We Konferenz von Stockholm hat begonnen.
S । •«u 1
M (
y** i ?'e e öt'n Tr/
«s;
fe 'Egszie, ?n mar i «n 5^ en (Ein£ .bereis l° märe ( heue M kmbet J ;i im Qerung 1 ■opanajJ isfau in\ bleib! mir' ander I; aus t> die M »ster boigr ^inbunon
^en!^t )er Wr einer !fo h entstch, jBinhir
halt mil V ■ als Ith
Schmq * te neilen j Moslau k
s-ite. wenn dies die endgültig- Antwort der bri- M-n Regierung |ci, ,° gebe es zwischen den bei. he, Völkern feine gemeinsamen Grundlegen mehr und ihre Wege gingen vollständig aneinander. ö
Kach der Besichtigung bes erheblich in Mitleiden- 5i gezogenen Dirschauer Bahnhofsgebäudes, das er einmal an anderer Stelle neu erstehen soll, jvg Dr. Dorpmüller die Weihe der neuen skriegsbrücke. Als erster Zug passierte ein D» die Brücke, der Königsberg 8.45 Uhr verlassen und um 18.53 in Berlin eintrifft. Das Zug- schid mit der Aufschrift Königsberg—Dirschau— Berlin war mit Tannengrün umwunden. In Sie- k® am östlichen Weichselufer bestieg der Reichs- »etchrsMimster die mit Tannengrün und einem Mrnen Hoheitszeichen geschmückte Lokomotive des MHI Königsberg kommenden Zuges, der dann unter tosen Zurufen und Winken der Mitreisenden und auf der Brücke stehenden Soldaten und Arbei- gegen 11 Uhr die neue Pionierbrücke in lang- Fahrt passierte. Wenige Minuten später traf
Zug auf dem anderen Ufer der Weichsel auf Dirschauer Hauptbahnhof ein. Dann setzte Dr. ller seine Fahrt im Sonderzug nach Danzig
elassen, Türkei « Verträge z» । VerhD
5 Verhol er noch p Westmäälc J sich W Dilemm innia« i
Smüenschlag über die Weichsel. Ztic Reichsverkehrsminister eröffnet den direkten Eisenbahnverkehr durch das befreite Westpreutzen.
Airschau, 18. Ottober. (DNB.) Am Mittwoch- vsmrittag ist der direkte E i s e n b a h n v e r° fei)r von und nach Ostpreußen über dir neue Weichsel brücke bei Dirschau diich Reichsoerkehrsminister Dr. Dorpmüller erijfnet worden. Die junge Pioniertruppe der deut- schn Wehrmacht hat in nur sechswöchiger Arbeit der gewaltigen Brückenbau vollendet, über den an 6iHe der von den Polen in die Luft gesprengten grrfen Weichselbrücke jetzt die ostpreuß'ischen Zuge roten werden. 20 Meter hoch überspannt die neue cfl 1200 Meter lange Brücke in kühner Konstruktiv den deutschen Weichselstrom und ist mit ihrem nichtigen Gitterwerk weithin sichtbar. Aus dem Sti>m ragen noch die riesigen Eisenstreben der zer- Men Brücke heraus. Pionier- und Arbeitsmänner H fleißig am Werk, um hier am Weichselstrom die neue Ordnung zu schäften. Tausend Tonnen Irimmer sind bereits aus der Weichsel gehoben v«den. 800 Tonnen gilt es noch zu bergen. Bis M nächsten Jahres soll über die alten Pfeiler kr Dirschauer Brücke ein zweites Geleise wffyrt werden. Nach Beendigung dieser Brücke soll imn eine völlig neue Brücke geschaffen werben für die bereits Pläne ausgearbeitet worden int'. Auch die Reichswasserstraßenverwaltung ist Mi eifrig dabei, eine Regulierung des von kn Polen völlig verwahrlosten Weichselstrvms vor- M reiten.
ud) 9eirr-
mit Lock herüber in eint M
D.S. I
Kreisen»h e Spiel k/ > bereits r - luß der 2* l
i ktockh oIm, 18. Okt. (Europapreß.) Bei strah- tentem Herbstsonnenschein fanden sich am Mitt- Mhoormittag in Stockholm die drei Könige b skandinavischen Staaten, König @uftad von Schweden, König Christian von
;e Sony vers tgouDti' pitze W1 ter ihr » [ nanim mbun»
Ijitialität bis ^zum Letzten, wie in den letzten P6en auch in Zukunft klar zutage trete.
Ä
Große
1808 ft
erih'j. A
i, *
VA
I Sesal, 19. Okt. (Europapreß,) „Jedes Ah-i> M ist schwer und wir wollen es den Abschlev- Wrrenden nicht noch mehr erschweren", schrieb m plei lägen die große estnische Zeitung „Rah' Uet". „Wir wollen hoffen, daß sie uns in guter pnnerung behalten und wir wollen das auch un- l^iieits tun." Abschiedsworte dieser Art, w denen F großen Leistungen des baltischen Deutschtums Macht wird, die unmittelbar auch dem estnischen xv dem lettischen Bolt zugute gekommen sind m- M 'ich zur Zeit in den Leitartikeln vieler Blatter ; Staaten. f. ... Kte
Heimkehr der baltischen Deutschen stellt dl Wiche wie die lettische Regierung oor groß schaben, die beide in Zusammenarbeit mit «ertretern des Reiches tatkräftig in die Hand ^nmen haben. Die Größe dieser Aufgaben wird , pn klar, wenn man daran denkt, welche Rolle das latsch-baltische Element in Städten„wie R ' , k"und Riga gespielt hat. Diese Städte werden kommenden Wochen wesentliche Zuge ihres Imtes verändern. Deutsche Aerzte, deutsche FU- Wr. deutsche Ingenieure, Architekten und Tech- F Ft deutsche Apotheker, deutsche qualifizierte Hand- Wer und deutsche Fachleute auf allen Gebieten i Nk zuletzt aber deutsche Bauern kehren herm ms [ fM, um hier neue Aufgaben zu übernehmen. M
hi NM er Atzkw , Es sei l sich abliij t>s * nfertnj r er M e ßW feint* rtei,
ist auch R bit Sabrü-H vorübrrg^I
Tiremark und König Haakon von Norwegen rd der finnische Staatspräsident Cal- 11 io in Stockholm ein, um in Besprechungen, deren riicr auf zwei Tage festgelegt ist, die euroväische i&g? und die Stellung der nordischen Länder zu Itiörtem. In ihrer Begleituna befinden sich die tlilß e n m i n i st e r der betreffenden Staaten, die !bi’ wichtigsten Abteilungschefs aus ihren Ministe- W zur Unterstützung der Verhandlungen mitge- >rai)t haben Das in den Farben der nordischen Harder geschmückte Stockholm ist seit den frühen Dtegenftunben auf den Beinen, um dem Emp - p er g der Staatsyb erh äupter auf dem ^lujfelb in Bromma bzw. auf dem Hauptbahnhof in Stockholm beizuwohnen und dem Ablauf des ! Maltigen Programms folgen zu können.
y Bis erster traf auf dem Flugplatz der finnische pitspräfibent Ca11io mit Außenminister Erkko in einem Sonderflugzeug ein. Kurz darauf kamen be König von Norwegen und der König Dänemark in Salonwagen auf dem Haupt- i>chhof an. König Gustav von Schweden und Ve Kronprinz waren bei dem Empfang der Staats- 3" häupter anwesend. Neben ihnen waren die geißle schwedische Regierung unter Führung des Wliksterpräsidenten H a n s s o n und des Außen- Wiirsters Sandler, sowie die Mitglieder des diplomatischen Korps zugegen. Die Konferenz beim königlischen Schloß um 11 Uhr. Daran . sich ein Mittagessen, zu dem König Gustav die Usoberhäupter der drei Länder gebeten hatte, gleichen Zeit fanden sich die Außenminister bei m schwedischen Kollegen Sandler zu einem it ein. Die Besprechungen wurden um 15 Uhr tzSchloß fortgesetzt. In der Vormittagssitzung hatte Rrg Gustav von Schweden, dessen Initiative die ^kholmer Zusammenkunft zu verdanken ist, er« er sei fest davon Überzeugt, daß die zwet- ipitän Vu torfeen Besprechungen erneut unterstreichen wurden, ierte, M die Haltung der skandinavischen Staaten die
Mti's!
ion ,
V'i Sie Salten kehren heim ins Reich
Kapitänleuinani Prien berichtet.
Der Vorstoß in den Kriegshafen Scapa Flow. — Unheimliche Wirkung des Torpedofchuffes
auf die „Voyal Oak".
rr .l8- Oktober. (DNB.) In der großen
Kondor-Maschine sitzen wir inmitten der Besatzung des U-Bootes, auf dem Fluge nach Berlin. Kapi- tarneutnant Prien, der Kommandant des fieg» Feid>eJ} U-Bootes, versucht uns in einem Gespräch ^€r Fahrt und die Ereignisse im eng- ufchen Knegshafen Scapa Flow zu schildern. Auf we Frage, wieso er gerade in den Hafen von Scapa Flow mit seinem Boot eindrang, sagte er:
,,©^5 Wochen Krieg sind jetzt vorübergegangen, zruf den bisherigen Fahrten mit meinem U-Boot Oabe ich nicht ein einziges feindliches Kriegsschiff zu Gesicht bekommen. Um- o dringender wurde der Wunsch unserer ganzen t>esatzung, nur einmal ein britisches Kriegs- dnff oor die Torpedorohre zu bekommen. Dies dachte jeder Mann an Bord. Da aber F-T^in*1^ auf der freien See es heute nicht mög- ein englisches Kriegsschiff zu treffen, so be- tanb für mich nur die Möglichkeit, in einen eng» ischen Kriegshafen einzudringen. Also tand der Entschluß fest, einen englischen Kriegshafen aufzusuchen. Und wenn es schon ein solcher [em mußte, dann sollte es gerade jener sein, m dem die Engländer seinerzeit die deutsche flotte interniert hatten, und in dem Admiral Reuter die Ehre der deutschen Flagge durch die Versenkung der deutschen Kriegsschifte des Welt- krieqes gerettet hat.
..Rach genauester Beobachtung stellten wir die günstigen Möglichkeiten fest, um in den Hafen von Scapa Flow einzudringen. Es mar ein Mo- geln und ein Versteckenspielen, um durch biß englischenSperren hindurchzukommen. Aber wo ein Wille ist, ist auch ein Weg. Den Willen hatten wir, und so war es auch für uns nicht schwer, den Weg zu finden. Plötzlich waren wir drinnen. Der Abend war taghell erleuchtet durch ein Nordlicht, wie ich es bisher in meiner Seemannstätigkeit noch nicht erlebt habe. Es galt nun vorsichtig zu fein. Im Norden, direkt vor mir, sah ich die Silhouetten von zwei Schlachtschiffen. Das sind Ziele, die sich jeder U-Boots-Mann wünscht. Also darauf zu! Alle Torpedorohre gefüllt! Besatzung auf die Befehlsstände! Unser Grundsatz: Rank
Als wir die genügende Entfernung von den beiden Schlachtschiffen haben, werden die Rohre fertig gemacht. Jetzt mutz die Technik beweisen, was sie kann. Und sie tut es. Der erste Torpedo trifft das Schlachtschiff mit zwei Schornsteinen, das die größere Entfernung von unserem Boot hat. Der zweite Torpedo dagegen trifft das uns näher liegende Schiff. Da das näher liegende Schlachtschiff das erste teilweise überdeckte, konnte das erste Torpedo naturgemäß nur auf dessen frei sichtbaren Teil abgeschossen werden. Es traf deshalb nur das Vorderschiff, wodurch das Schiff — es handelte sich um die „Repuls e" — zwar nicht versenkt, aber doch erheblich beschädigt wurde, so daß, wie mir einwandfrei feststellen konnten, das Vorschiff sofort tief in das Wasser einsank.
Unser Bild zeigt den Kommandanten und feine Besatzung bei der Fahrt durch Berlin. — (Scherl-M.)
Die Mrkuna des zweiten Torpedos mar unheimlich. Mehrere Wassersäulen, weit über die Höhen des achternen Mastes herausragend, stiegen an den Bordwänden hoch. Feuersäulen in allen Regenbogenfarben wurden sichtbar. Brockert flogen durch die Luft. Dies waren Schornsteinteile, Mast- stücke und Teile des Brückenausvaues.
Das Boot hatte inzwischen gedreht und lag auf Auslaufkurs, denn mein Ziel galt ja nicht nur der Versenkung britischer Schiffe in einem englischen Kriegshafen, sondern auch der Erhaltung meiner Besatzung und meines Bootes für weitere Aufgaben zur Durchführung und siegreichen Beendigung dieses Krieges. Auf dem gleichen Wege, auf dem wir hereingekommen waren, sind wir auch wieder hinausgefahren. Hinter uns fetzten Scheinwerferspiele und Morsezeichen in recht auffälliger Form ein. Das ist auch klar", so meinte Kapitänleutnant Prien verschmitzt lächelnd, „beim wem fällt vor Staunen nicht der Unterkiefer herunter, wen ihm im eigenen Hafen um Mitternacht Schlachtschiffe von solcher Größe torpediert und versenkt werden!
Der Eindruck der Vernichtung der „Royal Oak" und der Beschädigung der „Repulse" und der Gedanke an die unermeßlichen Opfer an Menschen wirkte so ungeheuerlich auf diejenigen, die dieses schaurige Schauspiel mitangesehen haben, daß es
uns zunächst unmöglich mar, nachdem mir wieder ausgelaufen waren, den im Boot befindlichen Kameraden eine klare Schilderung der Vorgänge zu geben. Erst nach etwa einer halben Stunde hatten wir uns von dem erschütternden Eindruck so weit gesammelt, daß mir den Hergang im einzelnen zu schildern in der Lage waren. Mir selbst wird unvergeßlich der Eindruck bleiben, den meine Besatzung machte, als ich meinen Beschluß, nach Scapa Flow einzulaufen, bekanntgab, wie meine Männer da mit leuchtenden Augen und mit hartem Willen zum Sieg hinter mir standen. Das Hurra, das die gleiche Besatzung ausbrachte, als ich nach dem Aus- laufen aus dem Halen von Scapa Flow durch das Spreckrohr an alle Stellen des Bootes durck- geben konnte: „Wir haben ein Schlachtschiff versenkt, ein Schlachtschiff beschädigt und sind ungeschoren aus dem Kriegshafen herausgekommen", wird mir ebenfalls für mein ganzes Leben unvergeßlich bleiben. Bei unserem Eintreffen in den ersten deutschen Seehafen ist mir erst recht zum Bemuhtfein gekommen, welche Anteilnahme bas deutsche Volk an dieser für uns U-Boots-Leute so selbstverständlichen Fahrt genommen hat. Ich bin überzeugt davon, daß meine Besatzung auch weiterhin erfüllt ist von dem Wunsche, alles zu tun, um diesen Krieg siegreich und ehrenvoll für Deutschland in Kürze zu beenden/'
ist sich hierbei dankbar der Tatsache bewußt, wieviel die eigenen Völker der ehemaligen deuffchen Führer- schäft, deutschem Fleiß und deutschem Können verdanken.
Auf diesen Ton dankbaren Gedenkens war auch eine Rundfunkansprache des estnischen Armee-Ober- befehlshabers, General Laidoner, abgestellt, der den scheidenden ehemaligen Angehörigen der estni- schen Armee das Beste für die Zukunft wünschte, nachdem er zuvor festgestellt hatte, daß die bisherige Zusammenarbeit zwischen den Esten und den Deutschen stets freundschaftlich gewesen sei.
Drei Schiffe mit Baltendeutschen in Gotenhafen erwartet.
Berlin, 18.Okt. (DNB.) Im Wege der Aus» siedlung der Baltendeutschen, mit deren Durchführung A-Obergruppenführer Lorenz beauftragt ist, werden voraussichtlich am Freitag drei Schiffe mit etwa insgesamt 1500 bis 2000 Personen in Gotenhafen eintreffen. Dort werben die Rückkehrer solange verbleiben, bis sie entsprechend ihrer bisherigen Berufstätigkeit neue Bßschäf- tiqung und damit die Möglichkeit einer neuen Existenz erhalten werden. Baltendeuffche, die sich bereits im Reich befinden und die Ankunft von Angehörigen erwarten, können Anfragen hierüber an die Einmanderungsstelle tn Gotenhafen richten.
Sven Hedin über feine Eindrücke in
Deutschland.
Stockholm, 18. Oft. (Europapreß.) Der schwe- dilche Forschungsreisende Sven Hedin, der kürzlich vomFührerempongen wurde, traf am Mittwoch in Stockholm ein. Er betonte Pressevertretern gegenüber, daß seine Reise nach Deutschland privater Natur gewesen sei. Sie habe aber dem Interesse Schwedens gegolten, lieber die Stimmung in Deutschland befragt, antwortete Sven Hedin, man sei ruhig und zuversichtlich.
Norwegens größtes Schiff von denEng- ländern neun Tage lang festgehalten.
Oslo 19. Oktober. (Europapreß.) Im Hafen von Bergen traf am Mittwochmorgen der Dampfer Stavanger Fjord" der norwegischen Ame- rita-ßinäe ein, der den regelmäßigen Passagier- d enst zwischen Neuyork unb Norwegen versteht. Das ^hiff das zur Zett größte der norwegischen Watte mar von den Engländern aufgebracht und neun Tage lang zur Untersuchung Kirkwall festgehalten worden, wo zur Zeit befonbers zahlreiche neutrale Schiffe angesammelt sind.
Ritterliche Haltung deulscherU-Vooi-Kommandariten
Ein französischer Kapitän erzählt.
m „ n f 18 Okt. (Europapreß.) Das Pariser
?0 fnrr£>Ph> Verhalten des deutschen U-Boot-Korn- SfeÄ ÄSÄ
LnglandsSchlachtschiff„ÄonDuke"bombardlert
W y
■r
1
Bei dem deutschen Luftangriff auf die britischen Kriegsschiffe in der Bucht von Scapa Flow ist, wie vor dem britischen Oberhaus zugegeben wurde, der ,Lron Duke", ein älteres englisches Schlachtschiff, bombardiert und beschädigt worden. Unser Bild zeigt die „3ron Duke", bas ehemalige Flaggschiff bes Abmirals Ie11icoe in ber Skagerrakschlacht. Es hat 21 250 Tonnen Wasserverdrängung, lauft 18 Knoten und ist mit sechs 34,3-cm-Geschützen und zwölf 15,2-cm-Geschützen bewaffnet. Das 1912 vom Stapel gelaufene Schlachtschiff ist 1930 als Schulschiff umgebaut. — (Scherl-Archiv-Mi)
Kommandant habe gefragt, ob sie viel Eßwaren hätten und ihm geraten, davon genügend mit in die Rettungsboote zu nehmen, da er beabsichtige, das Schiff zum Sinken zu brinaen. Aus einer Ent- ernung von 500 Parbs habe das U-Boot geschos- en. Das U-Boot sei ziemlich lange an ber Unfall- teile geblieben. Erst als der Kommandant das Herannahen feindlicher Kriegsschiffe bemerkt habe, hätte er den Geretteten ein Zeichen von der Ankunft dieser Kriegsschiffe gegeben. Dann habe ber Kommandant ihnen „Gut Glück" gewünscht, und das Boot sei unter Wasser gegangen und verschwunden.
Kleine politische Nachrichten.
Der Reichsführer ff und Ches der Deutschen Polizei hat im Einvernehmen mit dem Oberkom- manoo des Heeres den bisherigen Führer des SD.- Oberabschnitts Nord ost und Inspekteur der Sicherheitspolizei in Ostpreußen, ff-Brigadeführer Sporrenberg, mit sofortiger Wirkung zum Höheren ff - und Polizeiführer Rhein und Führer des ff.Oberabschnitts Rhein nach Wiesbaden berufen.
•
Im Zusammenhang mit der bevorstehenden Rückführung der deutschen Volks- gruppe in Lettland in das Reich empfing Der Staatspräsident Lettlands den Präsidenten der deutschen Volksgemeinschaft Alsred Intelmann,
die Vizepräsidenten Schwarz und Dr. S t i c i n» s k y und den Landesleiter Dr. K r o e g e r.
*
Der Reichsprotektor in Böhmen und Mähren, Freiherr v. Neurath, hat auf Bitten des Geschäftsführenden Präsidenten des deutschen Roten Kreuzes die Landessührung bes Deutschen Roten Kreuzes, Landesstelle Böhmen und Mähren, übernommen.
*
Nach einem Beschluß bes Bundesrates werden in der Schweiz für poIltifAe Flüchtlinge Internierungslager geschaffen. — Weiter beschloß der Bundesrat, schärfere Kontrollmaßnah- men, anderseits wird die Erteilung von Einreisevisen erleichtert werden. Die schweizerische Presse hatte in den letzten Tagen auf die Gefährdung des Fremdenverkehrs in der Schweiz hingewiesen, die die Erschwerung der Einreise für Feriengäste mit sich brachte.
Der neue italienische Botschafter in London, Bastianini, hat dem König sein Beglaubigungsschreiben Überreicht. Zu dem Empfang konnte Der Botschafter nicht im Hofwagen crbgeholt werden, da die vorschriftsmäßigen vier Grauschimmel we- gen der mit dem Krieg verbundenen Gefahren in das Gestüt bes Schlosses Windsor gebracht worden sind.


