Ausgabe 
20.9.1939
 
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Mis zur neuen Lage in Polen

sei, daß England zu konkre- etwa dem Abbruch der

kner Kriegserklärung an Rußland schreiten würde. Inzwischen hat man sich in Paris mit dem Ge-

an.)

Versorgungswesen genauestens ausgebaut. Die Wehr­macht durch ihre Fürsorge» und Versorgungsdienst-1

werte,

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t London

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Trommelfeuer hast du dem o n ^nd ge- Spott, aber auch mit einem gewissen Charme eine haft du für deine Heimat um) «e @efproZn Wcltkonserenz schildert, die man in ihrem Ergebnis, ftanben ®u ha t nie banar®aTr men losen Verlaus mit einigem Schmunzeln oerfo gt und geredet hastlenP blauEn Augen, der Llllerdings, um bei der Wahrheit zu b eiben, ganz « wi« 7-, m deinM Serien flusjak Alz bei ergebnislos eerläuü die L°nM°L E Es W

geistert, i rigenÖ^ )nung, nii )rem W ^ck zuih >ei der >rr Mscü

Der Bruchbauer

Don Kurt Weirauch.

^°Nn einem kleinen Büchlein, in dem die Gewichte der Schweine und Kälber ausgezeichnet waren und der junge Bruchbauer den letzten Willen des Alten, danach follle man mm seinem Sterben nicht mel hermachen Musik sollte da sein, ja, das war schon immer so wenn ein Bruchbauer starb und auch die Dauern sollten, wenn sie kommen wollten, kommen, aber se^n letz er Weg sollte kein Klagen fern, sondern ein B ennen und so spielen sie da oorn vom Mor- ein 2Zer , ... q-nx Dom Araonnerwald und nom gutenVameraöen. Ja, du hast schon recht, Claus hu warst immer Soldat. Soldat rm Ar- ®e0 Lmnlh unb bei ßangemarct, Soldat bei Ypern 0°^Lmont Soldat bei Flandern und bei Cam­bii ^Fn tiefen^utzengraben und bei rasendem SSÄti m> »ÄSKttiSÄ

betreut.

Auch auf diesem Gebiet geschieht alles, um den Einsatz und das Opfer im Kampf des Führers um Deutschlands-Ehre zu würdigen und um Deutschlands Recht und um Deutschlands Frieden zum vollen und endgültigen Siege zu bringen.

Krieg zu Ende und alle verzweifelten, als die Last der Lüge sie alle niederreißen wollte, da hast du weiter geglaubt. Draußen beim Pflügen, beim Säen, beim Ernten, hast du mit der Ewigkeit deiner Erde Zwiesprache gehalten, um deines Glaubens willen. Deine Hände haben sich um eine neue Fahne ge­legt: eine Fahne, die Rache und Vergeltung sein sollte und auch wurde. Deine Augen haben zu diesem neuen Symbol aufgesehen, wie damals m Cambrcn als in deiner Hand der Fahnenschaft zerbrach, weil ein Granatsplitter ihn zerschmetterte. Du hast schon recht warum sollten wir klagen. Es hilft ja doch nichts mehr und dein Erbe, das ist der Hof draußen im Bruch und vielleicht ist es mehr das weite Land, vielleicht noch mehr.

Du Bruchbauer Claus Wegesam, bist nicht mehr. Viele' sagen das an deinem Grab und viele reden daoon, daß du nicht vergessen sein sollst- Bon der Kamerad,chast sprechen sie und der erfüllten Pflicht. Sie wollen vielleicht alle das Richtige, das letzte Ge- heimnis deines ganzen Lebens, deines Vermächt­nisses sagen, aber es findet keiner Worte. Doch, da spricht ja einer. Die Sprache ist stahlhart. Rein es ist niemand. Es steht keiner an deiner offenen Gruft und doch klingen über deinen Sarg hin Worte. Es ist das rauschende flatternde Tuch deiner, unserer neuen Fahne. Sie spricht zu dir nicht vom Sterben, nein, vom Leben. Von deinem Leben um die Fahne, Bruchbauer, erzählt sie. Das verstehst du, das versteht dein Junge und das verstehe ich. Wir glauben, aber fürchten nicht. Wir leben und sterben und vergehen doch nicht. Ja, Claus Wegesam, das ist dein Erbe. Du willst in uns weiterleben und so soll es sein. Der alte, von Kugeln zerfetzte Leib ist gegangen, in deinem Jungen bist du neu und

aatssch^ lg aller c; gesellt -

vorläufig noch im Dunkeln.

Oie skandinavische Konferenz

Willen zur Neutralität und enger Zusammenarbeit.

stellen und die Nationalsozialistische Deutsche Ar­beiterpartei durch das Hauptamt für Kriegsopfer arbeiten in vorzüglicher Kameradschaft zusammen, um in jedem Falle rasche und ausreichende Hilfe zu bringen. In engster Zusammenarbeit mit der Wehr­macht und der Partei stehen die Fürsorgestellen der Länder und Gemeinden.

Die Nationalsozialistische Kriegsopferversorgung (NSKOV.) ihrerseits ist durch ihre eingearbeiteten Betreuungsstellen, die sich bis in die kleinste Gemeinde erstrecken, jederzeit und in jedem einzelnen Falle in der Lage, sofort ihre großen Erfahrungen bei der Betreuung jetzt verwundeter Kameraden oder von Angehörigen gefallener Kameraden entsprechend zur Verfügung zu stellen. Dabei wird die NSKOV. immer wieder unter Beweis stellen, daß die Ver­sorgung für die Kriegsopfer Herzenssache ist. Die Wehrmacht, die NSDAP., die Dienststellen des nationalsozialistischen Staates, alle sind angetreten, ihre Erfahrungen und ihr Können in den Hilfsdienst für die Frontsoldaten und Kriegerhinterbliebenen zu stellen. Der deutsche Frontsoldat und die Seinen sind somit von der ersten Stunde an auf das beste

Im Gloria-Palast wird feit gestern ein Terra-Film gezeigt, der nach einem Lustspiel von Stefan Donath (Weltkonferenz) geschaffen wurde und mit Geschick, mit einer guten Dosts

die M Stärke V zeigen. &' I der M ht auf fr

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*

In Neuyork ist im Alter von 77 Jahren der Stahlkönig und Nachfolger von Carnegie, Charles Schwab, gestorben. Er war der Vorsitzende der Bethlehem Steel Corporation, die im letzten Krieg große Lieferungsverträge mit den Alliierten ge­schlossen hatte.

Vom 1. Oktober an wird in der Schweiz ein Einheitsbrot gebacken. Es wird dunkler sein als das heutige Weiß- oder Halbweißbrot, aber heller als das seinerzeitige Kriegsbrot. Die bis­herigen Hauptbrotsorten werden nicht mehr ausge­geben. Weißes Mehl für die Herstellung von Brot darf überhaupt nicht mehr abgegeben werden.

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Schnelle und gründliche Hilfe

Von Saupiamisleiier Oberlindober, ^eichskriegsopferführer.

Irgendwo in weiter Ferne verklingt ein Marsch. Es ist dein Regimentsmarsch, der gespielt wurde, als du die Hand als junger Soldat zum Schwur erhobst und der nun aufklingt, wo du heimkehrst.

Jürgen Wegesam, der Bruchbauer, spannt weit draußen im Bruch seine Pferde vor den Pflug und geht zum Pflügen. Es ist wie vorher. Es fehlt einer, iinb doch ist der Bruchbauer auf seinem Platz.

Kitty und die Weltkonferenz".

gt'cnuiben gut unterrichtete Kreise, annehmen zu kön­nen, daß man auf die Zusammenarbeit mit Belgien, Holland und der Schweiz an« spielen wollte. Es wird darauf verwiesen, daß das Osloer BlattDidens Segen" erst am Dienstag­morgen eineAktion für die Sache des Friedens" als immerwährende Aufgabe der nordischen Neu- tralität bezeichnete und daß die norwegischen Ver­treter auf der Kopenhagener Konferenz diesen Ge­danken unterstrichen.

Unerbittlicher Kampf gegen Volksschädlinge.

gelegten Rahmen.

Das Beiprogramm verdient besondere Erway- nung Die Ufa-Tonwoche macht uns zu Zeugen des beispiellosen Siegeszuges der deutschen Truppen in Polen. Ein großartiger Beifilm schildert die Schu­lung und den Einsatz der jüngsten deutschen Truppe, der Fallschirmjäger, in einzigartig schönen und inter­essanten Bildern. Auf der Bühne gab es einen Klaviervirtuosen zu bewundern, der ein Wunsch- konzert veranstaltet ohne Roten und jeweils sofort auf Zuruf jede gewünschte Komposition aus dem Gedächtnis spielte. Er errang sich stürmischen Bei- tgll, Heinrich J-udwig Neunen

Traszy) ÖU5, hrten b assen üt büS tz

anken ab gesund en, daß Polen dem deutsch-russi- hen Vormarsch nicht mehr lange Widerstand lei- len könne. Die Meldungen über den letzten ver- iveifelten Widerstand polnischer Abteilungen wer- en zwar groß auf gemacht, aber selbst der Rund- Lnk bereitet die Hörer daraus vor, daß die deut- hen und russischen Maßnahmen um Polen von einen letzten Verbindungen mit Ungarn und Ru­mänien abzuschneiden, fortgesetzt werden und wei­ter polnischer Widerstand auf die Dauer aus« ichtslos sein dürfte. Die Tonart der Pariser ;resse gegenüber Rußland ist womöglich noch härfer geworden als am Montag. Doch geht kei- !cs der Blätter bis zur letzten Konsequenz, den lbbruch der Beziehungen zu Rußland zu fordern. Das die Absichten Rußlands betrifft, so tappt man

Gesinnung beseelt find, zu ihrer Durchführung z u - jamme nzu arbeiten. Die nordischen Staaten fühlen sich überzeugt, daß in keiner Machtgruppe irgendwie ein Wunsch vorhanden ist, irgendeines (ter Länder in die Kriegsereignisse Hine in ge­zogen zu sehen. Ebenso wie die drei skandinavi- fchen Länder 1914 in einer gemeinsamen Rote an die kriegführenden Staaten das Rechtder neu­tralen Staaten auf Handel und V er - kehr auf dem Meere verfolgten, ebenso find alle nordischen Staaten jetzt entschlossen, zur Siche­rung ihres Erwerbslebens ihr Recht auf Auf- re ch t e r h a l t u n g ihrer traditionellen Handelsbeziehungen mit allen Staa­ten, auch den kriegführenden, zu be­haupten." .

In der Verlautbarung fallen zwei Dinge auf. Einmal die Anspielung auf den interskandi­navischen Handelsverkehr und zum zwe'l- ten der Hinweis auf den Kreis von Staaten, die dieVersöhnung zwischen den kämp­fenden Parteien erleichtern" sollen, wenn sich eine Gelegenheit dazu bietet. An zuständiger Stelle bedeutet man, daß die vier Staaten dabei keine besonderen Pläne im Auge haben, doch

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IstrieMl

Weit draußen hinter dem Dorf liegt der Hof des Druchbauern. Grau inmitten der Rebel verhangenen Föhren, Ellern und Weiden stehl.er mit feinen Ställen und seiner Scheuer. Auch das Bauernhaus trägt ein graues Kleid und doch ist [ein Gestcht fest­licher, fröhlicher, als das der anderen Gebäude. Helle grüne Fensterkreuze zeichnen sich ab .wie grüne Blätter an einer grauen Wand. Um die Fenste läuft ein breiter, heller, weißer Streifen. Ueber Dem Eingang zu diesem Bauernhaus steh schwer und wuchtig in einem alten breiten Balken der Haussegen:Wir glauben, aber furchten nicht Em schönes Wort. Wieviel Bruchbauern-Geschlechter sind wohl schon unter dieses Wort als Lebende gchellt worden. Wie vielen aber war er d-er letzte Gruß einer weiten, grauen, schweren und doch schonen Heimat. Sie heißen nun einmal dieBruchbauern . Freilich im Dorf im Buch der Kirche steht em an­derer Name. Ich weiß nicht, wer ihn schrieb, aber fein und sauber steht es da und heißt:Claus Wegesam, Bauer im Bruch." Sein ganzes Leben lang aber heißt er der Bruchbauer und wenn er der Claus, einmal nicht sein wird, und em anderer Wegesam kommt, dann steht auch sein wirklicher Name nur in diesem dicken großen Buch lm Dorf Sonst aber find und bleiben sie und waren sie oie

Heute aber ist das Grau um den Bruchbauernhof noch grauer und undurchdringlicher als fönst. -Die »roßen Weidenbäume stehen um den Hof w schwarze Fahnen auf halbem Mast Rielleic^ n es auch Fahnen, denn Claus Wegesam der Bruch bauer, ist tot. Gestern noch ist er zum Pflügen weit draußen auf das Feld bei der Koppel gegangen Dom grauen Morgen bis zum späten Mittag ist Der Pflug von seiner Hand geführt durch die Erde ge­gangen. Scholle um Scholle ist tief und ^warz v ihm gebrochen worden und als drüben im ®eft. an dem weiten breiten Graben die Sonne sich an- schickte zu Bett zu gehen, da wollte Claus Wege- fam noch eine letzte Furche ziehen. Die beiden Braunen haben brav und willig zu ziehen begon­nen und der Bruchbauer hat wie immer mit fester Hand die Schar in die Erde gedruckt. Rur eine Weile ist er in der Furche hinter dem Pflug her- geschritten wie immer. Gebrochen und aufgeriffen wird die Erde auch wie sonst. Auf einmal da bad die Liese und der Hans keine Schar mehr yrnnr sich gespürt. Treu und brav aber sind sie noch eine ganze Weile getrottet, doch da spüren sie, es ist re n Tritt Mchr hinter ihnen, reiü und kein, Hott.

In DerDeutschen Justiz" nimmt Staatssekretär Dr. Freister vom Reichsjustizministerium Stel­lung zu der Verordnung gegen Volks- fchadlinge, die bis zu lebenslanges Zuchthaus und auch die Todesstrafe androht bei Plünderungen im frei gemachten Gebiet, bei Verbrechen bei Flie- gevgefahr, bei gemeingefährlichen Verbrechen und sonstiger verbrecherischer Ausnutzung des Kriegs­zustandes. Der Staatssekretär betont, diese Verord­nung wolle von Anfang an dafür sorgen, daß ge- wi enlose Schädlinge, die im Abwehrkampf unseres Volkes nach Gelegenheiten zu verbrecherisch-eigen­nützigen Angriffen suchen oder die gar Handlungen begehen, die die Widerstandskraft unseres Volkes schädigen, rücksichtslos aus unserem Gemeinschafts­leben ausgeschlossen und, wenn nötig, ausgerottet werden. Darunter fallen auch die P r e i s w u che r- und Warenschiebertaten, die Verschiebung krieqsbewirtschafteter Waren,, der Verkauf begehr­ter, bisher aber in der Preisfestsetzung nicht berück­sichtigter Waren zu wucherischen Ueberpreifen, die Übervorteilung des Reiches bei Lieferungen und Leistungen kriegswichtiger Art und Die Umgehung Der Vorschriften über die Warenverteilung nach Bezugsscheinen. . ...

Eine Durchführungsverordnung des ReichsMstiz- ministers bestimmt, daß die Strafvollstreckungsbe- hötde darüber zu entscheiden hat, ob die Todes­strafe durch Erhängen vollzogen werden soll. | Weiter klärt sie, welches die Vergehen sind, die nach

Paris, 20. Sept. (Europapreß). Der Meinungs- aus tausch zwischen Paris und London über die m loten geschaffene Lage Dauert fort, doch scheinen j gendwelche Entschlüsse, Die das Verhältnis gegen« jer Rußland wenigstens in den äußeren Formen mdern würden, nicht bevorzustehen. Symptomatisch ar die Haltung, die Frankreich in Uebereinstim- r.ung mit England gegenüber Rußland einnehmen lurfte, ist der am Dienstagmittag im Rundfunk .folgte Hinweis Darauf, daß Großbritannien öchsttvahrscheinlich gegen den russischen Einmarsch t Polen protestieren dürfte, daß aber nicht amit z u rechnen sei, daß England zu konkre- m Maßnahmen wie etwa dem Abbruch der Beziehungen zu Rußland oder gar etwa zu

%eute geht Claus Wegesam. der Bauer im Bruch, seinen letzten Gang. Im Hof steht der schwarze Wa­gen, die Bauern aus dem Dors sind gekommen die Fahnen und die Musik. Durch die alte Tur mit dem schönen stolzen Wort bringen die Trager den toten Bruchbauern. Die Musik spielt ein altes Lied und dann fährt der Bruchbauer zwischen Weiden und Birken den schmalen Weg am langen Graben ent­lang feine letzte Straße. Wie oft ist er hier zu Fuß aega'naen zu Pferde geritten und mit dem Wagen gefallen. Dorn an Der Spitze geht die Musik Fünf Mann finD es. Sie spielen alte Soldatenlieder, denn Claus Wegesam war ein Soldat. Em Soldat des großen Krieges, ein Soldat der Erde bis zum letzten

der Kriegsbeitrag nicht auf die Steuerpflichtigen abgewälzt wird.

Kleine politische Nachrichten.

Die luxemburgische Regierung, Die bereits vor einigen Tagen angekundigt hatte daß Ausländer infolge der wachsenden Arbeits­losigkeit im Großherzogtum nicht m e j) r be- chäftiqt werden können, hat fetzt durch Rund- funk Die in »Luxemburg ansässigen Ausländer auf- cieforDert, das Land zu v e r l a s s e n. Belgier werden von dieser Maßnahme ausdrücklich aus­genommen. *

Nach Angaben des Staatsdepartements kehrten seit Kriegsausbruch rund 2 20 00 Rordamerl- kaneraus Europa zurück. Etwa 20 000 be­finden sich noch in Europa. Das Staatsdeparte­ment plant die Mobilisierung sämtlicher verfüg­baren Schiffe für Deren Abtransport.

*

Im Rahmen des lO-Jahresprogramms für Den Ausbau Der amerikanischen Handels­flotte, das insgesamt 500 Schiffsneubauten vor­sieht, forderte die Bundesschifsahrtskommission von Privatwerften Kostenanschläge für 20 Fracht­dampfer mit je 13 900 Tonnen Wasserverdrän­gung bei 1572 Knoten Geschwindigkeit an.

Aus aller Welt.

Auf Wiedersehen in Danzig."

Bei Der Uebernähme seines Befehlsbereiches hatte der Militärbefehlshaber Danzig-Westpreußen, Gene­ral der Artillerie H e i tz , dem letzten Kom­mandier end en General des XVII. AK. in Danzig, dem Generalfeldmarschall von Macken­sen, telegraphische Meldung erstattet. Der General- feldmarschall antwortete Darauf mit folgendem Telegramm:Tief und freudig bewegt, herzlichen Dank für Ihre Meldung als Militärbefehlshaber von Danzig-Westpreußen. Anteiloollsten Glückwunsch. Auf Wiedersehen in Danzig. Ihr alter Kommandierender General von Mackensen.

Todesurteile vollstreckt.

Berlin, 19. September. (DRB.) Am 19. Sep­tember 1939 ist der am 20. August 1918 in Neuß bei Soest geborene Alfred Kohl hingerichtet worden, der am 13. September 1939 von dem Son- ^dergericht in Stuttgart wegen Rechtsfriedensbruchs und versuchten Mordes zum Tode und dauernden Verlust Der bürgerlichen Ehrenrechte verurteilt wor­den ist. Kohl hat am 7. September 1939 versucht, aus dem Gerichtsgefängnis zu Brackenheim auszu- brechen und Den Oberwachtme^ster Krohmer zu töten.

Am 19. September 1939 wurde Die am 27. März 1900 in Schwarzenbach, Niederdonau, geborene Juliana Gruber hingerichtet, die vom Land­gericht Wiener Neustadt wegen Mordes zum Tode verurteilt worden ist. Die Verurteilte hat ein vier­jähriges Kind erschlagen, weil sie sich an Den Eltern Des Kindes, gegen die sie unbegründeten Haß hegte, rächen wollte. _________________________

wenigstens eine Verlobung heraus, Die zwar schon frühzeitig zu ahnen ist, aoer doch erst nach vielen Irrtümern und Vorspiegelungen zustande kommt und sich mühsam aus Dem Wust Der Besprechungen, geheimen Sitzungen, zwanglosen Zusammenkünften, Interviews usw. herausschält. Wie sich Diese' Ver­lobung im einzelnen ergibt, läßt sich besser im Film verfolgen, als sie nur mit Worten schildern.

Es Darf aber gesagt werden, daß die Regie (Hel­mut Käutner) das unterhaltsame Geschehen in einem erstaunlichen Tempo und in vielen hübschen und geschliffenen Dialogen anlegte, so daß man schon sehr aufmerksam folgen muß, um allemit­zukriegen". Außerdem sind einige treffende Bemer­kungen auf Kosten etlicher an dieserWeltkonferenz beteiligter Länder untergebracht, die gerade in der Gegenwart' sehr gut verstanden und auch dem­entsprechend ausgenommen werden. Der rote Faden in der Handlung bleibt aber doch Die Liebe Der klei­nen Kitty zu Dem jungen holländischen Journalisten Piet. Der Schauplatz ist die Schweiz, ein fashio- nables Hotel, ein See und eine paradiesische Land­schaft vor dem heroischen Hintergrund der Alpen.

Die Darstellung läßt keine Wünsche offen. Die blutjunge Hannelore S ch r o t h schießt als die hübsche Maniküre Kitty den Vogel ab. Sie über­rascht mit einer reichen Skala des Ausdrucks und der Gefühle, zeigt sich im Maniküresalon ebenso, wie als angehende Dame, als Privatsekretärin des Mi­nisters wie auch als Liebende gleich sicher. Ihr un­mittelbarer Partner ist der sympathische Christian G o 11 o n g , der junge Journalist, der sich bei dieser Weltkonferenz seine Sporen verdienen will und als glücklicher Bräutigam zum einzigen Ergebnis der Konferenz beiträgt. Dann imponieren einige tfigu« ren von betont weltmännischem Format: Fritz Ode mar als englischer Wirtschaftsminister, Max G ü l st o r f f als französischer Millionenspekulant und Maria N i ck l i s ch als seine rechte Hand und Agentin von Pariser Prägung. Paul Hörbiger ist als das Portier-Faktotum, das mit den Mächtig- ften der Welt gut Freund ist, nicht zu übersehen. Noch viele andere fügen sich in den großzügig an-

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NSG. Seit dem 1. September hat die Kriegs- opferversorgung mit der Versorgung und Fürsorge für die kriegsverletzten Frontsoldaten und die Hinter­bliebenen, die Witwen, Waisen und Eltern von ge­fallenen Kameraden, erneut mit aller Kraft eingesetzt.

Die Kameraden, die in diesem uns von englisch- jüdischen und polnischen Elementen aufgezwungenen Abwehrkampf verletzt werden oder sonst zu Schaden kommen und die Hinterbliebenen der Kameraden, die draußen bleiben, sind heute im nationalsozialistischen Staat ganz anders von Sorge und Fürsorge um­geben, als es vor 25 Jahren der Weltkriegssoldat und die Seinen bei Kriegsbeginn waren.

Heute sorgen Wehrmacht und Partei gemeinsam mit den Dienststellen des nationalsozialistischen Staa- es für die Sofortlösung von Fragen der Soldaten­fürsorge und Versorgung. Heute weiß der Soldat und seine Familie, daß die Hilfsbereitschaft der Heimat eine vollständige ist. Das bittere Schicksal, das der Frontsoldat des Weltkrieges und seine Familie wäh­rend des Krieges selbst und in der Nachkriegszeit durchzumachen hatte, jene wirtschaftliche Not, jenes seelische Leid, jene gemeine Ehrabschneidung, Pleiben den Kameraden heute erspart. Den Kampf um Ehre und Recht hat noch der Frontsoldat des Weltkrieges auch für den jungen Kameraden geführt.

Die nationalsozialistische Volksgemeinschaft, der nationalsozialistische Staat, haben ihr Fürsorge- und

die Bauemfaust fehlt. Die Schwere Der Last ist ver­schwunden. Verwundert sind sie stehen geblieben und haben ihre Köpfe gewendet und langsam Den Pflug hinter sich herschleifend find sie zurückgegangen. Da liegt der Bauer. Was ist ihm nur. Seme Hande sind tief in Die frischen Furchen verkrampft' w'E er dort etwas festhalten. Ueber die Stiefel hat sich eine zurückgefallene Scholle gelegt. So findet ihn Jürgen, der Aelteste. Er ruft Den Bauern an und nennt ihn Vater. Doch der hört nicht mehr Da nimmt er ihn und trägt ihn zum Wagen. Auf seine eigene Joppe bettet er ihn und fahrt ihn Heun

Nebel legt sich auf die Felder, Schwaden ftreichen über die Gräben hin und legen sich sacht und leise wie ein großes weißes Leichentuch "der Claus Wege­sam Noch stiller als sonst wird es auf dem Bruch- bauernhof. Kein Tritt ist mehr zu Horen feit diesem Tage. Es ist so, als ob selbst die Tiere, die doch sonst immer schreien, vor der Ehrfurcht des Todes

Ser Kriegsbeitrag der Gemeinden.

Ein Rund erlaß, Den Der Reichsinnenminister zu­gleich im Namen Des Reichsfinanzmimsters an die Landesregierungen gerichtet hat, bestimmt, Daß von Der Gesamtheit Der Gemeinden eines jeden Landes monatlich als K ri e g s b e i tr a g zu leisten sind: 2,5 v. H. Der Meßbeträge Der Grundsteuer A, 5 v. H. Der Meßbeträge Der GrunDsteuer B, 7,5 v. H. Der Meßbeträge Der Gewerbesteuer und 10 v. H. Der Meßbeträge Der Bürgersteuer. Die Landesregierung nimmt eine U nte r v e r tei hun g Des auf ihre Gemeinden entfallenden Gesamtbettages auf Die Stadt- und Landkreise vor. Die von Den Stadt- unD Landkreisen aufzubringenden Beträge sind a l s besondere ßa nD e sUmla ge bzw.Knegs- beitragsumlage" monatlich andie Landeskasse abzuführen. Der L a n d k r e i s verteilt den au[ ihn entfallenden Betrag auf seine Gemeinden. Die von Den kreisangehörigen Gemeinden auszu­bringenden Beträge sind als besondere K r e is- Umlage bzw. Kriegsbeitragsumlage monatlich a n die K-affe des Landkreises abzufuhren. Wie Der Erlaß betont, folgt aus Sinn und Zweck ^s Kriegsbeitrages, daß Die Gemeinden diesen n t ch t auf Die Steuerpflichtigen abwälzen dürfen. Deshalb ist Den Gemeinden untersagt, die für Das Rechnungsjahr 1939 festgesetzten Hebe­sätze für die Realsteuern und Die Bur­gersteuern zu erhöhen. Hierunter fallt auch Der Heb es atz für Die Gewerbesteuer nach Der Lohnsumme. Das Verbot erstreckt sich auch aus eine Erhöhung von Hebesätzen, Die für Das Rechnungs­jahr 1939 beschlossen, aber noch nicht genehmigt oder bekanntgemacht worden sind. Im übrigen haben die Aufsichtsbehörden streng Darüber zu wachen, Daß

Kopenhagen, 20. Sept. (Europapreß.) Die Konferenz Der skandinavischen Staaten ist am Diens- agabend programmgemäß abgeschlossen worden. Die Staatsmänner veröffentlichten eine Verlaut­barung, in Der es heißt:Die Staats- und Außen- ninifter Dänemarks, Schwedens, Norwegens und Zinnlands haben zusammen mit Dem estländischen Gesandten in Kopenhagen Die Lage ihrer Länder während Des unglückseligen Krieges behandelt. Sie bestätigen aufs neue den festen Willen ihrer Länder, iine strenge und einheitliche Neutrali- , w citspolitik Den kämpfenden Parteien gegen« Schlam! über zu führen. Sie sind entschlossen, diese Politik in enger Zusammenarbeit miteinander ju führen, ebenso wie sie entschlossen sind, m i t anderen Staaten, Die von einer ähnlichen

Der Urspvungsverordnung gleichfalls mit Zuchthaus bis lebenslang oder mit Dem Tode bestraft werden können, wenn sie unter Ausnutzung Der zur Abwehr von Fliegergefahr getroffenen Maßnahmen be­gangen Serben. Vergehen in diesem Sinne sollen nicht solche Taten sein, Die nur auf Antrag Des Ver­letzten verfolgt werden Dürfen. Vergehen in Diesem Sinne sind daher z. B. nicht Hausfriedensbruch, Beleidigung und Körperverletzung.

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