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Nr. 92 Lrftes Blati

189. Jahrgang

Donnerstag, 20. April 1959

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Dank und Gelöbnis zum Geburtstag des Führers.

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kriegszeit, mit den Diktatmächten von Versailles, auf­nahm und durchführte, bis der Sieg dann wirklich fein war. Und dann, nach dem Siege? Band er den Helm fester und wurde nicht müde, seinem Volke zu predigen und zugleich durch eigenes Beispiel vorzu­leben, daßkeinem Volk in der Geschichte die Be­freiung geschenkt worden ist, es wird auch keinem Volk die Freiheit als Geschenk erhalten bleiben", wie er es auf dem Reichsparteitag 1935 ausdrückte. Ein Jahr später, auf dem Reichsparteitag 1936, formu­lierte er den Lehrsatz für eine Nation in einer Prä­gung, die gerade jetzt, nach der Erstehung Groß­deutschlands und inmitten einer neid- und haßerfüll- ten Umwelt auf geradezu klassische Weise in ihrer

dem der Führer die schlummernden Instinkte des Blutes in uns wachrief, indem er uns die Erkennt­nis vom Höchstwert der Rasse in jeglichem Menschen­tum mitteilte, schuf er jenes umfassende Wett- und Lebensbild, aus dem heraus wir schassen und siegen, aus dem heraus wir. mit souveräner Sicherheit die

Dankbar beglückwünscht Großdeutschland den Führer. (Scherl-Bilderdienst-M.)

des damaligen politisch - gesellschaftlichen Systems durchschaut unddie Geschichte ihrem Sinne nach begreifen gelernt".

Der Dreißigjährige sammelt als völlig unbekann­ter und mittelloser ehemaliger Frontkämpfer die ersten Getreuen um seine Fahne. Er hat sich unter dem furchtbaren Eindruck des deutschen Zu­sammenbruchs und seinen Begleiterscheinungen entschlossen, Politiker zu werden. Das heißt: eine Welt aus den Angeln zu hebell. Das heißt: gegen

gebrochen, er hat die Grundlagen einer neuen Welt­ordnung errichtet, er hat seiner Nation die stärkste Waffenrüstung der Erde, aber auch den inneren und äußeren Frieden gegeben, er hat eine neue Epoche menschlicher Wohlfahrt und kultureller Entwicklung in die Wege geleitet, er hat ein neues Reich geformt, das der uralten Sehnsucht der Deutschen endlich und endgültig die Erfüllung bringt.

Am 20. April 1939 blickt der verlachte ehemalige Gefreite Adolf Hiller als Staatsoberhaupt und

Führer Großdeutschlands auf einen Erdteil Europa, der ungefähr das Gegenteil des poli­tischen Bildes jener früheren Jahre bietet Denn es ist ja nicht nur so, als hätte Deutsch­land unter seiner Führung die Lasten der Sklavenketten zerrissen und stände nun frei, aber mit bloßen Händen da nein, dieses Deutschland ist innerhalb sechs Jahren zu einem stählernen Block oon der Größe Groß­deutschlands geworden, und dieser Block bildet die nördliche Nabe jener Achse, an deren süd­lichem Ende der stählerne Nabenblock des ita­lienischen Imperiums sitzt. Und es ist auch nicht nur so, daß alle Diktate der Nachkriegs­zeit Foliant um Foliant den überalterten Dik- tierern von 1919 zerrissen vor die Füße ge­worfen wurde, sondern heute stehen selbst die reichsten und ehemals stärksten Militärmächte Europas ihrerseits machtlos vor dem Aufstieg eines Reiches, das als entscheidende Instanz über seine eigenen Lebensfragen nur sich selbst anerkennt. Die innere Umformung Europas hat sich längst durch die immer stärker wer­dende Neigung zum autoritären Kurs ange­kündigt. Noch verbraucht man im Westen eine Generation von Politikern für die Dauer­lieferung von Erdteil-Krifen. Kriegsgefahren und Verschwörungen. Es wird die Zeit kom­men, in der eine neue Generation westlicher Politiker sich um die Gunst des von Groß­deutschland geführten Mitteleuropa bemühen

strengen Folgerichtigkeit immer wieder bestätigt wird:Nationalsozialist sein, heißt Mann fein, heißt Kämpfer sein, heißt tapfer, mutig und opferfähig fein. Das sind wir auch für alle Zukunft" Neigen wir uns heute am 50. Geburtstage unseres Führers in Ehrfurcht und männlichem Bekennerftolz vor ihm und danken wir dem Himmel für jede Stunde, die wir im Heerbann eines Mannes mitmarfchieren dürfen, der vor sechs Jahren einmal sagte:Ich möchte auf meinem Grabstein nichts haben als meinen Namen!" Daß wir heute in einer großen Gegenwart stehen und mit frohem und tapferem Herzen wieder in eine verheißungsvolle Zukunft blicken dürfen, das danken wir heute dem Führer mit unbegrenztem Vertrauen und dem Gelöbnis unwandelbarer Treue.

nie zuvor ist das Gesamtvolk bis in feine letzten Daseinsregungen so ein Herz und eine Seele mit seinem Führer gewesen, wie das deutsche Volk von heute, nie zuvor ist der Lebensweg eines Mannes so wesensgleich mit dem Lebensweg der Nation ge­wesen. Jenseits aller Vernunftsgründe, jenseits aller Alltagsforgen und -freuden in der Politik beherrscht uns der Glaube und dgs Wissen, daß Adolf Haler der klügste, der tapferste, der gerechteste, der mensch­lichste, der beste, mit einem Wort der deutscheste unter uns und deshalb zur Führung bestimmt ist. Würden wir ihm untreu, so verrieten wir uns selber. Verweigerten wir ihm die Gefolgschaft, so würden wir uns selber betrügen; stritten wir gegen ihn, so zerstörten wir unser eigenes Leben.

Fünfzig Jahre Adolf Hiller! Ein halbes Jahr­hundert deutscher Geschichte mit ihren Höhen und Abgründen der trügerische Glanz der Monarchie, das Heldenlied des Weltkrieges, das Sklavendasein des Zwischenreiches, der Wiederaufstieg zur natio­nalsozialistischen Weltmacht spiegelt sich m den einzelnen Lebensstationen des Führers

Der Zehnjährige bereits blickt voll schwärmeri­scher Sehnsucht hinüber ins Hohenzollern-Reich und macht sich Gedanken darüber, weshalb die Deutschen, durch eine Staatsgrenze getrennt, nicht zusammen gegen die Franzosen kämpfen dursten.

Der Zwanzigjährige steht mitten im härtesten Lebenskampf, hat die inneren Schwächen des Habsburger Vielvölkerstaates aus eigener .Anschau­ung und am eigenen Leibe erfahren, hat die Fehler

wird. .

Erschauern wir nicht beim Anblick dessen, was dieses Leben umschließt? Ermessen wir ganz das Glück, einen Menschen unser nennen zu dürfen, wie er vielleicht in Jahrhunderten nicht wiederkehrt? Verlieren wir nicht zu schnell jene schrecklichen Zustände aus dem Gedächt­nis, unter denen unser Volk noch vor weni­gen Jahren litt? Müssen wir und beson­ders die Jungen unter, uns nicht schon manchmal in Die Bücher ober in das demo­kratische Auslaick) sehen, um zu erkennen, wie es bei uns einst war?

Auch solche Fragen und Gedanken mögen uns am 20. April bewegen, aber sie können uns nur bestärken in dem festen Willen, stets an das ewige Leben des deutschen Volkes zu glauben und für diesen Glauben das Letzte herzugeben. Nichts Besseres könnte sich der Führer zu seinem fünfzigsten Geburtstag von uns als Dank und Geschenk wünschen als diesen Entschluß.

Er selbst hat einmal mit der ganzen Ge­walt der Sprache, die diesen Staatsmann und Volksführer auszeichnet, eine knappe, allzu bescheidene Zwischenbilanz seiner Le­bensarbeit gezogen, als er am 3. April 1932 in Plauen sagte:Ich kämpfte 1918 mit 7 Mann, ich kämpfte 1919 mit Tausenden, 1920 mit Zehntausenden, 1923 mit Hundert- tausenden, am 13. März mit Millionen ... ich werde kämpfen, bis der Sieg unser ist." Das sprach der Mann, der aus einer völlig aussichtslosen Position heraus, ein Unbe­kannter, ein Habenichts, einer ohne Geld und Beziehungen, nur mit dem Fanatismus der glühenden Ueberzeugung von seiner Mission den Kampf mit den Machthabern der Systemzeit nicht nur, sondern mit dem ganzen Volk und darüber hinaus mit der stärksten politischen Machtballung der Nach-

Fremde Staatsoberhäupter und Repräsentanten befreundeter Mächte schicken TeLgramme, Ehren­delegationen kommen als Gäste des Reiches aus allen Himmelsrichtungen, das Diplomatische Korps genügt feiner Gratulationspflicht, die führenden Per­sönlichkeiten von Partei, Staat und Wehrmacht über­bringen ihre und ihrer Organisationen Glückwünsche, die Schuldirektoren halten Ansprachen m der Aula, die Formationen der nationalsozialistischen Bewe­gung stehen Spalier, die Soldaten ziehen im Parade­marsch an ihrem Obersten Befehlshaber vor­bei, die Reichspost schafft Wagenladungen von Karten, Briefen, Depeschen und Geschenken in das Haus am Wilhelmplatz, die Straßen der Städte und Dörfer prangen im bunten Schmuck der Fahnen und Dekorationen die ausgeräumten Schaufenster zeigen statt der Preistafeln bronzene Büsten und grunum- kränzte Bilder, die Augen aller Menschen glänzen im Widerschein sestlich-ftoher Emp­findung, und auf dem Platz vor der Reichs­kanzlei Drängt sich von früh bis spat eine freudig bewegte Menge, die immer wieder m Chöre und Jubelrufe ausbricht, deren Ge­sänge immer wieder emporbranden zu dem einzigartigen Manne, der nun auf der Hohe feines Lebens und auf dem Gipfel seiner ^S^ werden neutrale Beobachter, so werden vielleicht amerikanische Journalisten es sehen. Wir aber sehen den 20.April noch an- d e r s , weil wir ihn anders erleben. Denn was bedeutete schon die Fülle offizieller Ehren, was bedeutete das feierliche Zeremo­niell, die überlieferte Festgewohnheit m Amt, Heim und Schule, die schimmernde Versamm­lung der Waffenträger und das Stimmen­gebraus der Maffe, was bedeutete uns dies olles, wenn es nur den Kundgebungen gliche, die auch sonstwo zu allen Zeiten den Ge­burtstag eines Mächtigen dieser Erde, eines gekrönten Hauptes ober republikanischen Pra- fibenten, eines Tyrannen ober Vottstnbuns begleiteten? , -.

Schon immer sind große Manner der Ge­schichte, die sich durch gewaltige Eroberungen oder durch Werke des Friedens und der Kul­tur, durch siegreiche Feldzüge und kriegerische Triumphe ober durch eine weise und gerechte Staatsführung auszeichneten, von Ruhm, Glanz und Begeisterung umgeben gerne en. Aber immer wieder geschah es dann auch, daß zwischen diesen Männern und ihrer Na­tion eine letzte Fremdheit bestehen!blieb daß sich zwischen ihnen irgendwo diö Schranke des cäsarischen Uebermutes oder des dynastischen Anspruchs, des ständischen Vorurteils oder der konfessionellen Hemmung, der p^lamenta- rischen Intrige, der leeren Konvention oder gar des fremden Blutes aufrichtete.

9 Im Verhältnis des Fichrers zu seinem Volk fehlen solche seelischen Barrieren nicht nur, sondern es verbindet uns auch mit dem Manne unseres Schicksals eine 11efe re Gemeinsamkeit, als sie jemals zuvor im politischen Leben wirksam gewesen ist. Es gibt ja in Deutschland Millionen Menschen, die nie den äußeren Glanz eines Staatsaktes oder Nationalfestes im Dritten Reich gesehen haben, und die auch an den Gememschafts- feiern des 20. April aus natürlichen Gründen nicht teilnehmen können: etwa der Fischer im einsamen Gehöft an der Kunschen Nehrung, dos taube greife Mütterchen int Winkel ihres Altersheims, der Bergbauer im abgelegenen Hochalpental, der Schiffsjunge auf dem Sud- see-Frachter und viele andere mehr. Und doch begehen alle diese Menschen, d.e ost zu den bescheidensten und ärmsten Volksgenossen zah- len den Tag des Führers auf ihre besondere Weise. Ihre Huldigung mag unbeholfen scheinen, aber ist sie nicht auch am mnigften?

Sie holen vielleicht ihre besten Kleldunasstucke aus dem Schrank, sie stellen nut Umständlich-

feit die ersten Frühlingsblumen aus den Tisch machen sich mit dem einfachen Postkartenblld, das dor? zwischen den Photographien der nächsten An­gehörigen steht, zu schassen, sie hangen ihren Ge­danken nach und halten, jeder für sich, ^mme Zwie- svrache mit dem Manne, der im fernen Berlin zur gleichen Stunde den ehrerbietigen Gruß der großen Welt entgegennimmt. Sie tun dies nicht auf äußere Veranlassung, auch nicht aus Gewohnheit, aus Be­wunderung für das staatsmännische Genie oder aus Anerkennung für die politischen Erfolge der letzten Jahre, sondern sie tun dies - bewußt oder iinhemuftt nur deshalb, weil wir alle in Wahr­st mit dem Geburtstag des Führers zugleich unsere °'Ä:?wk/w'°^°°nn"er ehrlich .ft und einmal in Ncb hineinhorcht, oon sich behaupten er habe sich

wird leugnen, daß gerade sem persönliches, rem menschliches Vertrauen zum Führer ihn freier gluck licher, besser und stärker gemacht habe. Co aber er ÄSg und ergeht es uns allen, und f° -rklSrt sich da/Wunder der großen Verwandlung des deutschen Volkes, das ohne Beispiel ist m der Geschichte. In

Zukunft gestalten.

Mögen die Großen in früherer Zeit heldische Taten vollbracht, riesige Reiche erojbert, geniale Schlachten geschlagen, Revolutionen entfessell haben,

alle herrschenden Meinunaen und Mächte seine Idee eines völkischen, eines narivnalen und sozialen Zu­sammenschlusses aller Deutschen nicht nur zu be­haupten, sondern auch praktisch durchzusetzen. Das heißt: etwas zu tun, ,mas in der damaligen Zeit des fast zu einem Naturgesetz erklärten Klassen- kampfes, des Parteienwesens, der jüdischen Vor­macht, der Massenverhetzung, der bürgerlichen Vor­eingenommenheit, der politischen, militärischen und wirtschaftlichen Ohnmacht nur als der völlig aus­sichtslose Versuch eines Verblendeten ober Wahn­sinnigen gelten konnte.

Der Vierzigjährige hat schon eine Millionen- 'beroegung oon fanatischen Kämpfern und Anhängern hmler |id), obwohl bas herrschende Regime, bas über die Machtmittel bes Staates und die Gunst des Auslandes verfügt, mit Verboten, Terror- und Unterdrückungsmaßnahmen das stürmische Wachstum der jungen Partei zu verhindern sucht. Noch liegt Deutschland hilflos in den Fesseln des Versailler Diktates und bes internationalen Juden­tums ein Paria unter den Völkern

Der Fünfzigjährige sieht auf ein halbes Dutzend Jahre der Machtausübung zurück. Er, der namen­lose Gefreite des Weltkrieges, ist nun der mächtigste Mann auf unserem Planten, er ist der Inbegriff eines neuen Zeitalters der Geschichte, er ist vor allem unser Führer. Er hat in dieser kurzen Zeit das Versailler Diktat, bas boch wie für die Ewigkeit geschaffen schien, befeitigt, er hat die Macht Des Judentums und des Bolschewismus m Europa