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mitfühlt, miterlebt, weiß nicht mehr, qvas er for- schen Führung und Geführten wieder- dern kann, weiß nicht mehr, wie dem anderen zu herstellte. Der neue Nationalismus war daher kein

Dem Führer

Äon Josef AUinheber.

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Letter/ Löset/ üer üie Nacht bezwang. Ernte Bu auch/ üulüe Kranz unü Sang Kuh' in unsrer Liebt/ lebe lang!

Deutschlanüs Genius/ Beutfchlanüs Herz unü Haupt.

Ehre BmtsihlanüS/ ihm so lang geraubt.

Macht ües Schwerts/ üaran üie lkrüe glaubt.

2la» örm 2lprll-Hest der Zeltschrist ,va» Innere Reich'. Dit Erlaubnis der Gchristleltung.

Oie Gewalt seiner OReÖe

Don Hans Schwarz van Berk.

henkt worden wäre. Das Wunder ist die r k e n n u n g der Vorsehung für das rastlose gen eines genialen dämonischen

herstellte. Der neue Nationalismus war daher kein oürgerlicher oder dynastischer Patriotismus, sondern ein National s o z i a l i s m u s.

verkörperten Tradition fand.

Als sich mit dem Jahre 1933 aus dem Chaos des Klasien- und Parteienkampfes ein neues Reich erhob, da war nach Jahren ungeheuersten schwersten Kampfes dieKluft" geschloffen, die jener Front- offizier im Herbst 1918 sogar im Heer feststellte und

jene westliche Demokratie im eigenen Lande nieder- werfen, wenn er die innere Einheit zwi -

Als er am 30. Januar 1933 Kanzler wurde, war Deutschland ein entwaffneter und armer Staat, um

ganze Deutschtum Mitteleuropas einigendes großdeutsches Reich zu schaffen. In den Jahren vor 1933 hat Adolf Hitler denneuen Staat" geschaffen aus der Macht der Idee, lange bevor die äußerenMachtmittel" des Staatsapparates ihm zufielen. Nicht anders hat er in den Jahren 1933/39 das Reich der Deutschen in Europa neu begründet.

30. Januar 1933 Kanzler wurde, war

Zwang der Geschichte außerhalb des Bismarck- Reiches geblieben war und nach 1918 durch den Zwang des Versailler Diktats und der europäischen Großmachtspolitik außerhalb der deutschen Staats­grenzen gehalten werden solle. So war Mols Hit­ler schon nach seiner Herkunft das Mahnmal der politischen Notwendigkeit, über die Staatsgrenzen des Bismarck-Reiches hinaus ein neues, das

den sich, waffenstarrend und kapitalgewaltig, fremde Großmächte lagerten. Diese Großmächte hatten sich seit 1918 wieder daran gewöhnt, den deutschen Raum von gottgewollter Ohnmacht zu sehen, wie er es von der Zeit des Westfälischen Friedens bis zum Auftreten Bismarcks gewesen war. Sie waren auch nicht gewillt, diesen Zustand ändern zu lassen. Alt­klug wie routinierte Diplomaten, angstvoll halb und doch auch überlegen lächelnd, betrachteten sie den unerwarteten neuen Ausbruch des unheimlich-uner­gründlichen deutschen Vulkans.

Kein Zweifel: Auch hier lag die Macht der

Willens, für einNimmersichbeugen", von dem Goethe sagt, daß esdie Arme der Götter herbei- ruft". Soll man Adolf Hitlers Taten rühmen? Sie sprechen von selbst ihre mächtige Sprache. Soll man Dem Führer Dank sagen? Worte des Dankes sind ohnmächtig im Angesicht einer Leistung, die stumme Ehrfurcht heischt. Nicht ohnmächtig und leer aber ist das, was ein ganzes Volk am heutigen Tage seinem Führer als Gabe reichen soll und reichen wird: jene Gesinnung, die mächtiger ist als alle Divisionen: die Macht des Glaubens und der G e f o l g sch a f ts tr e u e, auf der die untrennbare Einheit von Führer und Volk ruht.

Führer und Volk.

Don Prof. Or. Walter Frank, Präsident des Reichsinstituis für Geschichte des neuen Deutschlands

Ja den letzten Septembertagen des Jahres 1918, in den Tagen, als die deutsche Front unter dem doppelten Anprall feindlicher Uebermacht und inne­rer Kapitulation zu weichen begann, faß in einem Truppentransport, der von der Westfront nach Mazedonien rollte, einer der tapfersten deutschen Frontoffiziere, Oberst Franz von Epp, und warf mit flüchtigen Bleistiftzeilen in sein Tagebuch

ließ und lernte so die Welt der handarbeftenden breiten Massen kennen.

Adolf Hitler hat das alte Reich, dessen gewaltigem Schöpfer er erst kürzlich ein ragendes Denkmal setzte, in seiner Größe gekannt und bewundert. Er hat aber auch erkannt, was jener Frontoffizier Franz von Epp in den Wochen des Zusammen­bruchs sah: daß die Führerschicht dieses kai­serlichen Deutschlands den breiten Massen des eigenen Volkes zu fremd gewor­den war, um noch dos Volk zum Siege oder zu einer neuen Gestaltung führen zu können. Wenn jener alte Nationalismus der westlichen Demo­kratie erlegen war, weil er die Masten nicht mehr in feinen Staat einflufügen verstanden hatte, so konnte ein neuerNatlonalismus nur dann

erschüttert. Keine Routine, keine lieberlegurfg, keine .einstudierte Geste kann dies erreichen. Niemals ist der Führer mit einem Parteiredner der alten Schablone zu vergleichen gewesen. Zwar trat feine junge Bewegung mit einem Programm auf, aber was sie wollte, war eben doch mehr, als mit diesem Programm sich in den Staat hineinzuschieben. Der Führer strebte die Aufrüttelung und Zusammenfas­sung der ganzen Nation an. Darum war auch der Bogen seiner Reden so weit gespannt, daß nichts im Leben der Nation davon unberührt blieb. Wir haben Hitler über die Krankenkassen und die Bau- kunst der Griechen, über die mittelalterlichen Kaiser und die moderne Technik, über Moritz von Schwind, Richard Wagner und Karl Benz sprechen hören. Er zitierte Schopenhauer so gut rote Chamberlain und Clausewitz. Ein Deutscher, der endlich nicht mehr unser Leben auseinandertrennte und auseinanDer-

Betrachtungen wie diese:

Förderer und Leistende, Fronherr und Fron­knecht sind zu weit voneinander getrennt. Wer nicht

zutage, der aus seiner reifen Lebenserfahrung die Dinge Marfteilt, und zugleich in den Bau seines geraden, einfachen Denkens hineinschauen läßt. Köst­liche Vergleiche drängen sich in seinen Sätzen, und alle, die vor ihm stehen, haben das Gefühl, crls ob ein guter alter Kamerad mit ihnen spräche, der großzügig und gerecht ist und sich immer wieder sagt, daß er über kleine Schwächen und Uneben­heiten, hinwegsehen muß, wenn nur alle wirklich mitmachen und mitgehen. Diese Reden erinnern an die Ansprachen, die Friedrich der Große an feine Offiziere hielt: sie sind voller Menschlichkeit und doch voll Haltung. In ihnen liegt das eigentliche Geheimnis des Aufbaues der Bewegung, denn alle diejenigen, die einmal in solch einer Stunde um den Führer gesessen und gestanden haben, sind ihm ver­fallen.

Zweimal ist uns die Gewalt seiner Rede besonders begegnet. Einmal nach der ersten Reichspräsidenten- wähl 1932, als auch in den eigenen Reihen bei vielen der Mut und der Glaube nur noch als kleine, zage Flämmchen brannten, rief er die Schriftleiter feiner Presse zusammen. Er sprach eine Stunde zu ihnen in einem kleinen Zimmer des ,Kaiserhofs", und dann gingen alle hinaus und waren so zuver­sichtlich wie nie zuvor.

Das andere Mal, in einem der Wahlkämpfe von 1932, sollte er am Spätnachmittag auf freiem Feld bei Stralsund sprechen. Die Menschen warteten bis spät in den Abend, Sie Maschine des Führers konnte bei schlechter Witterung den geplanten Landeplatz nicht finden, die Menschen warteten bis Mitter­nacht: der Führer lieh sagen, er komme auf jeden Fall, die Menschen warteten bis zum Morgen­grauen, und als zwischen 5 und 6 Uhr im Osten ein schwacher Streifen des Lichts den neuen Tag an­meldete, erschien nach einer durchwachten Nacht der Führer, und im niedergehenden Regen rief er den Unverzagten zu:Andere schlafen, wir aber wachen!"

Wie die Erscheinung einer anderen Welt stand er vor den jubelnden Menschen.

wo her heimliche Staat, den der Führer In langen Jahren des Kampfes geschaffen hatte, zum offenen Staat wurde; wo ein Dolkskönigtum, das aus eige­ner Kraft gewachsen war, die amttiche Anerkennung der im Marschall-Präsidenten Hindenburg würdig

brachte, sondern zusammensah und leidenschaftlich zusammensiigen woltte, trat vor die Massen hin. Man hat ihn ein Jahrzehnt lang denTrommler" genannt, nur weil er selber bescheiden genug war, sich im Prozeß vor dem Volksgericht so zu bezeich- nen. Es erschien manchen Menschen undenkbar, daß eine Erneuerung nur durch die Gewalt der Rede gelingen könne, und sie hielten Ausschau nach einem Ausschuß, einem Direktorium, in das dieserTromm ler- eingebaut werden könne. Sie begriffen nicht, daß jede der Reden Hitters die Menschen aktivierte und band. Sie glaubten, die Opposition gegen das System rein organisatorisch oorcmtreiben zu können, indem mart Gruppen und Grüppchen zusammen- Zählte, während Hitler wußte: Ich muß erst jedem Menschen ins Gewissen geredet haben, erst muß die Zwiesprache zwischen meinem Willen und der Ent- schlossenheit des Volkes stattgefunden habe, ehe die Befreiung gelingen kann.

Man muß einmal erlebt haben, wie der Führer im engeren Kreise feiner Ttitarbeiter hinter ver­schlossenen Türen spricht: Da tritt unendlich be- zwingend die ganze Herzlichkeit, der verzeihende Humor, der überlegen fechtende Spott des Mannes

der Toten in den Gräbern zwischen Flandern und Palästina und der Düna der politische Testaments­vollstrecker auf.

Schon den jungen Adolf Hitler hatte hartes Er­leben dafür vorbereitet, ein Wanderer zu fein zwi­schen Welten, die sich getrennt hatten und die doch zusammengehörten. Er war deutscher Oesterreicher, Bewunderer des Deutschen Reiches und Untertan des Habsburgerstaates und lernte so zuerst, was den Deutschen des Reiches noch fern lag: daß ein Nationalismus nicht an Staatsgrenzen oder an Dynastien gebunden sein müsse. Er war ein Künst­ler, der Maler und Baumeister werden wollte, den aber die materielle Not zum Bauarbeiter werden

Rede war ein Befehl: Mitmarschieren!

Wie fragwürdig muß da jeder Versuch bleiben, feine Reden zu analysieren, zu zerlegen und sozu- jagen ihren inneren Aufbau wie ein Skelett heraus- zuschälen! Früher hätten treudeutsche Oberlehrer auf solche Gedanken kommen können. Wir wollen etwas anderes tun. Wir wollen uns einen Augenblick dar­über klar werden, woher es kommt, daß die Reden Hitlers den Gelehrten ebenso überzeugen wie den kleinen Waldbauern mit zwei Kühen im Stall ober den Mann, der seit der Schule kaum ein Buch in die Hand genommen hat. Dieser Umfang der Wir­kung ist das Erstaunlichste.

Es ist, als ob der Führer in jeder Rede aus den

Mute ist, wie er fühlt, was er denkt... Das Miß­liche ist, daß der Generalftabsoffizier, das Gros der Generalstabsoffiziere, das Fechten in Wirklichkeit nicht kennt. Er kann nur Operationen. machen vorn Zimmer aus in der Hauptsache also aus der Phantasie heraus Befehle machen, Striche auf den Karten ziehen. Wie sich solche Befehle in die rauhe Handlung umsetzen, auf dem ungefügen Bo­den der Erde, in der Nacht, im Regen, im Nebel,

War es möglich, die Demokratie durch die demo­kratische Methode der Masseneroberuna zu über­winden? Es war möglich durch das in Adolf Hitler verkörperte Führerprinzip. Adolf Hitler eroberte dieMasten". Aber indem er sie eroberte schmiedete er sie um zumD o l k". So wie fein Nationalismus den Vaterlandsgedanken erlöste aus der würgenden Umschlingung des bürgerlichen Ka­stendünkels, so sollte fein Sozialismus das Streben nach sozialem Aufstieg herausheben aus den Nie­derungen desproletarischen" Neides. Der jüdische Bolschewismus wollte die Masten ansetzen zur Ver­nichtung jederElite" und jeder Kultur, zur all­gemeinen Gleichmachung alles Lebens. Adolf Hit­ler aber wies den arbeitenden Massen den Auf- stieg nach oben. Der Aermste unter den Volks- genoffen, so sagte er in seiner Braunschweiger Rede vom Herbst 1931, könne ein Anwärter sein für den Adel der Nation. So wurde bereits in den Jahren des Kampfes um dieMacht" aus der Tiefe der Volksseele heraus der Geist der Demokratie und der internationalen Entwurzelung überwunden. Aus der Tiefe der Volksseele heraus, einzig durch die Macht einer genialen Persönlichkeit und einer Idee, wuchs ein neuer Staat, während alle äuße­renMachtmittel" noch bei dem sogenannten Staat" der Demokratie lagen. Lange bevor Adolf Hitler .Kanzler" wurde, ist er der große Staats- neugrünber unseres Volkes im 20. Jahrhundert ge­wesen. Und der 30. Januar 1933 war nur der Tag,

unter der Massenwirkung des Feindes, mit den langsamen menschlichen Beinen, unter der Ermü­dung, unter Hunger, unter Durst, unter Schlaflosig­keit, das weiß der Durchschnitt nicht. Bestenfalls kann sich einer »einfühlen*. Kampfmittel und Fecht- art verändern sich ständig. Wer im Jahre 16 kriegs­erfahren war ist heute veraltet. Innerlich hat sich das Denken und Fuhlen der Armee auf ganz an­dere Grundlagen gestellt. Don den höchsten Führern und vom Generalstab rückt es immer mehr ab je länger der Krieg bauert Sie bleiben stehen und ändern sich nur langsam, während die Kämpfenden der Zwang der Not dauernd formt Eine weite Kluft trennt Führer und Geführte."

Und der Frontoffizier schrieb roeiter:Aber unser Geschlecht ist geistig zu arm, im Befolgen aller Ta­bulaturen, Vorschriften, Vorlagen, geiftia zu steif geworden, daß es die veränderte Lage nicht erkennt, nichts Neues, ihr Angemessenes schöpfen kann. Sagt man sich denn nicht, daß ein Vvlksheer, der bewaffnete Teil des Volkes wollen muß? Daß es dasselbe wollen muß wie seine Regierung? Man kann es nicht treiben. Wer soll es denn trei­ben? Man muß den kämpfensollenden Teil im Schwung halten. Aber wer hält ihn in Schwung? Womit? Ich fürchte, daß die Dolksführer zu Hause den ihrer Einwirkung zugänglichen Teil lähmen, damit üben sie ihre Macht. Wofür kämpfen wir? Wer weiß es? Weiß es denn die Reichsleituna selbst? Womit soll man den Soldaten fortreißen? Mit welchem positiven, ideellen oder materiellen Ziel oder Lockmittel? Aber es wird jetzt nicht mehr zu ändern sein. Wer sollte es tun?"

Um dieselbe Zeit, als ein großer Frontoffizier diese Betrachtungen niederschrieb und als der große Feldherr dieses Krieges Erich Ludendorff, ein­sam kämpfend, einem Geschick erlag, das vom Feld- Herrn allein nicht gemeistert werden konnte, lag im Lazarett zu Pasewalk ein gasblinder Ge­freiter, dem es bestimmt sein sollte, das Erleb­nis der Front umzusetzen in die Schöpfung eines neuen Reiches. Als Adolf Hitler im Frühjahr 1924 alsHochverräter" vor den Schranken des Münchener Volksgerichts erschien, da hat er erklärt: Es ist vielleicht eigentümlich, daß ein Mann, der über 4*/> Jahre gelernt hat, die Vorgesetzten zu achten, niemals zu widersprechen, sich blindlings zu fügen, auf einmal in den größten Widerspruch, den es in einem Staate geben kann, in einen Wider­spruch gerät zur Verfassung." Und er hat die Er­klärung hinzugesetzt, die die tiefste Triebkraft seines politischen Kampfes bezeichnete:Wenn die Ge- j a H e n e n auferstehen würden und gefragt wür­den, ob sie den bestehenden Zustand anerkennen würden, so würden sie schreien: »Niemals!*"

Wir haben den Führer in den ersten Jahren ... München als Redner erlebt. Reisende, Sommer- ftischler, Ausländer gingen in? Mathäserbräu, später hinaus zum Zirkus Krone, und wenn sie gemeint hatten, sie wurden in eine gemütliche bayerische Bierrunde geraten, so waren sie schon nach einer Viertelstunde völlig überrascht. Hier jprach ein Mann, der den Kleinkram des Tages mit ein paar bissigen Bemerkungen abtat und von den großen Fragen der Arbeit, der Ehre, der deutschen und europäischen Ordnung sprach, als trüge er ganz allein schon jetzt die Derantivoriung für jein Volk. Er appellierte an die geheimnisvollen Kräfte des Gemüts: darum sind es damals neben den jungen, noch nicht abgebrüh­ten Menschen vor allem die Frauen gewesen, die man regelmäßig vor seinem Rednerpult sitzen sah. Mit jeder Rede gab er sich selbst, und nie waren sie ihm etwa ein billiges demagogisches Mittel zum Zweck, sondern eine lebendige Zwiesprache mit Dem Volk. Er wollte prüfen, wieweit es noch fähig sei, sich mitreißen zu lassen, statt in den Niederungen der privaten Selbstsucht und an den Stammtischen des oberschlauen Geschwätzes zu verkommen. Jede

Zuhörern sich Menschen aller geistigen Schichten der Reche nach heraushole, wenn er eine Frage klar­machen will. Er eröffnet das Zwiegespräch mit dem Mann der inMIeftuefien Bedenken, er spricht mit dem Gutmütig-Harmlosen, er denkt sich hinein in die Verfassung eines Menschen, der alles nur von feiner Person aus zu betrachten gewohnt ist, und er nennt zuletzt auch die Gründe, die Der Böswillige gegen feine Ansichten ins Feld führen könnte. So läßt er Zweifler, Unentschlossene und Gegner mitsprechen und setzt seinen eigenen Gedanken durch, indem er zuletzt eine schlüssige Formel, einen geschliffenen Satz ausspricht, der nicht mehr umzustoßen ist und der den Beifall erzwingt.

Spricht der Führer von Ereignissen der Geschichte, so sieht er sie immer nur in-den großen einfachen Zusammenhängen und klar geordnet, er verliert sich nie in die schulmeisterisch-patriotische Art bürger« licher Bravourredner. Er stellt eine Gestalt hin wie Heinrich den Löwen. Er spricht von einer ganzen Kunstepoche, indem er Dürer nennt. Er redet von der Siedlung und nennt das, was der große preu­ßische König nach den Kriegen mit den neuen Dör­fern im Osten tat. Das ist anschaulich, vorstellbar und auch für den Menschen jeden Bildungsgrades verständlich.

Die Shin ft, das Vielfältige einfach, das Ver­gangene gegenwärtig zu machen und die Probleme auf die knappste Formel zu bringen, das ist seine Gabe als Politiker und als Redner.

Es ist oft, als führe er nur Zwiegespräche mit seinen Hörem, und alles, was sie zu sagen haben, spricht er für sie aus. Ihre Gedanken und Gefühle finden in ihm ihre Gestalt. Aber darin besteht seine Ueberlegenheit, und darum überzeugt er nicht nur, sondern reißt er hin, weil er jedesmal seine ganz« Person und sein ganzes Herz hergibt. Wir kennen viele Redner von größter Routine und großer Wir- kung. Reden von Helfferich, etwa im Erzberger- Pro^, entzündeten ein Feuerwerk des prasselnden Beffalls. Bei Hitler ist es mehr. Es ist jedesmal die völlige Hingabe des Mannes an seine Sache, bi« uns

straffen, in Gleichschritt fallen, dann mitmarschieren und einmal, meine Volksgenossen, das sage ich Ihnen, da wird nach dieser Melodie wieder ein ganzes Volk marschieren!" Als Adolf Hitler 1933 Kanzler wurde, hielt die Macht feinerDivisionen" keinen Vergleich aus mit denDivisionen" der geg­

nerischen Mächte. Aber er hatte einVolkhintcr sich, in das er wieder denW i H e n zur Macht" gehämmert hatte. Und so besaß zwei Jahre später dieses Volk wieder eine Wehrmacht, die sich mit der der Gegner messen konnte und die drei Jahre später als blitzendes Instrument einer großen Außenpolitik eine Bewährungsprobe ablegen konnte.

Die Außenpolitik Adolf Hitlers ist undenkbar ohne dieses von ihm geschaffene Instrument der deutschen Wehrmacht. Und noch ist in ihr auch Diese Wehrmacht nur Das, was Das WortMachtmittel" treffend ausspricht: ein Mittel der Macht. Die Macht selbst liegt in allen schöpferischen Zeiten in der Idee und m ihrem Träger, der großen Per­sönlichkeit. Der ungeheuren Gewalt der von Adolf Hiller verkörperten politischen Idee ist es zu danken, wenn heut« in Wien und in Prag und in Memel Die Fahnen Des neuen Reiches flattern, ohne daß beim Einmarsch Der Deutschen Truppen auch nur ein Schuß fiel. Die Macht Der politischen IDee fyatte Das Deutsche Volk des alten Reiches er­griffen. Die Macht der politischen Idee hatte das deutsche Volk außerhalb der alten Reichsgrenze in­nerlich erobert lange bevor es auch äußerlich heim­geholt wurde. Die Macht Der politischen IDee end- sich hot selbst Die Gegner Des Reiches innerlich so gebannt, daß sie wie gelähmt Dem ungeheuren Er­eignis Der Wiederherstellung eines deutschen Mittel­europa zusahen. Die Jahre des Kampfes um Die innere Macht zeigen Den Sieg Des politischen Ge­nies über alle altkluge Routine Der liberalen Par­lamentarier. Die Jahre, in Denen Adolf Hitler das System von Versailles zerbrach, zeigen denselben Sieg des politischen Genies über alle altkluge Routine Der Diplomaten Des liberalen Europa.

Als Mussolini im Jahre 1922 die Macht in Ita­lien ergriff, schrieb er auf ein Plakat in den Stra­ßen Roms:Wir sind Die einzigen, Die Den Krieg nicht vergessen haben." Auch Das Deutschland ADolf Hitlers hat Den Krieg nicht vergessen. Das national­sozialistische DeutschlanD und Das faschistische Italien haben, geführt von zwei unbekannten Soldaten Des Großen Krieges, den Sinn dieses Krieges für ihre Völker erftillt. Sie haben das Recht der jun­gen Völker proklamiert gegenüber einem euro­päischen System, hinter besten liberaler ©reifen» yaftigkeit sich bereits der Schnitter Tod in Gestalt Des roten Bolschewismus erheben möchte.Gio- vinezza" heißt Das Lied der Faschisten.Jugend" ist auch die Parole des neuen Deutschlands, dem ein in jungen Jahren vom roten Mord Gefällter fein Sturmlied schuf.

Wer heute, am 50. Geburtstag des Führers, den Weg zurückblickt, den ADolf Hitler gegangen kam. Den Weg von einer rauchigen Hinterstube Des Mün­chener Sterneckerbräus zum Hotel Kaiserhof, vom Kaiserhof zur Reichskanzlei, von der Wilhelmstraße zur Wiener Kaiser- und zur Prager Königsburg der mag wohl an ein Wunder glauben. Es gibt kein großes Ereignis der Weltgeschichte ohne Das Wunder", Denn große Ereignisse wie große Men­schen entziehen sich im Letzten stets der rationalen Erklärung und Berechnung. Aber es gibt auch kein großes Ereignis Der Weltgeschichte, wo das Wunder

ßen Krieges zum politischen Revolutionär gegen einenbestehenden Zustand", der sich innerpolitisch Novemberrepublik, außenpolitisch Versailler Diktat nannte. In Adolf Hitler stand für die Millionen

Materie zuerst allein auf der Seite der Gegner. Und auch hier hat Adolf Hitler erwiesen, wie alle Materie nur dazu da ist, um von Der Kraft Des schöpferischen Geistes ae formt ju werDen. 1923 war es gewesen, im Anfang feiner Laufbahn, als Adolf Hitler das Wort prägte:Die Macht liegt nicht in 7 Reichwehrdivisionen, läge auch nicht in 20 oder 30, sondern liegt ausschließ­lich letzten Endes im Willen zur Macht." Und 1927 war es gewesen, auf dem ersten Nürnberger c nn Jjcun n,io |U«UL .Parteitag der NSDAP. - ein kleiner, von allen

die'noch mehr und noch tiefer den gesamten poli-! Weisen belächelter Parteitag damals! daß Adolf tischen Volkskörper zerrissen hatte: zum ersten Mal Hitler in seiner Rede Die mächtige Vision geformt nach einem Zeitalter der Anarchie waren Füh- hatte: von Den Menschen, Die Da Draußen auf Der rung unD Geführte wieDer zu einer Straße trübe und müde Dahinschlenderten, und die Einheit geworden. Der politischeGeneral- urplötzlich, wenn eine Militärmusik voruberzieht, sich stabschef" der Nation war ein Mann aus der f* £C * ra'---us-1*LL *-"t***'-<4"A*A**

Front", der große politischeUnternehmer" des Reiches war ein Mann aus Der arbeitenden Maste. Der Nachfolger auf Dem Kanzlerstuhl Bismarcks aber war zugleich auch Der Sohn Desjenigen Teiles des deutschen Volkstums, der 1866 durch Den