8 Tage Üntergau-Knlturlaaer des VDR
dieses
den
Wirtschaft
Abendbörse weiter fest.
Aus der engeren Heimat
Aus dem Nutzwagen-Bauprogramm:
Aus dem Personenwagen-Programm:
Das Wahr z eichen
MERCEDES
BENZ
upt-
Typ 170 V (38 PS, 1,7 Ltr.)
Typ 230 (55 PS, 2,3 Ltr.)
Typ 320 (78 PS, 3,2 Ltr.)
tet wurden. Von Montanwerken notierten Rheinstahl mit 133 (131,50), Hoesch mit 107,25 bis 107,50 (106,75), Mannesmann mit 108,65 bis 109,40 (108) und Verein. Stahl mit 108 bis 107,75 (107,25). IG.-Farben gingen nach 148,50 wieder
Außerdem Schwerlastwagen von 3s/4 bis 10 to Nutzlast, Omnibusse, Sattelschlepper und Kommunal-Fahrzeuge
In gleicher Weise zeichnen sich die im In- und Ausland viel gekauften Typen des Nutzwagenbaues aus, deren unbedingte Verläßlichkeit und hohe Wirtschaftlichkeit in der ganzen Welt anerkannt ist.
O Die nach den neuesten technischen Erkenntnissen und Erfahrungen entwickelten und gründlichst erprobten Personenwagen der Daimler - Benz -Werke bieten durch ihre neuzeitliche Bauart, ihre Zuverlässigkeit, ihre Fahrkomforts und ihre hohen Dauergeschwindigkeiten den denkbar größten Gegenwert.
Die Lahnregulierunq bewährt sich.
Lpd. Marburg, 20. Ian. Während in den frü- Heren Jahren bei Hochwasser das gesamte Lahn- itol von Marburg abwärts bis an die Kreisgrenze Ext Friedelhausen völlig überflutet wurde, mehrere n der Talsole liegende Dörfer — z. B. Argenstein unti Roth — infolge Überflutung der Zufahrtwege lagslang vom Verkehr abgeschnitten waren und auf
ab RM 3750 — ab RM 5875.— ab RM 8950.— ab Werk
außerdem in Unannehmlichkeiten mit der Polizei. Es liegt im beiderseitigen Interesse, wenn der Gast, der zufriedenstellend bedient wurde und einen gemütlichen Abend verlebt hat, auch Rücksicht auf den Gaststättenhalter nimmt und rechtzeitig den Heim-
(97,50). Industrie-Obligationen nicht ganz einheit- lich, meist aber 0,13 u. H. höher.
In der zweiten Börstnstunds lagen die Aktie n m ä r t l e DoUtünunen ruhig. vLinzelne führende Werte unterlagen leichten Schwankungen und waren
dings stärker ab und es machte sich etwas Zurückhaltung geltend, so daß die durchschnittlich 0,50 bis 1,50 v. j). höheren Kurse nicht immer voll behaup-
ganz unter dem Eindruck der Uebernahme des Reichsbankpräsidiums durch den Reichswirtschafts-
Der Abend in seiner Gesamtheit ließ erkennen, welch' wertvolle Arbeit in den acht Tagen Untergaukulturlagers geleistet wurde.
1,5 tO Nutzlast Fahrgestell mit Vergewmotor , RM 3 490.— mit Dieselmotor . . . RM 4 000.—
1 to Nutzlast
mit Vergasermotor . RM 4040.— mit Dieselmotor . . . RM 6 650.— ab Werk
Trhein-Memifchp yörfe.
Mitlagsbörse fester, aber ruhig.
Frankfurt a. M., 20. Ian. Die Börse stand
Lugendliche und Gasthausbejuch
Mit der Gießener Polizei auf Kontrollganq.
2,5 to Nutzlast Fahrgestell mit Vergasermotor . RM 4 510.— mit Dieselmotor . . . RM 6 860 —
3 to Nutzlast
mit Vergasermotor . RM 5 700.— mit Dieselmotor . . . RM 7000 — ab Werk
weg antritt. Er unterstützt damit auch die Polizei in ihrem oeranwortungsvollen Dienst an der Volks-
e n m a r k t( aus ge recht fester । und Scheideanstalt 2 o.jj auf 199.
Im Freiverkehr waren Dingler Maichinen lebhafter mit 103,50 bis 105L0. Tagesgeld wurde auf 2,50 (2.25) v. H. erhöht.
auf den Vorabendstand von 148 zurück, Metall- aesellschaft in Nachwirkung des Dividendenvorschlags 1 v. H. höher mit 120,50. Bis zu 1 v. H. höher eröffneten ferner Daimler mit 133, Rheinmetall mit 130 75. AEG mit 116 (115,25), Lah- meyer mit 114,90 (114,25), Reichsbank mit 188,25 (187,75) und Siidd. Zucker mit 212. Sonderbewegungen, allerdings ohne größeren Umsatz vollzogen sich in Westdeutsche Kaufhof auf 103,75 (101,75) und bei Conti Gummi auf 210 (207,50)
Am Rentenmarkt war die Gesamthaltung ruhig und gut behauptet. Fester lagen Reichsaltbesitz mit 128,65 (128,30) und tm Freiverkehr gingen Kommunal-Umschuldung auf 92,95 nach 92,90. Liguidationspkandbriese bröckelten zum Teil leicht ab, Meininger 101,25 (101,50), Pfälzische 101,25 (101,50), Rheinische 101,30 (101,50). Von Stadt- anleihen ermäßigten sich 4,50 v. H. Hanau auf 97
Zu den schweren Dienstpflichten unserer Polizei zählen die Kontrollgänge. Ihnen liegen die ver- schiederrsten Absichten zugrunde. Eine solcher Ab- sichten, der wiederholte Kontrollgänge in letzter Zeit dienten, ist die Verhütung des Alkoholausschankes an Iugei^iliche. Nach § 16 des Gaststättengesetzes ist die Verabfolgung von Alkohol an Jugendliche unter 18 Jahren untersagt. Gleichzeitig wird darin angeordnet, daß Jugendlichen unter 16 Jahren das Betreten von Gaststätten nur in Begleitung erwachsener Personen gestattet ist. Don unseren Gießener Gaststätten kann gesagt werden, daß sie sich schon aus ihrem Standesbewußtsein heraus durchweg an die Anordnungen halten.
Bei einem Kontrollgang der Polizei am gestrigen Spätabend wurde aber in einer Wirtschaft ein Schüler angetroffen, der sich unbekümmert unter hinge Leute gemischt hatte, so daß er nicht auffiel. 'Als er nach seinen Eltern gefragt wurde, fing er ion zu weinen und machte sich schleunigst auf den .Heimweg. Ein solcker Vorfall beweist, daß die »Eltern es an ihrer Aufsichtspflicht fehlen lassen und »einen Gaststättenhalter in schwierige Situationen
großem Interesse ausgenommen, und es wurden mehrere neue Mitglieder für den VDA. geworben. Die Veranstaltung wurde bereichert durch passende Gedichtvorträge, Lieder und Musikstücke unter Leitung von Lehrer Fay, sowie durch Gesangsoor- träge des Gesangvereins. Mit dem Gedenken an Führer wurde der Abend beschlossen.
bringen können. L. ______ .
Jugendliche, ganz gleich, ob Junge oder Mädel, i gemeinschaft. haben sich nach 22 Uhr nicht mehr in den Straßen, I
erst recht nicht in Gaststätten, aufzuhalten. Nicht jedem Jugendlichen ist sein Alter anzusehen, unb der Gastwirt kann nicht von jedem die Kennkarte fordern. Hier ist es Pflicht der Eltern, dafür zu sorgen, daß Mädels oder Jungens rechtzeitig zu Hause sind und sich nicht noch in Lokalen auf- haltend In einer Zeit, in der die Führerschaft der Hitler-Jugend durch den freiwilligen Verzicht auf , . , , , , , ,
Genußgifte mit gutem Beispiel vorangeht, sollten Minister, was naturgemäß das Hauptgejpräch auch die Eltern sich ihrer Pflichten bewußt sein tu---— ~"J* 6*™* —-£*—- or-
Ja der Jugendherberge an der Hardt herrschte in den vergangenen acht Tagen fröhliches Leben und Treiben, das die Räume des Hauses vom frühen Morgen bis in den späten Abend erfüllte. Etwa 50 Mädchen aus dem Untergau, aus Stadt und Kreis Gießen, wie auch aus dem Kreis Friedberg, trafen sich, um unter der Leitung der Ringführerin Hilde Fink ein achttägiges Lagerleben aufzuschla- gen und davei zu lernen. Die Tage waren aus- schließlich dem Basteln, Zeichnen, der Werkarbeit, insbesondere auch dem Gesang, der Musik, dem Volkstanz und dem Laienspiel gewidmet. In früh- licker Arbeit vergingen die.Stunden und Tage nur allzu rasch. Jedes der Mädchen fühlte sich bereichert, neu belebt durch die enge Kameradschaft, erfüllt von vielen Anregungen, die dann im Kreis der Kameradinnen in Stadt und Dorf zur Auswirkung kommen. Manches ernste Volkslied, aber auch manches heitere Liedchen mit origineller Melodienführung und lustigem Refrain wurden gelernt. Dann würben aber auch Anregungen gegeben für die Gestaltung von kleinen Spielen, die mit einfachsten Mitteln inszeniert werden können.
Gestern abend wurde der Lehrgang mit einem
Gemeinschaftsabend abgeschlossen. Schöne Plakate waren gemalt worden, wurden zur Ausstellung gezeigt und bewiesen viel fleißige Arbeit. Auch die Bastelarbeiten wurden zur Schau gestellt und boten den Gästen des Abends einen Einblick von der geleisteten Arbeit. Ein aus Resten handgewebter Teppich erregte besondere Aufmerksamkeit.
Kreisleiter Backhaus hatte es sich nicht nehmen lassen, bei diesem Abschlußabend dabei zu fein. Die Stunden standen ganz im Zeichen der heiteren Unterhaltung. Da wurden allerlei Liedchen gesungen und Spiele aufgeführt. So sah man z. B. „Odysseus Heimkehr", von einem Holzpuppentheater gespielt und auf einfachste Formel gebracht. Die „Glocke" von Schiller wurde in allen Variationen vorgetragen In oberhessischer Mundart wurden Schnurren wiedergegeben, man erlebte einen hochdramatischen Flohzirkus, sah Volkstänze und bc« wunderte das Können der Mädchen auf der Block
verursachten und die Ueberflutungen der Talsole begünstigten, sind durch Aushebung neuer geradliniger Flußstrecken beseitigt worden. Das hat zur Folge, daß die Wassermassen jetzt innerhalb der Deiche mit größter Geschwindigkeit ab- fließen. Nur noch wenige Streifen tiefliegenden Geländes außerhalb der Deiche sind durch hochgeftie- genes Grundwasser überspült. Wenn im rominenben Sommer der restliche kleine Teilabschnitt zwischen Wehrda und der Marburger Nordstadt — dort steht das Gelände jetzt noch unter Wasser — eingedeicht fein wird, dürfte künftig jegliche Ueberschwemmunys- aefahr durch die Lahn im Kreise Marburg beseitigt fein.
Landkreis Dietzen
$ Alten-Buseck, 20. Ian. Irn Saale von Philipp Einhäuser fand eine gut besuchte Veranstaltung des VDA. unter Mitwirkung derSchule und des hiesigen Gesangvereins statt. Nach Eröffnung durch Schulleiter Lehrer Ranft sprach Dr. Berghöser (Gießen) über die Bedeutung und Notwendigkeit des Volksbundes für das Deutschtum im Ausland. Seine Rede wurde mit
Die Abendbörse war im Anschluß an den Mit- tagsverkehr weiter fest, da sich seitens der Kundschaft die Käufe in Aktien sortsetzten und auch der Berufshandel einige Anschaffungen vornahm. Bei verhältnismäßig lebhaften Umsätzen ergaben sich auf nahezu allen Märkten erneut Steigerungen von durchschnittlich 0,50 bis 1 v. H und eine ganze Reihe von Werten zogen darüber hinaus bis $u 1,50 v. H. an. Nicht ganz behauptet waren nur IG - Farben mit 148,50 (148,75). Don sonstigen führen» reu Werten stiegen Verein Stahl auf 108,75 bis 100 (108,25), Mannesmann auf 110 bis 110,50 (109,50) und AEG. auf 117 (116) Sonst sind noch zu erwähnen: Buderus 108,75 (107,50) BMW. 143,25 (142), Daimler 134,25 (133), Deutsche Erdöl 125 (123,50), Gesfürel 134,50 (133), VDM. 179,50 (178) und Westdeutsche Kaufhof 105 (103,75). Am Einheitsmarkt gingen Hanauer Hofbrauhaus nach Pause um 2 v. H. auf 168 zurück. Arn Rentenmarkt befestigten sich Reichsaltbesitz auf 128,75 (128,65), 6 v H. IG.-Farben auf 119,40 (119), Reichsbahn- DA. auf 123,40 (123,25) und 5 n. H. Gelsenbenzin aus 100,65 (100,60). Kommunal-Umschuldung gingen mit 92,95 um.
den Aeckern durch Abschweckimung der Ackerkrume großer Schaden entstand, besteht jetzt die seit dem Jahre 1926 in mehreren Teilabschnitten von Friedel- hausen aufwärts durchgeführte Lahnregulie- rung ihre erste große Bewährungsprobe. Der Fluß ist in seinem gesamten Verlauf von der Kreisgrenze bei Friedelhausen bis Marburg eingedeicht, mehrere starke Flußkrümmungen bei Frohnhausen und Gis- felberg, die früher hauptsächlich die Wasserstauungen
△ Dorf - Gill, 19. Ian. Gestern nachmittag fand in unserem Dorfe eine Alarm- und Einsatzübung des Luftschutzes unter Leitung von Bürgermeister K n ö p p e r und Untergruppenführer Jung statt. Mehrere Lustschutzaemeinschasten waren zu dieser Uebung eingesetzt worden. Verschiedene Brandsätze wurden durch die eiligst alarmierte Haus- feuerwehr, die zum erstenmal in neuer Uniform und Luftschutzhelmen antrat, rasch und erfolgreich nieder» gekämpft. Auch die Laienhelferinnen, die den Der- letzten die erste Hilfe brachten, legten vorschriftsmäßige und einwandfreie Verbände an. Gemeinde- gruppensührer Meckel (Lich), der der Uebyng bei- wohnte, sprach sich sehr anerf-mnenb über Sen Verlauf aus und dankte namens des Reichsluftschutzbundes allen Beteiligten für ihre Leistungen.
ftreie ipphlot
T Waldgirmes, 20 Ian. Gestern feierte der Werkmeister Karl B i 11 e n d o r f, gebürtig in Wißmar, hier bei der Firma Rinn & Eloos, sein 25 j äj) r i g e s Arbeitsjubiläum. — Am nächsten Sonntag begeht unsere Hebamme Luise Schmidt Wwe., geb. Schmidt, ihr 50jähriges Dienftjubiläum. In ihrer langen Tätigkeit hat sie etwa 2500 Erdenbürgern zum Leben oerhol- fen. Ende März will sie ihren verantwortungsvollen Beruf aufgeben.
im ganzen gegenüber dem Anfang wenia ver-
, v______ _..ir... ______,______ , „ ändert. Die später zur Notiz gekommenen Papiere
auch die Eltern sich ihrer Pflichten bewußt sein thema bildete. Wenn auch feine größeren Auf- lagen vorwiegend bis 1 v. H fester, darüber hm-
Auch hinsichtlich der Polizeistunde werden noch träge Vorlagen, so eröffnete der Aktienmarkt, aus gewannen Demag 1)75 v. H auf 147 bis 148 Wünsche laut. Wie der Kaufmann sein Geschäft, auf einige Käufe der Berufskreise in i ’
um 19 Uhr, so hat der Gastwirt pünktlich zur Haltung und die Umsatztätigkeit war anfangs et-1 Polizeistunde seine Räume zu schließen. Vielfach was lebhafter. Später flaute das Geschäft allerhält ein einziger Gast den Wirt auf, im Verhält- nis zum Lichtverbrauch und sonstigen Unkosten wiegen die Einnahmen nicht, und der Wirt kommt
159/A
DAIMLER-BENZ A.G. VERKAUFSTELLE FRANKFURT/M.s Krieftkstrafee 59/67, Verkaufsraum: Kaisers trabe 6, Fernruf Sammel-Nr. 703011 7ech-
Verkaufsdienst GIESSEN: Neils & Kraft, Marburger Strebe 68-72, Fernruf 2748/49. <isd für
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