Der MchssporiMrer bei der Meistereis
nhiniol hnftp her Reickisivvrtsuhrer die Mann- Erfolg vegluckwunscyle.
9JL-$port
Wirtschaft
mit
lebhaft zum Ausdruck.
gut.
gut Bekam
5 des
Vundcsfest der Kegler des Vereins Lahn- und Vufeckerlal. Der Kegelklub „Gut Holz" in Launsbach mar
Unser Bild zeigt den Neichssportfiihrer mit der heg. reichen Mannschaft. Oben (von links): der Spielführer K u z o r r a mit dem Lorbeerkranz, S z e p a n , der Reichssportsußrer, Gellesch, Urban. Unten (von links): Schweisfurth, Bornemann und T i b u l s k i. — (Scherl-Bilderdienst-M.)
Groszen Linden stellte eine durch Ersatz ergänzte, aber flinke Mannschaft, die der körperlich überlegenen der Gastgeber an Gewandtheit und Spielerfahrung gewachsen war und in der ersten Halbzeit Öen Ton angab.
Zu Beginn der zweiten Halbzeit ging Klein-Linden mehr aus sich heraus, konnte bald ausgleichen und dann in Führung gehen. Die Gäste suchten durch großen Eifer dem Spiel eine Wendung zu geben, es gelang ihnen aber trotz überlegenen Spieles in der letzten Viertelstunde nicht.
Steinbach Jugend — Vetzberg Jugend 1 :2.
Die Gästemannschaft war im Zusammenspiel etwas besser und konnte bis zur Halbzeit mit 1:0 in Führung gehen. Kurz nach Wiederanstoß gelang es den Gästen, noch einmal erfolgreich zu lein. Bei diesem Stande verblieb es, bis ein Spieler von Vetzberg einen Handelfmeter machte, der auch von dem Gastgeber durch Nachschuß verwandelt wurde.
Endspiel hatte der Reichssportführer die Mannschaften von Schalke 04 und Admira Wien zu einem Kameradschaftsabend im Reiterhaus aus dem Reichssportfeld geladen. Die Führer halten I)ier mit ihren Vereinsführern zwanglos in bunter Reihe Platz genommen. Der Reichssportführer verteilte an die 'Els des neuen deutschen Fußballmeisters den Meisterschaftswimpel und die Meisterschaftsnadeln. Alsdann übergab er dem Mannschaftsfuhrer des FC. Schalke 04, Ernst Kuzorra, die „Victoria aus deren Sockel zum vierten Male der Name Schalke
Rhein-Mainische Börse.
Mttagsbörse: Aktien vernachlässigt.
Frankfurt a.M., 10. Juni. Die Zurückhaltung der Kundschaft bestand auch zum Wochenbeginn fort, so daß die Börse an den Aktien m ä r k t e n wiederum stark vernachlässigt und demzufolge fast geschäftslos war. Die wenigen Aufträge hatten mehr oder minder zufälligen Charakter; dementsprechend blieb auch die Kursentwicklung uneinheitlich, wobei größere Veränderungen kaum eintraten. Lediglich BMW. gingen um 2 v. H. auf 134 zurück. Reichs- bankanteile wurden nach der Notierungspause mit 184,50 (178,50) geschätzt. Im einzelnen kamen vorläufig zur Notiz: IG.-Farben 150,25, Hoesch 108,25, Rheinstahl 132 (132,50), AEG. 113,50 (113,75), Aschaffenburger Zellstoff 00,50 (91,50), AG. für Verkehr 108 (108,75), Hapag 48,50, MAN. 140, Verein. Deutsche Metall 168.
Auch am Renten markt war das Geschäft unbedeutend. Neichsaltbesitz gut behauptet mit 131,95 (131,90), ebenso Dekosama I mit 136,25. Etwas lebhafter waren Steuergutscheinc, insbesondere Serie I mit 102,50 bis 102,60 (102,45); Serie II bewegten sich zwischen 98,40 bis 98,50. Kommunal-Umschul- dunq gingen mit 93,75 (93,70) um. Pfandbriefe, Stadtanleihen und Industrie-Obligationen waren ruhig und kaum abweichend, ebenso Staats- und Länderanleihen. Stenerqutscheine Serie 11 schwächer, Juni 98,35 (98,45), Juli 98,30 (0R,4fs).
Im Freioerkehr gingen Verein. Fränk. Schuh auf 76 bis 78 (78 bis 80) zurück. Tagesgeld weiter erleichtert auf 2,50 (2,75) v. H.
Abendbörse still.
Auch der Abendbörse fehlte es ein Anregungen, so daß sie weitgehend ohne Geschäft verlief. Dabei zeigten die überwiegend ohne Umsatz festgestellten Kurse nur wenig Veränderung. Etwas Interesse zeigte sich für Reichsbank-Anteile, die 1 v. H. anzogen auf 185. JG.-Farben wurden 0,25 v. H. niedriger mit 150,25 umgesetzt und Scheideanstalt mit 202,50. Im übrigen stellten sich u. a. Buderus auf 90,75 (90,50), Mannesmann auf 105 (104,90), Adlerwerke auf 100, Bemberg auf 128,25 (128), Daimler auf 122 (122,25), Licht und Kraft auf 129 (128,50), Gesfürel auf 130 (129,50), Schuckert auf 170,50 (170), Metellgescllschaft auf 112,75, Mocnus auf 117, NDM. auf 168 und Hapag auf 48,50. Der Rentenmarkt war geschäftslos. Nur in Steuergut- jcheinen sollen zu den letzten Mittagskursen kleine Umsätze stattgefunden haben. Amtlich notiert wurden nur Reichsbahn-VA, mit uno. 122.
Frankfurter Getreidebörse.
Frankfurt a.M., 19. Juni. Die Umsätze in Mahlweizen,aus Hessen-Nassau beschränkten sich auf kleinste Mengen. Roggen wurde von den Provinz- mühlen aus ihrer Umgebung ausgenommen. Futterroggen findet weiterhin schwer Absatz. Hafer bleibt in guter Beschaffenheit verkäuflich. In Weizenmehl konnte die erhöhte Erzeugung untergebracht werden. Das Roggenmehlgeschäft befriedigt dagegen wenig. Kleie und Futtermehle blieben dringend gefragt; andere Futtermittel außer Oelkuchen sind genügend vorhanden. In Rauhfutter sind die Umsätze sehr klein.
Es notierten (Getreide je Tonne, alles übrige je 100 Kilogramm) in Mark: Weizen W9 213, WH 215, W12 216, W13 217, W 16 220, W 18 222, W 19 224, W20 226, Roggen R 11 199, R 12 200, R 14 202, R 15 203, R 16 205, R 17 206, R 18 207, R 19 209 Großhandelspreise der Mühlen der genannten Prcisgebiete. Futtergerste —. Futterhafer —. Weizenmehl Type 812 W13 bis W 19 30,05, W 20 Kreis Alzey 30,05, W 20 Kreis Worms 30,40 plus 50 Pf. Frachtausgleich. Für Weizenmehl Type 812 mit Beimischung von Maisbackmchl liegen die Preise 30 Pf. unter den Notierungen. Roggenmehl Type 997R 12 22,45, R 15 22,80, R 16 22.95, R 18 23,30, R 19 23,50 plus 50 Pf. Frachtausgleich. Weizenjuttermehl 13,60. Weizenkleie W13 10,75, W 16 10,90, W 18 11,00, W 19 11,10, W 20 11,20 Mühlenfestprcis ab Mühlenstation. Roggenfuttermehl R 19 12,50, Roggenvollkleie R 19 11,00. Rog- gcnklcie R12 9,95, R15 10,15, R16 10,25, R18
schlug jeden Ansturm der Gäste ab. Gladenbach verließ als verdienter Sieger den Platz mit der Mannschaft Seitz, Schöck, Zacharias, Leinbach, Kraft, Aß. mann, Meier, Hein, Meier, Eppstein, Hartmann.
<5. Villoresi tövlich verunglückt.
Der junge italienische Rennfahrer Emilio Villa, resi ist bei Versuchsfahrten von Alfa Romeo auf der Mailänder Monzabahn tödlich verunglückt. Italien verliert mit E. Villoresi einen Fahrer, der fähig war, zur ersten Weltklasse aufzusteigen.
10,40, R 19 10,50 Mühlenfcstpreis ab Mühlenstation. Treber —. Wiesenheu, handelsüblich, alte Ernte 5,40, neue Ernte 4,80, Wiesenheu, gut, gesund, trocken, alt 6,40, neu 5,50, Kleeheu, do. alt 7,40 bis 7,80, neu 6,00 bis 6,20, Luzerneheu, do. alt 7,80 bis 8,20, neu 6,60 bis 6,80, Weizenstroh, bindfaden- gepreßt ober gebündelt, 2,80, Roggenstroh do. 3,00, Hafer- und Gerstestroh, do. 2,60 bis 2,70 Erzeugerpreis ab Erzeuger-Verladestation.
Frankfurter Schlachtviehmarkt.
Frankfurt a. M., 20. Juni. (Vorbericht.) Um 10 Uhr mar folgende Marktlage: Vorauftrieb: M Kälber, 177 Härnmel, 90 Schafe, 4200 Schweine, Gs kofteten:Kälber 35 bis 65 Mark, Härnmel 35 bis Schafe 25 bis 42, Schweine 50 bis 59 Mark. - Marktverkauf: Kälber und Schweine zugeteilt; Härnmel und Schafe mittel.
Erster Schweizer Etappensieg.
Umbenhauer weiter in Front. ,
Die erste Großdeutschlanh - Radrundfahrt nähert - sich ihrem Ende. Am Montag wurde mit der ' 16. Etappe von Frankfurt a. M. über 255 Kilometer nach Köln am Rhein die Schlußwoche in Angriff 1 genommen. Wegen der vielen Bahnschranken wurde die Strecke vom Rhein in den Taunus, Westerwald ' und das Siegerland verlegt, wodurch sie länger und schwieriger wurde. Wiederum gab es eine Massen- : ankunftz bei der sich der Schweizer Amberg ' durch einen geschickten Vorstoß nach einer Steigung ; wenige Kilometer vor dem Ziel den Spurtsieg sicherte. Der Dortmunder Diederichs war zusammen mit dem Schweizer tiem Felde etwa 100 Meter enteilt, hatte aber das Pech, kurz vor dem^Eingang ins Müngersdorfer Stadion zu stürzen. So siegte der Schweizer ungefährdet in 7:50,40 Stunden vor Diederichs, Wierinckx (Belgien), Plappert (Stuttgart), Gryjsolle (Belgien) und Lachat (Frankreich).
Im Taunus brachte die 5 Kilometer lange Steigung zur sog. Platte unweit von Wiesbaden bereits die Entscheidung der Bergwertung. Der Schweizer Zimmermann war als Erster vor Level, Seidel, Oubron und Wierinckx auf der Höhe. Mit elf Punkten Vorsprung vor den beiden Punktgleichen Umbenhauer und Level ist Zimmermann nicht mehr einzuholen.
11 öeuftoe Nennungen fürWimbledon.
Das endgültige Meldeergebnis für die am kommenden Montag beginnenden Tennis-Weltmeisterschaften in Wimbledon weist nicht weniger als siebzehn deutsche Nennungen auf. Am stärksten sind wir im Männer-Einzel vertreten, das Heinrich Henkel, Roderich Menzel, Georg von Metaxa, Rolf ©opfert und H. Gulcz bestreiten. Für das Frauen-Einzel wurden Frau Dietz, Frl. Schumann und Fcl. Ullstein genannt. Im Männek-Doppel treten Henkel- von Metaxa, Roderich Menzel - Göpfert und Gulcz - Plougmann (Dänemark) an, im Frauen ^Doppel Dietz - Schumann und Ullstein - Geddes und im Gemischten Doppel schließlich Wheeler - Henkel, Schumann - von Metaxa, Dietz-Gulcz und Ullstein- Göpfert.
Dr. Luh gewinnt das Kugelstoßen in Erfurt. ,
Der DfB.-R. sandte am vergangenen Sonntag seine besten Leichtathleten Dr. Luh, Moll und Dorst nach Erfurt an den Start. Dort hatte sich die gesamte deutsche Spitzenklasse ein Stelldichein gegeben. Daß unter diesen Umständen unsere Gießener Vertreter einen schweren Stand haben würden, war vorauszusehen. Dennoch gelang es Dr. Luh (VfB.-R.) im Kugelstoßen einen ersten Sieg zu erringen. Seine Stoßserie 14,16, 14,28, 14,78 (übergetreten), 14,06, 14,25, 14,21 beweist, daß er bald wieder an seine frühere Glanzform anknüpfen wird. Nachmittags nahm Dr. Luh am Einladungskampf teil, den Trippe (Pol. Berl.) mit 15,82 gewann, vor Woellke (Pol. Berl.) 15,41, Dr. Luh (VfB.) 14,70 und Wotapek (Wien) 13,97 Meter. Im Diskus» werfen belegte Dr. Luh mit 40,96 Meter den 5-Platz.
achtung und Pflege des Pegels mit der damaligen Kulturinspektion Gießen abschloß. Schmidt kann nun auf eine 30jährige ununterbrochene Arbeit für das Kulturbauamt Gießen zurückblicken. Heute versieht er noch täglich die Beobachtung des Wasserstandes unseres Seenbaches.
Kreis Bübingen.
h. Schotten, 19. Juni. Dieser Tage war die Turnhalle von einer freudigen Menge besetzt, die das große Konzert und den Bunten Nachmittag des Reichssenders Frankfurt hören wollte. Der Reichssender Frankfurt a. M hatte einen Betriebsausflug nach dem Vogelsberg unternommen und gab der Bevölkerung einen frohen Nachm.tlag. Die 70 Mann starke Kapelle des Gausymphonieorchesters spielte unter der Leitung ihres bewährten Dirigenten Fritz Gu je ansprechende Melodien aus modernen Operetten. Erste Kräfte der frankfurter Oper (Maria Madlen-Madfen und Theo Hermann) fangen mehrere Lieder und Duette aus Operetten von Lehär Strauß u. a. und rissen die Zuhörer zu stärkstem Beifall hin. Die Ansage vermittelte der Berliner B. Schmidt mit erfrischendem Humor.
NSG. Ober-Schmitten, 19. Juni. Gauobmann Becker überreichte im Beisein des Gau- wartes*der NS.-Gemeinschaft „Kraft durch Freude , Gauamtsleiter von Rekowfki, und des Kreis- leiters des Kreises Büdingen, Sortier, im Betrieb der Papierwarenfabrik L. Staffel das Leistungsabzeichen für vorbildliche Förderung von „Kraft durch Freude". Er hob habet die Leistungen des Betriebes hervor, die gerade unter den schwierigen Verhältnissen im Vogelsberg bemerkenswert sind, und zeigte die Bedeutung her Leistungssteigerung in den Betrieben des Nhein-Mam- Gebietes durch'den Leistungskampf auf.
der Durchführung des diesjährigen Bundesfestes beauftragt. Der schön gelegene Festplatz war besucht. Die Verbundenheit der gastfreundlichen völkerung Launsbachs mit den Sportkeglern
Uhr: Frühmusik. Es.spielt das kleine Orchester ... Reichssenders Breslau. 5.50: Bauer, merk auf! 6: Morgenlied, Morgenspruch — Nachrichten. Gymnastik. 6.30: Frühkonzert. In der Pause 7: Naä)- richten. 8.10: Gymnastik. 8.25: Kleine Ratschläge für Küche und Haus. 8.40: Bäderkonzert. 9.30: Nur Frankfurt: Gaunachrichten. 10: Schulfunk. Deutschland, Land der Schönheit. Dichterischer StreifW durch Landschaft und Städte. 11.40: Ruf ins Land. 12: Werkskonzert in Verbindung mit der NZ' Gemeinschaft „Kraft durch Freude". 13: Nachrichten. 13.15: Mittagskonzert. Es spielt das große Orchester des Neichssenders Stuttgart. 14: Nachrichten. 14.10: 50 bunte Minuten. 16: Nachmittagskonzert.
Die - Beteiligung am Wettkampf war sehr ~ 34 Mannschaften (je 3 Mann ä 10 Kugeln) kämpften um den Sieg. Schöne Preise gaben Anlaß zum höchsten Einsatz. Dem Verein Kegelkranz „Dor- w.ärts" Wieseck gelang cs mit seiner 3er Mannschaft mit 183 Holz den l.Sieg zu erringen.
Rundfunkprogramm
TNillwoch, 21. Juni:
Es spielt das kleine Orchester des Neichssenders Saarbrücken. 17 bis 17.10 Einlage: Bücher, von denen man spricht. 18: Auf der Feierstätte Loreley. 18.30: Frauen der Vergangenheit: Hölderlins Dio- tima. Hörfolge. 19: Fliegendes Deutschland: In. dcc Reichsmodellbauschule „Hoher Meißner" des NSW. 19.15: Tagesspiegel. 19.30: Der fröhliche Lautsprecher (Jndustrie-Schallplatten und Eigenaufnah- men). 20: Nachrichten. 20.15: Aus dem großen Saal des Saalbaus Frankfurt a.M.: Internationales Musikfest des „Ständigen Rates für die internationale Zusammenarbeit der Komponisten", ®)or' Konzert. 22: Nachrichten. 22.15: Wir stehen um otn Flammenstoß. Sonnwendfeier der Rundfunks^' schar 8 Ffm. der Neichsjugendführung. 23 bis Musik aus Wien: Es spielt das Unterhaltung' orchester des Neichssenders Wien.
Briefkasten der Redaktion.
(Rechtsgutachten sind ohne Verbindlichkeit bet Schriftleitung.)
k. G. in L. Da es sich nach der von Ihnen Ak- flebenen Sachdarstellung bei dem zwischen Ihrem Anwesen und einer Gemeindewiese befindlichen v'a nicht um einen für den öffentlichen Verkehr bestimmten Weg zu handeln scheint, sind Sie berechtigt, Ihren Grundbesitz einzuzäunen und die Einzäunung hura) Anbringung von verzinktem Stacheldraht vorzm nehmen. Bei Anbringung der Einfriedigung ist r hoch darauf zu achten, daß der Stacheldräht himk ben noch auf Ihrem Grundbesitz anzubringende Pfosten hergesührt wird, so daß der Stacheldran ausschließlich über Ihr Eigentum und in einem angemessenen Abstand von dem vor diesem herziehend Pfad läuft. , |.
Sollte es sich bei dem in Frage stehenden p jedoch um einen für den öffentlichen Verkehr v stimmten Weg handeln, so ist die Polizeibehor ermächtigt, falls die Sicherheit es erfordert, entmeo die Entfernung des Stacheldrahtes oder e’ncnA, hörigen Schutz des Publikums zu verlangen, 0 gestalt, daß ein blanker Draht an der Vorderseite Bkosten angebracht wird. Eine Verpflichtung 3 Schadenersatz besteht lediglich dann, wenn hie l zäunung unfachgemäß unb verkehrsgefährbenb gebracht wird pnb es sich bei bem Pfad um c für den öffentlichen Verkehr freigegebenen &s handelt.
T. u. 5p. V. Gladenbach I — Sp. V. Weidenhaufen I. 3:2.
Nach langer Paus- sah man wi-Äcr mal ein schönes Spiel in Gladenbach. Schon m her 9 Minute ging Gladenbach durch Meier in Führung. Derselbe Spieler erhöhte bald daraus zum 2:0 Durch ein Mißgeschick wurde der gute Rechtsaußen von Gladenbach unglücklich zu Fall gebracht baß er für einige Zeit außer Gefecht blieb. Zu biefem Zeitpunkt kamen bie Gäste auf 2:2 heran. Als jebod) ein Bombenschuß von Zacharias sein Ziel sand, war bas Spiel entschieben. Glabenbachs Läuferreihe
Wetterfeld für Sonntag ausgeschriebenen Pokal- piele mußten, ba her Verein nicht bem NSRL. angel)ört, von her Kreisführung verboten werden. In der letzten Minute gelang es der Vereinsführung des VfR., die Garbenteicher I. zu einem fälligen Rückspiel nach Lich zu verpflichten, um auch dieses Spiel noch vor der Sommersperre unter Dach unb Fach zu bringen. War es nun ben Rasenspielern in ben letzten Spielen gelungen, jeweils als Sieger aus ben Kämpfen mit diesem Lokalgegner hervor- zugehen, so sahen sich dieses Mal Lichs Anhänger bitter enttäuscht. Die Gastgeber mußten sich einwandfrei geschlagen bekennen. Bis zur Pause waren bie Einheimischen noch ganz bei her Sache unb diktierten auch ben Gästen bas Spiel. Durch Tore von Fey unb Merle konnten sie dieser Ueberlegen- heit auch Ausdruck verleihen. Dann war es aber mit her Spielkunst der Grün-Weißen aus, denn was sie jetzt in her zweiten Halbzeit zeigten, war in des Wortes wahrstem Sinne Sommerfußball. Die Gäste rissen die Spielführung an sich und in mehr oder weniger überlegen durchgeführtem Spiel gelang es ihnen, bald den Ausgleich herzustellen, ja noch zwei weitere Tore zu schießen, um so als sicherer Sieger den Platz zu verlassen.
ftkin-Cinben 1. Jgd. — Großen-Lmdcn 1. Igd.
* 3:2 (1:2).
Die Ergebnisse.
Mannschoftskegeln: 1. Kegelkranz „Vorwärts" Wieseck, 183 Holz; 2. Kegelklub „Gut Holz" Alten-Buseck, 182 Holz; 3. Reichsbund für Leibesübungen Lollar (Abtlg. Kegler), 169 Holz; 4. Kegelklub „Alle Neun" Daubringen, 169 Holz; 5. Kegelklub „Bahnfrei" Wißmar, 168 Holz.
Einzelbewertung: 1. Heinrich Wagner, Kegelkranz „Vorwärts" Wieseck, 70 Holz; 2. Otto Forbach, „Gut Holz", Launsbach, 66 Holz; 3. Lub- wig Kreutz, „Bahnfrei" Wißmar, 66 Holz; 4. Heinr. Müller, „Gut Holz" Alten-Buseck, 66 Holz; 5. Wilh. Wagenbach, „Gut Holz" Alten-Buseck, 62 Holz; 6. R. Wissemann, Reichsbund für Leibesübungen Lollar (Abt. Kegler), 62 Holz.
Fußball der heimischen Mannschaften.
5pvg. 1926 Leihgestern I — Tv. Großen Linden I 5:2 (1:1).
Am vorigen Sonntag gastierte her Lokalgegner Großen-Linhen in Leihgestern zum fälligen Rückspiel. Die Spielvereiniflungsleute, bie schon das Vorspiel klar mit 5:1 gewannen, konnten auch im Rückspiel als Sieger bas Felb verlassen. Trotz alle- bem befriebigte bas Spiel der Einheimischen nicht ganz. Die Leihgesterner hatten folgende Vertretung zur Stelle: Krick; Brücke!, Velten; Faber, Brunotte, Funk; Martini, Väth, Schäfer, Arnold und Häuser.
In der ersten Halbzeit hatten die Gäste etwas mehr vom Spiel und konnten auch in Führung gehen. Mit dem Halbzeitpfiff stellte Arnold das 1:1 her. Nach der Pause sah man bald, daß die Gäste ihrem eigenen Tempo zum Opfer fielen. Die Platzherren beherrschten das Spiel und konnten auch, nachdem ein Gästeverteidiger den Ball mit der Hand aus dem Tor schlug, durch einen Elfmeterball, den Häuser sickzer verwandelte, in Führung gehen. Wenige Minuten später zog Arnold die gegnerische Hintermannschaft auf sich, gab dem Linksaußen Häuser durch und gegen dessen Schuß war der Gästehüter machtlos. Dann verkürzten die Großen- Lindener auf 3:2, aber im Gegenstoß schoß Arnold scharf auf das Tor, der Ball konnte aber nur von einem Verteidiger mit der Hand abgewehrt werden. Den fälligen Elfmeterball schoß Häuser sicher ein. Wenige Minuten vor Schluß mußte sich der Gästehüter'durch einen Schuß von Arnold zum 5. Male geschlagen bekennen.
Vor dem Spiel der 1. Mannschaften unterlag die Jugend bem VfB.-R. Gießen 1. Jgb. knapp mit 1:0.
Lich I. — Garbenleich I. 2:4.
Die von bem SB. „Fortuna" Oberbessingen-
Ausgezeichnet hielt sich wieder Waller Dorf! (VfB.-R.), der in einem schweren 400-Metcr-Vor- lauf hinter dem Olympiakämpfer Klupsch (Jena) 49,8 Sek. und Hamann (Allianz Berlins 49,9 Sek. in seiner persönlichen Bestzeit von 50,8 Sek. Drittel wurde. Da nur die sieben Zeitbesten in den Endlau gelangten, konnte Dorst trotz der guten Zeit nicht mehr berücksichtigt werden.
5)elmut M ö 11 (VfB.-R.) bewies, daß seine, bei den NSKK.-Gruppenmeisterschaften gezeigte Form von Bestand ist. In seinem 100-Meler-Vorlaus, in bem er gegen den deutschen Juniorenmeister Fischer (DSC. Berlin) lies, regelte er, als Zweiter einkom- menb, die gute Zeit von 11,1 Sek., während der Sieger 10,9 Sek. benötigte. Für bie Zwischenläufe reichte auch diese Zeit nicht.
Kegler im Mannstbastökampf.
04 stehen wird.
Szevan im Führerrat.
In einer Ansprache betonte her Reichssportführer, baß er von ben Enbspielteilnehmem Haltung bis zum letzten entscheibenden Kampf verlange. Kommen Zwischenfälle vor, so müssen biese in einer Aussprache von Mann zu Mann bereinigt werben. Der Reichssportführer hob besonbers hervor, daß gerade Schalke in ben letzten Jahren wie auch am Sonntag bas Beispiel einer vorbilblichen Kampfmannschaft gegeben habe, bie zu siegen, aber auch mit Anstanb zu verlieren verstehe. Er freue sich, erklären zu können, baß Fritz S z e p a n von ihm in ben Führerrat bes Reichsfachamtes Fußball berufen worben sei. Der Sckzalker sei feit Jahren der für unsere Fußballjugend vorbildliche Kämpfer.
Zum Schluß seiner Ansprache führte her Reichssportführer aus, daß er nichts sehnlicher wünsche als ein neues Endspiel zwischen Schalke und Ab- mirn, in bem bie gleichen Mannschaften von hem gleichen Kampfgeist erfüllt seien. Die Kamerabschaft, wie sic beide Mannschaften bei her Nachfeier ver- binbe, möge auch in Zukunft gepflegt unb erhalten bleiben. Diesem Wunsche kam als erster her Ber-
wiirben bie Arbeiten b'ccnbet. Insgesamt sinb 35 — 40 000 Meter Dränagerohre verlegt worben.
Landkreis Gießen.
Z Steinbach, 20. Juni. Unser Mitbürger Jakob Krämer I. feiert am heutigen Dienstag, 20. Juni, seinen 7 0. Geburtstag. Er erfreut sich noch einer guten Gesunbheit. (Unseren Glückwunsch!)
$ AIbach, 20.Juni. Frau Maraarete Schmitt, geb. Damm, kann heute in guter Gesunbheit ihren 7 6. Geburtstag feiern. Frau Schmitt ist in Paris geboren, sie konnte mit ihrem Gatten Jakob Schmitt im Jahre 1937 bie golbene Hochzeit feiern.
)—( Obenhausen (Lahn), 19. Juni. Der hiesige Turn- unb Sportverein mit jer Gesangsabteilung „Lieberkranz" feierte am Samstag unb Sonntag sein 40jähriges Bestehen. Dazu hatten sich schon am Samstagabenb viele Mitfllieber unb Freunbe bes Vereins im Saale her Gastwirtschaft Koch eingefunben. Auch vom Sanflerverein Biskirchen waren viele Mitglieber erschienen. Vereinsführer Karber hieß alle herzlich willkommen. In bunter Reihenfolge würben fobann Lieber unb turnerische Vorführungen bargeboten. Leni Bastian trug einige Gehickste vor. Am Sonntag tarnen bie Gesangvereine von Fronhausen, Wißmar, Ruttershausen unb Lollar. In fröhlicher Gemeinschaft blieb man noch lange beisammen. Am Sonntagvormittag war noch eine Ehrung her gefallenen Mitglieber bes Vereins am Ehrenmale vorausgegangen, bei her Schulungsleiter Roth eine Ansprache hielt.
c. Freienfeen , 19. Juni. Dieser Tage finb es 30 Jahre, seitdem her Pegelwärter und Polizcidiener Karl Schmidt den Dienstvertrag für die Beob-


