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19.9.1939
 
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Vor dem Ende des Feldzuges in Polen

Von Oberstleutnant z. V. Matthaei.

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Wettrennen unter den Journalisten noch den Telephonzellen und den Fernschreibern ausgelöst, um die Nachrichten schnell weiterzuleiten. Die Versenkung des Flugzeugträgers bedeute für die britische Kriegsmarine einen ernsten Ver- tust.

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habe das U°Boot bombardiert, das mit Maschinengewehrfeuer geantwortet habe und dann getaucht sei

Nach einer Meldung von United Preß ist der britische FischdampferRudyard Kipling", 300 Tonnen, am Sonntag durch ein U-Boot ver­senkt worden. Die 13köpfige Besatzung sei von dem U-Boot an Bord genommen worden.

C o u r a g e o u s", der nach dem Kriege zu einem Flugzeugträger umgebaut worden war, einem feindlichen U-Boot zum Opfer gefal­len. Die Ueberlebenden wurden von Zerstörern und Handelsschiffen ausgenommen. Der frühere große Kreuzer und jetzige FlugzeugträgerCoura- geous" hat eine Wasserverdrängung von 22 500 Tonnen und war zur Aufnahme von 52 Flugzeugen bestimmt.

Wie derTelegraaf" aus London berichtet, hat

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8 Stunden dort verblieben, sei verpflegt und neu eingekleidet worden. Dann habe das U-Boot die Mannschaft in der Nähe der Küste in einem Ret­tungsboot entlassen. Auch das große britische SchleppbootN e p t u n i a" ist von einem deutschen Unterseeboot torpediert worden. Die sieben Mann starke Besatzung sei von einem englischen Dampfer später aus dem Rettungsboot ausgenom­men worden.

gebrochen.

Auch Deblin ist unter seinem russischen Namen Jvangorod aus der Geschichte- des Weltkrieges bekannt! Es ist eine nur kleine Siedlung, die aber, von den Russen stark befestigt, den Weichselüber­gang östlich von Radom zu verteidigen hatte, hier kam im Oktober 1914 der deutsch-österreichische An­griff in der Schlacht bei Jvangorod zum Stehen. General D a n k l s 1. österreichisch-ungarische Armee mußte nach erbitterten Kämpfen vor der gewaltigen russischen Uebermacht zurückweichen, konnte aber die Lösung aus der Schlacht und den staifelförmiaen Abmarsch der Armee durch erfolgreiche Abwehr der russischen Angriffe sichern. Im Sommer 1915 rückte die Armeeabteilung W o y r s ch wieder vor die Südfront Jvangorods, am 14. Juli begannen die Russen mit der Räumung der Arsenale der Festung, am 28. Juli gelang schlesischen Truppen im Schutz schwerer Gewitterregen unterhalb der Festung der Uebergang über die Weichsel, während Oester­reicher unter Koeveß in die Westfront des Festungsgürtels einbrachen. Am 4. August zogen sich die Russen aus dem Brückenkopf über die Weichsel zurück und mußten am folgenden Tage auch den Kern der Festung und die Ostforts im Stich lassen.

Lublin, das sich die inzwischen über die rumänische Grenze geflohene polnische Regierung als Zufluchtsort ausgesucht hatte, ist ebenfalls deut­schen Truppen in die Hände gefallen. Lublin an der Bystrzyca ist eine der schönsten und an ge­schichtlichen Erinnerungen reichsten Städte Polens mit einem alten Schloß der Jagellonenherrscher, die hier häufig ihre Reichstage abhielten, mit einer schönen Kathedrale aus dem 15. Jahrhundert, mäch­tigen Stadttoren und stolzen Adelspalästen der Barockzeit. Lublin war als Mittelpunkt des Han­dels mit Getreide und Wolle aus Podolien und Wolhynien ein wichtiger Handelsplatz und ist auch beute noch mit seinen 125 000 Einwohnern und reaer Textil- und Maschinenindustrie von großer wirt­schaftlicher Bedeutung. Im Weltkrieg hat die Stadt ein wechselvolles Geschick gehabt. Am 25. August 1914 zogen die Oesterreicher ein, mußten aber bald wieder den Russen weichen Am 30. Juli 1915 er­oberte Mackensen die Stadt, die dann Sitz der öfter* reickstschen Militärverwaltung für Südpolen wurde.

Aus Südpolen meldet das Oberkommando der Wehrmacht die Einnahme von Drohobycz, dem wichtigsten Ort des reichen Erdölgebietes am oberen Dnjestr südwestlich von Lemberg, lieber die Bedeutung der galizischen Erdölfelder für unsere Rohstoffbasis wurde hier schon gesprochen. Droho­bycz, eine Stadt von rund 35 000 Einwohnern, von denen ein Drittel Juden sind, hat große Mineral­ölraffinerien. In der Schlacht bei Drohobycz Ende Mai 1915 durchbrach die Oesterreichisch-Ungorilche Armeegruppe Szurmay die Stellung der Russen und erzwang ihren Rückzug an den Dnjestr.

Während die deutschen Truppen, wie der Bericht des Oberkommandos der Wehrmacht am Montag­mittag feststellte, mit der schon genannten Linie LembergWlodzimierz (das ehem. russische Wla- dimir-Wolynsk am oberen Bug) Brest Bialy- ftok den größten Teil Polens besetzt haben, Hot die

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Mit dem Fall von Warschau und der zu erwarten­den Zertrümmerung der Kutno-Gruppe ist die pol­nische« Frage militärisch enbgültig gelöst.

An den unerhörten Erfolgen dieses blitzartigen Feldzuges haben alle drei Wehrmachtteile ihren An- teil: die Marine vor Danzig und Gdingen, bei Heia und auf der Westerplatte die Luftwaffe in der mit unnachahmlicher Genauigkeit und Schnei- ligkeit erfolgenden Zerstörung der seinblichen Der- kehrswege, Waffenlager und Flugplätze, in der Zer- trümmerung*rückwärts strebender Kolonnen und in der Begleitung des Bodenangriffs der Heeres- truppen, das Heer mit allen seinen Waffen­gattungen, von denen die Panzertruppe und die motorisierten Verbände in ihrer ungeheuren Durch- bruchskrast jeden Widerstand zerstampften, um dann vor Radom und Kutno die Hauptlast des blu­tigen Einschließungskampfes wieder an die unver­gängliche Infanterie und an die Artillerie abzu­geben, während der hastende Vormarsch ohne die großen Leistungen der Pioniere garnicht zu deuten gewesen wäre.

Mit Stolz und erhobenem Herzen kann der Deut­sche, dem es nicht vergönnt war, an jenem uner­hörten Siegeszuge teilzunehmen, feststellen, daß die geistige Führung und die militärische Ausbildung der neuen Wehrmacht über alles Lod erhaben ist. Der sittliche Gehalt der soldatischen Überlieferung und der ausschlaggebende Wert der angewandten Kt?iegserfahrung ist durch die Reichswehr des Gene­rals von Seeckt in eine Zeit hinüber gerettet wor­den, in der die neue Wehrmacht des Führers auf dieser sicheren Grundlage einer hochstehenden Aus­bildung und Führung weitergebaut hat. Die harten blutigen Verluste aber, die die deutsche Wehrmacht einem zähe kämpfenden Gegner gegenüber erlebt hat, wird das deutsche Volk in dem Bewußtsein tragen, daß auf dem polnischen Baden nicht nur die Ostgrenze gesäubert wurde, sondern auch der größte Kampf um die deutsche Freiheit übechaupt in Angriff genommen ward.

Wo kämpften unsere Truppen.

Seit unserem letzten Heb erb lief am Donnerstag ist der deutsche Vormarsch in Polen in gleich stür­mischem Tempo und mit der gleichen unwidersteh­lichen Wucht so weit vorangetrieben worden, daß der Bericht des Oberkommandos der Wehrmacht vom Montag zum erstenmal eine von Nord nach Süd quer durch Polen verlaufende allgemeine Linie angeben kann, in der ein Teil des deutschen Ost­heeres steht, nachdem die drei deutschen Armeen aus Ostpreußen, Schlesien und der Slowakei sich südlich Brest die Hand gereicht haben, womit das strategische Ziel des Feldzuges erreicht ist. Dabei von einemFrontverlauf" in dem aus dem Welt­kriege her herkömmlichen Sinne sprechen zu wollen, wäre falsch, denn vermutlich haben viele der deut­schen Truppen in ihrem Abschnitt überhaupt keinen Gegner mehr vor sich, während weiter hinter dieser Linie einzelne polnische Verbände rings von deut- chen Truppen eingeschlossen noch verzweifelt kämp- en, freilich ohne die völlige Vernichtung des pol­nischen Heeres aufhalten zu können. Meist handelt es sich dabei nur noch um versprengte Reste der ehemaligen polnischen Armee. Die stärkste noch im Kampf stehende Gruppe, ein Viertel des polnischen Heeres, ist bei W y s z o g r o d zwischen Bzura und Weichsel eingeschlossen. Die Bzura ist ein linker Nebenfluß der Weichsel, der bei Wyszogrod, rund 30 Kilometer unterhalb der Festung Modlin (Nowo- georgiewsk), in die Weichsel mündet. An der oberen Bzura kämpfte Mackensens 9. Armee. Mitte No­vember 1914 aber erst nach wochenlangem erbitter­tem Ringen gelang es, die Russen aus dem Bzura-Abschnitt zu werfen. Am 15. Dezember wurde der Brückenkopf von Lowicz genommen und damit die Wucht des russischen Angriffsheeres

ßemberq vorstoßend und nach Nordosten ein­biegend, füylte die Südgruppe bereits m den Rücken von Warschau vor, während gleichzeitig die ost- preußische Gruppe den Narew und den Bug durch- stteß und in Richtung Siedlce ebenfalls in Front, Flanke und Rücken der Hauptstadt erschien. Die Gefangenenzahlen wuchsen, die Festungen fielen, die Städte wurden überrannt und so reihte sich mit un­heimlicher Folgerichtigkeit die völlige Ein- s chl ie ß u n g Warschaus an die am Sonntag ge­meldete Tatsache an, daß die Gruppen Pommern und Süd sich nach Eroberung von Brest- L i t o w s k südlich dieser Festung die Hand ge­reicht hatten. Die völlige Abschließung nach Osten war dann in dem Augenblick erreicht, als die rus­sische Armee aus dem gleichen Grunde wie die deutsche sich auf der ganzen Länge der polnischen Ostgrenze von Plock bis Kamiemiecz in Bewegung setzte, um weißrussisches und ukrainisches Gebiet einer endgültigen Befriedung entgegenzuführen.

russische Presse sich für die Erlösung der damals noch in Polen lebenden Ukrainer unb Weißrussen einsetzte, daß sie vonpolnischen Räubern" and ungerufenen Gästen, die aus Kiew davongejagt touroen", sprach, während der Warschauer schwer- industrielleCzas" dagegen ausführte, Deutschland sei der mächtigste Nachbar Polens und die deutsche Dynamik könne man nicht mit Kanonen brechen, denn dann würde manBerge menschlicher Leichen aufhäufen und die Revolution in ganz Europa ent­fesseln", man müsse deshalb Deutschland gegen Ruß­land hetzen! Es ist ganz anders gekommen. Der aus allen möglichen Völkern zusammengestückelte Polenstaat ist den Weg aller solchen Versailler Kunstgebilde gegangen, für die die ehemalige Tschecho-Slowakei ein Schulbeispiel war. Deutsch­land und Rußland sorgen jetzt für den Frieden der osteuropäischen Welt, ohne daß London und Paris, solange die Unfriedensstifter und Giftmischer dabei als ertappte Verbrecher lediglich ihren Urteilsspruch zu erwarten haben, sich einmischen konnten.

Diese Wandlung der Dinge ist eine Folge der ungeheuerlichen Schuld, mit der eine schmachvolle Regierung jetzt nach Rumänien flüchtete, also, wie Molotow sagte, taktisch aufgehört hat zu bestehen, während die bis zum Wahnsinn erhitzte polnische Bevölkerung zu einem Teil der feigen Parole folgt, aus dem Hinterhalt zu schießen und dafür das Schicksal feiger Mörder erlebt. Die furchtbaren Metzeleien an den Deutschen, Ukrainern und Weiß­russen durch den fanatisierten Mob, die ihren Höhe­punkt in der Bromberger Bartholomäusnacht fan­den. sind ohne die Illusion, daß England diesen Mördern schon helfen würde, undenkbar. Die volle Schuld trifft also die Regierung des Ministerpräsi- benten Chamberlain, ber vergeblich Lügen erfindet, um die e Schuld feines Kriegsgewinnler-Klüngels abzuwa chen. Er muß nun erleben, daß keine der Voraus etzungen eintraf, mit denen er den Krieg gegen Deutschland genau wie 1914 führen wollte. Rußland und Deutschland werden die Reste des Versailler Vertrages liquidieren. Eine Neu­ordnung Osteuropas beginnt sich abzuzeich­nen. Das ift der Schlag, unter dem das ganze Ge­bäude ber britischen Bevormundungspolitik auf dem Kontinent erzittert. E. S.

Hurras

auf deutschen Ll-Doot-Kommandanten.

Neuyork, 18.Sept. (DNB.) Der Passagier­dampferAmerican Farmer" teilte durch Funk mit, daß er 29 Mann der Besatzung des vvn einem deut­schen U-Boot versenkten englischen FrachtersK a- firstan" 300 Meilen westlich von Irland an Bord genommen habe. Sechs Besatzungsmit- glieber des Frachters würden noch vermißt. Das U-Boot habe das Rettungsboot begleitet unb Ra­keten abgefeuert. Die Ueberlebenden hätten die Menschlichkeit des deutschen U-Boot- Kommandanten gelobt unb auf ihn Hurras ausgebracht. Währenb ber Rettungsar­beiten fei ein englischer Flieger erschienen unb

Mit den letzten harten Kämpfen vor und in Warschau endet ein FeDzug, der in ber dreitau- . sdndjährigen Geschichte der Menschheit seines Glei­chen sucht. Jeder Vergleich mit früheren ähnlichen Ereignissen ist unmöglich, um so mehr, als man sich gerade hierbei an das vom Führer am 1. 9. vor dem Reichstag gesprochene Wort erinnern muß: Es wird seit Hecke um 5,45 Uhr zurückgeschossen." Was das aus dem Munde des Führers bedeutet, hat die Welt Freunde, Neutrale und Feinde in diesen zwanzig Tagen so deutlich zu hören und zu sehen bekommen, daß ein Zweifel an dem Tat­bestand nicht mehr möglich ist. Es war kein ,Krieg" rm üblichen Sinne, sondern der Führer sah seine Pflicht und Aufgabe darin, nach monatelangem ge­duldigen Ausharren endlich Ordnung, Ruhe und Sicherheit an unserer gequälten, zerris­senen und geschändeten Ostgrenze zu schaffen. Die Welt hat nun erfahren, wie er die Erfüllung einer solchen deutschen Pflicht auffaßt, und wie sich der Führer des von ihm neu gesoffenen Werkzeuges ber deutschen Wehrmacht dabei zu bedienen weiß.

Der Feldzug der zwanzig Tage wird auf alle Zeiten in der politischen unb militärischen Geschichte eine einzigartige Bedeutung haben: mit einem zu- sammengefaßten gewaltigen Schlage setzte von drei Seiten die Bereinigung der östlichen Frage so nachdrücklich ein, daß schon von Beginn der Operationen an am Erfolg nicht zu zweifeln war. Konnte es sich nach dem Vorausgegangenen von Anfang an nicht mehr allein darum handeln, etwa einige Grenzstriche zu besetzen und dahinter den Unruhcherd unberührt zu lassen, so stießen also am 1. September vom Korridor und Ostpreu­ßen, von Oberschlesien und der Slo­wakei deutsche Truppen gleichzeitig in das im wahrsten Sinne feindliche Land hinein, um die schwärende Wunde an der deutschen Ostgrenze auf alle Zeiten endgültig auszukratzen. Das dürfte wohl auch erreicht fein, wenn man die fünf Abschnitte dieses unerhört blitzartigen Feldzuges rückschauend betraget.

Schon am zweiten Tage war der Korridor durchstoßen und am dritten seine Abschnü­rung nach Norden vollendet. In mehr oder weniger heftigen Kämpfen wurden die pol­nischen Truppen, die dort noch fochten, zerschlagen. Gleichzeittg brachen die Gruppe Ostpreußen, die der Gruppe Pommern inzwischen die Hand gereicht hatte, und die Gruppe Süden vor, letztere von Oberschlesien und der Tschechoslowakei aus, über­rannten die Grenzsicherungen und stießen ins In­nere des Landes hinein. Die große Zange begann sich am 7 September bereits deutlich abzuzeichnen Der Erfolg dieser beiden ersten Kampfabschnitte brachte die Wiedergewinnung des In­dustriegebietes, die Einnahme von Kulm und Graudenz, von Krakau und der W e - fterplatte, die Vernichtung mehrerer feindlicher Divisionen und die Einbringung von 10 000 Ge­fangenen und 126 Geschützen. Der nächste Abschnitt, etwa vom 8. bis 10. September zu rechnen, trägt das Kennzeichen der Verfolgung. Tief nach Mittelpolen hinein stoßen die Gruppen Ostpreußen, Pommern und Süden, die Provinz Posen, bisher im Angriff ausgespart, wird besetzt, die Weichsel in breiter Front erreicht, der Narew überschritten und im Süden in jagender Eile der galizische Raum erobert.

Da stellen sich, nachdem schon vor Tschenstochau und in der Tucheler Heide einige polnische Divi­sionen nach dem völligen Versagen der polnischen Heeresleitung im Gegenstoß tapfer kämpfend unter­

gegangen waren, die noch zahlreichen und kampf­kräftigen Gefechtsoerbände der Polen westlich Warschau zum entscheidenden Kampf. Am 10. September werden d i e Räume von Ra­dom und Kutno zum erstenmal in dem Heeres­bericht genannt, und sie sollen noch viele Tage als Zeichen der verzweifelten polnischen Gegenwehr wiederkehren. Während aber schon am 14. Septem­ber die Radomer Gruppe mit 66 000 Gefangenen, 143 Geschützen und 38 Panzerwagen sich ergeben mußte, klammert sich die Kutnoer Gruppe in er­bittertem Widerstand an den Boden. Wurde die Umklammerung hier immer fester und nahmen die blutigen polnischen Durchbruchsoersuche nach allen Himmelsrichtungen an Heftigkeit fast täglich zu, so wurde dies alles aber schon überschattet von dem fünften Kampfabschnitt, als dessen deutliches Ziel Warschau galt.

Im Süden über den San, die Wisloka, den Tanew und den Dnjestt auf Przemysl und

London. 18. Sept. (DNB.) Wie die britische,die Nachricht dort tiefsten Eindruck gemacht.

Admiralität mitteilt. ist der britische Kreuzer1 zeige dem britischen Volk die grimmige Lnt- schlossenheit des Kampfes, der noch be- vorfteht. Die Ankündigung der Verlautbarung der britischen Admiralität sei im Jnformationsministe- rium durch Lautsprecher erfolgt. Dies habe ein

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