Ausgabe 
19.4.1939
 
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Das Programm für -en Geburtstag -es Führers.

Einweihung her Ost-West-Achse. Gratulationsempfange. - Große Wehrmachtspara-e.

.'Berlin lk.April. (DNB.» Das Reichsministe- num für 23olfsaufflärung und Propaganda gibt bekannt:

Aus Anlaß des 50. Geburtstages des Führers finden folgende Veranstaltungen statt:

Am 19. April: .

17.00 Uhr Vorstellung der beförderten Funker der fL-Junkerschule Braunschweig lm Mosaiksaal der neuen Reichskanzlei.

18.30 Uhr Ansprache des Reichspropagandaleiters der NSDAP. Reichsministers Dr. Goebbels über alle deutschen Sender.

19.00 Uhr Gratulation des Führerkorps der NSDAP, unter Führung des Stell­vertreters des Führers im Mosaiksaal der neuen Reichskanzlei. ->

20.00 Uhr Gratulation des Stoßtrupps Adolf Hi11e r" und der in Berlin an­sässigen Blutordensträger in der Marmor­galerie der neuen Reichskanzlei.

2100 Fahrt des Führers über die Ost-West-Achse, die damit feierlich dem Verkehr übergeben wird. Professor Speer meldet dem Führer auf dem Hindenburgplatz die Ferttgstellung der Ost-West-Achse. Oberbürgermeister Dr. Lippert übernimmt die Sttaße in die Ob­hut der Stadt Berlin. Danach erklärt der Führer die Ost-West-Ackse für eröffnet. Der Führer fährt als erster durch das Band über die Ost-West-Achse bis zum Adolf-Hitler-Platz und denselben Weg zurück. An beiden Seiten der Straße werden die am Bau beteiligt ge­wesenen Arbeiter und die Gliederungen der Bewegung Aufstellung nehmen. Am Großen Stern ist ein besonderer Platz für die Vete­ranen der Kriege 1864, 1866 und 1870/71 vor­gesehen.

22.00 Uhr Großer Zapfenstreich der Wehr­macht auf dem Wilhelmplatz mit anschließen­dem Vorbeimarsch am'Führer.

22.35 Uhr Fackelzug der NSDAP, und und ihrer Gliederungen durch die Wilhelm- straße an der Reichskanzlei vorbei. An dem Fackelzug nehmen die Ehrenzeichenträger des

Gaues Berlin der NSDAP, und je 50 Ehren­zeichenträger aus den übrigen Gauen teil. Ferner beteiligen sich die Berliner Gliederun- Sen der NSDAP, mit je drei Ehrenstürmen, hr 3m Ehrenhof der Reichskanzlei I i n g t ein Chor der Leib st andarte Adolf Hitler.

Am 20. April:

8.00 Uhr Ständchen des Musikzuges der Leib­standarte ffAdolf Hitler" im Garten der alten Reichskanzlei.

9.00 Uhr Do r b e i m a r s ch der Leibstandarte ff Adolf Hitler", eines Sturmbannes ff-Toten- kopfoerbandes und eines Bataillons Schutz­polizei am Führer an der Reichskanzlei in der Wilhelrnstraße.

9.20 Uhr Gratulation des Apostolischen Nuntius.

9.25 Uhr Gratulatton des Reichsprotektors für Böhmen und Mähren Reichsminister Freiherrn v. Neuraths und des Staatspräsidenten Dr. H a ch a.

9.30 Uhr Gratulation des slowakischen Minister­präsidenten Dr. Tis o.

9.45 Uhr Gratulatton der Reichsregierung im großen Empfangssaal der neuen Reichs­kanzlei.

10.00 Uhr Gratulatton der Vertreter der Wehrmacht unter Führung von General­feldmarschall Göring.

10.10 Uhr Gratulation des Oberbürgermei­sters und Stadtpräsidenten Dr. Lippert.

10.15 Uhr Gratulatton der Abordnung der A d o l f- Hitler -Stiftung der deutschen Ge­meinden und Gemeindeverbände für Jung­architekten und Städtebauer.

10.20 Uhr Ueberreichung des Ehrenbürger­briefes der Stadt Danzig durch Gau­leiter Forster.

11.00 Uhr Große Parade der Wehrmacht auf der Ost-West-Achse. Der Führer fährt die Paradeaufstellung vom Lustgarten über die Sttaße Unter den Linden, Pariser Platz, Hin- denburgplatz und die Ost-West-Achse ab. Der

Vorbeimarsch am Führer erfolgt an der Tech­nischen Hochschule.

16.00 Uhr Volksliedersi n g e n des Berliner Sängerbundes auf dem Wilhelmsplatz.

17.15 Uhr Gratulation der ungarischen De­legation unter Führung des ungarischen Gesandten.

17.20 Uhr Gratulatton des bulgarischen Ge­sandten für seinen König.

17.30 Uhr Tee-Empfang beim Führer für dis ausländischen Delegationen.

18.30 Uhr Gratulatton der Vertreter der deut­schen Volksgruppen Europas.

Heichsminister Or.Goebbels spricht am Vorabend des Führer-Geburtstages.

Berlin, 16. April (DKB.) Reichsminister Dr. Goebbels spricht am Borabend des Führer- Geburtstages, am 19. April 1939, um 18.30 Uhr über alle deutschen Sender.

Ehrengäste des Auslandes.

Berlin, 15. April (DRB.) 3m Rainen des Führers hat der Reichsminister des Auswärtigen von Ribbentrop eine größere Anzahl nam- haster Persönlichkeiten des Auslan­des zu der am Geburtstage des Führers in Berlin stattfindenden großen Parade eingeladen. Am Rachmittag des 20. April empfängt der Füh­rer die ausländischen Ehrengäste in der neuen Reichskanzlei. Am Donnerstagabend werden die Ehrengäste einer Festaufführung im Deutschen Opernhaus beiwohnen und am folgenden Tage das Reichssportfeld besichtigen. Für den Rachmittag des 21. April ist ein Besuch bet historischen Stätten in Potsdam vorgesehen. Am gleichen Abend findet ein Essen im Hotel Kaiserhof statt, das der Reichsminister des Auswärtigen von Ribbentrop den Ehren­gästen des Führers gibt.

Kleine politische Nachrichten.

Aus Anlaß des 50. Geburtstages des Führers flaggen die staatlichen und kommuno- len Der waltun gen und die Körperschaften Anstalten und Stiftungen des öffentlichen Rechtes auch 19. SIpriL * $ * "" 20'

von

Der Reglerungskommifsar der Stadt Preß, bürg gab bekannt, daß am 20. April der Ma. ' ° Liner der schönsten Plätze der flo-

waklschen Hauptstadt, inAdolf-Hitler. Platz umbenannt wird. 1

Ministerpräsident Generalfeldmarschall Göring ^raUJl?\l??er in Berlin eingetroffen. ?"hnhof ^tten sich zur Begrüßung ein­gebunden der italienische Botschafter Attolico w ferner Generaloberst Milch, Staats- sekretar N e u m a n n , der Chef des Personalamtes der Luftwaffe, General K a ft n e r, und der Chef öes^Seneralftabes der Luftwaffe, Oberst I e s ch o n-

Der Lu st raum über dem Stadtgebiet ,i"n?r^lb k>°- Sollringes der 8-Bahn wird vom 19 4. 19 Uhr bis 20.4 20 Uhr für alle Luftfahrzeuge gesperrt Das Beflißen des Flughafens BerlinkTempelhof durch den Fluglmienverkehr ist nur von Süden der ae s'att-t- Das Luftfperrgebiet wird mit der Wasfe gesichert. 11

Das S-gelschulfchiffchorst Weffel" wird am 20. April zu einer Frühjahrs-Ausbildungsreise uo ch Norwegen auslaufen, in deren Verlauf Molde im Romsdals-Fjord und Andalsnes im Js° uiorb besucht werden.

Das SegelschulschiffAlbert Leo Schla. e t e r" ist am 18. April in Santa Cruz de enerife eingelaufen.

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Aus Anlaß des 70 Geburtstages des Präsidenten der Deutsch-Bulgarischen Gesellschaft, ---Brigade- fuhrer General a. D. von Massow, veranstal» tete die Vereinigung für zwischenstaatliche Verbände und Einrichtungen eine Feier. Der Präsidsient der Vereinigung, jj - Obergruppenführer Lorenz,, überreichte General von Massow eineEwald-von- Massow-Stiftung" für bulgarische Studenten.

Der bisherige slowakische Innenminister Sidor, der für eine besonders wichtige Aufgabe vorgesehen ist, hpt mit Rücksicht darauf seine Demission eingeteicht. Das Innenministerium wird vom stell- vertretenden Ministerpräsidenten Dr. Tuka gelei­te! werden.

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In Paris traf der erste diplomatische Berater der britischen Regierung, Sir Robert Van- s i t t a r t, ein, der als Leiter der deutschfeindlichen Einkreisungsa^itatton gilt.

Die Vereinigten lutherischen Kirchen Amerikas erhoben scharfen Protest gegen die Entsendung des 1^5^.-Botschafters Kennedy aus London als persönlichen Vertreter Roosevelts zur P a p st k r ö n u n g sowie gegen die beabsichtigte Aufnahme diplomatischer Beziehungen zum Vatikan. Der Kirchenrat erklärte, daß dies den Grundsatz der Trennung von Kirche und Staat in Amerika verletze.

Umbau der Slowakei in autoritativem Ginne.

Preßburg, 18. April. (DNB) Dor dem um die Mitglieder der Regierung erweiterten Vorstand der slowakischen Volkspartei erklärte Ministerpräsi­dent Dr. Ti so, die Verhältnisse im slowakischen Staate seien konsolidiert. Auch die außenpolitische Atmosphäre habe sich zu Gunsten der Slowakei ver­bessert.Wir werden unser Leben in autorita­tivem Sinne umbauen. Das autorattve Sy­stem wird uns auch bei der Reorganisierung der slowakischen Volkspartei leiten." Wetter wurde fest- gestellt, daß die slowakische Presse in Zukunft unter der politischen Aufsicht der Par!ei stehen werde. Der slowakische Landtag wurde für den 25. April einberufen.

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Aus aller Welt.

Schweres Eisenbahnunglück in der Sowjet-Ukraine.

Rach Meldungen warschauer Blätter ereignete sich in der Sorojd-llfraine eine Eisenbahnkata- strophe, bei der 29 Personen gelötet und 9 0 »erlebt wurden. 12 Kilometer von winnica entfernt fuhr ein Güterzug auf einen personeuzug, der sich auf dem Wege nach Brdyczowo befand. Dabei wurden außer den beiden Lokomotiven 22

Waggons zertrümmert, in denen sich neben an­deren Fahrgästen auch zahlreiche Soldaten befanden, unter denen die meisten Toten und Ber- rounbefen zu verzeichnen sinb. Eine llntersuchungs- kommission will festgestellt haben, daß die Kala- strophe das Werk eines Sabotageaktes der freien Rationalisten ist. Sowjetrusst- sche Eisenbahnfachleute behaupten, daß das Unglück durch falsche w e i ch e n st e 11 u n g auf der Station winnica verursacht wurde. Jedenfalls hat

die GPU. 7 Personen verhaftet.

Großfeuer auf einem französischen Ozeandampfer.

£e Havre. 19. April (DM). Funkspruch). Auf dem französischen OzeandampferV1*5- heute nach Ncuyork auslaufen sollte, brach am Dienstag gegen 22 Ahr ein Grasifeuer aus. Der Brand entstand in der Sdjtffsbadetei und breitete -ich in kurzer Zeit über die obere Brücke bis ,um Grotzen Salon aus. Hm 1.30 Uhr war es gelungen, das Hmsichgreisen des Feuers nach dem Dorderleil des Schisses hin auszuhalten, aber noch rückwärts iraken sich die Flammen mit grober Bauchentwick-

ÄSÄÄM Schiff aus den Kai und wor sosort tot em Feuerwehrmann stürzte ebenfalls °om Schiss und erlitt schwere Verletzungen. An Bord »es Sch ff befanden sich S un st g e g e n st an de itn wert- ° 25 Millionen Franken, die nach Reuyork g sch ff

werden sollten. Der Sicherheitsdienst war aus die­sem Grunde verdoppelt worden und die Besichtigung des Schiffes schon seit Tagen verboten. DieParis ist ein 24 000-Tonnendampfer, der 1921 in St. Razaire erbaut worden ist, von 6 Turbinen ange­trieben wurde und eine Leistung von 44 000 PS. entwickelte.

Das Feuer hat gegen 3.30 Uhr morgens etwas nachgelassen. Um diese Zeit war das Schiffsdeck vollkommen zerstört, ebenso die Mehrzahl ber un­mittelbar barunter gelegenen Kabinen. Der Branb konnte um biefe Zeit auf seinen herb beschränkt werben. Man hofft, in Kürze noch einige kleinere Branbfteüen löschen zu können unb bas Schiff noch zu reiten. Bollständig zerstört sind das obere Pro­menadendeck, der Große Salon, der Rauchsalon, zahlreiche daran angrenzende Luxuskabinen, sowie einige kleinere Räume. Der Sachschaden beläuft sich auf viele Millionen Franken. Es war auch noch nicht möglich, die Ursache des Brandes einwandfrei festzustellen. Brandstiftung wird nicht völlig von ber hanb gewiesen.

Zwei Lanbesverräter hingerichtet.

Berlin, 19. April. (DNB. Funkspruch.) Amtlich wird mitgeteilt: Der am 23. August 1914 in Freiburg im Breisgau geborene Walter Herrmann und der am 21. September 1919 in Eberstadt geborene Walter H e r t w i g sind vom Reichskriegsgericht wegen Landesverrats zum Tode und zum Verlust der bürgerlichen Ehrenrechte auf Lebenszeit ver­urteilt worden. Beide Verurteilte haben geheimzu­haltende militärische Angelegenheiten gegen Entgelt an Agenten eines ausländischen Nachrichtendienstes verraten. Die Urteile sind am heutigen Mittwoch vollstreckt worden.

Bollstreckung eines Todesurteils.

Am 18. April ist der am 13. März 1912 in Waffen­rod geborene Albert Hörnlein hingerichtet wor- den, der durch rechtskräftiges Urteil des Schwurgerichts in Meiningen vom 14. Dezember 1938 wegen Mordes zum Tode und zum dauernden Verlust der bürgerlichen Ehrenrechte verurteilt worden war. Hörnlein hat am 23. Januar 1938 seine Geliebte erbro ff eit, weil sie das Verhältnis zu ihm lösen wollte.

. Hinrichtung wegen Spionage in Frankreich.

Paris, 18. April (Europapreß.) Der vor einigen Monaten zum Tode verurteilte französische Spion Helmut G r ü n e b e r g wurde am Diens­tagmorgen in Nancy von einem Hinrichtungs- kommando erschossen. Das gegen Grüneberg ausgesprochene Urteil war die erste Verurteilung eines Spions zum Tode, die auf Grund einer im Juni 1938 erlassenen Gesetzesverordnung erfolgt war. Inzwischen ist bereits eine zweite Militarper- son, der Seekadett Robert Aubert, auf Grund dieser Verordnung zum Tode verurteilt und hmge- richtet worden.

20 Jahre Reichsbahnschuh.

Zum Gedenken an die 20jährige Wiederkehr der Begründung des Bahnschutzes fand im Hofe des neuen Schlosses in Stuttgart eine Ferer statt, zu der 1500 aktive Bahnschutzleute aus dem ganzen Reich angetteten waren. Nach Ausführungen des Reichsbahnschutzführers Hülsenkamp gab der Bahnschutzführer Staatssekretär K l e l n m a n n einen Rückblick auf jene Zeit nach dem Zusammen­bruch, als der deutsche Bahnschutz gegründet wurde und so manches Mal eine harte Bewährungsprobe ablegen mußte im Kampfe gegen rotes Untennen- schentum, gegen Plünderer und Saboteure am Esten- bahnbettiebe. Der Redner gedachte besonders des Gründers der ersten Bahnschutzorgamsatlon m Stutt­gart, des jetzigen Ministerialrats H e i g e l im Reichs­verkehrsministerium, der mit seinen Männern durch entschlossenes Handeln den roten Machthabern von einst gezeigt habe, daß Deutschland niemals auf die Dauer ein Staat der Unordnung sein könne. Staatssekretär Kleinmann dankte allen Mannern, die nunmehr seit 20 Jahren neben ihrem Beruf die schweren Pflichten des Bahnschutzes erfüllen, und erinnerte an die enge, vertrauensvolle Zusammen­arbeit mit der Wehrmacht und den Gliedernngen der Dartei. Die Versammelten gedachten der 64 schutzmänner, die seit der Gründung des Bahn-

Der Führer bei den Soldaten der Ostmark.

Der Führer und Oberste Befehlshaber der Wehrmacht in Krems an der Donau, wo die Pioniere Brücken bauten. Neben dem Führer zeigt unser Bild den Oberbefehlshaber des Heeres, Generaloberst von Brauchitfch, und den Oberbefehlshaber der Heeresgruppe 5, Generaloberst List. (Scherl-Bilderdienst-M.)

Das wahre Herz Europas schlägt wieder in Deutschland."

Alfred Aosenberg auf dem Semester-Antrittsappell der Universität Halle.

Halle, 18.April (DNB.) Zum vierten Male gab Reichsleiter Alfred Rosenberg auf dem Se­mesterantrittsappell ber Martin-Luiher-Universität Halle- Wittenberg der deutschen Studentenschaft die Parole für Forschung und Lehre im neuen Studienhalbjahr. Seitdem die Entdeckung der neuen Welt, so sagte er, neue Handels- und Kolonisations­möglichkeiten erschloß und die wirtschaftlichen Schwerpunkte verlagerte, identifiziert ein Teil Europas, der nur seine Peripherie darstellt, sich und sein Schicksal mit dem gesamten Kon­tinent und seinen Interessen. Darüber hinaus zeigt sich, daß eine selbst in Amerika, wo die in der Weite des neuentdeckten Raumes geborene absolute Freiheit tatbereiter Abenteurer sich längst in die skrupellose Ausplünderung durch ein kapitalistisches Räubertum verwandelte, innerlich a b g e st o r - bene Lebensauffassung sich anmaßt, in das wirkliche Europa hineinzureden. Aber ttotz dieser heute rund 400 Jahre alten Entwicklung hat die wirkliche europäische Mission nie aufgehört zu bestehen. Wir brauchen nur Worte wie Marienburg, Liegnitz und Wien auszusprechen, um damit Tatsachen einer dauernden Verteidigung

Europas zu bezeichnen. Und in unseren Tagen hat das Schicksal Europas wieder seinen Schwerpunkt im eigentlichen Kontinent gefunden. Das wahre Herz Europas schlägt wieder in Deutschland. Und wie ein Symbol erscheint es, daß in dem Augenblick, wo dieses Deutschland sich wieder em­porreckt, es dies angesichts der gleichen Gefahr tut, wie sie einst vor den Goten ange­sichts der Hunnen und vor dem Kiewer Normannen­reich nach Einbruch der Mongolen drohend ausge- ftiegen war. Denn mit der Zerstörung Mitteleuro­pas unter dem Einbruch des Bolschewis­mus wäre nicht nur das Schicksal Deutschlands, sondern auch jener entschieden, die ohne jedes euro­päische Verantwortungsgefühl, nur bedacht auf kleine Prestigefragen ihrer grenzenlosen Herrsch­sucht, den Bolschewismus zu Hilfe rufen. Neben der inneren Wiedergeburt und Wiederaufrichtung des Deutschen Reiches erscheint uns als Wendung unserer Zeit die Vision eines neugeord­neten Europas als Vermächtnis einer großen Vergangenheit, als politische Möglichkeit der Gegen­wart, als großgeschaute Aufgabe für die Zukunft.

schutzes teils im Kampf gegen Rotfrvnt, teils in Aus­übung ihres Dienstes ihr Leben hingegeben haben. Sodann weihte Staatssekretär Kleinmann die drei Fahnen des Bahnschutzes der Reichsbahndirektton in Wien, Linz und Villach.

kdF.-MotorschiffRobert Ley" auf feiner ersten Auslandsreise.

Nach der ersten Ausfahrt des KdF.-Motorfchiffes Robert Ley" in die Nordsee mit dem Führer an Bord löste das Schiff am Dienstagnachmittag die

Troffen zur ersten Auslandsreise, die von Hamburg über Madeira, Teneriffa, Lissabon und Bilbao nach dem Heimathafen der KdF.- Flotte zurückführen wird. 1700 Volksgenossen aus allen Gauen werden eine Reise in den sonnigen Süden erleben. An der Ueberseebrücke des Ham­burger Hafens grüßte die Ankommenden das maje- stättsche Bild der elfenbeinfarbenen Riesenleiber von Wilhelm Gustloff" undRobert Ley", die neben­einander in der leuchtenden Frühlingssonne lagen.