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Februar 1939
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Ufa-Ton-Woche und Beiprogramm
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Täglich 4, 6 und 8.30 Uhr. — Sonntag 3, 5.30 und 8.30 Uhr
Musik: Herbert Windt
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Denn die ofen des
Backhitze im Bratneuen Dauerbrand-
2:0
3:7
3:4
beteiligen. Neben 23 bei den Titelkämpfen.
Spielleitung: Herbert B. Fredersdorf UFA-Wochenschau, Kulturfilm. Tagt. 4, 6,8.30
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Rennmannschaft, die
Gießen
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konnten auch hier nicht mehr an die in der Zwischenrunde gezeigte Leistung anknüpfen. Sie mußten schwer kämpfen, und es hätte leicht der Sieg auch an die Butzbacher fallen können. Geraume Zeit stand es zwar 1:0 für die Gießener Soldaten, dann glichen die Gäste aus, gingen sogar ihrerseits in Führung, bis bann in letzten Sekunden den Barbara-Jüngern
Nach dem Wechsel kamen die Wetzlarer zu ihrem zweiten Tor, der Rechtsaußen flankte und der Halblinke lenkte ein Berlenbach schoß zehn Minuten darauf den sechsten Treffer, aber wenig später verursachte Kramer einen Elfmeter, den die Gastgeber zum dritten Gegentor verwandelten. Das Spiel flaute ab, da ein sicherer Sieg der Grünweißen nie außer Frage stand, jedoch dauerte es bis.kurz vor Schluß, bis es Heß Vorbehalten war, auf Vorlage von Szponick placiert das siebente und letzte Tor
sich in den letzten Jahren so glänzend bewährt hat, geht Mercedes-Benz in das neue Automobil-Renn- jahr. Europameister Caracciola, Hermann Lang, Manfred von Brauchitsch und der Engländer Richard Seaman stehen dem Untertürk- heimer Werk für 1939 zur Verfügung.
kam, war echte Pokalart.
Ehringshausen — 1900 Spfr. Wehlar — VfL.R.
Es liegt in der Art der Pokalspiele, daß hier die meisten Ueberraschungen zustande kommen. So war es auch gestern in der Bezirksklasse Gießen. Nach der Ansetzung glaubte man die Sieger schon im voraus zu wissen. Daß es wieder einmal anders
Ehringshausen revanchierte sich sür die in den Verbandsspielen erlittenen Niederlagen.
Sportfreunde Wetzlar konnte gegen den DfB.-R. nicht aufkommen.
Bissenberg versuchte mit aller Kraft, diesmal über den Sportverein zu triumphieren, jedoch die Domstädter erzielten trotzdem einen knappen Sieg.
Das Spiel Naunheim — Heuchelheim kam durch das Nichtantreten des Kreisklassenvertreters nicht zum Austrag.
Eine Entscheidung der Begegnung Frohnhausen — Dillenburg kam nicht zustande, da der Schiedsrichter beim Ablauf der regulären Spielzeit eine solche nicht durchführen ließ. ,
Burg konnte Sinn trotz des Platzvorteils nicht an dem hohen Erfolg hindern.
Ehringshausen — 1900 2:0.
Als nach langem Hin und Her die Bodenbeschaffenheit des Platzes der Schiedsrichter sich doch zur Durchführung entschloß, merkte man sofort das Unterschiedliche in der Spielführung beider Mannschaften: Ehringshausen, ganz auf Kampf eingestellt, 1900 durch spielerische Möglichkeiten Erfolge versuchend. Bei dieser Verschiedenartigkeit kam natürlich keine reibungslose Spielabwicklung zustande, und in gleichmäßigem Auf und Ab, das beiden Mannschaften die gleichen Chancen eröffnete, ging man ohne einen Erfolg aus der einen oder anderen Seite in die Pause.
Nach ■ dem Wechsel eine Entscheidung suchend, drängten die Blau-Weißen die Gastgeber vollkommen in ihre Hälfte. Damit schafften sie sich selbst ein Hindernis, das sie nicht mehr beseitigen konnten. Denn anstatt durch konsequentes Einsetzen der Flügel
scl des Spiels im Raume hatte der Schiedsrichter viel zu laufen. Die Zuschauer, hingerissen oft von den Geschehnissen im Spielfeld, äußerten spontan Beifall oder Mißfallen. Die Leistungen wurden meist objektiv gewürdigt.
Den Abschluß des großen Hallen-Handball-Tur- mcrs bildete die
Enoerekrvna.
Gaufachwart Denn (Kassel) übermittelte den siegreichen Mannschaften mit herzlichen Worten des Glückwunsches die Siegesurkunden. Die Mannschaft
Annemarie Freiiag Or.med.Hans-Georg Rieischel Verlobte
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Frau Pfarrer Freitag Ww.
geb. Weber
Die siegreiche Mannschaft des MSV. „Barbara , Gießen. — (Aufnahme: Neuner, Gießener Anzeiger.) der Ausgleich gelang. In der Verlängerung sicherten sich dann die Mannen des MSB. (Freese, Eckerich, Richter, Orloff, Winden, Hofmann und Heimann) den vielbejubelten Sieg mit 3:2 Toren.
Bemerkungen am Hande.
Das Handballturnier hat auch diesmal feine Anziehungskraft bewiesen. Zahlreiche Zuschauer fanden üch ein und säumten das Spielfeld. Immerhin, die Faschingszeit schien sich bemerkbar gemacht zu haben. Das vorjährige Turnier war besser besucht. Gestern waren schätzungsweise 1500 Zuschauer da. Aktiv waren etwa 400 Handballspieler. 9 Schiedsrichter wechselten sich in der Leitung der 48 Spiele ab, und zwar Krau sch und B i r k e n st ü ck (Gießen), Jung (Klein-Linden), Z ö rb (Hochelheim), Becker (Ockershausen), Schmidt (Hörnsheim), Herbert (Gießen), Brolsbach (Garbenteich) und Schüfe r (Dutenhofen). Erfreulicherweise verlief das Turnier ohne ernstlichen Unfall. Auch wurde durchweg sehr ritterlich gekämpft. Das. beweist auch die Tatsache, daß es in den vielen Spielen nur zwei Herausstellungen „auf Zeit" gab. Die Schiedsrichter hatten also kein schweres Amt. Unermüdlich stand während der ganzen- Zeit der Schiedsrichterobmann Becker auf'der Bühne, gab die Zeitsignale, rief die Mannschaften auf und notierte die Ergebnisse.
Die Spiele in ihrer Gesamtheit bestachen auch diesmal wieder durch die Schnelligkeit, mit der sie auf dem verhältnismäßig kleinen Raum durchgeführt wurden. Der Ball ging ungemein rasch von Mann zu Mann, immer wieder wurden im Angriff die Seiten gewechselt, harte Torschüsse waren an der Tagesordnung, die Männer in den Toren mußten sehr „auf Scheibe" sein und bei dem raschen Wcch-
zu schießen.
Sportfreunde Wehlar II. — VfB.-R. II. 1:2.
Obwohl die Grünweißcn fast dauernd überlegen spielten, brachte es der Sturm, bei dem einige Spieler zu ausgiebig den Karneval gefeiert hatten, nicht fertig, die Ueberlegenheit durch mehrere Tore auszudrucken. Die Mannschaft mutzte sich mit einem knappen, aber vollauf verdienten Siege begnügen.
Pokalpiele benachbarter Bezirksgruppen.
Gruppe Marburg: VfL. 1860 Marburg gegen VfL. Wallau 4:2;. FD. Breidenbach — Ockershausen kampflos für B.: Tsp. Wetter — SpV. Bottenhorn kampflos für W.: SA.-K. Achenbach — FB. Hartenrod 1:6; FD. Eckelshausen — FV. Sarnau 10:2.
Gruppe Friedberg. SV. Bad-Nauheim gegen RTSV. 05 Bad Homburg 8:1; Phönix Bad Vilbel — TSG. Butzbach 6:4; SV. Assenheim gegen FSV. Nieder-Florstadt 0:6; TSG. Rodheim gegen FC. 04. Oberursel 6:1.
Fuhball der Gauliga-Mannschaften.
G a u H e s f e n : FC. Hanau 93 — SC. 03 Kassel 2:2; Kurhessen Kassel — Hessen Bad Hersfeld 2:0; BC. Sport Kassel — VfB. Groß-Auheim 3:1; Dunlop SV. Hanau — SpV. Kassel 1:3; VfB. Friedberg — Kewa Wachenbuchen 4:1.
Gau Bayern: 1. FC. Nürnberg — SpD. Fürth 1:0; FC. 05 Schweinfurt — TSV. 1850 München 0:2; Jahn Regensburg — Bayern München 4:1; Neumeyer Nürnberg — Schwaben Augsburg 4:1.
Gau Südwest: FSV. Frankfurt — TSG. Ludwigshafen (i. L.) 0:1.
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die massierte Abwehr auseinanderzuziehen, schweißte man sie durch übertriebenes Jnnenspiel mehr und mehr zusammen und raubte sich damit selbstverständlich die aussichtsreichsten Möglichkeiten. Den Gastgebern blieb nur noch Gelegenheit, durch vereinzelte Durchbrüche zu Wort zu kommen. Und als dies in der 70. und 80. Minute der Fall war, wurden diese Gelegenheiten prompt ausgenutzt.
Die Ehringshäuser, verdanken diesen Erfolg in erster Linie ihrem ungeheuten Eifer und der Hintermannschaft, besonders aber ihrem Tormann, der in der zweiten Halbzeit unüberwindlich war.
Bei den Blau-Weißen war die Hintermannschaft trotz der zwei Tore ohne Tadel; der Sturm dagegen stellte sich ein schlechtes Zeugnis aus.
Sportfreunde Wetzlar I. — VfB.-R. L 3:7 (1:5).
Mit einem erwarteten Sieg kamen die Grünweißen von ihrer Begegnung beim ersten Pokalspiel mit den Wetzlarer Sportfreunden heim. Wenn man bedenkt, daß die gesamte Verteidigung ersetzt werden mußte, so ist dieser hohe Sieg wieder ein Beweis mehr, daß die Grünweißen ein gefürchteter Gegner geworden sind. Die Mannschaft dominierte fast während des ganzen Spiels und gab Proben ihres Könnens ab. Die Gastgeber hatten ihre besten Leute in dem vorzüglichen Torwart, der durch sein entschlossenes Eingreifen seine Kameraden vor einer noch höheren Niederlage bewahrte. Die Bodenverhältnisse machten den Grünweißen sehr zu schaffen.
Selten ist es, daß eine Mannschaft schon in der ersten Minute zum Erfolg kommt, aber die Grünweißen fingen den Anstoß der Gastgeber ab, die Vorlage von Drumm kam zu Berlenbach, dessen Flanke Drumm zum ersten Tor verwandelte. Durch diesen Erfolg waren die Wetzlarer stark deprimiert, und die Grünweißen diktierten das Spielgeschehen. Es dauerte allerdings 20 Minuten, bis es Heß ge- layg, auf Vorlage von Krämer an Berlenbach, dessen Flanke zum zweiten Tore einzuschießcn. Kurz dar? auf schoß Kramer einen seiner gefürchteten Freistöße, dieser prallte vom Bein des Verteidigers ins eigne Tor, somit das dritte Tor für die Grünweißen. Der Gegenanstoß von Wetzlar wurde von Gottschalk falsch berechnet und ergab den ersten Gegentreffer. Heß holte kurz darauf auf Vorlage von Fischer auf und stellte damit die alte Tordifferenz wieder her. Zwei Minuten später machte Fischer einen Allein-
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des MSV. „Barbara" erhielt für den Sieg in der gang, umspielte zwei Mann und schoß den fünften Gruppe 1 den Wanderpreis der Stadt Gießen, Treffer.
während dem Sieger der Gruppe 2, der Mannschaft ™
des Turnvereins Gambach, der Preis des NSRL.- Kreifes 8 (Gießen) zuteil wird. Mit der Siegesnachricht von der Gauelf im Kampf um den Adler- Pokal gegen den Gau Südwest und mit dem Gedenken des Führers schloß der Gaufachwart die Siegerehrung. Im Anschluß daran entbot Bürgermeister Prof. Dr. Hamm der Mannschaft, die den Wanderpreis der Stadt Gießen gewann, herzlichen Glückwunsch zum verdienten Sieg.
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