Ausgabe 
19.9.1939
 
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Hier ruhen deutsche Soldaten

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Hoffnung mit Wirklichkeit verwechselt

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England zum ümlernen gezwungen.

^ctimutziges Handwerk legt.

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Irenen russischen Kräften mußte die Front aber asif eine Linie beiderseits des Narotschsees östlich mn Wilna zurückgenommen werden. Wilna ist heute

Tokio, 19. Sept. (DNB -Funkspruch.) Die ge. lernte japanische Presse bezeichnet das gemeinsame Ergehen Deutschlands und Rußlands gegen Polen

scheinend nicht den offenen Konflikt mit Englanb. Das Blatt verweist auf den Um­stand daß Moskau auch seine Rechnung mit Japan zum Ausgleich gebracht habe; Japans Krieg gegen

Politische Kreise Tokios beurteilen das Eingreifen der Sowjetunion in Polen dahin, daß England und Frankreich nun vor die ernste Frage gestellt wür­den, entweder ihre Verpflichtungen ge­genüber Polen als nicht mehr bestehend zu betrachten oder Rußland den Krieg zu erklären. Der Entschluß Japans, durch Bs-

U)or. LQuf Aus- 'Qrten macht erlebt Wil t nut

Haltung strenger Neutralität gegen, über den zur Zeit Kriegführenden zu bewahren. Die Regierung wird weiterhin mit vollkommenen Patriotismus über die Sicherheit und die Vertei­digung der Grenzen des Landes wachen.

Die ZeitungUniversal" sagt, Rumänien wolle seine Neutralität im Sinne der Haager Konvention mit voller Aufrichtigkeit einhalten. Es wolle mit allen seinen Nachbarn freundschaftliche Beziehungen aufrechterhalten und werde alles tun, um den Frie­den innerhalb seiner Grenzen zu wahren. Indessen biete Rumänien Flüchtlingen eine Zufluchtsstätte. Jeder Rumäne möge in dieser Stunde dem höchsten Gebot der Führer des Landes gehorchen und damit die moralische Stärke des rumänischen Staates er- höhen.

eine bedeutende Handelsstadt von 208 000 Ein- urhnern.

In der westlichen Ukraine haben die Rusten Aowno und Dubno südöstlich der aus dem Weltkriege her bekannten Festung Luck besetzt, weiter südlich im alten österreichischen Ostgalizien Drnopol und Kolomea. Das rund 36 000 Einwoh- nir zählende Städtchen Tarnopol liegt bereits an Sereth, einem linken Nebenfluß des Dnjester.

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Der britische Geheimdienst am Werk.

Anschlag auf das Gnadenbild von Tschenstochau vereitelt.

Berlin, 18. Sept (DNS.) In Tschenstochau »neben gestern drei Polen verhaftet, die beobachtet worden waren, wie sie sich in auffälliger Weife in der Nähe des Gnadenbildes der schwarzen Muttergottes zu schaffen mchten. Sie wurden sofort einer gründlichen Un- ieisuchung unterzogen, und man fand bei ihnen | neben einem Geldbetrag in höhe von über WO Zloty auch zahlreiches Material, das jur Bandstiftung geeignet war. Bei der Vernehmung sagten die drei verhafteten Polen über- kilislimmend aus, daß ihnen bte Gelder von rinem engllschfprechenden Mann ge- 9t ben wurden, der mit Hilfe eines polnisch spre- hmden Begleiters die Unterhaltung mit ihnen sii-rte. Das Geld fei eine Anzahlung dafür gemefen, sie das heiligste der polnischen Katholiken d»rch Brandstiftung zerstören sollten, boch fei ihnen dies bisher nicht möglich gewesen, »eil das Bild von Gläubigen umlagert gewesen set

bei ih M 5kt. Zer. W eres, fjen. 1 dir urd), um blu. noet.

Soldaten eines Infanterie-Regiments errichteten über dem Grad ihrer gefallenen Kameraden schlichtem Birkenholz ein weithin sichtbares weißes Kreuz. Feldblumen und Eichenkränze schmucken die letzte Ruhestätte dieser Kämpfer für Deutschlands Ehre und Freiheit. (PK.-Schwahn. PBZ.-M.)

Neutralität gegen Konterbande

Zum interilandinavischen Kongreß in Kopenhagen.

Von unserem Llts.-Korrespondenten.

als eine entscheidende Wendung der internationalen Lage.Asahi Schirnbun" meint, daß die gegenwär­tige Lage für England und Frankreich zweifellos fatal sei, da der polnische Feldzug früher beendet sei, als man je habe anneh­men können. Ferner unterstreicht das Blatt, daß Moskau durch den Abschluß des Nomonhan- Abkommens mit Japan seine Kräfte nach dem Westen konzentrieren könnte Die Haltung der Sowjetunion werde auch andere Staaten in einer Weise beeinflussen, die sich für die Westdemo­kratien nachteilig auswirken würde. «Kokomin Schirnbun" hebt besonders hervor, daß die englisch- französische Stellung auf dem Balkan durch die neue Entwicklung bedroht sei.

Das erschien ihr notwendig, weil die Ereignisse der letzten vierzehn Tage den dänischen Jnteressenkreis nicht nur berührt, sondern trotz aller Abwehrver­suche stark in Mitleidenschaft gezogen haben. Die dänische Neutralitätserklärung vom Mai vorigen Jahres hat zwar nach wie vor Gülttgkeit, aber die Voraussetzungen für diese Neutralität haben sich ebenso geändert, wie die Zeit, die dieses Land seit dem Mai vorigen Jahres durchlebt hat. Die Aenderungen der Voraussetzungen wurden in erster Linie heroorgerufen durch die am 13. September veröffentlichte englische Konterbanden­liste, denn mit dieser Liste unternimmt London den Versuch, Dänemark und andere neutrale Staa­ten den englischen Wünschen gefügig zu machen. Man setzte Waren und Einfuhrartikel auf den Kriegsindex, die lebenswichtig für die dänische Landwirtschaft und damit unent­behrlich für die ganze Nation sind. In der englischen Liste heißt es u. a.:Als bedingte Konterbande sind anzusehen alle Arten von Nahrungs- und Lebens­mitteln, Futter und Futtermittel, Kleidung und Nahrungsmittel sowie Materialien, die'zu deren Er­zeugung gebraucht werden." Die Einbeziehung der Futtermittel in die Konterbandenliste verbietet es der dänischen Schiffahrt, solche Waren zu laden, die für Dänemark felbft bestimmt jmd«

Für London fatal."

Sie jaPanischePresse über das gemeinsame I İa o fch-ü"-^

deutsch-russische Vorgehen. * - .x. Aff«««« ©nnfiitt

Die führenden Männer der derzeitigen eng­lischen Regierung find unzugänglich für alle Friedensgefichtspunkte. Dort will man die Vernichtung Deutschlands als Großmacht und einen neuen und schlim­meren Versailles-Frieden. Diesmal heißt es, daß es um die Vernichtung des Nazis­mus ginge. 1914 bis 1918 hieß es, es wäre die Vernichtung des deutschen Mili­tarismus. Aber das ist genau dieselbe Linie." Der Artikel schließt mit den Worten: Europas Schicksal hängt davon ab, ob das französische Volk sich von der ideologischen Physoche l o s m a ch e n kann, sich befreien kann von dem englischen Gängelband.

Der russischeKeulenschlag".

Die Belgische Presse zur Lage.

B r ü s s e l, 18. Sept. (DNB.) Die belgische Presie läßt die Erkenntnis durchblicken, daß das Vorgehen Rußlands, das wahrscheinlich im Einvernehmen mit dem Reich erfolge, eine große Verstärkung ber «Stellung Deutschlands mit sich bringe. Gleichzeitig nimmt ein Teil der Zeitungen den in London und Paris eingeschlagenen Ton auf und spricht von einem sowjetrussischenVerrat". Die Zeitungen sind sich darin einig, daß das Schicksal des auf England bauenden Polen durch das Ein­greifen Rußlands endgültig besiegelt sei.Peuple" bemerkt, daß Paris und London versuchten, die Be­deutung des sowjetrussischen Eingreifens zu ver­kleinern. Es gelinge London und Paris jedoch nicht, die Bedeutung der neuen Karte, die Deutschland und Sowjetrußland gemeinsam ausspielten, zu ver­schleiern. Das Blatt glaubt, bafr die Bündnisse der Westmächte mit der Türkei und Rumänien jetzt nicht mehr als sicher anzunehmen seien.

ImPays Reel" meint Degrelle, daß d l e britischen B l o ck a d e rn e t h o de n im­mer mehr an Bedeutung verlieren. Die geringe Beschleunigung, die Frankreich und England in der Stellungnahme zu dem sowjet- russischen Vorgehen an den Tag legten, zeige zur Genüge die Angst, die der russischekeulen- fchlag" in London und Paris ausgelöst habe. Die gesamte deutsche Ostarmee werde sich wahr­scheinlich schon in wenigen Tagen mit allen ihren Tausenden von Flugzeugen und Tanks nach dem Westen begeben. Diese gewaltige Waffe, die foeben ihre Probe in Polen abgelegt habe, fei in der Lage, vielleicht morgen schon auf französisches Gebiet und in den englischen Luftraum vorzustohen. Man kenne den eisernen Willen Hitlers, die Sieghaftigkeit feiner Armee und die materiellen Hilfsquellen, die er sich gesichert habe.

enbigung bes Chinakonflikts klare Verhält­nisse im Fernen Osten $u schassen, sei be­reits durch eine neue japanische Offensive gegen Tschang-Scha beutlich geworben Die allgemeine Entwicklung zwinge Japan jeboch, trotz seiner Politik ber Nichteinmischung in ben päischen Krieg für alle Fälle gerüstet zu sein.

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Frankreich am englischen Gängelband.

England will ein neues Versailles.

Stockholm, 18. Sept. (DNB.) Die Stockhol- mer ZeitungNattonal Tibningen" stellt in einem Artikel fest, baß Frankreich niemals seit ber Zeit Napoleons einen Krieg mit weniger Veranlassung als biesmal angefangen habe. Es gäbe keinen plausiblen Grund und keine histo­rische Ursache. Frankreich sei nicht bedroht, zumm- bestens nicht von Deutschland Tatsächlich sogar sei es niemals in ben letzten 100 Jahren weniger bebroht gewesen. Der Krieg, in ben Frankreich nun hineingezogen werde, würbe allein im englischen Interesse geführt. Englanbs Ziel sei, einen neuen unb schlimmeren Versailles- F r i e b e n" zu schaffen. Im März b. I. habe in Lonbon ber Irrwahn gesiegt, baß bies im Lebens­interesse des britischen Reiches liege, unb beshalb habe man Polen zum Wiberstanb gegen eine Ver­einbarung mit Deutschlanb getrieben.

Weiter heißt es in dem Artikel, daß im Gegen­satz zu dem, was die vergiftete Emigrantenpresse oer öffentlichen Meinung in England, USA. unb Skandinavien einzureben versuche, Deutschland heute einiger sowie viel stärker unb besser vorbe­reitet als 1914 sei. Wörtlich heißt es bann:

Kopenhagen, September 1939.

Solche Schilder hat man früher in ben Pensionen und Hotels Kopenhagens nicht gesehen:Unsere Gäste werden gebeten, nicht mehr jeden Tag ein warmes Bad zu nehmen, die Umstände haben uns gezwungen, über unsere Kohlenvorräte äußerst vor­sichtig zu disponieren." So erlebt das neu­trale Dänemark den Krieg, den Eng­lands Politik Europa aufgezwungen hat. Elekttisches Licht und Wasser werden ratto- niert, das Hamstern wird schwer bestraft, unb Ben­zin bekommen nur noch biejenigen, bie es aus ge­schäftlichen Grünben unbebingt brauchen. Die Re­gierung sah sich gezwungen, Maximalpreise für bie wichtigsten Lebensmittel einzuführen, und in einigen Hotels kündigt man schon heute an, baß in Zukunft keine Suppe mehr zu Mittag- und Abendessen ser­viert wird. Der Vorort- unb Staatsbahnverkehr mußte um breißig Prozent eingeschränkt werben.

Die Regierung versucht entsprechend ben Ereig­nissen zu handeln. Sie hat zusammen mit Schwe­den die Jnittative ergriffen und die Ministerpräsi­denten unb Außenminister ber skandinavischen Län­der für den 18. und 19. September zu einer T a - g u n g nach Kopenhagen gebeten, bie eine ge­meinsame Ausrichtung ber Außen- unb ber Wirt­schaftspolitik der betreffenden Staaten bringen soll.

Es hat wie Broby unb Stanislau schon ganz öst- lihen Charakter als Platz regen Hanbels ber um» Whnenden Lanbbevölkerung. Im Weltkrieg führte bi: Schlacht bei Tarnopol im September 1915 burch einen Gegenstoß ber Russen zur Zurücknahme ber diitsch-österreichischen Front hinter bie Strypa. Im Sommer 1917 wurde bie Kerenski-Armee Kornilows Pr zurückgeschlagen unb von ber Gegenoffensive ber deutschen Südarmee des Grafen Bothmer über ' Drnopol hinaus nach Osten getrieben. Kolomea an oberen Pruth, einem linken Nebenfluß der Do- ncu, zählt unter feinen 33 000 Einwohnern mehrere jo'jfenb Deutsche, bie einst Kaiser Joseph II. im 18 Jahrhundert aus Schwaben hier angefiebelt hat. Dirch ben russischen Vorstoß auf Kolomea ist ben Plen ber Grenzübertritt nach Rumänien so gut wie unmöglich gemacht. Das in ben letzten Tagen ob Zufluchtsort der polnischen Regierung oft ge­rannte Zaleszczyki am Dnjester liegt bereits in russischen Operationsgebiet, ben anberen Grenzort Ai t y, etwa 50 Kilometer süböstlich von Kolomea, birften bie russischen Truppen inzwischen ebenfalls

haben. Fr.w.t. Djp neue Laae

Si-eownerregen * pffe.

Genf, 18. Sept. (Europavreß.) Die Nachricht

Moskau. 18. Sept. (DNB.) Heber sämtliche von bem militärischen Eingreifen Rußlands in Ost- Sorojelfenber wird soeben bestätigt, daß die sow- europa hat am Sonntag in den amtlichen schweize- jelischen Truppen bei ihrem Vormarsch in Ostpolen rischen Kreisen und bei der Genfer Liga größte Auf-

Vlna erreicht haben. merksamkeit erregt. Der allgemeine Eindruck ist der,

J 1 * daß bie internationale Situation vom militärischen

... . ± L1.« , , , , unb vom wirtschaftlichen Stanbpunkt aus eine gründ-

Z)te fomietamtlidje Telegraphenagentur Derbreitet & ^/nd erung erfahren hat. Dergrvß-

S-nchte aus den rotehergemonnenen ehemals oft. Ir f- ber Blockade Deutschlands durch die West- mfchen Gebieten, aus denen hervorgeht. daßi die z^e ist diesen wegaeschwommen. Rußland mit fifdjen Truppen m, Begeisterung als die B e. unerschöpflichen Rohstoffquellen kann morgen frei er vom polnischen Jo-H empfangen ^^n Deutschland genügend mit allen dem Dritten wrden Ueberall werden die pa nische Fahne unb seh,enden Rohstoffen beliefern, (o ist die all- te Schilder der polnischen Vermal ungsstellen herab- m'in'e Meinung, die man in Gesprächen mit offl- griffen und aus Stoffresten schnell zusammen- P Bersönlichkeiten sowohl als auch mit dem «nahte Somietflaggen gehißt. Die Beoolkerung die 6cr 6tra6e f,ört.

sii'chtbar heruntergekommen unb verelenbet unb oft ' Q

18meben5smUte?3u[ammen, um dikrussischen Trup! die

m damit würdig zu empfangen. Die ganze wirt-12>ng, Ipn-Ht aber .glei«,oon EM o^oUe n

«üe Landstriche der Verelendung preisgegeben d°t I VA hht daßim Hinblick auf Rußland die englische Presse seit bem Frühjahr ihre Hoffnungen viel zu oft mit ber W i r k - lichkeit verwechselt hat, als baß ihre Aus­lassungen, bie immer gerabe auf bas verfallen, was bem westeuropäischen Leser am angenehmsten unb bequemsten vorkommt, noch einen hohen Kurswert beanspruchen können." Das Blatt fährt bann fort: Wer bie umwälzenbe Bebeutung bes Paktes zwischen Berlin unb Moskau noch nicht ganz er­faßt hat, wirb zum Umlernen gezwungen ein." Das Blatt schließt bann mit ber Aufzählung politisch positiver Realitäten zwischen Deutschlanb unb Rußlanb, inbem es von ber Anerkennung ber ! Slowakei burch Rußlanb spricht, bas Enbe bes Kon­fliktes zwischen Moskau unb Tokio herausstellt unb als befonbere Schlappe bet Englänber bezeichnet. Eine weitere Schlappe für Englanb sei es, baß, wie bas Blatt wörtlich schreibt,ber große beutsche Pas- sagierbarnpfer .Bremen', auf ben bie Englänber vergeblich Jaab machten, schon seit vierzehn Tagen in einem Hafen Zuflucht gefunben hat."

DieNeue Basler Zeitung" stellt unter ber Über­schriftFirns poloniae" fest: Als ber Versailler Vertrag in bie Brüche ging, bie burch ihn im Osten geschaffenen Grenzen sich aufzulösen began­nen, muhte Polen bie erste Gelegenheit ergreifen, um sein Verhältnis zu Deutschlanb ein für aUemal unb enbgültig zu orbnen. Statt dessen schlug es nach Pilsubski unter Rybs-Smigly eine Politik em bie bas Spiel zwischen Deutschlanb unb Rußlanb aufgab, sich mit bem englischen Garantieversprechen enbgültig unb offen gegen Deutschlanb | ft eilte unb bamit notwenbigerwelse bie größte

Tschiangkaischek sei ja schließlich ein Krieg gegen Englanb. Die plötzlichen Schwierigkeiten im Defi­nitiven Abschluß bes englisch-türkischen Vertrages, bie Reservestellung Italiens in berHinterhanb" lasten erkennen, baß Englanb sieb bie Gefahr einer Generalabrechnung auf Den Hals zu laben beginne.

Der ßonboner Korrespvnbent besJournal b e ® e n 6 ü e" berichtet über bie bei ben West- mächten entftanbene lebhafte Erregung.. Man sei bavon überzeugt, baß bie Russen unb bie Deutschen i ch einig wären. Aus ben Auslassungen bes Korresponbenten geht weiter hervor, baß Englanb, wie stets, sich selbst feige zurückhält unb wieber anbere anzustoßen versucht. Aus burchsichtigen Grünben rage man plötzlich, was bie Alliierten, bie Tür° k e i unb Rumänien, tun werben. Man habe sofort Konsultationen ausgenommen (1). Das englische Traumbilb einer Wieberherstellung Po­lens hat, wie man bem Bericht weiter entnimmt, schweren Schaben genommen. Man verhehle ich nicht, baß bieses Problem jetzt unenblich um- 'angreicher unb ernster geworben sei, benn Eng­lanbs eigene Existenz unb biejenige seines Weltreiches stehen auf bem Spiel.

Rumänien bewahrt feine Neutralität.

Bukarest, 18. September. (Europapreß.) Das bem Außenministerium nahestehende BlattTim- pul" weißt in einem längeren Leitaufsatz darauf hin, baß bie jüngste Entwicklung in Polen alle an­beren Ereignisse m ben Hintergrund treten lasse. Unter ben gegebenen Umständen bleibe Rumänien nichts anderes übrig, als volle Ruhe zu bewahren unb seine eigenen Interessen zu vertei­digen. Die letzten Ereignisse hätten ben festen Wil­len Rumäniens seine Neutralität aufrecht zu erhal­ten, weiter bestärkt.

Das Präsidium des Min-isterrates teilt mit: Die besonderen Bedingungen, unter denen sich die Er­eignisse in Polen im Lause bes 17. Septembers vollzogen haben, aber auch ber Umftanb, daß bie polnische Regierung bei ber rumänischen Regierung Gastfreundschaft geforbert hat, haben Rumänien bazu veranlaßt, auch in Zukunft eine

Es ist nur zu durchsichtig, was mit diesem in-

tret Service a n g e st i f t e t e n AnschlagSGefahr oufries der Polen jemals ausgesetzt fern »radsichtigt war. Nachdem sich die Londoner Lugen- konnte, der beut ch-ruffisch en Verstand i je»träte mit der Meldung, daß die deutschen Trup- gung. Polen hat nicht allern diese Entwicklung <n bei ihrem Einmarsch in Tschenstochau das Gna- veranlaßt es ist auch das Opfer eine re itnbilh zerstört hätten, durch die umgehende schla- , j, ch e n P 0 f i t i k geworden ch- 'hrerse ts statt !<ude Widerlegung gründlich blamiert hatten, wollte aus eine endgültige Verständigung nni Deutschlan °i.n anscheinend versuchen, nun erneut den Haß der hinzuarbeiten, sich rn f« r o4 f n ®'8e"g D'Inischen Katholiken dadurch aufzustacheln daß zur deutschen Politik stellt. P°i°n ober hat nut mn die beabsichtigt- Zerstörung der deutschen ,einer Politik nicht nur «inen schweren grundsatz 8-satzung von Tschenstochau in die «ch-n Fehler begangen, fo^ern

-chuhe geschoben hätte. Es ist zu hoffen daß eigene Kraft und di- seinerfreund«iw - > - n ill^ch ran in Kürze den anscheinend noch immer tätigen überschätzt. Es suhlte sich stark genug, d -Mlisch-n Agenten durch ihre Inhaftierung ihr Kamps mit Beu Wlan,1>ln9Xf/nc_lSX iaUm

sr o ben Das Blatt weist bann noch auf Die Tat­sache hin, baß Rußlanb seine Schiffe aus Englanb

) ber J Haupt

Deut- : dttch einen berüchtigten Hanbstreich besetzten pol- | nsiche Truppen im Oktober 1920 bie Stabt. Irn

si di« [ -^iege war bie Schlacht bei Wilna im Herbst 1915 hung ' ' Brennpunkt einer großen Umfassungsbewegung ber n lt Deutschen Armee bes Generalfelbmarschalls von

>runQ tz E> chhorn , bie weit nach Osten vorstieß. Vor über» Obten 1 ***<MAn rulli(/4irtn ©(-ÄRnn mithin X!a Qlwnwl »(<«« 8ene-

Sowjetarmee am Sonntag früh bie polnische Htgrenze in ihrer ganzen Länge von P o l o z k an öer Dwina im Norben bis Kamenez-Poboljk nicht weit vom Dnjester, bem russischen Grenzfluß gegen Rumänien, im ©üben überschritten unb noch am gleichen Tage, vermutlich ohne auf wesentlichen Aiberstanb zu stoßen,- eine Reihe von Ortschaften in ben weißrussischen unb ukrainischen Gebieten Ost. ptlens besetzt. Der im russischen Heeresbericht be» |onbers hervorgehobene Eisenbahnknotenpunkt Ba­ran o w i c z e ist eine Stabt von 23 000 Einwoh- ittrn, bie im Weltkrieg seit 1915 in beutscher Hanb nwr, um bie aber noch im Sommer 1916 heftig ge­kämpft mürbe. Das von ben Russen ebenfalls besetzte U i 1 n a ist bie alte Hauptstabt bes Großfürstentums Litauen, bas burch bie Heirat Jagiellos mit ber Elbin Polens 1386 mit Polen vereinigt würbe unb ibjy. ixnn burch bie polnischen Teilungen Enbe bes

? bie 1s- Jahrhunberts an Rußlanb fiel. Nach bem Welt-

inten | sieg beanspruchte ber neugegrünbete litauische Saat Wilna als seine historische Hauptstabt, aber

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