Donnerstag, 20. April 1939
Nr.92 Drittes Blatt
Giehener Anzeiger (General-Anzeiger für Oberheilen)
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Die ausländischen Ehrengäste am Ehrenmal
Berlin, 19.April (DNB.) Die ausländischen Ehrengäste des Führers legten am Mittwochnachmittag am Ehrenmal Unter den Linden Kränze nieder. Bei ihrer Ankunft am Marmordenkmal wurden sie durch den Stadtkommandanten von Berlin, Generalleutnant Seifert, begrüßt. Nach dem Dorbeimarsch einer Ehrenkompanie des Berliner Wachregiments fand die feierliche Kranzniederlegung im Ehrenmal statt. An der Feier nahmen ii. a. folgende Ehrengäste teil: Aus Italien der Staatssekretär im König!, italienischen Kriegsministerium, General P a r i a n i, der Chef des Generalstabes der Faschistischen Miliz, General Russo; aus Japan der Kaiserlich japanische Botschafter Shiratori; aus Spanien der Verteidiger des Alkazars General Moscardo, Unterstaatssekretär für Marine Admiral E st r a d a ; aus Ungarn der Präsident des Abgeordnetenhauses von
tauen General Rastykis; aus den Niederlanden das Mitglied der Regierung von Nieder- ländisch-Jndien Dr. V i s m a n ; aus Norwegen General Laake; aus Portugal der stellvertretende Direktor im staatlichen Propagandasekretariat Antonio d'Ecade Queiroz; aus Rumänien Ministerpräsident a. D. Vaida V o i v o d; aus Schweden Generalleutnant de Champs, der Oberbefehlshader der Wehrmacht, Generalleutnant Thörn all, der Oberbefehlshaber der schwedischen Flotte, Vizeadmiral von Tamm; aus Siam Prinz Chintana Kunyara; aus der Slowakei Ministerpräsident Dr. T i s o und aus der Türkei der Minister für öffentliche Arbeiten General Ali Fuad Cebesoy sowie der stellvertretende Generalstabschef Generaloberst Asim Gündüz.
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Oie ^ Untersturmführer der ff=3unferfd)uk Braunschweig beim Führer.
B e r l i n , 19. April. (DNB.) Der Führer empfing heute nachmittag die zu ^-Untersturmführern be- orderten ---Standarten-Oberjunker der ---Junkerschule Braunschweig im Mosaiksaal der Neuen Reichskanzlei zur Meldung und richtete eine kurze Ansprache an sie. Der Führer ließ sich durch den Reichsführer. -- und Ches der deutschen Polizei Heinrich Himmler und den Inspekteur der --- Junkerschulen, ---Gruppenführer Schmitt, die --Untersturmführer einzeln vorstellen und begrüßte jeden von ihnen mit Handschlag, an ihrer Spitze 'en Kommandeur der ---Junkerschule Braunschweig, ---Oberführer Altvater-Mackensen.
Oie ältesten Kampfgenoffen beglückwünschen den Führer.
Berlin, 19. April. (DNB.) Um 20 Uhr versammelten sich die Männer des „Stoßtrupps Adolf Hitler" und die in Berlin ansässigen Blutordensträger in der Marmorgalerie der neuen Reichskanzlei, um ihrem Führer in alter Treue ihre Glückwünsche zu entbieten. Der Führer begrüßte jeden einzelnen seiner Kameraden aus den ersten Jahren des Kampfes mit Handschlag und herzlichen Worten. In einer kurzen Ansprache gab er sodann seiner Freude Ausdruck, auch an diesem Tage wieder seine ältesten Kampfgenossen um sich versammelt zu sehen.
(Scherl-Bild erdienst-M.)
Daranyi, Ministerpräsident a. D. von Imre d y ; aus Belgien der Korpskommandant Generalleutnant Deffontaine; aus Bolivien die Generale Ouintanilla und Bilbao; aus Brasilien der Sohn des Staatspräsidenten Dr. Vargas; aus Bulgarien der Präsident der Sobranje, Moschanoff; aus Dänemark der Befehlshaber des Heeres^ Kommandeur der Luftwaffe Generalleutnant W i t h , der Chef der Marine Vizeadmiral R e ch n i tz e r ; aus E st l a n d General R e e k ; aus Finnland Minister Hyn- n i n e n ; aus Griechenland der König!, griechische Justizminister Tambakopoulus; aus Großbritannien Lord Brocket und Generalmajor a.D. Fuller; aus Jugoslawien dcr Kommandant der Luftstreitkräfte Generalleutnant I a n k o v i c ; aus Lettland der Chef des Armeestabes General Hartmanis; aus Li-
Oie deutsche Wirtschaft übermittelt ihre Glückwünsche.
Berlin, 19. April. (DNB.) Mittwoch nachmittag empfing der Führer eine Abordnung der deutschen Wirtschaft unter Führung des Reichswirtschaftsministers und Reichsbankpräsidenten Fun k mit dem Leiter der Reichswirtschaftskammer, Pietzfch, den Leitern der Reichsgruppe Industrie, Generaldirektor Zangen, Geheimrat Schmitz, August von F i n ck h und dem Mitglied des Reichsbankdirektoriums Puhl. Präsident Pietzsch überreichte dem Führer eine Glückwunschadresse mit der Botschaft, daß ein B a u f o n d s für den Neubau eines z w eiten Aus st ellungsgebäudes des Hauses der Deutschen Kunst, das der Architek- t u r und dem Kun st Handwerk eine Heimstätte
im Ausland, die den Haß, der vielfach Ihnen entgegenschlägt, leichter ertragen, weil sie ihm entgegenstellen können den Stolz auf das neue Deutschland und auf seinen Führer.
Ihrer politischen Führerschaft und somit im Namen des ganzen deutschen Volkes darf ich Ihnen aus tiefem Herzen Glück wünschen zu Ihrem 50. Geburtstage — zu dem Tage, der eines der schönsten Feste der Nation ist.
lieber allen anderen Empfindungen beseelt uns heute die erneute Bitte an den Höch st en, daß er Sie uns Deutschen weiterhin gesunderhalte und daß er Ihnen noch lange die Kraft gebe zur Ausübung Ihres so schweren Amtes. Wir bitten ihn, daß er Ihrem Wirken weiter seinen Segen leihe — den Segen, den er unserem Volke gab, nachdem Sie, mein Führer, es würdig gemacht haben dieses Segens. Durch Sie hat die Vorsehung das Wunder vollzogen, auf das Millionen Deutscher allein noch hofften zur Errettung Deutschlands. Durch Sie, mein Führer, ist Deutschland frei geworden. Durch Sie ist es stark geworden. Dank Ihrer steht es wieder gleichberechtigt neben den anderen großen Nationen.
Mit einem Mut, der nur wenigen Männern in der Geschichte eigen gewestn, sind Sie den schweren Weg gegangen, den Sie für Deutschland gehen mutzten. Mit einem Mut ohnegleichen haben Sie jene Entschlüsse gefaßt und durchqehalten, die Sie als notwendig erkannten für Leben und Zukunft unseres Volkes. Dem Mutigen hilft Gott! Gott aber gibt auch demienigen Mut, dem er helfen will und durch den er ein Volk retten will. Dank Ihres Mutes werden auch künftig — das ist unser Glaube — alle Anschläge auf die Freiheit und Sicherheit unseres Volkes zunichte
Rudolf Heß überbringt an der Spitze des Kührer- korps dem Führer die Glückwünsche der Bewegung. ------- -- er™ Shr»r °-lit»<b-n Stobrertoaft und somit im Romen inbrünstiger noch als sonst S-d-nk-N! die Deutschen
Und selbst, wenn die Hetzer in der Welt es zum Aeußersten treiben sollten, so haben wir den unerschütterlichen Glauben, daß sich ihr Beginnen letztlich doch gegen sie selbst rt ch t e n wird, so wie es bisher immer wieder geschehen So wie es geschehen ist im innerpolitischen Kampf, sowie es geschehen ist im außenpolitischen Diesen Glauben gibt uns, mein Führer, Ihre in langen Jahren bewiesene sichere und entschlossene Führung. Es gibt uns diesen Glauben aber auch die durch Sie geschaffene militärische Starke des Reich«-■ mit der allein durch Sie geweckten seelischen Kraft der deutschen Nation, di- aus den Augen der Men- scheu unseres geeinten Boltes Ihnen entgegenstrahlt.
Mein Führer! Für alles das, was Sie Deutsch- land und uns gegeben haben, vermögen mir, Ihre Führerschaft, Ihnen fo wenig zu danken, wteidas ganze deutsche Volk es Ihnen zu danken vermag. Die Millionen unseres Volkes wurden gerne leben Wunsch von Ihrem Gesichte ablesen und ihn erfüllen wenn sie es nur vermochten. Aber eines können fie - t ö n i*i e n mir alle — und werden mir alle tun: wir werden in Treue den ! ch w e r e n Weg, den Sie gehen, ^hnen, mein Führer, dadurch zu erleichtern versuchen, daß wir I h n e n folgen in immerwährender Bereitschaft, in stets neuer restloser Hingabe an Ihr Werk, Ünser aller Leben das Sie reich gemacht und ve^chont Haben, gehören Ihnen wie das Ihre Deutschland gehört. Wir dienen dem Schicksal, dessen Meldegänger Sie ,lnDa5 deutsche Bolt und Sic, mein Führer sind eine Gemeinschaft, die nichts auf dieser Erde trem neu oder beugen. Eine Gemeinschaft, zu der auch die Millionen Deutsche im Auslande gehören die
mit uns heute aus tief dankbarem Herzeg Ihrer
Berlin, 19.April. (DNB.) Arn Vorabend des 50. Geburtstages des Führers sprach als erster Gratulant das Führerkorps der Partei durch den Mund des Stellvertreters des Führers dem Führer seine Glückwünsche aus. Rudolf Heß überreichte dabei dem Führer als Geburtstags gäbe der Bewegung 50 Briefe des großen Preuße n ko n i g s F r i e d r i ch II. Die Briefe find aus Privatbesitz erworben worden. Es handelt sich um eine Auswahl solcher Briefe, in denen Friedrich der Große seine Gedanken, Pläne und Sorgen unmittelbar zum Ausdruck bringt. Sämttiche Briese stnd in deutscher Sprache geschrieben. Die Sammlung ist in einem kunstvoll gearbeiteten Bunde. Au dem ersten Blatt stehen als Widmung die Worte. „Dem Führer zum 50. Geburtstag — 20. April 1939 — Im Namen seiner Bewegung Rudolf
Den schönsten Lohn Ihres rastlosen Schaffens haben Sie, mein Führer, sich selbst gegeben: die Gewißheit, daß Sie nicht allein ein größeres, stärkeres, schöneres und kulturell reicheres Deutschland geschaffen haben, sondern darüber hinaus die Ueber- zeugung, daß die Toten des Weltkrieges und die Toten des Ringens der nationalsozialistischen Bewegung ihr Leben nicht u rn s o n st gelassen haben, sondern durch Sie und mit Ihnen einen Sieg errangen, der seine Früchte trägt für die Lebenden und seine Fruchte tragen wird für die endlose Folge derer, die nach uns geboren werden.
Des Führers Dank.
Mit sichtlicher Bewegung nimmt der Führer das kostbare Geschenk entgegen und dankt mit überaus herzlichen Worten de'p Parteiführerschaft für ihre Glückwünsche. Er gedenkt dabei der Treue und Anhänglichkeit der Parteigenossen und erinnert mit bewegten Worten an die langen Jahre der Karnpf- verbundenheit und des Ringens um das deutsche Volk und seine Wiederauferstehung. Der Führer gibt seiner beglückenden Gewißheit Ausdruck, daß tue Partei ihm genau wie damals, so auch in aller Zukunft auf seinem Wege folgen werde. Die eiserne Geschlossenheit dieser Bewegung sei das Verm.ächtnis unserer Zeit für alle Zukunftder deutschen Nation. Der Führer schließt seine ergreifende Ansprache, indem er der Ueberzeugung Ausdruck gibt, daß das Glück unseres Volkes dereinst der Dank für ihrer aller Wirken fein werde. Dann schreitet der Führer mit Rudolf Heß durch die Reihen seines Führerkorps, um jedem einzelnen feinen Dank auszudrücken. Noch einmal grüßt er zum Abschied von den Stufen zum Runden Saal sein Führerkorps, das ihm mit begeisterten Ovationen dankt.
Sohle, Todt und Himmler gratulieren.
Nachdem die Parteiführer schäft dem Führer im Mosaiksaal der neuen Reichskanzlei ihre Glückwünsche ausgesprochen hatte, empfing der Führer mehrere der anwesenden Parteigenossen i n s e i n e m Arbeitszimmer. Der Leiter der Auslandorga- nisatton der NSDAP., Gauleiter Bohle, überbrachte die Glückwünsche aller Ausländsdeutschen aus 61 Ländern und die der deutschen Seefahrer. Anschließend sprach der Generalinspektor für das deutsche Straßenwesen, Hauptdienstleiter Dr. T o d t, die Glückwünsche der Männer des deutschen Straßenbaues, der deutschen Ingenieure und der Männer aus den Arbeitslagern des Westwalles aus. Reichsführer -- Himmler überbrachte sodann, begleitet vom Kommandeur der ---Leibstandarte Adolf Hitler, ---Oberführer Sepp Dietrich, und --- Gruppenführer Wolf, dem Führer die Glückwünsche der Obergruppenführer und Gruppenführer der
^Jm Mosaiksaal der neuen Reichskanzlei hat sich ' unter Führung des Stellvertreters des Führer«. ‘Ruiratf fiefi das Führerkarps der Be- w e a ü n g oerlammelL Man steht unter chnen niete, die sich tonn in den ersten Tagen des Kampsts für die Wiedererneuerung Deutschlands "M den Führer scharten, und die Mehrzahl von ihnen tragt stolz das als Wandschmuck auf rötlichem Grunde heraldische f“ s KtzUUUM MWZZ.ZWL
und chauptamtsleiter, zur Link-n d,e Rubrer b« der NS.-Frauenschaft und der Hüler-Mgen^ N und sämtliche Reichsamtsleiter der Partei. Mols Heß spricht zum Mrer.
auf ihren u v , Manner in so vielen Jahren k"°LLies und' ^ unermüdlichen Arbeit für des Kampf - . bewiesen haben, findet
ZksL^n'den W°?ten"n°n N u d a t f ch e ß, der sich nun an den Führer we - ^res
Mein Führer! so sagte
50. Geburtstages ist dle Fuy^^etreten. Die Füh- B e w e g u n g hier vorAH • ^g Schicksal
rerschaft der Bewegung, m t Führerschaft
Deutschlands gemeistert haben. utfd)cn
ist zugleich die Ver r t^ Volkes; zu-
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bieten sott, zur Verfügung gestellt würde. Durch weitere Spenden der DAF., des Bayerischen Staatsministeriums und der Freunde des Hauses der Deutschen Kunst sind die gesamten Bau- ko st en für das"Ausstellungsgebäude sicher gestellt. Der Führer dankte den Vertretern der deutschen Wirtschaft herzlich. Reichswirtschaftsminister und Reichsbankpräsident Funk übermittelte dem Führer die Glückwünsche der Deutschen Reichsbank und ihrer Gefolgschaft.
Das schönste Geschenk der NS.-Frauenschast.
NSG. Die NS.-Frauenschaft —Deutsches Frauenwerk— hatte sich in den letzten Monaten im Gau Hessen-Nassau die Aufgabe gestellt, zum 50. Geburtstag des Führers an jede Frau des Gaues mit der Aufforderung zum Eintritt in das Deutsche Frauenwerk heranzutteten. Das schönste Geburtstagsgeschenk für den Führer sollte es sein, wenn die Frauen unseres Gaues in einer großen Gemeinschaft zusammenstehen. Tag um Tag sind Tausende von Mitgliedern der NS.- Frauenschaft von Haus zu Haus gegangen und hoben jede Frau gefragt, ob fie bereit ist, sich in die große Gemeinschaft des Deutschen Frauenwerkes emzureihen. Im Gau Hessen-Nassau haben 31 9 8 3 Frauen den Aufnahmeschein für das Deutsche Frauenwerk unterschrieben. Das bedeutet eine Steigerung der Mitgliederzahl des Deutschen Frauen- wertes um 69,75 v. H. Insgesamt sind in der Ns.- ! Frauenschaft — Deutsches Frauenwerk — etwa 1 46 000 Frauen erfaßt, die in enger Kameradschaft zusammenstehen und deren ganzes Leben ausgerichtet ist in dem Gedanken an Deutschland. Das beste Ergebnis bei der Werbung der letzten drei Monate hatte der Kreis B ü dingen zu verzeichnen, der die Zahl seiner Mitglieder im Deutschen Frauenwerk um 13,34 v. H. steigern konnte. Die drei Ortsftauenschaften mit den besten Ergebnissen sind Gelnhausen, Friedberg- Stadt und Gießen-Süd.
Oer Glückwunsch von ff und Polizei.
Berlin, 19. April. (DNB.) Der Reichsführer -- und Chef der deutschen Polizei Heinrich Himmler hat zum 20. April an alle Angehörigen der -- und der Polizei nachstehenden Tagesbefehl erlassen:
An alle Angehörigen der -- und Polizei! Zum 50. Geburtstag wünschen wir dem Führer von Herzen Glück und sagen ihm Dank für alles, was er für sein deutsches Volk getan hat. Wir bitten an diesem Tage nicht nur Gott und das Schicksal, der Führer möge uns noch viele Jahrzehnte erhalten bleiben, sondern wir sind auch des festen Willens, in der Zukunft noch mehr als in der Vergangenheit unsere Pflicht so zu erfüllen, daß wir dem Führer bei seinem schweren Werk zu unserem kleinen Teil helfen. Dor allem werden wir immer sein: treu und gehorsam!
Kurhessens Geschenk an den Führer.
LPD. Kassel, 19.April. Der Gau Kurhessen hat ein besonders schönes und landschaftsgebundenes Geburtstagsgeschenk für den Führer ausgewählt. Er schenkt dem Manne, der der wärmste Förderer der deutschen Kunst ist, in tiefer Dankbarkeit und unwandelbarer Liebe und Treue ein Kunstwerk, das die hessische Landschaft in ihrem ganzen Zauber wiedergibt: den „Sonntaasspaziergang in der Schwalm" von Geheimrat Professor Dr. K a r l Sanfter (Marburg). -


