Ausgabe 
20.9.1939
 
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Deutschlands Ziele sind äußerst begrenzt.

!

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' Das wahre Kriegsziel der englischen Hetzer

charakterlos oder für genau fo dumm,

nl,@ri^5arunbfk Ratten ja wie dieser nur wir in dieser Waffe selber nicht angegriffen werden Interessen können, wir berechtigt, m.t d.-sir Waste die

Frauen und Kinder nicht nur unserer Feinde, fon-

Markt). lieber eines 1 . _

Den Fehdehandschuh nehmen wir auf, und wir werden so kämpfen, wie der Gegner kämpft!

England hat bereits wieder mit Lug und Heuche- lei den Kampf gegen Frauen und Kin­der begonnen. England hat eine Waffe, von der es glaubt, daß es in ihrem Schutze unangreifbar ist, nämlich die Seemacht, und es sagt nun:Weil

Ich bin heute zum ersten Male in die« ser Stadt Danzig. Sie hat den Schicksalsweg des deutschen Volkes viele, viele Jahrhunderte ge­teilt Sie hat mit ihren Söhnen den großen Krieg mitaekämpft und nach dem Kriege ein besonders bitteres Leid erfahren. Nun kehrt sie nach zwanzig Jahren zurück in die große deutsche Volksgemein­schaft. Vieles hat sich seitdem im Reich geändert. Sius dem einstigen Klassen- oder Kastenstaat ist der deutsche Volksstaat geworden. Aus einem Staat, : der einst durch die Interessen einzelner Gruppen . bestimmt und regiert war, ist nun ein Reich ge- ! worden, das allein dem deutschen Volke zu eigen ist Die Ideen, die dieses Reich beherrscht, sind in ' dieser Stadt selbst schon seit vielen, vielen Jahren ! gepredigt worden. Ja, Sie haben geholfen, den wiCHuuicte,: (Seift zu erwecken, der es ermöglichte, die Stadt für eine deutsch zu bewahren und sie mit lenem Glauben ______ Ul I ... fvic Mir lohfon föhmhe der Er-

kann. Ich habe mir einst vorgenommen nicht fru- her nach Danzig zu kommen, ehe denn diese Stadt wieder zum Deutschen R e i ch gehört. Ich wollte als ihr Befreier hier einziehen. Am heutigen Tage ist mir dieses stolze Glück zuteil geworden! (Brausende, minutenlange Heilrufe). Ich sehe und empfange in diesem Glück den überreichlichen Lohn für zahlreiche sorgenvolle Stunden, Tage, Wochen und Monate. Sehen Sie in mir, meine lieben Dan- ziger und Danzigerinnen, damit aber auch den Sendboten des Deutschen Reiches und des ganzen deutschen Volkes, das Sie nun durch mich auf-

onpf gewählt, und es hat den Kampf ut erhalten! Es hat diesen Kampf leichten

Außerdem stellen Sie sich vok: Es gibt Leute, die In einem Lande, da regiert jemand, der

sagen: Ich habe Mtileid mit dem französischen Poilu. Für was er kämpft, weiß er wohl nicht, er weiß zunächst nur, daß er die Ehre hat, Min- bestens drei Jahre 'zu kämpfen. Ob freilich der Krieg drei Jahre dauert, hängt auch schließlich noch etwas von uns ab. (Wieder brausender Beifall). Aber wenn er drei Jahre dauern sollte, so wird am Ende des dritten Jahres ebensowenig wie am Ende des vierten, fünften, sechsten ober siebenten Jahres das WortKapitulation" stehen.

Die Herren mögen zur Kenntnis nehmen: Die Generation, die heute in Deutschland führt, ist nicht die Generation eines Bethmannholl- weg. heute haben sie wieder ein frideriziani- sches Deutschland vor sich! (Die Massen jubeln dem Führer in nicht endenwollenden Ovatio-

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Ihin Armeen aus dem Raume von Kutno als ipefcngene ab! (Brausender Beifall). Gestern mor- Ej-n waren es 20 000, gestern abend 50 000, heute rmrittag 70 000. Ich weiß nicht, wie groß die -,ah! jetzt ist, aber das eine weiß ich: Was vyn der Mlnschen Armee westlich dieser Linie steht, wird W wenigen Tagen kapitulieren, die ?Ba(en strecken oder zerschlagen werden!

! 3n diesem Augenblick fliegen unsere dank- >6ren Herzen hin zu unseren Soldaten. Je deutsche Wehrmacht hat jenen genialen Saalsmännern, die so gut Bescheid wissen fiter die Zustände im Deutschen Reich, nun den

i J ntfroenbigen Anschauungsunterricht gegeben! I Abermals stürmischer Beifall.) Der Marschall Hdz-Smigly hat sich in der Richtung gkirrt. Anstatt in Berlin ist er in Czernowitz 'gtlandel und mit ihm seine ganze Regierung d uib alle jene Verführer, die das polnische Volk ; i in diesen Wahnsinn hineingetrieben haben. Die ideitschen Soldaten haben zu Lande, zur See

I md in der Luft ihre Pflicht und Schul­digkeit im höchsten Ausmaß getan!

i Minutenlange brausende Ovationen.) Wieder hak sich unsere deutsche I n f a n t e r i e als die unvergleichliche Meisterin erwiesen. Ihre Tap-

: ferkelt, ihr Mut und ihr können sind so oft j angestrebt, doch nie erreicht worden. Die neuen ,| Lassen unserer motorisierten Ver­bünde, sie haben sich auf das höchste bewährt.

j Die Soldaten unserer Marine erfüllen be- mnderungswürdig ihre Pflicht. Und über altem wacht die deutsche Luftwaffe und

; sichert den deutschen Raum.

:ten, die davon träumten, daß sie Deutschland

wie wenig------- ~

in den Profiten und in einer ganz kleinen Clique befteht.

stfepünz, die zwischen dem deutschen Volk und seiner ; ühlung bestehen solle. (Stürmische Heiterkeit). Wciv hat den Polen eingeredet, daß es für sie ein Hes sein würde, nicht nur Widerstand zu M<n, sondern unsere Armeen zurückzuwersen. Malluf hat Polen ja dank der beratenden west- jsihM Generalstäbler wohl auch seinen Feldzugs- imn aufgebautl Seitdem sind nun 18 Tage v e r- ag g e n. Kaum jemals in der Geschichte konnte Aer mit mehr Recht der Spruch angeführt werden: ijilt Mann und Roß und Wagen hat

Hänger zu ihnen ve'rstärkt und eine unlösbare Ver­bundenheit geschaffen Und so, wie ^ national­sozialistische Partei diesen Kampf auf sich nahm Jahre hindurch und ihn endlich siegreich bestand, so nimmt heute das nationalsozialistische Deutsche Reich, so nimmt das deutsche Volk diesen Kampf ebenfalls auf. Die Herren mögen überzeugt sein: Durch ihre lächerliche Propaganda werdende das deutsche Volk nicht mehr zersetzem Diese Propagandastumper mußten erst bei uns längere Zeit in die Lehre gehen. (Mit stürmischer Heiterkeit antworten die Danziger dem Führer.) Wenn schon Völker zerbrecheii, dann wird dies nicht am deutschen Volk geschehen, das für fern Recht kämpft, das keinen Krieg will sondern angegnffen wurde Nein, zerbrechen werden jene Nolker, die Allmählich sehen lernen, was ihre Verführer mit ihnen vorhaben, die allmählich begreifen werden, iynen uuiw «_______. n mif» hteier nur

Und das ist um so leichter, als ja die britische Behauptung von der unbegrenzten Zielsetzung der deutschen Außenpolitik nur eine Lüge ist. Ich freue mich, jetzt den britischen Staatsmän­nern diese Lüge in der Praxis wider­legen zu können. Sie, die forlgeseht behaup­ten, Deutschland hätte die Absicht, Europa bis zum Ural zu beherrschen, mühten ja jetzt glück­lich sein, wenn sie endlich die Begrenzung der deutschen politischen Absichten erfahren. Ich glaube, daß wir ihnen wieder einen Kriegsgrund wegnehmen, denn sie er­klären ja, daß sie gegen das heutige Regime schon deshalb kämpfen müßten, weil es unbe­grenzte Kriegsziele verfolge. Run, meine Herren des großbritannischen Weltreiches, die Ziele Deutschlands sind sehr begrenzt. Wir haben uns mit Rußland darüber ausgesprochen, und die Russen sind ja letzten Endes die nächst­interessierten Rachbarn. England muh es des­halb ja auch eigentlich begrühen, dah zwischen Deutschland und Sowjetruhland eine Ver­ständigung zustandegekommen ist, denn in - dieser Verständigung liegt ja zugleich die Weg­nahme jenes Alpdruckes begründet, der die bri­tischen Staatsmänner wegen der Welterobe­rungstendenzen des heutigen deutschen Regimes nicht schlafen lieh. Es wird sicherlich beruhigen, nun zu erfahren, dah es nicht wahr ist, dah Deutschland die Ukraine erobern will oder er­obern wollte. Wir haben sehr begrenzte Inter­essen. Diese Interessen allerdings sind wir ent­schlossen, auf jede Gefahr hin und gegen jedermann zu vertreten. (Tosende Zustimmung.) Dah wir dabei nicht mit uns spähen lassen, dürften die letzten 18 Tage zur Genüge bewiesen haben. (Erneut langanhaltende Beifallsstürme.)

Wie nun die endgültige Gestaltung der staatlichen Dechältnisse m diesem großen Gebiet aussehen wird, hängt in erster Linie von den bei­ben Ländern ab, die hier ihre wichtigsten Lebens- interessen besitzen. Deutschland geht mit begrenzten, aber unverrückbaren Forderungen vor, und es wird diese Forderungen so oder so verwirklichen. Deutsch­land und Rußland werden jedenfalls hier an bie Stelle eines Brandherdes Europas eine Situation setzen, die man dereinst nur als eine Entspannung

eishmettern mürben, die die deutschen Städte in >d)vtt und Asche legen wollten, sind so kleinlaut lewrben, weil sie genau wissen, baß für jede Soirbe auf eine deutsche Stadt fünf oder zehn

mit dem damals verführten, verblendeten deut- sthen Volk. Deutschland aber stellt man kein llliimatum mehr, das kann man sich in London nvrken. (Tosende Beifallskundgebungen).

2$;r haben in den letzten sechs Jahren von Staa- t n iüie Polen Unerhörtes hinnehmen müssen. Aber habe trotzdem kein Ultimatum geschickt. Wenn Botel heute den Krieg gewählt hat, dann hat es j[n gewählt, weil andere es in diesen Krieg hinein- Zftzkn; jene anderen, die glauben, daß sie bei Mm Krieg vielleicht ihr größtes weltpolitisches Ed finanzpolitisches Geschäft machen können. Es rb aber nicht nur nicht ihr größtes Geschäft, ifcrn es wird ihre größte Enttäuschung Jen. (Jubelnder Beifall). Polen hat den

demokratischen Englands mit dem bolschewistischen Rußland mißlang, während umgekehrt der Versuch des nationalsozialistischen Deutschland mit dem bol­schewistischen Rußlarüd gelungen ist. Ich möchte hier gleich ehre Aufklärung geben: Rußland bleibt das, was es ist, und auch Deutschland Wirt) das bleiben, was es ist. lieber eines allerdings sind sich beide Regime klar: Weber das russische noch das deutsche Regime wollen auch nur einen Mann für die Interessen der westlichen Demo­kratien opfern. (Erneuter langanhaltender Bei­fall). Die Lehre von vier Kriegsjahren genügt für beide Staaten und für beide Völker. Wir wisfen seitdem sehr genau, daß abwechslungsweise bald der eine, bald der andere die Ehre haben würbe, für die Ideale der westlichen Demokratien in die Bresche zu springen. Beide Staaten und beide Völ­ker bedanken sich daher für einen solchen Auftrag. Wir gedenken, unsere Interessen von jetzt ab selber zu vertreten und wir haben gesunden, daß wir sie am besten dann vertreten können, wenn die beiden größten Völker und Staaten sich miteinander verständigen.

pörung über die verbrecherische Kriegführung Eng­lands.) Man soll sich auch hier nicht tau* cf) en! Es könnte sehr schnell der Augenblick kom­men, ba mir eine Waffe zur Anwendung brin­gen, in der wir nicht angegriffen werben rönnen. Hoffentlich beginnt man bann nicht plötz­lich, sich derH u m a n it ä t" zu erinnern, und der Unmöglichkeit", gegen Frauen und Kinder Krieg zu führen. Wir Deutsche wollen bas nicht! Ich habe auch in diesem Feldzug den Befehl ge­geben, wenn irgend möglich, Städte zu schonen. Wenn natürlich eine Kolonne über einen Markt­platz marschiert und sie wird von Fliegern ange­griffen, dann kann es passieren, daß dem leider auch ein anderer zum Opfer fällt. Grundsätzlich haben wir das Prinzip der Schonung durchgehal­ten. In Orten, in denen nicht durch wahnsinnige und verbrecherische Elemente Widerstand geleistet wurde, ist nicht eine Fensterscheibe zertrümmert worden. In einer Stadt beispielsweise wie Krakau ist außer dem Flugplatz und dem Bahnhof, die mili­tärische Objekte sind, nicht eine Bombe in die Stadt gefallen. Wenn man aber umgekehrt in Warschau den Krieg des Zivilis in allen Straßen und auf allen Häusern beginnt, dann wird selbstverständlich dieser Krieg auch die ganze Stadt überziehen. Wir haben uns an diese Regeln gehalten und mochten es auch in Zukunft tun.

Es liegt bei England, entweder die Blockade in Formen zu führen, die dem Völkerrecht ent­sprechen, oder in Formen, die völkerrechts­widrig find. Wir werden uns ganz dem an­passen. lieber eins sollen sie sich aber keinem Zweifel hingeben: da das englische Ziel nicht Kampf gegen ein Regime, sondern Kampf gegen das deutsche Volk, gegen die deutschen Frauen und Kinder heißt, so wird die Reaktion bei uns eine entsprechende sein. Und immer wird am Ende eines feststehen: dieses Deutschland kapituliert niemals. (Wieder jubelt Danzig minutenlang dem Führer zu.)

Wir wissen ganz genau, welches einst bas Schick­ai dieses Deutschlands sein würbe. Herr King Hall hat es im Auftrag seiner hohen Herren mitgeteilt: ein zweiter Versailler Vertrag, nur noch viel schlimmer! Wir haben unterdessen nähere Illustrierungen 'bekommen, was uns alles zuge- dacht ist, wie Deutschland zerstückelt werben soll, wie bie sübdeutschen Länder weggerissen werden ollen, was Polen wiederbekommen soll, was man an neuen Staaten zu errichten gedenkt, welchen Fürsten man Kronen auf bas Haupt drücken will ufw. Das deutsche Volk nimmt das zur Kenntnis, und es wird dementsprechend echten!

Ich mochte von dieser Stelle aus aber auch nun dem deutschen Volke meinen Dank aus- prechen. Es hat in den letzten Wochen wirklich ein nurtberbares Zeichen nicht nur seiner inneren Ge- chlossenheit gegeben, sondern es gab auch zahlreiche Beweise seiner wahrhaft tapferen Gesinnung. Auch hier Hat der Nationiastozialismus eine Umwandlung hervorgerufen:Das deutsche Volk ist nicht so be» geistert wie 1914." Oh, es ist v i e l b e g e i st e r t e r! Nur ist diese Begeisterung heute eine Begeisterung, die im Innern lodert, die die Menschen hart macht. Es ist nicht der oberflächliche Hurra-Patriotismus, sondern, es ist eine fanatische Entschloss e nheit, es ist die ernste Begeisterung von Men-. sehen, die wissen, was ein Krieg ist. Die einen Krieg erlebt haben, die nicht leichtfertig in ihn hineingegangen sind. Die aber, wenn dieser Krieg ihnen einmal aufgezwungen wird, ihn so führen werden, wie ihn estist die alte deutsche Front geführt hat. So wie ich bei meinen Besuchen an der Front diese zahlreichen Regimenter und Divi­sionen sah Junge, Alte, alle in der gleichen Verfassung so sah ich vor mir auch das ganze deutsche Volk. Wir brauchen keinen Hurra- Patriotismus, Wir alle wissen, wie furchtbar der Krieg ist, allein mir sind auch entschlossen, dieses Geschehen zu einem erfolgreichen Ende zu führen. Es mag da kommen, was will. Keiner von uns ist mehr wert, als die Männer und die Frauen wert waren, die in der Vergangenheit lebten. Alle bie Opfer, die damals gebracht worden sind, waren feine leichteren als die Opfer, die wir heute zu bringen haben. Jedes Opfer, das uns auferlegt Wirt), ist nicht schwerer, als-die Opfer es waren, die einst die Vergangenheit zu tragen hatte.

Wir sind entschlossen, so oder so, diesen Kampf durchzuführen und durch- z ust eh en. Wir haben dabei nur den einzi­gen Wunsch, dah der allmächtige Gott, der ja jetzt unsere Waffen gesegnet hat, vielleicht die anderen Völker erleuchten und ihnen die Ein­sicht schenken möge, wie zwecklos dieser Krieg, dieses Völkerringen sein wird, und dah er sie vielleicht zum Rachdenken bringen wird über die Segnungen eines Friedens, die sie preisgaben, bloh weil eine Handvoll in­fernalischer Kriegshetzer und Kriegslnteressenten die Völker in den Krieg treiben will.

Man sagt in England, daß dieser Krieg natürlich auch um Polen geht, aber bas sei nur in zweiter Linie entscheidend; das Wichtigere sei der Krieg gegen bas heutige Regirn.e in Deutsch­land. Ich erfahre hier die Ehre, als der Repro- entant dieses Regimes besonders genannt zu wer­den. Wenn man bas als bas eigentliche Kriegsziel hinstellt. bann will ich ben Herren in London Darauf olgendes erwidern: Es ist für mich bie größte xhre, in biefer Weife eingeschätzt zu werden. Grundsätzlich habe ich bas deutsche Volk so erzogen, daß jedes Regime, das von unseren Feinden gelobt wird als Gift betrachtet und deshalb vom deut- chen' Volk abgelehnt wird. Wenn also ein deutsches Regime die Zustimmung der Herren Churchill, Duff Co»per, Eden usw. bekommen wurde, dann wäre biefes Regime höchstens non diesen Herren bezahlt und für Deutschland untragbar. (Stärkste Zustim­mung der Massen.) Das kann auf uns natürlich nicht zutrefsen. Es ist daher für uns sehr rühmlich, von diesen Herren abgelehnt zu werden. Ich selost kann ihnen dazu noch eines versichern: Wenn diese Männer mich loben würden, wurde das ber Grund zu meiner tiefsten Bekümmernis fein. I ch b i n

------ V 'n:Mnfrinh orpfnrt haft dieser dem wenn notwendig, auch der Neutralen zu be- ich"Ä 'baueÄ. fo kann .ch nur friegen." (Wi-b-r erhebt sich eine Wage ber Em°

lieber Herr geschlagen!" Während ich hier in $nen spreche, stehen unsere Truppen auf einer großen Linie LembergBrest und nordwärts. Seit gffttrn nachmittag marschieren endlose Kolon- en b e r zusammengeschlagenen polni-

roirb werten können. Wenn nun der Westen erklärt, daß dies unter feinen Umständen fein dürfte, und wenn man vor allem in England erklärt, man fei entschlossen, dagegen, wenn notwendig, mit einem drei- ober vielleicht fünf- ober achtjährigen Krieg Stellung zu nehmen, bann möchte ich hier einiges zur Antwort geben.

1. Deutschland hat unter schweren Verzichten i m Westen und Süden seines Reiches endgül­tige Grenzen akzeptiert, um dadurch eine endgültige Befriedung herbeizuführen. Wir glaubten, daß uns das auch gelingen würde, und ich glaube, daß es uns gelungen wäre, wenn eben nicht gewisse Kriegshetzer an einer Störung des europäischen Friedens ein absolutes Interesse besitzen würden. Ich habe weder gegen England, noch gegen Frankreich irgenöein Kriegs­ziel. Die deutsche Nation desgleichen nicht. Seit ich zum Amt kam, bemühte ich mich, gerade mit den früheren Weltkriegsgegnern allmählich ein enges Vertrauensverhältnis wieder herbeizuführen. Ich be­mühte mich, alle die Spannungen, die einst zwischen Italien und Deutschland bestanden, zu befeitigen, und ich darf wohl mit Befriedigung feststellen, daß dies restlos gelungen ist, daß zwischen beiden Län­dern ein immer engeres und herzlicheres Verhältnis hergestellt würbe, basierend auf dem engen mensch­lichen und persönlichen Verhältnis zwischen dem Duce und mir.

Ich ging aber weiter. Ich habe mich bemüht, das Gleiche auch mit Frankreich herbei- zusühren. Sofort nach der Erledigung der Saar­frage habe ich feierlich auf jede Grenzrevision im Westen für alle Zeiten Verzicht geleistet, und zwar nicht nur theoretisch, sondern auch praktisch. Ich habe die ganze deutsche Propaganda in den Dienst dieser meiner Auffassung gestellt und alles aus ihr aus- gemerzt, was irgendwie zu Zweifeln ober zu Be­sorgnissen in Paris hätte Anlaß geben können. Meine Angebote an England kennen Sie. Ich hatte nur das große Ziel, mit dem britischen Volk ein aufrichtiges Freundschaftsverhältnis errei- chen zu können. Wenn nun das alles abgewiesen wird und wenn England heute glaubt, gegen Deutschland Krieg führen zu müssen, so mochte ,ch darauf folgendes erwidern: Polen wird in der Ge­stalt des Versailler Vertrages niemals mehr aufer- stehen! (Brausender Beifall.). Dafür garantiert ja letzten Endes nicht nur Deutschland, sondern ja auch Rußland. Wenn England nun eine scheinbare U m - Stellung seiner Kriegsziele vornimmt, d. h. in Wirklichkeit seine wahren Kriegsziele aufdeckt, bann möchte ich mich auch dazu äußern.

einen Blitzkrieg gerechnet hätte und bitter enttäuscht sei über die Langsamkeit unserer Operationen (stür­mische Heiterkeit). Dieser Artikel scheint wohl von dem gleichen (Strategen herzurühren, der den Polen b'ie strategischen Ratschläge für bie Aufstellung ihrer eigenen Armeen gegeben hat. So haben wir Polen in knapp 18 Tagen zusammengeschla- gen und damit jenen Zustand herbeigeführt, der es vielleicht ermöglicht, in Vernunft und Ruhe dereinst mit Vertretern dieses Volkes sprechen zu können.

Unterdessen hat Rußland sich veranlaßt ge­sehen, auch seinerseits zum Schutz der Interessen weißrufs'ischer und ukrainischer Volksteile in Po­len einzumarschieren. Wir erleben nun, daß man in England und in Frankreich in diesem Zusammengehen Deutschlands und Rußlands ein ungeheuerliches Verbrechen sieht, ja ein Engländer schreibt: das sei eine Perfidie.' Die Engländer müs­sen das ja nun wissen! (Begeistert stimmen die Massen diesen ironischen Worten des Führers zu). Ich glaube, die Perfidie sieht man in England darin, daß ber Versuch des Zusammengehens des

, itricffaüen. Sie sollen nur nicht so tun, als ob sie : :d) «ns Humanität für diese Art von Kriegführung entscheiden wollten. Es ist nicht die Humani- , lonbern die Sorge um die Vergeltung!

Dir wollen in diesem Augenblick dem polni- d)'. n Soldaten Gerechtigkeit zuteil werden ajfn. Der Pole hat an vielen Plätzen tapfer ge» odym. Seine untere Führung machte verzweifelte Infrengungen, seine mittlere Führung war zu 1 »tnig intelligent, seine oberste Führung schlecht, mkr jeder Kritik. Seine Organisation war pol» M (Diese Feststellungen des Führers läsen bei )en Zehntausenden jubelnde Beifallsstürme aus.) .st liesem Augenblick befinden sich rund 300 00 0 polnische Soldaten in deutscher G e - strgenschaft. Nahezu 2000 Offiziere und viele Bmerale teilen ihr Los.

ich muß aber auch erwähnen, daß neben ber m uns zugegebenen Tapferkeit vieler polnischer Bitfänbe bie schmutzig st en Taten stehen, >ii vielleicht in ben letzten Jahrhunderten irgendwo otrcefallen sind. (Stürmische Pfui-Rufe.) Es sind D.i.e, die ich als Soldat des Weltkrieges, der ich mir im Westen gekämpft habe, nie kennenzulernen Aigenheit gehabt hatte. Tausende von nie- iitrg e me tz e l te n Volksdeutschen, viehisch ügl'schlachtete Frauen, Mädchen und Kinder, un- |äi)lge deutsche Soldaten, Offiziere, die als 23er» Mürbete in die Hände dieses Gegners gefallen sind, Minden mafatriert, bestialisch verstümmelt, und ihnen die Augen ausgestochen. (Ein Aufschrei der Empörung und des Entsetzens folgt diesen Worten kb Führers.) Und das schlimmste bie p o l - lisch e Regierung hat es im eigenen Rundfunk üfti zu gegeben: abspringende Soldaten ber Äfirvafse wurden feige ermordet. Es gab Mo- Wente, da man sich fragen mußte: soll man unter Mffin Umständen sich selbst noch irgendeine Be­schränkung auf erlegen? .

& ist mir nicht bekannt geworden, daß irgeru)» fiter ber demokratischen Staatsmänner es der Öiii e wert gefunden hätte, gegen diese Barbarei !ii i roteftieren! (Erneute stürmische Pfui-Rufe). Ich M>> der deutschen Lustwaffe den Auftrag gegeben, MB sie diesen Krieg human, d. h. nur gegen kämp- fent)? Truppen führt. Die polnische Regierung und $ iheeresleitung gaben ihrer Zivilbevölkerung den Auftrag, diesen Krieg als Heckenschützen aus btn Hinterhalt zu führen.' Es war fern ter, sich in in ber Gewalt zu behalten, und ich Mc>te hier betonen: Man soll sich in den demokra- kfh-n Staaten nicht einbilden, daß das ewig so stn muß. Wenn man es anders haben will, fo !<nr man es auch anders haben. Auch hier kann mdr-e Geduld ein Ende finden! (Stürmischer, minu» Junger Beifall.) B..,

r-otz dieser heimtückischen Art einer Knegfuh- m, der in ben letzten Jahrzehnten nichts Aehn- ptyts an die Seite gestellt werten kann, sind um me Armeen mit diesem Gegner in Blitzes- Hnelle fertig geworben. Eine englische Ißihng schrieb vor ein paar Tagen, ich hätte Mneraloberst seiner Stellung enthoben, weil ic.

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!iUt erhalten! iss hat oiejen stampf leichten Krjiis gewählt, weil ihm gewisse Staatsmänner ifoeftens versichert hatten, daß sie genaue Unter» gßi. besäßen: über bie Wertlosigkeit des deutschen Mens, über seine minderwertige Ausrüstung, die VMte Moral der Truppen, über die befaittsttsche I tinmung im Innern des Reiches und die Dis-

fi» Vfhft Vc find' (Minutenlanger Beifall.) In sagen:In einem Lande, da regiert jemand, der M Jm fr e n f e f i cb! Der 3lationalfo3tallsma» uns nicht P°ßt - alfo wollen wir mal frsich. hrrMn b/n khten M Jahren di- deutschen Menschen sröhlich drei Jahr- Krieg fuhren! Nawrltch fuhren nicht umsonst erzog n All- mein- Männ-r sind in mir ihn nicht ,-Iber sondern tmr fuch-n m der Km P hen oon unteren Gegnern überhaupt nur ganzen Melt herum, bis wir solche ftnden, die ihn anaemiften worden bas hat die Liebe unserer An- - führen. Wir liefern dann Kanonen und Granaten' angegriffen 0?n, hnr<» Der- und die anderen, bie liefern bann bie Grenabiere,,

I- die Soldaten, die Menschen." Was für e i n e l UCuMu; o« n

Gewissenlosigkeit! Was würde man wohl' zu erfüllen, der sie bis zur letzten Stunde der Er sagen, wenn von uns aus jemals erklärt worben | lofung unb Befreiung ausgarren ließ- Di e f e märe- Uns vaftt das Regime nicht, bas momentan Stu n d e ist nun gekommen! ®rn^e.n, ^ie sagen mir in Frankreich ober England ist, j mein eigenes Glücksgefühl, daß mich bie Vorsehung folglich führen wir jetzt Krieg." Welch eine, berufen hat, bas zu verwirklichen, was die dest n b o$b e n I o f e Gewissenlosigkeit! Dästir Deutschen alle ersehnten. Ermessen Sie auch meine

also werden Menschen in den Tod hineingepeitfcht! eigene Ergriffenheit, daß 'ch! "'Unmehr in diesen (Stürme ber Entrüstung brausen über den Langen' ehrwürdigen Raumen zu Ähnen und ganzen 1 - ' tann es keinen Zweifel geben: j Bolt« in dieser Stadt und .n diesem Land-' sprechen

< c ....V.knha mir oinft nnrrtpnommen. nicht ITU»

neu zu).

Das deutsche Volk wirb in diesem Kampf nicht aufgesplittert, sondern immer fester und fester wer­den. Wenn sich etwas aufsplittert, werben es bie Staaten sein, bie so unhomogen zusammengesetzt sind wie unsere plutokrattschen Weltdemokratten, tunten »etumrmnm, u, .... diese sogenannten Weltimp-rien, di- aus Völker-

ihnen ang-griff-n zu werden, fBrau- ^b-rdrückung^ und

' nffienTKeU"alaubCn, daß sie etwa damit das Dasein! Wir lassen uns nicht non irgendeinem b e$u H d) c Dol k^von mir entfernen könnten, bann solchen beschrankten Propagandaf^ken vorlugen, hnittm fio hiefes Volk entweder für genau s 0 daß es sich etwa nur um unser Regime handelt, halten sie Die|es m ' gn.^rh^m ftollpn Sie ück vor: Es gibt Leute, die