spräch kam, das zu einer Neckerei und schließlich zu einer scherzhaften Balgerei mit seiner Kusine, der 16 Jahre alten Lina Schäfer, führte. Als diese im Scherz ausrief, sie werde sich gegen ihn (den Feldschütz Balser) wehren, griff dieser im Scherz nach der Doppelflinte, die er mit der Bemerkung, er werde schießen, hochzunehmen in Begriff war. Da­bei krachte plötzlich ein Schuß, der aus etwa einem Meter Entfernung als Ladung einer großen Schrot­patrone die Lina Schäfer in den Kopf traf. Das bedauernswerte Mädchen wurde dadurch so furcht­bar verletzt, daß es auf der Stelle tot zusam- menbrad). Das danebenstehende andere junge Mädchen wurde am Aermel seines Kleides von Schrotkugeln getroffen, blieb aber unverletzt. Der junge Balser, der offenbar von dem Vorhandensein der Schrotpatrone im Lauf der Flinte nichts mehr gewußt hat, bemühte sich, ebenso wie die anderen Hausbewohner um die Kusine, der aber leider keine Hilfe mehr gebracht werden konnte. .Die Staats­anwaltschaft und die Kriminalpolizei Gießen waren bald darauf an Ort und Stelle, um die Untersuchung des tragischen Vorganges durchzuführen. Nach der ganzen Sachlage wurde von sofortigen Maßnahmen gegen Balser abgesehen, der auf freiem Fuß belassen wurde. Nach Abschluß der behördlichen Feststellun­gen wurde die Leiche zur Bestattung freigegeben.

Strafen wurde die neue Bestzeit erzielt, mit der die 3:16,2 des gleichen Vereins unterboten wurden.

Neuer Motorboot-Weltrekord von (Sir Campbell.

Der bekannte englische Rennfahrer Sir Malcolm Campbell, der auch einmal den Automobil- Weltrekord hielt, hat auf dem Coniston-See in Schott­land den absoluten Geschwindigkeits-Weltrekord im Motorboot am Samstag auf 228,107 km/st oerbeffert und damit feine eigene Bestleistung von 210,63 km/st aus dem Vorjahr gewaltig übertroffen. Campbell benutzte zu feiner Rekordfahrt fein neues BootBlue Bird II", das mit einem 2500-?8-Rolls-Royce-Motor ausgerüstet ist. Als Höchstgeschwindigkeit erreichte der Engländer auf der Rückfahrt 229,4 km/st.

In einem festlichen Rahmen wurden am Sonntag die erstmals von der Reichsstudentenführung ver­anstalteten Studenten-Weltspiele eröffnet, die in der kommenden Woche dem Leben der alten Kultur- unb Sportstadt an der Donau das Gepräge geben werden. Vertreter von 18 Nationen haben dem Ruf nach Wien Folge geleistet.

Der Aufmarsch der Nationen.

Das prächtige Stadion prangte in festlichem Schmuck. Rings um das weite Rund flatterten die Fahnen aller beteiligten Nationen. Sonnenschein tauchte den grünen Rasen, das rote Band der Lauf-- bahnen und die buntfarbigen, von über 25 000 Zu- chauern dicht gefüllten Ränge des majestätischen Steinovals in helles Licht. Es war ein imponieren­des Bild, als nach dem einleitenden Tschammer- Pokalspiel zwischen Vienna und dem BC. Hartha und dem Handballtreffen zwischen der Studenten­elf und der Oftmarkauswahl die Nationen mit ihren Fahnen unter dem Jubel der festlich gestimmten Zuschauer einzogen. Voran die kleine Abordnung von Arabien, dann Bulgarien, Estland, Finnland und die ganz in Weiß gekleidete starke Vertretung des befreundeten Italiens, die mit einem Sturm der Begeisterung empfangen wurde. Es folgten Japan, Jugoslawien, Peru, Schweden, die Slo­waken, Spanien, Südafrika, über 100 Ungarn in feldgrauen Sportanzügen und schließlich der mäch­tige Block der 500 deutschen studentischen Kämpfer. Reichsminister Rust und der Reichsstudentenführer Dr. Scheel schritten zum Gruß die Front der Nationen ab.

Alle aufbauwilligen Kräfte vertreten/'

Zu Beginn seiner Festrede hieß Reichsstudenten­führer Dr. Gustav Scheel die Teilnehmer auf deutschem Boden herzlich willkommen.Sie befin-

4X100-Meter-Staffel, Klasse I: 1. HStV. -..... 1.2121.

In den technischen Hebungen trat die deutsch«, Ueberlegenheit noch schärfer zutage. Dr. Song 9et, wann mit 7,43 Meter, Weinkötz mit 1,95 Meter. Glötzner versuchte über 4,20 Meter zu kommen, verfehlte aber nur knapp, chatte jedoch mit 4,ID Meter den Sieg sicher. Im Kugelstoßen und Dis. kuswerfen, die von Stöck mit 16,35 bzw. Tripps .mit 51,03 Meter gewonnen wurden, waren nutz den sich, meine Kameraden, inmitten eines friedlich | unsere zweiten Werfer weit vor den Engländern, arbeitenden und schaffenden Volkes, das Sie selbst in biejen Tagen Gelegenheit haben kennenzulernen. Es umgibt uns draußen eine Welt voll Unruhe, bie burch eine jeben Tag neu geschürte Hetze irre­geführt wirb. Wir Deutschen haben nur ben einen " gtiÄb^un; I Die Betriebs,Partgemeinschaft des Arbeitsamts^

S5£g

bX im kamera^chastlichen Geist der Zusammen- triebsfpartfest. Von den bereits gemeldeten Betrieb-, nrhoif n('führten Swbenten-Weltivielen ein neuer nahmen über 100 Teilnehmer teil. Die zahlreich er« 2(ufbau9ber ftubentischen Arbeit in ber Welt über- schienenen Besucher fahen herrliche Kampfe. bauot vollziehen wirb. Denn wir stehen mit ber schneller Folge würben die $*"3*1-,c$r- UnÖ Durchführung ber Stubenten-Weltspiele an einem Mannschaftskämpfe abgew'icfelt. Nach dem gemein. Wenbepunkt ba hier alle aufbauwilligen Kräfte ber kamen Einmarsch der Teilnehmer wurden durch bem

denten-Weltspiele kämpfen. In'dieser Haltung sehen bei dem 3 Mann über 1,60 fP^angen und erst dmtz wir den ethischen und zugleich auch ben politischen «techen der Sieger ermittelt wurde.

Wert der Studenten-Weltspiele. Seien Sie sich de- ffrrtditntfc

mußt, daß jeder Kämpfer hier auf dem grünen 11 '

Rasen ein Vertreter seiner Nation und im besten yM. = Arbeitsamt, Di. = Didierwerke, Bu. «i Sinne des Wortes ein Kämpfer für fein Volk ist." (ßuöerus Lollar, HStV. = Heeresftandortverwl/. Eröffnung durch Neichsminister Nust. tung, Kar - K--rzentr°. Go. - C°mm°rzl>< Nachdem der Studenten-Weltmeister, der deutsche Klasse I.

Fünf- und Zehnkampfmeister Fritz Müller (Kiel) ^0 m - 1 Schmäh! AA., 12,2; 2. Ernsbach W, im Auftrage aller versammelten Wettkämpfer gelobt _ 4Oo m : 1. Waden.,

hatte, ritterlich zu kämpfen und die für bie Spiele 581 2 Hornig, Lo., 61,2 Sek. -

geltenden Bestimmungen zu achten eroffneteReichs- P!* Lo 2^56 4 Min.; 2. Dönges Minister Rust bie Spiele mit folgenden Worten: 110 00 m 1.^eyer, ^o^oben Kar - Hoch. Ich eröffnet, die Studenten-Weltspiele Wien 1939. - L Bu. 1,62; 2. Schmahl 211,

Mit der feierlichen Flaggenhissung und dem Aus-1 Weitsprunq: 1. Em;»

marfcf) ?,er^tinn^aften &ie uber<1U5tn= bad), AA., 5,51 m; 2. Bergan, HStV., 5,39 nu; drucksvolle Feier. ' 3. Schmahl, AA. - Kugelstoßen: 1. Will, Di,

10,32 m; 2. Ortwein, Bu., 9,42 m; 3. Weiß M M e b i 3 i n b a 11: 1. Ortwein, Bu., 15 m; 2. (Fmw I« bad), AA., 14,75 m; 3. Bergau, HStV. Drei,, fprung: 1. Ernsbach, AA., 11,43 m; 2. Weitz, Wakefielb, Rocco und Pietsch. Die übrigen konnten AA., 10,20 m.

bas schnelle Tempo nicht mithalten. Pietsch hatte Klasse II.

wieber einen kleinen Schaden zu beheben, kam aber l ? IDteter: 1. Treser, HStV., 9,05 Sek.p: als Fünfter noch in den Endlauf. Joa von der Süd- 2 QecLer Di 9 05 Sekunden. 2 00 Me tem deutschen Renngemeinschaft als zweiter Deutscher 4 26,7 Sek. 800 Meter:

wurde nur Vorletzter. Farina als Sieger fuhr L' sgu 2 20,9 Min.; 2. Röhl, Di., 2:24,77 155,07 km/st und übertraf den bisherigen (aller- 1_ Hocksprung: 1. Zecher, Di., 1,410 dings über eine längere Strecke aufgestellten) Re-Kugelstoßen: 1. Zecher, Di., 10,M kord Richard Seamans von 141,3zkm/st betracht- 2 $unf, ^tV., 7,80 Meter. Weit-

üch. fprung : 1. Will, Bu., 5,40 Meter. Medi.«

«»ns vom Start bis ins Ziel. D r°^7u^:^A^tS

13 Wagen wurden in der großen Klasse über die Meter.

gleiche Strecke gestartet. Aber hier hatten die Aus- Klasse III.

länber nichts zu bestellen. Hermann Lang schoß 5 q e e r. 1 Werner, AA., 7,1 Sekunden,; sofort vor Caraccivla und von Brauchitsch an bie HStV. 7,2 Sek. 2 00 Meten:

Spitze, die er nicht einen Augenblick abzugeben Werner,' AA., 28,9' Sek. Weitsprunq: brauchte. Nuvolari schob sich schon bald vom fünf- Schröter' HStV.; 2. Weber, Co. Medizini« ten auf ben brüten Platz an totuct unb, °on 1.' Weber Co., 11,20 Meter; 2. We«

Brauchitsch vorbei vor. Aber wenig spater hatte ö Wasmutb' Kar.

von Brauchistch seine alte Position wieber Zurück- Dreikampf Klasse I: 1. Emsbach, AA: erobert. Enbe der 15. Runbe flog von Stucks Im- 2 Boden, Kar; 3. Schnabel, AA. Klaffe IH: tem Hinterrad der Protektor ab. Da der Altmeister 11 . 2. Röhl, Di.; 3. Trefer, HStV. -

nicht mehr an ber Boxe halten konnte, mußte er mit $. ., ' jjj . Schröter HStV.; 2. MÜ7,

dem befetten Reifen noch eine Runde fahren und ' 3 Weber' Co. - Frauen: 1. M wurde, wie zuvor schon Hasse und Muller, über- J . 9 öiearer ÄA rundet. Das gleiche Mißgesch' 7 traf Nuvolari in der ^iegier' ,rflnpn

letzten Runde. Er blfeb aber trotzdem Vierter vor A @nY. 9 Qi^ler M:

H°rtm°nn auf dem ält-r°nM-r-°d°s-M°d°ll. | g .üt. t Sar^ 2.^ «I 2. Ziegler. AA. Weitsprung: 1. Becks:, Kar.; 2. Keil, Kar. Sch 1 agbal!: 1. Wunv, 2121.; 2. Kuhn, AA.

1. AA.

1. Kar.

Metern noch den Engländer Collyer vom dritten Platz I Handballspiel HStV. AA. 3 : 2. verdrängt. Mit einem Rückblick auf die spannenden Kamst'

Feines 800-INeter-Rennen. unb mit ber Siegerverkündung durch Pg. ® e i R

Ueberaus packend verlief ber 800-Meter-Lauf. Es und einem dreimaligen Sieg-Heil auf ^ri Fuh^ starteten (von innen nach außen): Littler, Schu- fand die Veranstaltung einen würdigen Ab schm»- wacher, Moreton, Giesen. Nach anfänglicher Füh- --------

rung des Düsseldorfers Schumacher ging Giesen

beb 300 Meter in Front, dicht gefolgt von dem KlitWjUttrPrOyrullllr Engländer Littler. Die ersten 400 Meter wurden

in 54 Sekunden gelaufen. Dann trat überraschend Dienstag, 22. August.

ber Enqlänber an, ging vor unb führte bis in bie 5 Uhr: Frühmusik. 5.d0: Bauer, merk auf. , Kurve. ' Ausgang ber'Zielkurve griff Giesen an Morgenlied: Morgenspruch; Nachrichten; GymM unb rang Littler in einem Brust-an-Brust-Kampf 6.30: Frühkonzert. 7: Nachrichten. 8.10: Gymn , ^ um einen halben Meter nieder. 13 25: Kleine Ratschläge sur Küche und Haus.

Der 400-Meter-Lauf wurde vorverlegt, Froher Klang zur Werkpause. Die Münchner JiUM ba ein aufziehenbes Gewitter mit Regen broh'te. funkschrammeln. 10: Schulfunk. Millionen Deu^ Das Rennen brachte ben erwarteten Sieg bes Dres- gingen in die Fremde. Was die LeidensgestyicY dener Weltrekordmannes Rudolf Har big in 46,9 deutschen Auswanderer uns lehrt. Gme Sekunden. Die beiden Engländer legten sofort ein folge. 11.40: Ruf ins Land. 12: Mittagskoniert. - unheimliches Tempo vor. Hamann wurde schnell große Orchester. 13: Nachrichten. 13.15: Mittagsnr geholt, Harbig konnte zunächst keinen Zentimeter hert. 14: Nachrichten. 14.10: Overet en-Pilderboy an Boden gewinnen. So blieb es bis Ausgangs 16: Nachmittagskonzert. Das Orchester des Ji ber Kurve, wo Harbig immer noch nicht den Kur- fenders Königsberg. 17 bis 17.10: Neues für venvorfprung seiner Gegner aufgeholt hatte. Man £ ** 4'~ "

glaubte schon nicht mehr an einen Sieg, als er 30 Meter vor dem Ziel wie spielend an den beiden Engländern vorbeiging.

Toles Kennen über die Hürden.