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Oer Führer weiht die Ost-West-Achse

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Auf dem Mittelstreifen zwischen den beiden 14 Meter breiten Fahrbahnen fuhr der Führer durch die jubelnden Spaliere Hunderttausender Berliner vom Brandenburger Tor als Erster über die fertiggestellte Straßenachse bis zum Adolf-Hitler-Platz und zurück. Unser Bild berichtet von der Abfahrt des Führers, in dessen Wagen noch Reichsmunster Dr. Goebbels und Professor Speer (halb verdeckt) Platz genommen hatten, vom Brandenburger Tor (im Hintergrund). (Scherl-Bilderdienst-M.)

Der Aufmarsch der Truppen

ter, Kavallerie und Artillerie. In den Nebenstraßen des Tiergartens hatten motorisierte Truppenteile Ausstellung genommen. Zwischen Brandenburger Tor und Schloß standen Artillerie, Panzertruppen, Nachrichtentruppen und Eisenbahnpioniere. Dor dem Opernhaus war der Sammelplatz für ein Schützen- Regiment, und im Lustgarten waren Panzertruppcn und andere motorisierte Abteilungen aufmarschiert.

Die aufmarschierten Wehrmachtteile bieten ein herrliches Bild und legen einen überzeugenden Be­weis ab von der Disziplin der Truppen. Noch stehen sie größtenteils mit der leichten Feldmütze, den Stahlhelm in der Hand, und warten des großen Erlebnisses, das ihnen bevorsteht. Sie alle smd stolz darauf, am heutigen Ehrentage dem Führer ihre Treue bekunden zu können und an der großen Pa­rade teilnehmen zu dürfen.

Unaufhörlich strömen neue Menschenmengen zu den Aufmarschstraßen und überall herrscht wahre Paradestimmung. Mit Stühlen und Hockern ausge- stattet beziehen die Zuschauer ihre Beobachtungs­posten und warten in freudiger Spannung aus den Augenblick, da der Führer an chnen vorbeikommen wird, um sich zum Podium gegenüber der Tech- Nischen Hochschule zu begeben, von wo er die Parade abnehmen wird.

Oer Geburtstagsmorgen im Zeichen der Wehrmachtsparade

Seit dem frühen Morgen ist das in der Mitte der Nordtribüne aufgestellte vorgebaute unb mit einem Baldachin versehene rotausgeschlagene Pod um für den Führer gesperrt. Die Nordtribune ir fast ausschließlich dem Militär Vorbehalten, hohen Offizieren aller drei Wehrmachtsterle und de st Mrli- tärattachss der fremden Mächte. Man steht hier^au engem Raume die Uniformen aller Heere ^r Well. Auf der gegenüberliegenden Südtribune finben A a. die Mitglieder der Reichsregierung, dieNeichslelter, Gauleiter und führenden Manner aller P^Flede- und in einem besonders großen Block das : Korps Platz.

ständchen darzubringen. Mit schmetternden Fan­faren erklingen die Rhythmen der Marschmusik Lächelnd dankt der Führer dem Reichsführer ff Himmler und dem Kommandeur der Leibstan­darte Sepp Dietrich für diesen Morgengruß seines Schwarzen Korps.

Während des Ständchens der Leibstandarte fan­den sich auch in der Wohnung des Führers in der Reichskanzlei zahlreiche Gratulanten em, die dem Führer zum 50. Geburtstag ihre herzlich­sten Glückwünsche aussprachen. Es erschienen u. a. die Familien einer Reihe von Reichsministern und Reichsleitern und der Mitarbeiter des Führers mit ihren Kindern, so u. a. die Familien Schwerin- Krosigk, Lammers, Goebbels, Ribbentrop, Rust, Lutze'und andere. Der Reichsbauernführer Reichs­minister Darre erschien in Begleitung seiner Mit­arbeiter und sämtlicher Bauernführer und Abord­nungen der Landjugend aus allen deutschen Gauen in ihren heimatlichen Trachten, die eine Fülle von Blumenangebinden aus ihren Heimatgauen mit­gebracht hatten. Mit herzlichen Worten überbrachte der Reichsbauernführer zugleich mit einer Spende zu Gunsten der Jugend im befreiten, Memelland dem Führer die Grüße des deutschen Landvolkes. In dem großen Kreis der Gratulanten sah man weiter u. a. den Generalforstmeister Alpers, den braunschweigischen Ministerpräsidenten K l a g g e s, Frau von Schröder von der NSD. und andere

Als der Führer sich dann im Anschluß an das Ge­burtstagsständchen in seinen Wagen begibt, um hier vor der Alten Reichskanzlei den Vorbei­marsch von Ehrenformationen der ff und d e r Polizei abzunehmen, begrüßt ihn vieltausendfacher Jubelfturm der Massen, die seit Stunden auf diesen Augenblick geharrt haben.Wir gratulieren, wir gratulieren!" fallen die Sprechchöre zum Führer hinüber, der lächelnd immer wieder dankt. Dor dem Wagen des Führers nimmt der Reichsführer ff und Chef der deutschen Polizei Himmler Aufstellung. Don der Straße Unter den Linden her rücken dann die Verbände zum Vor­beimarsch an. Zunächst führt Sepp Dietrich die LeibstandarteA d o l f H i t l e r" am Führer vorbei. Hart dröhnt der Marschschritt, als Sturm­bann auf Sturmbann in prachtvoller Haltung vor­überziehen. Der Leibstandarte folgt ein Sturmbann der ff-Totenkopf-Verbände und ein Bataillon der Schutzpolizei in der schmucken Paradeuniform.

Auf dem MlhelmsplaH am Morgen des 20. April.

Berlin, 20. April (DNB.-Funkspruch.) Der Morgen des 20. April ist angebrochen. War der Vorabend dem ersten Gruß der Partei und ihres Fichrerskorps an Adolf Hitler Vorbehalten, so schließt der heutige Tag im Zeichen des prächtigen mili­tärischen Schauspiels der traditionellen Parade un­serer Wehrmacht vor ihrem Obersten Befehlshaber. Schon in den frühesten Morgenstunden dröhnt der schwere Marschtritt der Kolonnen, rattern die Fahr­zeuge der motorisierten Einheiten, die in die be­fohlenen Aufmarschstellungen rücken. Berlin ist an diesem Tage früh erwacht. Das Festgewand der Stadt, an das noch gestern letzte Haich gelegt wurde, bietet heute einen überwältigenden Eindruck. Mit unendlicher Liebe ist jedes einzelne Haus auch in den ärmsten Vierteln geschmückt worden. Lustig flattern in dem frischen Frühlingswinde die Banner des Reiches. Freudig gestimmte Menschenmassen durchziehen schon zu früher Stunde die Straßen, um am Wilhelmsplatz dem Führer einen ersten Ge­burtstagsgruß darzubringen oder an der Parade­straße einen günstigen Platz zu finden.

Die erwartungsfrohe Menschenmenge wächst von Minute von Minute und füllt den weiten Platz bis in den letzten Winkel, um das Schauspiel der An­fahrt der Gratulanten zu erleben, und dem Führer bei seiner Abfahrt zur Parade der Wehr­macht einen herzlichen Geburtstagsgruß darzu- bringen. Belebt wird das Bild durch die färben- frohen V o l k s t r a ch t e n von Buben und Madeln aus allen deutschen Gauen, die nach Ber­lin gekommen sind, um dem Führer einen Gruß der Landvolkfugend zu entbieten. Mit den bunten Miedern, den weiten, faltigen Röcken und den herr­lichen Körben mit frischen Frühlingsblumen bietet der Platz ein lustiges, lebensfrohes Bild. Pimpfe und Jungmädel brennen darauf, ihr Geburtsstrauh- chen dem Führer geben zu dürfen. ,

Das Mrgenstandchen der Leibstandarle.

Das Musikkorps der Leibstandarte ist um 8 Uhr im Garten der alten Reichskanzlei angetreten, um, wie alljährlich, dem Führer ein Geburtstags-

Die Reichshauptstadt ist in der Nacht zu einem aewaltiaen Heerlager geworden. Schon am aestrigen K boten Großberliner Berl°deb°hn?ose em ungewohntes Biß). Ein Transport nach dem an- dern aus den entfernteren Garnisonen teaf em-JBer- lins Schuljugend erlebte einen ganz großen 3xig. rte herrlichen Pferde und schmttiaen Panzermagen standen im Vordergründe tes hnfmi die beaeisterten Jungen freundschaftliche De

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der Fachmann an einem leichten

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Blätter das Vorhandensein wert-

voller Aromastoffe zu erkennen.

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Wachsschicht her (Kutikula ge­

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matischen Pflanzen gegen die

Sonnenbestrahlung schüfen»

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