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Richtige Jeldpost-Anschristen.
usw.)
SJl.-'fVOTt
Wirtschaft
lende E^ch^iaung er öhl sA bie von" diesen 50, Schaft M bis 42, Schweine 52 bi- 61 RM- für die Entschädigung $u zahlende UmsaMuer, Marktverlauf: Kalber und Schweine zugeteilt; Schafe kn* h»n snn-mhitnhprtfhpfrrtn der LU l und Hämmel flott.
(Nachdruck verboten!)
36 Fortsetzung.
Villa Perkins."
31.
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ritterliches Spiel. Die Mannschaft von Klein-Lin. den verliert ganz und gar ihren Kampfgeist Der Tormann von Klein-Linden ist gegen die wuchtigen Schüsse machtlos. Auch ein zweimaliger Tormann- wechsel kann da nicht mehr abhelfen. 1900 ist oer Beherrscher des Spielfeldes.
Gegen Mitte der zweiten Halbzeit mutzte der Schiedsrichter das Spiel aus oben angeführten
Frankfurt a. M., 19. Sept. (Vorbericht.) Um 10 Uhr war folgende Marktlage: Vorauftrieb: 550 Kälber, 100 Hämmel und Schafe, 1200 Schweine. Es kosteten: Kälber 30 bis 65 RM., Hämmel 35 bis
zubrechen.
Die Blau-Weißen stellten wiederum ihre große Form unter Beweis. Gleich zu Beginn des Spieles warf 1900 den Führungstreffer. Nun sah man bis zur Mitte der ersten Halbzeit ein fast ausgeglichenes Spiel, bis sich 1900 mehr und mehr fand. Dann waren es die Blau-Weißen, die das Spielfeld beherrschten. Ihre zahlreichen und wohldurchdachten Angriffe werden mit recht schönen Toren gekrönt. Schon mit dem Halbzeitergebnis von 13:2 stand der Sieg von 1900 fest. Auch in der zweiten Halbzeit kam Klein-Linden zu keinen Erfolgen. Ein einziges Tor gelang lediglich noch durch einen Strafstoß. Ihre einzelnen Angriffe werden von der
An den
Soldaten (Gefreiten, Leutnant Wilhelm Müller
Briefkasten der Redaktion.
(Rechtsgutachten sind ohne Verbindlichkeit der Schriftleitung.)
TZ. In dieser Angelegenheit wenden Sie sich am besten direkt an die Deutsche Arbeitsfront in Gießen, wo Sie alle Aufklärung erhalten können.
dergleichen tragen. _ ,
Diese Truppengattungsbezeichnungen wie Schutze usw., sind ausdrücklich verboten. Zugelassen sind jedoch Dienstgrad bezeichnungen, wie „(Befreiter , .^Leutnant" usw.
Die Anschrift hat z. B. nur zu lauten:
Feldpost
Oie Entschädigung für abgelieferte Fahrzeug-Kautschuk-Bereifungen.
m ** Städtische Obstversteigerung. Am Donnerstag, Freitag und Samstag soll die Versteigerung der diesjährigen Obsternte auf den ftaott- schen Obstbaumstücken stattfinden.
** Die öffentliche Ziehung von Aus-
schehen? Hat man micht nicht oft als unbequem, als lästig auf die Seite geschoben? Bald war es mein Temperament, das euch nicht paßte, bald meine Arbeit als Künstlerin, bald war ich einfach ein häßliches Mädchen, das man nirgendwo unterbringen konnte. Immer ist man 'über mich hinweg gegangen.
Und ich bin ein Mensch, ein lebendiaer Mensch, Vivie, der ein Herz hat wie du und die andern! Wie kann es da böse und ungerechtfertigt sein, wenn ich eine tote Sache einfach beiseiteschiebe, weil sie mich belastet?"
„Daters Werk nennst du tot? Claire, was ist nur in dich gefahren? Das ist doch Wahnsinn! Heller Wahnsinn! Ein Werk, das zehntausend Menschen Brot und Arbeit gibt, ist doch kein totes Ding!"
„Kein totes Ding? Mauersteine, Eisen, Glas, stinkende Chemikalien, Ruß und Qualm! Geh ... laß mich dahin, wo ich zu hause bin, unter das Glasdach meines Ateliers! Da sehe ich über ntir Sterne und unter mir Menschen in ihren Häusern und ich bin mitten drin mit mir allein. Ich schenke dir, was mir gehört. Mach damit, was du willst!"
Ehe die Schwester das Zimmer verlassen kann, ist Vioian aufgesprungen und hält sie mit beiden Händen fest.
„Claire ... Claire ... nein, ich lasse dicht jetzt nicht los! Nicht, ehe du mir die Wahrheit gesagt hast! Immer haben Mir beide zusammen geh alten, immer wußte eins vom andern, wie es in feinem Herzen aussah. Warum bist du nun mit einem Male nicht mehr aufrichtig zu mir?"
Angstvoll suchen Divians Augen den Mick der Schwester. Die blickt gequält zur Seite.
„Ich bin Nicht unehrlich. Ich belüge dich nicht, Vivie."
„Man lügt nicht nur.mit dem, was man sagt, sondern auch Mit dem, was man verschweigt."
,/Ich habe nichts zu verschweigen. Was ich getan habe, kann feder wissen."
„Nein, nein, das ist es nicht. Du versuchst dich in Ausflüchte zu retten. Mir kannst du nicht aus' reden, was ich doch mit eigenen Augen sehe."
„Was willst du schon schen, Vivie?" (Fortjetzung folgt)
Feldpostnummer 15 822 Postsammelstelle Frankfurt (Main).
Feldpostsendungen, die künftig unzulässige Anschriften tragen, wird die Postsammelstelle zuruck- leiten. , „ . rr .
Der Postsammelstelle gehen auch Briefsendungen zu, die schwerer als 250 Gramm und zum Teil als Päckchen anzusehen und auch als solche freigemacht sind. Die Postsammelstelle wird solche Sendungen ebenfalls künftig zurückleiten.
Päckchen und Pakete sind vorerst als Feldpostsendungen nicht zugelassen. Wann sie zugelassen werden, wird noch bekanntgemacht.
Oie Bezahlung
der Lebensversicherungsprämie
bei Handwerksmeistern im Heeresdienst.
Bei den japanischen Studenten- Schwimm ei st erschaften in Tokio gab es eine Reihe hervorragender Leistungen. A r a i gewann die 100-Meter-Kraul in der Jahres-Weltbestleistung von 57.8 Sekunden, Amano siegte über 800-Meter-Kraul in der neuen Landesrekordzeit von 10:01 Minuten und Olympiasieger Hamuro holte die beiden Brust-Wettbewerbe über 100 und Meter. Neuen Rekord schwamm auch K o j i • über 50-Meter-Rücken mit 30,6 Sekunden.
teil usw. sofort geschlossen wird. Es besteht sonst die Gefabr, daß Gas weiter aus diesen Leitungen strömt, das in Verbindung mit den Zündflammen zu Explosionen führen kann. Es gilt also, die Zünd- slammen wenn möglich nicht immer brennen zu lassen, sonst aber bei Fliegeralarm darauf z" achten, daß sie ebenfalls abgedreht werden.
Gründen abbrechen. Di- Niederlage van Klein- Linden wären sonst noch wesentlich hoher ausgefallen. 1900 war diejenige Mannschaft, Die em Handballspiel zeigte, das jeden Zuschauer begeistern konnte. Man kann wohl sagen, daß K^n-Lirckien kein Gegner für sie war, obwohl diese Mannschaft körperlich überlegen war Die erfolgreichsten Tor- schützen waren Engel, Freitag, Korell, Wolkewitz und Schneuker.
Kurze Sportnotizen.
Die USA. - Tennismeisterschaften wurden in Forest-Hills zu Ende geführt. Sieger im Männereinzel wurde der Amerikaner Robert Riggs, der in der Schlußrunde feinen Landsmann van Horn mit 6:4, 6:2, 6:2 besiegte, und der Titel im Fraueneinzel fiel an Alice Marble (USA.), die im Endspiel mit 6:0, 8:10, 6:4 über Helen Jacobs (USA.) triumphierte.
Die Leichtathletik-Titelkämpfe des Protektorats Böhmen und Mähren fanden in Brünn statt. Die Leistungen waren befriedigend, aber nicht überragend. Die Mannschaftsmeisterschaft gewann Slavia Prag vor dem SV. Brünn.
Der Täter mitten unter uns
Roman von Kurt Riemann Copyright by Verlag Dskar Meister, Werdau L Sa.
Auch du, Claire?
,Ha, alof morgen reife ich dann, meine Lieben!" agt Onkel William und faltet die Serviette sorg- ältig zusammen. „Was ich hier noch zu tun hätte, kann ich auch von Stockholm aus erledigen. Außerdem ist es dringend nötig,. daß ich mich wieder mal um meinen eigenen Betrieb kümmere. Das werdet ihr doch sicher verstehen, nicht wahr? Ganz abgesehen davon, daß ich dem unbekannten Mörder nicht Gelegenheit geben will, seine Schießkunst auch an mir zu erproben. Die dumme Karte liegt mir schwer auf dem Magen."
Gedankenlos nickt Di man. „Gewiß, Onkel, das begreift man."
Claire sitzt stumm vor ihrem Teller. Sie beteiligt sich kaum noch an irgendeinem Gespräch, gcht allen aus dem Wege, wo sie kann.
Sie ist in der letzten Zeit merkwürdig verändert. Hat sie bisher auch selten von sich gesprochen und ihr Herz hinter bissigem Humor verschanzt, so veranlaßt dieser Humor jetzt oft häßliche Ausfälle. Oder sie erstickt in Schweigsamkeit, die fast beleidigend wirkt. , w
Voll Sorge sieht Divian zu ihr hinüber. Sie weiß, daß man Claire in Ruhe zu sich selbst finden lassen muß. Darum schweigt sie.
Stumm sitzen die drei Menschen beieinander. Aus dem Wohnzimmer nebenan klingt das Klappern des Teegeschirrs durch die halbgeöffnete Flügeltür. Das Mädchen fetzt mit Hawkins alles zurecht. Es ist noch eine halbe Stunde bis acht Uhr, danmwird Pembroke da fein.
Der Inspektor war so sonderbar, sinnt Divian, als er sie heute nachmittag zu sich gebeten hatte.
6 bis 8, gelbe Rüben 7 bis 8, rote Rüben 8 bis 10, Spinat 13 bis 20, Römischkohl 8 bis 10, Bohnen, grün 15 bis 20, gelb 18 bis 20, Unterkohlrabi 8, Erbsen 25, Feldsalat, Uio 10 bis 15, Tomaten, A kg 10 bis 13, Zwiebeln 8 bis 12, Kürbis 8, Pilze 40 bis 50, Kartoffeln, % kg 4 Rpf., 5 kg 40 Rpf., 50 kg 3,25 bis 3,45 RM., Aepfel, % kg 15 bis 28jRpf Falläpfel 5 bis 7, Birnen 10 bis 25, Pfirsiche 35, Brombeeren 35, Hauszwetfchen 12, Eierzwetschen 15, Blumenkohl 10 bis 35, Salat 5 bis 8, Salatgurken 10 bis 30, Einmachgurken 1 bis 5, Endivien 8 bis 12 Oberkohlrabi 5 bis 8, Rettick 5 bis 10, Sellerie 10 bis 25, Radieschen, das Bündel 8 bis 1 ORpf.
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** Irreführende Setzfehler haben sich in unserem gestrigen Leitartikel „Polens Zu I am = menbruch" eingeschlichen. So muß es im letzten Satz des ersten Abschnittes richtig heißen: .durch ihre Unfähigkeit und Verblendung in die Katastrophe geführt". Und am Schluß des zweiten Absatzes muß es richtig lauten: „... für dessen Folgen sich das polnische Volk nun bei feiner geflüchteten Regierung und den englischen Scharfmachern bedanken
Kampf gegen die Heiden zu beteiligen und den Osten zu besiedeln. Da in Marburg eine bedeutende Landkomturei des Deutschen Ordens sich befand — die Elisabethkirche steht auf dem Boden des großen Deutsch-Ordensgutes — war es nur naturgemäß, daß auch Oberhessen seinen Anteil an den Ostlandsfahrern stellte. Bei der geringen Schristaelehrsamkeit der Ritter und Bauern jener Jahrhunderte ist der Mangel an schriftlichen Nachrichten über jene Fahrten und ihre Teilnehmer nicht zu verwundern.
Aber, wenn Krieger aus Oberhessen heute im „Korridor" bei Bromberg auf Orte stoßen wie Wisset oder Dtterau — Ottrau ist ein Ort hinter Alsfeld auf kurhessischer Seite — oder hoher hinauf bei Königsberg auf einer genaueren Karte em Ka- born — genau die heutige Aussprache von Queck- horn — finden, dann müssen sie sich unwillkürlich sagen: hier sind uralte Beziehungen Zwischen Westen und Osten vorhanden. Bei genauerem Nachforschen mögen sich wohl noch mehr Ortsgleichungen finden. Vielleicht gehört auch im südlichen Polen der Fluh- name Nida hierher. r k .
Wer die Geschichte der Kampfe des Ordens mit den heidnischen Preußen kennt, wird bei den himmelschreienden Schandtaten der heutigen Polen an die grauenhaften Todesmartern der gefangenen Deutsch- Ordensritter erinnert
Gießener Lvochenmarktprette.
zahlenden Umsatzsteuer bei der Ablieferung amgu- geben.
Die Anordnung ist mit sofortiger Wirkung m Kraft getreten.
Rhein-Mainische Börse.
Tendenz fest.
Frankfurt a. M., 18. September. Die Börse verkehrte am Aktienmarkt auf der ganzen Front in fester Haltung und hatte teilweife auch etwas größeres Geschäft. Neben weiteren Deckungen setzten auch einige Kundschaftskäufe ein, während Abgaben nur in kleinem Maße erfolgten. Presseäußerungen, die sich mit der Dividendenkontinuität befaßten, fanden günstige Aufnahme. Im Durchschnitt stellten sich Erholungen von 1 bis 2 v. H. ein. Stärker gesteigert waren u. a. Siemens auf 200,05 (197), Lahmeyer auf 105,40 (102), Rheinstahl auf 124,50 (120,50), ferner Buderus auf 86,50 (84), Rütgerswerke auf 142,75 (140,50), Geffürel auf 133 (130,75), Rheinmetall auf 110 (107,75), Aschaffenburger Zellstoff auf 81,90 (79,75)
Auch am Rentenmarkt stellte sich kleines KaUftnteresft ein, wodurch vielfach leichte Erhöhungen vorlagen. Reichsaltbesitz 131,50 (131,30). Reichs- bahmWA. stärker erholt auf 120,40 bis 75 (120). Industrie-Obligationen stiegen überwiegend 0,25 bis 0,50 v. H., teilweise bis 0,75 v. H. Niedriger aber 4,50 v.H. MaiNkraft mit 91 (92). Liquidations- Pfandbriefe zogen verschiedentlich 0,13 bis 0,25 v. H. an, während Stadtanleihen z. T. noch nachgaben, 4,50 v. H. Heidelberg 93,75 (94,25), 4,50 v. H. Pforzheim v. 26 94,50 (95), Mannheimer Altbesitz 132 (133). Steuergutscheine I per Febr./Apvil unv. 97,52% per Januar 97,70 (97,55).
Frankfurter Schlachtviehmarkt.
FWD. Der Reichskommissar für die Preisbildung hat in einer Anordnung vom 14. September 1939 bestimmt, daß sich die Entschädigung, die auf Grund der Anordnung Nr. 51 der Reichsstelle für Kautschuk und Asbest vom 11. September 1939 betr. Ablieferungs- und Bezugsregelung für Fahrzeug- Kautschuk-Bereifungen abgelieferte Reisen zu zahlen ist, nach dem Grade der Abnutzung nach Maßgabe der folgenden Bestimmungen richtet:
Für unbenutzte Reifen ist zu zahlen:
a) wenn der Abliefernde als Derbraucher anzusehen ist, der Bruttopreis nach der Preis- wste der Wirtschaftsstelle für Kraftfahrzeug- reifen Wikrafa G. m. b. H. vom 1. September 1938 abzüglich 10 v. H.,
b) wenn der Abliefernde als Händler anzusehen ist, der Nettopreis nach der unter a) genannten Preisliste,
c) wenn der Abliefernde eine Fahrzeugfabrik ist, der tatsächlich bezahlte Fabrikpreis.
Für gebrauchte, Reifen, deren Gebrauchswert mindestens 75 v.H. des vollen Gebrauchswertes beträgt, ermäßigen sich die unter a) und b) genannten Preise um 25 v. H., für gebrauchte Reifen, deren Gebrauchswert mindestens 50 v. H., aber nicht mehr als 74 v.H. des vollen Gebrauchswerts beträgt ermäßigen sich die Preise um 60 v. H., für gebrauchte Reisen, deren Gebrauchswert mindestens 35 v. H., aber nicht mehr als 49 v. H. des vollen Gebrauchswertes, beträgt, oder die noch runderneuerungsfähig sind, sind 10 v. H. der Brutto!istenpreife zu zahlen.
Für Reifen, die nicht mehr runderneuerungsfahig sind, wird der gemäß der Anordnung 48 der Ueber= wachungsstelle für Kautschuk und Asbest über Höchstpreise für Gum Mi ab fälle imh Altgummi vom 24. Dezember 1938 zu zahlende Preis vergütet.
Die an Händler ober Fahrzeugfabriken zu zah-
Was sollte nun eigentlich dieser Besuch Mr. Pembrokes bewirken, was hatte es damit auf sich?
Divian kann es nicht verhindern, daß eine eigenartige Unruhe sie nervös macht. Warum? Sie weiß es nicht. Aber sie spürt instinktiv, daß irgend etwas in der Luft liegt.
„Ihr entschuldigt Mich? Ich möchte noch ein wenig packen, meine Lieben!" Onkel William macht Anstalten zu gehen.
„Soll ich dir Hawkins oder das Mädchen mit heraufschicken, Onkel?"
„Danke, liebe Vivie, danke! das tu ich gern allein!" winkt er verbindlich ab. „Man macht mir das doch nicht so, wie ich es liebe. Und wenn Pembroke kommt, dann benachrichtigst du mich wohl. Ich bin neugierig, was er uns bringt. Vielleicht... er hustet ein wenig .. - „ist er einen Schritt weitergekommen und weiß, wo unsere Pläne stecken. Man rühmt ja seine Findigkeit. Also ... bis nachher!"
„Gewiß, ich ruft dich, Onkel!" antwortet Divian zerstreut.
Auch Claire hat sich erhoben. Sie geht stumm zur Tür. Erst im Hinausgehen hält sie inne und sagt über die Schulter hinweg: „Ich fahre morgen in mein Atelier zurück. Damit du Bescheid weißt, Vivie!"
Erschrocken fährt Divian empor. Daß die Schwester einfach gehen will, erscheint ihr wie ein Verrat an der Sache.
„Das ist doch nicht möglich, Claire! Du kannst doch nicht einfach zu deinen Statuen zurückkehren und Mich hier sitzenlassen! Wie denkst du dir das eigentlich?"
Gelassen zuckt Claire die Schultern.
„Ich denke gar nichts. Mir ist das alles gleichgültig. Ich habe zu leben von dem, was meine Arbeit einbringt, mehr will ich nicht."
„Und das Werk? Es gehört dir so gut wie mir."
„Mag werden, was da will! Mich foll's nicht . kümmern!"
Im tiefsten Herzen erschrocken sieht Divian die : Schwester an. „Claire, das ist doch nicht dein Ernst! ; Du kannst doch das, was Dater ein Leben lang , aufgebaut hat, nicht mit einer Handbewegung beiseiteschieben!"
, „Kann ich das nicht?" lächelt Claire in müder . Bitterkeit. „Ach schau, und was ist mit mir ge-
Sport in der Hitler-Lugend.
Gef. 2/116 schlägt Gef. 4/116 mit 10:1 (3:1) Toren.
Am vergangenen Sonntag standen sich beide Gefolgschaften in einem Freundschaftsspiel gegenüber. Obwohl der Platz durch das schlechte Wetter nicht gerade in bestem Zustande war, lieferten sich beide Mannschaften einen spannenden Kampf. Die Gef. 2/116 stellte zu diesem Kampf nicht ihre stärkste Mannschaft und spielte in folgender Aufstellung:
Fehl (1900 G.); Göbel (Mtv.), Wieder (1900); Fiedler (1900), Nikolai (VfB.), Rogall (— ; Schmück II, Flick, Bonarius, Noll, Ruspeler (alle 1900 Gießen).
Wie aus dieser Aufstellung hervorgeht, stehen fast alle Spieler in den Reihen von Gießener Fußballvereinen. Trotzdem die jüngeren Kameraden von der Gef. 4/116 bald einsehen mußten, daß sie auf verlorenem Posten standen, hielten sie das Spiel tapfer durch und brachten die gute Abwehr der Gef. 2/116 mehr als einmal in Gefahr. Nachdem die Gef. 2 in der 1. Halbzeit nicht richtig zum Zuge kam, erzielte sie in der 2. Halbzeit Tor auf Tor. Die Gef. 2 hatte in ihrer ganzen Mannschaft keinen Versager. Hervorzuheben ist die Tatsache, daß der Mittelstürmer allein 7 Tore erzielte. Das Spiel bewies, daß die Gef. 2/116 auch im Fußballsport für größere Aufgaben gerüstet ist.
Handball-Schützenfest bei 4900.
Spogg. 1900 1. Jugend —
Tv. kleinLlnden 1. Jugend 18:3 (13:2).
Infolge eines Mißverständnisses kam das Spiel Mit Beuern leider nicht zustande. Aus diesem Grunde verpflichtete man den Turnverein Klein- Linden. Man kann das Spiel, das zustandekam, mit Recht als „Schützenfest" bezeichnen, denn das Endergebnis von 18:3 wäre bestimmt hoher ausgefallen. Der Schiedsrichter sah sich aber durch das Auftreten der Gäste gezwungen, das Spiel ab-
'Gießen, 19J5ept. Aus d-m heutigen Wochen- , Abl8lung-°n.°ihen
Ztte 2°?bi7^0^s7M"'d°- S&f 4bb ia Hnbrt °m ^Oktober im Stadthaus Bergstraße statt. Wirsing, kg 5 bis 7, Weißkraut 4 bis 5, Rotkraut I
Seit dem 1. Januar d. I. besteht die Altersversorgungspflicht für den selbständigen Handwerker. Er konnte dieser Pflicht genügen, indem er sich entweder der Angestelltenversicherung anschloß und hier Beiträge in der seinem Einkommen entsprechenden Höhe leistete oder indem er einen Lebensversicherungsvertrag über mindestens 5000 RM. abschloß oder indem er die halben Beiträge zur Angestelltenversicherung leistete und über mindestens 2500 RM. einen Le- bensoersicherungsvertrag abschloß.
Für diejenigen einberufenen Handwerker, die sich als Altersversorgung den Abschluß eines Lebensversicherungsvertrages gewählt haben, gilt folgendes:
Hinsichtlich der Lebensoersicherungsprämien hat das Reichsaufsichtsamt für Privatverficherung allen seiner Ausiicht unterstehenden größeren Lebensversicherungsunternehmungen nahegelegt, Wehrdienstpflichtigen, die bereits eine Lebensversicherung selbständig abgeschlossen haben und während der Dienstzeit nicht in der Lage sind, die vollen Versicherungsbeiträge zu zahlen, nach Möglichkeit entgegenzukommen. In seinem Runderlaß des Reichsministeriums des Innern und des Reichssinanz- Ministers vom 1. September 1939 wird ferner bestimmt, daß dem Einberufenen oder dem Unter« ftützungsberechtigten eine Beihilfe bis zur Höhe des Risikobeitrages gewährt werden kann. Die Risikoprämien sind zwar nicht gewinnbringend; die Zeit, während der sie geleistet werden, wird auch dem Versicherten nicht angerechnet, jedoch ist die Leistung des Risikobeitrages nötig, um bi e Anwartschaftder Lebensversicherung nicht verfallen zu lassen. Der Antrag auf Gewährung dieser Beihilfe muß bei dem Leiter des zuständigen Stadt- oder Landkreises gestellt werden. Voraussetzung für die Gewährung ist,,daß die Versicherungsprämien bis zum Einstellungstag von dem Einberufenen gezahlt worden sind, und die Erhaltung der Anwartschaft auf die Lebensversicherung auf eine andere Weise nicht gesichert werden kann.
Beziehungen
von Hesien zu Westpreußen.
„Aber sicher. Das Werk bezahlt das natürlich. Ich möchte gern ein wenig photographieren, und wenn du bann noch Zeit hast, bann bitte Frau Hol- gerjon, mich für morgen abend einzuladen. Ich hätte einiges zu berichten."
„Verstehe!" grinst Linkerton. „Und die Jllustratto- nen zu deiner Erzählung halte ich bereit. Na, viel Glück auf der Reise! Ich will dich mal gleich mit Croydon verbinden!"
Und während er schon zum Telephonhörer greift, wendet er sich an den immer noch stumm wartenden Bobby: „Na, mein Junge, was stehst du denn noch 'rum uttd hälft Maulaffen feil?"
„Sie haben doch gesagt, ich kriege 'n Schilling!
„Na, und, hast du ihn nicht gekriegt?"
„Nee, bloß einen halben! Der Herr Inspektor hat sich nämlich geirrt. Und Ordnung muß fein, sagt Mister Morell!"
„Da schlägt's nun aber doch dreizehn!"
Hellauf lacht Pembroke. „Du kannst so bleiben, mein Junge! Hier, was fehlt, bekommst du von mir. Und noch eines: Du gehst sofort von hier nach Hause, verstanden? Kein Schritt ins Werk zuruck und reinen Mund gegen jedermann! Aber auch zu jedem! Verstanden? Und morgen bist du krank und bleibst im Bett!"
„Allright, Sir! Aus mich ist Verlaß! Wenn Sie wallen, komme ich auch übermorgen nicht. Wenn's auch schwer fällt — Für Sie tue ich alles. Und schweigen werde ich wie ein Radio ohne Röhren, oder falls Ihnen das besser gefällt: wie ein Grab!"
„Geht in Ordnung, Bobby!"
Flink hat das Bürschchen sein Geldstück geschnappt, stülpt die Mütze über die strohgelben Haare und verschwindet.
„Uebrigens", wendet sich Pembroke an Linkerton, „ist das nicht komisch? „Schweigen wie ein Grab", sagte der Bengel ... und ich mache mich auf die Reise, um ein Grab zum Reden zu bringen. Ist das Leben nicht witzig?"
„3n der Tat", nickt Linkerton, als er das Telephongespräch beendet hat, „manchmal bleibt einem die Spucke weg! Aber nun oergeute deine Zeit nicht mit sentimentalen Ueberlegungen! Auf dem Flugplatz warten sie schon. Und halte dich 'ran! Morgen abend punkt acht Uhr beginnt die Vorstellung jn der
S^i der Postsammelstelle Frankfurt (Main) beobachtet worden, daß viele Feldpostsendungen vorschriftsmäßige Anschriften haben, indem sie Trup- penqattungsbezeichnungen, wie „Schütze', „Kanonier", „Reiter", „Pionier", „Funker", „Flieger und
Es ist nicht das erste Mal, daß hessische Krieger nach dem Preußenland ziehen. Als vor 700 Jahren Kaiser Friedrich II. dem Deutschritterorden das Kul- mer Lakid und, was er von Preußen erobern würde, vuul|WD. W.OM.T. ------- -- ■■
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