nur deutscher Kunstgesetzlichkeit eine Höhe zu ersteigen. wie sie die Griechen unter Perikles erstiegen haben.
Es wird außer in der Politik auch auf diesem Gebiete wieder gewagt, das Urteil der Jahrhunderte, und zwar nach den höchsten Maßstäben, herauszufordern. Zum Lebens- und Kunststil Adolf
Hitlers gehört der Mut, wie er ihn als Soldat und Politiker bewiesen hat, und das ist es, was dieses Bestreben menschlich groß macht, ganz abgesehen davon, was er für die Erweckung neuen deutschen Geistes als Gemeinschastserlebnis bedeutet.
Es lebe Adolf Hitler?
NSG Nationalsozialisten in Hessen-Nassau! In Freude und in Ehrfurcht grüßen wir heute das Schicksal, das vor nunmehr 50 Jahren unserem Volke jenen Sohn schenkte, dem es Auftrag wurde und Befehl, das Reich zu schaffen. Jenes Reich, das uns allen nur noch aus der Geschichte in Erinnerung war, das die Besten wohl erhofften, Adolf Hitler aber verwirklicht hat. Wenn uns auch dieses Geschehen in seinem Wunder noch nahezu unfaßbar ist, so können wir die Größe dieser für unser Volk geschichtlich bedeutsamsten Zeit in der Größe dieses einmaligen Sohnes unseres Volkes doch ahnen und verstehen.
Auferstanden in der Zeit des hoffnungslosesten Verfalls der Nation, beseelt von der heiligen Leidenschaft einer im Fronterlebnis gewortnenen Kampfkameradschaft und entschlossen zum Einsatz des Letzten, trat er einst als unbekannter Gefreiter seinen Weg als erster Soldat der deutschen Revolution und damit des Großdeutschen Reiches an. Mit Lüge und Verleumdung, Terror und Gefängnis begleiteten übermächtige Gegner seinen Aufbruch. Wir alle müssen es zugeben, das deutsche Volk hat ihm diesen Weg nicht leicht gemacht. Und dennoch vermochte er, besessen von der Sendung seiner Idee, den Sieg über alle Widersacher und Hindernisse zu erringen. Sein Glaube an das deutsche Volk und sein Wille, es vor dem Untergang zu bewahren, waren stärker als alle gegnerischen Kräfte.
Glaube und Wille waren es, die Idee und Programm formten zum Einsatz für die Auferstehung unseres Volkes. Der Nationalsozialismus war des Führers Waffe, mit der er sich die Partei als seine erste Gefolgschaft eroberte. Die Partei wiederum Mar die erste Waffe, die er bei dem Malisch für die Freiheit unb. die Größe Deutschlands eingesetzt hat. Und die Waffe der organisierten Idee war es, die jede Barrikade noch vor ihrer Erstürmung zusammenbrechen ließ, da sie die Herzen der Verteidiger eroberte hatte.
Adolf Hitler eroberte sich das Volk, und mit dem Volke baute er das Reich! Die Kraft seines Vorbildes und die Größe seines Glaubens und Willens ließen dies gelingen. Sein Vorbild an Mut und Tapferkeit, seine Treue zum Volke, sein Leben im Dienste des Ideals formten die Volksgemeinschaft, die er als höchsten Gewinn im politischen Ringen entscheidend einsetzen konnte. Sein Glaube und sein Wille aber gestalteten mit diesem Einsatz Großdeutschland, das Reich aller Deutschen. Wenn es für diese befreiende Tat überhaupt einen Dank geben kann, so soll es unser Gelöbnis sein, nicht zu ruhen und zu rasten in der Befolgung seines einzigartigen Vorbildes.
Daher geloben wir an seinem heutigen Festtag, der zugleich ein Festtag ganz Großdeutschlands ist, ihm so treu zu sein, wie er es seinem Volke ist.
Wir geloben, für die Erhaltung der von ihm geschaffenen deutschen Volksgemeinschaft unsere ganze Kraft einzusetzen. Wir geloben ihm, das Reich, das er geschaffen hat, mit ganzer Hingabe zu erhalten und gegen jeden Angriff zu verteidigen. Und wir geloben, ihm tapfer und mutig in die Zukunft zu folgen, wohin der Weg auch führen mag.
Nationalsozialisten in Hessen-Nassau! Dem Führer zum Gruß erheben wir heute unsere sturmerprobten Feldzeichen und Fahnen und rufen ihm mit unserem heißen Wunsch, daß Gott ihn schützen möge, unser altes Versprechen zu: „Der Gefolgsmann hat seine Treue täglich aufs neue durch die Tat zu beweisen!" Hessen-Nassau wird ihn darin nie enttäuschen. Es lebe Adolf Hitler! Gez.: Sprenger.
Das Geschenk
des Gaues Heffen-Aassau.
RSG. Gauleiter und Reichsstatthalter Sprenger hat in der Meisterschule des Deutschen Handwerks in Offenbach am Main als Geschenk des Gaues Hessen-Rassau einen Wandschrein anfertigen lassen in Triptychonform aus tausendjährigem im Main gefundenen deutschen Eichenholz. Der 70 Zentimeter hohe annähernd quadratische Mittelteil enthält eine reichgestaltete Karte Großdeutschlands auf besonders schönem deutschem Pergament. Die Städte sind durch die hervorragendsten Bauten aus alter Zelt und die Bauwerke des Führers dargestellt. Eine besondere Betonung finden die Straßen des Führers. Die beiden Seitenflügel nehmen auf deutschem Kalbleder in deutscher Schrift mit vergoldetem Grund das Testament des Führers aus „Mein Kampf" auf. Darüber in plastischer Gestaltung 2 Sinnbilder: Deutscher Boden, Deutsche Wehr. 3m Aeußeren zeigt der Schrein in Silber getriebene und vergoldete Türbänder mit den Worten: „Durch Glaube zum Sieg". „Ein Volk, ein Reich, ein Führer". Den Verschluß bildet ein dekorativer Riegel mit zwei metallgesahten, das Sonnenrad darstellenden Elfenbeinrosekten. Die Ausführung des Schreins ist der Meisterschule des Deutschen Handwerks Offenbach am Main übertragen worden.
Das Geschenk der SA.-Gruppe Hessen
NSG. Obergruppenführer Beckerle überreichte in Berlin dem Führer das Geburtstagsgeschenk der SA.-Gruppe Hessen, das aus heimischen Materialien hergestellt und einen herrlichen Marburger Tonkrug mit Kurhessen-Wappen dar-
stellt, der auf einer Schale aus Lahnmarmor steht. Die Marmorschale selbst ist von Künsttern aus dem Gruppengebiet sinnvoll ausgestaltet worden. In vier eingesetzten Wappen sind die bedeutungsvollsten Städte des Gruppengebietes in Form des Frankfurter Römers, des Marburger Schlosses und der Kasseler Wilhelms höhe mit Herkulesdenkmal eingraviert. Im vierten Wappen ist dann die Widmung der SA.-Gruppe Hessen
Geburtstagsgeschenk der SA.-Gruppe Hessen an den Führer: Tonkrug und Marmor-Unterlage.
an ihren Obersten SA.-Führer eingehauen. Zwischen den einzelnen Wappen sind wiederum mehrere Gestalten herausgearbeitet, die zwei SA.-Männer und zehn der verschiedensten im Gruppenbereich vorkommenden Berufe symbolisch darstellen.
Eine gleichzeittg überreichte künstlerische Handschrift folgenden Inhalts erklärt in Versform die Symbolik dieses Geschenkes:
Aus Hessens Erde ist der Ton gebrannt.
Zum runden Kruge formt ihn Schwälmer Hand.
Kurhessens Wappen ist ihm ausgeprägt, Sein Glanz das Grün der Heimatwiesen trägt.
Den alten Krug trägt leicht der schwere Stein: Liebliche Lahn wusch ihren Marmor rein. Blutwarm Geäder füllt ihn bis zum Saum. Dem Bildner gibt der Rand erwünschten Raum:
Vier Wappen, kreuzweis, sprechen allsogleich:
Erst Frankfurts Römer: Glanz vom Ersten Reich! Dann Marburgs Schloß: Traum alter Ritterschaft! Und Kassels. Herkules: Bild deutscher Krafts
Sie stehn für das Gebiet der Gruppe da.
Im vierten spricht sie selbst: Hessens SA.!
Und ihre Männer reihen sich zum Band Zwölffacher Arbeit für das Vaterland.
Nachdem weiter in knappen Sätzen das Wesen der verschiedenen dargestellten Berufe Umrissen ist, schließt die Schrift mit dem umrahmenden SA.- Spruch: „SA.-Mann sein, heißt für den Führer kämpfen und sterben!"
Gott erhalte uns den Führer in Kraft und Gesundheit
Reichsminister Or. Goebbels sprach am Vorabend des Geburtstages im Rundfunk.
plötzlich ohne Kommando und ohne Befehl eins Mauer vor ihm auf. Die Menschen, die aus den Sudetengebieten nach Breslau geeilt waren, nur um in das geliebte Antlitz dieses Mannes zu schauen, waren nicht zu bewegen, weiter zu gehen. Weinende Frauen traten an den Führer heran, um seine Hand zu ergreifen. Was sie ihm zuriefen, war kaum zu verstehen, denn die Tränen erstickten chre Stimmen. Wiederum vergingen nur wenige Monate, und das Problem, das damals durch den Mund des Volkes an den Führer herangetragen wurde, war gelöst.
Nun ist das Großdeutsche Reich im weiten <5inm» des Wortes verwirklicht worben. Mehr noch, der Führer hat Mitteleuropa seinen Frieden zurückgegeben. Es ist klar, daß das den Neidern des natto- nalfozialisttschen Reiches in den demokratischen Weststaaten nicht ins Konzept paßt. Sie hatten ja durch den Versailler Verttag rings um Deutschland Brandherde angelegt, die sie je nach Bedarf anfachen wollten, um das Reich ständig in Schwierigkeiten zu halten.
Run kommt ganz wider Abrede und Programm ein Mann, der aus den breiten Massen des deutschen Volkes emporgestiegen ist, und tritt mit harten Tritten diese Brandherde aus. Die Demokratie sieht ihre Fette wegschwimmen. Daher ihre Wut und ihre moralische Entrüstung. Aber ihre heuchlerischen Gebete kommen zu spät. Die Feinde des Reiches find am Ende ihres Lateins. Sie spotten ihrer selbst und wissen nicht wie. Wir strafen ihr hysterisches Geschrei mit souveräner Verachtung, und diese souveräne Verachtung wird vom ganzen deutschen Volk geteilt. Das deutsche Volk fühlt sich durch den Führer wieder in die ihm gebührende Welt- slellung hineingehoben. Das Reich sieht im Schatten des deutschen Schwertes. Bei nationaler Sicherheit, die durch die deutsche Wehrmacht garantiert wird, blühen Wirtschaft, Kultur und Volksleben. Das Land, ehedem in tiefster Ohnmacht versunken, ist zu neuer Größe emporgestiegen.
Das alles steht uns heute vor Augen, wenn wir als festliche Nation beginnen, den 50. Geburtstag des Mannes zu feiern, dem wir unseres Reiches Ehre, unseres Landes Macht und- unseres Volkes Größe zu verdanken haben. Es gibt keinen Deutschen in unseren Grenzen selbst und in der weiten
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Berlin, 19. April. (DNB.) Reichsminister Dr. Goebbels sagte am 19. April 1939 zum 50. Geburtstag des Führers in feiner Rundfunkrede: Meine deutschen Volksgenossen und Volksgenossinnenl In einer bewegten und unruhigen Welt begeht Deutschland am morgigen Tage ein nationales Fest in des Wortes wahrster Bedeutung. Und diesen Tag mit allen Freuden zu begrüßen ist dem deutschen Volke in seiner Gesamtheit nur eine Sache des Herzens und nicht des Verstandes. Das Höchste, was ein Mensch auf Erden erreichen kann, ist, daß er einer geschichtlichen Epoche feinen Namen gibt und den Stempel seiner Persönlichkeit unauslöschlich seiner Zeit aufdrückt. Das kann man im weitesten Umfange vom Führer sagen. Er ist aus der heutigen Welt nicht mehr wegzudenken. Unser Erdteil sähe heute anders aus, als er aussieht, wenn er nicht gekommen wäre, von unserem eigenen Volke und unserem eigenen Lande ganz ZU schweigen. Denn der deutschen Nation in ihrer Gesamtheit hat er durch einen revolutionären inneren Umbruch ein gänzlich neues Gesicht gegeben. Es ist jetzt etwas über ein Jahr her, daß der Führer die Frage des Anschlusses Oesterreichs an das Reich löste. Siebeneinhalb Millionen Menschen aus der Ostmark hatten die Heimkehr ins Reich vollzogen. Wie durch ein Wunder war eine Frage Mitteleuropas, von der man fast hätte glauben mögen, daß sie überhaupt unlösbar sei, einer grundsätzlichen Losung zugeführt worden. Heute am Vorabend des 50. Geburtstages des Führers verzeichnen wir nun die beglückende Tatsache, daß wiederum die Karte Europas zu Gunsten des Reiches in weitestgehender Weise geändert worden ist. Und zwar hat sich diese Aenderung — ein Vorgang, der einzigartig in der Geschichte ist —- ohne jedes Blutvergießen vollzogen. Sie verfolgte nur das eine klare Ziel, Frieden in einem europäischen Raumglied zu schaffen, in dem die Gegensätze so hart aneinanderstießen, daß die Gefahr bestand, es konnte sich aus dieser Reibung früher ober später ein allgemeiner europäischer Brand entzünden. Dieser Frieden konnte nur geschaffen werden a u f der Grundlage einer höheren, instinktsicheren Einsicht, die von der Erkenntnis ausging, daß nur die Macht einem Volke die Möglichkeit gibt, fällig werdende Probleme einer endgültigen Lösung zuzufuhren.
Zu einet großen Politik gehört zweierlei: Phantasie und Realismus. Die Phantasie als solche ist konstruktiv. Sie allein gibt die Kraft zu ganz starken, plasttfchen, geschichtlichen Vorstellungen. Der Realismus dagegen bringt die Gebilde der politischen Phantasie in Uebereinftimmung mit der harten Wirklichkeit. Beide Eigenschaften sind beim Führer in einer einmaligen, auch in der Geschichte nur selten sestzusiellenden Harmonie vereint. Phantasie und Realismus weisen ihm Ziel und Weg der politischen Gestaltung. 3u der Phantasie bildet sich das Ziel, der Realismus schreibt den Weg vor. hier wird nicht nach einem starren Thema vorgegangen, keine spröde Doktrin der taktischen Verfahrensweise trübt den Blick und lähmt die Auswirkung der poli
tischen Vorstellungskraft, hier ist vielmehr bei aller Klarheit und Unerbittlichkeit der Grundsätze eine ewig sich wandelnde und ständig wechselnde Elastizität der politischen Methodik am Werke, die zu den großen und unvorstellbaren Erfolgen der deutschen Politik geführt hat.
Uns alten Nationalsozialisten ist bas nichts Neues. Es haben sich im Laufe ber Jahre nur bie Dimensionen des politischen Hanbelns des Führers ge= änbert. Wege und Ziele sinb bie gleichen geblieben. Damals schon sahen wir in ihm ben politischen Instinkt eines wahrhaft geschichtlichen Genies wirksam werben, der sich an ben Problemen erprobte unb in der einfachsten unb klarsten Lösung ber Zeitfragen auch seine eigene Größe unb Sicherheit erwies. Es kann uns darum auch um ben Ausgang bes schweren Lebenskampfes, ben Deutschland zur Zeit durchficht, nicht bange sein. Das ficht auch instinktiv unser ganzes Volk. Daraus entspringt das blinde und unerschütterliche Vertrauen, das es dem Führer entgegenbringt. Ein Volk ist zu jedem Opfer fähig, wenn es weiß, wofür das Opfer gebracht wird unb daß es im Rahmen einer großen Aufgabe notwenbig ist. Das ist heute bei Deutschland der Fall. Keine von den vielen polittschen Parolen,
die seit 1918 durch die breiten Massen unseres Volkes gingen, hat eine so tiefe und nachhaltige Wirkung in der ganzen Nation ausgeübt wie das Wort „Ein Volk, ein Reich, ein Führer!" Die beiden ersten Teile dieses Wortes wurden zum ersten Male im Jahre 1937 auf dem Sängerbundes- f e ft in Breslau gehört. Da stand der Führer bei hereinbrechender Nacht hoch auf der Tribüne über den Hunderttausenden, die sich aus allen Gauen unseres Reiches und aus allen Teilen Europas, in denen Deutsche wohnen, um ihn versammelt hatten, um zu ihnen zu sprechen. Plötzlich brach aus dem Flügel dieses grauen Heeres von Hunderttausenden, in dem die deutschen Volksgenossen aus Oesterreich Aufstellung genommen hatten, der Ruf: „Ein Volk, ein Reich!" Er ging wie eine faszinierende und mitreißende Parole über das ganze weite Menschenfeld und brachte zum ersten Male ein Programm zum Ausdruck, das lapidar in feiner Kürze, aber auch erschöpfend in seiner Zielsetzung war.
Ein Jahr später sahen wir den Führer an einem glühend heißen Sonntagmittag wiederum auf einer Tribüne auf dem Schloßplatz in Breslau stehen. Vor ihm defilierten die Deutschen Turner- schaften. Und als die Volksgenossen aus dem Sudetenland an ihm vorveikamen, richtete sich
Ehrengäste des Führers.
^/mks der italienische Botschafter in Berlin, Attolico, mit dem ©enerab MM! Ä««Heeres, General Pariani, unb dem Generalstabschef ber ! h R u s s o. — Die Aufnahme rechts zeigt ben spanischen General M o s-
cgrbo, ben heLenmuttaen Verteidiger des Alkazars in Toledo, mit dem Kommandanten von Berlin, Generalleutnant Seifert. — (Scherl-Bilderbienft-M >
Der englische General Fuller nach seiner Ankunft in Berlin zur Geburtstagsfeier des Führers. — (Scherl-Bilderdienst-M.)
Welt, der an diesem Tage nicht innigsten unb herzlichsten Anteil nähme. Er ist ein Feiertag bett Nation, und wir wollen ihn auch als solchen begehen.
Es ist notwenbig, daß ein Volk, das um sein Schicksal kämpft, hin und wieder in dem taumel- erregenden Gang der Ereignisse Haltepunkte einschaltet, um sich klar zu werden über Lage, Weg und Ziel. Ein solcher Haltepunkt ist heute gekommen. Die Nation zieht ihr festlichstes Kleid an und stellt sich nun, in Treue unb Brüberlichkeit vereint, vor ihren Führer-hin, um ihm ihre aus tiefstem Herzen kommenden Glückwünsche zum 50. Geburtstag barjubringen. Es sind die Glückwünsche aller Deutschen im Reiche selbst, in allen Ländern unb auf allen Kontinenten. D i e Deutschen der ganzen Welt vereinen sich m i t u n s , bie wir bas Glück haben, im Reiche zu leben und zu wirken, in diesen heißen und dankerfüllten Wünschen. Und in diesen Hundertmillionenchor stimmen mit ein alle Menschen außerhalb unseres Volkstums, die den wahren Frieden wollen und bie Drbnung Europas, feine Geschichte und seine Kultur lieben.
So richten wir denn in dieser festlichen Stunde, da wir damit beginnen, den 50. Geburtstag des Führers als große nationale Gemeinschaft zu feiern, unsere heiße Bitte an den allmächtig en Gott, ihm auch für die Zukunft in seinem Leben und in seinem Dirken in seinen gnädigen Schuh nehmen zu wollen. Er erfülle dem deutschen Volke seine innigste Bitte und erhalte ihm den Führer In Kraft und Gesundheit noch auf viele 3ahre und Jahrzehnte. Dann braucht uns um die Zukunft unseres Reiches nicht bange zu sein. Dann liegt das Schicksal der deutschen Ration wohlbehütet in fester und sicherer Hand. Wir aber, die wir des Führers älteste Gefolgschaftsleute und Mitkämpfer sind, schließen uns in dieser festlichen Stunde zusammen in dem herzlichen Wunsch, mit dem wir seit jeher die Geburtstage dieses Mannes begingen: Möge er uns bleiben, was er uns ist und was er uns immer war: Unser Hiller!
Hauptschriftleiter Dr. Friedrich Wilhelm Lange Stellvertteter des Hauptschriftleiters: Ernst Blumschein. Verantwortlich für Politik unb bie BilberS Dr. Fr. W Lange; fsir Feuilleton: Dr. Hans Thyriot; für Stabt Gießen, Provinz unb Wirtschaft: Ernst Blumschein; für Sport: Heinrich Ludwig Neuner. Anzeigenleiter: Han« Beck Verantwortlich für den Inhalt der Anzeigen!: Theodor Kümmel. D.A. III 39: 10200. Druck uni) Verlag: Brühlsche Universitätsdruckerei R. Lange, K-G, sämtlich in Gießen. Monatsbezugspreis RM. 2,05 einschließlich 25 Pf. Zustellgebühr, mit Iber Illustrierten 15 Pf. mehr. Einzelverkaufspreis 10 Pf. und Samstags 15 Pf., mit der Illustrierten 5 Pf. mehr. Zur Zeit ist Preis« liste Nr. 4 vom, 1. September 1937 gültig.


