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Kandelaber in ihrer Lichtflut aneinander. Und aus

50. Geburtstag feiert.

Zapfenstreich und Fackelzua

Der Große Zapfenstreich

iie von fern erklingen

u n

Mer Ka-

über-

Das großartige Schauspiel des Großen Zapfen­streiches vor dem Obersten Befehlshober der Wehr- macht beginnt. Major Frotfcher vom Wachregi- ment Großdeutschland meldet dem FührerGroßer Zapfenstreich angetreten!" Ein leuchtendes Fackel- 1 k ' <m-K* . Das Locken der

Beförderungen in der Wehrmacht.

Berlin, 20.April. (DNB.) Der Führer und Oberste Befehlshaber der Wehrmacht hat befördert: > Zum Generalober st: den General der Jnfan- t terie List, Oberbefehlshaber der Heeresgruppe 5; : zu Generalen der Infanterie: die Generalleutnante Rafchick, Kommandierender Gene- i ral der Grenztruppen Einzel; Karmann, Chef des > Heeresverrvaltungsamtes; Friderici, Wehrmachts-^ bevollmächtigter beim Reichs Protektor für Böhmen und Mähren; von Stülpnagel, Oberquartiermeister I im Generalstab des Heeres; zum General der Kavallerie : den Generalleutnant Hoepner, Kommandierender General XVI. AK.; zu Gene- ralen der Artillerie: die Generalleutnante Leeb, Kommandierender General XI. AK.; Fromm, Chef des Allgem. Heeresamtes; zu General­leutnanten: die Generalmajore von Faber; du Faur; Lemelfen; zum General st absarzt: den Generalarzt Dr. Holm (Karl); zum Gene- ralstabsveterinär: den Generaloeterinär Dr. Semmler; zu Generalmajoren: die Obersten Eberhardt, Flottmann, Dr. von Schaewen, Müller (Eugen), Löweneck, Staks, Konrad, Freiherr von Wrede, Ottenbacher, Jodl, Karl (Franz), Marcks, Hilpert, Sinnhuber, Kauffmann, Knebel, Heberlein, Siebert, Lang (Georg), Ebner, Brauner; zu Generalärzten: die Oberstärzte Mssemann, Dr. Wagner (Hans), Dr. Grosse; zum General- veterinär: den Oberstveterinär Dr. Köhler (Erich);

Zu Konteradmiralen: die charakterisierten Konteradmirale Wehr, Leiter der Torpedoversuchs­anstalt; Schüßler, Inspekteur der Wehrersatzinspek­tion Elbing; den Kapitän z. S. Fleischer, Komman- e dank von Pillau. Den Charakter als Kon­teradmiral haben erhalten die Kapitäne z. S. von der Marwitz, Marineattachö bei der Botschaft in Paris; Straehler, Chef der Werfthauptabteilung im Oberkommando der Kriegsmarine; Steffan, Marine- attachL bei den Gesandtschaften in Stockholm, Kopen­hagen und Oslo.

Zu Generalen der Flieger: die General­leutnante Keller, Kühl; zum GeneralderFlak- artillerie den Generalleutnant von Schröder; den Charakter als General der Flieger hat erhalten der Generalleutnant Thomsen. Ferner sind beför­dert: zum Generalleutnant der General­major Geisler; zu Generalmajoren die cha- rakterisierten Generalmajore von Römer, Freiherr von Freyberg-Eisenberg-Allmendingen, Walz, Frei- Herr von Bülow; die Obersten Feyerabend, Harm- janz, Barken, Keßler, Schauer, Suren, Mackensen von Astfeld, Mooyer.

Oie jüngste Mannschaft.

Oie Aufnahme-Feier der Zungvolkpimpfe auf -er Marienburg.

railyeno .dm Schiff legte sich auf die Seite, die Halteseile, mit denen es am Kai befestigt war, zer- nssen, und der riesige Schiffskörper verschwand in wenigen Augenblicken im Wasser. Als Ersatz für °lr. "£an5' wird am Donnerstag der Dampfer ^ut)o"PbCfört"rnbiC ad,H,Unbert 'Mfa0icre na$ rj?n Adresse wird darauf hingewiesen, daß es be9 Schiffspersonals und sämtlicher um Brandstiftung handele. Das Feuer habe sich mindestens von zwei, wenn nicht gar von drei Stellen ausgebreitet m rb der Vermutung Ausdruck gegeben buBnehSran^Urfa?ß °uf eine Selb ft en Uün: 0..UNg des gelagerten Mehles in der Bäckerei au.

h a p p e d e l a i n e, der persönlich die Unter, suchung der Katastrophe der ^Zaris" geleitet und

Oer Lintergang des französischen DampfersParis" Oie Vermutung eines Sabotageaktes verdichtet fich.

Oer Führer weiht die Osi-West-Achse.

Beispiellose Triumphfahrt über die neue Prachtstraße der Reichshauptstadt.

Berlin, 19. April. (DNB.) Mit der Eröffnung des ersten großen Abschlusses der Ost-West- Achse dokumentierte sich die Neugestaltung der Reichshauptstadt in großartiger Weise. Diese neue repräsentative Berkehrsstraße Berlins vom Adolf- Hitler-Platz bis zum Brandenburger Tor läßt ahnen, wie der grandiose Plan des Führers Berlin elnst zur wirklichen und wahren Hauptstadt des Großdeutschen Reiches machen wird. Die sieben Kilometer lange Ost-West-Achse flankiert zu beiden Seiten das Millionenspalier der Berliner Bevöl­kerung. Ein ungeheuer eindrucksvolles Bild, diese frohgestimmten Menschen, die sich zu der einzig­artigen Huldigung Adolf Hitlers vereint haben.

Während der Augenblick des Weiheaktes immer näher rückt, hallen Marschklänge und Fanfaren­stöße über den Hindenburgplatz. Auf einem Rund inmitten des Platzes haben sich zahlreiche Ehrengäste und eine große Zahl von Pressevertretern versam- melt. Um 21.03 Uhr erfüllt ein Jubelschrei der Freude den Hindenburgplatz. Der Führer fahrt auf­recht in seinem Wagen stehend durch das Branden­burger Tor. Ihm folgt eine unübersehbare Wagen­kolonne. Im Augenblick, da der Führer durch das Brandenburger Tor fährt, flammt die Festbeleuch­tung der Ost-West-Achse auf, die eine überwältigende Lichtflut über die neue Prachtstraße ergießt. An der Einmündung der Ost-West-Achse hält der Wagen des Führers. Als der Führer seinen Wagen verläßt, meldet ihm der Generalbauinspektor für die Reichshauptstadt, Professor Speer, die Fertigstellung des zu eröffnenden Teiles der Ost- West-Achse. Dann nimmt Stadtpräsident Oberbürger­meister Lippert die Ost-West-Achse in seine Obhut. Der Führer dankt dem Generalbauinspektor sowie seinen Mitarbeitern und allen daran betei-

sich mehrmals telephonisch mit Ministerpräsident Da- lädier unterhalten hatte, beantwortete am Mittwoch­abend verschiedene Fragen von Pressevertretern.

Auf die Frage, ob ein Attentat vorliege, erklärte der Minister nur, er habe d i e ft r en g ft e Untersuchung vorgeschrieben. Auf eine Frage, ob die Sicherheitspolizei nicht vor einigen Tagen das Sonderkommissariat der Transatlantik - Gesellschaft davon unterrichtet habe, daß entweder dieParis" oder dieHor- mandle" gesprengt werden solle, erklärte der Minister:3a, es hat Drohungen ge­geben. Das ist Tatsache. Seit dem Tage, an dem die Dienststellen der Sicherheitspolizei von diesen Drohungen Kenntnis erhalten hatten, wurde eine sehrftrengeUeberwachung durchgeführt." Sämtliche verantwortlichen Per­sönlichkeiten feien sogleich unterrichtet worden. DieNormandie" habe in die Luft gesprengt werden sollen.

In Paris wird unterdessen weiterhin eine I n oentur derKunst gegen stände vorgenom- wen, die in letzter Minute noch von Bord des brennenden Schiffes gerettet werden konnten. Sämtliche Gemälde und andere Kunstgegenstände aus dem Schloß von Versailles sind gerettet wor- Öen. Man befurchtet jedoch, daß eine große Anzahl sthr wertvoller Manuskripte der französischen NationawMiochek Opfer der Flamme» g* morden ML

Auch viele Zehntausende von Ber- ^atteV es über sich bringen können, den Wllhelmsplatz zu verlassen, ehe sie dem Führer in der ersten Stunde des 20. April ihre Glück- wünsche dargebracht hatten. Als die Uhr die Mitter- nachtsstunde anzelgte, da stimmte mit unerhörter Begeisterung die Menge die Rufe an: '

serm Führer! Hoch soll er leben!" JVU. non, von Zehntausenden gesungen, hallte vielstim- mcg über den nächtlichen Platz. Bald nach Mitter­nacht öffnet sich die Tür, und der Führer tritt h ?en ?°?on. Da geht ein Jubelsturm über öen Wllhelmsplatz hm. Die Menge durchbricht alle Absperrungen.Hoch soll er leben!" so tönte es wider über den Platz, als eine von Herzen kom° mende Gratulation derer, die sich glücklich schätzen, ibtt ehtC 4 -biefer nächtlichen Stunde

ttjre Glückwünsche darzubrmgen.

® Havre, 19. April. (Europapreß.) Der 35 000 - Tonnen - UeberseedampferParis" der Compagnie Gönsrale Transatlantique, ber in der vergangenen Nacht in Brand geraten war, ist am Mittwochmorgen kurz nach neun Uhr gesunken. £ian hatte in den frühen Morgenstunden noch die Hoffnung gehabt, den Dampfer wenigstens teilwei e können, da man das riesige Feuer, das alle Aufoauten des Dampfers zerstört hatte, glaubte als erloschen betrachten zu können. Anscheinend ist der Untergang des Dampfers aufdie riesigen s a 'o'-.rf mengen zurückzuführen, die man' bei öen Loscharbeiten auf das Schiff geschleudert hatte und die m das Schiffsinnere eingedrungen waren. -Ler Untergang des Dampfers erfolgte ganz raschend. Das Schiff legte sich auf die Seit

1 Minister und Chef der Präsidialkanzlei des Führers 1 und Reichskanzlers, Dr. Meißner, ebenso von ' Reichsprotektor in Böhmen und Mähren, Reichs- ; Minister Freiherrn von Neurath, begrüßt. : Eine Ehrenkompanie des Heeres mit Fahne und

Musik erwies ihm bei der Ankunft militärische Ehrenbezeigungen.

Tagesbefehl an -as AGKK.

München, 19. April (DNB.) Korpsführer Hühnlein hat folgenden Tagesbefehl zum Ge­burtstag des Führers ausgegeben:

NSKK.-Männer! Vor uns steht ein Mann und ein Werk aus feinem Geist geboren, so groß und so gewaltig, daß wir die wir ihm in unaus­löschlicher Liebe und Verehrung heute unsere Glück­wünsche und unseren Dank darbringen wollen gewahr werden, es gibt keinen Ausdruck des Dan­kes, der jemals aufwiegen könnte, was er uns gab. So ist unser Dank ein Gelöbnis: Adolf Hitler, wir sind Dir mit Leib und Leden verschworen, unsere ganze Kraft und unseren ganzen Stolz setzen wir daran, Deinem Marschtritt wohin er auch führen mag stets dichtauf zu folgen. Schulter an Schulter mit SA. und ff stehen wir. Deine polittschen Soldaten des Motors, zu jeder Stunde bereit. NSKK! Tritt gefaßt! Hoch die Sturmstander und Standarten! Es lebe der Führer! Zwölf Millionen Sonderaufwendung

für die Gesundheitsfürsorge in der sozialen Rentenversicherung. Berlin, 19.April (VNB.f Anläßlich des 5 0. Geburtstages des Führers hat das Reichsversicherungsamt einen Sonderbetrag von zwölf Millionen Reichsmark den Trägern der sozialen Rentenversiche­rung zur Verwendung der Zwecke der Gesund- heitsfürsorge freigegeben. Neben den bisherigen ge- waltigen Aufwendungen der Sozialversicherung soll i ber für das Jahr 1939 bestimmte Sonderbetrag i insbesondere der Stärkung und Ertüch-! tigung der Jugend, namentlich auch der i Zahnp flege der Jugend im vormilitärischen i Alter sowie der Förderung der Pflege von Mutter I und Kind dienen.

band umsäumt die Musikzüge. Spielmannszüge klingt auf. Wi bann die Trompeten zur Kaoallerieretraite und fin= öen ihr Echo auf dem weiten Platz. Es ertönt das Kommando lfS)elm ab zum Gebet!" Andächtig und entblößten Hauptes hört die Menge den Choral Ich bete an die Macht der Liebe". Da ertönen machtvoll die nationalen Lieder, die den Großen Zapfenstreich beenden. Inbrünstig singt die Menge die Nationalhymnen mit, die in dieser Stunde wie ri v^igesang über den Platz hallen. Der nächt- l'che Himmel, die illuminierten Gebäude die leuch­tenden Fahnen auf dem Wilhelmsplatz gaben dieser unvergetzlichen militärischen Huldigung für den Führer den schönsten Rahmen.

ligten Arbeitern für die in so kurzer Zeit durch­geführte Fertigstellung des ersten Teiles dieser gro­ßen Derbindungssttaße. Er dankt ferner dem Ober­bürgermeister für die tatkräftige Förderung dieses Werkes durch die Stadt Berlin und erklärt sodann die Strecke für eröffnet. Der Wagen des Führers zerreißt nun das Band, das über die Prachtstraße gespannt war, und gibt damit diesem repräsen­tativen Sttaßenzug der Reichshauptstadt seine Weihe.

den tiefen Mauern der die Straße umsäumenden Menschenmassen klingt dem Führer die stürmische Begeisterung seiner Berliner entgegen, fliegen die Arme zum deutschen Gruß hoch, tönen die Klänge des Badenweiler Marsches, der bei der Vorbeifahrt von alle 200 Meter aufgestellten Musikzügen der verschiedenen Formationen gespielt wird. Als braune und schwarze Ketten gleiten abwechselnd die Uni­formen der spalierbildenden insgesamt 70 000 Mann der SA., ff und des NSKK. vorüber. Und dahinter drängt sich das Volk von Berlin zu vielen Hunderttausenden, um dem Führer Glück zu wün­schen. Immer wieder hebt der Führer die Hand und dankt, vorn im Wagen stehend, nach allen Seiten.

Nun ragt als riesenhafte, lichtumflutete Silhouette die Siegessäule mit der krönenden, goldüber­glänzten Siegesgöttin zum nachtschwarzen Himmel empor. Der Große Stern, die neue zur Erin­nerungsstätte des Zweiten Reiches ausgestaltete Platzanlage ist erreicht. Hier haben die A l t v e t e - rane n Ausstellung genommen, auch sie wollen dem Führer als Gestalter und Vollender Des Großdeut­schen Reiches ihr dankbares Bekenntnis ablegen: 60 Veteranen der Einigungskriege von 1864, 1866 und 1870/71, alles Berliner Bürger, lieber 90 Jahre ist fast jeder dieser ehrwürdigen Frontsoldaten alt. Mit hoch erhobener Hand grüßt der Führer die Veteranen des Zweiten Reiches.

Ler Aackelzug.

Kaum daß der große Zapfenstreich verklungen, b r Sackelzug, zu dem alle i?aUC<WGer JßQrt1' alle Gliederungen der Bewegung ihre Abordnungen entsandt haben. Der Führer er- schelnt auf dem Balkon der Reichskanzlei. Neben T10 ^uöoII Heß, Hermann Göring, Dr. ble der Formationen, die Oberbefehlshader der Wehrmachtsteile und einige w und funkelnd na­

hen Die Marschblocks, 24 Standarten der SA der ff. Stander der NSKK., dann das Beglei'tkom- mando. Der Fackelzug wird vom Führer der SA.- Gruppe Berlin - Brandenburg, Obergruppenführer Jon geführt. An der Spitze die Fahne

®axbe" 2aran. schließen sich die Ehren- zelchentrager der auswärtigen Gaue, in 21 Marsch- frfÜPrt A? bet\ einzelnen Blocks mar­

schiert der SA.-Mann neben den Polittschen Lei- h ^°^.chrer, dort ein Führer der g tler=3ugeni), bann wieder sieht man Soldaten Offiziere der Wehrmacht, Angehörige der Schutz. Polizei neben kurzfristtg öienenöen Soldaten, alles Kämpfer fnr die Bewegung, Träger des Goldenen Ehrenzeichens deren größtes Glück es ist, an diesem Tage ihren Führer sehen zu können. Aber auch dem Führer sieht man es an, welch große greife es für ihn .st, daß gerade diese MZnner ^n1d>T6artri,?flen,C,ne8 ®Cburtsta^ä -Rück.

Em ff -Lhor singt vordem Führer

Di- festlichen Veranstaltungen am Vorabend des sMMl?riebu^!5ta-0es fQnl>en ihren eindrucksvollen 2Ibfd)tu^ mit °>n°m Charge,ana des Cho- res der ff »Ceib ft anbarteAdolf fiit- le/ im Lichthof der neuen Reichskanzlei. Schone ölte deutsche Linder erklangen, von kräftigen Sol- batenftimmen gesungen. Die Leitung hatte General- Musikdirektor Professor Dr. Fritz S t e i n. UhlL An das Vaterland , ChamlssosFrisch gesungen" die mitteißenden Weisen des Reiterliedes /Wohl­auf, Kameraden, aufs Pferd, aufs Pferd!"' wech- selten ab mit Kanons und Ständchen aus vergange­nen Jahrhunderten. Das ergreifend schone Lied Kamerad komm", bildete den Abschluß dieser feier- lichen Darbietung, die dem Führer als besonderes Geburtstagsgeschenk von den Männern seiner ff. Leibstandarte in später Nachtstunde dargebracht wurde. Der Führer wohnte im Kreise der Reichs- «tter, ReichsminrstLr und Gonemle der vindvucks-

Marienburg, 19. April. (DNB.) Diele sagen, daß es die schönste Feierstunde der Hiller-Jugend ist, wenn im Remter der Marienburg im Scheine Hunderter von Kerzen die zehnjährigen Pimpfe und Jungmädel des neuen Jahr- ganges angetreten sind und vom Reichsjugend- führer vereidigt werden. Die Jugend aller Gaue des Reiches vernahm auch diesmal wieder durch alle deutschen Sender die heilige Eidesformel aus der Trutzburg des deutschen Oltens. Drinnen tönt aus den jungen Kehlen ein Lied:Ein junges Volk stcht auf zum Sturm bereit". Dann wendet sich Baldur von S ch i r a ch an sie und durch die Sen­der an ihre Kameraden. ,Zn allen Gauen des Reiches feiert Ihr heute Eure Aufnahme in die und erlebt voll Glück und Freude einen stolzen ~ag. In der Hitler-Jugend kann niemand einsam und verlassen fein. In der Hitler-Jugend können alle durch Fleiß und Tüchtigkeit vorwärts kommen; wer seine Pflicht erfüllt, kommt vorwärts, denn im Deutschland Adolf Hitlers gilt die L e i ft u n g als der einzige Maßstab. Wie gut hat es Gott mit Euch gemeint, meine Jungen und Mädel, daß er Euch Öa5 Zeitalter Adolf Hitlers erleben läßt. In feinem Dienste heranAuwachsen und als feine jüngste Garde, erfüllt von feinem Glauben, das Volk der Zukunft zu werden, ist Euer hoher Auftrag. Das Reich Adolf Hitlers ist das Reich der Jugend. Nirgendwo in der Welt kann eine Jugend fröhlicher und glücklicher aufwachsen als bei uns. Die deutsche Jugend soll nicht die Zipfelmütze über die Ohren Ziehen und sich hinter den warmen Ofen setzen. Wir brauchen harte Jungen und tapfere Mädel Vergeßt nie, daß Ihr die Jugend eines Volkes seid, das unüberwindlich ist, wenn es in Eintracht und Kameradschaft sich zufam- mentut, und daß es an Euch liegt, diese Eintracht

auch in aller Zukunft zu erhallen. Wer also in un- lerer Jugendgemeinschaft sich nicht unterordnet und unsere Eintracht stört, der handelt gewissenlos und versundiat sich an Deutschlands Zukunft. Unsere Ge- mcinschast ist uns heilig!"

Der Reichejugendführ-r an die Zehnjährigen.

Berlin, 19.Sprit. (VND.) Zur Aufnahme des Jahrganges 1928/29 in das Deut- Iche Jungvolk am Vorabend des Geburtstaacs des Führers hat der Reichsjugendführer folgend.- n läge sb c f el)l an die zehnjährigen Jungen und Madel erlassen:

Jungen und Mädel! Ein neuer Lebensabschnitt vor Euch endlich ist die Zeit gekommen, in der Ihr durch Eueren Dienst in der HI. unserem Führer zeigen dürft, daß er sich auf Euch verlassen kann. Nun wird die Fahne der Hitler-Jugend eULCrmSn^unb die vielen Millionen Hitlerjungen und BDM.-Mädel, die zur Gemeinschaft der Hiller- Jugend gehören sind nun Euere Kameraden und Kamer^innen. Haltet fest zu ihnen, sie halten auch zu Euch. Seid selbstlos und treu und er­füllt gewissenhaft alle Pflichten, die Euch auferleat werden. Im Reich Adolf Hitlers gelten nur

"nd Tüchtigkeit. Ob Euere Eltern reich sind oder arm, ist in der Gemeinschaft der HI. gleichgültig Wer das Kleid der Kamerodschcht ^.agt, als Pimpf oder Jungmädel der HI. anae- hort, ist mit Dem höchsten Glück gesegnet, das einer Äugend zuteil werden kann. Dankt dem Füh- re r und Eueren lieben Eltern, daß Ihr dieses Gluck erleben dürst. Die Hitler-Jugend heißt Euch willkommen."

vollen Veranstaltung bei und dankte den Männern und ihrem Dirigenten sowie dem Kommandeur der Leibstandarte, ---Obergruppenführer Sepp Dietrich, für diese Geburtstagsfreude.

Die ersten Muianten am 20. April.

Die engsten Mitarbeiter des Führers.

Als erste gratulierten dem Führer traditionsge­mäß mit dem Glockenschlag 12 Uhr nachts an feinem Geburtstag die Mitglieder seines per­sönlichen Stabes und seine engsten Mit­arbeiter, und zwar die persönlichen und militärischen Adjutanten des Führers, der Reichs Pressechef, der Chef der Kanzlei des Führers, der Kommandeur der ---LeibstandarteAdolf Hitler", der Stabsleiter des Stellvertreters des Führers, der Generalbau- infpekior für die Reichshauptstadt, der Reichsbild­berichterstatter, die Begleitärzte des Stabes, der Flugkapitän des Führers mit den Flugzevgdesatzun- gen, ferner alle übrigen Angehörigen der persön- tlchen Adjutantur, unter ihnen die Sekretärinnen Des Führers, die Führer des Begleitkommandos, die Fahrer des Führers, der Hausintendant des Führers und der diensttuende Wachhabende.

Die türkischen Khrenaäste.

<DNB.) An dm Feierlich, keitsn aniaßkch des 50. Geburistages des Führers ein< der türhifchen Reche-

riA&ir cmc der bedeutendsten Person, iichkeiten der neuen Türkei angehoren. Die Abord- Nchrung des Arbeitsminlfters tL u ad Cebeso y, eines der ersten Mitarbei- Staatspräsidenten Ismet Jnonü. Der Ab- 3« Schoren ferner an der stellvertetende Ge- ^rneraloberst A,im Gündüs, der als dreSeele des türkischen Generalstabes der Mitarbeitern Atatürks zählte-

der Enkel des berühmten Marschalls und Staats- e me b 211 i Pascha, General Pertew ^er Havptschriftleiter ber türkischen Staatsze.ttingUlus", Dann Falih RifN 21 tat): der Begründer desAksam", Nei me ttin Hulsemi^ Haupkschriftteiter desJeni Sabah", Hupeyn Cayid Palcin. '

Staatspräsident Dr. Hacha in Berlin «inqetroffen.

iBahnhnfi^[1L2I^i,L P8' Auf dem Anhalter traf ber St^tspräfibent Dr. Hacha in

3egleitung seines Kabinettschefs, Minister Ha- ,r a r ei5: D^ Staatspräsident wurde beim Ein­treffen im Auftrage des Führers durch den Staats-

Unbeschreiblich schon ist nun die Triumphfahrt des Führers über Die in ein phantastisches Lichtmeer getauchte neue Prachtstraße der Reichshauptstadt. In langsamer Fahrt geht es vorbei an den ragenden hellweißen Pylonen, die mit ihren lodernden Feuer- schalen gleich Flammentürmen gegen die dunkle Waldkulisse des Tiergartens emportauchten. Golden

Erneut öffnet sich die herrliche Sttaße. Die Wa­genkolonne unterquert die mit Fahnentüchern aus- gefchmückte Eisenbahnbrücke, passiert die mit mäch­tigen Hakenkreuzbannern verkleideten, von innen angeleuchteten Säulengänge der Charlotten­burger Kolonnaden, rollt vorbei an dem fast fertiggestellten imposanten Neubau des Deut­schen Gemeindetages, vor dem im dichten Fahnen- wald die Banner der deutschen Städte wehen. Fünf Fahnensäulen umkränzen den Platz am Knie, wo der zweite große Abschnitt der Ost-West-Achse be­ginnt, dieStraße der deutschen Gaue". Dor den illuminierten, mit golddurchwirkten Gir­landen, mit Fahnen, Teppichen und Spruchbändern geschmückten Fensterreihen der Häuser stehen nun in kurzen Abständen und soffittenmäßig angeordnet die elf Meter aufragenden Bannermasten. Don ihnen wallen lange, breite Fahnen der deut­schen Gaue und Landschaften herab. So wird nach halbstündiger Triumphfahrt der Adolf- Hitler-Platz erreicht, wo die Wagenkolonne den inmitten der Anlage auf gebauten weiten Fah- nenkranz umkreist. Und dann wiederholen sich noch schimmern die Hoheitszeichen; goldene Adler breiten gleichen wundervollen Bilder festlichen Glanzes die ihre Schwingen; blutrot grüßen die Hakenkreuz- gleichen unbeschreiblichen Kundgebungen der Freude sahnen von den marmorweißen Leuchtwänden. Wie und des Dankes, mit dem die glückliche Hauptstadt