Donnerstag, ZO.Juli 1959
189. Jahrgang
167 Erstes Statt
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In der vom Oberkommando der Wehrmacht her-' ausgegebenen „Wehrmacht" stellt im Hinblick auf die 25. Wiederkehr des Jahrestages des Weltkriegs- beginns Oberstleutnant Jost den deutschen Soldaten von 1939 dem von ^^gegenüber. Er weist darauf hin, daß heute wieder die gleichen Kräfte wie vor 25 Jahren am Werke seien, um einen neuen Weltkrieg zu entfesseln. Der Krieg der Geister in Presse und Rundfunk sei im Gange. Nach den Rezepten von Wilson und Rorth- cliffe versuche man, das deutsche Volk an seiner Führung irre zu machen, wobei selbstverständlich auch das Bild des deutschen Soldaten verzerrt wer
den müsse. Es sei überflüssig, diese Lügen zu widerlegen. Richt überflüssig sei es, den deutschen Soldaten von 1939 mit dem von 1914 zu vergleichen. In der Bilanz der Kräfte hüben und drüben stehe er auf der Aktiv- oder Passivseite weit vorn. D i e soldatischen Tugenden des deutschen Mannes seien durch die Geschichte erwiesen und in zahlreichen Kriegen gehärtet. Jost betont, daß der deutsche Mann heute ebenso gesund sei, wie 1914 und daß die körperliche Ertüchtigung heute auf viel breiterer Grundlage stehe. Es gebe keine rassisch reinere und gesündere Wehrmacht in der Welt, als die deutsche. Erfahrungen, die wir im
Berlin, 20. Juli. (DRB.) Generalfeldmarschall Göring Hal am Mittwoch nach der Besichtigung von Werken des Westwalles und der Luftverteidigung West mit feinem Motorschiff „Karin II.“ den Rhein stromabwärts von Mannheim bis Duisburg befahren. Der Feldmarschall unterrichtete sich bei dieser Fahrt auf das genaueste über den Z t r o m l a u f und den Zustand der Ufer- und Hafenanlagen entlang des Rheines. Das besondere Interesse des Feldmarschalls galt dabei dem Umfang der Schiff- fahrt auf dem Rhein und den an den Ufern des deutschen Stromes angesiedelten mannigfachen Industrien.
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Ueberall, wo die „Karin II.“ von der Bevölkerung erkannt wurde, umbrandete herzlicher Jubel das Schiff. Der Feldmarschall mußte immer wieder vom Deck der Zacht den an die Ufer, auf die Brücken und Stegen herbeigeeilten Volksgenossen danken. Auch von ollen vorüberfahrenden Schiffen, Kähnen und Booten wurde Hermann Göring begeistert z u g e j u b e l l und zugewinkt.
Am Donnerstag wird der Feldmarschall an Bord der „Karin II.“ über die Kanäle und Flüsse des Ruhrgebieles weiterfohren.
den Dierjahresplan wohl die Persönlichkeit ist, die über einen Wirtschafts- und Arbeitskreis gebietet, wie es ihn in diesem Umfang noch niemals auf dieser Erde gegeben hat. „Kraft durch Freude" kann bei dieser Reichstagung noch auf eine andere Leistung Hinweisen, für die in anderen Ländern, am wenigsten in den hochkapitalistischen Demokratien, kaum ein Gegenstück zu finden sein wird: im Hafen von Hamburg sind die schönsten Schiffe der K d F. - Flotte vor Anker gegangen. Die Teilnehmer haben darauf Wohnung bezogen, können sich also, soweit sie aus dem Auslande stammen, an Ort und Stelle davon überzeugen, daß diese KdF.- Dampfer in ihrem ganzen Bau nichts anderes find und sein sollen, als Stätten der Erholung für die Arbeiter der Stirn und der F a u st. Es ist doch ein Unterschied, wenn etwa in den westlichen Demokratien große Luxusschisfc gebaut werden mit einem Uebermaß an Komfort, aber auch mit Fahrpreisen ausgestattet, bie es weder den Bergarbeitern in Wales, noch den Spinnern in Lancashire, noch den armen Weinbauern um Bordeaux möglich machen, sich eine Erholungsfahrt auf erstklassigen Schiffen zu gönnen. Dos olles und noch viel mehr können die mißgünstigen Leute aus London, Paris und Warschau auf dieser Reichstagung in Hamburg sehen und bewundern, können auch feststellen, daß im Großdeutschen Reich keine wilden Gerüchte umherirren, daß weder Frauen, noch Kinder auf der Suche nach Lebensmitteln sind, daß aber ein G e i st der Fröhlichkeit und der Zuversicht herrscht, wie er eben nur in einem Volke zu finden ist, das erwacht ist und sich wiedergefunden hat.
Es ist wirklich so: die Schaffenden in Deutschland brechen nicht unter der Arbeitszeit und unter der Arbeitsleistung zusammen, sie haben Muße, sich daran zu erfreuen, daß der Begriff „S ch ö n h e i t d e r A r - beit" kein leeres Wortgeklingel ist. Tausende von Betrieben haben Sck)inuckplätze und andere
Kämpfende Nordostmark.
Deutschlands größter Vieh- und Getreidelieferant.
Von unserem re.-Sonderberichierstaiier.
Weltkrieg mit Juden und ähnlichen Elementen gemacht hätten, würden sich in einem Zukunftskrieg bei uns nicht wiederholen.
In Erziehung und Ausbildung folgt die neue deut- che Wehrmacht den Spuren der alten Armee, den Erfahrungen des Weltkrieges und den Forderungen des n e u z e i t l i ch e n K r i e -- g e s. Wir treiben heute weniger Exzerzierdrill und betonen mehr den Gefechtsdienst. Die Kampfführung tützt sich heute mehr auf den Befehl, der denkende Mitarbeit in der Ausführung verlangt, als auf das Kommando, das mehr oder minder blind befolgt wird. In der h ö h e d e r A n f o r d e r u n g e n , die auf den Uebungsplätzen und im Manöver an die Truppe gestellt werden, besteht keinUnterschied gegen früher. Die Ausbildung ist vielseitiger geworden. Das heutige Offizier korps ist jung im Vergleich zu anderen Heeren und viel jünger als 19 14. Im Unteroffizierkorps tragt das in sorgsamster Unterführerschulung in der Reichswehr angesammelte Kapital gute Zinsen.
Jost weist darauf hin, daß der Einmarsch in die Ostmark, in das Sudetenland, das Protektorat und das Memelland die Schlagfertigkeit unserer Wehrmacht offenbart habe. Sie sei sicher nicht geringer als 1914. Er hebt weiter den hohen Stand der Bewaffnung und Ausrüstung und die unvergleichlich stärkere Abwehrkraft der deutschen Landesbefestigung hervor. Dor allem dürfe man den Soldaten und die Wehrmacht nicht mehr isoliert betrachten, wie man es 1914 noch konnte. In einem künftigen Ernstfall hänge alles von der moralischen Kraft des ganzen Volkes und von dem Einklang von Politik und Kriegführung ab. Die totalitären Staaten hätten hierin einen unwägbaren Vorteil gegenüber den Demokratien. Die militärische Erziehung und Ausbildung in der Wehrmacht sei nur ein Teilstück der soldatischen Erziehung der ganzen Ration. Der deutsche Soldat von heute brauche einen Dolchstoß nicht mehr zu fürchten. Es sei die Tragik des Soldaten von 1914 gewesen, daß Politik und Kriegführung unvereinbare Gegensätze bildeten, heute seien sie persönlich und sachlich eine untrennbare. Einheit. In dieser Einheit liege die stärkste Gewähr des künftigen Sieges.
Faschistische Milizoffiziere in Berlin.
Berlin, 19. Juli. (DRB.) In Berlin trafen s e ch s O f f i Z i e r e d e r F a s ch i st i s ch e n M i lr z ein, die als Beobachter an den Reichswettkämpfen der' SA. vom 21. bis 23. Juli teilnehmen werden. Im Auftrage des Stabschefs begrüßte Gruppenführer Reimann die italienischen Gäste.
Der jüdische Mörder Grünspan.
Die Voruntersuchung abgeschlossen.
Paris, 19. Juli. (DRB.) Der Mörder des Gesandtschaftsrates vom Rath, der Jude Herschel Grünspan, wurde am Mittwochvormittag vom Untersuchungsrichter einem letzten Verhör unterzogen. Dem „Jntransigeant" zufolge wird die Anklageschrift demnächst der Anklagekammer überwiesen. Die Angelegenheit könne jedoch, so schreibt das Blatt, nicht vor Ende des Jahres zur Verhandlung kommen.
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Großdeuifchland im Gegen der Arbeit
Im Geiste der Fröhlichkeit und der Zuversicht.
Oer deutsche Soldat 1914 und 1939
Er braucht einen Dolchstoß nicht mehr zu fürchten.
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seiner Arbeitsmänner zu beginnen. Der Reichsarbeitsführer kommt an der Spitze des füi; Ostpreußen zum Ernteeinsatz bestimmten Hauptteils der Arbeitsmänner, die aus den verschiedenen Gauen Deutschlands in Ostpreußen eingesetzt werden. Die Männer haben mit Begeisterung ihre Arbeit in Ostpreußen ausgenommen, weil sie sich freuen, als Arbeitsmänner und somit als Nationalsozialisten hier auf ehrenvollem Posten ihren Dienst für die Gemeinschaft des Volkes tun zu können.
Deutsche Turner in Stockholm.
Stockholm, 19. Juli. (Europapreß.) Mit dem KdF.-Schiff „Wilhelm Gustloff" sind unter der Führung von Reichssportführer von Tschammer u n d O st e n 1100 deutsche Turnerinnen und Turi7er zur Teilnahme an der Lingiade in Stockholm eingetroffen.
Die Stockholmer Blätter bringen in großer Aufmachung illustrierte Berichte über die Ankunft der deutschen Turnerinnen und Turner. „Aftonbladet" veröffentlicht ein Interview mit dem Reichssportführer.
Insgesamt nehmen 8000 aktive Turner aus 31 verschiedenen Ländern an diesem schwedischen Sportfest teil.
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Besichtigung von Mannheim bis Duisburg
Herzlicher Jubel um Generalfeldmarschall Göring.
noch zu reden sein. Rur eine Zahl wollen wir hierher setzen, die für sich selbst spricht: knapp zwei Jahre nach der Machtergreifung war das Aufkommen an E i n k o m m e n st e u e r in diesem einstigen Notgebiet von 3 a u f 7 Millionen ge st legen !
Oer Reichsarbeitsführer in Ostpreußen.
Königsberg, 19. Juli. (DNB.) Reichsarbeits- ührer hier! ist Mittwochnachmittag in Pillau eingetroffen und dort vom stellvertretenden Gauleiter Großherr, sowie von Vertretern der Partei, des Staates und der Wehrmacht empfangen worden. Nach Begrüßung durch den zuständigen Arbeitsgauführer, Generalarbeitsführer E i f e n - deck, begab sich der Reichsarbeitsführer zu Be- prechungen nach Königsberg, um anschließend seine Reise zur Besichtigung des Ernteeinsatzes
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Am 21. Juli beginnt in Hamburg die Reichs- tagung von „Kraft durch Fre u d e", bei der Veranstaltungen vorgesehen sind, die sich über den Sonntag hinziehen. Es sind Veranstaltungen, wie sie nur im „KdF."-Rahmen möglich sind, denn es handelt sich nicht um irgendeinen Dutzend-Kongreß mit Vorträgen, mit Ausflügen der Teilnehmer, sondern um ein Ereignis, dos sinnfällig dartut, wie i n Großdeutschland öie Arbeit zum S e - gen geworden ist. KdF. kann stolz sein auf das, was sie in knapp sechs Jahren geleistet hat, denn diese Reichsorganisotion ist heute mehr als nur eine Veranstaltung für den Feierabend, ste tst darüber hinaus zu einer Organisatipn geworden die den ganzen Menschen innerhalb und außerhalb des Betriebes erfaßt. In dieser Erfassung lag und liegt kein Zwang, da nicht ein gewerkschafts- volitisches Allheilmittel vermittelt werden sollte, sondern das lebendige Gefühl, als Arbeiter und Angestellter ein Recht auf Freude zu Habern In Hamburg werden bei der Reichstagung 12 000 Teilnehmer erwartet, in der Hauptsache aus dem Inland aber auch Gäste aus allen Ländern der Erde Deutsche Dichter gehen in die Betriebe um au? ihren Werken vorzulesen, in besonderen Ausstellungen werden die Modelle der KdF.-Ltadt in Nürnberg des Volkswagenwerkes gezeigt werden. Sportliche Veranstaltungen werden nicht nur tue Festfreude erhöhen, sie werden auch zeigen, daß die Schaffenden in Großdeutschland nicht nur am Werktisch stehen, sondern auch Zeit und Gelegenheit haben für alles das, was den Wert des Lebens
Da^ drückt sich auch darin aus, daß an der Reichs- taqung nicht nur Mitglieder und Vertreter aus anderen Ländern teilnehmen, daß vielmehr auch die ersten Persönlichkeiten des Großdeutschen Reiches mit den Schaffenden in Reih und Glied marschieren Da ist Generalfeldmarschall Mmisterprasl- dent Hermann ©Öring, ber als Beauftragter für
Erscheint täglich, außer Sonntags und Feiertags Beilagen: Die Illustrierte Siehener Familienblätter Heimat im Bild • Die Scholle Monatr-vezugrpreir:
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pirloren geht.
Die schwerste Schädigung für Ostpreußen ober ' kitstand, wie gesagt, aus dem Versailler Diktat .ur-ib der Abschnürung vom Reich. Man bedenke, daß Llpreußen nicht etwa zu seinem natürlichen näch- stm, sondern zum ü b e r n ä ch st e n Markt, nach 2*rtin vorzugsweise, liefern muß. Berlin liegt von Königsberg 600 Kilometer, von der Westgrenze Ost- peußens, Marienburg, immer noch 450 Kilometer c tfernt. So erklärte sich die jährliche Mehrbelastung i n etwa 20 Millionen Mark an Frachten oder k Mark pro Hektar mehr. Schon vor zehn Jahren rnren über 2000 landwirtschaftliche Betriebe aller frönen als Derlustgebiete unmittelbar gefährdet-, ! c ich in der Industrie waren zu jener Zeit von 1000 rnnensmerten Betrieben infolge des Absatzmangels j rn r noch 35 v. h. b e s ch ä s t i g t. Im Winter 1:29 erschienen in ostpreußischen Dörfern die ersten । swwarzen Fahnen, die alten Symbole höchster b: uerlicher Rot, mit denen die Bauern zum Gottes- d«nst in die Kirche zogen.
>Es ist vielfach in Vergessenheit geraten, daß Äurch bin Versailler Korridor 12 Bahnlinien, 32 önausseen und 122 Landstraßen durschnitten wurden. Der Verkehr drängte sich infolgedessen im a^sentlichen auf zwei große Bahnlinien zusammen. Z~r gesamte ostpreußische Bahnverkehr nach den (hbicten des Versailler Korridors betrug 1913 bei- helsweise 861 000 Tonnen, das war über ein Fünf- k des gesamten ostpreußischen Verkehrs mit dem ssrich und dem Ausland zusammen! Dazu kam noch )itr Binnenschiffahrtsweg mit • 269 000 Tennen, das ist ein Drittel des ganzen Ostpreußen- »m'kehrs der Binnenschiffahrt nach dem Reich und mch dem Auslande! Polen setzte und setzt alles kiran, um das Hinterland Ostpreußens auf G d i n- g n umzuschalten. Dazu kommen Erschwerungen stir die Reichsbahn durch Vorschriften über Mindest- acosenzahl und Besetzungsziffer der Züge; für die Rutschen Binnenschiffer besteht zudem ein polnisches 0 rbot der Zuladung auf der Weichsel.
Gerade auf dem Gebiet der Wirtschaft und des V rkehrs rächte sich besonders in der Nachkriegs- j(it die stiefmütterliche Behandlung Ostpreußens r 5 der Vorkriegszeit. Noch 1806/07 gab es in Ost- Mußen keine Kunststraßen, und Napoleon fluchte ui- er die schlechten Wege. Erst 1829 erfolgte der An- soluß an das preußische Straßennetz durch Beeidigung der Strecke Berlin—Königsberg. Die 8'senb.ahn kam erst 1857 bis nach Königsberg. Je N2hr aber die Entwicklung der Bahn fortschritt, um so kürzer und schmäler wurden die Zubringer- |t aßen, weil sie nur noch auf den Nahverkehr zu- asschnitten wurden. Noch 1934 hatte ganz Ostpreu- ßm n u r 1 2 0 0 0 K i l o m e t e r L a n d st r a ß e n, wos unter diesen Umständen die ostpreußische
i ch 5 a u t o b a h n, die von ihr ausgehende Belebende Wirkung, der Erich-Koch-Plan und die ge- ic-nte Landesplanung für den Gau für eine Be- biuitung haben, kann man sich an den Fingern ab- zchlen. Davon wird in anderem Zusammenhänge
Annahme von Anzeigen für die Mittagsnummer bis 8'/,Uhr des Vormittags
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Anlagen geschaffen, Sportplätze eingerichtet sowie alles im Sinne von KdF. getan, mit der Arbeit und mit den Schaffenden sich selbst höher zu entwickeln. Wie muß es den Kriegshetzern auf die Nerven fallen, wenn sie, sofern sie nach Hamburg kommen, sehen und erleben, daß der Schaffende im totalitären Staat erheblich mehr gilt und ist, als in den sog. freien Demokratien. Was es in Deutschland an kultureller Höchstleistung gibt, das alles ist nicht mehr das Privileg der Kapitalisten, der oberen Zehntausend, das alles ist verlmehr von KdF. nicht nur an die Schaffenden herangebracht, sondern mit ihnen unmittelbar in Verbindung gebracht worden. Die Kunststätten, die Museen, die Theater und Galerien werden im Großdeutschen Reich von den Schaffenden in Massen ausgesucht, die KdF. dafür still und emsig organisiert hat. Englische Gewerkschaftler haben sich vor einiger Zeit bemüßigt gefühlt, die deutschen Arbeiter aufklären zu wollen. Die Engländer sollen nur ruhig zur Reichstagung nach Hamburg kommen, sollen feststellen, was ist, um-dann in Birmingham ober Liverpool einmal das gleiche zu versuchen. ss.
Die italienischen Ehrengäste angekommen.
Hamburg. 19. Juli. (DNB.) Mit dem Condor- Sonderflugzeug trafen am Mittwoch in der achten Abendstunde im Hamburger Flughafen die on der fünften Jahrestagung „Kraft durch Freude" teilnehmenden italienischen Ehrengäste ein, an ihrer Spitze der Generaldirektor des Dopolavoro Pucetti. In seiner Begleitung befanden sich die Leiter der Arbeiterverbände der Landwirtschaft, der Industrie, des Handels und der Banken. Anschließend begaben sich die italienischen Ehrengäste nach dem KdF.-Flaggschiff „Robert Ley", wo sie wahrend der Reichstagung Wohnung genommen haben.
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Gumbinnen, im Juli 1939.
Was an Ostpreußen in Par- und Nachkriegszeit g fünbigt worden ist, geht aus zwei Tatsachen be- vits zur Genüge hervor. Erstens sind in ber Zeit v n 1840 bis 1933 9457 5 4 Menschen ahge- ranberf, das macht also pro Jahr im Durch- stchnitt einen Abwanberungsverlust von 10 158 Mengen aus! Die Folge bavon ist, daß die Provinz Tir 61 Einwohner auf den Quadratkilometer hat. Zweitens aber ist Ostpreußen der größte Ge- t eib e- u n b Diehlieferant Deutsch- V n b e. Welche Bebeutung Ostpreußen als lanb- v rtschaftliche Ueberschußprövinz für das Reich hat, z: gt zur Genüge die Tatsache, daß es außer seinen neuen Menschen noch rund gerechnet die Einwoh- vrzahl von Groß-Berlin, also über 4 Millio - rn Menschen mit Brot und Fleisch zu versor- flin vermag, ©eine landwirtschaftlich genutzte Fläche eiat rund 2,7 Millionen Hektar steht an e r st e r €1 e H e in ganz Preußen; der Verbrauch von etwa 40 000 Tonnen Kunstdünger erläutert den Wert b-ses Gebietes u. a. auch für die Düngemittelindu- fttie. Die jährliche Derkaufsproduktion beläuft sich c. f etwa eine halbe Milliarde Mark. Dabei find 1 v. h. ber Nutzfläche Bouernlanb. Der An- t/I an lanbwirtschaftlichen Großbetrieben ist in Ost- s»eußen viel geringer als vielfach angenommen t rb; auf 80 Bauernwirtschaften kommt nur ein (: oßbetrieb von mindestens 200 Hektar.
iKlima und Degetationsperioben wirken auf die l^samterzeugung bes überwiegend lanbroiriitgaft-- lhen Gaues ungünstig ein. In Ostpreußen ist zum ezenen Unterhalt mehr Land nötig als anders- tn. Die selbständige Ackernahrung liegt zwischen 15 rb 20 Hektar, die bäuerlichen Besitzungen zwischen ! und 150 Hektar. Pro Jahr stehen aus klima- tchen Gründen 20 bis 3 0 Ackertage weni - £• r zur Verfügung als anderswo. Daher hier auch en außergewöhnlich starker Bedarf an Ar- 6:- i t 5 f r a f t e n während eines beschränkten Zeit- mimes. Die dadurch hervorgerufenen starken Sai- scischwankungen waren neben der Derständnislosig- ft t der Dor- und Nachkriegszeit für die ostpreu- ß che Kornkammer einer der Gründe der A b w a n- d r u n g zur westlichen Industrie und nach Ber- (ul Die Einwirkung des Klimas in Gestalt sehr rniher Winter zeigt die Tatsache, daß fast in jedem 2-inter und im kaum weniger rauhen Frühjahr " durchschnittlich 25 000 Hektar, eine Fläche etwa von bitr’ Größe der Romintener Heide, an Wintersaat
Gießener Anzeiger
General-Anzeiger für Gberhessen
Druck und Verlag: vrühlsche Univerfitatrdruckerei R. Lange in Gietzen. Zchriftleitung und Geschäftsstelle: Lchulftrahe 7


