Ausgabe 
21.6.1939
 
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4. Lippert, 2/116, 170 R.; 5. Nonnenbruch 1/116, 155 R. _ jCjr

Einzelschießen für H I., die dem Deutschen Schützcnvcrbond angehört (10 Schuß aufgelegt, 10 Schuß liegend frei): 1. Jung, Schützenverein Leih­gestern, 9/116, 197 R-: 2. Schäfer, Schützengescll- schaft Gießen, 2/116, 188 R.; 3. Lippert, Schützen- gesellfchaft Gießen, 2/116, 186 R.; 4. Dern, Schützen­verein Leihgestern, 9/116, 182 R.; 5. Beigang, Schützenverein Gießen, 4/116, 182 R.; 6. Zöller, Schützenvercin Gießen, 1/116, 168 R.

Einzelschießen für H I. - F ü h r e r (je 5 Schuß liegend frei, kniend, stehend): 1. Jnngzug- sührer Hoffmann, Lehrfähnlein 1/116, 126 R.; 2. Fähnleinführer Röhrsheim, Fähnl. 1/116, 102 R. ÄreiGoldplakettenbeiderGeländefahrt

,/Runb um Heidelberg" errungen.

Bei der GeländefahrtRund um Heidelberg" am 18. Juni konnten die Fahrer des Motorsturmes 2/M 147 Lang Göns Rottenführer Willi Bergt, HJ.-S<l)arführer Albert Müller und Hitlerjunge Heinz Müller je eine Goldplakette erringen.

Die Gnippenweittämpfe

der SA.-Gruppe Hessen.

Ein Ausruf.

NSG. Der Führer der SA.-Gruppe Hetzen, Obergruppenführer B e ck e r l e, wendet sich Anläßlich der am 1. und 2. Juli in Kassel stattfindenden Gruppenwettkämpfe der SA.- Gruppe Hessen mit folgenden Worten an seine Kameraden im Gruppengebiet:

Kameraden! Die fünften Gruppenwettkämpfe der SA.-Gruppe Hessen, die in diesem Jahre zum ersten Male der Stadt Kassel ihr Gepräge geben werden, kommen in einer Zeit zur Durchführung, in der die Frage der wehrhaften körperlichen Er­

tüchtigung mehr als bisher im Mittelpunkt des allgemeinen völkischen Interesses steht. Mit der Verfügung vom 19. Januar 1939 über die vor- und uachmilitärische Wehrerziehung der SA. hat der Führer unserer bisherigen Arbeit seine Anerken­nung ausgesprochen und gleichzeitig den der eZI im Jahre 1921 gegebenen Auftrag, Trager des Wehrgedankens eines freien Bolkes zu werden, vor aller Welt bestätigt. .

Wieder stehen unsere besten Mannschaften und Einzelkämpfer auf der Kampfbahn, und wieder wird es harte Kämpfe geben. Immer werden wir aber auch bei diesen Wettkämpfen uns des großen Zieles bewußt fein, das uns der Führer gewiesen hat und das uns stets erneut verpflichtet. Boraus- fetzung unseres Kampfes ist die harte selbstlose Arbeit an uns selbst, der Sinn unseres Einsatzes der ritterliche Kampf und das hohe Ziel, dem Füh­rer allzeit einsatzbereite und treue Kampfer zu fein.

Die Standartensporttage haben mir gezeigt, MB unsere Leistungen sich weiterhin verbessert haben und daß wir mit stolzer Gewißheit den kommenden Reichswettkämpfen der SA. entgegenfehen tonnen. Die Hesfenkampfbahn und die vielen anderen Kampfftätten Kassels werden hervorragende sport­liche Leistungen sehen. Bergessen sollen wir jedoch nie, daß die Boraussetzung jeder Leistung jener Geist ist, der in der Kampfzeit in der SA. geboren wurde, uns die heutige (Vorm des wehrhaften Sportes, der im Volke als SA.-Sport schon ein Begriff geworden ist, finden ließ und der immer der wirkliche Sieger dort bleiben wird, wo poli­tische Soldaten des Führers auf der Kampfstätte ihren Einsatz leisten.

Möge deshalb jeder Kämpfer, der die Ehre hat, in Kassel für feine Standarte zu kämpfen, sich be­wußt fein, daß er Vertreter all jener unbekannter SA.-Männer ist, die auf den Sporttagen der Ein­heiten ihr Bestes hergaben und somit ihr Teil dazu beitrugen, diese herrlichen Kampftage Wirklichkeit werden zu lassen."

Handball-Gaiispic! Hessen-MMein.

Der Gau Mittelrhein hat jetzt seine Vertretung bekanntgegeben, die den Kampf am kommenden Sonntag 'in Gießen bestreiten fall. Wie aus der nachstehenden Aufstellung hervorgeht, hat man sich in der Hauptsache auf die Spieler des Gaumeisters (VfB. Aachen) und des Mülheimer SpV. gestützt. Dadurch ist die Zusammenarbeit gewahrt, während anderseits auch die Durchschlagskraft nichts zu wün­schen übrig läßt. Jeder einzelne Spieler ist cm Kön­ner und bereit, alles für feine Farben einzufetzen.

Der Gau Hessen hat ganz im Gegensatz dazu eine Reihe von Vereinen berücksichtigt, dabei aber Wert darauf aelegt, die wirklich besten Kräfte zu erhalten. Interessant ist auch, daß unser Kreis mit nicht weniger als drei Spielern vertreten ist. Sie haben die schwere Aufgabe, die verantwortlichen

Männer des Gaues davon zu überzeugen, rote der Spielstand bei uns ist, und daß ihre Berufung tu jeder Beziehung in Ordnung geht. Wären nicht Garbenheim und Lützellinden bei den Rahmen­kämpfen beschäftigt gewesen, so hätte man auch darauf noch zurückgreifen können, weil auch dort eine ganze Reihe wirklicher Könner vorhanden ist. Die Mannschaft ist, wenn sie so bestehen bleibt, recht glücklich aufgeftellt und verbürgt ausgezeichneten Sport.

Mittelrhein: Tucke (Aachen); Vogel (Mül­heim), Göres (Aachen); Pudelko (Ehrenfeld), Bauch (Mil. Koblenz), Schimmelburg (Mülheim); ©rief und Mobert (Aachen), Dr. Kneip (Mülheim), Palm (Würselen), Bedarf (Bocklemünd).

Hessen: Mergel (Fulda); Siebje (Kassel), Brohm

(Fulda); Lange (Hanau), Hufmann (IWO Gie­ßen), Köth (Wetzlar); Rothstein (Fulda)Blatt (Hanau), Haas (Bettenhausen), Wolfskeil (Hanau), Jakobi (Hörnsheim).

Als Ersatz sind vorgesehen: A l t ma n n (Münch­holzhausen), Brenner (Mto. Gießen), Michel

(Hörnsheim).

Mit dem Sieg des Tv. Lützellinden über den Tv. Heuchelheim steht nunmehr auch der zweite Gegner des Vorschlußrundenkampfes um den Pokal des Kreisführers fest, der bekanntlich im Rahmen des großen Handballwerbetages am kommenden Sonn­tag in Gießen steigt. Mit 9:7 bleiben die Heuchel­heimer verhältnismäßig knapp geschlagen. Mit diesem Spiel sind nunmehr auch die Pokaltreffen bereinigt. Das Spiel der Spiele, das vielleicht noch

interessanter als der Endkampf wird, steigt am Sonntag Für Lützellinden steht sehr viel auf dem Programm. Es geht darum, wenigstens in dec Pokalrunde feine Form zu zeigen und die Ent. täufchunq der Rundenfpiele auszuroetzen. Auf der anderen'Seite hat Garbenheim nichts zu verlieren, aber sehr viel zu gewinnen. Die Mannschaft roirb also unbekümmert, wie immer, in den Kampf gehen und sich erst am Schluß geschlagen bekennen.

Mit Ersatz antretend mußte Tv. Garbenheim im Spiel gegen Münchholzhausen eine knappe Rieder- läge einstecken. Das Spiel läßt allerdings keine Der- qleichsmöglichkeit zu, weil Münchholzhausen zwar komplett, die Gäste aber nur mit neuen Leuten zur Stelle waren. Endstand 9:7 für Münchholzhausen.

Siraßenpreis von Gießen" aus neuer Strecke.

Orünbera

Gießen

Stein b<5ith

Reiskirchen

I4nden»Lrvth

Nachdem im vergange­nen Jahre das Rennen um die Deutsche Meister­schaft im Einer-Strecken- fahren schlechte Straßen wie auch auf schlechte Ortsdurchfahrten unter den Fahrern zahlreiche Ausfälle verursachten, hat sich die Gießener Rad fa hrver einigung entschlossen, für den dies­jährigenGroßen Stra­ßenpreis von Gießen" eine andere Streckenfüh­rung zu wählen, die einen reibungsloseren Ablauf des Rennens gewährlei­

stet. Die neue Streckenführung benutzt fast aus­schließlich die besten Straßen unseres engeren Heimatgebietes, und zwar die Straße GießenLich, Lich.MünsterLaubacher Kreuz Grünberg und GrünbergReiskirchenGießen. Die Straßen wei­sen durchweg tadelloses Kleiapflaster bzw. Asphalt­belag auf, so daß eine Beeinflussung des Nennens von eineer schlechten Straße her kaum zu befürch­ten ist.

Die neue Streckenführung darf auch in anderer Hinsicht als glücklich gewählt betrachtet werden. Sie wird an die Fahrer erhebliche Anforderungen stellen. Zunächst ist es schon die Licher Straße, die vom Waldanfang bis zum Waldausgang über eine Strecke von 4 Kilometer eine ständige Steigung darstellt; bann wird die kurvenreiche Strecke zwischen Stein­bach und Lich die Geschicklichkeit der Fahrer prüfen. In Lich selbst gibt es eine scharfe Kurve bann führt die Straße durch die schöne Landschaft zwischen Lich und Grünberg, unter der herrlichen Allee vom Laubacher Kreuz hin bis Grünberg. Bor Grünberg

werden sich die Fahrer in steiler Serpentine erheb, lich anzustrengen haben. Zwischen Grünberg und Gießen finden die Fahrer eine Steigung in der Nähe'von Göbelnrod, schließlich stellt der steile Berg bei Oppenrod eine harte Prüfung dar, auf der vor. ausfichtlich in der letzten Runde die Entscheidung fallen wird. Die Strecke ist fünfzig Kilometer lang und wird von der und der o-Klasse viermal gefahren und von der S-Klasse nur zweimal. Auf der ganzen Strecke könnten im ungünstigem Falls nur zwei Bahnschranken den Rennablauf beein­trächtigen.

Für die Sicherung der Strecke wird wiederum das NSKK. mit zahlreichen Kameraden zur Stells fein, die Sanitätsbereitschaft von? Deutschen Roten Kreuz wird den Sanitätsdienst übernehmen und darüber hinaus in der Organisation alles getan werden, um dem Rennen zu einem Erfolg zu ver­helfen. Unsere Zeichnung zeigt die neue Strecken- sührung.

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